DE2101174C - Elektromechanischer Oszillator mit umlaufendem Ausgangselement - Google Patents
Elektromechanischer Oszillator mit umlaufendem AusgangselementInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektromechanische Antriebsvorrichtung
mit einem von einer elektrischen Vorrichtung in mechanischen Schwingungen gehaltenen
oszillierenden Element, mit einem umlaufenden Element, mit einer wellenförmigen magnetischen Spur
auf einem der beiden Elemente und mit einem magnetischen Teil zum Zusammenwirken mit der wellenförmigen
magnetischen Spur an den andern der beiden Elemente.
Seit vielen Jahren ist ein magnetisches Gesperre bekannt, das ein Hemmrad mit einer wellenförmigen
magnetischen Spur auf beiden Flächen aufweist. Ein derartiges Rad wird zweckmäßigerweise aus einem
Blech ausgestanzt, welches hohe Permeabilität und niedrige magnetische Verluste aufweist. Diese wohlbekannte
Art von Rädern trägt radial nach außen abstehende Zähne und eine Reihe von Öffnungen,
welche kreisförmig innerhalb des Rings von Zähnen angeordnet sind. Jede Öffnung liegt auf der Mittellinie
eines der Zähne, und zwar derart, daß eine Reihe von Speichen zwischen den Öffnungen gebadet wird. Die
Anordnung ist so getroffen, daß eine wellenförmige magnetische Spur von den Zwischenräumen zwischen
den Zähnen und den Öffnungen im Körper des Rades begrenzt wird. Eine Feder trägt zwei Arme, die das
Hemmrad zwischen sich aufnehmen und die nach innen ragende Magnetpole tragen, welche mit der
wellenförmigen magnetischen Spur zusammenwirken. Die Feder ist so angeordnet, daß sie tangential zum
mittleren Durchmesser der wellenförmigen magnetischen Spur liegt; ihr freies Ende schwingt im wesentlichen
auf einer Linie, welche radial zum Mittelpunkt des Hemmrades verläuft. Wird das Hemmrad von
einem Elektromotor oder einer Feder angetrieben, so wird die mit dem Hemmrad magnetisch zusammenwirkende
Feder in Schwingungen versetzt, und zwar auf Grund der. magnetischen Kopplung zwischen der
wellenförmigen magnetischen Spur und den Magnetpolen. Die Drehzahl des Hemmrades wird von der
Grundfrequenz der schwingenden Feder und der An/ahl der Wellen in der magnetischen Spur gesteuer..
Bei einer anderen Art von magnetischen Gesperren
wird ein Hemmrad verwendet, welches nicht annähernd so wohlbekannt ist. Bei dieser Art verläuft
die wellenförmige magnetische Spur rund um die Unifangskante des Rades, wobei die Dicke des Rades
ausreicht, um die Weite der Spur aufzunehmen. Das freie Ende der Feder schwingt dabei entlang einer
Linie, die im wesentlichen parallel zur Achse des Rades verläuft.
In jüngster Zeit wurden elektromechanische Antriebsvorrichtungen entwickelt, bei welchen die erstgenannte
Art von Hemmrädern zur Verwendung kommt. Dabei entfällt natürlich der Antrieb des
Rades durch eine Feder oder einen Elektromotor und es wird an Stelle dessen eine Einrichtung verwendet,
die die oszillierende Feder in mechanischen Schwingungen hält. Diese Einrichtung besteht normalerweise
aus einem elektromechanischen Wandler, der mit der Feder als oszillierendem Element verbunden ist, und
einem Verstärker, um die Schwingungen der Feder aufrecht zu erhalten. Auch ist es bekannt, Stimmgabeln
im Zusammenhang mit solchen Antriebsvorrichtungen zu verwenden, wobei mindestens eine der
beiden Zinken mit magnetischen Elementen versehen ist, welche mit der wellenförmigen magnetischen Spur
zusammenwirken. Bei diesen Anordnungen wird das Henimrad zu einem Antriebsrad, da es die Uhr oder
einen anderen Mechanismus antreibt, zu deren bzw. dessen Betätigung die elektromechanische Antriebsvorrichtung vorgesehen ist. Das Antriebsrad wird
seinerseits angetrieben von dem oszillierenden Element. Um Begriffsverwechslungen zu vermeiden, wird
das Rad im weiteren als »Rotor« bezeichnet.
Bei der elektromechanischen Antriebsvorrichtung muß die gesamte Energie, die zum Antrieb des Me-
chanismus erforderlich ist, von dem schwingenden Element erzeugt werden, welches seinerseits seine
Energie vom Verstärker empfängt. Außerdem muß die magnetische Kopplung zwischen dem oszillierenden
Element und dem Rotor ausreichend stark sein, um ein Drehmoment im Rotor zu erzeugen, welches ausreicht,
die an dem Rotor angreifende mechanische Belastung zu überwinden.
Bei einer Verwendung C ■■; erstgenannten Art von
magnetischen Gesperren hat e. sich als günstig her-
ausgestellt, keine zu enge magnetische Kopplung (d. h. keinen zu schmalen Luftspalt) zwischen den an
dem oszillierenden Element befestigten Magnetpolen und den magnetischen Spuren zu verwenden, da die
Magnetpole während ihres gesamten Ausschlags von den wellenförmigen magnetischen Spuren angezogen
werden, wenn die Schwingungsamplitude klein ist. Dementsprechend ist bei kleinen Schwingungsamplituden
die Frequenz etwas höher als bei größeren Amplituden, so daß sich eine Isochronismusabwei-
chung ergab. Es wurden verschiedenste Einrichtungen entworfen, um Isochronismusabweichungen zu
kompensieren.
