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Bett vorzugsweise Krankenhausbett Die Erfindung bezieht sich auf
ein Bett, vorzugsweise auf ein Krankenhausbett mit einem Rahmen und einem Fahrgestell.
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Normale Standardbetten weisen einen Kopf- und einen Fussteil mit je
zwei Beinen auff die durch den Rahmen miteinander zum Bettgestell verbunden werden0
Ein so fest zusammengesetztes einfaches Bettgestell ist zwar preiswert und einfach
in seiner Handhabung9 jedoch den modernen Anforderungen, vorzugsweise in einem Krankenhaus,
, nicht gewachsen. Normalerweise sind die Beine zwar mit Fahrrädern verbunden, «jedoch
lässt sich das Bett weder durch Höhenverstellung noch durch Verschwenken seiner
Liegefläche den jeweiligen medizinischen Bedürfnissen anpassen.
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Uin dem abzuhelfeng insbesondere abero um Betten für Patienten mit
besonderen Krankheiten, etwa Herzkrankheiten, zu schaffen, sind ausserordentlich
teure und aufwendige Spezialbetten mit Höhen- und Seitenverstellung entwickelt worden,
deren Liegeflächen darüberhinaus drei oder mehrteilige, gegeneinander verstellbare
Flächenbereiche aufweisen.
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Bekannt geworden ist beispielsweise eine Bettstelle, , insbesondere
Krankenhausbettstelle, bestehend aus einem Fahrgestellg einem darauf um eine Querachse
schwenkbar gelagerten, durch einstellbare Streben abgestützten, doppelten verwindungssteifen
Bettrahmen und aus einem Matratzenrahmen, bei welchem der Bettrahmen und der den
Rückenteil darstellende Rahmen des Matratzenrahmens zum Verlängern ausziehbare Teile
aufweisen.
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Dieses Bettgestell ist weiterhin gekennzeichnet durch eine der Höhe
nach terstellbare Bindung zwischen dem Fahrgestell und dem Bettrahmen, zum n Beispiel
durch Getriebe oder ineinandergleitende Rohre, Hit einer in Längsrichtung der Holme
verschiebbaren und feststellbaren Lagerung, zum Beispiel durch Klemmhülsens kann
der Bettrahmenschwerpunkt über der Querachse einjustiert werden (Deutsche Patentschrift
1 145 322>.
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Obzwar ein derartiges Bettgestell zahlreiche Vorteile bietet , besitzt
es viele Einzelteile und kann meist nur durch mehrere Pflegepersonen eingestellt
werden.
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Hit der Erfindung soll ein aus nur wenigen Einzelteilen susammensetzbares
Bettgestell geschaffen werden9 mit welchem jedoch die gleichen Bedürfnisse befriedigt
werden können, wie mit mehreren unterschiedlichen Spezialbetten. Das neue Bett sollte
nicht nur universeller einsetzbar, sondern auch einfacher herstellbar und vor allem
im Hinblick auf den Personalmangel mit geringerem Zeitaufwand zu warten und einzurichten
sein als bekannte Spezialbetten. Man wollte damit zugleich die Lagerhaltung, die
Herstellung und die Pflege der Bettstellen vereinfachen.
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Uhn diesen Zweck zu erreichen liegt der Erfindung die technische Aufgabe
zugrunde nicht nur ein vereinfachtes Fahrgestell und einen einfacheren Rahmens sondern
darüberhinaus auch eine einfachere Verbindungsmöglichkeit zwischen Rahmen und Fahrgestell
zu schaffen. Diese Verbindungsmöglichkeit soll dabei so konstruiert sein, dass sie
sich prinzipiell sowohl für preiswerte, nicht verstellbare, , verschwenkbare als
auch für relativ teure verschwenkbare und höhenverstellbare Betten eignet.
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Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, unterhalb des Rahmens eine Verbindungsvorrichtung
anzuordnen, die mit dem oberen Ende einer Säule in Wirkverbindung steht, an derem
unteren Ende Holme sitzen, die die Fahrräder des Bettgestells aufnehmen.
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Erfindungsgemäss wird die Verbindungseinrichtung unterhalb des Schwerpunktes
des Rahmens angeordnet, Inbesondere wird die Verbindungseinrichtung erfindungsgemäss
unterhalb des festliegenden Rahmenschwerpunktes an den Holmen des Rahmens befestigt.
