DE2105475B2 - Integrierte Halbleiterschaltung - Google Patents
Integrierte HalbleiterschaltungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine integrierte Halbleiterschaltung entsprechend dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
In einer allgemein bekannten Ausführungsform einer integrierten Halbleiterschaltung ist eine Anzahl von
Inseln in einer epitaktischen Schicht vom ersten Leitungstyp, meistens vom N-Leitungstyp vorhanden,
die auf einem Substrat aus einem Material vom entgegengesetzten Leitungstyp (P-Leitungstyp) mit
einem hohen spezifischen Widerstand angebracht ist Die Inseln werden in der epitaktischen Schicht durch
Gebiete mit niedrigejn spezifischem Widerstand aus einem Material von dem gleichen Leitungstyp wie das
Substrat definiert, welche Gebiete sich durch die epitaktische Schicht hindurch von der Oberfläche bis zu
dem Substrat erstrecken. Diese Gebiete werden durch Diffusion erhalten und werden gewöhnlich als Isolierzonen
bezeichnet Halbleiterschaltungselemente befinden sich ;n den Inseln und werden durch Diffusion von
Verunreinigungen in die Oberflächenteile der Inseln durch öffnungen in einer schützenden isolierenden
Maskierungsschicht auf der Oberfläche der epitaktischen Schicht gebildet
Die Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Schaltungselementen in den Inseln werden durch Teile
einer Metallschicht, die einen Kontakt mit Oberflächenteilen der unterschiedlichen Schaltungselemente bilden
und sich weiter über die schützende Isolierschicht erstrecken, hergestellt. Die elektrische Trennung
zwischen den einzelnen Schaltungselementen in verschiedenen Inseln wird dadurch erhalten, daß die
PN-Übergänge zwischen den (N-leitenden) Inseln und den (P-leitenden) Isolierzonen des Substrats in der
Sperrichtung vorgespannt werden.
Wenn ein Schaltungselement ein Bipolartransistor, z. B. ein NPN-Transistor mit diffundierten Emitter- und
Basisgebieten ist, wird das Kollektorgebiet des Transistors durch ei is ursprüngliche Material einer N- leitenden
Insel in einer N-leitenden epitaktischen Schicht gebildet. Ein Kondensator oder eine Diode kann in einer
integrierten Schaltung durch einen PN-Übergang zwischen einer Insel aus einem Material vom ersten
Leitungstyp (z. B. N-Leitungstyp) und einem Gebiet vom entgegengesetzten Leitungstyp (P-Leitungstyp) in
dieser Insel gebildet werden.
Bei den Entwicklungen von Schaltungsanordnungen in Form integrierter Halbleiterschaltungen der obenerwähnten
Art hat sich gezeigt, daß unerwünschte Rückkopplungseffekte erzeugende Störsignale von
einem Transistor in einer Insel zu einem Transistor in einer anderen Insel über eine aus den Kapazitäten
zwischen dem Kollektorgebiet jedes Transistors und dem Substrat bestehende Bahn und durch Leitung über
das Substrat übergehen können. Es hat sich herausgestellt, daß eine derartige störende Verbindungsbahn, die
falsche Signale veranlaßt, insbesondere in einer integrierten Schaltung auftritt, die einen Verstärker mit
einem Hochleistungs- und Hochfrequenztransistor enthält. Es hat sich weiter herausgestellt, daß unerwünschte
Rückkopplungseffekte erzeugende Störsignale auf gleiche Weise zwischen den Schaltungselementen
(somit nicht notwendigerweise Transistoren) passieren können, die in verschiedenen Inseln liegen und Gebiete
!I aufweisen, die mit dem Substrat einen PN-Übergang
I! bilden.
jj! Aus der DE-AS 12 93 903 ist eine integrierte
H Schaltung bekannt, bei der eine Kopplung zwischen
p Schaltungselementen durch eine Schicht hoher Impe-
g§ danz vermieden wird. Es handelt sich dabei um einen
il Verstärker mit zwei in Gegentakt geschalteten Ein-
% gangstransistoren.
|| Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine
Jf] integrierte Halbleiterschaltung der eingangs genannten
Sf Art so auszubilden, daß Rückkopplungseffekte nahezu
£?: vollständig unterdrückt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
\x kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
U Merkmale gelöst
<|; Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
• ·ΐ aus den Unteransprüchen.
' Die integrierte Schaltung kann z. B. drei Inseln bzw.
