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DE2030741A1 - Mischpolyamid - Google Patents

Mischpolyamid

Info

Publication number
DE2030741A1
DE2030741A1 DE19702030741 DE2030741A DE2030741A1 DE 2030741 A1 DE2030741 A1 DE 2030741A1 DE 19702030741 DE19702030741 DE 19702030741 DE 2030741 A DE2030741 A DE 2030741A DE 2030741 A1 DE2030741 A1 DE 2030741A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mol
terephthalamide
mixed polyamide
mixed
consists essentially
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702030741
Other languages
English (en)
Inventor
Shm ichi; Kishimoto Kiyomi: Nagoya Aichi; Yoshikawa Senchi; Setsuda. Tsutomu Aichr Okazaki Kaoru; Higuchi. Akira; Otsu Shiga; Nishimura. Michio;Taira (Japan). P C08g 20-32
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toray Industries Inc
Original Assignee
Toray Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toray Industries Inc filed Critical Toray Industries Inc
Publication of DE2030741A1 publication Critical patent/DE2030741A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G69/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
    • C08G69/02Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
    • C08G69/26Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids
    • C08G69/265Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids from at least two different diamines or at least two different dicarboxylic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyamides (AREA)

Description

Toray Industries, Inc.
2, Nihonbashi-Muromachi 2-Chome
Chuo-Ku, Tokyo, Japan Mischpolyamid
Priorität» vom 24. Juni 1969 aufgrund der japanischen Patentanmeldung 49 36O/69
-rom 10. Juli 1969 aufgrund der japanischen Patentanmeldung 54 085/69
rom 28. Juli 1969 aufgrund der japanischen Patentanmeldung 59 OO9/69
vom 1. Oktober 19^9 aufgrund der japanischen Patentanmeldung 77 789/69
vom 17* November 1969 aufgrund der japanischen Patentanmeldung 91 6OO/69
Die Erfindung betrifft neue Mischpolyamide, die als Textilfasem, Filme und andere Formlinge brauchbar sind und aus (a) Terephthalsäure, (b) Hexahydroterephthalsäure und (e) Polymethylendiamin mit 6 - 12 Kohlenstoffatomen synthetisiert werden.
Die Erfindung befaßt sich mit einem neuen Misehpolyamid -mnu Textilfasern, Filmen und anderen Formungen daraus mit ·τ-he* hi em Tevng-Medul, verbesserter DimensionsStabilität wnl heh.r Festigkeit. +* + ***,** + .· .
BADORlQINAt
Gegenwärtig werden aliphatische Polyamide, wie Polyhexamethylenadipamid, Polyhexamethylensebaeamid, Polyeaprοamid und Polyundeoamid industriell hergestellt. Diese aliphatischen Polyamide haben verschiedene vorteilhafte Eigenschaften als Pasern, Filme und andere Formlinge. Besonders betreffen sie viele andere synthetische Polymere hinsichtlieh der Festigkeit, Abriebbeständigkeit und Anfärbbarkeit. Andererseits besitzen diese aliphatischen Polyamide jedoch einen vergleichsweise niedrigen Young-Modul und schlechte Dimensionsstabilität, und In dieser Beziehung sind sie Polyethylenterephthalat unterlegen, das eines der besten synthetischen Polymere ist.
Bisher wurden verschiedene Methoden vorgeschlagen, um den Young-Modul der aliphatischen Polyamide «u erhöhen und ihre Dimensionsstabilität su verbessern. Ein typisches Verfahren hierfür bestand darin, cyclische Glieder, wie aromatische Ringe, in die Polyamidkette einzuführen« Beispielsweise beschreibt die britische Patentschrift 1 ©70 kl6 ein PoIy-(polymethylen)-terephthalamidp das mast durch Sehmelzpolymerisatlen von Pelymethylendiastin and Terephthalsäure nach einer ähnlichen Methede gvwiant, wie sie bei der Herstellung von Pelyhexamethylenadipamid angewendet wird. Di® PoIyterephthalamiae der britischen Pateataoiirift haben gute Eigenschaften, wie hohen Young-Medul vmd verbesserte Dimensieasstabilität, welche die aliphatischen* Pelyanide mieht besitsen. Ks war j ede oh emh.tf±®T±$9 WwTm9 Film® .«md - «ndere -,.■ Feratlimge daraus dvuroh 8eh»el8Bffigiiam®a ®d«z> aa9k emämxmn- ~ . -fehmelnverfermmngeverfahsOa mn «rfemlt®», um ikr®'
BAD ORlOiNAL
koeittt in*tabil ist. Wenn da* Polyterephthalamid der britischen Patentschrift an seinem Sohnelzpunkt oder darüber geformt wurde, besaß dieses Polyamid eine Neigung, seine Schmelzviskosit&t la Laufe der Zeit zu erhöhen, und es wurde gefunden, daß ei in den Endstufen unmöglich ist, dieses Polyamid zu formen· Außerdem tauchte bei diesem Polyamid das Problem einer Verfärbung beim Verformen auf·
Um diese Probleme von Polyterephthalamiden zu beseitigen, wurde eine Mischpolymerisationsmethode durch Mischpolymerisation eines Polyterephthalamids und eines aliphatischen Polyamids vorgeschlagen· Dies bewirkte eine Verminderung des Schmelzpunktes und eine Abnahme der Sohmelzviskosit&t des Mischpolymers (japanische Patentveröffentlichung 42-27 575)· Diese Methode ergab jedoch immer neon ungelöste Problome·
Da ein aliphatisohes Polyamid mit einem Polyterephthalamid mischpolymerlsiert wurde, zeigte sich, daß der so erhaltene Young-Modul und die Dlmensionsstabilität des Mischpolymers in Abhängigkeit ihres Misohpolymerisationsverhaltnisses abnahmen· Daher wurde dieses Verfahren nicht als industriell anwendbar angesehen.
Aufgabe der Erfindung war es daher, neue Polyamide mit erhöhtem Young-Modul und einer verbesserten Dlmensiensstahilitat und gleichzeitig mit anderen vorteilhaften Eigenschaften im Vergleich mit jenen vieler anderer bekannter aliphatisoher Polyamide zu erhalten. Bin weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein neues Mischpolymer von Polyterephthalamid mit stab!-
G09862/2124
llslerter Sehmelzviskosität zu bekommen. Andere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung offenbar .
£· wurde gefunden, daß Mischpolyamide, die für ein Formen ausreichend niedrige Schmelzpunkte und ausreichend niedrige Schmelzvlskosit&t besitzen, aus (1) einer sich wiederholenden Einheit von Terephthaiamid der allgemeinen Formel
- OC - V y - CONH(OH2)aNH -
und (2) einer sioh wiederholenden Einheit von Hexahydroterephthalaaid der allgemeinen Formel
- OC -/ H )- CONH(CH9) NH -
-O-
2'n
aufgebaut sein kennen, werln η und η ganze Zahlen In Bereich von 6-12 sind und zueinander gleioh oder verschieden sein kennen.
Fig. T 1st eine graphische Darstellung, die die Schmelzpunkt« (mit -0-0- bezeichnet) und die ulasühergangstenperaturem (mit - <^j -- ^^J — ,^bezeichnet) von Klsehpolyamiden zeigt, die aus Fenaaethylenterepkttaalamideinheiten und Einheiten ven Nenanethylenhexahvdrotorephthalamid aufgebaut sind.
BAD original
Fig. 2 ist eine graphisohe Dar*teilung! dl· die Veränderungen von Schmelzviskositäten des aus Nonamethylenterephthalamid und Nonamethylenhexahydroterephthalamid aufgebauten Mischpolyamide beim Erhitzen auf 330° C zeigt·
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wurde gelöst, indem man Mischpolyamide schaffte» die (1) sich wiederholende Einheiten von Terephthalamid der allgemeinen Formel (A)
- 'OO - ^ Y-COKH(CH9)MH- (a)
und sich wiederholende Einheiten von Hexahydroterephthalamid der Formel (B)
-Θ-
- OC - < H )- CONH(CHo)_HH - (b)
2'n
umfassen, worin der Gehalt jeder Einheit der Formeln (A) und (b) wenigstens 5 MoI-^1 bezogen auf die gesamten Amideinheiten der Polyamide beträgt. Das Molverhlltnis von (a) au (B) wird bezüglich der speziellen Zusammensetzung Ύοη (α) und (B) se ausgewählt, daß das Mischpolymer formbar ist, wobei m and η gleiche oder verschiedene Zahlen sind And im Bereich tos 6-12 liegen.
