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DE2100121A1 - Aufzeichnungsgerät - Google Patents

Aufzeichnungsgerät

Info

Publication number
DE2100121A1
DE2100121A1 DE19712100121 DE2100121A DE2100121A1 DE 2100121 A1 DE2100121 A1 DE 2100121A1 DE 19712100121 DE19712100121 DE 19712100121 DE 2100121 A DE2100121 A DE 2100121A DE 2100121 A1 DE2100121 A1 DE 2100121A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive means
strip
marking
recording medium
marking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712100121
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2100121A1 publication Critical patent/DE2100121A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D9/00Recording measured values
    • G01D9/40Producing one or more recordings, each recording being produced by controlling either the recording element, e.g. stylus or the recording medium, e.g. paper roll, in accordance with two or more variables

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

»IPL.-ING. G. DAH LMANN
PATENTANWALT
MAINASCHAFF/ ASCHAFFENBtOtG MAINPABKSTRASSE 3143
i; ν '..:' f > i ^TBtEFON ΟβΟίΙ · 2SfM;
" 2. Januar I97I Op/ro
40/1
U Ου
., Lawrence Dilger :-*>■ ;·.··8-Regents Close,
South Croydon, Surrey Großbritannien
Aufzeichnungsgerät
Die Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsgerät und insbesondere ein Gerät mit zwei Eingängen für die Aufnahme von jeweils unterschiedliche Variablen darstellenden Signalen, von denen eine normalerweise die Zeitvariable ist, und
das eine Markiervorrichtung sowie Antriebsmittel aufweist.
109829/1214
Eine Verwendungsmöglichkeit :efhes derartigen:Äüfzöiöh^ nungsgeräts besteht in dersAufue%ehnung^der"vanrefnei zeug zurückgelegten Wegstreeke xxind5dir--h"ig?f8r3Öenötigten: : Zeit. Das Gerät kann Jedoch -gieiehe^fiaS§ii ^äni'Auf zeichnen ^^^·: anderer Variablen Anwendung finden, z.B. des Strömungsvoluraens e ine s FIuidums oder der; Anzähl der Ψόή einer Ma&chine hergestellten feile. ' ··;■;:.:-, -,,^ ■;'■;.;: ^- ■'-- -:>::
Die Mehrzahl der-bekannten Aufzeichnungsgepate arbeitet - — nach "eiiiem graphisehen Prinzip, viöbei efne Variable gegen·^ über einer anderen aufgezeichnet wirdv fiierbei ist es in- xi der Praxis üblich, daß eine der Variablen (die unabhängige Variable) die Zeit darstellte Falls dsts Aufzeichnungsgerät^ mit Papierstreifen oderr Papifefscheiben arbeitet, wird der Streifen öder "die Scheibe mit ^ieichbleiöeriäer» Gesöhwln-'- ; digkeit von einem tihrwerk ode¥ -etnei Elefitrömotor (längs ■;; der x-Achse) angetrieben und die abhängige"Variable auf der anderen Achse (der y-Achse) aufgezeichnet; Normaler- weise wird bei der Aufzeichnung der Fahrzeugleistung die Geschwindigkeit auf der y-Achse eingeträg*en/ so daß aus der resultierenden Kurve die Öüpöhlaüfehe Wegstrecke errechnet werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgäbe zugrunde^ ein Aufzeichnungsgerät, insbesondere Fahrterischreilber, zu schaffen, der einfach und funktionssicher ist und leicht auswertbare Aufzeichnungen liefert. : .·,>:.-..'..·... :
Diese Aufgabe wird bei einem Aufzeichnungsgerät der eingangs angegebenen Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Antriebsmittel einen als Aufzeichnungsträger dienenden Streifen relativ zur Markierungsvorrichtung mit einer Geschwindigkeit geradlinig vorwärtsbewegen, die von der Summe zweier Eingangsväriäbleri abhängt, wobei die "
109829/ 1 2U ,
ORIGINAL INSPECTED