ί,ί Gebiete enthalten, die durch Isolierwände begrenzt
j§ werden und je ein Schaltungselement enthalten, wobei
;¥| zwei dieser Schaltungselemente in Gegentakt geschal-
;; tet sind und z. B. eine Ausgangsstufe eines Verstärkers
bilden. Das dritte Gebiet ist derart in der integrierten ■ Schaltung angebracht, daß dieses Gebiet am Knotenpunkt
eines elektrischen Potentialmusters liegt, das im Halbleiterkörper infolge Störsignale gebildet werden
kann, die von jedem Schaltungselement des in Gegentakt geschalteten Paares zu dem Schalungselement
im dritten Gebiet laufen.
Die an den erwähnten Gebieten der in Gegentakt geschalteten Elemente auftretenden Spannungen werden
gegenphasig sein, so daß von diesen Gebieten stu dem am Knotenpunkt liegenden Gebiet laufende
Störsignale an diesem Knotenpunkt beseitigt werden, wodurch der Rückkopplungseffekt der Störsignale auf
das Schaltungselement im dritten Gebiet vermieden wird.
Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung kann eine weiteres Gebiet mit einem darin gebildeten
Schaltungselement, von dem ein Teil einen PN-Übergang mit dem Halbleiterkörper bildet, derart in der
integrierten Schaltung angebracht werden, daß das Gebiet dieses Schaltungselementes an einem Knotenpunkt
des elektrischen Potentialmusters liegt, so daß der Rückkopplungseffekt der erwähnten Störsignale auch
bei dem Schaltungselement in dem weiteren Gebiet vermieden wird.
Umgekehrt kann, z. B. falls das Schaltungselement des dritten Gebietes zu der Ausgangsstufe eines Verstärkers
gehört, der Rückkopplungseffekt von Störsignalen, die von diesem Schaltungselement zu den beiden
Schaltungselementen in den beiden anderen Gebieten laufen, dadurch vermieden werden, daß die beiden
Schaltungselemente in Gegentakt miteinander verbunden werden und ihre Verbindung derart in der
integrierten Schaltung angebracht wird, daß die Gebiete dieser beiden Schaltungselemente an Punkten gleichen
Potentials des Potentialmusters liegen, das infolge der von dem Schaltungselement des dritten Gebietes
herrührenden Störsignale auftreten kann.
Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung können die Gebieie mindestens eines weiteren Paares in
Gegentakt geschalteter Elemente, die einen PN-Übergang mit dem Halbleiterkörper der integrierten
Schaltung bilden, auf gleiche Weise angebracht werden,
so daß auch bei diesen .^chaltungselementen der Rückkopplungseffekt der Stöi'signale beseitigt wird.
In gewissen Fällen ist es zweckmäßig, die Schaltung bei einem Transistorverstärker mit einer Gegentaktausgangsstufe zu verwenden. Auch kann ;n gewissen Fällen der Eingang oder die Zwischenstufe eines Verstärkers als eine Gegentaktstufe ausgebildet werden. Es ist bekannt, daß in jedem dieser Falls Spannungen gleicher Größe, aber auch entgegengesetzter Phasen an den Kollektoren der Gegentakttransistoren beim Betrieb des Verstärkers auftreten werden. Auch können zwei Schaltungselemente von einem anderen Typ, z.B. Kondensatoren, einer Schaltung in Gegentakt angeordnet werden, wobei gegenphasige Spannungen gleicher Größe an einer der Elektroden beim Betrieb der Schaltung auftreten werden.
In gewissen Fällen ist es zweckmäßig, die Schaltung bei einem Transistorverstärker mit einer Gegentaktausgangsstufe zu verwenden. Auch kann ;n gewissen Fällen der Eingang oder die Zwischenstufe eines Verstärkers als eine Gegentaktstufe ausgebildet werden. Es ist bekannt, daß in jedem dieser Falls Spannungen gleicher Größe, aber auch entgegengesetzter Phasen an den Kollektoren der Gegentakttransistoren beim Betrieb des Verstärkers auftreten werden. Auch können zwei Schaltungselemente von einem anderen Typ, z.B. Kondensatoren, einer Schaltung in Gegentakt angeordnet werden, wobei gegenphasige Spannungen gleicher Größe an einer der Elektroden beim Betrieb der Schaltung auftreten werden.
Die vorliegende Erfindung kann also im allgemeinen bei integrierten Schaltungen mit einem Paar in
Gegentakt geschalteter Elemente Anwendung finden, wenn ein durch Störsignale herbeigeführter Rückkopplungseffekt
vermieden werden muß. Insbesondere läßt sich die Erfindung in integrierten Schaltungen eines
Hochfrequenz- und Hochleistungstransistorverstärkers verwenden, der mit einer Gegentakt-Ausgangsstufe
versehen ist.
