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DE2028194A1 - Bett, vorzugsweise Krankenhausbett - Google Patents

Bett, vorzugsweise Krankenhausbett

Info

Publication number
DE2028194A1
DE2028194A1 DE19702028194 DE2028194A DE2028194A1 DE 2028194 A1 DE2028194 A1 DE 2028194A1 DE 19702028194 DE19702028194 DE 19702028194 DE 2028194 A DE2028194 A DE 2028194A DE 2028194 A1 DE2028194 A1 DE 2028194A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed according
bed
frame
column
adjustment device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702028194
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm 6309 Ebersgons Vogel
Original Assignee
Stahl Vogel, 6309 Ebersgons
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahl Vogel, 6309 Ebersgons filed Critical Stahl Vogel, 6309 Ebersgons
Priority to DE19702028194 priority Critical patent/DE2028194A1/de
Publication of DE2028194A1 publication Critical patent/DE2028194A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/002Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

  • Bett vorzugsweise Krankenhausbett Die Erfindung bezieht sich auf ein Bett, vorzugsweise auf ein Krankenhausbett mit einem Rahmen und einem Fahrgestell.
  • Normale Standardbetten weisen einen Kopf- und einen Fussteil mit je zwei Beinen auff die durch den Rahmen miteinander zum Bettgestell verbunden werden0 Ein so fest zusammengesetztes einfaches Bettgestell ist zwar preiswert und einfach in seiner Handhabung9 jedoch den modernen Anforderungen, vorzugsweise in einem Krankenhaus, , nicht gewachsen. Normalerweise sind die Beine zwar mit Fahrrädern verbunden, «jedoch lässt sich das Bett weder durch Höhenverstellung noch durch Verschwenken seiner Liegefläche den jeweiligen medizinischen Bedürfnissen anpassen.
  • Uin dem abzuhelfeng insbesondere abero um Betten für Patienten mit besonderen Krankheiten, etwa Herzkrankheiten, zu schaffen, sind ausserordentlich teure und aufwendige Spezialbetten mit Höhen- und Seitenverstellung entwickelt worden, deren Liegeflächen darüberhinaus drei oder mehrteilige, gegeneinander verstellbare Flächenbereiche aufweisen.
  • Bekannt geworden ist beispielsweise eine Bettstelle, , insbesondere Krankenhausbettstelle, bestehend aus einem Fahrgestellg einem darauf um eine Querachse schwenkbar gelagerten, durch einstellbare Streben abgestützten, doppelten verwindungssteifen Bettrahmen und aus einem Matratzenrahmen, bei welchem der Bettrahmen und der den Rückenteil darstellende Rahmen des Matratzenrahmens zum Verlängern ausziehbare Teile aufweisen.
  • Dieses Bettgestell ist weiterhin gekennzeichnet durch eine der Höhe nach terstellbare Bindung zwischen dem Fahrgestell und dem Bettrahmen, zum n Beispiel durch Getriebe oder ineinandergleitende Rohre, Hit einer in Längsrichtung der Holme verschiebbaren und feststellbaren Lagerung, zum Beispiel durch Klemmhülsens kann der Bettrahmenschwerpunkt über der Querachse einjustiert werden (Deutsche Patentschrift 1 145 322>.
  • Obzwar ein derartiges Bettgestell zahlreiche Vorteile bietet , besitzt es viele Einzelteile und kann meist nur durch mehrere Pflegepersonen eingestellt werden.
  • Hit der Erfindung soll ein aus nur wenigen Einzelteilen susammensetzbares Bettgestell geschaffen werden9 mit welchem jedoch die gleichen Bedürfnisse befriedigt werden können, wie mit mehreren unterschiedlichen Spezialbetten. Das neue Bett sollte nicht nur universeller einsetzbar, sondern auch einfacher herstellbar und vor allem im Hinblick auf den Personalmangel mit geringerem Zeitaufwand zu warten und einzurichten sein als bekannte Spezialbetten. Man wollte damit zugleich die Lagerhaltung, die Herstellung und die Pflege der Bettstellen vereinfachen.