Elektromechanische Antriebsvorrichtungen mit einem Rotor, der einem der bekannten magnetischen
Hemmräder gleicht, waren sehr erfolgreich, jedoch ließen die Selbststarteigenschaften zu wünschen übrig.
Beim Starten einer solchen Antriebsvorrichtung ergibt sich ein doppeltes Problem, da es, um die Antriebsvorrichtung
vollständig in Betrieb zu setzen, erforderlich ist, daß das oszillierende Element selbst
zu schwingen beginnt und außerdem den Rotor startet. Es hat sich bei früheren Versuchen herausgestellt,
daß bei einer vorgegebenen Antriebsvorrichtung die insgesamt besten Selbststarteigenschaften des Rotors
erzielt werden konnten, indem man eine enge magnetische Kopplung (d. h., einen schmalen Luftspalt)
zwischen dem oszillierenden Element bzw. den oszillierenden Elementen und dem Rotor vorsah, jedoch
führte dies, wie oben bereits erwähnt, zu einer Vergrößerung der Isochronismusabweichung.
Wird ein.; elektromechanische Antriebsvorrichtung
ohne Rotor auf eine feste Basis unter absolut ruhigen Bedingungen gesetzt und wird der Verstärker eingeschaltet,
so reicht häufig der kleine, in den Wandler gelangende Stromstoß im Zeitpunkt des Einschaltens
nicht aus, um das oszillierende Element mit seinen Schwingungen beginnen zu lassen. Andererseits reichen
kleine mechanische Impulse, wie etwa ein leichtes Schütteln der Basis oder sogar Schallwellen, aus,
um die kloine Anfangsbewegung hervorzurufen, welche das oszillierende Element startet. Wenn das
oszillierende Element arbeitet, muß es seinerseits den Rotor starten. Eingehendere Untersuchungen haben
ergeben, daß, zur Erzielung der besten Selbststarteigenschaften des oszillierenden Elements allein, der
Luftspalt vergleichsweise groß sein sollte. Unter der Voraussetzung, daß das oszillierende Element mit
seiner Betätigung begonnen hat, ergibt jedoch ein be-
trächtlich kleinerer Luftspalt die besten Selbsistarteigenschaften
für den Rotor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei bekannten
Antriebsvorrichtungen der eingangs erwähnten Art die Selbststartffihigkeit des oszillierenden Elements
beträchtlich zu verbessern und die Isochronismusab'A-eichung
zu reduzieren, ohne dabei die Selbststarteigenschaften
dev Rotors zu verschlechtern.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den L'nteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen
näher erläutert. Es z..gt
Fig. 1 einen Teil eines Rotors mit einer Rinne im mittleren Bereich der wellenförmigen magnetischen
Spur, um den magnetischen Widerstand dieses mittleren Bereichs zu erhöhen;
Fig. 2 einen Querschnitt des Rotors nach Fig. 1;
F i g. 3 eine Möglichkeit zur Anordnung einer wellenförmigen magnetischen Spur auf dem Umfang
eines Rotors;
F i g. 4 eine Seitenansicht eines zusammengebauten Rotors, bei dem der mittlere Bereich der wellenförmigen
magnetischen Spur entfernt ist;
Fig. 5 eine Vorderansicht des Rotors nach F i g. 4
sowie einen Abschnitt des mit dem Rotor zusammenwirkenden oszillierenden Elements;
F i g. 6 einen Rotor mit einem Permanentmagneten, in welchem der magnetische Widerstand des mittleren
Abschnitts vergrößert ist;
F i g. 7 einen Rotor sowie ein oszillierendes Element, wobei der mittlere Bereich der magnetischen
Spur entfernt ist und wobei der Rotor Permanentmagnete aufweist;
F i g. 8 eine Antriebsvorrichtung, bei der die wellenförmige magnetische Spur am Innenumfang eines
hohlen oszillierenden Elements angeordnet ist und wobei der mittlere Abschnitt der Spur in seiner Stärke
vermindert ist;
F i g. 9 einen bekannten Rotor mit einer wellenförmigen magnetischen Spur, der gemäß der Erfindung
abgewandelt ist, um den magnetischen Widerstand des mittleren Abschnitts der Spur zu erhöhen;
Fig. 10 Kurven zum Nachweis des Ergebnisses,
die bei erhöhtem Widerstand des mittleren Bereichs der Spur erzielt wurden;
Fig. 11 eine gebräuchliche Schaltung zur Aufrechtcrhaltung
der Schwingung des oszillierenden Elementes, mit einem Verstärker sowie Steuer- und
Antriebsspulen;
Fig. 12 einen maßstabgerechten Schnitt durch einen Teil eines Rotors mit einer Nut in dessen
Fläche, um den magnetischen Widerstand im mittleren Bereich der wellenförmigen magnetischen Spur
zu erhöhen, sowie, in unterbrochenen Linien, den Ausschlag des an dem oszillierenden Element befestigten
Magneten;
F i g. 13 eine Kurvenschar zur Verdeutlichung der
Ergebnisse von Versuchen, weiche mit einer elektromechanischen Antrieb«; vorrichtung unter Verwendung
der Anordnung nach F i g. 12 durchgeführt wurden, wobei a's Parameter die Nutenbreite gewählt wurde;
Vi H. 14 einen Schnitt ähnlich dem nach Fig. 12,
jedoch mit einer flacheren Nut;
f * ϊ >». IS eine Kiirvenschar zur Verdeutlichung der
Hri'uhnissc von Versuchen, welche mit einer elektromechanischen
Antriebsvorrichtung unter Verwendung der Anordnung nach Fig. 14 durchgeführt wurden.
wobei der Parameter ebenfalls die Nutbreite war.