Daher ist das nach der Erfindung verwendete Terephthalate! vorzugsweise eines aus der Gruppe der folgenden Verbindungens HexamethyXemterephthalamid, Heptamethylenterephthalsj|id9 tctamethylenterepathalamid, NoAamethylemterephthalaaiii, B···-
VadeeametkylemterejilithalAiilA wnA -
BAD ORIGINAL
Dodeoamethylenterephthalamld. Da* Hexahydroterephthalamid ist vorzugsweise ein·· aus der Gruppe der folgenden Verbindungen* Hexamethylenhexahydroterephthaiamid, Heptamethylenhexahydroterephthaiamid, Ootamethylenhexahydroterephthalamid, Nonamethylenhexahydroterephthalamld, Deoamethylenhexahydroterephthal· amid, Undeoamethylenhexahydroterephthalamld und DodecamethyIenhexahydro terephthalamid.
Um jedoch optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte das Misch? pelymerisatlons-rerhULtnis des Mischpolyamids nach der Erfindung folgendermaßen bestimmt werdens
(i) Wenn m in der Formel (A) die gleiche Zahl wie η in der Formel (B) oder größer ist, seilte das Misehpolyamid etwa 20 - 95 MeI-* Terephthalamid der Formel (A) und etwa 80-5 Mol-jl Hexahydroterephth&l&mid der Formel (B) enthalten.
(il) Venn m kleiner als η 1st, seilte da® Misehpelyamid im wesentliohen aus etwa 5-80 M®l-£ Terephthalamid der Formel (A) und etwa 95 - 20 MoI-^ Hexahydroterephthalamid der Formel (B) bestehen.
Außerdem sind besüglich der einaelnen Nisohpolyanide dieser Erfindung die feigenden Mlsohpolyaralde
(a) Nisekpelyamide, die in w®»®»il±qhe» «am etwa 15 -Μ·1-)( Hexamethylenter«phtlialaiBi<il mad mtmm, 83 <-> 20
(b) Mischpolyamide, di· im wesentlichen aus etwa 10 - 60 Mol-56 Hexamethylenterephthalamidund etwa 90 - kO Mol-# Undeeamethylenhexahydreterephthalamid bestehen.
(c) Mischpolyamide, die in wesentlichen aus etwa 5 — 7© Mol-56 Hexamethylenterephthalamid und etwa 95 - 30 HeI-^ Dodecamethylenhexahydroterephthalamid bestehen·
(d) Mischpolyamide, die im wesentlichen aus etwa k5 - Nonamethylenterephthalamld und etwa 55 - 10 MoI-^ Hexamethylenhexahydroterephthalamld bestehen.
(e) Mischpolyamide, die im wesentlichen aus etwa 90 -Nonamethylenterephthalamid und etwa 10-70 MoI-^ Nonamethylenhexahydroterephthalamid bestehen.
(f) Mischpolyamide, die im wesentlichen aus etwa 20 - 70 Mol-ft Nonamethylenterephthalamid und etwa 80 - 30 Mol-$ Dodecamethylenhexahydroterephthalamid bestehen.
(g) Mischpolyamide, die im wesentlichen aus etwa 20 - Undeoamethylenterephthalamid und etwa 80 - 10 Mol-# ündeeamethylenhexahydroterephthalamid bestehen.
(h) Mivohpolyamide, die im wesentlichen aus etwa 60 - Dodeeamethylenterephthalamid und etwa kO - 5 MoI-^ Hexa-■lethylenhexahydroterephthalamid bestehen·
82/2124 BADORiQ,NAL
(i) Mischpolyamide, die Im wesentlichen ams etwa 3.0 - 95
Dodecamethylenterepwialasiid und etwa 70-5 M0I-5& Nona methylenhexahydroterephthalamid bestehen«.
(j) Mischpolyamide, die im wesentlichen, aus etwa 95 -- 50
Dodecamethylenterephthalaaid mnd etwa 5-50 Mol-^ Dodeeamethylenhexahydroterephthalamid' bestehene Dies ist das am meisten bevorzugte Mi3chp©lyaimid nach der
Mischpolyamide nach äer Erfindung werden nach ®in©r h@Fk8iimalichen Methoden ähnlichen Method© synthetisiert^ wie si© bei™ epielsweise ziar HerstellTang v©a Mylon 66 v©rxf©ndet w@Ta®no Speziell wird FolyiaethylendlaBln mit Wasser irorraisoiit uad &nT etwa 80 - 90° C erhitzt. Pulverisierte Tereplithalsämr© wird zu diesem Gemisch sia^©setat9 raad - dieses wird etwa 3® Miraatssi unter Rühren auf dieser Temperatur g©halten0 Man ©rhält eine klare,, transparente wässrige h'uBvmg 'des Sals©s0 F©lyia©tByl©ii= diammoniumtereplitlialat wird durch Kühlen der LUsTsmg ausgefällt« Die bevorasmgt verwendete Wassenaeng© bei oli©s©Ba Verfahren b©i Herstellung des Nylonsalaes von Polyieetiiyl©ndiasam@iaiiffl!iter®pSit hai at beträgt etwa 3 - 15 Gewicht s teile, b®a©g©a assf das _6©~ wicht des r©eultier®nden Salaes»
werden 10 Gewichts teile "Ieopr©pylaXk©!a©l einem Gewichtsteil Hesaliydroterep hthalsfiur© stigGQotst dae Gemisch wird unter Rühren auf. etwa 60 - 7® 6 ©rhit-zt IsopropylalkohollOeungf di®
enthält j wird au d©ra Q-einiscia Beigegebenf und SaIa ausgefällt. Dae Reaktioaegeiaisch kann j©d@©M ©twa
ÖA ό ή ο ο /οι ι /
Minuten auf der Temperatur von 6(5 - 70° C unter Rühren gehalten und dann auf Raumtemperatur abgekühlt werden.
Das Salz besteht aus zwei Typen von Kristallen, die Stereoisomere sind, Polymethylendiammenitua-ois-hexahydroterephthalat und Polymethylendiammoniura-trans-hexahydroterephthalat werden erhalten. Die beiden stereoisomeren Salze, die man so erhält, werden mit dem ersteren Salz vermischt. Das Mischungsverhältnis sollte im Bereich des Misohpolyraerlsatlonsverhältnisses nach der Erfindung liegen. Das Gemisch wird nach der üblichen Methode polymerisiert» die beispielsweise zur Herstellung von aliphatischen Polyamiden, wie Nylon 66, angewendet wird.
Wenn m gleich η ist, erweist es sich oft als brauchbar^ Terephthalsäure und Hexahydroterephthalsäure zu einer P©lymethylendiamin enthaltenden Lösung unter Bildung von deren Salzen zuzusetzen und die so erhaltenen Salze nach herkömmlichen Methoden zu polymerisieren.
■ Als Alternativmethode 1st »s oft auch raöglieii, Älkylostör dieser zwei Dicarbonsäuren als -Polyaeriftationereaktionspartaer zusammen.mit PoIyMethylendiamin au verwenden. In diesem Pali ist es jedoch erforderlich, dan bei der Polymer! eiatioB gebildeten Alkohol zu entfernen. . Beispielsweise wird der Alkohol au· dem resultierenden Gemisch emtfernt, naohdeiai dnroh gehende. Poly»erisation ein Polyamid "mit «lnam- b«etLauit«n fixl#rt«n Polymerisationegrad gebildet wurd«$ tssi<l ■ eo-dann. wird das Semiβoh weiter polymerisiert·
0 Ö Ö 8 © 2 / 2 1 2 Λ
Verschiedene Zusatzstoffe,, wie Frostaittel, Antioxidantien, Stabilisatoren, Liohtstabilieateren und antistatische Mittel, können zu dem PolymeriBationsgemiseh suffeijebon werden, wenn die» erforderlich 1st«, Diese Mittel sollten jedoch bei der Polymerisationstemperatur stabil sein.
