DE2032340B2 - Verfahren zum Färben von menschlichen Haaren - Google Patents
Verfahren zum Färben von menschlichen HaarenInfo
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Description
Von den Verfahren, die am längsten zum Färben von beschrieben worden sind, sein.
Haaren verwendet werden, kann als eines der wichtig- Die in dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetz-
•ten dasjenige genannt werden, das auf der Verwen- 55 ten Chinon-Imine können, wenn sie ausreichend be-
<iung von sogenannten Oxydationsfarbstoffen beruht. ständig sind, aus den entsprechenden Basen durch
Dieses Verfahren verwendet allgemein als »Basen« be- Oxydation in einem wasserfreien Lösungsmittel mit
teichnete Verbindungen, die eigentlich keine Farbstoffe Hilfe eines milden Oxydationsmittels, wie Silberoxyd
sind, die jedoch unter bestimmten Bedingungen eine oder Bleioxyd, nach dem von der Anmeiderin in zwei
Färbung auf Grund eines Oxydationsprozesses ent- 60 früheren Patentanmeldungen beschriebenen Verfahren
wickeln. Diese Basen sind im wesentlichen aromatische hergestellt werden.
o- oder p-Diamine, o- oder p-Aminophenole oder In einer ersten Durchführungsform des erfindungs-
deren Derivate. gemäßen Verfahrens, die anwendbar ist, wenn die ver-
Die Oxydation dieser Verbindungen erfolgt gewöhn- wendeten Chinon-Imine ausreichend beständig sind,
lieh im Zeitpunkt ihrer Anwendung auf die zu färben- 65 werden diese Chinon-Imine in getrennter Form ver-
den Fasern durch Zugabe eines Oxydationsmittels, das wendet. Sie liegen dann als ein Pulver vor, das im Zeit-
im allgemeinen Wasserstoffperoxyd ist. punkt der Verwendung in Lösung gebracht wird, und
Zur Veränderung der mit diesem Verfahren erhalte- die Anwendung auf die zu färbenden Fasern erfolgt bei
3 4
einem neutralen pH-Wert, ohne daß die Verwendung die zum Färben von Haaren verwendet werden»
eines Oxydationsmittels erforderlich wäre. z. B. Azo- oder Anthrachinonfarbstoffe, zugesetzt
In einer ersten Abänderung dieser Durchführungs- werden, und sie können auch als Cremes oder Gelee
form des erfindungsgemäßen Verfahrens trägt man in formuliert werden,
einer ersten Stufe auf die zu färbenden Haare die Lö- 5 fl . . .
sung des oder der Kuppler auf, läßt diese während einer B e ι s ρ ι e l l
Zeit von S bis 20 Minuten einwirken und trägt an- Man stellt die folgende Lösung her:
schließend in einer zweiten Stufe vorzugsweise nach ο u j u i_,· mo
demSpülenderHaaredieLösungdesoderderChinon- 7-Hydroxy-phenomorphohn 0,18g
Imine auf, die man auf die Haare während einer Zeit io Ammoniak zu 22 B . 8 cm»
von 5 bis 30 Minuten einwirken läßt mt Wasser ^&dvut auf 100 cm»
Gemäß einer zweiten Abänderung der gleichen 90%ig graue Haare werden mit dieser Lösung
Durchführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens imprägniert. Nach einer Einwirkungszeit von 20 Minu-
vermischt man im Zeitpunkt der Anwendung die Lö- ten werden die Haare gespült und mit der folgenden
sung des oder der Kuppler mit der Lösung des oder der 15 Lösung, die im Zeiptunkt der Anwendung hergestellt
Chinon-Imine und imprägniert die zu färbenden Haare wird, imprägniert:
mit diesem Gemisch, das man während einer Zeit von _ ., _. r it_ ,,
S bis 30 Minuten einwirken läßt 2-Methoxy-5-memyl-benzochmondi-
Der Vorteil dieser ersten Durchführungsform des F^
y" * ·:.; · ·:
,«Α f
erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß man *» mt Wasser aufgefüllt auf 100 cm»
die Färbungen bei neutralem pH-Wert und in Abwesen- Nach einer Einwirkungszeit von 20 Minuten spült
heit von Wasserstoffperoxyd durchführen kann, was man die Haare, wäscht sie mit einem Shampoo und
besonders vorteilhafte Bedingungen sind, wenn es sich trocknet sie. Man erhält eine dunkelgrüne Färbung,
um lockere Haare handelt, die eine alkalische Behänd- . .