Nach F i g. 1 und 2 trägt ein umlaufendes Element bzw. ein Rotor für eine elektromechanische Antriebsvorrichtung
nach der Erfindung eine Anzahl radial %'orstchcnder Z-'ihne 11 mit ausgerundeten Flanken
12 Außerdem ist im Rotor eine Anzahl von öffnungen 13 ausgeformt, die einen gerundeten äußeren
ίο Ümfanqsabschnitt 14 aufweisen, wobei jede öffnung
auf einer Mittellinie eines der Zähne 11 liegt. Dve äußeren Abschnitte der öffnungen 13 und die ausgerundeten
Flanken der Zähne 12 schließen zwischen sich eine wellenförmige magnetische Spur 15 ein.
deren mittlerer Durchmesser von der unterbrochenen Linie 16 angedeutet wird.
Um den bei einer Ausführungsform nach der Erfindung geforderten Effekt zu erzielen, ist in einer
Fläche des Rotors eine Nut 17 ausgebildet. Bei dieserr. Ausführungsbeispiel weist die Nut 17 eine Tiefe
auf. die an dieser Stelle die Dicke des Rotors um mehl als 50 % reduziert. Diese Nut 17 verläuft zentrisch
r.um mittleren Durchmesser 16 der wellenförmigen magnetischen Spur. Bei einer Betrachtung dieas
ses Rotor* ergibt sich, daß das magnetische Element welches von dem oszillierenden Element (entweder
eine einzelne Feder oder eine Zinke einer Stimm gabel) getragen wird, bei stillstehendem oszillieren
dem Element geringfügig von der Mittellinie der Nu 17 weggezogen wird, und zwar entweder in Richtung
auf einen Zahn 11 oder in Richtung auf eine Speichj 18 zwischen zwei der Öffnungen 13. Dies führt dazu,
daß das oszillierende System nicht vollständig im Gleichgewicht ist. und eine entsprechend kleinere
Störung, wie etwa der kleine Initial-Stromstoß beim Einschalten des Verstärkers, reicht aus, die kleine
Anfangsbewegung des oszillierenden Elements zu er zeugen, die ihrerseits genügt, das Element unter Mit
hilfe der elektrischen Schaltung mit den Schwingun gen beginnen zu lassen. Die Nut stellt ein Äquivalen
zu einer größeren durchschnittlichen Breite des Luft spalts zwischen dem oszillierenden Element und dem
Rotor dar. Dementsprechend wird die Isochronis musabweichung verringert. Sie kann tatsächlich ver
mindert werden im Vergleich zu einem ihnlichen Oszillator ohne Nut im Rotor und mit sehr viel gerin
gerer Selbststartfähigkeit. Sollte bei wendung de Nut 17 die Verbesserung noch nies*· isreichen, se
kann eine breitere Nut vorgesehen werde ., wie es mil den strichpunktierten Linien 19 angedeutet ist. Nacl
Wunsch können die Seiten der Nut 17 oder 19 aucr geneigt sein, so daß die öffnung der Nut breiter is
als ihr Boden.
F i g. 3 zeigt einen Teil des Umfangs einer Scheibt 20 aus magnetischem Material, in welchem eine wel
lenförmige magnetische Spur, mit 21 bezeichnet, aus gebildet ist, und zwar durch Materialabnahme vot
Kantenbereichen der Scheibe 20 abwechselnd an ge gcnüberliegenden Seiten, wie es bei 22 gezeigt ist. Di
wellenförmige magnetische Spur, die sich auf dies Weise ergibt, ist mit der unterbrochenen Linie 23 be
zeichnet, wobei der mittlere Abschnitt der Spur vo
den unterbrochenen Linien 23 a angedeutet wird.
Die Scheibe 20 kann sich um eine Achs>? 24 drehe
und wirkt mit einem oszillierenden Elcmcni /usam men, welches unterschiedlich geformt sein und bei
spielswcisc eine schwingende Feder 25 aufweise
kann, welche an ihrem freien linde einen Magnete
26 trägt. Letzterer wirkt mit der wellenförmigen Bei diesem speziellen Oszillator liegt der Magnet
magnetischen Spur 22 derart zusammen, daß sich die innerhalb des Rotors. Da der Durchmesser des schei-
Scheibe 20 um ihre Achse 24 dreht, wenn die Feder benförmigen Magneten 49 geringer ist als der Durch-
i.S oszilliert. Wie oben erwähnt, sind bereits magneti- messer der äußeren Scheiben, gemessen über die
lche Hemmräder bekannt, die im wesentlichen der 5 Zähne 45 und 46, ist der magnetische Widerstand
Ausbildung nach F i g. 3 gleichen und am Umfang des Mittelabschnitts des Rotors ohne Frage sehr viel
eine wellenförmige magnetische Spur tragen. höher als derjenige der äußeren Teile, da er mit dem
Die Fig. 4 und 5 zeigen einen Rotor, der der oszillierenden Element50 einen breiteren Luftspalt
Scheibe 20 nach F i g. 3 entspricht, wobei jedoch der einschließt. Das oszillierende Element kann aus
mittlere Abschnitt der wellenförmigen magnetischen io einem Material mit hoher Remanenz und hoher
Spur entfernt ist. Tatsächlich besteht dieser Rotor Permeabilität bestehen.