Markierungsvorrichtung so angeordnet ist, daß der Aufzeichnungsträgerstreifen in bestimmten Intervallen an Stellen längs einer Linie markiert wird, die parallel zur Bewegungsrichtung des Streifens verläuft.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Aufzeichnungsträgerstreifen von ersten Antriebsmitteln parallel seiner Länge an der Markierungsvorrichtung mit einer Geschwindigkeit vorbeigeführt, die eine Funktion der Zeit ist, und wobei zweite Antriebsmittel vorgesehen sind, die mit den ersten Antriebsmitteln gekoppelt und so angeordnet ist, den Streifen zusätzlich in derselben Richtung ait einer Geschwindigkeit anzutreiben, die eine Funktion einer nicht Zeit beinhaltenden Variablen ist, wobei die Markierungsvorrichtung so angeordnet ist, daß der Aufzeichnungsträgerstreifen in bestimmten Intervallen auf einer Bezugs- oder Datumslinie parallel zur angegebenen Richtung Markiert wird.
Die Intervalle können hierbei zwischen den vorher bestimmten Werten beider Variablen liegen.
Das erste Antriebsmittel kann mit seinem Eingang mit einem Uhrwerk verbunden sein, das zusätzlich die Markierungsvorrichtung antreibt. Da die andere Variable z.B. die vom Fahrzeug durchlaufene Wegstrecke darstellen kann, wird in diesem Falle der Eingang des zweiten Antriebsmittels mit dem normalen Tachometerantrieb des Fahrzeuges gekuppelt. Alternativ konnte die andere Variable der Ausgang eines Zählers oder Durchflußmessers sein. In diesem Falle wird der Ausgang alt dem Eingang des zweiten Antriebsmittel gekuppelt.
Der als Streifen ausgebildete Aufzeichnungsträger kann aus Papier oder dgl· gefertigt sein, wobei in diesen Falle die
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Markierungsvorrichtung Tinte oder ähnliche Markierungsstoffe verwendet. Der Streifen kann auch ein Magnetband oder -draht sein, das oder der von der Markierungsvorrichtung auf magnetischen! Wege gekennzeichnet wird. Auch kann die Markierungsvorrichtung zum Lochen eines aus Papier oder Kunststoff gefertigten Streifens ausgebildet sein.
Die Markierungsvorrichtung kann z.B. so beschaffen sein, daß sie jede Viertelstunde eine Markierung setzt und daß nach Ablauf einer jeden Viertelstunde das erste Antriebsmittel den Streifen um 1.6 mm weiterbewegt. Somit würden die jeweils um 1.6 mm voneinander entfernten Markierungen anzeigen, daß die andere Variable null war, z.B., daß bei einer Wegstreckenmessung eines Fahrzeuges dieses in diesem Fall stillstand. Allgemein gilt, daß wenn die Intervalle Zeitintervalle sind, der Abstand zwischen zwei Markierungen abzüglich der Strecke, über der durch Ablauf des Zeitintervalls zwischen beiden Markierungen der Streifen bewegt wurde, die Größe der anderen Variable über dem besagten Zeitinterval darstellt.
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsgeräts werden an Beispielen in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen nachstehend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt des Aufzeichnungsgeräts entlang der Linie I - I in Fig. 2,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II - II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III - III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV - IV in Fig. 1 und
Fig. 5 eine vereinfachte Darstellung entsprechend der Fig. 2, die eine abgewandelte Fora der Vorrichtung zeigt.
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Das Aufzeichnungsgerät ist in einem Gehäuse 12 untergebracht, dessen Deckel 13 durch eine Schraube 14 abnehmbar befestigt ist, die bei 15 in ein Gewinde eingreift. Eine Eingangswelle 16 ist aus dem Gehäuse herausgeführt und ist zur Kupplung mit einem Antrieb (nicht dargestellt) vorgesehen, der sie mit einer die aufzuzeichnende Variable darstellenden Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt. Diese Eingangswelle 16 trägt eine Schnecke 17» die auf einer weiteren mit einer Schnecke 21 ausgestatteten Welle 20 ein Schneckenrad 18 antreibt. Die Schnecke 21 treibt ein Schneckenrad 22 an, das auf einer mit einer Schnecke 24 versehenen Welle 23 sitzt, wobei die Schnecke 24 mit einer Trommel 26 in Eingriff steht. Die Trommel ist so ausgebildet, daß sie das Getrieberad 27A auf einer Seite einer Differentialgetriebeeinrichtung 28 antreibt.
