[go: up one dir, main page]

DE2105818C3 - Verfahren zur Herstellung von hochdehnbaren Damenstrümpfen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochdehnbaren Damenstrümpfen

Info

Publication number
DE2105818C3
DE2105818C3 DE19712105818 DE2105818A DE2105818C3 DE 2105818 C3 DE2105818 C3 DE 2105818C3 DE 19712105818 DE19712105818 DE 19712105818 DE 2105818 A DE2105818 A DE 2105818A DE 2105818 C3 DE2105818 C3 DE 2105818C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hosiery
stockings
women
percent
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712105818
Other languages
English (en)
Other versions
DE2105818B2 (de
DE2105818A1 (de
Inventor
Masao Takatsuki Matsui
Susumu Osaka Tokura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kanebo Ltd
Original Assignee
Kanebo Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kanebo Ltd filed Critical Kanebo Ltd
Publication of DE2105818A1 publication Critical patent/DE2105818A1/de
Publication of DE2105818B2 publication Critical patent/DE2105818B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2105818C3 publication Critical patent/DE2105818C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/26Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel stockings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)
  • Multicomponent Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von hochdehnbaren Damenstrümpfen (durch Wirken der Damenstrümpfe aus Verbundfäden aus einem Homopolyamid und einem Copolyamid, bei denen die beiden Komponenten entlang jedes gleichförmigen Verbundfadens exzentrisch miteinander verbunden sind, woraufhin die erhaltenen Damenstrümpfe in spannungslosem Zustand in gesättigtem Dampf mit einer Temperatur von über IIO C zur Kräuselausbildung behandelt werden und anschließend in gesättigtem Dampf geformt werden.
Es ist bereits bekannt, Damenstrümpfe aus Verbundladen spontaner Kräuselbarkeit herzustellen. So wird z. B. in der britischen Patentschrift ° 50 429 und in einem Artikel in Hosiery and Underwear, 1963, Nr. 12, S. 42. ein Verfahren beschrieben, bei welchem Damenstrümpfe, die aus Verbundfäden mit latenter Kräuselbarkeit gewirkt sind, mit siedendem Wasser oder mit gesättigtem Wasserdampf von etwa 100 C in entspanntem Zustand behandelt werden, wodurch die Kräusel gebildet werden. Die Strumpfwaren werden sodann auf die übliche Weise gefärbt und mit gesättigtem Dampf von etwa 118 'C einer Behandlung unterworfen. In der USA.-Patentschrift 32 71837 wird ein Verfahren zur Herstellung von Damenstrümpfen mit verbesserten Spatinungsbeibehaltungseigenschaften aus Verbundfäden aus einem Homopolyamid und Copolyamid beschrieben, bei denen die beiden Komponenten entlang jedes gleichförmigen Verbundfadens miteinander verbunden sind, woraus die erhaltenen Strumpfwaren im spannungslosen Zustand in gesättigtem Dampf von nicht weniger als 110" C zur Kräuselbiidung behandelt werden und anschließend in gesättigtem Dampf geformt werden. Weiterhin ist in der britischen Patentschrift 10 8° 05° ein Verfahren zur Herstellung von hochstreckbaren Strumpfwaren beschrieben, bei denen Strumpfwaren aus Verbundfäden, die aus einem Homopolyamid und einem Copolyamid bestehen, einer Wasscrdampf-Entspannungsbehandlung und hierauf einer weiteren Behandlung unterworfen Die auf diese Weise erhältlichen Strumpfwaren sind jedoch hinsichtlich ihrer Dehnbarkeit und ihrer Weiche nicht zufriedenstellend.
Demgegenüber Hegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Damenstrumpfwaren zur Verfügung zu stellen, welche eine gute Dehnbarkeit und eine ausgezeichnete Weichheit besitzen. Schließlich soll nach der Erfindung auch eine Verbesserung der Wirksamkeit in der Fixierungsslufe er/ielt werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß man Strumpfwaren aus Verbundfäden wirkt, bei denen das Copolyamid aus 80 bis 88 Gewichtsprozent Polycapronamid, 3 bis 10 Gewichts-
teile Polyalkylen-isophthalamid und 6 bis 14 Gewichtsprozent eines anderen aliphatischen Polyamids besteht und daß die Temperatur während des Formens der Dainenstrümpfe nicht mehr als 108 C beträgt.
