DE2060718B2 - Absturzsicherung an leitern oder aehnlichen vorrichtungen - Google Patents
Absturzsicherung an leitern oder aehnlichen vorrichtungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Absturzsicherung an Leitern oder ähnlichen Vorrichtungen mit einer ein
bis auf einen Durchtrittsschlitz geschlossenes Hohlprofil aufweisenden Führungsschiene, an der ein Mitläufer
geführt ist, an dem ein von der zu sichernden Person getragener Gurt od. dgl. befestigbar ist und
der einen durch den Durchtrittsschlitz der Führungsschiene nach außen ragenden, mit einem im Innern
des Hohlprofils angreifenden Führungsteil verbundenen Schenkel sowie eine Arretiervorrichtung aufweist,
die im Falle des Absturzes in an dev Führungsschiene angeordnete Kerben oder Sicken eingreift.
Derartige Absturzsicherungen sollen beim Besteigen hoher Bauwerke, Masten od. dgl. über Leitern,
Steigebalken oder ähnliche Vorrichtungen den Steigenden vor Absturz sichern, und zwar insbesondere
auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen, d. h. wenn sie bei Temperaturen und 0° eingesetzt werden
müssen, so daß Vereisungsgefahr besteht. Durch Vereisung kann im Winter oder in Gegenden mit kaltem
Klima eine Absturzsicherung in ihrer Funktionssicherheit stark beeinflußt werden, wenn sich Eis an
den Führungsschienen festsetzt. Das Eis muß dann in mühevoller Kleinarbeit entfernt werden. Es ist schon
versucht worden, die Enteisung mit einer elektrisch beheizten Abtauvorrichtung vorzunehmen. Derartige
Vorrichtungen sind aber aufwendig und nur wirksam, wenn sie ständig in Betrieb sind, was den Aufwand
noch erhöht.
Bei einer Absturzsicherung der eingangs genannten Art (USA.-Patentschrift 1 373 133) ist der Mitläufer
teilweise aun der Außenfläche der Führungsschiene geführt. Die Kerben und Sicken für das Eingreifen
der Arretiervorrichtung sind durch sägezahnartige Zacken in einem der beiden Ränder des
Durchtrittsschlitzes gebildet. Irgendwelche Maßnahmen zum Abdecken der Führungsschiene bzw. des
Durchtrittsschlitzes sind nicht vorgesehen.
Es wurde gemäß der nicht vorveröffentlichten deutschen Offenlegungsschrift I 961 757 auch vorgeschlagen,
einen U-förmig profilierten Leiterholm mit Längsschlitz zu verwenden, wobei der teilweise
außen am U-Profil gleitende Schieber eine unter Federwirkung stehende Klinkennase besitzt, die
durch den Längsschlitz in das Innere des U-Profils eingreifen kann, das in Abständen mit Querstegen
durchsetzt ist. Es sind ferner Absturzsicherungen bekannt, bei denen ein Mitläufer, an dem ein Gurt
od. dgl. für die zu sichernde Person befestigbar ist, an einer Führungsschiene, die mit Aussparungen versehen
ist. entlanggleitet und im Fall des Absturzes in diese Aussparungen eingreift (deutsche Gebrauchsmuster
1 902 872" und 1 980 356, USA.-Patentschrift
3 348 632). Bei allen diesen bekannten Absturzsicherungen ist die der vorliegenden Erfindung zugrunde
liegende Aufgabe nicht gelöst und auch gar nicht gestellt.
Diese Aufgabe, nämlich eine Absturzsicherung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Vereisungsgefahr
beträchtlich herabgesetzt ist, so daß die Absturzsicherung auch unter ungünstigen Temperaturbedingungen
ohne ständige Wartung funktionsfähig bleibt, wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß der Mitläufer ganz innerhalb der Führungsschiene geführt ist und auch die Kerben oder Sicken
sich innerhalb des Hohlprofils befinden, daß der sich
auf der dem Benutzer zugewandten Seite der Führungsschiene befindende Durchtrittsschlitz ajf seiner
ganzen Länge durch zwei sich überlappende oder gegeneinanderdrückende Abdecklippen aus biegsamen,
gegen tiefe Temperaturen unempfindlichem, wasser- und eisabstoßendem Material verschlossen ist, und
daß zumindest das obere Ende der Führungsschiene mit einer Abdeckkappe verschlossen ist. Auf diese
Weise ist die Führungsschiene allseitig so abgeschlossen, daß Schnee, Regen, von Gebäuden herabtropfendes
Wasser usw. nicht in das Innere der Führungsschiene gelangen und dort bsi Temperaturerniedrigung
einen Eispanzer bilden können, während andererseits eine Eisbildung an der Außenseite der
Führungsschiene die Wirksamkeit der Absturzsicherung nicht beeinträchtige, weil an der Außenseite der
Führungsschiene im Gegensatz zu allen bekannten Anordnungen keine beweglichen Teile geführt sind.