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Von besonderem Vorteil ist es, zu II wenn die Verbindungseinrichtung
in Verbindung mit Bettrahnen Verwendung findet, deren Schwerpunkt unterhalb des
Steissbeines eines in Ublicher Rückenlage liegenden Normalpatienten liegt, und dort
durch festliegende Drehgelenke einer Rtlckenlehne fixiert ist Bei einen derartigen
Bett ist der Schwerpunkt des Rahnens nicht durch einen sich bewegenden Patienten
vorgegeben, sondern eindeutig durch die Drehgelenke der Rückenlehne festgelegt.
Die Länge der Rückenlehne eines derartigen Bettgestells entspricht der Länge des
Rumpfes. Hinter den Drehgelenken der Rückenlehne, zum Fussteil des Bettes hin, kann
eine besondere Einrichtung zur Aufnahme des Gewichtes des Patienten derart geschaffen
werden, dass eine gegebenenfalls federnde Platte zwischen den Längsholmen des Bettrahmens
angeordnet wird. Hierdurch lässt sich vermeiden dass, Je nach Lage des Patient eng
die Relativiage des Schwerpunktes in Bezug auf den Bettrahmen korrigiert werden
muss.
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Im Falle eines einfachen preiswerten Standardbettes ist der Rahmen
auf diese Weise fest mit der Säule des Fahrgestells verbunden.
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In Weiterbildung der Erfindung kann die Verbindungseinrichtung mit
einer Schwenkvorrichtung für den Rahmen kombiniert sein.
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Eine derartige Schwenkvorrichtung enthält relativ zur Säule unverschwenkbare
Teile und diesen gegenüber arretierbare Teile.
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Die gegeneinander beweglichen Teile der Schwenkgelenke lassen sich
durch an sich bekannte Arretiervorrichtungen nach einer Verschwenkung festsetzen.
In einem Ausführungsbeispiel der Erfi@@ung enthalten die arretierbaren Schwenkgelenke
eine an sich bekannte Stirnverzahnung.
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Von Vorteil ist eso wenn die Schwenkverbindung mit einer Brems-Vorrichtung
in Wirkverbindung steht die entweder Bremsfedern oder hydraulische und/oder pneumatische
Bremsen enthalten kann.
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Dadurch, das das Fahrgestell eine Säule enthältn ergibt sich der weitere
Vorteils dass in der Säule eine Höhenverstellvorrichtung angeordnet werden kann,
an deren aus der Säule heraustretenden Enden die Verbindungseinrichtung zwischen
Rahmen und Fargestell befestigt wird. Auf diese Weise lässt sich die Höhenverstellvorrichtung
nicht nur gegen Versohmutsung bzw. äussere Einwirkungen schützen, sondern durch
die zentrale Säule des Fahrgestells erhält das Bett darüberhinaus ein modernes,
dem Stil der modernen Krankenhausmöbel angepasstes Aussehen.
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Die Höhenverstellvorrichtung kann eine hydraulische und/oder pneumatische
Verstelleinrichtung enthalten. In anderen Ausführungsbeispielen kann der Durchmesser
der Säule auch so gestaltet sein9 dass er eine mechanische Verstelleinrichtung aufnehmen
kanne Wenn die Säule Kreisquerschnitt besitzt, wird meistens nur eine Hubstange
die Verbindung zwischen dem Bettrahmen und der Höhenverstellvorrichtung herstellen0
In diesem Pall schliesst die Hubstange eine Geradführung ein0 vermittels der ein
Verschwenken des Bettrahmens um seine Achse vermeidbar ist.
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Erfindungsgemäss werden die Holme zum Aufnehmen der Fahrräder des
Bettgestells nach Art ton Kastenträgern ausgebildet. Hierdurch wird Raum geschaffen,
Teile der Höhenverstellvorrichtung aufzunehmen. In einem Ausführungsbeispiel sind
dabei die Hub Elemente dieser Höhenverstellvorrichtung in der Säule und die Antriebselemente
der hydraulischen und/oder pneumatischen bzw. mechanischen Verstelleinrichtung in
den Holmen untergebracht.
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Die Säule kann aber auch einen länglichen Querschnitt aufweisen.