Bei der Erfindung wird somit ein besonderes Dreikomponenten-Copolyamid verwendet. Dieses Dreikomponenten-Copolyamid (Terpolymere) wird dadurch erhalten, daß die drei Komponenten Polycapronamid, Polyalkylen-isophlhalamid und ein anderes aliphatisches Polyamid als Polycapronamid in dem oben angegebenen Copolymerisationsverhältnis miteinander copolymerisiert werden.
Das verwendete Polyalkylen-isophthalamid ist ein Polyamid, welches aus einem Alkylendiamin und Isophthalsäure erhalten wird.
Als Alkylendiamin können z. B. geradkettige Diamine mit Aminogruppen an beiden Enden verwendet werden.
Als aliphatisches Polyamid, welches als dritte Komponente der Terpolymercn eingesetzt wird, werden bekannte aliphatisch^ Polyamide, die kein Polycapronamid darstellen, bevorzugt, z. B. Polyamide, die aus ru-Lactamen oder o-Aminosäuren erhalten werden, beispielsweise NyIon-7 (Polyaminoheplensäure), Nylon-8, Nylon-0·, Nylon-11, Nylon-12 u. dgl, sowie Polyamide, die sich von geradkettigen Diaminen mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen und geradkettigen Dicarbonsäuren mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen herleiten, beispielsweise Nylon-46 (Polytetramelhylenadipamid), Nylon-49, Nylon-410, Nylon-412, Nylon-66, Nylon-69, Nylon-610, Nylon »12 u.dgl. Das Copolymerisationsverhältnis der drei Komponenten in dem Terpolymeren beeinflußt die Eigenschaften des erhaltenen Verbundfadens und der erhaltenen Damenstrumpfwaren in hohem Maße. Es ist erforderlich, daß die Menge der Polycapronamid-Komponcnte in dem Terpolymeren 80 bis 88 Gewichtsprozent beträgt. Wenn die Menge weniger als 80 Gewichtsprozent beträgt, dann nimmt die Kristallinität des erhaltenen Verbundfadens ab, wodurch folglich die Zähigkeit erheblich vermindert wird. Ein weiterer Nachteil ist, daß dann die einzelnen Fäden in der Spinnstufc stark aneinanderkleben.
Wenn umgekehrt die Menge mehr als 88 Gewichtsprozent beträgt, dann ist die Kräuselausbildungsfähigkeit des erhaltenen Verbundfadens nicht ausreichend, so daß die Strumpfwaren nur eine geringe Dehnbarkeit besitzen. Beste Ergebnisse werden erhalten, wenn die Menge der Polycapronamid-Komponente in dem Terpolymeren 81 bis 86 Gewichtsprozent beträgt.
Auch die Menge der Polyalkylen-isophthalamid-
Komponente und der dritten Komponente, nämlich des aliphatischen Polyamids, ist sehr wichtig.
Im allgemeinen kann man sagen, daß je größer die Menge der Polvalkylen-isophthalamid-Komponente ist, desto höher die Kräuselausbildunisfu'hii>keit der erhaltenen Verbundfaden ist, so daß die Dehnbarkeit der Strumpfwaren zunimmt. Wenn jedoch die Menge der Polyalkylen-isophthalamid-Komponente zu groß ist, dann ist das Dehnungsrüekslellungsvermögen der Kräusel vermindert, und weiterhin geht die Weichheit der Strümpfe verloren. Es ist demzufolge notwendig, daß die Menge des Polyalkylen-isophthalamids in den Terpolymeren 3 bis 10 Gewichtsprozent beträgt. Beste Eruebnisse weu'en erhalten, wenn die Menge 5 bis 8 Gewichtsprozent ist.