Ein allgemein mit der Bezugszahl 30 bezeichnetes Uhrwerk ist innerhalb der Vorrichtung untergebracht und weist eine Ausgangswelle 3I auf. Das Uhrwerk kann einen ausschließlichen Federkraftantrieb aufweisen oder von einer Batterie mit Federgangreserve angetrieben werden oder eine elektrische Uhr mit Verbindungsleitungen zu einer Stromquelle sein. Die Ausgangswelle 3I trägt ein Getrieberad 32* das mit einem auf einer Welle 34 sitzenden Getrieberad 33 kämmt, wobei die Welle 34 mit dem Getrieberad 27B auf der anderen Seite der Differentialgetriebeeinrichtung 28 ver- <(| bunden ist. Der Planetenradstern 35 der Differentialgetriebeeinrichtung ist mit einer Spule 36 verbunden. Somit wird die Spule 36 mit einer Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt, die die Summe der Eingabe an die Welle 16 und des Antriebs vom Uhrwerk 30 darstellt.
Eine z.B. aus Papier oder Magnetband bestehende aus einem Streifen 37 gebildete Rolle ist auf einer Welle 38 befestigt, von wo der Streifen um die Spule 36, über eine Bogenführung 40, um eine Führungsrolle 41 und über eine weitere Bogen-
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führung 42 verläuft, um dann schließlich eine ungeordnete Ansammlung im Raum 43 zu bilden. Der Streifen wird mit der Geschwindigkeit der Spule 36 durch Reibungskontakt angetrieben.
Zusätzlich trägt die Ausgangswelle 3I des Uhrwerks noch eine gezahnte Nockenseheibe 44, die vier in gleichen Abstand gehaltene Nockenzähne 45 aufweist. Ein eine Einheit mit der Markierungsvorrichtung bildendes Hockenglied 46 läuft auf der Nockenfläche der Scheibe 44. (Aus Gründen einer klareren Übersicht wurde die Markierungsvorrichtung in der Fig. 2 nicht dargestellt). Die Markierungsvorrichtung weist einen Arm 47 auf, der auf einer Welle 49 schwenkbar angebracht ist und einen Markierungskopf 48 besitzt, der durch eine am Arm bei 51 befestigte Feder 50 zum Streifen hin gedrückt wird, deren anderes Ende sich am Ansehlag 5IA abstützt. Wenn das Nockenglied 46 an der Ecke eines Zahnes 45 (in der gezeigten Stellung) in die Vertiefung dahinter fällt, schwenkt der Arm 47 durch die Wirkung der Feder 50 aus, wodurch der Markierungskopf 48 mit dem Streifen 57 bei 52 in Berührung kommt. In allen anderen Stellungen der Nockenscheibe kommt der Markierungskopf mit dem Streifen nicht in Berührung. Somit nimmt die Markierungsvoniehtung eine Reihe von in Abständen zueinander stehenden Markierungen auf der Bezugsoder Datumslinie vor, die parallel zur Achse und Bewegungsrichtung des Streifens verläuft. Die Markierungsvorrichtung kann z.B. aus einem mit Tinte oder dgl. imprägnierten Nylonteil bestehen oder kann mit Mitteln zur Lochung eines Bandes oder zur Anbringung magnetischer Markierungen auf Magnetband oder -draht ausgestattet sein.
In dieser Ausführungsform ist das uhrwerk so eingestellt, daß die Welle j5l einmal in jeder Stunde eine Umdrehung ausführt, so daß infolge der vier Zähne 45 jede Viertelstunde eine Markierung erfolgt. Die Getriebeübersetzungsverhältnisse zwischen der Welle j5l und der Spule 36 sind derart,