aus zwei getrennten Scheiben, jeweils 27 und 28, von F i g. 7 zeigt den mechaniscnen Teil einer elektro-
denen jede eine Anzahl von in gleichem Abstand zu- mechanischen Antriebsvorrichtung, bei welcher der
einander liegenden Schlitzen 29 und Zähnen 29 α mittlere Abschnitt der wellenförmigen magnetischen
nach Fig. 5 trägt. Die beiden Scheiben sind so zu- 15 Spur insgesamt entfernt ist. Diese mechanische Teil
sammengesetzt, daß die Schlitze in jeder Scheibe besteht aus zwei Magneten 54 und 55, die insgesamt
neben den Zähnen der anderen Scheibe zu liegen sternförmig ausgebildet sind. Die Magnete 54 und 55
kommen. Der Rotor, bestehend aus den Scheiben 27 weisen jeweils eine Anzahl von Zähnen 56 bzw. 57
und 28, dreht sich um eine Achse 30. Damit die £ähne auf, die in gleichem Abstand zueinander rund um
sich in der zeichnerischen Darstellung eindeutig von ao den Umfang des betreffenden Magneten angeordnet
den Schlitzen unterscheiden, sind die Zähne in F i g. 4 sind. Die beiden Magneten liegen eingefaßt zwischen
vertikal gestrichelt dargestellt. äußeren Halteelementen 58 und 59. Die Magneten
Das mit dem Rotor zusammenwirkende oszillie- 54 und 55 sind so angeordnet, daß ein Zahn 56 des
rende Element besteht aus einem Ring 31, der kon- Magneten 54 gegenüber einem Zwischenraum zwizentrisch
zum Rotor angeordnet ist und nach innen as sehen zwei Zähnen des Magneten 55 liegt. Der gevorspringende
Zähne, wie etwa die Zähne 32, trägt, samte Rotor sitzt auf einer Welle 6i mit einem Bedie
in gleichmäßigem Abstand zueinander liegen. Die festigungsflansch 62. Das oszillierende Element 63 ist
Bewegungsrichtung des oszillierenden Elements vci- sü angeordnet, daß es in einer Richtung parallel yur
läuft im wesentlichen parallel zu Achse 30, wie es Achse des Rotors und der Welle 61 schwingt, wie es
durch den Doppelpfeil 33 in F i g. 4 gezeigt ist, sowie 30 durch den Doppelpfeil 64 angedeutet ist. Vorzugssenkrecht
zur Zeichenebene nach Fig. 5. weise besteht der mit dem Rotor zusammenwirkende
Es wurde gefunden, daß das Entfernen des mitt- Teil des oszillierenden Elements aus einem magneti-
leren Abschnitts der wellenförmigen magnetischen sehen Material mit geringer Remanenz und hoher
Spur bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 Permeabilität.
und 5 ebenso wie bei der Ausführungsform nach den 35 F i g. 8 zeigt die mechanische Anordnung einer
F i g. 1 und 2 zu einer geringfügigen Versetzung des weiteren Ausführungsform einer AnHeösvorrichin
Ruhe befindlichen oszillierenden Elements gegen- tung, bei dem die wellenförmige magnetische Spur
über der Mittellinie der wellenförmigen magnetischen am inneren Umfang eines ringförmigen magnetischen
Spur führt, so daß das Element leichter startet, wäh- Elements angeordnet ist, welches den Rotor umgibt,
rend gleichzeitig die Isochronismusabweichung ver- 40 Das ringförmige Element trägt insgesamt die Bemindert
wird. zugsziffer 65 und sitzt auf einem oszillierenden EIe-
Fig. 6 zeigt den mechanischen Teil einer elektro- ment 66, welches in einer Richtung im wesentlichen
mechanischen Arttriebsvorrichtung, bei welcher der parallel zur gemeinsamen Achse der Anordnung
magnetische Widerstand des mittleren Wegs der wel- schwingen kann. Die Schwingungsrichtung ist durch
lenförmigen magnetischen Spur ebenfalls vergrößert 45 einen Doppelpfeil 68 angedeutet. Der Rotor ist auf
ist. Dieser mechanische Teil umfaßt zwei mit Zähnen der Welle 67 befestigt.