Um den Schmelzpunkt de» Mischpolyamide asm vermindern,, köiuxem auch ander· mliBchp.olyiiierieierbar© Komponenten" verwendet werden, wie £ -Aminoc&pr©la©tarn, UJ-Arainolaurinlactams, Hexamethylendi ammonium-adlpat und Hexamethylendiammoniumsebaoat· Deren Mengen- sollten jedeoh klein seia9 da ihr oinzl-ger Zweck bei dieser Misehpolymerieatlon iet, den Schmelzpunkt au_ «©laken,
Die bei der Herstellung des Misohpolyaaids -verwendete Apparatur 1st nicht auf irgendeine spezielle Vorrichtung beschränkt» Alle bei herkömmlichen Methoden -verwendeten Apparaturen sind brauchbar. Entweder kann, masa eine Apparatur zuxj&ontinuierlichen Herstellung des Nylonsalzee unter Bildung des. Mischpolyamide oder eine ohargenwelse .arboitende Apparatur benutzea»
Die Folyeserisation, wird bei ©twa 260 - 350' G mater
Druck von 0 kg/cm toi« $0 kg/®sa dureh^eführt9 nnds weaia er-
ferderlieii8 werden Waeser tarnst elm verwendet» Ee ist
nicht exidi*re»«ieii Atia©opkär®, wie StickstofTeasg, wihremd der Polymerisation zu fealt®iio 1st ©iiaigen Falles ist ®a teilhaft, die let
dortoBi Bruok
Bio
- ti - 203Ό741
Reaktionekessel liegt normalerweise bei etwa 2 <- 20-Stunden· Die Menge, an inertem Gas, das in den Reaktionskessel ο !sageblasen wird, liegt bei 0,001 - 5,0 « J· Minutef bezogen auf das Volumen des Reaktionsgemisches (m )0 Ea ist .jedoch auch möglich, eine viel größere Xnertgasmenge. einzubläuen,,, nia ein Polymer mit einem großen Poiymerisationiigrad asu erhalten.!»
Das mo erhaltene Mischpolyamid wird in. eine Kiililzoiie unter Bildung eines bandartigen oder streifenartlgen Materials *(oder-.irgendeines anders- geformten Materials, wie beispielsweise von Fäden usw.) extrudiert'und auf eine Oberflächentemperatur un-. " ternalb 100° C.gekühlt naä dann pulverleiert oder -granuliert·
Da»' pulverisierte oder granulierte Mischpolyamid wird-' geformt t wie dies der -Sinäselfall erfordert. "Beispielsweise kSnnen ■ Faearn oder kontinuierliche Fäden .durch-Sohmelzspinnen bei einer Temperatur von etwa 2S>0 - '360- G9 voratiifeweiee τοπ etwa
"o werden; . \
■ 290. -. 335 ■ C erhaltend IJIe unverstr«elc$en Faeersa oder Ffiden, ■ .die mit. einer Spinndüse gesponnen werden, werden, beispieleweise mit einer Geschwindigkeit von I50 - 1,.0QO m je'Minute'
aufgewickelt.
Das Verstrecken der Fäden erfolgt nornalerweiiie über einem .Dorn und/oder einer Platt·, die auf eine. Temperatur .unterhalb 250° C erhitzt sind· Di« Fäden werden in einem'.Verhältnis d·« etwa '»2,5 - 6,0 fachen, ihrer - ursprünglichen Lilrnffe ver-
mtreckt. . " : . ' . .
Die Filme kann man auch duroh Extruderformung gevinaieno. En
009882/2 12Λ
kann bevorzugt sein,, den File m©n®axial ©eier biasial zu orientieren. Außerdem 'kann man
oder Extruderforareuag erhaltenc
Da das Mischpolyamid saela der Erfindung cyclische Glieder im der Polymerkette besitzt» wie den Beaaolrimg der Terephtlialaiaideiiiheit und den Cyelefeessamrinig der Hexakydrotoreplitlial- aiaidelnheit9 ist aeia© Hlrto (Modul) gr<äß©s sitzen aromatische PolyasidOj, alioyclisels.© MiechpolysuBiide liiervea ®b©reS.ßig 3b.©3h© Sehmelsprailst© für males Formen» Das MiseSipolyaisid nach. ü®r Ez-tlndvai&ß jedoch. ö.bex'raselieadlex'iiyQiso ©iiaosa SehEsslspiEisAtp tJi© weise tmterlaalb JQQ G^
reiches Verforaeia isto Ba di© LSlmgs mad F©ffiü3 ύ®α ρ .re β te β der
h.©xylejarcst©ffl dor
die Kristallisation
besitzt ein MiseMp©Iysao2? doo KHoekpolyoieids einen höhten Kristellinitoto^ado Ia diooGjr H±aiQi©Mt Eaat se® Misclip©iyaaidl einen IfeiataIIimltSltsg^adu d@r ηεοΜθξτει ο© hoch istj wie jeaer des T©s5oplat]kalaiHidIhi©Ea©p©lyi!aoEiD ©dos5 dos
Das MSieclipoIysunid naoä der IS^fladlmaig wird f Innenauestattaa
Iioi
waren und für ander©
Anhand der Beispiele wird
009882/212Λ
Beispiel 1
183 kg Wasser wurden zu 10 kg Dodecamethylendii&min zugesetzt, and das Gemisch wurde auf 80 - £0° C erhitat. .8,3 kg pulverisierte Terephthalsäure wurden au &®m Gemisch auge ©β tat tf und dieses wurde 30 Minuten unter Rühren auf dieser Temperatur gehalten. Man erhielt eine transparente wässrig© XBsiing der Salze. Bie Lösung wurde auf 20° C gekühlt und ein Salz ausgefällt. 17,95 kg des Salzes mit einem Schmelzpunkt iron 1580 C wurden durch Filtration und Trocknen erhalten.
Andererseits wurden 176 kg Iβοpropylalkohol zu 8,6 kg Hexahydro terephthalsäure zugesetzt, und das Gemisch wurde auf 60 - 700 C erhitzt. .20 kg IsopropylalkoholliSaung mit einem . Gehalt von 5® Gewichts-^ Oodeeam«thyl.endiamin wurden ara dem Gemisch unter Rühren zugegeben, und das Salz wurde, "bei dieser Temperatur ausgefällt. Das Reaktionegemiach-wurde-* 30 Minuten unter Rühren auf dieser Temperatur gehalten und dann auf 20 C gekühlt. Durch Filtration und Trocknen erhielt*man* 18,2 kg' d®8 Salzes. Da® Salz bestand aus dem Traneisomer, mit einen * Schmelzpunkt *-von 201° C und danr Cia-Xaomer mit einem. Schmelz-* punkt von 17^° C. Beide Salaart»n wurden miteinander, vermischt. E» .wurden 7 Genie oh typ·» herg«»t«llts (a) von f 5 .MoI-^ Dod«eaXtBethylendianuBOniuuter«phthalat und 5 'Dodeeamethylendiammoniumhexahydroterephthalat (als 95 b«s«iehn«t)9 ■ (b) •ln'Gtoaiiieh'-8OJL12^OB12, (β) «in Gemiieh-65A12/35Bi2i '(d)'«la O*aiaoh'50A12/50B12, (·) «in Oenlteh 35A12/65B12*' (t) min- Cleiiieoli 20ΑΊ2/80Β12 und (ar) ein Oemlaeh 10A12/90B12t '-'Je-d·· di«««r 7 G»nle.oh· *wurd· polyai*ri«l«rt· ■■...
ÖÖÖ882/21U : '
ν. Di© Polymerisation wurde folgendermaßen derciagefüiurt s
(i) Dae Salz ©der Gemisch der Salze wurde mit 50 Gewichta-$ Wasser und mit 33»3 Mol Bemeo© SaMTO1, bezogen auf das SaIa oder Salagemiscli, vermal sollt»
(■££) Xn der ere ten Stuf© wurde das so erhaltene <G?©Eiis©h Stunden unter einem Überdruck von O - 10 kg/em auf 2 bis 180° C erhitzte
(iii) In der zweiten" Stef© tf«rd@ dass
Stunden unter ©ineia Überdruck voa 10
drei 180
250° C erliitzt.
