DE2059535C3 - Vorrichtung zum Fächerbohren in untertägigen Hohlräumen - Google Patents
Vorrichtung zum Fächerbohren in untertägigen HohlräumenInfo
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fächerbohren in untertätigen Hohlräumen, die einen um seine
Längsachse drehbaren Arm aufweist, an dem ein um eine zu diesem senkrechte Achse verschwenkbarer
Auslegerkopf angebracht ist der einen zu seiner Längsachse quer liegenden und um diese Achse
drehbaren Sattel für die Vorschublafette des Bohrhammers trägt
Unter Fächerbohrung versteh·» man, daß von einem im voraus fertig getriebenen untertätigen Hohlraum her
mit Hilfe von Verlängerungsstange ι radiale Löcher von
bis zu mehreren zehn Metern Länge zwecks Absprengens einer ungefähr vertikalen Scheibe vom Gestein
gebohrt werden.
Oft wird das Fächerbohren so ausgeführt, daß diejenigen Löcher, die waagerecht oder abwärts
verlaufen, in ein und derselben Ebene gebohrt werden, die vertikal steht Dagegen werden die nach oben
gerichteten Löcher wohl gleichfalls untereinander in eine Ebene gelegt, doch weicht diese Ebene beispielsweise
30° von der Vertikalebene ab. Hierbei erzielt man eine leichtere Loslösung des Gesteins, wenn der in die
Löcher eingebrachte Sprengstoff detoniert wird. Da die nach oben gerichteten Löcher in einer Ebene liegen,
haben die Löcher nicht alle gleiche Neigung, sondern die Neigung der der Horizontalebene näher liegenden
Löcher ist geringer als die der Löcher, die weiter von der Horizontalebene abliegen. Die Neigung der Löcher
variiert von 0—30°. Bei Verwendung gegenwärtig bekannter Fächerbohrgeräte muß man für jedes Loch,
das oberhalb der Horizontalebene liegt, im voraus den Zep.trumwinke! oder Polarwinkel und den Neigungswinkel
berechnen. Ferner muß man beim Ausführen der Bohrarbeit die Bohrstange unter Berücksichtigung
dieser beiden Winkel einrichten, bevor man mit dem Bohren des Loches beginnt Solches Ausrechnen der
Richtung der Locher und Richten der Bohrstange ist außerordentlich umständlich und zeitaufwendig.
Eine Bohrvorrichtung der eingangs genannten Art ist in der US-PS 22 18 491 beschrieben. Diese ist jedoch nur
zum Treiben von Stollen anwendbar und läßt sich nicht zum Fächerbohren, bei dem die Bohrvorrichtung quer
zur Stollenrichtung arbeiten muß, verwenden. Bei der Bohrvorrichtung nach dieser US-Patentschrift beruht
die Unbrauchbarkeit der Vorrichtung für das Fächerbohren im wesentlichen auf den vorstehend beschriebenen
Schwierigkeiten. Es ist nämlich der Dreharm nur an einem Ende am Rumpf der Vorrichtung abgestützt,
weshalb er Kräfte, die ein querliegender Bohrhammer verursacht, nicht aushalten kann; der Bohrhammer läßt
sich nicht gänzlich um 360° quer zur Stollenrichtung drehen und in Bohrbetrieb nehmen, weil der Rumpf der
ίο Vorrichtung dabei im Wege ist, und das Richten des
Bohrhammers von Loch zu Loch und Schritt für Schritt erfordert soviel Handarbeit durch Ausricht- und
Verstellmanipulationen, daß die Vorrichtung wegen des Arbeits- und Zeitaufwandes sowie ihre Bedienung nur
durch eine hochspezialisierte Fachkraft zum Fächerbohren nicht eingesetzt werden kann.