versehene Scheiben 43 und 44, wobei, ebenso wie in Der von dem oszillierenden Element getragene
Fi g. 4, die Zähne bei 45 und 46 vertikal gestrichelt Ringmagnet 69 ist so magnetisiert, daß seine Pole an
sind. Die Zwischenräume zwischen den Zähnen der semen beiden Seitenflächen liegen. Die beiden ringscheibe
43 tragen das Bezugszeichen 47, während die 50 förmigen Endstücke 70 und 71 liegen konzentrisch
Zwischenräume zwischen den Zähnen der Scheiben mit dem Ringmagneten 69 an dessen beiden Seiten-44
mit dem Bezugszeichen 48 bezeichnet sind. Die flächen an. Jedes der Endstücke 70 und 71 trägt eine
Scheiben 43 und 44 sind drehbar derart angeordnet, Reihe von Zähnen, welche in die Bohrung des Ringdaß
ein Zahn 45 der Scheibe 43 einem Zwischenraum magneten 69 hineinragen. Die Zähne des Elements 70
48 der Scheibe 44 gegenüberliegt. Zwischen den 55 tragen das Bezugszeichen 72, wobei einer der Zähne
Scheiben 43 und 44 sitzt ein Permanentmagnet 49, bei 73 im Schnitt gezeigt ist. Die Zähne des Elements
der ebenfalls als Scheibe ausgebildet ist und einen 71 sind mit dem Bezugszeichen 74 versehen, und
Durchmesser aufweist, welcher unter dem Volldurch- einer dieser Zähne ist bei 75 im Schnitt gezeigt. Der
messer der Scheiben 43 und 44 liegt. Das oszillierende Rotor, der insgesamt das Bezugszeichen 76 trägt, ist
Element 50, welches mit dem Rotor zusammenwirkt, 60 teilweise gebrochen gezeichnet, um eine nach Art
schwingt in einer Richtung, die durch den Doppel- einer Sinuskurve ausgebildete, wellenförmige magnepfeil
51 angedeutet wird und im wesentlichen parallel tische Spur 77 zu zeigen, die von der Kombination
zur Achse des Rotors, also parallel zu seiner Welle der Zähne 73 und 74 gebildet wird. Um den mngnc-52
liegt. Letztere trägt einen Befcsligungsflanseh 53, tischen Widerstand des mittleren Abschnitts der wclan
welchem der Rotor angeordnet ist Der Magnet 49 65 lcnförmigcn magnetischen Spur zu erhöhen, ist eine
ist derart magnetisiert, daß seine Pole an seinen Sei- Nut 78 in die Zähne 72 und 74 eingeschnitten. Der
tcnflächcn liegen, mit welchen er die Scheiben 41 und Rotor 76 liegt innerhalb des oszillierenden Elements
44 berührt. 65 und trägt mindestens einen nach außen ragenden
9 ίο
magnetischen Vorsprung 79, welcher mit der wellen- auf den Isochronismus gehen aus der Kurve hervor
förmigen magnetischen Spur 77 zusammenwirkt. wobei in diesem Fall die linke vertikale Skala n:le
Es sei darauf hingewiesen, daß nach Fig. 6 der vant ist.
Rotor seinen eigenen Magneten sowie eine wellen- Die Kurve 143 gibt dieselbe Antriebsvorrichtuni
förmige magnetische Spur aufweist, wobei im mitt- 5 wieder, jedoch in diesem Fall unter Verwendung
leren Bereich ein Teil der Spur entfernt ist, um den eines gewöhnlichen Rotors bekannter Art gemä'i
magnetischen Widerstand zu erhöhen. Der Rotor F i g. 1 mit einer wellenförmigen magnetischen Spur
nach F i g. 7 enthält zwei Permanentmagneten, und Die gezeigten Isochronismusveränderungen lieger
der magnetische Widerstand des mittleren Abschnitts auch hier im Batteriespannungsbereich zwischen 1,(
der wellenförmigen magnetischen Spur ist durch Ent- io und 1,0 Volt und die zugehörige vertikale Skala be
fernen des zentralen Bereichs erhöht worden. Dem- findet sich auf der linken Seite,
gegenüber sind bei der Ausführungsform nach F i g. 8 Die Kurve 144 zeigt das Ergebnis nach Einschnei
der Magnet und die wellenförmige magnetische Spur den einer Nut von 0,25 mm (0,01 inch") Breite unc
am oszillierenden Element 65 vorgesehen. Es sei dar- 0,1 mm (0,004 inch) Tiefe. Die für die Kurve 144 zu
auf hingewiesen, daß die Welle 67 bei der Ausfüh- 15 ständige vertikale Skala befindet sich auf der rechter
rungsform nach Fig. 8 natürlich gegen längsge- Seite. Eine Prüfung der Kurve ergibt, daß sie ein«
richtete Bewegungen festgelegt werden muß, damit gewaltige Verbesserung des Isochronismus im Ver
sie den Schwingungen des magnetischen Elements gleich mit der Kurve 143, bei der ein ebener Rotoi
nicht folgen kann. Nach Wunsch kann die Welle 67 verwendet wurde, mit sich bringt,
ohne weiteres auf beiden Seiten des Rotors 76 fort- ao F i g. 12 zeigt einen maßstabsgetreuen schema
ragen. tischen Schnitt durch einen Rotor 85 mit einer Nu
Fig. 9 zeigt die mechanischen Elemente einer 86, deren Tiefe 0,1 mm (0,004 inch) beträgt. Das zu
elektromechanischen Antriebsvorrichtung, bei der der sammenwirkende oszillierende Element trägt einer
Rotor in einer seit einer Anzahl von Jahren bekann- Magneten, welcher Nord- und Südpole an gegenüber
ten Art und Weise ausgebildet ist. Er ist jedoch ab- 35 liegenden Flächen des Rotors aufweist. Das oszil
gewandelt, um den wesentlichen Anforderungen ge- lierende Element schwingt mil einer Amplitude vor
maß der Erfindung zu genügen. Er besteht aus einer 1 mm (0,04 inch) zwischen Extremstellungen, die ir
gekräuselten Scheibe 80, die auf einer Welle 81 sitzt unterbrochenen Linien 87 und SS angedeutet sind. Ir
und mit einem von einem oszillierenden Element ge- seiner Ruhelage nimmt es eine zentrale Stellung ein
tragenen Permanentmagneten 87 zusammenwirkt. 3= Die Dicke des Rotors beträgt 0,25 mm (0,01 inch)
Dessen Schwingungsrichtung verläuft im wesentlichen und die Nut ist 0,1 mm (0,004 inch) tief. Eine An
parallel zur Achse der Welle 81 und wird durch Ordnung dieser Art wurde zur Durchführung eine
einen Doppelpfeil 83 angedeutet Die gekräuselte Reihe von Versuchen verwendet, und die Ergebniss<
Scheibe80 wurde in Übereinstimmung mit den Er- werden von der Kurvenschar nach Fig. 13 darge
fordernissen gemäß der Erfindung dadurch abgewan- 35 stellt.
delt, daß eine Umfangsnut84 in ihren Mittelbereich Nach Fig. 13 sind die Ki rven über derjeniger
eingeschnitten vurde, wodurch sich der magnetische Spannung aufgetragen, welche an die elektrisch!