Hs wurde gefunden, daß die dritte Komponente des aliphatischen Polyamids des Terpolymeren einen ausgeprägt günstigen Einfluß auf üie Verbesserung der Weichheit und der Dehnungsrückstellung der erhaltenen .Strumpfwaren ausübt. Obgleich Verbundfaden, die aus einem Homopolyamid und einem PoIyeapronamid-PoIyalkylen-isophthalamid-Copoly nieren zusammengesetzt sind, eine ausgezeichnete spontane kräuselbarkcit besitzen, haben sie doch immer noch Nachteile hinsichtlich der Weichheit und der Dehn Imgsrückstellung.
Bei dem Verfahren der Erfindung ist es so. daß je größer die Menge der dritten Komponente des aliphatischen Polyamids in dem Terpolymeren ist. desto größer die Weichheit und die Dehnungsrückslcllung der erhaltenen Strumpfwaren sind, wobei jedoch die Kräuselaiisbüdungsfiihigkeit sich erniedrigen kann. Hs ist daher zur Erzielung einer zufriedenstellenden Kräuselbarkeit, Weichheit und DehiHingsriickstellung erforderlich, daß die Menge d:r dritten Komponente des aliphatischen Polyamids im Terpo!>nieren 6 bis 14 Gewichtsprozent beträgt. Bevorzugt werden Mengen von S bis 12 Gewichtsprozent.
Das Teipolymere kann naturgemäß geringe Mengen von Zusatzstoffen, wie Pigmente. Antioxidationsmittel, Stabilisatoren, Trennmittel u. dgl. enthalten.
Die llomopolymerkomponente und die Terpolymerkomponente werden sodann auf die übliche Art und Weise konjugiert versponnen und hicraul verstreckt.
Nach der Erfindung werden die Strumpfwaren im entspannten Zustand in gesättigtem Wasserdampf bei einer Temperatur von nicht weniger als IHP C wärmebehandelt, um Kräusel auszubilden, worauf sie mit gesättigtem Wasserdampf bei einer Temperatur, die nicht höher als K)S C liegt, einer Fixierbehandlung unterworfen werden. Hs ist bekannt, daß höhere Temperaturen in der Kräuselungsentwicklungsstufe Kräusel mit höherem Kräuselungsgrad ergeben, doch gehen, wenn die Temperatur zu hoch ansteigt, die Weichheit und die Zähigkeit verloren, so daß mi allgemeinen Temperaturen von 110 bis 120 ' C bevorzugt werden und die besten Ergebnisse bei 110 bis 118' C erhalten werden können. Die Krauselausbildungsbchandlung kann in zwei Stufen aufgeteilt werden, wobei die erste 5 Minuten bei 100 C und die zweite 5 Minuten bei 115"1C durchgeführt wird. Die Kräuselausbildungsbehandlung bei einer Temperatur von nicht niedriger als 110" C wird im allgemeinen mehr als 1 Minute, üblicherweise 5 bis 20 Minuten, durchgeführt. Wenn die Kräuselausbildungsbehandlung in 2 Stufen aufgeteilt ist, dann können Strumpfwaren mit ausgezeichneter Dehnbarkeit hergestellt werden, indem man die erste Stufe 5 Minuten bei einer Temperatur von nicht mehr als 110 C und die zweite Stufe 1 Minute bei einer Temperatur von nicht niedriger als 110° C, vorzugsweise 5 bis 20 Minuten, durchführt. Im allgemeinen bringt diese zweistufige Kräuselausbildungsbehandlung einen besseren F.lfekt hinsichtlich der Zähigkeit
ίο und der Dehnbarkeit der Strumpfwaren.
Bei dem Verfahren der Erfindung wird die Fixierung bei einer Temperatur von nicht mehr als 108 ' C, vorzugsweise bei 1J5 bis 105 C, durchgeführt. Diese Temperatur ist niedriger als die Kräuselausbildungstemperatur. Es wurde gefunden, daß eine ausgezeichnete Weichheit und Dehnbarkeit erhalten werden können, wenn man die Fixiertemperatur bei etwa 100 C ansetzt. Die für die Vorrichtung erforderliche Druckbefestigung ist nämlich im Vergleich zu der herkömmlichen Fixierung niedriger, die verwendete P.'mpfmenge ist geringer, und der Zeitraum für die Erhöhung der Temperatur ist geringer, so daß die Behandlung eher durchgeführt werden kann, wodurch ein Vorteil erhältlich ist. Im allgemeinen ist es lediglich notwendig, das Fixieren 20 bis 60 Sekunden durchzuführen.
