DE2055088A1 - Einrichtung zum Erzeugen von Steuermomenten bei raketengetriebenen Flugkörpern - Google Patents
Einrichtung zum Erzeugen von Steuermomenten bei raketengetriebenen FlugkörpernInfo
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Description
2055098
Messerschmitt-Bölkow-Blohm Ottobrunn, 29«, Oktober 1970
Gesellschaft mit B 513 Jk/sch
beschränkter Haftung 7141 München
Einrichtung zum Erzeugen von Steuermomenten bei raketen- t
getriebenen Flugkörpern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Erzeugen von Steuermomenten um mindestens eine der drei
Hauptachsen eines raketengetriebenen Flugkörpers, insbesondere einer Raketenstufe mit einem Triebwerk der
sogenannten Hauptstrombauart, mittels Steuerdüsen.
Bei einem bekannten, mittels eines Flüssigkeitsraketentriebwerks angetriebenen Flugkörper (US-PS 3 260 244)
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ermöglicht eine schwenkbare Triebwerksaufhängung in Verbindung mit am Triebwerkskörper angreifenden Stellmotoren
Steuerbewegungen um Nick- und Gierachse. Für die Erzeugung von Steuermomenten um die Rollachse ist außen am
Flugkörper eine schwenkbare Steuerdüse angebracht, deren Längsachse in der Nullage die Rollachse im sptzen Winkel
schneidet, und zwar im Flugkörperschwerpunkt. Dieser Steuerdüse, für deren Schwenkung aus der Nullage ein
komplizierter, hydraulisch betätigter Hebelmechanismus sorgt, wird das gesamte Abgas einer Turbine zugeführt,
die von einem Gasgenerator gespeist wird und eine Förderpumpe für Raketentreibstoff antreibt.
Bei einem anderen raketengetriebenen Flugkörper bekannter Bauart ist von einer Steuerbewegungen um Nick- und
Gierachse ermöglichenden, schwenkbaren Aufhängung des Haupttriebweks abgesehen worden, und zwar wegen
a) des großen konstruktiven Aufwands,
b) des daraus und aus dem Erfordernis starker Stellmotoren resultierenden, beträchtlichen
Mehrgewichts und
c) der bei den extremen Betriebsbedingungen gegebenen
großen Gefahr eines Festfressens beweglicher Teile.
Für die Erzeugung von Steuermomenten um die Nick- und Gierachse finden vielmehr - ebenso wie für die Erzeugung
von Steuermomenten um die Roll achse - Steuerdüsen eines Steuertriebwerkssystems mit vom Haupttriebwerk getrennter
TreibstoffVersorgung Verwendungo Diese üben den Flugkörperumfang
einzeln verteilten Steuerdüsen sind bereits von Anfang an ihrem Zwecke entsprechend radial bzw. tangential
orientiert. Darin unterscheiden sie sich positiv von der Steuerdüse des erstgenannten Flugkörpers, die
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im Bedarfsfalle erst mittels des komplizierten, gegen
Festfressen anfälligen Hebelmechanismus aus ihrer Nulllage geschwenkt werden muß. Ein weiterer Unterschied
zwischen den Steuerdüsen des in Rede stehenden Flugkörpers und derjenigen des vorbeschriebenen besteht darin,
daß erstere im Gegensatz zur letzteren lediglich im Bedarfsfall mit Steuermedium beaufschlagt werden. Eine
solche intermittierende Beaufschlagung der einzelnen Steuerdüsen erfordert aber kostspielige Auf-Zu-Ventile
und führt darüberhinaus zu unerwünschten Stoßbeanspruchungen im Steuertriebwerkssystem, dessen Gewicht aufgrund A
der vom Haupttriebwerk getrennten Treibstoffversorgung
beträchtlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Gattung zu entwickeln, die
sich durch einen einfachen Aufbau, ein geringes Gewicht und eine große Zuverlässigkeit auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch über den Flugkörperumfang verteilte und mit geringen Druckgasmengen
aus dem Raketenprozeß kontinuierlich versorgte Steuerdüsengruppen, bestehend aus einer bis zum Auftreten von
Kursabweichungen vom kontinuierlich zugeführten Druckgas I
beaufschlagten Steuerdüse mit in Hauptschubrichtung wirkendem
Schub und aus mindestens einer weiteren Steuerdüse mit der Hauptschubrichtung entgegengesetzter oder
tangentialer Schubrichtung im Uhrzeiger- oder Gegenzeigersinn, deren Beaufschlagung mit dem kontinuierlich der
Steuergruppe zugeführten Druckgas - ebenso wie diejenige der erstgenannten Steuerdüse - mittels kontinuierlich
arbeitender, auf Kursabweichungen ansprechender Schaltelemente regelbar ist.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zeichnet sich durch
ihren einfachen Aufbau, ihr vergleichsweise geringes Ge-
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wicht und ihre große Zuverlässigkeit aus und ist somit,
indem sie die Vorteile der vorbeschriebenen bekannten Einrichtungen gleicher Gattung-vereinigt, ohne deren Nachteile
zu besitzen, für Lageregelung raketengetriebener Flugkörper hervorragend geeignet. Ihr einfacher Aufbau ·
und ihr geringes Gewicht resultiert hauptsächlich daraus, daß die Steuerdüsengruppen mit aus dem Raketenprozeß abgezweigtem
Druckgas und nicht mit Druckgas aus einem eigenen, vom Haupttriebwerk des Flugkörpers getrennten
Treibstoffsystem versorgt werden. Die Tatsache, daß diese
Druckgasversorgung kontinuierlich erfolgt, macht eine Installation von kostspieligen, störanfälligen Auf-ZuVentilen
in den zu den Steuerdüsengruppen führenden Versorgungsleitungen überflüssig. Darauf und auf das Fehlen
schwenkbar ausgebildeter, bekanntlich zum Festfressen neigender Steuerdüsen ist vor allem die große Zuverlässigkeit
der erfindungsgemäßen Einrichtung zurückzuführen. Bei einwandfreiem Kurs eines mit dieser Einrichtung
ausgestatteten, raketengetriebenen Flugkörpers expandiert - wie bereits erwähnt - das jeder Steuerdüsengruppe
kontinuierlich zugeführte, vom Raketenprozeß abgezweigte Druckgas jeweils in derjenigen Steuerdüse, deren
Schubrichtung mit der Richtung des Hauptschubs übereinstimmt, so daß der erzeugte Steuerschub mit zum Vortrieb
beiträgt. Vor dem Eintritt in die Steuerdüsen der letztgenannten Art kann es zur Lageregelung des Flugkörpers
erforderlichenfalls zu einer anderen Steuerdüse der gleichen Steuerdüsengruppe mit der angestrebten Lagekorrektur
entsprechender Orientierung umgelenkt werden. Infolge der kontinuierlichen Druckgaszufuhr zu den einzelnen
Steuerdüsengruppen bereitet solch eine Umlenkung keinerlei Schwierigkeiten. Sie kann beispielsweise mittels kontinuierlich
arbeitender Drosselklappen, Strömungsschalter
oder dergleichen leicht verwirklicht werden.
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Eine Ausführung der erfindungsgemäßen Einrichtung, welche
für die Erzeugung von Steuermomenten um die Rollachse
eines raketengetriebenen Flugkörpers bestimmt ist, besteht im wesentlichen aus zwei Paaren von Steuerdüsengruppen.
Die beiden Steuerdüsengruppen des einen Paares
weisen jeweils eine Steuerdüse mit dem Hauptschub gleichgerichteter Schubrichtung sowie eine Steuerdüse mit tangentialer
Schubrichtung im Uhrzeigersinn auf. Die beiden Steuerdüsengruppen des anderen Paares werden jeweils von
einer Steuerdüse mit dem Hauptschub ebenfalls gleichgerichteter Schubrichtung sowie von einer Steuerdüse mit i
tangentialer Schubrichtung im Gegenzeigersinn gebildet.
Die insgesamt vier Steuerdüsengruppen sind hierbei in gleichmäßigen Abständen voneinander über den Flugkörperumfang
verteilt, und zwar derart, daß sich die zum gleichen Paar gehörenden jeweils diametral gegenüberliegen.
Die vorbeschriebene Ausführung der erfindungsgemäßen Einrichtung funktioniert wie folgt:
Das den Steuerdüsengruppen beider Paare kontinuierlich
zugeführte Druckgas aus dem Raketenprozeß expandiert normalerweise in denjenigen Steuerdüsen, deren Schubrichtung
mit der Hauptschubrichtung übereinstimmt. Ledig- * lieh dann, wenn im Uhrzeiger- bzw. Gegenzeigersinn wirkende
Steuermomente um die Flugkörperrollachse erforderlich sind, wird es mittels Schaltelementen der bereits
erwähnten Art bei dem einen bzw. anderen Paar sich gegenüberliegender Steuerdüsengruppen zu den entsprechend
orientierten Steuerdüsen umgelenkt.
Wenn - wie es gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der Fall ist - jede von vier über den Flugkörperumfang
gleichmäßig verteilten Steuerdüsengruppen außer einer Steuerdüse mit dem Hauptschub gleichgerichteter Schubrichtung
sowohl eine Steuerdüse mit tangentialer Schub-
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richtung im Uhrzeigersinn als auch eine Steuerdüse mit tangentialer Schubrichtung im Gegenzeigersinn aufweist,
können Steuermomente nicht nur um die Rollachse sondern auch um die Nick- und Gierachse des Flugkörpers erzeugt
werden. Zur Erzeugung von Steuermomenten der letztgenannten Art brauchen lediglich die den Steuerdüsengruppen
zugeordneten Schaltelemente der bereits erwähnten Art dafür sorgen, daß bei einer sich diametral gegenüberliegender
Steuerdüsengruppen der kontinuierlich zugeführte Druckgasstrom jeweils zu der Steuerdüse mit tangentialer Schubrichtung
im Uhrzeiger- oder Gegenzeigersinn und bei der anderen zur Steuerdüse mit entgegengesetzter Schubrichtung
umgelenkt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Steuerdüsengruppe
des vorbeschriebenen Typs eine weitere Steuerdüse mit dem Hauptschub entgegengesetzter Schubrichtung
zugeordnet. Diese Maßnahme ist zwar mit einem etwas größeren Aufwand an Schaltelementen für die Umlenkung des kontinuierlich
zugeführten Druckgases in die nunmehr vorhandenen vier Steuerschubrichtungen verbunden, ermöglicht
aber eine Erzeugung zusätzlicher Steuermomente um Nick- und Gierachse des Flugkörpers bei entsprechender Verteilung
der Steuerdüsengruppen über den Flugkörperumfang.
Bei einem Flüssigkeitsraketentriebwerk der sogenannten Hauptstrombauart wird bekanntlich in einer Vorbrennkammer
ein sauerstoff- oder brennstoffreiches Gasgemisch erzeugt, das, bevor es in einer Hauptbrennkammer mit Brennstoffen
bzw. Sauerstoffträgern weiterreagiert, in einer Turbine
arbeitsleistend entspannt wird. Wird die erfindungsgemäße Einrichtung einem mit solch einem Raketentriebwerk
ausgestatteten Flugkörper zugeordnet, empfiehlt es sich, die den Steuerdüsengruppen kontinuierlich zuzuführenden
geringen Druckgasmengen vom Turbinenabgas abzuzweigen.
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In diesem Fall liefert nämlich die Expansion der abgezweigten Druckgasmengen in den Steuerdüsen annähernd
den gleichen spezifischen Impuls wie das Haupttriebwerk, beispielsweise 400 Sekunden gegenüber 450 Sekunden, so
daß bei einem erforderlichen Steuerschub von beispielsweise 1 % des Hauptschubs der aus der Druckgasabzweigung
resultierende Verlust an spezifischem Impuls lediglich in der Größenordnung von 1 %oliegt. Dieser geringe Verlust
an spezifischem Impuls wird durch die Vorteile der erfindungsgemäßen Einrichtung wie einfacher Aufbau,
geringes Gewicht und große Zuverlässigkeit mehr als auf-
gehoben· "
Obwohl aus den vorgenannten Gründen die kontinuierliche Entnahme von Druckgas für die Steuerdüsengruppen hinter
der Turbine eines Hauptstromtriebwerks besonders empfehlenswert ist, ist sie nicht auf diese Stelle beschränkt.
Vielmehr können die den Steuerdüsengruppen kontinuierlich zuzuführenden Druckgasmengen auch dem austrittsseitigen
Ende des Brennkammerkühlsystems, der der Turbine vorge-■
ordneten Vorbrennkammer oder der Hauptbrennkammer entnommen werden. Mitunter empfiehlt es sich auch, zur
Herbeiführung einer optimalen Betriebstemperatur in den Steuerdüsen gleichzeitig an zwei oder mehreren der vor- A
erwähnten Entnahmestellen Druckgase aus dem Raketenprozeß abzuzweigen und die abgezweigten Druckgase vor der
kontinuierlichen Einspeisung in die einzelnen Steuerdüsengruppen zu mischen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung können den in den Zeichnungen schematisch dargestellten und nachfolgend
näher beschriebenen Ausführungsbeispielen entnommen werden. Es zeigen:
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Fig. 1 in halbperspektivischer Darstellung das hintere Ende eines raketengetriebenen Flugkörpers,
der mit einer vier Steuerdüsengruppen aufweisenden Ausführung der erfindungsgemäßen
Einrichtung ausgestattet ist,
Fig. 2 eine der vier Steuerdüsengruppen gemäß Fig. 1 im Längsschnitt,
Fig. 3 das hintere Ende eines anderen raketengetriebenen Flugkörpers, der mit einer ebenfalls
vier Steuerdüsengruppen aufweisenden, abgewandelten Ausführung der erfindungsgemäßen
Einrichtung ausgestattet ist, und zwar teils im Längsschnitt, teils in der Abwicklung und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine der Steuerdüsengruppen
in Fig. 3, und zwar entlang der Schnittlinie IV-IV.
In Fig. 1 ist das hintere Ende eines raketengetriebenen Flugkörpers 1 dargestellt, dessen Mantel das Bezugszeichen
2 trägt. Die von letzterem (2) umgebene Brennkammer des den Hauptschub liefernden Raketentriebwerks ist mit
3, die sich an die Raketenbrennkammer 3 anschließende Schubdüse mit 4 bezeichnet. Außen am Flugkörpermantel 2
sind vier gleichmäßig über den Mantelumfang verteilte
Steuerdüsengruppen 5a, 5b, 6a und 6b angebracht, welche allesamt über einen Verteilerring 7 und vier von diesem
ausgehende Stichleitungen 8a, 8b, 9a und 9b kontinuierlich mit geringen Druckgasmengen aus der Brennkammer 3
des Haupttriebwerks versorgt werden. Von den insgesamt vier Steuerdüsengruppen 5a, 5b, 6a und 6b bilden die
sich diametral gegenüberliegenden 5a, 5b bzw. 6a, 6b jeweils ein Paar. Bei einem der beiden Paare weisen die
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Steuerdüsengruppen 5a, 5b jeweils eine Steuerdüse 10a, 10b mit dem Hauptschub gleichgerichteter Steuerschubrichtung
sowie eine Steuerdüse 12a, 12b mit tangentialer Steuerschubrichtung im Uhrzeigersinn auf. Die beiden
Steuerdüsengruppen 6a, 6b des anderen Paares, weisen ebenfalls jeweils zwei Steuerdüsen 11a, 13a bzw. 11b,
13b auf, im Unterschied zu denjenigen des erstgenannten Paares aber außer der Steuerdüse 11a, lib, deren Schubrichtung
mit der Hauptschubrichtung übereinstimmt, eine solche mit tangentialer Schubrichtung im Gegenzeigersinn
13a, 13b.
Bei beiden Paaren von Steuerdüsengruppen expandieren die kontinuierlich zugeführten Druckgase solange in denjenigen
Steuerdüsen, deren Schubrichtungen mit der Hauptschubrichtung
übereinstimmen, bis es einer RoEbewegung des Flugkörpers im Uhrzeiger- oder Gegenzeigersinn bedarf.
In solch einem Fall werden bei dem einen oder anderen Paar von Steuerdüsengruppen die kontinuierlich
zugeführten Druckgase aus ihrer ursprünglichen Richtung zu den entsprechend orientierten Steuerdüsen mit tangentialer
Schubrichtung umgelenkt. Für eine derartige Umlenkung sorgen den einzelnen Steuerdüsengruppen zugeordnete
bistabile Strömungsschalter«
Aus Fig· 2, in der eine (5a) der vorbeschriebenen Steuerdüsengruppen
5a, 5b, 6a und 6b im Längsschnitt wiedergegeben ist, geht der Aufbau eines Strömungsschalters 15
der vorerwähnten Art deutlich hervor. Letzterer (15) besteht im wesentlichen aus einem Eingangskanal 16,
welcher in einen konvergent-divergenten Düsenabschnitt ausläuft, aus zwei sich daran anschließenden Ausgangskanälen
18a, 18b sowie aus zwei an den Übergangsstellen zwischen letzteren (18a, 18b) und dem Eingangskanal 16
einmündenden Einspritzleitungen 19a, 19b für Hilfsmedien.
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Von den beiden flügeiförmig gebogenen Ausgangskanälen 18a, 18b führt der eine (18a) zu derjenigen Steuerdüse
10a, deren Schubrichtung mit der Hauptschubrichtung übereinstimmt, und der andere (18b) zu derjenigen Steuerdüse
12a mit tangentialer Schubrichtung im Uhrzeigersinn. Dabei kreuzt der letztgenannte Ausgangskanal 18b,
dessen Querschnitt im Eintrittsbereich durch ein Leitblech 20 aus leicht schmelzbarem Material versperrt ist,
den erstgenannten. Dies hat zur positiven Folge, daß bei der Beaufschlagung eines (18a oder 18b) der beiden Ausgangskanäle
18a und 18b mit dem der Steuerdüsengruppe 5a kontinuierlich zugeführten Druckgas letzteres den
jeweils nichtbeaufschlagten Ausgangskanal 18b oder 18a
blockiert und einen Abbau des darin herrschenden, strömungsstabilisierend wirkenden Drucks verhindert· Infolge
des bei Inbetriebnahme der Steuerdüsengruppe 5a vorhandenen
und sich allmählich auflösenden Leitblechs 20 tritt das aus der Stichleitung 8a (Fig. 1) dem Eingangskanal 16 kontinuierlich zugeführte und diesen in Richtung
des Pfeiles 21 durchströmende Druckgas zunächst in denjenigen Ausgangskanal 18a ein, der zur Steuerdüse 10a
mit dem Hauptschub gleichgerichteter Schubrichtung führt. Sobald das Leitblech 20 durch die Druckgase zerstört ist,
können letztere durch abwechselndes Einspritzen von Hilfsmediun durch die dafür vorgesehenen Einspritzleitungen
19a, 19b in den einen (18b) oder anderen (18a) der beiden Ausgangskanäle umgelenkt werden.
In Fig. 3 ist das mit 25 bezeichnete hintere Ende eines·
Flugkörpers dargestellt, dessen teils längsgeschnittener (26a), teils abgewickelter (26b) Mantel ein Flüssigkeitsraketentriebwerk
der sogenannten Hauptstrombauart 27 umgibt. Dieses Raketentriebwerk 27, das dem Flugkörper
als Antrieb dient, besteht im wesentlichen aus einer Vorbrennkammer 28, einer Hauptbrennkammer 29, einer
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zwischen beiden Brennkammern 28 und 29 befindlichen Hilfsturbine 30 sowie aus einer der Hauptbrennkammer 29
nachgeschalteten Schubdüse 31. In Strömungsrichtung gesehen befindet sich vor der Hilfsturbine 30 ein Vorleitgitter
32 und nach der Hilfsturbine 30 ein Verzögerungsnachleitgitter 33. Die Hilfsturbine 30 treibt über eine
Welle 34 zwei Pumpen 35 und 36 an, die je eine Treibstoff komponente aus Vorratsbehältern 37 und 38 fördern.
Die eine Treibstoffkomponente wird zu Kühlzwecken zunächst
durch die Wandung der Schubdüse 31 und Hauptbrennkammer 29 geleitet, bevor sie über eine Leitung 39 voll- A
ständig in die Vorbrennkammer 28 eingespeist wird. Dort reagiert sie mit einem über die Leitung 40 zugeführten
Teil der anderen Treibstoffkomponente unter Bildung von Treibgasen. Der Rest der letztgenannten Treibstoffkomponente
gelangt über eine Leitung 41 in das Verzögerungsnachleitgitter 33, wo es den in der Hilfsturbine 30
arbeitsleistend entspannten Treibgasen beigemischt wird. Von diesen Treibgasen werden vor ihrem Eintritt in das
der Hilfsturbine 30 nachgeschaltete Verzögerungsnachleitgitter 33 an vier über den Triebwerksumfang gleichmäßig
verteilten Stellen, von denen zwei zu sehen sind (42b, 42d), geringe Gasmengen kontinuierlich abgezweigt und
über Leitungen 43a bis d vier Steuerdüsengruppen 44a bis \ d kontinuierlich zugeführt. Diese Steuerdüsengruppen
44a bis d sind - wie die Mantelabwicklung (26b) zeigt in
gleichmäßigen Abständen voneinander außen am Flugkörpermantel angebracht. Sie weisen jeweils drei Steuerdüsen
45a bis d, 46a bis d und 47a bis d auf, nämlich eine erste (45a bis d) mit dem Hauptschub gleichgerichteter
Schubrichtung, eine zweite (46a bis d) mit tangentialer Schubrichtung im Uhrzeigersinn und eine dritte
(47a bis d) mit tangentialer Schubrichtung im Gegenzeigersinn. Die wechselweise Beaufschlagung der Steuerdüsen
45a bis d, 46a bis d und 47a bis d der vier Steuerdüsen-
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gruppen 44a bis d mit den letzteren kontinuierlich zugeführten Treibgasen wird - wie aus dem in Fig. 4 ge- ··
zeigten Schnitt durch eine (44b) der Steuerdüsengruppen hervorgeht - durch kontinuierlich arbeitende, elektrisch
betätigte Drosselklappen48b, 49b, 50b in den Zuleitungen
zu den Steuerdüsen 45b, 46b, 47b geregelt, von denen in Fig. 4 lediglich diejenigen tangentialer Schubrichtung
(46b, 47b) zu sehen sind.
Patentansprüche:
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Claims (7)
1. Einrichtung zum Erzeugen von Steuermomenten um mindestens
eine der drei Hauptachsen eines raketengetriebenen Flugkörpers, insbesondere einer Raketenstufe
mit einem Triebwerk der sogenannten Hauptstrombauart, mittels Steuerdüsen, gekennzeichnet durch
über den Flugkörperumfang verteilte und mit geringen
Druckgasmengen aus dem Raketenprozeß kontinuierlich versorgte Steuerdüsengruppen (5a, 5b, 6a, 6b; 44a bis d),
bestehend aus einer bis zum Auftreten von Kursabweichungen vom kontinuierlich zugeführten Druckgas beaufschlagten
Steuerdüse (10a, 10b, 11a, 11b; 45a bis d) mit in Hauptschubrichtung wirkendem Schub und aus mindestens
einer weiteren Steuerdüse mit der Hauptschubrichtung entgegengesetzter oder tangentialer Schubrichtung
im Uhrzeiger- (12a, 12b; 46a bis d) oder Gegenzeigersinn (13a, 13b; 47a bis d), deren Beaufschlagung
mit dem kontinuierlich der Steuergruppe zugeführten Druckgas - ebenso wie diejenige der erstgenannten
Steuerduse - mittels kontinuierlich arbeitender, auf Kursabweichungen ansprechender Schaltelemente (15;
48b, 49b, 50b) regelbar ist.
2· Einrichtung nach Anspruch 1 zum Erzeugen von Steuermomenten
um die Rollachse, dadurch g e k e η η -
ζ e i c h η et
daß zwei Paare von Steuerdüsengrup
pen (5a, 5b und 6a, 6b), von denen das eine Paar (5a,
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5b) Steuerdüsen mit dem Hauptschub gleichgerichteter Schubrichtung (10a, 10b) sowie Steuerdüsen
mit tangentialer Schubrichtung im Uhrzeigersinn (12a, 12b) und das andere Paar (6a, 6b) Steuerdüsen
mit dem Hauptschub ebenfalls gleichgerichteter Schubrichtung (11a, lib) sowie Steuerdüsen mit tangentialer
Schubrichtung im Gegenzeigersinn (13a, 13b) aufweist, gleichmäßig über den Flugkörperumfang verteilt
sind, derart, daß sich die Steuerdüsengruppen eines jeden Paares (5a und 5b bzw. 6a und 6b) jeweils
diametral gegenüberliegen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 zum Erzeugen von Steuermomenten
um die Roll-, Gier- und Nickachse, gekennzeichnet durch vier gleichmäßig über
den Flugkörperumfang verteilte Steuerdüsengruppen (44a bis d) aus einer Steuerdüse mit dem Hauptschub
gleichgerichteter Schubrichtung (45a bis d), einer Steuerdüse mit tangentialer Schubrichtung im Uhrzeigersinn
(46a bis d.) und aus einer Steuerdüse mit tangentialer Schubrichtung im Gegenzeigersinn (47a bis d)
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Steuerdüsengruppe eine
wefcere Steuerdüse mit dem Hauptschub entgegengesetzter Schubrichtung zugeordnet ist.
5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4 für eine Raketenstufe mit einem Einzeltriebwerk der sogenannten Hauptstrombauart, bei welchem
in einer Vorbrennkammer erzeugte sauerstoff- bzw. brennstoffreiche Reaktionsgase nach der Expansion in
einer Turbine zur weiteren Reaktion mit Brennstoffen bzw· Sauerstoffträgern einer Hauptbrennkammer zugeführt
werden, dadurch gekennzeichnet ,
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daß die den Steuerdüsengruppen (44a bis d) kontinuierlich zugeführten geringen Druckgasmengen vom Turbinenabgas
(42b, 42d) abgezweigt werden.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß miteinander gekoppelte, kontinuierlich
arbeitende Drosselklappen (48b, 49b, 50b) als Schaltelemente für die Umlenkung des einer Steuerdüsengruppe
(44b) kontinuierlich zugeführten Druckgases in die jeweils erforderliche Steuerschubrichtung (45b, 46b,
47b) dienen.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß Strömungsschalter (15) als Schaltelemente
für die Umlenkung des einer Steuerdüsengruppe (5a) kontinuierlich zugeführten Druckgases in die jeweils
erforderliche Steuerschubrichtung (Da, 12a) dienen.
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