  • Uhn diesen Zweck zu erreichen liegt der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde nicht nur ein vereinfachtes Fahrgestell und einen einfacheren Rahmens sondern darüberhinaus auch eine einfachere Verbindungsmöglichkeit zwischen Rahmen und Fahrgestell zu schaffen. Diese Verbindungsmöglichkeit soll dabei so konstruiert sein, dass sie sich prinzipiell sowohl für preiswerte, nicht verstellbare, , verschwenkbare als auch für relativ teure verschwenkbare und höhenverstellbare Betten eignet.
  • Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, unterhalb des Rahmens eine Verbindungsvorrichtung anzuordnen, die mit dem oberen Ende einer Säule in Wirkverbindung steht, an derem unteren Ende Holme sitzen, die die Fahrräder des Bettgestells aufnehmen.
  • Erfindungsgemäss wird die Verbindungseinrichtung unterhalb des Schwerpunktes des Rahmens angeordnet, Inbesondere wird die Verbindungseinrichtung erfindungsgemäss unterhalb des festliegenden Rahmenschwerpunktes an den Holmen des Rahmens befestigt.
  • Von besonderem Vorteil ist es, zu II wenn die Verbindungseinrichtung in Verbindung mit Bettrahnen Verwendung findet, deren Schwerpunkt unterhalb des Steissbeines eines in Ublicher Rückenlage liegenden Normalpatienten liegt, und dort durch festliegende Drehgelenke einer Rtlckenlehne fixiert ist Bei einen derartigen Bett ist der Schwerpunkt des Rahnens nicht durch einen sich bewegenden Patienten vorgegeben, sondern eindeutig durch die Drehgelenke der Rückenlehne festgelegt. Die Länge der Rückenlehne eines derartigen Bettgestells entspricht der Länge des Rumpfes. Hinter den Drehgelenken der Rückenlehne, zum Fussteil des Bettes hin, kann eine besondere Einrichtung zur Aufnahme des Gewichtes des Patienten derart geschaffen werden, dass eine gegebenenfalls federnde Platte zwischen den Längsholmen des Bettrahmens angeordnet wird. Hierdurch lässt sich vermeiden dass, Je nach Lage des Patient eng die Relativiage des Schwerpunktes in Bezug auf den Bettrahmen korrigiert werden muss.
  • Im Falle eines einfachen preiswerten Standardbettes ist der Rahmen auf diese Weise fest mit der Säule des Fahrgestells verbunden.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann die Verbindungseinrichtung mit einer Schwenkvorrichtung für den Rahmen kombiniert sein.
  • Eine derartige Schwenkvorrichtung enthält relativ zur Säule unverschwenkbare Teile und diesen gegenüber arretierbare Teile.
  • Die gegeneinander beweglichen Teile der Schwenkgelenke lassen sich durch an sich bekannte Arretiervorrichtungen nach einer Verschwenkung festsetzen. In einem Ausführungsbeispiel der Erfi@@ung enthalten die arretierbaren Schwenkgelenke eine an sich bekannte Stirnverzahnung.
  • Von Vorteil ist eso wenn die Schwenkverbindung mit einer Brems-Vorrichtung in Wirkverbindung steht die entweder Bremsfedern oder hydraulische und/oder pneumatische Bremsen enthalten kann.
  • Dadurch, das das Fahrgestell eine Säule enthältn ergibt sich der weitere Vorteils dass in der Säule eine Höhenverstellvorrichtung angeordnet werden kann, an deren aus der Säule heraustretenden Enden die Verbindungseinrichtung zwischen Rahmen und Fargestell befestigt wird. Auf diese Weise lässt sich die Höhenverstellvorrichtung nicht nur gegen Versohmutsung bzw. äussere Einwirkungen schützen, sondern durch die zentrale Säule des Fahrgestells erhält das Bett darüberhinaus ein modernes, dem Stil der modernen Krankenhausmöbel angepasstes Aussehen.
  • Die Höhenverstellvorrichtung kann eine hydraulische und/oder pneumatische Verstelleinrichtung enthalten. In anderen Ausführungsbeispielen kann der Durchmesser der Säule auch so gestaltet sein9 dass er eine mechanische Verstelleinrichtung aufnehmen kanne Wenn die Säule Kreisquerschnitt besitzt, wird meistens nur eine Hubstange die Verbindung zwischen dem Bettrahmen und der Höhenverstellvorrichtung herstellen0 In diesem Pall schliesst die Hubstange eine Geradführung ein0 vermittels der ein Verschwenken des Bettrahmens um seine Achse vermeidbar ist.