Beim Verfahren eier Erfindung umfaß! der BegrilT ■.Strunipfwuvenx auch Strumpfhosen u. dgl. Weiterhin ist es nicht immer erforderlich, daß alle Teile der Strumpfwaren aus den Verbundfaden hergestellt werden. So können beispielsweise die Saum-, Zehen-, Fersen- und Höschenteile aus anderen Fäden als den Verbundfaden gewirkt werden. Jedoch sollten die Hauptteile, d. Ii. tue Beinteile, aus den angegebenen Verbundfäden hergestellt werden.
Die Dehnung des Beinteils der Stumpfhosen wird für die Hänge von dem Fersenteil bis zum Saum der Strumpfwaren bestimmt. Die Dehnung und die prozentuale Rückstellung werden nach den folgenden Formeln ' und Il errechnet:
Dehnung (0O)
■■'rozentualc
Dchnungsrückstellung ("Ί>)
I lierbei bedeutet
100
100
(H)
/„ Länge des Beinteils des Strumpfes ohne
Spannung,
/, Hänge des Beinteils I Minute nach Aulbringen
einer Hast von 2 kg auf das Beinteil und
/., Hänge des Bcinteils nach I minütigem Anlegen
einer Hast von 2 kg und anschließendem
1 minütigem Entspannen des Beintcils.
Im allgemeinen haben die herkömmlichen Strumpfwaren aus zusammengesetzten Fäden eine Dehnung von etwa 100» „.
Bei dem Verfahren der Erfindung können aber Strumpfwaren mit hoher Dehnbarkeit hergestellt f>5 werden, die eine Dehnung von mindestens 150"Ίι sowie eine sehr gute prozentuale Dehnungsrückstellung von beispielsweise mindestens 850Ai aulweisen.
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert:
Beispiel 1
Zwei Komponenten von Hexamethylendiammunium-isophthalat (nachstehend als 6 1-SaIz abgekürzt) und i-Caprolüclum (nachstehend als CL abgekürzt). zwei Komponenten von Hexamclhylendiammoniumadipat (nachstehend als 66-Salz algekürzt) und CL, oder drei Komponenten von 6 1-SaIz. 66-Salz und CL wurden in herkömmlicher We'~e im in der Tabelle 1 gezeigten Copolymerisationsverhältnis copolymer!- siert. Dabei wurden die Copolyamide P 1 bis P 14 erhalten. Bei der Copolymerisation wurden di: Polymerisatioiisbedingungen so kontrolliert, daß das erhaltene Copolvamid eine lntrinsic-Viskosität von 1.20 ± 0.05 in m-CresoI bei 30 C hatte.
Das Copolvamid Pl imJ Nylon-6 mit einer Viskosität von 1.20 in m-Cresol bei 30 C wurden bei 280 C aufgeschmolzen, mit einem Konjugationsverhältnis von ! 1 in Seite-an-Seite-Anordnung verbunden, durch Öffnungen mit einem Durchmesser von 0,25 mm extrudiert, in Luft al:gekühlt und nach dem Ölen auf einer Spule aufgenommen. Die erhaltenen unverstreckten Faden wurden auf einen Verstreckungsdorn mit 60 C um die 3,9fache ursprüngliche Länge verstreckt, wodurch ein Faden Y 1 mit ItS Denier/2 Fäden erhalten wurde. In der gleichen Weise wurden die Copolyamide P 2 bis P 14 und Nylon-6 konjugiert gesponnen und verstreckt, wodurch Fäden Y 2 bis Y 14 mit 18 Denier/2 Fäden erhalten wurden.