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In diesem Fall kann die Säule eine Schraubspindel tiir eine Hubmutter
enthalten, an die eine Traverse mit zwei Hubstangen für den Rahmen des Bettgestells
angeschlossen sind. Dadurch, dass in diesem Ausführungsbeispiel zwei Hubstangen
verwendet werden, lässt sich von vornherein eine Verschwenkung des Bettrahmens gegenüber
dem Fahrgestell vermeiden.
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An die Schraubspindel kann ein Schneckenrad angeschlossen sein, das
entweder von einer Querseite oder von einer Längsseite des Rahmens her antreibbar
ist. Nan kann zum Antreiben der Höhenverstellvorrichtung Elektromotoren, Fussbetätigungsmittel
bzw.
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Handräder verwenden.
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Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den beigefügten Zeichnungen.
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Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte Verschwenkeinrichtung,
Fig. 3 eine Einzelheit, Fig. 3a eine weitere Einzelheit Fig. 4 einen Querschnitt
durch eine schematisch dargestellte pneumatische oder hydraulische Höhenverstellvorrichtung,
Fig. 5 einen Querschnitt durch eins schematisch dargestellte mechanische Höhenverstellvorrichtung,
Fia, 6 eisen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte weitere Höhenverstellvorrichtung
und Fig. 7 eine scheamtisch dargestellte Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Figur 1 zeigt in perspektivischer Ansicht ein allgemein mit 1 bezeichnetes
Bett, das aus einem Rahmen 2, Natratzenteilen 30, 31, einem allgemein mit 3 bezeichneten
Fahrgestell und Verbindungselementen 2a, 2b und 14 besteht, mittels der Rahmen 2
und Fahrgestell 3 miteinander verbunden sind. Der Rahmen kann in üblicher Weise
aus Rund- oder Vierkantrohr hergestellt sein und Kopf und Fussteile besitzen.
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Eine Rückenlehne 13 ist um Drehgelenke 12 verschwenkbar, die test
mit dem Rahmen 2 verbunden sein können. Die Rückenlehne 13 kann mit nicht dargestellten,
an sich bekannten Elementen in einer eingestellten Schräglage arretiert werden.
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Die Rückenlehne 13 im dargestellten Ansführrngsbeispiel ist so lang
wie der Rumpf eines Normalpatienten Hinter den Drehgelenken 129 zum Fussende des
Bettes hin, ist ein relativ schmales Natratzenteil 31 vorgesehen, das unterhalb
des Steissbeines eines in Normallage liegenden Normalpatienten liegt. Unter dem
Natratzenteil 31 liegt, zwischen den beiden Längsholmen des Rahmens 2 ausgespannt9
eine besondere Verstärkung in Forlh einer nicht erkennbaren Platte, an die auch
die Bespannung zum Fussende des Bettes hin angeschlossen ist.
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Durch die Festlegung der DrehpUnkte 12 in Verbindung mit der 8emessung
der Rückenlehne 13 ist der Schwerpunkt des Bettrahmens 2 vorgegeben. Die Gesamtlänge
des Bettes ist so bemessen, dass dieser festgelegte Schwerpunkt auch dann erhalten
bleibt, wenn unterschiedliche lange Patienten im Bett liegen.
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Der Schwerpunkt des in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiels
ist mit 5 bezeichnet. Unterhalb dieses Schwerpunktes ist eine Säule 6 angeordnet,
die einen wesentlichen Teil des Fahrgestells 3 bildet. Am unteren Ende 6a der Säule
6 sind Sol 8 befestigt, die nach Art von Kastenträgern ausgebildet sind. Im dargestellten
Austuhrungsbeispiel weisen die Holme 8 zur Säule 6 hin einen
grösseren
Querschnitt auf und verjüngen sich nach aussen, wo übliche Fahrräder 10 für das
Bettgestell 3 angeordnet sind.
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Der Rahmen 2 trägt Lenkräder 11, die ein Anstoßen der Ecken des Rahmens
bzw. des Rahmens selbst an Wänden und dergleichen verhindern. Die Holme können am
unteren Ende 6a der Säule 6 angeschweisst sein. Am oberen Ende 6b ist ein Rohr 14
der Verbindungseinrichtung befestigt, im einfachsten Fall angeschweisst.
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Bei der preiswertesten Standardausführung sind an den Enden des Rohres
14 Streben befestigt, die eine feste Verbindung zum Rahmen 2 herstellen. Gemäss
Figur 3 können für die Verbindung zwischen dem Rohr 14 und den Uingsholmen des Rahmens
2 auch Längsstützen 2a verwendet werden.