Dadurch wird erreicht, daß die Absturzsicherung auch unter extrem ungünstigen Bedingungen funktionsfähig
bleibt.
Die Abdecklippen können Teil eines die gesamte Führungsschiene umgehenden Mantels sein, sie können
aber auch aus Einzelstreifen bestehen, die entweder jeweils mit einem an ihrem hinteren Ende angeordneten
Wulst in parallel zum Durchtrittsschlitz verlaufenden Halterungen befestigt sind oder auf der
Führungsschiene aufgeklebt, aufgeschraubt oder in anderer Weise direkt befestigt sind. Als Material für
die Abdecklippen eignet sich vor allem Natur oder Synthesekautschuk. Besonders bewährt haben sich
dabei Chloroprenpolymerisate. Selbstverständlich können auch andere elastische, die geforderten
Eigenschaften aufweisende Kunststoffe verwendet werden.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn der Mitläufer im Bereich des Durchtrittsschlitzes in beiden
Bewegungsrichtungen Verjüngungen aufweist. Auf diese Weise werden die Abdecklippen bei der
Bewegung des Mitläufers ohne großen Kraftaufwand und ohne daß ",ich eine größere Öffnung bildet auseinandergedrückt
und schließen sich hinter dem Mitläufer wieder.
Die Abdeckkappen. die mindestens das obere Ende der Führungsschiene verschließen, werden
zweckmäßig aufklappbar ausgebildet, damit der Mitläufer an den Enden der Führungsschiene leicht herausgenommen
werden kann.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der er-
findungsgemäßen Absturzsicherung ist der Mitläufer an der Führungsschiene durch im Inneren der Führungsschiene
laufende Führungsrollen geführt. Hierbei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen,
wenn der Mitläufer eine Lasche aufweist, die eine im
t5 nicht arretierten Zustand senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung
liegende Symmetrieebene besitzt, zu deren beiden Seiten je ein Langloch angeordnet ist.
!n dem ein an seinen Enden mit den Führungsrollen verbundener Bolzen si' ... wählend der Befestigungspunkt
für den Gurt in d :r Symmetrieebene liegt. Durch diese symmetrische Ausbildung der Lasche
kann der Mitläufer in zwei um 1POC gegeneinander
verdrehten Stellungen in die Führungsschiene eingesetzt werden, und die Absturzsicherung ist in beiden
Fällen voll funktionsfähig. Dies vereinfacht die Bedienung der Absturzsicherung beträchtlich und
schließt die Gefahr aus. daß durch falsches Einsetzen des Mitläufer die Absturzsicherung unwirksam sein
könnte, was vor allem beim Einsatz unter extremen Witterungsbedingungen besonders wichtig ist.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn am Mitläufer Federn angeordnet sind, die die Lasche in Richtung auf
die Kerben oder Sicken der Führungsschiene drükken. Dadurch wird ein besonders schnelles Ansprechen
der Absturzsicherung garantiert. Die Absturzsicherung ist jedoch immer, auch o^ne diese Federn,
funktionsfähig, wie weiter unten genauer beschrieben wird. Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn in der Führungsschiene
mindestens in der Nähe des oberen Endes eine Sperre zum Abstoppen des Mitläufers angeordnet
ist, die verhindert, daß beim Aussteigen nach oben der Mitläufer unbeabsichtigt aus der Führungsschiene
herausgleitet. Damit der Mitläufer aber absichtlich aus der Führungsschiene herausgenommen
werden kann, ist es zweckmäßig, wenn die Sperre lösbar angeordnet ist. Eine derartige Sperre
gegen unbeabsichtigtes Herausgleiten des Mitläufers kann auch am unteren Ende der Führungsschiene
angebracht werden, beispielsweise, wenn der Anfang der Führungsschiene höher als zwei Meter über dem
Boden liegt.
