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DE204068C - - Google Patents

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Publication number
DE204068C
DE204068C DENDAT204068D DE204068DA DE204068C DE 204068 C DE204068 C DE 204068C DE NDAT204068 D DENDAT204068 D DE NDAT204068D DE 204068D A DE204068D A DE 204068DA DE 204068 C DE204068 C DE 204068C
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DE
Germany
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authorized
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Active
Application number
DENDAT204068D
Other languages
English (en)
Publication of DE204068C publication Critical patent/DE204068C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltung für selbsttätige .Fernsprechvermittlungszentralen , an welche öffentliche Fernsprechleitungen sowie Privatleitungen, von welch letzteren nur ein Teil berechtigt ist, mit den erstgenannten Leitungen zu verkehren, angeschlossen sind.
Die Erfindung will also bei selbsttätiger Vermittlung einen Sprechverkehr zwischen Postleitungen und sogenannten Nebenstellen ermöglichen, wobei die letzteren auch mit Privatleitungen verkehren können, eine Verbindung zwischen einer Postleitung und einer Privat stellenleitung dagegen ausgeschlossen ist.
Eine gleiche Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit Handbetrieb ist schon seit langem unter dem Namen »Janusschaltung« bekannt und gebräuchlich. Wie dort der sogenannte Janusschalter nur eine Verbindung zwischen einer Postleitung und einer zum Sprechen mit dieser berechtigten Nebenstellenleitung gestattet und dabei alle sonstigen zu der betreffenden Nebenstelle führenden Leitungen, welche anderweitige Verbindungen ermöglichen, abgeschaltet werden, so wird auch hier eine gleiche Verbindung erzielt nur mit dem wesentlichen Unterschiede, daß der Vorgang der Wahl der betreffenden Leitung selbsttätig erfolgt.
Die Erfindung ermöglicht also, daß die Verbindung eines Nebenstellenteilnehmers mit einem Hauptstellen- oder einem anderen Neben-Stellenteilnehmer vollständig selbsttätig erfolgt, bei welcher Schaltungsanordnung jedoch jede Nebenstelle in der Lage ist, sich mit irgendeiner angeschlossenen Privatstelle in Verbindung zu setzen und umgekehrt jede Privatstelle mit irgendeiner Nebenstelle in Sprechverkehr treten kann, jedoch ein Verkehr zwischen einer Hauptstellenleitung und einer Privatstellenleitung nie zustande kommen kann.
Demzufolge ist die Schaltungsanordnung für eine Nebenstelle im wesentlichen derart getroffen, daß die Nebenstelle einen Sprechapparat besitzt, welcher mit einem Umschalter in solcher Weise verbunden ist, daß der Sprechapparat wahlweise auf eine von zwei Leitungen gelegt werden kann, wobei zwangsweise in die andere Leitung ein Wecker geschaltet wird. Die Nebenstelle kann so auf beiden Leitungen Signale empfangen, da stets an jede der beiden Leitungen je einer der beiden vorhandenen Wecker geschaltet ist. Die eine dieser Leitungen führt nun an die beweglichen Wählerkontakte eines Wählers, an dessen Wahlkontakte lediglich parallele Abzweigungen von Postleitungen angeschlossen sind, so daß der Nebenstellenteilnehmer mittels der zu diesem Wähler führenden Leitung nur mit Postleitungen in Verkehr treten kann.
Der Vorgang des Wählens, d. h. die Einstellung der beweglichen Schaltarmkontakte des betreffenden Wählers auf die Wahlkontakte der zu wählenden Postleitung, hat mit
dem Gegenstande der Erfindung nichts zu tun und ist daher als unwesentlich übergangen worden.
Die zweite, vom Nebenstellenapparat führende Leitung ist mit den beweglichen Schaltarmkontakten eines anderen Wählers verbunden, an dessen Wahlkontakte sowohl die parallelen Abzweigungen von Nebenstellen- wie auch Privatstellenleitungen angeschlossen sind.
ίο Der Nebenstellenteilnehmer ist dann mittels dieser Leitung imstande, sich mit irgendeinem anderen Nebenstellenteilnehmer oder auch einem Privatstellenteilnehmer in Verbindung zu setzen Γ
Da der Nebenstellenapparat stets nur mit einer von seinen beiden Leitungen sprechen kann, so besteht für ihn die Möglichkeit, entweder nur mit einer Postleitung oder andererseits mit einer Neben- oder einer Privatstelle zu verkehren.
Die zur Zentrale (d. h. derjenigen Unterstation, an welche die Amts-, Nebenstellen- und Privatstellenleitungen der in Frage kommenden Schaltungsanordnung angeschlossen sind) führenden Postleitungen endigen gleichfalls in den beweglichen Schaltarmkontakten von bestimmten Wählern, an deren Wahlkontakte lediglich die Abzweigungen der zur Nebenstelle führenden Leitungen liegen, welche zur Vermittlung eines Verkehrs zwischen der betreffenden Nebenstelle mit einer Postleitung dienen.
Die gleichfalls zur Zentrale führenden Privatstellenleitungen endigen wiederum in bewegliehen Schaltarmkontakten eines Wählers, an dessen Wahlkontakte lediglich Privatstellenleitungen oder die parallelen Abzweigungen der Nebenstellenleitungen angeschlossen sind, welche nur zum Verkehr der betreffenden Nebenstelle mit einer anderen Neben- oder Privatstelle dienen.
Zufolge dieser Anordnung ist ein Verkehr zwischen einer Postleitung und einer Privatstellenleitung unmöglich, aber gleichzeitig ist erreicht, daß, wenn eine Nebenstelle von einer Postleitung besetzt ist, jede andere Nebenstelle oder Privatstelle dennoch der betreffenden Nebenstelle Anrufsignale zugehen lassen kann, und andererseits ist die Nebenstelle imstande, gleichzeitig zwei Stellen besetzt zu halten, von denen sie jedoch immer nur mit einer von beiden sprechen kann, da ihr Sprechapparat zufolge der Konstruktion des zugehörigen Schalters stets nur auf einer von zwei oder mehreren Leitungen liegt.
Wie in der Zeichnung schematisch angedeutet, führt die Postleitung P an den Postleitungswähler P W (Vorwähler, Leitungswähler o. dgl.) und ist gleichzeitig parallel an die Wahlkontakte WP der Wähler N1W1N2W (Nebenstellen-, Leitungs-, Vorwähler o. dgl.) der mit dem Öffentlichen Netz zu verkehren berechtigten Nebenstellen 2V1, N2 abgezweigt. Die Nebenstelle N1 besitzt einen Sprechapparat SP, welcher mit einem Umschalter U derart verbunden ist, daß der Sprechapparat S P wahlweise auf eine von zwei Leitungen η und φ gelegt werden kann, wobei zwangsweise in die andere Leitung ein Wecker G geschaltet wird. Die Nebenstelle kann so auf beiden Leitungen η und p Signale empfangen, da stets an jede der beiden Leitungen je einer der beiden vorhandenen Wecker (G und der Wecker g des Sprechapparates SP) geschaltet ist. Die Leitung η führt unmittelbar zu dem Nebenstellenleitungswähler NW1 und ist von dort parallel an die Wahlkontakte Wn1 der übrigen Nebenstellenwähler TV W2 sowie der Privatleitungswähler HW1 und HW2 (Vorwähler, Leitungswähler o. dgl.) abgezweigt, während die Leitung f zum Nebenstellenwähler TV1 W führt und eine Abzweigung nach den Wahlkontakten WN1 des Postleitungswählers P W besitzt.
Die Nebenstelle N1 wird also zufolge dieser Anordnung die Signale seitens einer Postleitung nur über die mit p bezeichnete Leitung erhalten, während ihr Signale von anderen Neben- und Privatstellen lediglich auf der mit η bezeichneten Leitung zugehen können. Die Nebenstelle hat dann nur nötig, ihren Sprechapparat auf die Leitung einzuschalten, auf welcher das Anrufsignal ■ gekommen ist, um in Gesprächsverbindung mit dem sie anrufenden Teilnehmer zu treten.
Die Privatleitung H1 ist an ihren Wähler H W1 (Leitungs-, Vorwähler o. dgl.) geführt und parallel an die Wahlkontakte Wh1 der Nebenstellenwähler NW1, N W2 und sonstigen Privatstellenwähler H W2 angeschlossen.
In allen Fällen soll S die Schaltarmträger stange des betreffenden Wählers bedeuten, an welcher die beweglichen Schaltarmkontakte I und II, welche lediglich zur Herstellung der reinen Sprechverbindungsleitung dienen, befestigt sind. Die Einstellung der beweglichen Schaltarmkontakte auf die Wahlkontakte wird mittels irgendeiner bekannten, hier nicht näher zu erläuternden Art und Weise bewerkstelligt, und zwar, nachdem die Leitung, wie dies ja bei allen Systemen der Fall ist, auf Besetztsein hin geprüft worden ist. Diese Prüfung geschieht mittels Schaltarmkontakten, welche, da sie mit der Anordnung der vorliegenden Schaltung nicht das. geringste zu tun haben, vollständig unberücksichtigt geblieben sind.