(iv) In der dritten Stufe wurde das
Stunden weiter auf 250 - 300° C ©3?2a±t2s.t9. wlkread der Druck allmählich auf AtBaosphäroasLdLruek goseakü; Wasser entfernt wurdec νακά daiaia -wurde eiae 'Straad© auf
300° C gehalt en«,
einzeln exinadiert, gekülilt vmd Die SeSsiEolsptmkto
diö»©£' Folyeiaicie srardoia
Tg wta^äle ua&lt
dort -ssiii
ßoaGDSGias Bao Folymor
©isaea P@lya©s"f ilEa . a\a
bilden. 'Der dynamische Verlust des eo erhaltenen Fllmee wurde
der '
nach der bekannten Methode und ■ Apparatur* "VIBROHB'(Handelsname .der. Toyo Sohuki Company), gemeeeea und das Tg- des Polymere wurde nach, der Spitzentemperatur der Haupt Streuungen des dynamischen Verlustes.'bestimmt. .
.Tabelle I zeigt die. Ergebnisse« · . . ' .
Tabelle. I ....
SGhmelssirankte «nd Glasflbergangs.temperaturen vca
\y Mischpoly- ■100/0 95/5 80/20 65/35 50/50
\perisation- . ■
N. Molverhält- 297 29% 291 288 295
Eigen'-Ny .nie von 122 121 121 121 121
scliaftenv A10/B19
M.P. (° C).
Te (° c) . . ■ . .
N. Misclipoly- 35/65 20/80 - * ΙΌ/90 0/1 ©0
.xmerisation-
X.Molverhait- 305 312 318 . 32%
Eigen-x. nie iron 122 122 127 ■ ■ 128
BchaftenV A1-ZB1J3,
M.P* (° C) .■■
τβ (e ο)' * .
In Tabelle I bedeutet
die Form·!*
- NH(CH2) ^
008082/2Ί2Α
und B1- die Formel
- NH(CH2J12NHOC
.0.
CO -
Weitere Messungen wurden gemacht für das Verhältnis der Verweilzeit zu den Schmelzviskositäten bei Schmelzpunkten von 5 Polyamidarten, die aus den obigen Gemischen ausgewählt wurden. Diese Messungen zeigen, daß das Verfahren vom Standpunkt der Stabilität geeignet ist. Tabelle II zeigt diese Ergebnisse.
Tabelle II Änderung der Sohmelzviskosität (Poisen)
2.45 10 20 40 60 90 850 120
^. Zeit
MolverV r ^"^
hältnisV
2.39 1200 5400 638OO unmöglich 83Θ zu messen
100/0 2.35 800 850 840 840 155O 860
80/20 2.41 800 820 830 830 820
65/35 2.37 1550 I5OO 1550 1550 I6OO
35/65 2050 350© 65OO 47800 unmöglich zu messen
10/90
In der Tabelle II bedeutet b die relativ· Viskosität des
vr
Polymers vor dem erneuten Schmelzen. Die relative Viskosität wurde naoh folgender Methode gemessen!
009682/212A
Dae Polymer wurde in konzentrierter Schwefelsäure gelöst,
und die Konzentration des Polymers wurde auf 1,0$ eingestellt·
Die relative Viskosität wurde bei 25° C gemessen.
Tabelle II zeigt, daß die Mischpolyamide nach der Erfindung für Formverfahren geeignet sind. Besonders die Mischpolymere im Bereich eines MolVerhältnisses von 80/20 bis 35/65 besitzen für ein Verformen ausgezeichnete Eigenschaften.
Beispiel 2
65 Gewichtsteile des aus Dodecamethylendiamin und Terephthalsäure erhaltenen Salzes wurden mit 35 Gewichtsteilen des aus Dodecamethylendiarain und Hexahydroterephthalsäure erhaltenen Salzes vermischt. Das Gemisch wurde unter Bildung einer wässrigen Lösung mit einem Gehalt von kO Gewicht8~$ des SaIzgemisches in Wasser gelöst. Als Viskositätsstabilisator wurde 1/33,3 (Mol/Mol Salze) Benzylamin zu der wässrigen Lösung zugesetzt. Dieses Gemisch wurde in den Reaktionskessel gegeben, und die Luft in dem Kessel wurde durch Stickstof^gae verdrängt.
DiA Polymerisation wurde unter folgenden Bedingungen durchgeführt 1
1. Stufe 1 Polymerisation unter Steigerung de.» Überdruck®· von 0 auf 10 kg/cm und unter Steigerung der Temperatur von 25 auf 180° C während zwei Stunden.
2. Stufe» Polymerisation unter Aufrechterhaltung eines Über» druckes von 10 kg/cm und unter Steigerung der Temperatur von 180 auf 250° C während zwei Stunden.
3« Stufet Polymerisation unter abnehmendem Überdruck von 10 auf O kg/cm durch öffnung zu der Atmosphäre und unter Steigerung der Temperatur von 250 auf 300° C während zwei Stunden,
k. Stufet Polymerisation unter Atmosphärendruck und Stickstoff gas während einer Stunde bei 300° C. '
Das so erhaltene Hischpolyaaiid wurde extrudiert und nach dem Kühlen pulverisiert oder granuliert. Diese® Mischpolyamid besaß einen Schmelzpunkt von 233° G9 ein If) von 2,40 in Sohwe»
feisäure (gemessen nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode) sowie 0,15 Gewichts-^ wasserlösliche Komponenten.
Dieses Mischpolymer wurde bei 330° C geschmolzen, durch elms Spinndüse mit 2k öffnungen extrudiert, von denen jede einen Durchmesser von 0,25 n™ besaß, und unter Bildung unverstreekter Fäden mit einer Geschwindigkeit von kQQ m Je Minute aufgewickelt. Die 0O erhaltenen Fäd®m wurden anschließend auf das 3,5-fache ihrer ursprüngllernen Läng® über einem auf 90 C"· erhitzten Dorn und einer auf 19©° C erhltsten Platte mit einer Geschwindigkeit von kOQ m Je Minute
Nach der gleichen Method· wie obeai0 jedoeh water Verw@ndung verschiedener Polyamid typ·» umstell·, d-ie»·» MlaolapelyaMaiclii erhielt man vier Arten verutr®©kt*r P»«t*rn<, Diee* vier Ariern
!82/2124
verstreckter Fasern besaßen die folgenden chemischen Strukturen!
Vergleichsexperiment 1-A Das Polymer besaß eine chemische Struktur der Formel!
-OC-^^\ -GONH(CH2) 12ΝΗ·ί·/-OC(CH2)^CONH(CH2)^ NH- = 8o/2O ^=/ I 12
(Molverhältnis).
Vergleichsexperiment T-B Das Polymer besaß eine chemische Struktur der Formel
-CONH(CH2)12NH-/ -OC(CH2)^CONH(Ch2)12NH- =50/50 (Molverhältnis).
Vergleichsexperiment 2 , Das Polymer besaß eine chemische Struktur der Formel
,CONH(CH2) 12NH- = 70/30
-OC-^ ^-CONH(CHg)1, (Molverhältnis).
Vergleichsexperiment ^ Das Polymer war Nylon 6.
(-0C(CH2)-NH- - 100)
069882/212^
Tabelle III zeigt die Vergleichsweise für die nach der Erfindung erhaltenen Fasern und die bei den Vergleichsexperimenten, die oben angegeben sind, erhaltenen Fasern.
Tabelle III
Fasereigenschaften „ *-'
Eigenschaften Faser nach
der Erfin
dung
Vergleich©experimente Faser
1-A
Faser
1-B
2 Faser
3
Denier 70,4 70,1 72,0 71,1 70,8
Tg (° C) 121 98 113 38
Festigkeit (g/d) 5,8 4fo 4 1 '5,3
Dehnung ($) 20 „2 12,2 24 4 . 159O 27,3
Young-Modul(g/d) 79,6 5Ofo 41j7 50,0 »5.0
Schrumpfung in
siedendem Wassei
(*)
3,3 4,7 4,1 13,6 13,4
Für Tabelle III wurde die Schrumpfung im siedeiKl©i! Wasser folgendermaßen gemessen! Eine Garnprobe in entspanntem Zustand wurde in Wasser 30 Minuten gekocht» Die Läng© «tee Garaes ύοτ und nach der Behandlung wurde gemessen und der Sehrumpfungegrad berechnet.