lung und die Wirkung von Wasserstoff peroxyd schlecht as Beispiel?,
vertragen oder wenn man eine mögliche allergische Man stellt die folgende Lösung her:
Wirkung auf Wasserstoffperoxyd vermeiden will. . .
FaUs man gleichzeitig mit der Färbung eine darunter- 2,4-Diamino-anisol 0,34 g
liegende Entfärbung der Fasern durchführen will, ist Ammoniak zu 22 B 8 cm»
es jedoch möglich, vor der Anwendung Wasserstoff- 30 mt Wasser aufgefüllt auf 100 cm»
peroxyd der Lösung der Kuppler oder der Chinon- 100 %ig weiße Haare werden mit dieser Lösung im-
Imine oder dem Gemisch dieser Lösungen zuzusetzen. prägniert Nach einer Einwirkungszeit von 10 Minuten
Es ist ebenfalls möglich, ein alkalisches Mittel, wie werden die Haare gespült und mit der folgenden Lö-
Ammoniak, der Lösung des oder der Kuppler zuzuset- sung, die im Zeitpunkt der Anwendung hergestellt
zen, wenn die Gegenwart eines solchen Mittels wün- 35 wird, imprägniert:
wenn die eingesetzten Chinon-Imine nicht ausreichend 4° Nach einer Einwirkungszeit von 10 Minuten spült
beständig sind, um isoliert zu werden, werden diese man die Haare, wäscht sie mit einem Shampoo und
Chinon-Imine im Zeitpunkt ihrer Anwendung durch trocknet sie. Man erhält eine dunkelblaue Färbung.
Oxydation einer Lösung der entsprechenden Base(n) . . . ,
mit Hilfe eines Oxydationsmittels, das diese Basen sehr Beispiel j
schnell umwandeln kann, hergestellt, wobei dieses 45 Man stellt die folgende Lösung A her:
Oxydationsmittel im Überschuß in bezug auf die Base „ ., x, . , , . ...
verwendet wird. Die für eine schnelle Oxydation der 2-Methy -S-carbamylmethylamino-
Basen geeigneten Oxydationsmittel sind zum Beispiel w£„s?°ia *™ikÄlJ^,"iföt ™;ϊ™°/' '
Kaliumpersulfat und -ferrieyanid, und die Oxydation Natnumlaurylathersulfat mit 20 /o
erfolgt in herkömmlicher Weise in alkalischen Milieu, 50 A oxyathyhertem Alkohol 20 g
wobei dieses alkalische Milieu vorzugsweise durch Zu- Ammoniak zu22B 10 cm»
gäbe von Ammoniak zur Lösung der Base(n) erhalten mt Wasser aufgefüllt auf 100 cm»
wird. Man stellt andererseits im Zeitpunkt der Anwendung
In dieser zweiten Durchführungsform des erfin- die folgende Lösung B her:
dungsgemäßen Verfahrens trägt man in einer ersten 55
Stufe auf die zu färbenden Haare die Lösung des oder 2-Methoxy-5-methyl-benzochinon-
der Kuppler auf und läßt diese während einer Zeit von diimin 0,45 g
5 bis 20 Minuten einwirken. Anschließend spült man Natriumlauryläthersulfat mit 20 %
die Fasern und trägt in einer zweiten Stufe die Lösung oxyäthyleniertem Alkohol 20 g
der Chinon-Imine auf, die unmittelbar vor ihrer An- 60 mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm»
wendung hergestellt worden ist.