Wünscht eine Nebenstelle, beispielsweise N1, mit einer Postleitung, beispielsweise P, in Verbindung zu treten, so bringt sie ihren Schalter U in die gezeichnete Stellung derart, daß ihr Sprechapparat S P in Verbindung mit der · Leitung -p ist. Es" erfolgt dann in irgendeiner
beliebigen Weise die Einstellung der beweglichen Schaltarmkontakte I und II des zugehörigen Nebenstellenwählers 2V1 W auf die Wahlkontakte WP, an welch letztere die Postleitung P angeschlossen ist.
Will dagegen die Nebenstelle 2V1 einen Verkehr mit einer Privat- oder Nebenstelle bewirken, so muß sie den Schalter U in die nicht gezeichnete Stellung umlegen, damit ihr
ίο Sprechapparat S P in Verbindung mit der Leitung η gelangt. Die Nebenstelle ist dann in der Lage, über diese Leitung η die beweglichen Schaltarmkontakte I und II des zugehörigen Wählers 2V W1 auf die Wahlkontakte Wn2, Wh1, T^A2 o. dgl. einzustellen.
Ist die Nebenstelle 2V1 seitens einer Postleitung P angerufen worden, so sind die beweglichen Schaltarmkontakte I und II des Postwählers P W mit den Wahlkontakten W N1 in Verbindung getreten. Es ist dann die Postleitung P mit der Leitung p verbunden, und die Nebenstelle legt den Schalter U derart um, daß der Sprechapparat S P auf die Leitung p geschaltet ist.
Wünscht nun während des bestehenden Gespräches der Nebenstellenteilnehmer 2V1 mit einem anderen Nebenstellen- oder Privatstellenteilnehmer zu verkehren, so braucht derselbe nur den Umschalter U wieder zurückzulegen, wodurch der Sprechapparat 5 P an die Leitung η geschaltet ist. Der Nebenstellenteilnehmer 2V1 kann dann die beweglichen Schaltarmkontakte seines Wählers NW1 betätigen und mit der gewünschten Stelle verkehren, wobei während dieser Zeit die Postleitung P für die Nebenstelle 2V1 besetzt bleibt.
Die Verbindung seitens einer Privatstelle Hx mit einer Nebenstelle erfolgt in gleicher Weise mittels der beweglichen Schaltarmkontakte I und II des Wählers H W1. Die Wahlkontakte dieses Wählers stehen nur mit Privatleitungen und solchen zu Nebenstellen führenden Leitungen (n) in Verbindung, welche mit Privatleitungen und Nebenstellenleitungen verkehren dürfen. . Ein Verkehr zwischen Postleitung und Privatleitung untereinander ist daher ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltung für selbsttätige Fernsprechvermittlungszentralen in Netzen, die teils aus öffentlichen, teils aus privaten Fernsprechleitungen bestehen, von welch letzteren nur ein Teil berechtigt ist, mit den öffentliehen Leitungen verbunden zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem öffentlichen Netz zu verkehren berechtigte Privatstelle (N1) zwei Leitungspaare besitzt, von welchen das eine (p) zu Wahlkontakten (W N1) der Wähler der öffentlichen Leitungen und zu den Wählerkontaktarmen eines oder mehrerer Wähler ^iV1 W) führt, an deren Wahlkontakte (WP) nur die öffentlichen Leitungen angeschlossen sind, während das andere Leitungspaar (n) zu den Wahlkontakten der Wähler, sowohl der zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigten (NW2) als auch der nicht dazu berechtigten Privatleitungen (H W2), und zu den Wählerkontaktarmen eines oder mehrerer Wähler (N W1) führt, an deren Wahlkontakte sowohl zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigte als auch nicht dazu berechtigte Privatleitungen angeschlossen sind, wobei die zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigte Privatstelle (N1) mittels eines besonderen Schalters (U) immer nur mit einem von den beiden Leitungspaaren (p, n) in Verbindung treten kann, zum Zweck, einen Verkehr einerseits der öffentlichen Leitungen mit den zum Verkehr mit diesen berechtigten Privatstellen und andererseits der letztgenannten Sprechstellen mit nicht dazu berechtigten Privatleitungen zu ermöglichen und dabei die Verbindung einer öffentlichen Leitung mit einer nicht zum Verkehr mit dieser berechtigten Privatstelle auszuschließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT204068D Active DE204068C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5947821U (ja) * 1977-02-23 1984-03-30 フイツシヤ−・エンド・ポ−タ−・コンパニ− 電磁流量計ユニツト

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5947821U (ja) * 1977-02-23 1984-03-30 フイツシヤ−・エンド・ポ−タ−・コンパニ− 電磁流量計ユニツト
JPS6038182Y2 (ja) * 1977-02-23 1985-11-14 フイツシヤ−・エンド・ポ−タ−・コンパニ− 電磁流量計ユニツト

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