Bei der praktischen Anwendung der Erfindung, bei der Störsignale von den in Gegentakt geschalteten
Elementen zu dem dritten Gebiet laufen, hängt das Potentialmuster von der Anordnung der beiden
Gebiete, in denen zwei Transistoren oder andere Schaltungselemente das Paar in Gegentakt geschalteter
Elemente bilden, und auch von der Form des vollständigen lsolierungsdiffusionsmusters der integrierten
Schaltung ab. Bei einer symmetrischen Anordnung läßt sich erreichen, daß Knotenpunkte an
der Mittellinie der integrierten Schaltung auftreten. Es ist möglich, daß keine Symmetrie erhalten werden kann,
die Knotenpunkte liegen dann nicht auf der Mittellinie der integrierten Schaltung. Die Lagen der Knotenpunkte
können dann aber durch Lösung der LaplaceGleichungen (V2^ = O) gefunden werden, wobei Φ das
elektrische Potential darstellt. Dies kann unter Verwendung eines elektrolytischen Troganalogons oder mittels
Kippschwingungsverfahren mit einer digitalen Rcchenanlage durchgeführt werden.
Bei der praktischen Anwendung der Erfindung, bei der Störsignale von dem dritten Gebiet zu den in
Gegentakt geschalteten Elemente laufen, treffen selbstverständlich die gleichen Erwägungen zu; in diesem
Falle müssen aber Punkte gleichen Potentials (keine Knotenpunkte) des Potentialmusters bestimmt werden.
Bei einer praktischen Ausführungsform eines Hochfrequenz- und Hochleistungs-Mehrstufentransistorverstärkers
in Form einer integrierten Schaltung kann eine Gegentakt-Ausgangsstufe mit zwei Transistoren in
entsprechenden Gebieten der Schaltung verwendet werden, wobei ein oder mehrere Transistoren einer
oder mehrerer vorangehender Stufen, vorzugsweise wenigstens die Eingangsstufe, in einem anderen Gebiet
oder in anderen Gebieten gebildet werden, das bzw. die, wie oben erwähnt, an dem (den) Knotenpunkt(en) des
Potentialmusters in dem Halbleiterkörper der integrierten Schaltung liegt (liegen). Auch kann die Eingangsstufe
und/oder mindestens eine Zwischenstufe des Verstärkers durch ein in Gegentakt geschaltetes
Transistorenpaar gebildet werden, dessen Transistoren in gesonderten Gebieten liegen, die an Punkten gleichen
Potentials des Potentialmusters im Halbleiterkörper liegen, dadurch, daß die Ausgangsstufe des Verstärkers
in einem anderen Gebiet gebildet ist.
Die Erfindung läßt sich außerdem zur Beseitigung des
Rückkopplungseffektes von Störsignalen zwischen Transistoren oder anderen Schaltungselementen verschiedenartiger
in derselben integrierten Schaltung vorhandener Anordnungen verwenden.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine integrierte Schaltung mit zwei darin gebildeten Transistoren;
F i g. 2 schematisch die Rückkopplungsbahn zwischen den Kollektorgebieten der beiden Transistoren in der
integrierten Schaltung nach F i g. 1;
Fig.3 schematisch die Anordnung der Gebiete in
einer integrierten Schaltung;
F i g. 4 schematisch die Rückkopplungsbahn zwischen den Kollektorgebieten der Transistoren in der Schaltung
nach F ig. 3;
F i g. 5 schematisch die Anordnung von Gebieten in einer anderen integrierten Schaltung; und
F i g. 6 schematisch die Rückkopplungsbahnen zwischen den Kollektorgebieten der Transistoren in der
Schaltung nach F i g. 5.