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An beide Enden des Rohres 14 sind in einem weiteren Ausfiihrungsbeispiel
der Erfindung Schwenkgelenke 15 einer allgemein mit 4 bezeichneten Schwenkvorrichtung
angeschlossen. Figur 2 lässt im Querschnitt die schematisch dargestellten wesentlichen
Teile einer derartigen Schwenkvorrichtung 4 erkennen. In der Mitte des Rohres i4
ist beispielsweise ein Element 14a gelagert, welches der Drehachse 14b der Verschwenkvorrichtung
4 als Lager dient und ein Steilgewinde aufweist, in welchem entsprechende Zapfen
der Drehachse 14b geführt werden. Das andere Ende de der Drehachse 14b ist im äusseren
Ende des Rohres 14 längsverschiebbar gelagert. Dieses Ende des Rohres 14 nimmt auch
einen Teil 15b einer Stirnverzahnung auf, welches zwar in Längsrichtung des Rohres
um eine geringe Strecke längsverschiebbar ist, , welches aber durch geeignete, nicht
dargestellte Mittel an einer Rotation gegenüber dem Rohr 14 gehindert wird. Die
Drehachse 14b ist durch das äussere Ende des Rohres 14 hindurchgeführt und mit einem
Handgriff 14c versehen. Auf dem nach aussen ragenden Ende der Drehachse 14b ist
der verschwenkbare Teil 15a des arretierb en Drehgelenks 15 gelagert, welches, beispielsweise
iter Längsstützen 2a gemäss Figur 3, an die Längsholme des Rahmens 2 angeschlossen
ist.
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Die Figur 2 lässt erkennen, dass durch eine entsprechende Verschwenkung
des Handgriffs 14c die Stirnverzahnung der Teile 15a und 15b entweder gelockert
oder fest miteinander verzahnt werden können. Um ein Umkippen des Bettrahmens nach
Lösung einer Stirnverzahnung 15at 15b zu verhindern, können innerhalb des Rohres
14 Bremstedern 16 vorgesehen sein, die auf geeignete, hier jedoch im einzelnen nicht
dargestellte ifeise mit dem verschwenkbaren Teil 15a der Stirnverzahnung in Wirkverbindung
stehen, Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann die Schwenkvorrichtung
4 auch mit einer hydraulischen bzw. pneumatischen Bremse versehen sein. Diese kann
aus einem Gehäuse bestehen, in das, bis zur Drehachse 14 hin, eine Platte 17a hineinreicht.
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Die Drehachse 14b selbst.kann mit einer Lochplatte 17b versehen sein.
Beim Verschwenken der Drehachse 14b kann die Schwenkgeschwindigkeit dadurch begrenzt
werden, dass sich das im Raum zwischen der Lochkarte 17b und der Platte 17a befindliche
Fluid durch die Löcher der Lochkarte 17b hindurchpressen nrmsso Ohne am Kern der
Erfindung etwas zu ändern, kann die Eremsfed-r auch beispielsweise als Torsionsfeder
ausgebildet sein. In einem weiteren Ausfahrungsbeispiel der Erfindung kann die Säule
6, ohne ihre äussere Form gegenüber den bisherigen Ausführungsbei spielen zu verändern,
auch eine Höhenverstellvorrichtung aufnehmen. Figur 4 zeigt schematisch einen Querschnitt
durch die Säule 6 mit zwei daran angeschlossenen Ilolmen 8. Innerhalb der Säule
6 ist ein Hauptzylinder 13a angeordnet, in dem ein beweglicher Kolben 19 mit einer
Kolbenstange 19a sitzt, die nach oben aus der Säule 6 herausragt und am Rohr 14
befestigt ist.
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Die Kolbenstange 19a weist eine Geradführung auf, durch die ein Verschwenken
des Bettrahmens um die Längsaclis. der Kolbenstange 19a herum verhindert wird.
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Über Rohrleitungen 18d ist der Haupt zylinder 18a an Pumpzylinder
18b bzw. 18c angeschlossen, die, wie Figur 4 zeigt, in den Ilolmen
angeordnet
sein können. Sie stehenin an sich bekannte Weise mit Fusspumpen 20 in Wirkverbindung.
Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern kann auch nur ein, entsprechend grosser.