Widerstand des mittleren Abschnitts der wellenför- Schwingschaltung angelegt wird, und zwar in glei
migen magnetischen Spur erhöht, welche von den eher Weise, wie es bei den Kurven nach Fig. 10 de
gekräuselten Kanten der Scheibe gebildet wird. 40 Fall war. Der Grund zur Verwendung der Spannunj
Fig. 11 zeigt eine Schaltung gebräuchlicher Art als Abszisse liegt darin, daß derartige elektromecha
zum elektrischen Aufrechterhalten der mechanischen nische Antriebsvorrichtungen, wie sie der Erfindun)
Schwingungen des oszillierenden Elements. Die zugrunde liegen, gebräuchlicherweise von einer ein
Zeichnung zeigt eine oszillierende Feder 34, die von zelnen Trockenzelle angetrieben werden. Dabei sin<
einer Haiterung 35 getragen wird und an ihrem 45 es die Spannungsveränderungen beim Verbraucher
freien Ende einen Magneten 36 zum Zusammenwir- der Zelle, die die wesentliche Veränderung der Ar
ken mit einer nicht gezeigten wellenförmigen magne- beitscharakteristiken hervorrufen und dementspre
tischen Spur trägt Eine Steuerspule 37 weist einen chend die wesentliche Ursache für Isochronismus
magnetischen Kern auf und ist mit einem Ende ihrer abweichungen darstellen. Nicht die absolute Fre
Windungen an den Eingang eines Verstärkers 39 an- 50 quenz des Oszillators der Antriebsvorrichtung inter
geschlossen, während das andere Ende der Win- essiert bei diesen Versuchen am meisten, sondert
düngen bei 40 geerdet ist. Eine Antriebsspule 41 ist vielmehr die Frequenzänderung bei einer Verände
ebenfalls mit einem magnetischen Kern 42 versehen rung der Spannung. Daher sind auf der Ordinati
und steht über ein Ende ihrer Windungen mit dem keine Absolutwerte aufgetragen, sondern es sind zwe
Ausgang des Verstärkers 39 in Verbindung, während 55 kleine Maßstabsintervalle gezeigt, deren jedes ein«
das andere Ende bei 40 geerdet ist Es sei darauf hin- Frequenzänderung darstellt, die bei einer von de:
gewiesen, daß in dem Falle, in dem eine Stimmgabel Antriebsvorrichtung angetriebenen Uhr einer Ge
Verwendung findet, die Spulen 37 und 41 in bekann- nauigkeitsabweichung von 10 Sekunden pro Tag ent
ter Weise zwischen den Zinken der Gabel ange-.dnet spricht. Die Kurven 89, 90, 91 und 92 wurden mi
sein können. 60 Nuten ermittelt, welche alle die festgelegte Tiefe voi
Fig. 10 zeigt eine Anzahl von Kurven, die das 0,1 mm (0,004 inch) aufwiesen und 0.1 mn
Ergebnis einer Vergrößerung des magnetischen Wi- (0,004 inch), 0,15 mm (0,006 inch), 0,20 mn
derstands des mittleren Teils einer wellenförmigen (0,008 inch) bzw. 0,25 mm (0,01 inch) breit waren,
magnetischen Spur wiedergeben. Die verwendete An- Aus der Zeichnung ergibt sich, daß das bei nied
triebsvorrichtung arbeitete bei einer Frequenz von 65 riger Spannung liegende Fide der Kurve 89 und da
100 Hz. Im Fall der Kurve 142 wurde der Oszillator bei hoher Spannung liegende Ende der Kurve 92 ü
ohne Rotor betrieben. Die Auswirkungen von Ände- unterbrochenen Linien wiedergegeben sind. Die
rungen der Batteriespannung zwischen 1,6 und 1,0 V liegt daran, daß diese Teile der Kurven indefinit sind
Der Grund dafür, daß sich keine richtigen Ablesungswerte ergaben, ist darin zu sehen, daß der bei der
Messung verwendete Stabilisator unter den besonderen Bedingungen, die in den gestrichelten Abschnitten
der hier behandelten Kurven gegeben waren, nicht korrekt funktionierte. Der Stabilisator besteht
aus einer kleinen Scheibe oder einem kleinen Rad, welches von der Rotorwelle getragen wird. Der
Stabilisator sitzt lose auf der Welle und wird an diese von der Reibkraft zwischen der Bohrung im Stabiiisator
und der Rotorwelle gekuppelt. Bei den von den Kurven 89 bis 92 wiedergegebenen Versuchen bestand
der Stabilisator aus einer Metallscheibe von 7,88 mm (0,317 inch) Durchmesser und 0,76 mm
(0,03 inch) Breite. Er wies eine zentrale Buchse auf, die mit einer Bohrung von 0,76 mm (0,030 inch) versehen
war. Dabei wies die Rotorwelle einen geringfügig kleineren Durchmesser auf, um an dieser Stelle
ein Drehsitzspiel zu bilden. Das Gewicht des Stabilisators betrug 0,3 Gramm.