Das Tg der Faser 1-A wurde niolit ,gemessen.
0ÖÖ882/2124
Tabelle III zeigt, daß die Faser nach der Erfindung einen höheren Young-Modul und bessere Dimensionsstabilität als die anderen Fasern besaß, (Dimensionsstabilität wird durch die Schrumpfung in siedendem Wasser gezeigt.)
Beispiel 3
30 kg einer wässrigen Lösung mit einem Gehalt von 30 Gewichts-^ Hexamethylendiamin wurden auf 60 - 7O0 C erhitzt, und 12,88 kg pulverisierte Terephthalsäure wurden unter Rühren zu der Lösung zugesetzt· Das Gemisch wurde 3° Minuten unter Rühren auf dieser Temperatur gehalten. Man erhielt eine transparente wässrige Lösung des Salzes. 21,21 kg des Salzes mit einem Schmelzpunkt von 184 C wurden so durch Kühlen der transparenten Lösung unter Ausfällung des Salzes und anschließendes Filtrieren und Trocknen erhalten.
Dieses Salz wurde mit einem anderen Salz vermischt, das man aus Hexahydroterephthalsäure und Dodecamethylendlamin in verschiedenen Mischungsverhältnissen erhielt. IDs wurden 10 Mischungstypen erhalten. Diese 10 Misohungstypen, das erster® Salz selbst und das letztere Salz selbst wurden eina&ln in Gegenwart von 50 Gewichts-^ Wasser und I/50 (Mol/Mol des Salzes oder Salzgemisob.es) von Benzoesäure polymerisiert0 Die Polymerisation wurde nach dar jjlelchaüi Method® wie in Beispiel 1, j«doch mit der Ausnahme durchgeführt, daß bei 320° C in einer Stickstoffgasatmosphär· als 4. Stufe statt b*i 300° C polymerisiert wurde. So wurden 12 Polyamidprodukt· erhalten. Di· Schmelzpunkt· und
ΟΟίίβί/21-24
türen «lieser Polyamide wurden nach der gleichen. Methode wie in Beispiel 1 gemessen. Tabelle IV zeigt die Ergebnisse«
Tabelle IV Schmelzpunkte und Glaeübergangstemperaturen der Polyamide
Mischpoly-
merisation-
Molverhältnis
B12/A6
100/0 95/5 85/15 75/25 65/35
M.P. (° C) 3Zk 299 275 263 281
Tg (° C) 128 128 128 128 128
Mischpoly
merisation-
Molverhältnis
B12/A6
55Λ5 ^5/55 35/65 27/75 15/85
M.P. (° C) 299 302 305 3O8 313
Tff (° C) 128 130 129 131 133
Mischpoly-
meriaation-
Molverhältni®
B12/A6
.Ιή/99 0/100
M.P. (° C) 332 370
T* (° C) 137 ifc5
00^88272124
In Tabelle IV bedeutet B12 die Amideinheit der Formel - NH(CH ) NHOC -/ H > * CO - '
2 ' 12
-0-
und Ag die Amideinheit der Formel - NH(CH2 X5NHOC- & \ , CO -
Außerdem wurden 5 dir oben erhaltenen-Polyamidtypen um die Geschwindigkeit einer Veränderung der Sehmelaviekoeität mit der Zeit .bei 33©° C asu bestimmen, um eo die Qualität des Polymers und seine Verfahrensstabilitat bei Spinnverfahren au ermitteln. Tabelle. V zeigt die Ergebnisse» Venn* dae Produkt, unlöslich war, erfolgte keine. Aufzeichnung. Wenn das Produkt löslich wurde, erscheinen entsprechende Angaben. In* den. Spalten' der Tabelle V.
0 0 9 8 8 2/212k
Tabelle V Äademng der Sctunelzviskosität mit der Zeit (Poisen)
^s. Zeit
_ , ^s_ (Minuten)
Molver- ^y.
hältnis \
B12/A6 \^
15 20 30 60 135O 100
95/5 i^Lr^2.30) 1350 I3OO I3OO 1330 940 1350 (lSslich)
75/25 (*lr=2s%5) 950 950 950 940 1400 930 (iSalich)
55A5 (1r=2.3i) IkQQ I37O I38O 14O© 5500 1450 (löslich)
25/75 (lir=2e2i) 15©0 I65O 2400 4000 17OOO (löslich)
15/85 (*Lr«2.O9) 2540 4900 15000 unraöglicfe. zu. messen (Qmellnng)
INJ CD (JO CD
- 2^ -■■■ 203074 ί
In Tabelle V bedeutet der Ausdruck "löslich", daß 1 g Polyamid in 100 cm-' Schwefelsäure gelöst wurde, und der Ausdruck "Quellung" bedeutet, daß sich das Polyamid nicht in konzentrierter Schwefelsäure löste, da es gelierte oder sich anderweitig
chemisch veränderte. Das " χ " wurde nach der gleichen Methode wie in Beispiel 1 gemessen.
Tabelle V zeigt, daß das Polymer mit einem Molverhältnis (B12/A6)"m 95/5 <*»5O/7O gute Qualität und VerfahrensStabilität für Spinnverfahren besitzt, da sich seine Schmelzviskosität mit der Zeit nur wenig verändert.
Beispiel k
Neun Arten von * Gemischen wurden hergestellt, die aus dem Salz (Ag), welches durch Umsetzung von Nonamethylendlamin und Terephthalsäure in einem äquimolaren Verhältnis'erhalten worden war, und dem Salz (Bq), das durch Umsetzung von Nonamet hy lendiamin und Hexahydroterephthalsäure in einem äquimolaren Verhältnis erhalten worden war, bestanden. Die Molverhältnisse dieser Gemische A0/Bq waren 1/9» 2/8» 3/7» V'6t 5/5» 6/k, 7/3, 8/2 und 9/i. Diese Gemische, das Salz (Al) und das Salz (B-) wurden in Wasser unter Bildung wässriger Lösungen mit einem Gehalt von 6O Gewichts-^ Salz oder Salzen aufgelöst, und 1/23 (Mol/Mol Salz oder Salze) Benzoesäure wurde zu jeder wässrigen Lösung zugesetzt. Jedes so erhaltene Gemisch werde einzeln in einen Autoklaven gegeben, und die Luft in dem Autoklaven wurde durch Stickstoffgae ersetzt. Alle Autoklaven wurden während der Polymerisation unter den gleichen
Ö04Ö82/-21U
Bedingungen gehalten. Die Polymerisation bestand aus folgenden, vier Stufenχ
1. Stufe t Polymerisation unter steigendem Überdruck von 0-10 kg/cm und steigender Temperatur von 25 - 180° C während zwei Stunden.
2. Stufe: Polymerisation unter einem. Überdruck von 10 kg/e*. und bei einer Temperatur von 180 - 280° C während zwei Stunden.
3. Stufe; Polymerisation unter abnehmendem Überdruck von
2
10 auf 0 kg/cm durch öffnen gegenüber der Atmosphäre und
bei 280 - 33O0 C während zwei Stunden.
k. Stufe; Polymerisation unter AtmosphM.r®ndruok bei 280 bis 330 C, während Stickstoffgas über das Reaktionsgemisch geleitet wurde.
Die so erhaltenen 11 Polyamidtypen wurden unter Bildung von Bändern mit einem Querschnitt von 3 πωι · 300 mm extrudiert« Jeder Streifen wurde zu Würfeln von 3 mm · 3 mm · 3 mm zerschnitten,,
Die Schmelzpunkte und Glaetiberffangetemperaturem. wurden in gleicher ¥eise wie in Beispiel 1 gemessen.. W±g* 1 zeigt die Ergebnisse. Diene Polyamide besaßen etwa den gleichen
Außerdem wurde für dios· Polyamide der TaränderunfSfrad der
0ÖÖ882/2124
Schmelzviskoait&t mit der Zeit bei 27O - 350° C gemessen... Fig. 2 zeigt die Veränderung der Schmelzviskosität mit der Zeit bei 33O0 C. Das Polyamid mit einem Schmelzpunkt von mehr als 300 C besaß eine größere Veränderung der Schmelzsviskosität mit der Zeit und hatte keine gute Spinnbarkeit»
Drei der oben erhaltenen Mischpolyamidarten wurden eohmelzgespönnen* (a) Mischpolymer aus 90 Mo-%
co -
(A9) und 10 Mol-#
■0-
- NH(CH2)oNH0C - (H V- CO-
(B9), (b) Mischpolymer aus 60 Mol-$ (A.) und 40 Mol-f (bJ und (c) Mischpolymer aus 30 Μο1-$ (A9) und 70 -M0I-9& (B9). Jede so erhaltene tmverstreckte Faser wurde anschließend auf* das 3«5-fache ihrer ursprünglichen.Länge mit Hilfe eine® heißen Dorne von 90° C und über einer heißen Platte von 18O° C verstreckt.
Andererseits wurde als Vergleioheversuch ein Misohp'olyamid aus 60 Mol-% Nonamethylenterephthalamideinhelten und kO.M©1-^ ^-Caprοamideinheiten durch Polymerisation eines Gemisches von 60 Mo1-$ des aus Nonamethylendiamin und Terephthalsäure erhaltenen Salzes und ^O Mol~$ £ -Caprolactara hergestellt. Nacla. der gleichen Methode wie oben wurden verstreckte Fanera dieses Mischpolyamide gewonnen* Tabelle VI zeigt die Ergebnisse.
0ÖÖ882/21 24
Tabelle VI
20307A1
Mischpolymeri-
sations-Molver-
hältnis AQ/BQ
Festig
keit
UM)
Dehnung
(*)
Young-
Modul
(β/d)
CR-Wert
Fasern nach 90/10
der Erfindung 6O/4O
3O/7O
6.05
5.49
5.78
24.3
26.5
25.4
80.1
78.5
81.2
50.1
49.2
53.2
Faser des Ver- 60 (A9)/
fX.ich.bei- „0 (Bylon 6)
4.01 27.1 35.2 32.1
In Tabelle VI, in den Fig. 1 und 2 bedeutet terephthalamideinheit
die Nonamethylen-
(- NH(CH0)QNHOC A. y
- CO -)
und Bq die Nonamethyleaahexahydroterephthalamideinheit
(- NH(CH2)QNHOC -(H \ -CO-)
Der CR-Wert bedeutet die Kräuselsteifigkeit vorsorglioh getwisteter Fasern und ist der Parameter eines Widerauftraten® einer Kräuselung von voluminös vorläufig getwisteteu Fasern« Der Wert ergibt sich au® der Formel (i-L^/L..) » 100,, In dieser Formel sind L1 und L di© Werte (Faserlänge)8 die nach folgender Methode gemessen werden· Ein® Pae©rs am der eine bestimmte Last hängt, wird im" Wasser wosi~25 C g©gebeim8 und zwei Minuten später wird die Lfimge geiaesseno In dles@m Beispiel wird L1 unter Verwendung -von 250. mg/D©iai©r und L„ unter Verwendung von 5 mg/Denier Belastung
00ÖÖ8 2/21 2Λ
Beispiel 5
138,2 kg Isopropanol wurden zu 8,6 kg Hexahydroterephthalsäure zugesetzt, und das Gemisch wurde auf 6O - 70 C erhitzt, 1,6 kg Isopropanollösung mit einem Gehalt von 50 , Gewichts-^ Hexamethylendiamin wurden zu diesem Gemisch unter Rühren zugesetzt. Das Salz fiel auf einmal aus. Das R©aktionsgemisch wurde jedoch 30 Minuten unter Rühren auf der gleichen Temperatur gehalten und dann auf 20 C gekühlt. Aus dem Reaktionsgemisch erhielt man durch Filtrieren und Trocknen 13f8 kg des Salzes. Das Salz bestand aus dem Traneisomer mit einem Schmelzpunkt von 213 C und dem Cis-Isomer mit einem Schmelzpunkt von 108 C, gemessen durch Differentialwärmeanalyse.
Das so erhaltene Salz und das aus der Reaktion von Dodecanmethylendiamin mit Terephthalsäure erhaltene Salz wurden miteinander in dem in Tabelle VII gezeigten Verhältnis vermischt» 50 Gewichts-^ Wasser und 1/50 (Mol/Mol der Salze) Benzoesäure wurden zu diesem Salzgemlsoh zugesetzt. Die Polymerisation des so erhaltenen Gemisches wurde mit folgenden Stufen durchgeführt:
1. Stufe» Polymerisation durch E3JtIi ta on von Raumtemperatur auf 180° C und unter Steigerung des Überdruckes von 0 auf 10 kg/cm während zwei Stunden·
2, Stuf»» Polyeerisation durch Erhitzen von. 180 auf 250° C und unter Aufrechterhaltung «in·· Überdruckes von 10 kg/cm während zwei Stunden. ' M Λ . ,
OOQSS 2/212 A
3. Stufet Polymerisation durch Erhitzen von 25© auf 300° C
2 lind unter Verminderung des Überdruckes von 10 auf O kg/cm
während zwei Stunden.
k. Stufe t Polymerisation durch Erhitzen von 300° C auf 320° C in einer Stickstoffgaisatmo Sphäre während einer. Stunde. S ohmel aspunkt und die Glas-Übergangs temperatur des so erhalte nen Mischpolyamids wurden gemessen» Tabelle-VII sseigt die Ergebnisse.
0 β 8 2 / 2 1
Φ H H Φ
IA
»A
»A
Jt
CM
T-
CA
122
»A
Jt
»A
O
CA
ZZl
65/35 ZlZ CA
CVl
75/25 CM
»A
CM
121
85/15 CM
t-«·
CM
122
95/5 00
CVl
122
93/3 CM
On
CM
122
100/0 On
CM
122
I
I U
•Η Φ
» η a
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0/100 379 O
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365 ON
CA
OO
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ο
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CA
CVJ
CA
27/75 O
«A
128
35/65 O
CA
CA
CA
CM
Τ
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Φ H Ö
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A CJ Ή VO
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O
X
Ο
O
δ
OOÖ 882/212
In Tabelle VII bedeutet A12 ©in® sich wiederholende Einheit
von Dodeeamethylenterephthalamid
(- NH(CHg)12NHOC - # >Ä- CO - )
und B£ eine sich wiederholende Einheit von Hexamethylenhexao
hydroterephthalamid
(- NH(CHg)6NHOC -/ H \-CO- )
Tabelle VII zeigt, daß$ wenn die Komponente A12 des Mischpolyamids in einer Menge von 55 Mol-$> oder weniger vorliegt v der Schmelzpunkt des Mischpolymers höher als 3°°° C lag und schnell anstieg und gleichzeitig di© Glasübergangstemperatur ebenfalls anstieg. Dieses Phänomen zeigt, daß es für die erwähnten Zwecke oft nicht bevorzugt ist, ein Mischpolyamid zu verwenden, das aus weniger als 35 Mo1-$ ^12 und mehr als 65 Mo1-$ B^ besteht, um die nach der Erfindung angestrebten Hauptziele zu erreichen.
Beispiel 6
80 Gewichtsteile des bei der Umsetzung von Dodecamethylendiamin mit Terephthalsäure erhaltenen Salzes und 20 Gewichtsteile des bei der Umsetzung von Hexamethylendiamin mit Hexahydro terephthalsäure erhaltenen Salzes wurden miteinander vermischt, und 100 Gewichts%eile des so erhaltenen Gemisches wurden zusammen mit 35 Gewichtsteilen Wasser und 1/50 (Mol/ Mol-Gemisch) in den Reaktionskessel gegeben. Die Luft in dem
009882/2124
Reaktionskessel wurde durch Stickstoffgas verdrängt»
Die Polymerisation wurde nach den folgenden Stufen durchgeführt:
1. Stufe t Polymerisation unter Erhitzen von Raumtemperatur auf 180 C und Steigerung des Überdruckes von 0 auf 10 kg/cm während zwei Stunden.
2. Stufet Polymerisation unter Erhitzen von 180 auf 250° C und unter Aufrechterhaltung des Überdruckes von 10 kg/cm während zwei Stunden.
3» Stufet Polymerisation unter Erhitzen von 250 auf 300°_C" und Verminderung des Überdruckes von .10 auf 0 kg/cm durch öffnen gegenüber der Atmosphäre während zwei.Stunden.
k . Stufe t Polymerisation unter Aufrechterhaltung der Temperatur von 300 C unter Atmosphärendruck während einer Stunde.
Das so erhaltene Mischpolyamid wurde a^trudiert und nach dem Kühlen pulverisiert. Dieses Mischpolyamid besaß einen Schmelzpunkt von 252° C, eine relative Viskosität (*Xr) in Schwefelsäure von Ztkkt- gemessen nach der In Beispiel 1 beschriebenen Methode, sowie 0,12 Gewicht»«^ wasserlösliche Verbindung.
Dies·· Mischpolymer wurde bei 295° C ffeeohmolaen, durch eine Spinndüse mit Zk öffnungen, von denen jed· einen Durchmesser
009862/2124
_ 3Λ - 2Ü30741
von 0,25 mm besaß,- extrudiert, und unter Bildung unverstreckter Fäden mit einer Geschwindigkeit von. 400 m je Minute aufgewickelt. Die so erhaltenen Fäden wurden anschließend über einem heißen Dorn von 90° C und über einer heißen Platte von 180 C mit einer Geschwindigkeit von 400 m je Minute auf das 3,5-fache ihrer ursprünglichen Länge verstreckt.
Nach dem gleichen Spinnverfahren wie oben wurden ein verstreckter Faden von Nylon 6 und ein verstreckter Faden von PoIyäthylenterephthalat hergestellt.
Verschiedene Eigenschaften dieser drei Fäden wurden gemessen. Tabelle VIII zeigt die Ergebnisse.
Tabelle VIII Eigenschaften der verstreckten Fasern
,«_Ver streckte
Eieen-^"^"^^^
schäften ^**^-«^^
Nach der
Erfindung
Nylon β Polyäthylen»
terephthalat
Denier 70,8 70,5 70,1
Tg (° C) * 121 38 79
Zerreißfestigkeit
(e/d)
550 535 456
Dehnung in trocke
nem Zustand ($)
22,7 27,3 22,6 -
Yeung-Modul (g/d) 70,8 25,0 112,1
Schrumpfung in
■ladendem Wasser (7
I) ^2 13, h 6,9
. 35- 203Ü7 41
Beispiel 7
Ein Mol Terephthalsäure wurde mit 1 Mol Undecamethylendiamin in 2.100 cmJ Wasser von 9& C während etwa 3° Minuten ranter Rühren umgesetzt, um eine transparente Lösung des Salzes.-zu gewinnen. Die Lösung wurde auf Raumtemperatur abgekühltf um das Salz auszufällen. Das so erhaltene Salz in einer Ausbeute von 96,5$ besaß einen Schmelzpunkt von 2^0 C.
Andererseits wurde ein Mol Hexahydroterephthalsäure mit 1 Mol Undecamethylendiamin in den 3· 600 cm Isopropanol bei 70 C . während 3° Minuten unter Rühren umgesetzt. Das Salz fiel auf einmal aus, doch wurde das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Ausbeute des Salzes betrug 93»6$· Das Salz bestand aus Cis-Isonier mit einem Schmelzpunkt von 173 C und Trans-Isomer mit einem Schmelzpunkt von 203 C, gemessen durch Differentialwärmeanalyse.
Verschiedene Gemische dieser zwei Salzarten wurden hergestellt. Jedes Gemisch dieser Salze wurde in Wasser gelöst, um eine wässrige Lösung mit einem Gehalt von 60 Gewichts-^ des Gemisches zu gewinnen, und jede dieser Lösungen enthielt 1/50 Mol/Mol Benzoesäure als Polymerisationskontrollmittel.
Die Polymerisation wurde mit den folgenden Stufen durchgeführt«
1. Stufe t Polymerisation unter Erhitzen von 25 auf 180° C und Steigerung des Überdruckes von 0 auf 10 kg/cm während zwei Stunden.
0 9 6 8 2 /2 12 Λ ORIGiNAL INSPECTED
2. Stufe: Polymerisation unter Erhitzen von 180 auf 250 C und Aufrechterhaltung des Überdruckes auf 10 kg/cm während zwei Stunden.
3. Stufei Polymerisation unter Erhitzen von 250 auf 300° C und Verminderung des Überdruckes von 10 auf 0 kg/cm während
• ■ -
zwei Stunden durch Öffnen gegenüber der Atmosphäre.
4. Stufe: Polymerisation durch unter Beibehaltung der Tem-
o
peratur auf 300 C in einer StickstoffgasatmoSphären während
einer Stunde. . ·
Die Schmelzpunkte der so erhaltenen Mischpolyamide wurden gemessen.
Aus diesen Polyamiden wurden unter Verwendung einer kleinen Spinnmaschine unverstreckte Fäden erhalten. Die unverstreckten Fäden wurden anschließend über einem heißen Dorn von 80 C und über einer heißen Platte von 160 C auf etwa das 3-fache ihter ursprünglichen Länge verstreckt. Tabelle XX zeigt die Ergebnisse.
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Tabelle IX
Mischpolymerisat ione-Molverhältnis A,
M. P. (o C)
Λ,
Temperatur des Spinnens (° C)
Eignung für Spinnverfahren
Eigenschaften der verstreckten Fäden
Zerreißfestig
keit (g/d)
Dehnung
Young-Modul (g/d)
100/0
289
2,04
320
80/20
271
2f 14
300
1,09
23,0
39,7
60/40
255
2,01
290
3,1
26,2
38,5
40/60
20/80
0/100
261
28?
305
2,19
2S11
290
32O
32Ο
3,7
1f6
15,8
21,3
43,2
O GO CD
In Tabelle IX bedeutet die Bezeichnung " (TJj) ", daß das Mischpolyamid ausgezeichnete E±ga,wa.g für ©in Verspinnen besaß, die Bezeichnung a y\ " , daß das Mischpolymer noch für Verspinnen geeignet war, aber majaotaaal das Phänomen von Faserbrüchen während der Verarbeitung zeigte, und die Bezeichnung "X", daß es wegen häufiger Paserbrüche unmöglich war, die Paser kontinuierlich zu verspinnen. Außerdem bedeutet A11 eine Nonamethylenteremphthalamideinheit der Formel
-OC-
und B11 eine Nonamethylenhexahydroterephthalamideinheit der Formel
- / H \ - CONH(CH2) 1 .,NH -
- OC
Die relative Viskosität ( *L ) wurde der nach der gleichen Methode wie in Beispiel 1 gemessen.
Beispiel 8
Nach dem Verfahren dee Beispiele 2 wurden drei Arten von einfädigen Garnen aus den folgenden Polyamiden hergestellts
(l) Ein Mischpolymer aus 65 Mol»# mlnrnv Dodeoasaethyleiitereph thalamldeinheit der Formel
- OC - f ^- CONH(CH2) 12NH -
009882/2124
und einer Dodecamethylenhexahydroterephthalamldeinheit der Formel
- OC - ( H V- CONH(CH-)15NH-
(nach der Erfindung)·
(ii) Ein Mischpolymer aus 80 Mol-# Dodecamethylenterephthalamideinheit und 20 Mo1-$ Dodecamethyleneuberamid der Formel
- OC(GH2)6C0NH( ( Vergleichsvereuch 1 ).
(iii) Nylon 6 (Vergleichsvereuch 2). Tabelle X zeigt die Spinnbedingungen und die Eigenschaften der Fasern.
009682/2 1 2
Tabelle X
ο co οο
Spinntemperatar ( C)
Verstrecktemperatar ( C)
Vers tre ckverhältni s
Nach der
Erfindung
18,3
18, 1
Vergleichs
beispiel 1
Vergleichs
beispiel 2
Verfahrensbedin
gungen
Denier (d) 305
150
4,0
"*> 1:5? 300
150
4,0
270
60
4,0
441 4.3 442 440
Zerreißfestigkeit (trocken) / ι \ 5,21
(feucht) ^8' ' 5,16
0,80 4,96
^,93
5,40
4,80
Eigens chaften Dehnung (trocken) /^n
(feucht) κη°'
17,6
17,8
20,0
19,8
der Faser Knotenfestigkeit (trocken)/
(feucht) U
3,75
3,72
3,93
3,66
Schrumpfung in siedendem
WSsser (#)
5,5 10,8
DimensionsStabilität, /Jr ^
Verhältnis VP)
1,52 2,95
CD CO CD
In Tabelle X wurde das Verhältnis der Dimensionsstabilität folgendermaßen gemessen: Eine Probe, deren Länge gemessen wurde, wurde mit 5OO g eines daran hängenden Gewichts belastet und in Siliconöl bei I3O0 C behandelt. Nach 100 Hinuten wurde die Länge der so behandelten Prob© wieder gemessen, und das Verhältnis der Dimensionsstabilität wurde nach folgender Formel berechnett
Verhältnis der Dimensionsstabilität = ' χ 100
L1
worin L die ursprüngliche Länge der Probe und L2 die Länge der Probe nach der Behandlung ist.
Tabelle X erläutert, daß dieses Mischpolyamid offenbar eine ausgezeichnete Dimensionsstabilität besitzt,, selbst nachdem es zu einem einfädigen Garn geformt worden war, das normalerweise wegen seiner großen Denierzahl keine gute Dimensionsetabilität hätte.
Beispiel 9
Nach dem Verfahren des Beispiels 1 wurde ein Mischpolymer au· 65 Mol-$ einer Dodecamethylenterephthalamldelnhelt und 35 Mol-# einer Dodecamethylenhexa&ydro tarephthalaaidei~nhe.it hergestellt. Dieses Mlechpolyamid wurd· unter Bildung von Schnitzeln mit einem Durchmesser von 2 mm und einer Länge von 3 bub geformt. Dloae Schnitzel wurden dim Zylinder «eines Extruders zugeführt, der mit einer auf 260 - 285° C erhitzten Sehnecke ausgestattet war, und zu einer auf 80 C erhitzten
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Schnecke ausgestattet war, und asu ©iner auf 80° C erhitzten Form mit einem Querschnitt von 30 am ' 3 mm und einer Länge von 220 mm extrudiert. Der ao--'geformte Gegenstand wurde in
der
Wasser eingetaucht, danach einen Monat auf Eamtemperatur gehalten wurde.
Nach der gleichen Methode wie oben wurde ein Formling aus Nylon 6 hergestellt, und dieser wurde ebenfalls in Wasser eingetaucht, das einen Monat auf Raumtemperatur gehalten
wurde.
Die Dimensionsstabilität dieser beiden Formlinge wurde gemessen. Tabelle XI zeigt die Ergebnisse.
Tabelle XI
Entnahme aus der Nach der
Erfindung
07 - Nylon 6 53
Schrumpfung nach
Form (%)
Längsrichtung ($) 1| 13 1, 93
Dehnung nach
Eintauchen in
Querrichtung ($.) O, 11 1, 03
Wasser während
•ines Monats
Gleichgewichts-Wasserabsorption
(bei 25° C, 60$ relativ© Feuch
tigkeit)
O9 2, 5
.·■ 4,
In der Tabelle XI bedeutet der
Entnahm· aus der Form" die Längeaohrumpfun'e des Geg©nstand«sv
unmittelbar nach der Entnahme aus der Form
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Allgemein zeigt ein Polyamid nach dem Formen eine charakteristische Schrumpfung. Besonders ein geformter IBLyamidgegenstand, der aus einer auf Raumtemperatur gekühlten Form entnommen wurde, schrumpft normalerweise. Wenn andererseits Polyamid in Wasser eingetaucht wird, absorbiert Polyamid Wasser, und dies verursacht eine Quellung. Daher besitzt ein Polyamid mit größerem Schrumpfungsgrad und größerem Quellungsgrad geringere DimensionsStabilität.
Die Mischpolyamide nach dieser Erfindung erwiesen sich als ausgezeichnet hinsichtlich der Dimensionsstabilität.
Außerdem wurde das Mischpolyamid dieses Beispiels hinsichtlich verschiedener mechanischer Eigenschaften gemessen. Es wurde gefunden, daß es eine Streckgrenze von 660 kg/cm , eine Dehnung an der Streckgrenze von 10$, einer Bruchfestigkeit von 592 kg/cm und einer Dehnung am Bruchpunkt von 14$ besitzt.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Formbares Mischpolyamid, dadurch gekennzeichnet, daß es sich wiederholende Terephthalamideinheiten der allgemeinen Formel (a)
    - CONH(CH2 )mNH -
    und sich wiederholende Hexahydroterephthalamideinheiten der allgemeinen Formel (b)
    .0.
    - OC - ( H ) - CONH(CH ) NH -
    2'n
    umfaßtι worin der Gehalt jeder der Einheiten (a) und (B) wenigstens 5 Mol-$, bezogen auf die gesamten Amideinheiten des Polyamids beträgt und m und η Zahlen im Bereich von 6-12 bedeuten und gleich oder verschieden sein können·
    2. MischpοIyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 20 - 95 Mol-$ der sich wiederholenden Einheit der Formel (a) und aus 80-5 Mol-# der sich wiederholenden Einheit der Formel (b) besteht und m gleich wie oder größer als η ist.
    3. Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 5-80 Mol-$ der sich wiederholenden Einheit der Formel (A) und aus 95 - 20 Mol-# der sich wiederholenden Einheit der Formel (b) besteht und das m kleiner al. ftföfa 2 / 2 1 2 Λ
    ORIGINAL INSPECTED
    ■.-■45-: 2 03G741
    k, Mischpolyamid nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Schmelzpunkt unter 300° C besitzt.
    5· Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 15 - 80 Mol-$ Hexamethylene terephthalamid und 85 - 20 Mol-# Nonamethylenhexahydroterephthalamid besteht.
    6. Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 10 - 60 Mol-$ Hexamethylenter ephthal amid und 90 - kO Mol-$ Undecamethylenhexahydrο-terephthalamid besteht.
    7. Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 5 - 70 Mol-$ Hexamethylenterephthalamid und 95 - 3° Mol-$ Dodecamethylenhexahydroterephthalamid besteht.
    8. Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 45 - 90 MoI-^ Nonamethylenterephthalamid und 55 - 10 Mol-% Hexamethylhexahydroterepjt/hthalamid besteht. .
    9. Misohpolyamid nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß ·■ im wesentlichen aus 90 - 30 MoI-^ Nonamethyl·η- terephthalamid und 10 - 70 MoI-^ Nonarnethylenhexahydroterephthalamid besteht.
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    10. Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 20 - 70 Mol~$ Nonamethylenterephthalamid und 80 - 30 Mol-# Dodecamethylenhexahydrο-terephthalamid besteht.
    11. Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 20 - 90 Mo1-$ Undecamethylenterephthalamid und 80-10 Mol-# Undecamethylenhexahydrο-terephthalamid besteht.
    12. Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 60 - 95 Mol-% Dodecamethylenterephthalamid und k0 - 5 Mo1-% Hexamethylenhexahydrο-terephthalamid besteht.
    13* Mischpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 30 - 95 Mol-^ Dodecamethylenterephthalamid und 70-5 Mol-# Nonanethylenhexahydrο-terephthalamid besteht.
    Ik, Misehpolyamid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus 95 - 50 Mol-56 Dodecamethylenter ephthal amid und 5-50 Mol-# Dodecamethylenhexahydroterephthalamid besteht.
    15. Verwendung eines Mischpolyamids nach Anspruch 1 - 14 lur Herstellung von Formungen, voraugsweise Fäden, Fasern und Filmen.
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    16.Verwendung nach Anspruch 15 zur Herstellung von Formungen durch Spritzgußverfahren.
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    Hi
    Leerseite
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2729190A1 (de) * 1976-06-28 1977-12-29 Rhone Poulenc Ind Neue copolyamide auf basis von hexamethylenadipamid
EP0725101B1 (de) * 1995-02-01 1998-04-01 Ems-Inventa Ag Transparente, farblose amorphe Polyamide und Formteile
DE102004040151A1 (de) * 2004-08-19 2006-03-09 Hosokawa Alpine Ag Folienblaskopf für die Herstellung von Schlauchfolien

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DE102004040151A1 (de) * 2004-08-19 2006-03-09 Hosokawa Alpine Ag Folienblaskopf für die Herstellung von Schlauchfolien

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