Pumpzylinder 18b bzw. 18c vorgesehen seine Es können aber auch alle Holme des Fahrgestells-Je
einen Pumpzylinder 18b bzw. 18c enthalten. Durch Betätigung eines der Pumpzylinder
lässt sich eine bestimmte Höhenverstellung ermöglichen. Durch Betätigung eines zweiten
oder eines folgenden Pumpzylinders kann eine weitere Verstellung der Höhe vorgenommen
werden.
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Die schematische Zeichnung der Figur 4 enthält nur die wesentlichten
Einzelheiten der pneumatischen bzw. hydraulischen IIöhenverstellrorri.chtung. Die
Ru'ckführleitungen des hydraulischen bzw.
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pneumatischen Mediums, die beim Absenken des Bettrahmens in Tätigkeit
treten, sind nicht dargestellt. Es versteht sich, dass die Pumpsylinder 18b, 18c
auch mit elektrischen Antrieben verbunden sein können.
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Figur 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer mechanischen Höhenverstellvorrichtung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das Rohr 14 an eine Hubstange 26 angeschlossen,
die innerhalb der kreiszylinderförmigen Säule 6 gelagert und geführt ist. Am unteren
Ende der Hubstange 26 ist eine Platte vorgesehen, au der eine Rolle eines Hubhebels
25 anliegt, der in einem Schwenkpunkt 25a gelagert ist und mit einer Hubmutter 24
in Wirkverbindung steht.
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Die Hubmutter 24 wirkt mit einer Hubschraube 23 zusammen, die über
eine Verbindungswelle 23a an einen Ratschenantrieb 22 angeschlossen ist, der mittels
eines Fusshebels 21 bedient werden kann. Durch an sich bekannte Mittel kann ein
geeignetes Absinken des hochgestellten Rahmens 2 erreicht werden.
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Auch im Ausführungsbeispiel nach Figur 5 ist eine Qeradrührung der
Hubstange 26 erforderlich. Anstelle des Fussantriebes 21, 23 kann auch ein Antrieb
durch Handräder bzw. Elektromotoren zur Anwendung kommen.
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Im Ausführungsbeispiel nach Figur 6 weist die Säule 7 einen länglichen
Querschnitt auf und steht mit Holmen 9 in Verbindung.
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Innerhalb der Säule 7 ist mittels eines unteren Lagers 36 und eines
oberen Lagers 39 eine Schraubspindel 34 gelagert. Ihr oberes Ende weist ein Schneckenrad
42 aufs an das eine Schnecke angeschlossen ist, die, beispielsweise über eine Gelenkwelle,
von der Längs- bzw. Querseite des Bettrahmens her betätigt werden kann. Die Säule
kann oben durch einen Deckel 41 und unten durch einen Boden 38 abgeschlossen sein.
Die Lager 36 und 39 können jedoch auch in Gradstreben sitzen, die vermittels Traversen
an die Querwände der Säule 7 angeschlossen sind. Auf. der Schraubspindel ist drehbar
eine Hubmutter 35 angeordnet, die Uber eine Traverse 33 mit zwei Hubstangen 32 rerbunden
ist, welche durch Gleitlager 40 im oberen Teil der Säule 7 geführt sind. Die oberen
Enden der Hubstangen 32 sind an das Rohr 14 angeschlossen.
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Es ist einleuchtend, dass durch Drehung der Schraubspindel 54 eine
Bewegung des Rahmens 2 im Sinne einer Höher- bzw. Niedrig-Verstellung durchgeftihrt
werden kann.
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Figur 7 zeigt schematisch eine Draufsicht durch ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem eine Höhenverstellvorrichtung gemäss Fig. 6 verwendet wird.
Durch die äusseren rechteckig miteinander verbundenen Striche ist der Rahmen 2 des
Bettes angedeutet. Durch eine strichpunktierte Linie wird der festliegende Schwerpunkt
5 des Rahmens gezeigt. Der Schwerpunkt 5 ist beispiels weise vom Kopfende 2a 90
cm und vom Fussende 2b des Bettes 120cm entfernt.
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Unterhalb des Schwerpunkts 5 ist die längliche Säule 7 im Querschnitt
gezeigt, an die Holme 9 mit Fahrrädern 10 angeschlossen sind. Innerhalb der Säule
7 ist im Querschnitt die Schraubspindel 34, die Hubmutter 39, die Traverso 33 erkennbar,
an welche die Hubstangen 32 angeschlossen sind.