Ferner wurden die einzelnen Copolyamide P 1 bis P 14 und Nylon-6 in praktisch der gleichen Weise. wie im Zusammenhang mit den Fäden Yl bis Y 14 beschrieben wurde, konjugiert versponnen, wobei jedoch die Ausnahme gemacht wurde, daß das Verstieckungsverhällnis 3.5 betrug. Auf diese Weise wurden Fäden YlOl bis Y 114 mit 45 Denier/7 Fäden erhalten. Beim Spannen der Fäden Y 14 und Y 114 klebten die Fäden aneinander, und während des Verstreckens ',raten oft Garnbrüche auf.
Tabelle
Durchmesser von 3 mm und einer Länge von 50 cm. das auf 150 C gehalten wurde, mit einer Geschwindigkeit von 500 m/min eingeführt. Sie wurden mit einer Geschwindigkeit von 465 rrs/min abgenommen und auf eine Spule aufgenommen. In gleicher Weise wurden die einzelnen Fäden YlOl bis Y 114 mit einer Zwimungszah! von 150 T/M gezwirnt und bei einer Temperatur des Erhitzers von 170 C mit einer Zuführgeschwindigkeit von 220 m/min und einer Abgabegeschwindigkeit von 200 m/min behandelt.
Unter Verwendung einer herkömmlichen saumlosen Wirkmaschine mit 400 Nadeln wurden Damenstrumpfwaren gewirkt, bei welchen der gezwirnte Faden Y1 im Beinleil und der gezwirnte Faden YlOl in den Saum-, Fersen- und Zehenteilen verwendet wurde. Die gewirkten Strumpfwaren wurden gekettelt und 20 Minuten im spannungsfreien Zustand mit gesättigtem Dampf von 100 C behandelt. Sodann wurden sie 20 Minuten im spannungsfreien Zustand mit gesättigtem Dampf von 115 C behandelt, um Kräusel auszubilden. Hierauf wurden die Strumpfwaren in ein Färbebad überführt, in 60 Minuten von Raumtemperatur auf 80r' C erhitzt und 60 Minuten bei 80 C gehalten, wobei die Strumpfwaren (in einer Innendrehtrommel-Färbmaschine) gefärbt wurden. Die gefärbten Strumpfwaren wurden in eine herkömmliche Fixiereinrichtung gebracht und 30 Sekunden mit gesättigtem Dampf von 105' C behandelt, getrocknet und aus der Fixiereinrichtung herausgenommen, wodurch Damenstrumpfwaren SI erhalten wurden.
Die Damenstrumpfwaren S 2 bis S 14 wurden in der gleichen Weise gewirkt, wobei die gezwirnten Fäden Y 2 bis Y 14 im Beinteil und die gezwirnten Fäden Y 102 bis Y 114 in den Saum-, Fernsen- und Zehenteilen verwendet wurden.
In der nachstehenden Tabelle 2 sind die Dehnung, die prozentuale Dehnungsrückstellung und die Weichheit des Beinteils der erhaltenen Strumpfwaren zusammengestellt.
Tabelle 2
( opolyamid CI-
Pl
P 2
90
90
P3 86
P4 86
P 5 *4) 86
86
P6* 86
VT* 82
P 8 . . 82
82
82
82
P 9 . 82
78
PlO .
PM*
P12 * ...
P 13 *
P 14
Rohmaterial für die Polymerisation
(Gewichtsvcrhülinis)
') I Mi-SaIz-) I 6I-Salz:1)
Strumpfwaren
10
0
14
0
10
8
6
18
0
4
8
12
14
16
IO
14
18
14
10
'! CL i-Capmlactam.
-) 66-Salz Hcxamelhyleruliummoniiim-ailipat.
:'l 61-Salz Hcxamcthylcndiammonium-isophthalat,
') : l'irfiniliingsgcmiiß verwendetes Terpolymers.
Die einzelnen Fäden Yl bis Y14 wurden mit einer Zwirnzah! von 100 T/M verzwirnt. Die vcr-/wirnleM Fäden wurden in ein Heizrohr mit einem
SI
S 2
53
54
S 5 (gemäß der
Erfindung) . .