  • Erfindungsgemäss werden die Holme zum Aufnehmen der Fahrräder des Bettgestells nach Art ton Kastenträgern ausgebildet. Hierdurch wird Raum geschaffen, Teile der Höhenverstellvorrichtung aufzunehmen. In einem Ausführungsbeispiel sind dabei die Hub Elemente dieser Höhenverstellvorrichtung in der Säule und die Antriebselemente der hydraulischen und/oder pneumatischen bzw. mechanischen Verstelleinrichtung in den Holmen untergebracht.
  • Die Säule kann aber auch einen länglichen Querschnitt aufweisen.
  • In diesem Fall kann die Säule eine Schraubspindel tiir eine Hubmutter enthalten, an die eine Traverse mit zwei Hubstangen für den Rahmen des Bettgestells angeschlossen sind. Dadurch, dass in diesem Ausführungsbeispiel zwei Hubstangen verwendet werden, lässt sich von vornherein eine Verschwenkung des Bettrahmens gegenüber dem Fahrgestell vermeiden.
  • An die Schraubspindel kann ein Schneckenrad angeschlossen sein, das entweder von einer Querseite oder von einer Längsseite des Rahmens her antreibbar ist. Nan kann zum Antreiben der Höhenverstellvorrichtung Elektromotoren, Fussbetätigungsmittel bzw.
  • Handräder verwenden.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den beigefügten Zeichnungen.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte Verschwenkeinrichtung, Fig. 3 eine Einzelheit, Fig. 3a eine weitere Einzelheit Fig. 4 einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte pneumatische oder hydraulische Höhenverstellvorrichtung, Fig. 5 einen Querschnitt durch eins schematisch dargestellte mechanische Höhenverstellvorrichtung, Fia, 6 eisen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte weitere Höhenverstellvorrichtung und Fig. 7 eine scheamtisch dargestellte Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Figur 1 zeigt in perspektivischer Ansicht ein allgemein mit 1 bezeichnetes Bett, das aus einem Rahmen 2, Natratzenteilen 30, 31, einem allgemein mit 3 bezeichneten Fahrgestell und Verbindungselementen 2a, 2b und 14 besteht, mittels der Rahmen 2 und Fahrgestell 3 miteinander verbunden sind. Der Rahmen kann in üblicher Weise aus Rund- oder Vierkantrohr hergestellt sein und Kopf und Fussteile besitzen.
  • Eine Rückenlehne 13 ist um Drehgelenke 12 verschwenkbar, die test mit dem Rahmen 2 verbunden sein können. Die Rückenlehne 13 kann mit nicht dargestellten, an sich bekannten Elementen in einer eingestellten Schräglage arretiert werden.
  • Die Rückenlehne 13 im dargestellten Ansführrngsbeispiel ist so lang wie der Rumpf eines Normalpatienten Hinter den Drehgelenken 129 zum Fussende des Bettes hin, ist ein relativ schmales Natratzenteil 31 vorgesehen, das unterhalb des Steissbeines eines in Normallage liegenden Normalpatienten liegt. Unter dem Natratzenteil 31 liegt, zwischen den beiden Längsholmen des Rahmens 2 ausgespannt9 eine besondere Verstärkung in Forlh einer nicht erkennbaren Platte, an die auch die Bespannung zum Fussende des Bettes hin angeschlossen ist.
  • Durch die Festlegung der DrehpUnkte 12 in Verbindung mit der 8emessung der Rückenlehne 13 ist der Schwerpunkt des Bettrahmens 2 vorgegeben. Die Gesamtlänge des Bettes ist so bemessen, dass dieser festgelegte Schwerpunkt auch dann erhalten bleibt, wenn unterschiedliche lange Patienten im Bett liegen.