Ferner sind Bohrvorrichtungen aus der US-PS 34 70 969 und der Zeitschrift »Mining Magazine«, Mai
1965, Seite 301, bekannt Bei diesen Bohrvorrichtungen fehlt jedoch ein Auslegerkopf, und es ist der Sattel
unmittelbar am Ende des Dreharmes gelagert Auch bei diesen Bohrvorrichtungen läßt sich der Bohrhammer
nicht gänzlich um 360° quer zur Stollenrichtung drehen und in Bohrbetrieb nehmen, so daß auch sie zur
einfachen Durchführung von Fächerbohrungen nicht geeignet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum FScherbohren in untertätigen Hohlräumen
zu schaffen, bei der beim Bohren der geneigten Löcher alle Löcher automatisch in der gleichen Ebene
zu liegen kommen, so daß der Bohrvorgang sich rasch und einfach durchführen läßt
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Dreharm um seine Längsachse und der Sattel um die Längsachse
des Auslegerkopfes mittels Drehzylindern um mindestens 360° verdrehbar sind, wobei der Drehann
horizontal festliegend gelagert ist Auf diese Weise wird erreicht, daß durch die horizontale Festlegung des
Dreharmes alle Löcher automatisch in der gleichen Ebene liegend gebohrt werden und daß der Bohrhammer
in alle Richtungen, die für das Fächerbohren erforderlich sind, mühelos und ungehindert gedreht
werden kann.
Wenn man mit einer solchen Vorrichtung Löcher bohren will, die beispielsweise in einer Ebene mit 30° Neigung liegen, so ist es lediglich notwendig, den Auslegerkopf so zu schwenken, daß seine Achse mit der Achse des Dreharmes einen Winkel von 30° bildet Dann kommen alle Löcher automatisch in ein und derselben Ebene mit 30° Neigung zu liegen, wenn der Sattel beim Fortschreiten von Loch zu Loch Schritt für Schritt um die Längsachse des Auslegerkopfes dreht
Wenn man mit einer solchen Vorrichtung Löcher bohren will, die beispielsweise in einer Ebene mit 30° Neigung liegen, so ist es lediglich notwendig, den Auslegerkopf so zu schwenken, daß seine Achse mit der Achse des Dreharmes einen Winkel von 30° bildet Dann kommen alle Löcher automatisch in ein und derselben Ebene mit 30° Neigung zu liegen, wenn der Sattel beim Fortschreiten von Loch zu Loch Schritt für Schritt um die Längsachse des Auslegerkopfes dreht
Um einen Lochfächer so zu gestalten, daß die Löcher einen Kegel bilden, wird der Auslegerkopf so verschwenkt
daß seine Achse mit der Achse des Dreharmes einen Winkel einschließt Dann kommen alle
Löcher automatisch auf einer Kegelfläche zu liegen, wenn der Sattel beim Fortschreiten von Loch zu Loch
Schritt für Schritt um den Auslegerkopf gedreht wird.
to Mit der erfindungsgemäßen Fächerbohrvorrichtung können auf einfache Weise Lochfächer gebohrt werden,
die in einer vertikalen Ebene oder in einer geneigten Ebene liegen oder auch in einer die Längsachse des
untertätigen Hohlraumes schräg schneidenden Ebene bzw. auf einer Kegelfläche liegen.
Beim Fächerbohren kommen Sonderfälle z. B. dann vor, wenn der Hohlraum, von dem aus das Fächerbohren
erfolgt, in der einen oder anderen Richtung geneigt
ist, oder wenn der Hohlraum schräg zu dem zu
brechenden Fels oder Erzkörper läuft Auch für diese Sonderfälle eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung
vorzüglich.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung besteht
der drehbare Auslegerkopf aus einem Winkelhebel mit Armen, wobei zwischen dem einen Arm und dem
Dreharm ein Druckzylinder zum Verschwenken des Auslegerkopfes vorgesehen ist
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Beispieles näher erläutert Es
zeigt:
F ί g. 1 einen zu brechenden Erzkörper geschnitten in
schaubildlicher Darstellung,
Fig.2 in der Ansicht vom einen Ende einen Wagen,
auf dem zwei Fächerbohrgeräte montiert sind,
F i g. 4 in größerem Maßstab in Ansicht von der Seite und teilweise im Schnitt ein Fächerbohrgerät und
F i g. 5 das gleiche Fächerbohrgerät in Draufsicht und teilweise im Schnitt