S 6 (gemäß der
Erfindung) ..
S 7 (gemäß der
Erfindung) . .
S8
S 9
SlO
S 11 (gemäß der
Erfindung)
S 12 (gemäß der
Erfindung)
S 1 3 (gemäß der
Erfindung)
SI4
Prozen
tuale Deh-
Dehnung nungs-
riick-
stelliing
("O) ("/«)
128 79
130 78
153 83
195 84
193 90
190 90
205 88
172 86
207 79
200 80
202 88
216 92
213 89
210 91
Weichheit
gut
etwas schlecht
gut
schlecht
gut
gut
gut
gut
schlecht
schlecht
gut
gut
gut
etwas schlecht
Wie aus Tabelle 2 hervorgeht, haben die erfinlungsgemUß hergestellten Strumpfwaren S5, S(S. S 7, 511, S 12, S 13 eine hohe Dehnung, eine hohe prozentuale Dehnungsrückstellung und eine gute Weichicit.
Beispiel 2
Der verzwirnte Faden Y 12 mit 18 Denier/2 Faden (das Copolyamid bestand aus 82 Teilen CL, 12 Teilen 66-Salz und 6 Teilen 61-Salz) des Beispiels 1 wurde im Beinteil verwendet. Für die Saum-, Fersen- und Zehenteile wurde der gezwirnte Faden Y 112 mit 45 Denier/7 Faden (das Copolyamid war das gleiche wie im gezwirnten Faden Y 12) eingesetzt. Wie im Beispiel 1 wurden verschiedene Strumpfwaren hergestellt mit der Ausnahme, daß die Klauselausbildungsbehandlung bei den in der Tabelle 3 gezeigten Temperaturen durchgeführt wurde. Die Dauer betrug 20 Minuten. Es wurde auch die Fixiertemperatur variiert. Die Eigenschaften des Beinteils in Längsrichtung wurden untersucht, wobei die nachstehenden Ergebnisse erhalten wurden.
Die Strumpfwaren des Beispiels 1 sind hinsichtlich der Dehnung ungenügend, weil die Kräuselausbildungstcmperatur zu niedrig liegt. Diejenigen der Beispiele 2 und 3 sind sowohl hinsichtlich der Dehnung als auch der prozentualen Dehnungsrückstcllung ungenügend, weil die Fixiertemperatur zu hoch
liegt. Auf der anderen Seite weisen die Strumpfwaren der Beispiele 4 und 5, die gemäß der Erfindung erhalten wurden, ausgezeichnete Eigenschaften sowohl der Dehnung als auch der prozentualen Dehnungsrückstellung auf. Aus diesen Beispielen wird ersichtlich, daß die Strumpfwaren, die durch Vornahme einer Kräuselausbildungsbehandlung bei relativ hoher Temperaturen und anschließender Durchführung einer Fixiei behandlung bei Temperaturen unterhalt der Krüuselausbildungslemperatur erhalten werden eine ausgezeichnete Dehnbarkeit besitzen.
Tabelle 3 VersiiehvNr.
20
Kräuscl-
aus-
bildungs-
tempe-
ratiir
C C)
F'ixicr-
tenipe-
ralur
CC)
Dehnung Prozen
tuale Del
nungs-
rück-
sielhinf
1 100
IIS
112
118
135
180
89
84
115 115 178 86
3 115
115
105
100
205
207
92
90
25 4 (gemäß der
Erfindung)
5 (gemäß der
Erfindune)
5C9

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von hochdehnbaren Damenstrümpfen durch Wirken aus Verbundfäden aus einem Homopolyamid und einem Copolyamid, bei denen die beiden Komponenten entlang jedes gleichförmigen Verbundfadens exzentrisch miteinander verbunden sind, woraufhin die erhaltenen Damenstrümpfe in spannungslosem Zustand in gesättigtem Dampf mit einer Temperatur von über 110'-'C zur Kräuselausbildung behandelt werden und anschließend in gesättigtem Dampf geformt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Copolyamid aus SO bis 88 Gewichtsprozent Polycapronamid. 3 bis K) Gewichtsprozent Polyalkylen-insophthalamid und 6 bis 14 Gewichtsprozent eines anderen aliphatischen Polyamids als Polycapronamid besteht und daß die Temperatur während des Formens der Damenstrümpfe nicht mehr als 1Ü8' C beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kräuselausbildungsbehandlung mindestens 1 Minute lang vorgenommen wird.