Der pH-Wert der Lösungen kann neutral oder alka- Man mischt die beiden Lösungen A und B, setzt
lisch sein, Vorzugsweise beträgt er 8 bis 11, insbeson- 20 cm* 6%iges Wasserstoffperoxyd zu und imprägniert
dere7bislO. anschließend 100 %ig graue Haare mit diesem Ge-
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren können den 65 misch. Nach einer Einwirkungszeit von 30 Minuten
Lösungen Netz-, Dispersions-, Quell-, Penetrations- werden die Haare gespült, mit einem Shampoo ge-
mittel oder andere üblicherweise zum Färben von Haa- waschen und getrocknet. Man erhält eine kräftige
ren verwendete Bestandteile sowie Direktfarbstoffe, violette Färbung.
5 6
sung, die im Zeitpunkt der Anwendung hergestellt Beispiel4 wird, aufgetragen:
Man stellt die folgende Lösung her: Durocbinondümin 0,16 g
2,6-Dimethyl-3-amino-phenol 0,30 g 5 mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Ammoniak zu 22° IJ 8 cm" Nach einer Berührungszeit von 25 Minuten werden
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm8 ,jje Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und
Man imprägniert 100 %ig weiße Haare mit dieser getrocknet Man erhäk eine aschgraue Färbung.
Lösung. Nach einer Einwirkungszeil von 15 Minuten Beispiel 8
werden die Haare gespült und mit der folgenden Lö- io
sung, die im Zeitpunkt der Anwendung hergestellt Man stellt die folgende Lösung her:
sung, die im Zeitpunkt der Anwendung hergestellt Man stellt die folgende Lösung her:
wird, imprägniert: 2,6-Dimethyl-3-arnino-phenol 0,13 g^
2,6-Dimethyl-5-methoxy-benzo- Ammoniak zu 22° B 8 cm 3
chinondiimin 0,32 g χ mit Wasser aufgefüllt auf 100 cma
-nit Wasser aufgefüllt auf 100 g Man imprägniert weiße Haare mit dieser Lösung
Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten werden Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten werden
die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und die Haare gespült und anschließend mit der folgenden
getrocknet Man erhält eine kräftige purpurrote Fär- Lösung, die im Zeitpunkt der Anwendung hergestellt
bung. ao wird, behandelt:
Beispiel 5 Durochinondümin 0,16 g
Man steUt die folgende Lösung her: »* Wasser auigefüUt auf
10° 0^
Nach einer Berührungszeit von 25 Minuten werden
2,4-Diamino-anisol 0,20 g a5 ^e Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen
Ammoniak zu 22° B 8 cm8 ^ getrocknet Man erhält eine rosa-beige Färbung.
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm8
Man imprägniert graue Haare mit dieser Lösung, e ι s ρ
läßt sie 10 Minuten einwirken, spült die Haare und Man stellt die folgende Lösung her:
trägt anschließend die folgende Lösung, die im Zeit- 3° d · 0 22 g
punkt der Verwendung hergestellt wird, auf: AnSSSak zu" 22°B '".".'.'.'.'.'.'.'.'.'.'. s'cm8
2,6-Dimethyl-5-methoxy-benzo- mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm8
chinondiimin 0,20 g Man imprägniert weiße Haare mit dieser Lösung.
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm8 3S Nach einer Berührungszeit von 15 Minuten werden die
Nach einer Einwirkungszeit von 20 Minuten werden Haare gespült und sodann mit der folgenden Lösung,
die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und die im Zeitpunkt der Anwendung hergestellt wird, begetrocknet.