  • Der Schwerpunkt des in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiels ist mit 5 bezeichnet. Unterhalb dieses Schwerpunktes ist eine Säule 6 angeordnet, die einen wesentlichen Teil des Fahrgestells 3 bildet. Am unteren Ende 6a der Säule 6 sind Sol 8 befestigt, die nach Art von Kastenträgern ausgebildet sind. Im dargestellten Austuhrungsbeispiel weisen die Holme 8 zur Säule 6 hin einen grösseren Querschnitt auf und verjüngen sich nach aussen, wo übliche Fahrräder 10 für das Bettgestell 3 angeordnet sind.
  • Der Rahmen 2 trägt Lenkräder 11, die ein Anstoßen der Ecken des Rahmens bzw. des Rahmens selbst an Wänden und dergleichen verhindern. Die Holme können am unteren Ende 6a der Säule 6 angeschweisst sein. Am oberen Ende 6b ist ein Rohr 14 der Verbindungseinrichtung befestigt, im einfachsten Fall angeschweisst.
  • Bei der preiswertesten Standardausführung sind an den Enden des Rohres 14 Streben befestigt, die eine feste Verbindung zum Rahmen 2 herstellen. Gemäss Figur 3 können für die Verbindung zwischen dem Rohr 14 und den Uingsholmen des Rahmens 2 auch Längsstützen 2a verwendet werden.
  • An beide Enden des Rohres 14 sind in einem weiteren Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung Schwenkgelenke 15 einer allgemein mit 4 bezeichneten Schwenkvorrichtung angeschlossen. Figur 2 lässt im Querschnitt die schematisch dargestellten wesentlichen Teile einer derartigen Schwenkvorrichtung 4 erkennen. In der Mitte des Rohres i4 ist beispielsweise ein Element 14a gelagert, welches der Drehachse 14b der Verschwenkvorrichtung 4 als Lager dient und ein Steilgewinde aufweist, in welchem entsprechende Zapfen der Drehachse 14b geführt werden. Das andere Ende de der Drehachse 14b ist im äusseren Ende des Rohres 14 längsverschiebbar gelagert. Dieses Ende des Rohres 14 nimmt auch einen Teil 15b einer Stirnverzahnung auf, welches zwar in Längsrichtung des Rohres um eine geringe Strecke längsverschiebbar ist, , welches aber durch geeignete, nicht dargestellte Mittel an einer Rotation gegenüber dem Rohr 14 gehindert wird. Die Drehachse 14b ist durch das äussere Ende des Rohres 14 hindurchgeführt und mit einem Handgriff 14c versehen. Auf dem nach aussen ragenden Ende der Drehachse 14b ist der verschwenkbare Teil 15a des arretierb en Drehgelenks 15 gelagert, welches, beispielsweise iter Längsstützen 2a gemäss Figur 3, an die Längsholme des Rahmens 2 angeschlossen ist.
  • Die Figur 2 lässt erkennen, dass durch eine entsprechende Verschwenkung des Handgriffs 14c die Stirnverzahnung der Teile 15a und 15b entweder gelockert oder fest miteinander verzahnt werden können. Um ein Umkippen des Bettrahmens nach Lösung einer Stirnverzahnung 15at 15b zu verhindern, können innerhalb des Rohres 14 Bremstedern 16 vorgesehen sein, die auf geeignete, hier jedoch im einzelnen nicht dargestellte ifeise mit dem verschwenkbaren Teil 15a der Stirnverzahnung in Wirkverbindung stehen, Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann die Schwenkvorrichtung 4 auch mit einer hydraulischen bzw. pneumatischen Bremse versehen sein. Diese kann aus einem Gehäuse bestehen, in das, bis zur Drehachse 14 hin, eine Platte 17a hineinreicht.
  • Die Drehachse 14b selbst.kann mit einer Lochplatte 17b versehen sein. Beim Verschwenken der Drehachse 14b kann die Schwenkgeschwindigkeit dadurch begrenzt werden, dass sich das im Raum zwischen der Lochkarte 17b und der Platte 17a befindliche Fluid durch die Löcher der Lochkarte 17b hindurchpressen nrmsso Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann die Eremsfed-r auch beispielsweise als Torsionsfeder ausgebildet sein. In einem weiteren Ausfahrungsbeispiel der Erfindung kann die Säule 6, ohne ihre äussere Form gegenüber den bisherigen Ausführungsbei spielen zu verändern, auch eine Höhenverstellvorrichtung aufnehmen. Figur 4 zeigt schematisch einen Querschnitt durch die Säule 6 mit zwei daran angeschlossenen Ilolmen 8. Innerhalb der Säule 6 ist ein Hauptzylinder 13a angeordnet, in dem ein beweglicher Kolben 19 mit einer Kolbenstange 19a sitzt, die nach oben aus der Säule 6 herausragt und am Rohr 14 befestigt ist.
  • Die Kolbenstange 19a weist eine Geradführung auf, durch die ein Verschwenken des Bettrahmens um die Längsaclis. der Kolbenstange 19a herum verhindert wird.
  • Über Rohrleitungen 18d ist der Haupt zylinder 18a an Pumpzylinder 18b bzw. 18c angeschlossen, die, wie Figur 4 zeigt, in den Ilolmen angeordnet sein können. Sie stehenin an sich bekannte Weise mit Fusspumpen 20 in Wirkverbindung. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern kann auch nur ein, entsprechend grosser. Pumpzylinder 18b bzw. 18c vorgesehen seine Es können aber auch alle Holme des Fahrgestells-Je einen Pumpzylinder 18b bzw. 18c enthalten. Durch Betätigung eines der Pumpzylinder lässt sich eine bestimmte Höhenverstellung ermöglichen. Durch Betätigung eines zweiten oder eines folgenden Pumpzylinders kann eine weitere Verstellung der Höhe vorgenommen werden.
  • Die schematische Zeichnung der Figur 4 enthält nur die wesentlichten Einzelheiten der pneumatischen bzw. hydraulischen IIöhenverstellrorri.chtung. Die Ru'ckführleitungen des hydraulischen bzw.
  • pneumatischen Mediums, die beim Absenken des Bettrahmens in Tätigkeit treten, sind nicht dargestellt. Es versteht sich, dass die Pumpsylinder 18b, 18c auch mit elektrischen Antrieben verbunden sein können.
  • Figur 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer mechanischen Höhenverstellvorrichtung. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Rohr 14 an eine Hubstange 26 angeschlossen, die innerhalb der kreiszylinderförmigen Säule 6 gelagert und geführt ist. Am unteren Ende der Hubstange 26 ist eine Platte vorgesehen, au der eine Rolle eines Hubhebels 25 anliegt, der in einem Schwenkpunkt 25a gelagert ist und mit einer Hubmutter 24 in Wirkverbindung steht.
  • Die Hubmutter 24 wirkt mit einer Hubschraube 23 zusammen, die über eine Verbindungswelle 23a an einen Ratschenantrieb 22 angeschlossen ist, der mittels eines Fusshebels 21 bedient werden kann. Durch an sich bekannte Mittel kann ein geeignetes Absinken des hochgestellten Rahmens 2 erreicht werden.
  • Auch im Ausführungsbeispiel nach Figur 5 ist eine Qeradrührung der Hubstange 26 erforderlich. Anstelle des Fussantriebes 21, 23 kann auch ein Antrieb durch Handräder bzw. Elektromotoren zur Anwendung kommen.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Figur 6 weist die Säule 7 einen länglichen Querschnitt auf und steht mit Holmen 9 in Verbindung.
  • Innerhalb der Säule 7 ist mittels eines unteren Lagers 36 und eines oberen Lagers 39 eine Schraubspindel 34 gelagert. Ihr oberes Ende weist ein Schneckenrad 42 aufs an das eine Schnecke angeschlossen ist, die, beispielsweise über eine Gelenkwelle, von der Längs- bzw. Querseite des Bettrahmens her betätigt werden kann. Die Säule kann oben durch einen Deckel 41 und unten durch einen Boden 38 abgeschlossen sein. Die Lager 36 und 39 können jedoch auch in Gradstreben sitzen, die vermittels Traversen an die Querwände der Säule 7 angeschlossen sind. Auf. der Schraubspindel ist drehbar eine Hubmutter 35 angeordnet, die Uber eine Traverse 33 mit zwei Hubstangen 32 rerbunden ist, welche durch Gleitlager 40 im oberen Teil der Säule 7 geführt sind. Die oberen Enden der Hubstangen 32 sind an das Rohr 14 angeschlossen.