Die rrfindungsgemäße Absturzsicherung kann
nicht nur an zweiholmigen Leitern angebracht werden, sondern sie kann auch dadurch selbst zu einer
Leiter ausgebildet werden, daß die Führungsschiene als Steigebalken mit daran angebrachten, beispielsweise
angeschweißten, Sprossen ausgebildet ist. Die Absturzsicherung läßt sich aber auch an anderen
Konstruktionen, beispielsweise an Gittermasten für Hochspannungsleitungen oder sonstigen Konstruktionen,
anordnen.
Im folgenden werden an Hand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine zweiholmige Leiter, an der eine Absturzsicherung
nach der Erfindung angebracht ist,
F i g. 2 die Absturzsicherung nach der Erfindung an einer einholmieen Leiter,
F i g. 3 in vergrößertem Maßstab den Mitläufer der hört der horizontale Zug der Beschlagteile 4 auf, und
Vorrichtung im entarretierten Zustand, die Lasche 6 bewegt sich augenblicklich nach hinten
F i g. 4 in analoger Darstellung wie F i g. 3 den in Richtung auf die Sicken 14 der Führungsschiene 2
Mitläufer der Vorrichtung im arretierten Zustand, und setzt sich auf diese auf. Bei Absturzsicherungen
F i g. 5 im Tcilschnitt eine Ausführungsform der s bestehen gewisse Bedenken dagegen, diis Arretieren
durch Abdecklippen verschlossenen Führungs- der Fangvorrichtung von einer Federkraft abhängig
schiene, zu machen. Im vorliegendem Fall dient das Federele-
I ig. 6 ebenfalls im Tcilschnitt eine andere Aus- ment 13 nur der Unterstützung des schnellen Arretie-
führungsform der durch Abdecklippen verschlösse- rcns, ist aber nicht dafür notwendige Voraussetzung,
ncn Führungsschiene, »° Beim Absturz hört nämlich nicht nur der in horizon-
F i g. 7 eine Teilansicht der Führungsschiene im taler Richtung wirkende 2'ug auf, sondern es setzt
Bereich des geschnitten dargestellten Mitläufers, auch ein Zug in senkrechter oder schräg nach unten
F i g. 8 das obere Ende der Führungsschiene bei weisender Richtung ein, weil der frei fallende Körper
geschlossener Abdeckkappe, rascher stürzt, als der in der Führungsschiene lau-
F i g. 9 das obere Ende der Führungsschiene bei 15 fcnde Mitläufer zu folgen vermag. Dieser Zug nach
geöffneter Abdeckkappe, unten bewirkt, daß die Lasche 6 durch den senkrech-
Fig. 10 in teilweise geschnittener Darstellung eine ten Zug in der Bohrung7 über das obere Langloch
Ausführungsform einer Sperre zum Abstoppen des als Drehpunkt mit der unteren Ecke nach hinten ab-
Mitläufcrs und kippt und somit auf die nächste Sicke 14 auf trifft.
Fig. 11 in einer Darstellung analog Fig. 10 eine 20 Dies geschieht auch ohne Mitwirkung des Federele-
wcitere Ausführungsform einer Sperre zum Abstop- ments 13.