Man erhält eine nachtblaue Färbung. handelt:
2,6-Dimethyl-5-methoxy-benzo-B e ι s ρ χ e 1 6 4° chinondiimin 0,32 g
Man stellt die folgende Lösung her: «* Wasscr "**** auf
10° Cm8
Nach einer Berührungszeit von 25 Minuten werden
7-Hydroxy-phenomorpholin 0,15 g ώβ Haare gespüit, mit einem Shampoo gewaschen und
Ammoniak zu 22 B 5 cm8 getrocknet Man erhält eine aschbraune Färbung.
nut Wasser aufgefüllt auf 100 cm·
Man imprägniert weiße Haare mit dieser Lösung. Beispiel 10
Nach 20 Minuten werden die Haare gespult und sodann
mit der folgenden Lösung, die im Zeitpunkt der An- Man stellt eine Lösung A der folgenden Zusammenwendung
hergestellt wird, behandelt: 50 setzung her:
2,6-Dimethyl-5-methoxy-benzo- Metatoluylendiamin 1,22 g
chinondiimin 0,10 g (0,01 Mol)
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm8 Ammoniaklösung zu 22° B 10 cm3
Nach einer Einwirkungszeit von 20 Minuten werden 55 "* Wasser aufSefMt auf
10° cm8
die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und Diese Lösung wird auf weiße Haare während 15 Mi-
getrocknet Man erhält eine blaugrüne Färbung. nuten bei Raumtemperatur autgetragen, und die Haare
werden sodann mit warmen Wasser gespült
Beispiel 7 Anschließend wird die Lösung B, die aus dem im
60 Zeitpunkt der Anwendung hergestellten Gemisch der Man stellt die folgende Lösung her: folgenden Lösungen C und D besteht, auf die Haare
2,4-Diamino-anisol 0,13 g aufgetragen:
Ammoniak zu 220B 5 cm3 Lösung C
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3 6s. Kaüumpersulfat 5,4 g
Man imprägniert weiße Haare mit dieser Lösung. (0,02 Mol)
Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten werden Ammoniaklösung zu 22° B 10 cm8
die Haare gespült, und sodann wird die folgende Lö- mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
»5
ZO
Lösung D
Chlorparaphenylendiaminsulfat ... 2,4 g
(0,01 Mol)
mit 2 Mol Äthylenoxyd kondensiertes Nairiumalkyläthersulfat 20 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten werden die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und
getrocknet Man erhält eine kräftige nachtblaue Färbung.
Beispiel 11 Man stellt die folgende Lösung her:
Resorcin 0,24 g
Ammoniak zu 22°B 8 cm3
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Man imprägniert weiße Haare mit dieser Lösung. Nach einer Berührungszeit von 15 Minuten werden die
Haare gespült und mit der folgenden Lösung, die im Zeitpunkt der Verwendung hergestellt wird, behandelt:
2,6-Dimethyl-5-methoxy-benzo-
chinondiimin 0,32 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Nach einer Berührungszeit von 25 Minuten werden die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und
getrocknet. Man erhält eine violett-braune Färbung.
Man stellt die Lösung E der folgenden Zusammensetzung
her:
Resorcin 1,10 g
(0,01 Mol)
Na2HPO4 10 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Diese Lösung wird auf graue Haare während einer Zeit von 15 Minuten bei Raumtemperatur angewendet,
und die Haare werden sodann mit warmen Wasser gespült Anschließend wird die Lösung F, die aus dem
im Zeitpunkt der Verwendung hergestellten Gemisch der folgenden Lösungen C und G besteht, aufgetragen:
45
Lösung C
Kaliumpersulfat 5,4 g
(0,02 Mol)
Ammoniaklösung zu 22° B 10 cm8
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm8
Lösung G
(0,01 MoI)
mit 2 Mol Äthylenoxyd kondensiertes Natriumalkyläthersulfat 20 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100cm8
Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten werden
die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen and getrocknet Man erhält eine braune Färbung mit blauen
Reflexen.
Man stellt die Lösung H der folgenden Zusammensetzung her:
Metatoluylendiamin 0,122 g
(0,001 Mol)
Resorcin 0,99 g
(0,009 Mol)
Ammoniaklösung zu 220B 10 cm3
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Diese Lösung wird auf entfärbte Haare während einer Zeit von 15 Minuten bei Raumtemperatur aufgetragen.
Anschließend werden die Haare mit warmem Wasser gespült.
Sodann wird die Lösung B des Beispiels 10 aufgetragen. Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten
werden die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und getrocknet Man erhält eine aschbraune
Färbung.
Man stellt sie Lösung H der oben angegebenen Zusammensetzung her und trägt sie auf weiße Haare
während 10 bis 15 Minuten bei Raumtemperatur auf, worauf man die Haare mit warmem Wasser spült.
Man trägt sodann eine Lösung Q, die aus dem im Zeitpunkt der Verwendung hergestellten Gemisch aus
der bereits genannten Lösung G und der Lösung K besteht die jeweils die folgende Zusammensetzung
haben, auf:
Lösung G
Paratoluylendiamin 1,22 g
(0,01 Mol)
mit 2 Mol Äthylenoxyd kondensiertes Natriumalkyläthersulfat 20 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Lösung K
Kaliumferricyanid 13,2 g
(0,04 Mol)
Ammoniaklösung zu 22° B 10 cm3
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten werden die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und
getrocknet Man erhält eine grün-blonde Färbung.
Man stellt die Lösung R der folgenden Zusammensetzung her:
o-Methyl-J-N-carbamylmethyl-
aminophenol 1,78 g
(0,01 MoI)
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm8
Man trägt diese Lösung auf entfärbte Haare während 10 Minuten bei Raumtemperatur auf und spült an
schließend die Haare mit warmem Wasser.
Sodann wird eine Lösung T, die aus dem im Zeit punkt der Verwendung hergestellten Gemisch der fol
genden Lösungen C und U besteht, aufgetragen:
409586/34S
VTV
10
Lösung C 1^" "npräß1"61* graue Haare mit dieser Lösung,
läßt 15 Minuten einwirken, spült die Haare anschlie-
Kaliumpersulfat 5,5 g ßend und trägt die folgende Lösung, die im Zeitpunkt
(0,02 Mol) der Verwendung hergestellt wird, auf:
Ammoniaklösung zu 22° B 10 cm j 5 z.ö-Dimethyl-benzochinonimin ... 0,17 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3 ^ Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Lösung U Nach 20 Minuten werden die Haare gespült, mit
einem Shampoo gewaschen und getrocknet. Man er-
Chlorparaphenylendiaminsulfat ... 1,2 g io hält einen violett-hellbraunen Farbton.
(0,005MoI)
Paratoluylendiamin 0,61 g B e ι s ρ ι e 1 19
(0,005 Mol) Man stellt die folgende Lösung her:
mit 2 Mol Äthylenoxyd kondensier- 2-Methyl-5-carbamylmethylamino-
tes Natriumalkyläthersulfat 20 g 15 phenol
1,80 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3 Ammoniak zu 22° B
10 cm3
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Nach einer Einwirkungszeit von 20 Minuten weraen ,. , .. „
die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und . .1^" *■# dfe L°sung «™J ™=iße Haare wahrend
getrocknet Man erhält eine grün-blonde Färbung. »o 15 Minuten auf, spult anschließend die Haare und
do imprägniert sie mit einer Losung P, die aus dem im
Beispiel 16 Zeitpunkt der Verwendung hergestellten Gemisch der
p p g g
Man stellt die folgende Lösung her: bSehfC *** ******* "* "^ ** f°Igenden LÖSUng S
2,4-Diamino-anisol 0,22g „ w .. . . , . . „Λ
Ammoniak zu 22°B 8 cm3 a5 ^Metiicwy-4-anuiio-phenol . 1,39 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm» Natnumlaurylaöiersulfat mit 20%
oxyathyleniertem Alkohol 20 g
Man imprägniert weiße Haare mit dieser Lösung, mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
läßt 10 Minuten einwirken, spült die Haare anschlie- VT , . D ... .. -Λ w. ,
ßend und trägt die folgende Lösung, die im Zeitpunkt 30 ™™h einer Beruhrungszeit von 20 Minuten werden
der Verwendung hergestellt wird, auf: d* Ha f are ««P1*? mit™m Shampoo gewaschen
und getrocknet Man erhalt einen mahagonifarbenen 2,6-Dirnethyl-benzochinonimin ... 0,17 g χΟη.