Fig. 1 läßt erkennen, was man unter Fächerbohrung versteht In den Erzkörper 1 im Erdinneren sind im
voraus in verschiedenen Höhenlagen Strecken 2, 3, 4 und 5 hineingetrieben worden. Ferner sind unterhalb
der Strecke 2 kegelförmige Bruchstrecken aufgefahren worden, die sich in quer verlaufende Transportstrecken
7 und dieser ihrerseits sich in längs verlaufende Transportstrecken 8 öffnen. Das Fächerbohren wird
von der Strecke 2 her begonnen. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird Loch für Loch ein aus radialen
Löchern bestehender Fächer gebohrt Die waagerecht oder abwärts gerichteten Löcher 9 liegen in einer
Ebene, die vertikal ist, während die oberhalb der waagerechten Ebene gerichteten Löcher 10 in einer
Ebene liegen, die um 30° in die bereits abgeschlossene Richtung neigt Nachdem die Bohrarbeit des Lochfächers
9, 10 fertiggestellt ist werden die Löcher mit Sprengstoff gefüllt und dieser wird detoniert wobei sich
ein scheibenförmiger Körper vom Erzkörper löst und in die Bruchstrecken 6 sowie weiter in die quer
verlaufenden Transportstrecken 7 herabfällt von wo der Erzbruch in die Transportstrecken 8 und weiter zum
Förderschacht gebracht wird. Auf diese Weise fährt man mit der Arbeit von der Strecke 2 aus fort, wonach
man zu den Strecken 3 und 4 und zum Schluß zur Strecke 5 flbergeht
In F i g. 2 und 3 ist ein mit Laufrädern 11 versehener
Wagen dargestellt, auf dem zwei Fächerbohrgeräte so montiert sind, daß man gleichzeitig an zwei Lochfächern
in der Längsrichtung der Strecke arbeiten kann. Der
Wagen ist gegen die Streckensohle mittels aus Druckzylindern 12 heraustretender Stützen und gegen
die Firste mittels eines aus dem Druckzylinder 13 heraustretenden Stützgliedes abstützbar.
Das Fächerbohrgerät rechts in F i g. 3 ist in F i g. 4 und 5 näher veranschaulicht worden. Das Gerät besteht aus
einem Arm 14, der am Rumpf des Wagens mittels der Lager 15 gelagert ist Der Arm 14 wird mittels eines
Drehzylinders gedreht, der aus einem mit dem Wagenrumpf fest verbundenen Gehäuse 16 besteht, in
dem sieh ein beweglicher Kolben mit doppelter Wirkung befindet Die Kolbenstange 17 ist als
Zahnstange ausgebildet, die mit dem gezahnten Ende 18 des Armes 14 in Eingriff steht, welches in das Gehäuse
16 hineinreicht Wenn das eine oder andere Ende des Gehäuses 16 mit Di uckmittel beaufschlagt wird, bewegt
sich der Kolben entsprechend, wobei die als Zahnstange ausgebildete Kolbenstange 17 den Arm 14 dreht. Die
Kolbenstange 17 hat solche Länge, daß sie den Arm 14 um 360° drehen kann.
Am Aim 14 ist ein um eine zu diesem senkrechte Achse 19 schwenkbarer Auslegerkopf angebracht, der als Winkelhebel mit Armen 20,21 ausgebildet ist Diesen Winkelhebel kann man uA 45° in der einen oder anderen Richtung mit Hilfe des Druckzylinders 22 schwenken, der einerseits mit dem am Arm 14 sitzenden
Am Aim 14 ist ein um eine zu diesem senkrechte Achse 19 schwenkbarer Auslegerkopf angebracht, der als Winkelhebel mit Armen 20,21 ausgebildet ist Diesen Winkelhebel kann man uA 45° in der einen oder anderen Richtung mit Hilfe des Druckzylinders 22 schwenken, der einerseits mit dem am Arm 14 sitzenden
ίο Lappen 23 und andererseits mit dem Arm 21 des
Winkelhebels verbunden ist
Am Arm 20 des als Winkelhebel ausgebildeten Auslegerkopfes ist ein zu dessen Achse senkrechter
Drehzylinder angebracht der im Prinzip dem zuvor beschriebenen Drehzylinder 16 gleicht Das Gehäuse 24
dieses Drehzylinders ist am Auslegerkopfarm 20 gelagert Die Kolbenstange 25 ist als Zahnstange
ausgebildet die mit dem Zahnkranz 26 in Eingriff steht Beim Beaufschlagen des einen oder anderen Endes des
Gehäuses 24 mit Druckmittel bewegt sich der Kolben entsprechend., wobei die als Zahnstange ausgebildete
Kolbenstange 25 das Gehäuse 2·* zwingt um den Auslegerkopf herumzulaufen. Die Kolbenstange 25 hat
solche Länge, daß das Gehäuse 24 einen Kreis von 360° um den Auslegerkopf beschreiben kann.