DE19712105818 1970-02-09 1971-02-08 Verfahren zur Herstellung von hochdehnbaren Damenstrümpfen Expired DE2105818C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1181270 1970-02-09

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2105818A1 DE2105818A1 (de) 1972-01-27
DE2105818B2 DE2105818B2 (de) 1975-04-10
DE2105818C3 true DE2105818C3 (de) 1975-11-20

Family

ID=11788213

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712105818 Expired DE2105818C3 (de) 1970-02-09 1971-02-08 Verfahren zur Herstellung von hochdehnbaren Damenstrümpfen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE2105818C3 (de)
GB (1) GB1322621A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2176511A (en) * 1985-06-15 1986-12-31 Guilford Kapwood Ltd Woven fabric and method for making same
US6413635B1 (en) * 2000-07-25 2002-07-02 Solutia Inc. Elastic nylon yarns

Also Published As

Publication number Publication date
DE2105818B2 (de) 1975-04-10
GB1322621A (en) 1973-07-11
DE2105818A1 (de) 1972-01-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1223335B (de) Verfahren zum Herstellen von voluminoesen Textilstoffen
CH508061A (de) Polyamid-Bikomponentenfilamente
CH313960A (de) Verfahren zur Herstellung von reissfesten Fasern oder Fäden aus einem synthetischen Polyester
DE69700105T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Schlauchformigen Komponenten für die Verfertigung von Strumpf- und anderen Bekleidungswaren mit Formeffekt
DE1494719A1 (de) Kunstfaden bzw. -faser und Herstellung des- bzw. derselben
DE2348451A1 (de) Polyestergarn und seine herstellung
DE2105818C3 (de) Verfahren zur Herstellung von hochdehnbaren Damenstrümpfen
DE1435623C3 (de)
DE2119097A1 (de) Kräuselbarer Faden
DD139728A5 (de) Bikomponentenfaden bzw.-filament aus polyamiden und verfahren zu seiner herstellung
CH497579A (de) Verfahren zur Herstellung von reckbaren Strickwaren
DE1660203C3 (de) Gekräuselte Bikomponentenfaden
DE2049543A1 (de) Nahfaden und Verfahren zu seiner Her stellung
DE69408531T2 (de) Texturierte synthetische garne und flächengebilde mit einem von diesen garnen
DE1669545C (de) Verfahren zur Herstellung von gekräuselten bzw. kräuselfähigen Zweikomponentenfäden
DE1286683B (de) Synthetische Polyamidfaeden bzw. -fasern, die ein antistatisch machendes Mittel enthalten, und Verfahren zu deren Herstellung
DE1494730C (de) Kräuselbarer Polyamid-Verbundfaden
DE1410818C3 (de) Verfahren zum Herstellen einer aus gekräuselten Einzelfäden oder Fadenbünden aus thermoplastischem Kunststoff bestehenden gewirkten oder gewebten Ware. Ausscheidung aus: 1145743
AT270845B (de) Verfahren zur Herstellung eines gezogenen Polyamidfadens
DE2534273C3 (de) Polyamidverbundfaden und Verfahren zur/ Herstellung von Textilien unter Verwendung eines Garnes aus einem oder mehreren dieser Verbundfäden
DE306661C (de)
AT214569B (de) Verfahren zum Erhöhen der Elastizität von Garnen
AT217983B (de) Verfahren zur Erhöhung der Kräuselung von synthetischen, thermoplastichen, kontinuierlichen, gekräuselten Fasern in aus solchen Fasern hergestellten elastischen Erzeugnissen
DE1794328C3 (de) Polyamid-Mischgarn
DE1760295A1 (de) Polyamidgarn

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee