DE2056629A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrgeschossigen Bauten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrgeschossigen BautenInfo
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Description
Dipt.-ing. Walter Jackisdh
~i Stuttgart N, Menzelstraße 40
Erwin Wrede, Architekt A Jl 895 - wh
6101 Seeheim, Im Herffsgarten 1 17 m hm«
Florian Mrosek
6IOI Traisa, Am Roten Berg 5
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrgeschossi-
gen Bauten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Herstellung von mehrgeschossigen Bauten, insbesondere
von Hochhäusern oder dgl., unter Verwendung des Gleitverfahrens.
Es ist bereits bekannt, Hochhäuser im Gleitverfahren zu erstellen,
wobei dieses Gleitverfahren im wesentlichen darin besteht, daß ganze Wände unter Mitnahme der Schalung hochgezogen
werden und gleichzeitig mit dem Hochziehen Türen- und " Fensterelemente eingesetzt werden. Seither mußten für die
Fenster und Türen besondere Aussparungen vorgesehen werden, welche erhebliche Schwierigkeiten bereitejc.derartige Aussparungen
sind oft ungenau. Die Grude der Öffnungen ist von
vornherein begrenzt und der Einbau der Türen und Fenster wird dadurch teuer und zeitraubend und ist überdies nur mit
besonderen unwirtschaftlichen Verfahrensgängen durchzuführen·
Diese Nachteile können bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch vermieden werden, daß der Baukörper in streng vertikal
aufragende Stützglieder aufgeteilt ist, die mit untereinander über alle Geschosse durchgehenden, gleichen Zwisohen-
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räumen ausgebildet werden, deren Breite der Breite der Fenster und der oberhalb und unterhalb der Fenster liegenden
werden demnach die einzelnen/in einem fortlaufenden Arbeltsgang auf einmal in ihrer Gesamthöhe im Gleitverfahren bis
auf ihre endgültige Höhe hergestellt. Der gegenseitige Abstand der StUtzglleder bestimmt gleichzeitig die für alle
Gesohossebenen gleiche Breite der Fensteröffnungen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können im gleichen Arbeitsgang bei der Herstellung der Stutzglieder während des
Hochziehens der Schalungen Halfenschlenen oder dgl. mit eingebaut werden. Unter Halfenschlenen werden solche, beim
Betonleren in die StUtzglleder einzubringende Schienen verstanden, welche aus einseitig offenen, im Querschnitt rechteckförmlgen Hohlprofilen hergestellt sind (Hütte III, 28. Auflage, S. 6o4).
Die Verwendung derartiger Halfenschlenen o.dgl. bietet den
Vorteil, daß man an Ihnen die Fenster- und die BrUstungsteile für die Außenfassade leicht und schnell montieren
kann. Sie bieten die Möglichkeit, diese Teile als Normteile auszubilden und diese dann von oben oder seitlich einzuführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung 1st vorgesehen, daß in die Stützglieder während des im t}iel£«7örfahren erfolgenden
Hochziehens Ringanker eingefügt werden, die als Auflage für einzelne Deckenbalken oder ganze Decken dienen können, mit
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welchen die einzelnen Stützglieder gegeneinander abgesteift werden können. Vom Grundgedanken der Erfindung ausgehend«
1st es auch ohne weiteres möglich« beim Hochziehen der Gleitschalung
für die StUtzglleder eine oder mehrere Decken mit in die Höhe zu nehmen und diese dann auf mehrere»auf die
gleiche Höhe hochgezogene Stützglieder aufzulagern.
TAn einfache und kraft schlüssige Auflagerungen der Decken oder
Deckenbalken zu erzielen, können in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in die einzelnen Stutzglieder Halfenschienen
oder Lochleisten oder Leisten mit in Abständen voneinander angeordneten Aussparungen während des Hochziehens der StUtzglleder
unmittelbar während des Betonlervorgangs eingebaut werden oder es können für die Aufnahme derartiger vertikaler
Vorrichtungen von unten nach oben durchgehende Aussparungen im Querschnitt der Sttitzglieder vorgesehen sein, in welche
nachträglich derartige Vorrichtungen eingebaut werden können.
Eine weitere wesentliche Vereinfachung beim Herstellungsverfahren
ergibt sich, wenn die für die Kanalisation und für die Heizung, außerdem für die elektrische Anlage sowie die
Nachrichtenverbindungen erforderlichen Steigleitungen, Rohre und dgl. ebenfalls während des Gleitverfahrens mit in die
Sttitzglieder eingebracht werden. Hierb'ei können mit besonderem Vorteil nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung NylonfUhrungen
an der Gleitschalung angebracht werden, mit welchen der Nachteil von starren Führungen vermieden wird, der darin
besteht, daß diese starren Führungen leicht abreißen.
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An den erfindungsgemäß hergestellten, einzelnen Stützgliedern können die Außenverkleidungen leioht angebracht werden,
wenn nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung beim Hochziehen der Stützglieder in diese Befestigungselemente
in Form von Halfenwschienen und dgl. eingebracht werden,
an welchen die als Normteile ausgebildeten Verkleidungselemente von oben her oder von der Seite her leicht montiert
werden können.
Ein besonderer Vorteil des erfindungscemäßen Verfahrens besteht
darin, daß bei seiner Durchführung keine Gerüste benötigt werden, was besonders bei hohen Bauten sehr erhebliche
Einsparungen ermöglicht. Ein weiterer Vorteil gegenüber bekannten Verfahren ist darin zu sehen, daß wesentlich höhere
öleitgeschwindigkeiten erreicht werden können, da das Gleitverfahren
kontinuierlich durchgeführt werden lcann und nicht mehr für horizontale Einbauten unterbrochen/werden braucht.
Das Prinzip der Erfindung beruht auf dem Prinzip des streng vertikal ausgerichteten Arbeitsablaufs. Aus lh« erwachsen
die gesamten Funktionen des Baukörpers. Als Ergebnis des erfindungsgemäßen Verfahrens 1st die automatisierte Herstellung
von Baukörpern der mannigfaltigsten Qrundrißformen und -arten möglich, wobei das Gleitverfahren elektronisch
gesteuert werden kann und die einzelnen Arbeitsgänge automatisch ablaufen. Hierbei 1st es in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung ohne weiteres denkbar, daß die Bewehrung für die einzelnen Stutzglieder aus vorgefertigten Teilen besteht,
die untereinander gleich ausgebildet oder genormt sind und mit fortschreitendem Gleitvorgang aufeinanderinontiert
werden. Des weiteren kann in einer besonders vorteil-
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haften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen werden, auf dem Gleitgerüst Punktschweißmaschinen zu montieren und mit
diesen in einem Durohlaufverfahren die Bewehrungseisen
untereinander zur Bildung eines Stützkörpers zu verschweißen.
Ein weiteres wesentliches Merkmal ergibt sich dadurch« daß
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die für die Heizung erforderlichen Versorgungsleitungen ebenfalls streng vertikal
ausgerichtet sind. Hiernach werden die Heizkörper nicht
mehr durch horizontale Verbindungsleitungen angeschlossen, sondern direkt an die Jeweiligen Steig- und PaIl^itungen
angeschlossen. Sie benötigen demzufolge wesentlich kleinere Querschnitte.
Ein weiterer erheblicher Vorteil, eines in der erfindungsgemäßen
Welse hergestellten Bauwerkes besteht darin, daß es infolge seiner vertikalen Ausrichtungen gegenüber Erschütterungen
besonders widerstandsfähig 1st, was sich besondere in Erdbebengebieten auswirken kann·
Vorteilhaft kann die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dienende Vorrichtung in einer Gleitschalung .bestehen,
die nach Art eines Baukastens aus im Vorrat gehaltenen Elementen zusammengesetzt werden kann, wobei die Zahl
der Elementtypen klein gehalten und die Vorratshaltung erleichtert werden kann. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß die Elemente der Schalung in Wechselrahmen austauschbar und leicht zueanmeneetzbt»
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und auseinandernehmbar ausgebildet sind.
Weitere Einzelheiten und zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben sich aus den nachstehend beschriebenen und in der Zeichnung
dargestellten AusfOhrungsbeispielen.
Es zeigern
Fig. 1 einen auf das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren zugeschnittenen Grundriß für ein insgesamt 11 Stockwerke umfassendes Wohn- und Geschäftshaus >
Fig. 2 einen Teil der Seitenansicht eines anderen Bau-Werkes während der Herstellung und7 teilweiser
schematischer Darstellung«
Flg. j5 den Grundriß für ein anderes in dem erfindungsgeaäßen Verfahren herzustellendes Gebäude,
Fig. 4 verschiedene Querschnittsformen für lotrecht in
die Stützglieder gemäß der Erfindung einzubauende Befestigungsschienen«
Fig. 5 eine schematische Darstellung für die Anordnung von untereinander in den Stützgliedern im Abstand zu haltenden Profilauflagern«
Fig. 6 eine andere Ausführungsform von derartigen Profilauflagern und
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Fig. 7 eine Skizze für die Ummantelung von Stützgliedern.
Der in Fig. 1 dargestellte, auf das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren
zugeschnittene Grundriß läßt erkennen, daß die Innen- und Außenwände des vorgesehenen Bauwerks in einzelne '
Stützglieder 11 bis Zk aufgeteilt ist, wobei Jedes dieser Stütaglieder eine für sich herstellbare Eirihfeit bildet, welche
von dem nicht dargestellten Fundament ausgehend mit gleich bleibendem Querschnitt im Gleitverfahren hochbetoniert werd«n.
An den Außenfronten des Gebäudes sind zwischen zwei Stützsliedern Jeweils Zwischenräume vorgesehen, deren Breite
ein jfchrfaehes der frontalen Breite a der schmälsten Sttitzglieder
ausmacht und infolge dieser Normierung eine Vereinheitlichung der in die Zwischenräume einzusetzenden Fenster
und Brüstungsteile erlaubt. Um das Einsetzen dieser Fenster und Brüstungsteile zu erleichtern, sind in den einander zugekehrten
schmalen Stirnseiten der Stützglieder Befestigungs- λ
schienen 25 beim Betonieren mit einsesetzt und hochgezogen, die vom Fundament bis zur Oberkante der VTände durchlaufen
und eine der in Fig. 4 beispielsweise angegebenen Quersohnittsformen
haben können.
Das erfindungsgemäße Verfahren eielt bevorzugt darauf ab, das
Hochziehen der einzelnen Stützglieder Jeweils einzeln durchführen zu können und einen solchen für ein einzelnes Stützglied
vorgesehenen Arbeitsgang nicht, wie seither üblich, zum Einziehen von Decken unterbrechen zu müssen. Deshalb ist
vorgesehen, die Stützglieder an Ihrer Innenseite durch gleichzeitiges
Einziehen von Ringankern, wie sie an den Stützgliedern 20, 21 und 22 sowie 15, 16 und 17 bei 27 angedeutet sind
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und als Auflager für Deckenbalken 28 dienen, auszusteifen. Bei dem im Gleitverfahren durchgeführten Hochbetonieren
der Stützglieder kännen&ußerdem eine oder mehrere Decken
mit in die Höhe genommen werden und auf die Stützgliedor
aufgelagert werden.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist außerdem vorgesehen, daß mehrere auf hohe Biegebeanspruchung ausgelegte
Deckenbalken 3.1 ver *egt werden. Um einfache und kraftflüssige
Auflagerungen für diese Deckenbalken bzw. eine nicht dargestellte Decke zu erzielen, sind in die einzelnen
Stützglieder, beim dargestellten Ausführungsbeispiel in die Stützglieder 11, 14, 19, 20 und 2),durchgehende vertikale
Befestigungsschienen 32 eingebaut. Diese können als
Halfenschienen, Lochleisten oder als Hohlleisten mit Aussparungen
beliebiger Art ausgebildet sein. Sie können außerdem klappbare Auflagerungen tragen und während des Gleit-Prozesses
mit in die Stützglieder eingebracht oder nachträglich in dort vorgesehene,vertikal durchlaufende Aussparungen
eingebaut werden. Bei den in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß zwischen die
Stützglieder 40, 41, 42 und 43 jeweils Brüstungsteile 44
eingesetzt werden. Diese können infolge der von unten nach oben übereinstimmenden Querschnitte der Stützglieder 40 bis
43 mit untereinander übereinstimmenden Abmessungen ausgeführt
werden, wobei sich eine besonders einfache Befestigung dadurch ergibt, daß sie von oben her in Verstärkungs- oder Befestigungsschienen
der in Fig. 1 \ßi 2f>
angedeuteten Art eingesetzt werden können. In gleicher Weise können bei 45
angedeutete Fenster eingebracht und befestigt werden.
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Der in Pig. 2 dargestellte Querschnitt des Stützgliedes 41 enthält nur eine einzige Aussparung 46 für die Aufnahme einer
nicht dargestellten Tragschiene, welche als Auflager für einen der Deckenbalken 47 dient. Im Stützglied 42 hingegen
ist noch eine zweite Aussparung 48 vorgesehen, die dazu bestimmt ist, Kanalisationsrohre und Versorgungsleitungen für
Elektrizität, Wasser, Telefon und dgl. aufzunehmen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Pig· 3 ist anhand des Deck-StÜtzgliedes/vorgezeigt,
daß beim Hochziehen derartiger Stützglieder die notwendigen Bewehrungsstäbe 51 ebenfalls
vertikal durchgehend eingebracht werden können. Da diese nur in begrenzten Stablängen vorrätig gehalten werden, ist
es vorteilhaft,wenn auf der Arbeitsbühne beim Hochgleiten
eine Schweißmaschine mitgenommen wird, die es erlaubt, die Bewehrungsstäbe zu einem Stützkörper untereinander zu verschweißen
um eine von unten nach oben durchlaufende Bewehrung herzustellen. An dem zweiten Eek-Stützglied 52 ist
dargestellt, daß abweichend von der bei 25 angedeuteten Ausbildung
von Befestigungsschienen für die Fenster- und BrU-stu
ngsteile auch Aussparungen 53 an der Innenkante der
Stützglieder vorgesehen werden können, in welche nach dem Hochziehen der Stutzglieder die noch fehlenden Fassadenteile
eingesetzt werden können.
Die in Flg. 5 wiedergegebene Skizze zeigt eine weitere erfindungsgemäße
Möglichkeit, als Auflager für die Decken dienende Profile 55 In ein bei 56 mit unterbrochenen Linien
angedeutetes Profilglied mit einzubetonieren. Hierbei kann es besonders vorteilhaft sein,zwischen den einzelnen, waagerecht
verlaufenden Profilschienen 55 Abstan&alter 58 vorzusehen,
welche die richtige Höhenlage der Prof Uschi enei sichern.
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Diese Profilsohienen können abweichend von der in Pig. 5 dargestellten
rechteckigen Cuerschnittsform auch halbschalenartige Querschnitte wie bei 57 in Fig. 6 angedeutet,haben oder ringförmige
Querschnitte wie bei den Profilschienen 59 haben.
Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren bietet weiterhin die
Möglichkeit die Stützglieder in einfacher V/eise mit einer Fassadenverkleidung aus einer von unten bis oben durchgehenden
Kunststoffschicht zu versehen. Hierzu kann in der aus Fig. 7 erkennbaren Weise in den zur späteren Aufnahme der Fenster-
und Brüstungsteile vorgesehenen Befestigungsschienen 6l der bei 60 wiedergegebenen Stützglieder eine Beschichtungsvorrichtung
62 geführt werden, die beheizbar ist und auf den Außenflächen
der Stützglieder eine Fassadenschicht 63 aus thermoplastischem Kunststoff aufbringt, wobei es möglich 1st, zwischen
dem Betonwerkstoff der Stützglieder 60 und der Kunststoffschicht 63 eine Zwischenlage aus wärmedämmenden Kunststoffschaum
64 anzubringen.
Zweckmäßig dient als Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahrens eine Gleitschalung, an welcher Nylonführungen vorgesehen sind. Infolge der aus
Flg. 1 erkennbaren Normierung nicht nur der Zwischenräume, sondern auch eines Großteils der zu den Außenwänden gehörenden
Stützglieder auf eine Fassadenbreite a ist es ohne weiteres möglich, für die Gleitschalung baukastenartig zzsammensetzbare
Elemente vorzusehen, welche nur wenige,untereinander verschiedene Typgrößen haben und daher leicht auf Lager gehalten werden
können. Des weiteren ist es möglich, für diese Elemente
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Wechselrahmen vorzusehen und die Elemente und ihre Wechselrahmen
so auszubilden, -laß ale leicht zusammengesetzt und
auseinandergenommen werden können. Der besondere Vorteil des
erfindungSti;ei.i'ij3eii Verfahrens und der zu seiner Durchführung
dienenden Vorrichtung besteht darin, daß die Bauzeit erheblich verringert und die Baukosten stark gesenkt werden können,
zumal die durch menschliche Arbeitskraft auszuführenden Arbeitsgänge erheblich reduziert sind und weitgehend durch
mechanisch-automatisch ablaufende Arbeitsgänge ersetzt werden können, wobei sich die Möglichkeit bietet, durch elektrooptische
Einrichtungen die notwendige Überwachung durchzuführen.
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Claims (13)
- Erwin Wrede, Architekt A 31 89L· - whSeehejm, Im Herffsgarten 1Horian Mror.ekTraisa, Am Roten Berg 5A η s ρ r_ ü ü hu!Verfahren zur Herstellung von mehrgeschossigen !Betonbauten, insbesondere von Hochhäusern uiui dgl., unter Verwendung d«K GleitVerfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß der Baukörper in streng vertikal aufragende Stütz/Glieder aufgeteilt ist, die mit untereinander über alle Geschosse durchgehenden gleichen Zwischenräumen ausgebildet werden, deren Breite der Breite der Fenster, TUren und anderer Ausnehmungen und der oberhalb und unterhalb der Fenster, Türen usw. liegenden Brüstungen entspricht, in die in einem Durchgang auf einmal auf ihre endgültige Höhe gebracht werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stützglieder (11 bis 24) senkrechte Schienen (25,?7>52) mit einbetoniert werden, welche Vorrichtungen zum Befestigen von vorzugsweise als Normteile ausgebildeten Fonstern und Brüstungsteilen (44, 45) oder von Deckenbalken (?8, 51, 47) oder Geschossdecken (49) enthalten.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herstellen der Stützglieder gleichzeitig Ringanker (27) eingebaut werden, die als Auflager für Decken oder Deckenbalken (27) vorgesehen sind·- 2 -209822/0312SAO OPJGiNALA 31 Β95 - wh
- 4. Verfahren nach einem dei* Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge-Kwnnzeichnec, daß in den Stützgliedern von unten nach OLHiii durchlaufende Aussparungen (jS2) angebracht werden, insbeson.iöru an der lileitschalung ausgespart sind.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge- " kennzüiclinet, daß beim Hochziehen der Gleitschalung für die iitübzglieder eine oder mehrere Decken mit in die Höhe geuoriüaen werden.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeiclinofc, daß in den ütützgliedern vertikale Befestigung schienen, insbesondere Halfenschienen, Lochleisten oder Hohlleisten oder Bewehrungen eingebaut bzw. mit hochgezogen werden.
- 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Ausnehmungen der Stützen Heiz- und g FaIleitungen für Wasser, Heizung» Abwasser usw. eingezogen werden.
- 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden nsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu jedem Raum mehrere Heiz- und/oder FaIleitungen geführt werden und die Heizkörper eines Raumes unter weitgehender Vermeidung einer eine Vielzahl von Heizkörpern versorgenden Verteilerleitung direkt an die Pleiz- bzw. Falle!tungen angeschlossen werden.209822/0312 bad CRiGlNAL- 3 - A J)I ό9ί> - wh
- 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gleitgerüst Verarbeitungstiuuschinen, wie Punktschweißii.aschinen, angeordnet sind, und daß im Durchlaufverfahren beispielsweise Bewehrungseisen oder andere Verbindungselemente miteinander verschweißt werden.
- 10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch ^kennzeichnet, jau Ji0 Vorrichtung aus einer Gleitschalung besteht.
- 11. Vorrichtung nach Ansprtlch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschalungen aus wenigen Elementen unterschiedlicher Form baukastenartig zusammensetzbar sind.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die Schalungselemente Wechselrahmen vorgesehen sind.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gleitschalung Nylonführungen angebracht sind.209822/0312BAD ORIGINALLeerseite
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