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daß das Papier pro Viertelstunde um 1.6 mm weiterbewegt wird. Wenn z.B. die Eingangswelle 16 mit dem Tachometer eines Fahrzeuges gekoppelt ist, könnte die Fahrstrecke des Fahrzeuges über ca. l6o km so eingerichtet werden, daß der Streifen über einer Strecke von 25.4 mm am Markierungskopf vorbeibewegt wird. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß die durch das Gerät geschaffene Aufzeichnung sich zur einfachen Maschinenablesung eignet.
Wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht, trägt die Eingangswelle zusätzlich ein Getrieberad 55, das mit einem auf der Welle 38 sitzenden Getrieberad 56 kämmt, wobei dieses Rad wiederum Getrieberäder 6O, 61 antreibt, von denen letzteres mit einer aus dem Gehäuse herausgeführten Ausgangswelle 62 verbunden ist. Zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle 62 besteht ein übersetzungsverhältnis von 1 ί 1, so daß der Ausgang an ein weiteres Messgerät oder dgl. angeschlossen werden kann. Beispielsweise bei Verwendung in einem Fahrzeug, wo die Welle 16 mit dem üblichen Tachometer-Antrieb verbunden ist, kann nunmehr die Ausgangswelle 62 an das Tachometer des Fahrzeuges angeschlossen werden.
In der dargestellten Anordnung, am besten ersichtlich aus der Fig. 4, befinden sich zwei ähnliche Markierungsvorrichtungen 63A, 63B Seite an Seite auf der Welle 49 schwenkbar gelagert. Sie sind wahlweise mittels eines außen am Gehäuse angebrachten Wählknopfs 64 einsetzbar, so daß entweder die eine oder die andere, beide oder keine in Funktion gesetzt werden können. Der Wählknopf dreht eine Welle 65 , die einen Nocken 66 trägt, der gegen eine Verlängerung 67 des Armes jeder Markierungsvorrichtung drückt. In einer Stellung des Nockens 66 werden beide Markierungsvorrichtungen ständig von Streifen entfernt gehaltenen einer zweiten Stellung werden beide vom Nocken nicht beeinflußt (wie in Fig. 1 gezeigt) und in der dritten bzw. vierten Stellung 1st die
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erste in Betrieb und die zweite außer Betrieb bzw. umgekehrt, Die beiden Markierungsvorrichtungen können in einem Fahrzeug beispielsweise zum Aufzeichnen der verschiedenen Fahrpläne zweier Fahrer verwendet werden. Wenn der eine Fahrer fährt, wird der Wählknopf so betätigt, daß die dem anderen Fahrer zugeordnete Markierungsvorrichtung außer Betrieb bleibt.
In der in Fig. 5 gezeigten Abwandlung ist die Nockenscheibe 44 nicht mit der Welle Jl gekoppelt, sondern wird von einem Getriebe 68 angetrieben, das seinerseits durch die Trommel 26angetrieben wird. Die Markierungsvorrichtung wird somit zu den ZeitIntervallen in Betrieb gesetzt, die durch die Größe der die Welle 16 antreibenden Variablen bestimmt werden. Wenn z.B. die Welle 16 mit dem Ausgang eines Durchflußmessers (beispielsweise an eine Benzinabgabevorrichtung angeschlossen) gekoppelt ist, könnte eine Markierung für jede abgegebene 40 Liter-Menge aufgezeichnet werden.
Bei dem beschriebenen Gerät wird der Markierungskopf vom Streifen außer Eingriff gehalten,ausgenommen wenn eine Markierung vorgenommen wird. Der Markierungskopf könnte aber auch umgekehrt normalerweise mit dem Streifen in Berührung stehen und die "Markierung" dann darin bestehen, daß in der vom Markierungskopf geschaffenen Aufzeichnung ein Spalt oder eine Unterbrechung erscheint.
In einer anderen Ausführungsform könnte der Markierungskopf ständig senkrecht zur Bewegungsrichtung des Streifens hin- und herschwingen, so daß die Achse seiner Schwingung auf dem Streifen eine Andeutungslinie darstellen würde, die parallel zur Richtung der Streifenbewegung verläuft, wobei diese Bezugslinie bei vorher bestimmten Intervallen gekreuzt und dadurch markiert wird.
Patentansprüche 109829/1214 _ _