Auf-Grund der sich ergebenden Schwierigkeiten
wurde ein neuer Stabilisator angepaßt, welcher im wesentlichen dem oben beschriebenen ähnlich war,
jedoch doppelte Breite aufwies und damit ein Gewicht von 0,6 Gramm besaß. Der Versuch mit der as
Nut von 0,25 mm (0,01 inch) Breite wurde wiederholt und ergab die Kurze 93. Anordnungen mit jeweils
0,3 mm (0,012 inch) und 0,35 mm (0,014 inch) breiten Nuten ergaben unter Verwendung des neuen
Stabilisators die Kurven 94 und 95.
Bei einem perfekten elektromechanischen Oszillator, der keinen Isochronismusabweichungen unterliegt,
wären alle Kurven nach Fig. 13 horizontale,
gerade Linien. Es sei darauf hingewiesen, daß die Kurven 92 und 93 die geringsten Höhenabweichungen
über ihrer Länge aufweisen, woraus sich ergibt, daß bei der speziellen Anordnung gemäß Fig. 12
eine Nut von 0,25 mm (0,01 inch) Breite und 0,1 mm (0,004 inch) Tiefe die besten Ergebnisse, d. h. die geringste
Isochronismusabweichung erzielt.
Fig. 14 zeigt eine Anordnung ähnlich der nach Fig. 12, abgesehen davon, daß die Nut mit einer
Tiefe von 0,05 mm (0,002 inch) flacher ist. F i g. 15
gibt das Ergebnis wieder. Anfänglich wurde ein Versuch ohne Rotor gemacht, und dieser ergab die unterbrochen
dargestellte Kurve 96. Ein weiterer Versuch wurde unter Verwendung eines Rotors ohne
Nut durchgeführt und ergab das Ergebnis gemäß Kurve 98. Eine daran anschließende Versuchsreihe
verwendete Nuten mit Breiten zwischen 0,1 mm (0,004 inch) und 0,35 mm (0,014 inch), und zwar bei
Abstufungen von 0,05 mm (0,002 inch). Diese Versuchsreihe ergab die Kurven 99 bis 104. Eine Betrachtung
dieser Kurven zeigt, daß die Kurve 103 die geringste Isochronismusabweichung über ihrer
Länge zeigt. Hat man an Hand der Kurven nach Fig. 13 festgestellt, daß eine Nut von 0,1mm
(0,004 inch) Tiefe und 0,25 mm (0,01 inch) Breite die besten Ergebnisse zeigt, so ist es nicht überraschend,
festzustellen, daß bei einer Verminderung der Nuttiefe auf 0,1 mm (0,004 inch) und dementsprechend
bei einer Verminderung der durch die Nut hervorgerufenen Erhöhung des magnetischen Widerstandes
eine breitere Nut notwendig ist, um beste Ergebnisse zu erzielen.
Wird der elektromechanische Oszillator nach der Erfindung dazu verwendet, eine Uhr anzutreiben, bei
der ein einzelner Transistorverstärker von einer einzelnen Trockenzelle mit einer Nennspannung von
1,5 Volt, jedoch einer Anfangsspannung von 1,6 Volt, mit Energie versorgt wird, so kann erwartet werden,
daß die Zelle mindestens für den größten Teil eines Jahres ausreicht Da die Zellenspannung fortschreitend
mit dem Alter abfällt, entwickelt die Uhr langsam einen kleinen Zeitfehler von einigen Sekunden
pro Tag. Eine gute Uhr dieser Art ist mit einem Regulator versehen, der sehr kleine Veränderungen in
der Frequenz des oszillierenden Elements zuläßt. Eine kleine Bewegung dieses Regulators ein- odei
zweimal während der Lebensdauer der Zelle sorgi für hervorragende Ganggenauigkeit über den gesamten,
der Zelle zur Verfügung steLcnden Zeitraum Die Zelle sollte ersetzt werden, wenn ihre Spannung
auf etwa 1,2 Volt abgesunken ist.
Die oben diskutierten Ergebnisse wurden dadurcl erzielt, daß man den magnetischen Widerstand de;
mittleren Abschnitts der wellenförmigen raagneti
sehen Spur mittels einer Nut erhöhte.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Elektromechanische Antriebsvorrichtung mit
einem von einer elektrischen Vorrichtung in mechanischen Schwingungen gehaltenen oszillierenden
Element, mit einem umlaufenden Element, mit einer wellenförmigen magnetischen Spur auf
einem der beiden Elemente und mit einem magnetischen Teil zum Zusammenwirken mit der wellenförmigen
magnetischen Spur an dem anderen der beiden Elemente, dadurch gekennzeichnet,
daß der mittlere Bereich der wellenförmigen magnetischen Spur einen höheren magnetischen Widerstand aufweist als die übrigen
Bereiche der Spur.
2. An'.r ebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische
Widerstand des mittleren Bereichs der wellenförmigen magnetischen Spur durch Entfernen eines ao
Teils des mittleren Bereichs der Spur erhöht ist.