Die integrierte Halbleiterschaltung nach F i g. 1 enthält zwei Gebiete 1 und 2, die einen PN-Übergang
mit dem Bereich 4 des Halbleiterkörpers bilden. Die Gebiete 1, 2 sind als Inseln in einer N-Ieitenden
epitaktischen Schicht 3 angebracht, die auf einem den Bereich 4 bildenden Substrat aus P-leitendem Material
mit einem hohen spezifischen Widerstand liegt. Die Gebiete 1 und 2 werden in der epitaktischen Schicht 3
durch Isolierwände 5,6 und 7 aus P-leitendem Material mit einem niedrigen spezifischen Widerstand begrenzt,
die sich von der Oberfläche der epitaktischen Schicht 3 bis zu dem Substrat erstrecken. Die Isolierwände 5, 6
und 7 werden durch Diffusion erhalten. In jeder der Gebiete 1 und 2 wird ein Bipolartransistor durch
Diffusion einer Verunreinigung in die Oberflächenteile der Gebiete 1 und 2 durch Öffnungen in einer
schützenden isolierenden (nicht dargestellten) Maskierungsschicht auf der Oberfläche der epitaktischen
Schicht 3 angebracht In jedem der Gebiete 1 und 2 bildet das N-leitende Material den Kollektor eines
Transistors, während die Basis dieses Transistors durch eine Zone 8 (oder 9) aus P-leitendem Material innerhalb
der Gebiete und der Emitter des Transistors durch eine N-leitende Zone 10 (oder 11) aus N-leitendem Material
höherer Leitfähigkeit innerhalb der Basiszone 8 oder 9 gebildet wird Eine N+-Zone 12 oder 13 aus
N-leitendem Material höherer Leitfähigkeit bildet die Verbindung mit den Kollektoren der Transistoren.
Die Verbindungen mit den beiden Transistoren und die Verbindungen zwischen diesen Transistoren können
durch Teile einer Metallschicht m, die mit den Oberflächenteilen der Transistoren einen Kontakt
bilden, erhalten werden.
Die elektrische Isolierung zwischen den beiden Transistoren in den beiden Gebieten wird dadurch
erhalten, daß die PN-Obergänge zwischen den N-Ieitenden Gebieten t und 2 und dem P-leitenden Substrat 4 in
der Sperrichtung polarisiert und die Isolierwände 5, 6 und 7 vorgesehen werden. Eine starke Quelle möglicher
Rückkopplung ergibt sich -aber längs einer Bahn durch
das Substrat infolge der Kapazitäten zwischen den Kollektorgebieten und dem Substrat der beiden
Transistoren. Diese Rückkopplungsbahn ist schematisch in F i g. 2 dargestellt, in der die beiden Transistoren mit
14 und 15 bezeichnet sind, während ihre Kapazitäten zwischen den Kollektorgebieten und dem Substrat bei
16 und 17 angedeutet sind; die Leitfähigkeit des Substratkörpers 4 wird durch das Widerstandsnetzwerk
18 dargestellt.
Wenn einer der beiden Transistoren durch zwei in voneinander getrennten Gebieten liegende Transistoren
ersetzt wird, bildet sich eine Rückkopplungsbahn zwischen den Kollektoren jedes der beiden Transistoren
und dem Kollektor des anderen Transistors. Dies ist
ίο schematisch in F i g. 3 angegeben, die ein Substrat 19 mit
Gebieten 20,21 und 22 zeigt, wobei Transistoren 23,24
bzw. 25 in diesen Gebieten gebildet sind. Die Kapazitäten zwischen den Kollektorgebieten der
Transistoren und dem Substrat sind durch Kondensatoren 26, 27 bzw. 28 dargestellt, während die durch die
Leitung des Substratkörpers 19 gebildeten Widerstandsbahnen durch das Widerstandsnetzwerk 29
dargestellt werden. Fig.4 zeigt schematisch die Symmetrie des Widerstandsnetzwerkes 29, die erhalten
wird, wenn die Insel 20 symmetrisch zu den Inseln 21 und 22 auf der Mittellinie der integrierten Schaltung
angebracht wird. Durch die Gegentaktschaltung der beiden Transistoren 24 und 25 sind die Kollektorspannungen
dieser Transistoren gegenphasig, so daß etwaige Rückkopplungsspannungen am Kollektor des
Transistors 23 von den Kollektoren der Transistoren 24 und 25 an über die RUckkopplungsbahnen die gleiche
Größe, aber entgegengesetzte Phasen aufweisen werden, wodurch sie sich am Kollektor des Transistors 23
ausgleichen.
Bei dieser symmetrischen Anordnung wird angenommen, daß die Knotenpunkte des elektrischen Potentials
infolge der Rückkopplungsspannungen auf der Mittellinie der integrierten Schaltung liegen. Die Laplace-Gleichung
kann auf obenbeschriebene Weise zur Bestimmung von Nullpotentialpunkten zum Anbringen des
Transistors verwendet werden, für den die Effekte der Rückkopplungsspannungen unterdrückt werden müssen,
und zwar in denjenigen Fällen, in denen keine symmetrische Anordnung erhalten werden kann.