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3 „ . . , „
6 B e 1 s ρ 1 e 1 20
Nach einer Berührungszeit von 20 Minuten werden 35
die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und Man stellt die folgende Lösung her:
getrocknet. Man erhält eine intensive purpurrote Fär- 2,4-Diamino-anisol 1,40 g
bun8· Ammoniak zu 22°B 10cm8
Beispiel 17 mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3
Man stellt die folgende Lösung her Diese Lösung wird auf weiße Haare während
2,4-Diamino-anisol 1,38 g ^Γ^ auf?f 1^"' Und ?* Haar* we T rden an"
Ammoniak zu 22° B 10 cm3 schließend gespult. Sodann werden sie mit der Losung P
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm3 de.s Bespide 19 imprägniert. Nach einer Anwendungs-
45 zeit von 20 Minuten werden die Haare gespult, mit
Man trägt diese Lösung auf weiße Haare während einem Shampoo gewaschen und getrocknet. Man er-Minuten
bei Raumtemperatur auf und spült die hält eine dunkelbraune Färbung mit leichten violetten
Haare anschließend. Die Haare werden sodann mit Reflexen.
einer Lösung M, die aus dem im Zeitpunkt der Ver- Beispiel 21
wendung hergestellten Gemisch der Lösung C des Bei- 50
spiels 10 und der folgenden Lösung N besteht, im- Man stellt die folgende Lösung her:
pragniert: 2,4-Diamino-anisol 0,30 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cms
.WSl!!I!?wt^.HM mit on»/ 2'18g 55 Diese Lösung wird auf weiße Haare während
o? »An -^nSoho 20 . 15 Minuten aufgetragen, und anschließend werden die
oxyathylen ertern,Alkohol 20 g ξ^ wenJen &ie ft der foi den
mit Wasser aufge.uUt auf 100 cm» ^^ £ ^ ΖάφαιΛχ der verwendung hergesteUt
die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen 60 iö-Dimethyl-S-methoxy-benzochi-
und getrocknet Man erhält eine sehr dunkle braun- nondiimin 0,14 g
violette Färbung. ^e-Dimethyl-benzochinonimin ... o|l7g
die Haare gespült, mit einem Shampoo gewaschen und
2,4-Diamino-anisol 0,23 g getrocknet Man erhält ein dunkles leicht violettes
mit Wasser aufgefüllt auf 100 cm* Marineblau.
Claims (5)
1. Verfahren zum Färben von menschlicheiü 5 nole oder Metadiphenole odei deren Derivate.
Haar unter Verwendung einer Oxydationsbase und Die Durchführung dieses Verfahrens erfolgt in der
eines Kupplers, dadurch gekennzeich- Weise, daß man im Zeitpunkt der Verwendung ein
net, daß man die zu färbenden Haare, gemeinsam Oxydationsmittel (in der Praxis Wasserstoffperoxyd)
oder nacheinander, eine Lösung mindestens eines dem Gemisch der Base und des ausgewählten Kuppvon
einer Oxydationsbase abgeleiteten Chinon- xo lers zusetzt Diese Durchführung is iir schwierig und
imins und andererseits eine Lösung mindestens eines die Erhaltung von reproduzierbs Farbtönen sehr
Kupplers aufbringt, wobei die Anwendung bei problematisch.
neutralem oder alkalischem pH-Wert, gegebenen- Die Anmelderin hat nun gefunden, daß es möglich
falls in Gegenwart eines Oxydationsmittels, er- ist, in einfacher Weise leicht reproduzierbare Farbfolgt
15 töne zu erhalten, wenn man in Verbindung mit einem
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Kuppler das Chinon-Imin-Derivat einer Oxydationszeichnet,
daß man als Chinonimine Chinonmono- base verwendet.