pen des Mitläufers. Damit in die Führungsschiene 2 kein Wasser oder
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist an der Leiter 1 eine Schnee eindringen kann, ist diese, wie schon erwähnt
Führungsschiene 2 befestigt. In der ein nahezu ge- und in den F i g. 5 und 6 genauer dargestellt, als naschlossenes
Hohlprofil aufweisenden Führungs- 25 hezu geschlossenes Hohlprofil ausgebildet, das einen
schiene 2 ist ein Mitläufer 3 geführt, der in bekannter Durchtriltsschlitz 2 α für das äußere Ende der La-Wcise
mit dem nicht näher dargestellten Sicherheits- sehe 6 des Mitläufers 3 aufweist. Der Durchtrittsgurt
der die Leiter besteigenden Person mittels Be- schlitz 2 a ist auf der ganzen Länge der Führungsschlagtcile
4 verbunden ist. Die Länge der Beschlag schiene durch 7wei sich überlappenden Abdcckliptcilc
4 ist dabei so bemessen, daß sowohl beim Auf- 30 pen verschlossen. Diese Abdecklippen können, wie
wärts- als auch beim Abwärtssteigen ein leichter Zug in F i g. 5 dargestellt. Teil eines, die ganze Führungsauf
den Mitläufer3 ausgeübt wird. Bei der Ausfüh- schiene2 umhüllenden Mantels lib sein. Sie können
rungsform nach F i g. 2 sind gleiche Teile mit glei- aber auch, wie in F i g. 6 dargestellt, aus einzelnen
chcn Bezugsziffern versehen. Sie unterscheidet sich Streifen 12 a bestehen, wobei jeder Streifen an seiner
von der Ausführungsform nach Fig. 1 nur dadurch, 35 hinteren Kante einen Wulst 12c aufweist, der in pardaß
die Führungsschiene 2 selbst als Steigebalken allel zum Durchtrittsschlitz 2 a verlaufenden klamausgebildet
ist mit seitlich angesetzten bzw. ange- merartigen Halterungen i.b sitzt. Die Streifen 12 a
schweißten Sprossen S. können auch ohne den Wulst 12 r ausgebildet sein
Der die eigentliche Fangvorrichtung darstellende und direkt auf der Führungsschiene 2 aufgeklebt,
Mitläufer 3 ist in den F i g. 3 und 4 in vergrößertem 4» aufgeschraubt oder anderweitig befestigt sein.
Maßstab dargestellt. Er besteht aus einer Lasche 6 Wie aus den F i g. 5 und 6 ersichtlich, wird die von im wesentlichen dreieckiger Form, die eine senk- Führungsschiene 2 durch die Abdecklippen 12 a und recht zu seiner Bewegungsrichtung liegende Symme- 12 f» an ihrer Vorderseite vollkommen abgeschlossen, trieebeneS besitzt. In der Symmetrieebene 5 liegt so daß kein Wasser oder Schnee von vorne in sie eineine Bohrung 7, und zu ihren beiden Seiten ist je ein 45 dringen kann. Die Abdecklippen bestehen aus einem Langloch 8 angeordnet. Durch die beiden Langlö- biegsamen, auch bei tiefen Temperaturen seine EIacher8 ist je ein Bolzen 9 gesteckt, und an jedem stizität nicht verlierenden Material, das zudem was-Ende der Bolzen 9 ist eine Führungsrolle 10 an- ser- und eisabstoBcnd ist. Zu diesem Zweck haben geordnet, die an der vorderen Innenseite der Fun- sich beispielsweise Chloropren-Polymerisate ausgerungsschiene2 läuft. Die Bohrung? nimmt die Be- 5° zeichnet bewährt. Da die Abdecklippen aus einem schlagteile 4 auf. Auf de Symmetrieebene S ist zwi- gvnimielastischen Material bestehen, werden sie sehen den Langlochern 8 ein Stift 20 angeordnet. deT beim Auf- und Ablaufen des Mitläufers 3 in der Fühals Widerlager für ein Federelement 13 dient, das so rungsschiene 2 vor dem Mitläufer auseinandcrgegegen die Bolzen 9 mit den Führungsrollen 10 drückt und schließen sich hinter ihm wieder. Dies ist drückt, daß die Lasche 6 nach hinten in Richtung auf 55 in F i g. 7 naher dargestellt. Damit das öffnen und Sicken oder Kerben 14 der Führungsschiene 2 ge- Schließen der Abdecklippen v^r bzw. nach dem Mitdrückt wird. läufer leicht vonstatten geht und νοτ allem vor und
