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DE2058148A1 - Druckfester Isolierschlauch,insbesondere fuer Starkstromkabelendverschluesse - Google Patents

Druckfester Isolierschlauch,insbesondere fuer Starkstromkabelendverschluesse

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Publication number
DE2058148A1
DE2058148A1 DE19702058148 DE2058148A DE2058148A1 DE 2058148 A1 DE2058148 A1 DE 2058148A1 DE 19702058148 DE19702058148 DE 19702058148 DE 2058148 A DE2058148 A DE 2058148A DE 2058148 A1 DE2058148 A1 DE 2058148A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating
jacket
hose
insulating tube
resistant
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702058148
Other languages
English (en)
Other versions
DE2058148B2 (de
DE2058148C3 (de
Inventor
Christhart Albrecht
Markwart Schnabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Energietechnik AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Kabelwerke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Kabelwerke GmbH filed Critical Felten and Guilleaume Kabelwerke GmbH
Priority to DE19702058148 priority Critical patent/DE2058148C3/de
Priority to BE773751A priority patent/BE773751A/xx
Priority to NL7116188A priority patent/NL7116188A/xx
Publication of DE2058148A1 publication Critical patent/DE2058148A1/de
Publication of DE2058148B2 publication Critical patent/DE2058148B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2058148C3 publication Critical patent/DE2058148C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
    • H02G3/0616Joints for connecting tubing to casing
    • H02G3/0625Joints for connecting tubing to casing with means for preventing disengagement of conductors
    • H02G3/0675Joints for connecting tubing to casing with means for preventing disengagement of conductors with bolts operating in a direction parallel to the conductors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/088Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings or inlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Druckfester Isolierschlauchm insbesondere für Starkstromkabelendverschlüsse Die Erfindung besieht sich auf einen druckfesten Isolierschlauch, insbesondere für Klein-Endverschlüsse von Strarkstromkabeln. FUr solche und ähnliche Zweck verwendbare Isolierschläuche sollen biegsam und druckfest sein und außerdem einen hohen Insolations-Widerstand, hohe elektrische Durehschlagsfestigkeit, gute Ozonfestigkeit Alterungs- und Ölbeständigkeit sowie auch eine hohe Kriochstromfestigkeit besitzen.
  • Die bisher bekanntgwordenen Isolierschäuche sund aus einem Elastomeren, z.B. syntetiaohox Gummi oder einem Plastomeren wie Polyvinylchlorid gefertigt, wobei in das isolierende Material zur Erhöhung seiner mechanischen Festigkeit ein Stützgewebe eingebettet sein kann. Solche Isolierschäuche werden inabesondere als Isolatoren von Endverschlüssen für Starkstromkabeln verwendet, und zwar vorzugsweise dann, wenn ein rlexlbler Enden-Abschluß bei einer möglighst kompakten Bauweise dieser Endverschlüsse erforderlich oder erwünscht ist. Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Isolierschläuche liegt darin, daß sie eine relativ geringe Kriechstromfestigkeit besitzen. Dies trifft insbesondere auf Schläuche aus Polyvinylchlorid, aber -wenn auch in einem geringeren Maße - auch auf aus einem Elastomeren wie Polychloropren od.dgl. gefertigte Schläuche zu.
  • Mit Isolierschläuchen versehene Klein-Enverschlüsse von Starkstromkabeln mUssen neuerdings in zunehmendem Maße an Ortllchkeiten eingesetzt werden, an denen da Auftreten einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit nur schwer oder garnicht verhindert werden kann, In soloher Atmosphäre kommen jedoch oft Kriechströme vorm welche die Oberfläche der Isolierscläuche angreifen und oft zur Zerztörung des Materials führen. Um diese Verhältnisse zu bessern sind verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen worden, z.B. das Aufbringen von Ringen aus kriechstromfesten Stoffen oder das Auftragen einer Silikokautschkschicht auf den Isolierschlauch. Im Hinblick auf die oben angeftihrten widrigen Bedingungen brauchten Jedoch einige dieser Maßnahmen keinen völlig sufriedenstellenden Erfolg, wogegen sich andere als zu arbeitzaufwendig erwiesen.
  • Unter anderem ist auoh die Verwendung eines Doppleschicht-Isolierbande vorgeschlagen worden, welchws sich elastisch verarbeiten läßt und aus zwei Polyolefinschichten aufgebaut ist. Die äußere dieser Schichten ist strahlenvernetzt. Sie hat gute mecha nische, chemische und elektrische Eigenschaften und sie ist außerdem selbstverlöschend. Bei Erwärmung schmilzt die innere Schicht des Bandes, wobei die schrumpfende aber nicht schmelzende Mußere Schicht die geschmolzene Masse der inneren Schicht isolierend und dichtend auf die darunter liegenden Bandwindungen und in Zwischenräume oder Unebenheiten der Oberfläche des zu isolierenden Leiters preßt.
  • Auf diese Weise läßt sich eine die gewünschten Eigenschaften aufweisende Isolation für Abzweigadern von Kabeln od.dgl.herstellen. Die Verwendung eines solchen Bandes ist Jedoch recht umständlich und läßt sich nicht ohne Wärme zufuhr am Montageort durchführen. Zudem hängt die GUte und elektrische Festigkeit einer solchen Isolation sehr wesentlich vom Können und der Geschicklichkeit des Ausführenden ab. Außerdem läßt sich auf diese Weise keine einwandfreie, glatte Oberfläche der Isoleerung erzielen.
  • Es wäre auch denkbar Isolierschläuche aus Poyäthylen od.dgl.
  • herzustellen. Aus Polyäthylen od.dgl. gefertigte Schläuche würden zwar große Kriechstromfestigkeit und einen hohen elektrischen Oberflächenwiderstand aufweisen Jedoch wegen der - mit Rücksicht auf ihre Flexibilität - begrenzten Wandstärke nur mangelnde mechanische Festigkeit besitzen. Wegen der großen Lichtempfindlichkeit des Polyäthylens wäre es auch erforderlich diesem vor bzw. ki der Fertigung Ruß od. dgl. beizumischen, um eine Zersetzung des Materials unter Licheinwirkung bzw. Rißbildungen in diesem zu verhindern. Durch diese Maßnahmen wUrde aber die, an sich gute, Kriechstromfestigkeit des Polyäthylens stark herabgesetzt.
  • Anderseits sind auch Schläuche sua vernetztem Kunststoff, z.b.
  • einem Polyolefin wie Polyäthylen, Polypropylen od.dgl. bekannt, welche als Schrumpfschläuche bezeichnet werden. Die MolekUle dieser Kunststoffe können nämlich, z.B. auf dem Wege der Elektronenbestrahlung in ein dreidimensionales Maschenwerk verenetzt werden, so daß die so vernetzten Kunststoffe bei den üblichen Schmelztemperaturen unschmelzbar sind, Jedoch oberhalb des Kristallschmelzpunktes elastisch bleiben. In diesem Zustand auf etwa da Doppelte ihres Durchmessers gedehnte Schrumpfschläuche werden nach bzw. bei der Montage durch Wärmebehandlung sum Schrumpfen veranlaßt, so daß sie sich an der Oberfläche des Gegenstandes, den sie umgeben z.B. eiger zu isolierenden Kabelader dichtend und isolierend festlegen. Diese Schrumfschläuche sind Jedoch wegen ihrer - im Hinbliok auf die rforderliche Flexibilität und das Schrumpfvermögen eines solohren Schlauches - geringen mechanischen Festigkeit als druckfeste Isolierschläuche für Kabelendverschlüsse nicht geeignet.
  • Sie werden daher gewöhnlich nur als abdichtendes Zwischenglied zwischen einem Kabel bzw der Kabelisolierung und einem auf eine Kabelader aufgeschobenen, jedoch nicht aufgeschrumpften Festkörper z.B. aus einem Doroplast od.dgl. verwendet.
  • Die bekannten Schrumpfschläuche können auch al Isolierung oder als Überzug einer Kabelverbindungastelle verwendet werden, wenn keine nennenswerte Druckfestigkeit erforderlich ist Als Isolator von Klein-Endverschlüssen für Starkstromkabel kommen sie jedoch aus den angeführten Gründen nicht in Betracht. Ein weiterer Nachteil der Verwendung bekannter Schrumpfschläuche liegt in der Notwendigkeit, sie am Montageort durch Wärmebehandlung aufzuschrumpfen, da die hierfür erforderlichen, zusätzlichen Montagegeräte zum Jeweiligen montageort transportiert werden müssen.
  • Ziel der Erfindung ist die Vermeidung der oben angeführten Nachteile bekannter Isolierschläuche durch Schaffung eines neuartigen Isolierschlauches, der auf einfache Weise montierbar ist, eine glatte Oberfläuche und zugleich zusätzlich zu den vorteilhaften Eigenschaften bekannter Isolierschläuche auch hohe Kriechstromfestigkeit und großen elektrischen Oberfläuchenwideratand besitzt Dieses Ziel läßt sich mit einem durckfesten Isolierschläuch der eingangs umrissenen Art erreichen, der erfindungagemäß einen druckfesten und biegsamen, vorzugsweise durch Gewebeeinlagen verstärkten Schlauchkörper aus einem elastischen, ö1-, wasser-, licht-, ozon- und alterungs-beständigen Isoliermaterial, z.B.
  • einem Elastomeren un/oder Plastomeren enthält, welcher Schlauchkörper von einem auf diesen aufgeschrumpften Mantel aus einem vernetzten Polyolefin umgeben ist, Der erfindungsgemäße Aufbau eines solchen, neuartigen Isolierschlauches als Kombinationsschlauch, mit einem tragenden, druckfesten Schlauchkörper und einem an diesem durch das Aurschrumpfen fest verankerten und dessen äußere Oberfläche bildenden Mantel aus eine. vernetzten Polyolefin schafft die Möglichkeit, alle unerwünschten physischen und chemischen Beanspruchungen, wie z.B. Druch, Ölbenetzung sowie insbesondere auch mechanische Belastungen von dem Mantel aus vernetztem Polyolefin fernzuhalten, wobei jedoch dessen ausgezeichnete Kriechstromfestigkeit und Ozonfestigkeit sowie sein elektrisches Isoliervermögen voll zum Tragen kommen.
  • Die Verwendung des erfindungagemäßen Isolierschlauches bringt aber über dies auch den Vorteil einer großen Vereinfachung der Montage mit sich, da der Mantel aus dem vernetzten Polyolefin bereits bei der Fertigung bzw. in der Werkstätte auf dentragenden Schlauchkörper aufgeschrumpft wird, so daß sich der Transport von besonderen Heizgeräten auf die Montageorte erübrigt.
  • An diesem wird ein von einem Vorrat abgeschnittenen SchlauohstUck der erforderlichen Länge, bzw. ein in einer genormten Länge gefertigtes Schlauchstück Uber den au isolierenden Leiter geschoben und an seinen Enden in geeigneter Weise festgeklemmt.
  • Trotz der einfachen Montage ist der erfindungsgemäße Isolierschlauch absolut feuchtigkeitsdicht. Er bewirkt eine gute Isolotion des elektrischen Leiters und besitzt über-dies in einem hohen Maße die erforderliche Kriechstromfestigkeit und den gewünschten hohen elektrischen Oberflächenwiderstand.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform dieses Isolierschlauches besteht der Mantel aus einem vernetzten, insbesondere strahlenvernetzten Polyäthylen0 Dies hat den Vorteil, daß strahlenvernetztes Polyäthylen sehr gut zur Herstellung eines dünnen Mantels geeignet und außerdem in hohem Maße aufweitbar ist Daher können Abschnitte der gleichen schlauchförmigen Haut aus strahlenvernetztem Polyäthylen auf druokierts Isolierschlauchkörper verschiedenen Durohmessers aufgeschrumpft werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen dein Schlauchkörper und dem Mantel wenigstens eine dichtende und/oder haftvermittelnde Schicht eingebracht, um die Bildung von Hohlräumen bzw Feuchtigkeitsunterwanderung des Mantels mit größerer Sicherheit auszuschließen. Als Zwischenschicht hat rioh z.B. Silikonfett sehr gut bewährt.
  • Da der in das Endverschlußgehäuse hineinragende Bereich des olierschlauches nicht kriechstrombeansprucht ist, genügt es in der Regel, den Mantel nur in dem Bereich der eigentlichen Kriochstrecke vorzusehen. Dementsprechend ist bei einer Ausführungsform des erfindungagemäßen Isolierschlauches der Mantel einerends in einem Abstand von dem Schlauchende abgesetzt.
  • Bei einer anderen Ausfuhrungsform des Isolierschlauches ist der Mantel beiderends bis zum äußersten Ende des Schlauchkörpers erstreckt. Isolierschläuche dieser Art lassen sich am einfachsten montieren.
  • Weitere Merkmal und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachstehenden Erläuterungen eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeipieles. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 in Ansicht einen abgetrennten Endabschnitt eines erfindungagemäßen Isolierschlauches, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Isoliersohlauch naoh Fig.
  • 1 und Fig. 3 in etwas kleinerer Darstellung und im Schnitt durch die Längsachse den Endabschnitt eines am Gehäuse eines Kabel-Endverschlusses festgeklemmten Isolierschlauches nach Fig. 1, der von einem StUck des Leiters durchsetzt ist.
  • Wie aus Fig. 1 und insbesondere aus Fig. 2 zu erkennen ist, besitzt der erfindungsgemäße Isolierschlauches 1 einen in seiner Grundform im wesentlichen hohlzylindrischen, druckfesten und biegsamen Schlauchkörper 2 aus einem isolierenden, elastischen, öl-, wasser-, licht- und ozon-festen sowie alterungsbeständigen Material. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der druckfeste Schlauchkörper aus Gummi bzw syntetischem Kautschuk oder auch aus einem Gemisch von syntetischem Kautschuk od.dgl. mit Polyvinylohlorid, doch sind bestimmte andere Elastomere, wie z.B. das unter dem Handelsnamen Neopren bekannte Polychloropren ebenfalls gut geeignet sowie auch gewisss Plastomere z.B. Weich-Polyvinylchlorid.
  • Zwecks Erhöhung seiner Druckfestigkeit ist in das Material des Schlauchkörpers 2 ein StUtzgewebe 3 z.B. aus Nylon-, Perlonod.dgl. Fäden eingebettet. Außerdem besitzt der Isolierschlauch 1 nach einem wesentlichen Merkmal der Erfindung einen aur den Schlauchkörper 2 aufgeschrumpften Mantel aus vernetztem, vorzugsweise strahlenvernetzten Polyäthylen. Das Aufschrumpfen dieses Mantels 4 auf den Schlauchkörper 2 kann unmittelbar bei bzw. nach dessen Herstellung erfolgen, wobei - unter Verwendung von Abschnitten gleichen Durchmessers der vernetzten und aufgeweiteten, schlauchförmigen Polyäthylenmantelhaut -Schlauchkörper 2 verschiedenen Durchmessers mit dem Polyäthylenmantel 4 versehen werden können. Dies vereinfacht die Lagehaltung.
  • Bei Verwendung des Isolierschlauches nach der Erfindung furt die Isolierung einer Ader eines Kabel-Endverschlusses hat sich die in Fig. 3 gezeigte Anordnung als sehr vorteilhaft erwiesen. Bei dieser umgibt der Igollorsohlauoh 1 eine vom Gehäuse 5 des Kabel-Endverschlusses auftretende Kabelader 6 unter Belassung eines umfänglichen Luftspaltes 6a. Die Belassung dieaes Luftspaltes 6a erleichtert nicht nur die Montage des Isolierschlauches sondern schafft auch ein komprimierbares Luftpolster bzw. einen Raum, in den Imprägniermasse oder Öl aus der Kabelisolation bei Erwärmung des Kabels auatreten und bei AbkUhlung des Kabels wieder in dieses surUokfließen kann.
  • Der Endabschnitt des Isolierschlauches 1 ist mittels eines in diesen eingesetzten Stützrohres 7 aus Kunststoff od.dgl. insbesondere im Bereich der Gehäuseabdichtung, abgeseützt, die aus einer üblichen Stopfbuchsenanordnung 8 bestehen kann. Bei dieser wird eine Dichtung 9 z.B. durch Anziehen von Schraubenmuttern 10 so fest in die Stopfbuchse und zugleich gegen die Außenflächen des Polyäthylenmantels 4 des Isolierschlauches 1 gedrückt, daß der letztere in seiner Lage dauerhaft festgehalten und dabei auch die Austrittsöffnung des Gehäuses 5 lurt- und feuohtigkeits-dicht abgeschlossen ist.
  • Die Anwendung des erfindungsgemäßen Isolierschlauches ist keineswegs aur das beschriebene Ausführungsbeispiel eines Kabel-Endverschlusses beschränkt. Er läßt sich sinngemäß Uberall dort verwenden, wo ein Isoliersohlauch mit guten elektrischen und mechanischen Eigenschaften erforderlich ist.

Claims (5)

Ansprüche:
1.) Druckfester Isolierschlauch, insbesondere für Klein-Endverschlüsse von Starkstromkabeln, d a d u r o h g e k e n n z e i c h n e t, daß er einen druckfesten und biegsamen, vorzugsweise durch Gewebeeinlagen (3) verstärkten, Schlauchkörper (2) aus einem elastischen, öl-, wasser-, licht-, ozon- und alterungs-beständigen Isoliermaterial, z.B.einem Elastomeren und/oder einem Plastomeren enthält, welcher Schlauchkörper (2) von einem auf diesen aufgeschrumpften Mantel (4) aus einem vernetzten Polyolefin umgeben ist
2. Isolierschlauch nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t, daß der Mantel (4) aus einem vernetzten, insbesondere strahlenvernetzten, Polyäthylen besteht.
3. Isolierschlauch nach Anspruoh 1 oder 2, d a d u r e h g e k e n n z e i o h n e t, daß zwischen den Schlauchkörper (2) und den Mantel (4) wenigstens eine dichtende und/oder haftvermittelnde Schicht eingebracht ist.
4. Isolierschlauch nach einem der AnsprUche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t, daB der Mantel (4) einerends in einem Abstand von dem Schlauchende abgesetzt ist.
5. Isolierschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Mantel (4) beiderends bis zum äußersten Ende des Schlauchkörpers (2) erstreckt ist.
L e e r s e i t e
DE19702058148 1970-11-26 1970-11-26 Druckfester elektrischer Isolierschlauch, insbesondere für Kleinend-· verschlüsse elektrischer Kabel Expired DE2058148C3 (de)

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BE773751A BE773751A (fr) 1970-11-26 1971-10-11 Tuyau isolant, resistant a la pression et destine plus particulierementaux obturations d'extremite des cables a courant fort
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0660482A1 (de) * 1993-12-22 1995-06-28 WIKA ALEXANDER WIEGAND GmbH & CO. Vorrichtung zum abgedichteten Durchführen eines Kabels
DE102013215458A1 (de) 2013-08-06 2015-02-12 Siemens Aktiengesellschaft Kabeldurchführung mit einer Fixiervorrichtung

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DE102013215458A1 (de) 2013-08-06 2015-02-12 Siemens Aktiengesellschaft Kabeldurchführung mit einer Fixiervorrichtung

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