oder Chinondiimine verwendet, die durch Oxyda- Die Erfindung betrifft folglich ein neues Verfahren
tion von Verbindungen erhalten worden sind, zum Färben von menschlichen Haaren, unter Verwendie
mindestens einen aromatischen oder hetero- 20 dung einer Oxydationsbase und eines Kupplers, das
cyclischen Kern mit zwei Aminogruppen oder einer dadurch gekennzeichnet ist, daß man auf die zu färben-Aminogruppe
und einer Hydroxylgruppe in Ortho- den Haare gemeinsam oder nacheinander eine Lösung
oder Para-Stellung zueinander aufweisen. mindestens eines von einer Oxydationsbase abgeleiteten
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Chinonimins und eine Lösung mindestens eines Kuppgekennzeichnet,
daß man einen Kuppler mit minde- 25 lers aufbringt, wobei die Anwendung bei neutralem
stens einem aromatischen oder heterocyclischen oder alkalischem pH-Wert, gegebenenfalls in Gegcn-Kern,
der zwei Aminogruppen, zwei Hydroxyl- wart eines Oxydationsmittels erfolgt. Das Verhältnis
gruppen oder eine Aminogruppe und eine Hydroxyl- zwischen den molaren M engen des verwendeten K uppgruppe
in Meta-Stellung zueinander aufweist, ver- lers und des verwendeten Chinin-Imins ist vorzugsweise
wendet 30 größer oder gleich 1.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, Die in dem erfindungsgemäßen Verfall ren verwendedadurch
gekennzeichnet, daß man pulverförmiges ten Kuppler können beliebig bekannte Kuppler sein.
Chinonimin im Zeitpunkt der Verwendung auflöst So kann man zum Heispiel aromatische Metadiamine,
und diese Lösung entweder mit der des Kupplers Metaaminophenoie, Metadiphencle oder deren Dertmischt
und die Mischung 5 bis 30 Minu- 35 vate, Arylpyrazolone oder Pyridinderivate verwenden,
ten auf das Haar einwirken läßt oder zuerst die Insbesondere werden genannt: Metatoluylendiamin,
Kupplerlösung 5 bis 20 Minuten auf das Haar ein- Resorcin, 2,6-Diaminopyridin, 6-Methyl-3(N-carbwirken
läßt und dann — gegebenenfalls nach dem amylmethylamino)-phenol, 2-Carbamylmethylami-Spülen
— die Chinoniminlösung 5 bis 30 Minuten no-4-hydroxy-toluol, l-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon,
einwirken läßt, anschließend spült und gegebenen- 40 2,5-Dimethylphenol, 2-Methyl-5-acetamino-phenoI.
falls wäscht und trocknet Die in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwende-
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3; ten Chinon-Imine sind die Chinonmono- oder Chinondadurch
gekennzeichnet, daß man die Kuppler- diimine, die von herkömmlichen Oxydationsbasen ablösung
5 bis 20 Minuten auf das zu färbende Haar geleitet sind, das heißt Verbindungen, deren Molekül
einwirken läßt, spült und dann die unmittelbar vor 45 einen aromatischen oder heterozyklischen Kern aufder
Anwendung durch Oxydation einer Basenlö- weist, der durch zwei Aminogruppen oder eine Aminosung
hergestellte Chinoniminiösung einwirken läßt gruppe und eine Hydroxylgruppe, die sich in o-Stellung
oder p-Stellung zueinander befinden, substituiert ist.
Diese Gasen können somit aromatische o- oder p-Di-
50 amine oder 0- oder p-Aminophenole oder deren Derivate
sowohl funktionell als auch durch Substitution, wie siez. B. in der französischen Patentschrift 1 403 633
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
LU59063 | 1969-07-08 | ||
LU59063 | 1969-07-08 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2032340A1 DE2032340A1 (de) | 1971-02-18 |
DE2032340B2 true DE2032340B2 (de) | 1975-02-06 |
DE2032340C3 DE2032340C3 (de) | 1977-11-17 |
Family
ID=
Also Published As
Publication number | Publication date |
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