In F i g. 5 und 6 wird eine Anwendung der Erfindung zur Beseitigung der Wirkung der Rückkopplungsspannungen
von einer Transistorstufe zu zwei oder mehr weiteren Transistoren oder Transistorstufen in den
entsprechenden Gebieten einer integrierten Schaltung dargestellt. Nach F i g. 5 wird die erwähnte Transistorstufe
durch eine Gegentaktstufe mit zwei Transistoren 30 und 31 in Gebieten 32 und 33 gebildet, während jede
der zwei oder mehreren weiteren Gebiete 34 und 35 eine Transistorstufe enthält, welche Stufen aus je einem
Transistor 36 bzw. 37 bestehen. Die Transistoren 36 und 37 können z. B. gleichfalls in Gegentakt geschaltet sein.
Ein Gebiet 38 stellt ein hypothetisches Isolierungsdiffusionsmuster im Substrat 39 der integrierten Schaltung
dar. Widerstände 40 stellen die Leitung des Substratkörpers 39 und Kondensatoren 41—44 stellen die
betreffenden Kapazitäten zwischen den Kollektorgebieten der Transistoren 30, 31, 36 und 37 und dem
Substrat dar. Durch Anbringung jeder der Inseln 34 und
bo 35 an einem Knotenpunkt des Potentialmusters, das im
Substrat 39 infolge Störsignale, die vom Kollektor jedes der in Gegentakt geschalteten Transistoren 30 und 31
herrühren, auftreten kann, wird eine symmetrische Rückkopplungsschaltungsanordnung nach F i g. 6 erhalten.
Der Rückkopplungseffekt der Störsignale wird dadurch in jeder der Inseln 34 und 35 beseitigt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Integrierte Halbleiterschaltung mit einem Halbleiterkörper, von dem ein Bereich einen ersten
Leitungstyp aufweist, wobei an diesen Bereich mindestens ein erstes, ein zweites und ein drittes
Gebiet grenzen, welche Gebiete gegeneinander isoliert sind, je bis zu einer Oberfläche des
Halbleiterkörpers reichen, je mit dem Bereich vom ersten Leitungstyp einen PN-Obergang bilden und
je ein Schaltungselement enthalten, wobei das Schaltungselement des ersten Gebietes und das
Schaltungselement des zweiten Gebietes in Gegentakt geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Impedanz des Schaltungsteiles, der den PN-Übergang zwischen dem ersten Gebiet (21,
32) und dem Bereich, den Widerstand in dem zwischen dem ersten und dem dritten (20,34) Gebiet
gelegenen Teil des Bereiches und den PN-Übergang zwischen dem Bereich und dem dritten Gebiet
umfaßt, praktisch gleich der Impedanz des Schaltungsteiles ist, der den PN-Übergang zwischen dem
zweiten (22, 33) Gebiet und dem Bereich, den Widerstand in dem zwischen dem zweiten und dem
dritten Gebiet gelegenen Teil des Bereiches und den PN-Übergang zwischen dem Bereich und dem
dritten Gebiet umfaßt.
2. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bereich ein viertes Gebiet (35) grenzt, das gegen das erste (32),
das zweite (33) und das dritte Gebiet (34) isoliert ist, bis zu der Oberfläche des Halbleiterkörpers reicht,
mit dem Bereich einen PN-Übergang bildet und ein Schaltungselement (37) enthält, wobei die Impedanz
des Schaltungsteiles, der den PN-Übergang zwischen dem vierten Gebiet (35) und dem Bereich, den
Widerstand im Bereich zwischen dem vierten Gebiet (35) und dem ersten Gebiet (33) und den
PN-Übergang zwischen dem Bereich und dem ersten Gebiet (32) enthält, praktisch gleich der
Impedanz des Schaltungsteiles ist, der den PN-Übergang zwischen dem vierten Gebiet (35) und dem
Bereich, den Widerstand im Bereich zwischen dem vierten Gebiet (35) und dem zweiten Gebiet (33) und
den PN-Übergang zwischen dem Bereich und dem zweiten Gebiet (33) enthält.
3. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungselemente
des dritten Gebietes (34) und des vierten Gebietes (35) in Gegentakt geschaltet sind.
4. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie einen Transistorverstärker enthält, dessen Ausgangsstufe durch die in Gegentakt geschalteten
und aus Transistoren bestehenden Schaltungselemente des ersten (32) und des zweiten (33) Gebietes
gebildet wird, wobei das dritte Gebiet (34) einen Transistor einer der vorangehenden Stufen des
Verstärkers enthält.
5. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltungselement
des dritten Gebietes (34) zu der Eingangsstufe des Verstärkers gehört.
6. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das dritte (34) und das vierte (35) Gebiet symmetrisch zu dem ersten (32) und dem zweiten
(33) Gebiet angeordnet sind.
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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