Am Gehäuse 24 ist der Sattel 27 befestigt an dem die Vorscl.ublafette 29 des Bohrhammers 28 angebracht ist
die in ihrer Längsrichtung mittels des Arbeitszylinders 30 verschoben werden kann. Am Ende der Vorschublafette
29 befinden sich Führungsbacken 31 für die im
ist ein Teil dieser Elemente der Deutlichkeit halber weggelassen worden.
Wagen so in der Strecke plaziert daß der Arm 14 zur Längsachse der Strecke parallel liegt und der Wagen
wird mit Hilfe der Druckzylinder 12 und 13 festgeklemmt Falls man solche Löcher bohrt die in einer
Vertikalebene liegen, stellt man den Auslegerkopf mit Hilfe des Zylinders 22 in diejenige Lage, in der seine
Achse waagerecht ist Hierbei ist es gänzlich belanglos, ob die Unterlage des Wagens eben, d. h. ob die Achse
des Armes 14 waagerecht ist oder nicht Nunmehr bohrt man die Löcher unter schrittweiser Verdrehung des
Drehzylinders 24 um den Auslegerkopf herum beim Fortschreiten von Loch zu Loch.
Falls man solche Löcher bohren will, die in ein und derselben geneigten Ebene liegen, stellt man den
Auslegerkopf mit Hilfe des Zylinders 22 so ein, daß seine Achse senkrecht auf dieser geneigten Ebene steht Die
Löcher werden abermals unter schrittweisem Weiterdrehen des Drehrylinders 24 um den Auslegerkopf
herum beim Fortschreiten von Loch zu Loch gebohrt
Will man wiederum Löcher Locher bohren, die auf eine» kugelfläche liegen, so stellt man die Achse des Armes 14 zur Achse dieses Kegels parallel, und der Drehzylinder 24 wird mittels des Zylii.dürs 22 zur Seitenlinie dieses Kegels parallel eingestellt Die Löcher werden nun unter schrittweisem Weiterdrehen des Armes 14 mit Hilfe des Drehzylinders 16 beim Fortschreiten von Loch zu Loch gebohrt
Will man wiederum Löcher Locher bohren, die auf eine» kugelfläche liegen, so stellt man die Achse des Armes 14 zur Achse dieses Kegels parallel, und der Drehzylinder 24 wird mittels des Zylii.dürs 22 zur Seitenlinie dieses Kegels parallel eingestellt Die Löcher werden nun unter schrittweisem Weiterdrehen des Armes 14 mit Hilfe des Drehzylinders 16 beim Fortschreiten von Loch zu Loch gebohrt
Mit einer Vorrichtung nach der Erfindung kann man alle beim Fächerbohren erforderlichen Bohrarbeiten
unter Zuhilfenahme des Zylinders 22 und der Drehzylin-
bb der 16 und 24 ausführen. Die Leistungsfähigkeit der
Vorrichtung wird dadurch erhöht, daß der Betriebsbereich beider Drehzylinder ein voller Kreis ist
Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung
Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung
können im Rahmen der nachstehenden Ansprüche variieren. So müssen zum Beispiel die den Arm 14
drehende Vorrichtung und die den Sattel 27 drehende Vorrichtung nicht notwendigerweise aus Drehzylindern
bestehen, sondern es können auch beispielsweise elektrische, hydraulische oder pneumatische Motoren
verwendet werden. Drehzylinder sind jedoch insofern günstig, als es mit ihnen gelingt, den Arm 14 und den
Sattel 27 exakt und ihre Lage genau dauernd beibehaltend in der richtigen Winkellage zu fixieren.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Fächerbohren in untertägigen Hohlräumen, die einen um seine Längsachse
drehbaren Arm aufweist, an dem ein um eine zu diesem senkrechte Achse verschwenkbarer Auslegerkopf
angebracht ist, der einen zu seiner Längsachse quer liegenden und um diese Achse drehbaren
Sattel für die Vorschublafette des Bohrhammers trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dreharm (14) um seine Längsachse und der Sattel (27) um die Längsachse des Auslegerkopfes mittels
Drehzylindern um mindestens 360° verdrehbar sind, wobei der Dreharm (14) horizontal festliegend
gelagert ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der drehbare Auslegerkopf aus einem Winkelhebel mit Armen (20, 21) besteht, wobei
zwischen dem einen Arm (21) und dem Dreharm (14) ein Druckzylinder (22) zum Verschwenken des
Auslegerkopfes vorgesehen ist
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