Maßstab dargestellt. Er besteht aus einer Lasche 6 Wie aus den F i g. 5 und 6 ersichtlich, wird die von im wesentlichen dreieckiger Form, die eine senk- Führungsschiene 2 durch die Abdecklippen 12 a und recht zu seiner Bewegungsrichtung liegende Symme- 12 f» an ihrer Vorderseite vollkommen abgeschlossen, trieebeneS besitzt. In der Symmetrieebene 5 liegt so daß kein Wasser oder Schnee von vorne in sie eineine Bohrung 7, und zu ihren beiden Seiten ist je ein 45 dringen kann. Die Abdecklippen bestehen aus einem Langloch 8 angeordnet. Durch die beiden Langlö- biegsamen, auch bei tiefen Temperaturen seine EIacher8 ist je ein Bolzen 9 gesteckt, und an jedem stizität nicht verlierenden Material, das zudem was-Ende der Bolzen 9 ist eine Führungsrolle 10 an- ser- und eisabstoBcnd ist. Zu diesem Zweck haben geordnet, die an der vorderen Innenseite der Fun- sich beispielsweise Chloropren-Polymerisate ausgerungsschiene2 läuft. Die Bohrung? nimmt die Be- 5° zeichnet bewährt. Da die Abdecklippen aus einem schlagteile 4 auf. Auf de Symmetrieebene S ist zwi- gvnimielastischen Material bestehen, werden sie sehen den Langlochern 8 ein Stift 20 angeordnet. deT beim Auf- und Ablaufen des Mitläufers 3 in der Fühals Widerlager für ein Federelement 13 dient, das so rungsschiene 2 vor dem Mitläufer auseinandcrgegegen die Bolzen 9 mit den Führungsrollen 10 drückt und schließen sich hinter ihm wieder. Dies ist drückt, daß die Lasche 6 nach hinten in Richtung auf 55 in F i g. 7 naher dargestellt. Damit das öffnen und Sicken oder Kerben 14 der Führungsschiene 2 ge- Schließen der Abdecklippen v^r bzw. nach dem Mitdrückt wird. läufer leicht vonstatten geht und νοτ allem vor und
Im folgenden wird zunächst die Wirkungsweise nach der die Abdecklippen 12u. 12 & auseinander-
der Absturzsicherung betrachtet. drückenden Lasche 6 keine größeren Öffnungen ent-
Vor dem Besteigen der Leiter wird der Mitläufer 3 60 stehen, ist die Lasche 6 im Bereich des Durchtritts-
von unten in die Führungsschiene 2 eingesetzt. Wäh- Schlitzes 2 a an den Seiten mit Verjüngungen 11 ver-
rend des Besteigens der Leiter wird durch die Be- sehen, deren Lage den Fig.3,4 und7 entnommen
schlagteile 4 auf die Lasche 6 ein horizontaler oder werden kann. Diese Verjüngungen 11 erleichtern das
schräg nach oben gerichteter Zug ausgeübt, durch öffnen der Abdecklippen 12 & beim Durchlauf de»
den die Lasche 6 gegen das Federelement 13 nach 65 Mitläufers 3.
vorne gezogen wird. In diesem Zustand kann die La- Damit auch von oben in die Führungsschiene 2
sehe 6 ungehindert die Sicken oder Kerben 14 der kein Regen oder Schnee eindringen kann, Et das
Führungsschiene 2 passieren. Stürzt der Sietgeode, so obers Ende der Fähraagssehiene 2 mit einer auf-
klappbaren Abdeckkappe 21 versehen. Diese Abdeckkappe
21 ist normalerweise, wie in F i g. 8 dargestellt, geschlossen. Soll der Mitläufer 3 am oberen
Ende der Führungsschiene 2 aus dieser herausgenommen werden, so kann zu diesem Zweck die Abdeckkappe
21, wie in F i g. 9 dargestellt, geöffnet werden.
Damit der Mitläufer 3 nicht am Ende der Führungsschiene 2 aus dieser unbeabsichtigt herausgleiten
kann, ist es zweckmäßig, innerhalb der Führungsschiene 2 mindestens an ihrem oberen Ende
eine Sperre anzuordnen. Derartige Sperren sind in den Fig. 10 und 11 dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 besteht die
Sperre aus einem Prellklotz 15, der mit einer
Schraube 16 im Inneren der Führungsschiene 2 befestigt wird.