Claims (15)

  1. Patentansprüche
    (Iy Aufzeichnungsgerät, mit vorzugsweise zwei Eingängen für die Aufnahme von jeweils unterschiedliche Variablen darstellenden Signalen, von denen eine normalerweise die Zeitvariable ist, und das eine Markiervorrichtung sowie Antriebsmittel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (16, 30, 36) einen als Aufzeichnungsträger dienenden Streifen (37) relativ zur Markierungsvorrichtung (48) mit einer Geschwindigkeit geradlinig vorwärtsbewegen, die von der Summe zweier Eingangsvariablen abhängt, wobei die Markierungsvorrichtung (48) so angeordnet ist, daß der Aufzeichnungsträgerstreifen (37) in bestimmten Intervallen an Stellen längs einer Linie markiert wird, die parallel zur Bewegungsrichtung des Streifens verläuft.
  2. 2. Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträgerstreifen (37) von ersten Antriebsmitteln (30) parallel seiner Länge an der Markierungsvorrichtung (48) mit einer Geschwindigkeit vorbeigeführt wird, die eine Funktion der Zeit ist, und daß zweite Antriebsmittel (16) vorgesehen sind, die mit den ersten Antriebsmitteln (30) gekoppelt (28) und so angeordnet sind, den Streifen (37) zusätzlich in dersel- μ ben Richtung mit einer Geschwindigkeit anzutreiben, die eine Punktion einer nicht die Zeit beinhaltenden Variablen ist, wobei die Markierungsvorrichtung (48) so angeordnet ist, daß der Aufzeichnungsträgerstreifen (37) in bestimmten Intervallen auf einer Bezugs- oder Datenlinie parallel zur angegebenen Bewegungsrichtung markiert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Antriebsmittel ein Uhrwerk (30) aufweist,
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    das zusätzlich so ausgebildet ist, daß die Markierungsvorrichtung (48) in bestimmten ZeitIntervallen in Betrieb gesetzt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Intervall eine vorher bestimmten Änderung der Größe der Variablen darstellt, die nicht die Zeit betrifft.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 und 4, gekennzeichnet durch ein Differentialgetriebe (28), von dem ein Eingang (27A) von dem ersten Antriebsmittel (16) angetrieben, ein weiterer Eingang (27B) vom zweiten Antriebsmittel (30) angetrieben wird und der Ausgang (35, 36) die Summe beider Eingänge ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe (28) mit einer Spule (36) verbunden ist, die Führungs- und Antriebmittel für den Aufzeichnungsträgerstreifen (37) bildet.
  7. 7· Vorrichtung nach einem od. mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rolle des Aufzeichnungsträgerstreifens (37) frei an einer Welle (38) befestigt ist und teilweise mit dem Antriebsmittel (36) in Eingriff kommt, wobei der führende Teil nicht gespannt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem od. mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträgerstreifen (37) aus Papier besteht.
  9. 9. Vorrichtung nach einem od. mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsvorrichtung (48) ein Markierungsmaterial, z.B. ein Tinte enthaltendes Reservoir aufweist.
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  10. 10. Vorrichtung nach einem od. mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträgerstreifen ein Magnetband oder ein Magnetdraht ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Markierungsgerät magnetisch arbeitet.
  12. 12. Vorrichtung nach einem od. mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 11, gekennzelehnet durch Nockenscheiben-Antriebsmittel, wobei die Markierungsvorrichtung (48) durch die Nockenscheibe (44) daran gehindert wird, mit dem Aufzeichnungsträgerstreifen (57) in Berührung zu kommen, ausgenommen bei vorher in Bezug zur Markierungsvorrichtung M eingestellten Stellungen.
  13. IJ. Vorrichtung nach einem od. mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 12, gekennzeichnet durch zwei Markierungsvorrichtungen (6j5A, 63B) und einer Wählereinrichtung (64, 65, 66), um jede Markierungsvorrichtung in oder außer Betrieb zu setzen.
  14. 14. Vorrichtung nach einem od. mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung kraft Schluss ig mitr einem Fahrzeug verbunden ist, so daß eine Variable die von dem Fahrzeug zurückgelegte Wegstrecke darstellt. m
  15. 15. Vorrichtung nach einem od. mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung kraftsehlüssig mit einer Messvorrichtung verbunden ist, so daß eine Variable der Ausgang der Messvorrichtung ist.
    109829/12U
DE19712100121 1970-01-06 1971-01-04 Aufzeichnungsgerät Pending DE2100121A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB65770 1970-01-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2100121A1 true DE2100121A1 (de) 1971-07-15

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ID=9708217

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DE19712100121 Pending DE2100121A1 (de) 1970-01-06 1971-01-04 Aufzeichnungsgerät

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FR (1) FR2075106A5 (de)

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