3. Antriebsvorrichtung nac. Anspruch 2 unter Verwendung eines in bekannter Weise als ebenes
Rad ausgebildeten Rotors mit radial nach außen ragenden Zähnen und mit einer der Anzahl der
Zähne entsprejhenden Anzahl von kreisförmig innerhalb de? Rings von Zähnen angeordneten
öffnungen, von denen jede auf der Mittellinie eines der Zähne liegt, wooei die wellenförmige
magnetische Spur von dun Zwischenräumen zwisehen
den Zähnen und den Öffnungen im Körper des Rades begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der magnetische Widerstand des mittleren Bereichs der wellenförmigen magnetischen
Spur durch Ausformung einer Nut (17) erhöht ist, die zentrisch zum mittleren Durchmesser (16) der
Spur in mindestens einer Fläche dec Rades verläuft (Fi g. 1 und 2).
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2 unter Verwendung eines in bekannter Weise als Scheibe
ausgebildeten Rotors mit aus beiden Flächen am Umfang herausgeschnittenen Teilen, um eine
wellenförmige magnetische Spur rund um die Umfangskante der Scheibe zu bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß der magnetische Widerstand des mittleren Abschnitts der Spur durch Ausformung
einer Nut im mittleren Abschnitt der Spur erhöht ist (F i g. 3).
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2 mit einem oszillierenden Element, das einen Magneten
nahe dem Umfang des Rotors trägt, dessen Schwingungsbahn parallel zur Rotorachse verläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor aus zwei Scheiben (43, 44) mit iadial vorspringenden
Zähnen (45, 46) am Umfang und aus einem scheibenförmigen Magneten (49) besteht, dessen beide Pole an seinen beiden Seitenflächen
liegen und der zwischen den Scheiben angeordnet ist, daß die Scheiben und der scheibenförmige
Magnet derart zueinander konzentrisch auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind, daß die
Zähne der einen Scheibe den Zwischenräumen zwischen den Zähnen der anderen Scheibe gegenüberliegen
und daß der magnetische Widerstand des mittleren Abschnitts der wellenförmigen magnetischen Spur, die von den Zähnen der
Scheiben und dem Umfang des Magneten gebildet '.vird, dadurch erhöht ist, daß der Durchmesser
des scheibenförmigen Magneten unter dem Durchmesser der Scheiben, gemessen über die
Zähne, liegt (F i g. 6).
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oszillierende Element
(66) ein ringförmig den Rotor (76) umschließendes magnetisches Teil (65) trägt und
seine Schwingbewegung im wesentlichen parallel 5 Uf Rotorachse verläuft, daß das magnetische Teil
einen Ringmagneten (69) mit an den beiden Seitenflächen liegenden Magnetpolen sowie an den
Seitenflächen anliegende zu dem Ringmagneten
konzentrische ringförmige Endstücke (70, 71) aufweist, deren Zähne derart in die Bohrung des
Ringmagneten hineinragen, daß die zwei Sätze von Zähnen die wellenförmige magnetische Spur
bilden, daß der Rotor nach außen ragende, mii diese zusammenwirkende magnetische Vorsprünge
(79) aufweist und daß der magnetische Widerstand des mittleren Abschnitts der wellenförmigen
magnetischen Spur erhöht ist durch Ausbildung einer inneren Nut (78) in dem oszil'ierenden
Elemen!, die in die Zähne beider Endstücke eingeschnitten ist (Fig. 8).
7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2 unter Verwendung eines bekannten umlaufenden Elements
in Form einer gekräuselten Scheibe, deren gekräuselter Umfang die wellenförmige magnetische
Spur bildet, dadurch gekennzeichnet, daß dei magnetische Widerstand des mittleren Abschnitts
der Spur durch Ausbildung einer umlaufenden Nut im Mittelbereich der gekräuselten Rotorkante
erhöht ist.
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dab der magnetische
Widerstand des mittleren Abschnitts der wellenförmigen magnetischen Sp; τ durch Entfernen des
gesamten mittleren Abschnitts der Spur erhöht ist.
9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Element
aus zwei Scheiben (27, 28) besteht, von denen jede gleichmäßig verteilte Schlitze (29) und
Zähne (29 a) auf dem Umfang tiägt und daß die beiden Scheiben derart zusammen auf eine Welle
(30) gesetzt sind, daß die Schlitze der einen Scheibe den Zähnen dei anderen Scheibe gegenüberliegen,
und daß das oszillierende Element die Form eines Rings (31) aufweist, der den Rotor
umgibt und nach innen ragende Zähne (32) trägt, die magnetisch mit den Rotorzähnen zusammenwirken
(F i g. 4 und 5).
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor zwei sternförmige
Magneten (54, 55) aufweist, die eingefaßt zwischen äußeren Halteelementen (£8, 59) liegen,
und daß die Magneten derart angeordnet sind, daß die Zähne eines Magneten gegenüber den
Zwischenräumen zwischen den Zähnen des benachbarten Magneten liegen, daß die Zähne jedes
Magneten eine gleiche und den Zähnen des anderen Magneten entgegengesetzte Polarität aufweisen
und daß das oszillierende Element einen magnetischen Vorsprung (63) trägt, der in der
Nähe des Umfangs des Rotors liegt und eine Schwingbewegung ausführt, die im wesentlichen
parallel zur Rotorachse verläuft (F i g. 7).
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB134070 | 1970-01-12 | ||
GB134070 | 1970-01-12 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2101174A1 DE2101174A1 (de) | 1971-11-18 |
DE2101174B2 DE2101174B2 (de) | 1972-08-24 |
DE2101174C true DE2101174C (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=
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