In F i g. 11 ist eine Ausführungsform der Sperre dargestellt, bei der die Sperre lösbar in der Führungsschiene
2 angeordnet ist. Sie wird an den Steller in die Führungsschiene eingesetzt, an denen der Mitläufer
3 herausgenommen werden soll. Die ir Fig. 11 dargestellte Sperre besteht aus einem Prellklotz
15 a, der durch eine Feder 17 in den Bewe·
ίο gungsraum des Mitläufers 3 hineingedrückt wird. Un
den Mitläufers herausnehmen zu können, wird mi
Hilfe eines Handgriffes 18 über einen Zugbolzen 15 der Prellklotz 15 α gegen die Wirkung der Feder 1'
zurückgezogen. Der Mitläufer 3 kann nun aus de Führungsschiene 2 herausgenommen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Absturzsicherung an Leitern oder ähn'ichen Vorrichtungen mit einer ein bis auf einen Durchtrittsschlitz
geschlossenes Hohlprofil aufweisenden Führungsschiene, an der ein Mitläufer geführt
ist, an dem ein von der zu sichernden Person
getragener Gurt od. dgl. befestigbar ist und der einen durch den Durchtrittsschlitz der Führungsschiene
nach außen ragenden, mit einem im Innern des Hohlprofils angreifenden Führungsleil
verbundenen Schenkel sowie eine Arretiervorrichtung aufweist, die im Falle des Absturzes in
an der Führungsschiene angeordnete Kerben oder Sicken eingreift, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitläufer (3) ganz innerhalb der Führungsschiene (2) geführt ist und auch die Kerben oder Sicken (14) sich innerhalb
des Hohlprofils befinden, daß der sich auf der dem Benutzer zugewandten Seite der Führungsschiene
(2) befindende Durchtrittsschlitz (2 α) auf seiner ganzen Länge durch zwei sich überlappende
oder gegeneinanderdrückende Abdecklippen (12 α, 12 b) aus biegsamem, gegen tiefe Temperaturen
unempfindlichem, wasser- und eisabstoßendem Material verschlossen ist und daß zumindest
das obere Ende der Führungsschiene (2) mit einer Abdeckkappe (21) verschlossen ist.
2. Absturzsicherung nach Anpruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdecklippen (12 b) Teil eines die gesamte Führungsschiene (2) umgebenden
Mantels sind.
3. Absturzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdecklippen (12a) jeweils
mit einem an ihrem hinteren Ende angeordneten Wulst (12 c) in parallel zum Durchtrittsschlitz
(2 α) verlaufenden Halterungen (2 b) befestigt sind.
4. Absturzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die AbdeckMppen auf der
Führungsschiene (2) aufgeklebt, aufgeschraubt oder in anderer Weise direkt befestigt sind.
5. Absturzsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdecklippen (12 a, 12 b) aus Natur- oder Synthesekautschuk
bestehen.
6. Absturzsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mitläufer (3) im Bereich des Durchtrittsschlitzes (2 a) in beiden Bewegungsrichtungen Verjüngungen
(11) aufweist.
7. Absturzsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckkappe (21) aufklappbar ausgebildet ist.
8. Absturzsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mitläufer (3) an der Führungsschiene (2) durch im Inneren der Führungsschiene laufende Führungsrollen
(10) geführt ist.
9. Absturzsicherung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mitläufer (3) eine Lasche (6) aufweist, die eine im nicht arretierten
Zustand senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung liegende Symmetrieebene (S) besitzt, zu deren
beiden Seiten je ein Langloch (8) angeordnet ist, in dem ein an seinen Enden mit den Führungsrollen
(10) verbundener Bolzen (9) sitzt, und daß der Befestigungspunkt (7) für den Gurt in der Symmetrieebene
(S) liegt.
10. Absturzsicherung nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (6) in
Richtung auf die Kerben oder Sicken (14) der Führungsschiene (2) drückende Federn (13) angeordnet
sind.
11. Absturzsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Führungsschiene (2) mindestens in der Nähe des oberen Endes eine Sperre (15, 16) zum
Abstoppen des Mitläufers (3) angeordnet ist.
12. Absturzsicherung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (15 a. 17,
18, 19) lösbar angeordnet ist.
13. Absturzsicherung nach einem der Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (2) als Steigebalken mit
Sprossen ausgebildet ist.
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