  • Es ist einleuchtend, dass durch Drehung der Schraubspindel 54 eine Bewegung des Rahmens 2 im Sinne einer Höher- bzw. Niedrig-Verstellung durchgeftihrt werden kann.
  • Figur 7 zeigt schematisch eine Draufsicht durch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine Höhenverstellvorrichtung gemäss Fig. 6 verwendet wird. Durch die äusseren rechteckig miteinander verbundenen Striche ist der Rahmen 2 des Bettes angedeutet. Durch eine strichpunktierte Linie wird der festliegende Schwerpunkt 5 des Rahmens gezeigt. Der Schwerpunkt 5 ist beispiels weise vom Kopfende 2a 90 cm und vom Fussende 2b des Bettes 120cm entfernt.
  • Unterhalb des Schwerpunkts 5 ist die längliche Säule 7 im Querschnitt gezeigt, an die Holme 9 mit Fahrrädern 10 angeschlossen sind. Innerhalb der Säule 7 ist im Querschnitt die Schraubspindel 34, die Hubmutter 39, die Traverso 33 erkennbar, an welche die Hubstangen 32 angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. Ansprüche:
    S Bett, vorzugsweise Krankenhausbett, mit einem Rahmen und einem Fahrgestell, dadurch gekennzei¢hnet, dass unterhalb des Rahmens (2) eine Verbindungseinrichtung (2ao 2b; 14) angeordnet ist die mit dem oberen Ende (6b, 7h) einer Säule (69 7) in IJirkverbindung steht, an deren unterem Ende (6a9 7a) Holme (8, 9) sitzen, die die Fahrräder (10) des Bettes (1) aufnehmen.
    20 Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (2a, 2b; 14) unterhalb des Schwerpunktes des Rahmens (2) angeordnet ist.
    30 Bett nach den Ansprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (2a, 2b; 14) unterhalb des festliegenden Schwerpunktes (5) am Rahmen (2) befestigt ist.
    40 Bett nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet.
    dass der Schwerpunkt (5) des Rahmens (2) unterhalb des Steissbeines eines in üblicher Rückenlage liegenden Normalpatienten liegt, und durch festliegende Drehgelenke (12) einer Rückenlehne (13) festgelegt ist.
    50 Bett nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (2a, 2b 14) mit einer Schwenkvorrichtung (4) für den Rahmen (2) kombiniert ist.
    6. Bett nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, das die Schwenkvorrichtung (4) relativ zur Säule (6p 7) unverschwenkbare Teile (14, 15b) und diesen gegenüber arretierbare Teile (15a) enthält.
    7. Bett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die arretierbaren Schwenkgelenke (15a, 15b) eine an sich bekannte Stirnverzahnung enthalten.
    8. Bett nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkvorrichtung (4) mit einer Bremsvorrichtung in Wirkverbindung steht.
    9. Bett nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung Bremsfedern (16) enthält.
    10. Bett nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung eine hydraulische und/oder pneumatische Bremse (17, 17a, 17b) enthalt.
    11. Bett nach den Ansprüchen 5 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (6, 7) ein Rohr ist, an dessen oberem Ende (6b, 7b) der unverschwenkbare Teil (14) der Bremsvorrichtung befestigt ist.
    12. Bett nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Säule (6, 7) eine Höhenverstellvorrichtung (18, ist 23 - 26g 32 - 35) angeordnet ist, an deren aus der Säule heraustretenden Enden die Verbindungseinrichtung (2a, 2b, 14) befestigt ist e 13. Bett nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung eine hydraulische und/oder pneumatische Verstelleinrichtung (18a - d, 19, 20) enthält.
    14. Bett nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung eine mechanische Verstelleinrichtung (22 - 26; 32 - 35) enthält.
    15. Bett nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstange (26) der Höhenverstellvorrichtung eine Geradführung einschliesst.
    16. Bett nach den Ansprüchen 1 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (6) Kreisquerschnitt hat.
    17. Bett nach den Ansprüchen 1 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Holme nach Art von Kastenträgern (8, 9) ausgebildet sind0 18. Bett nach den Ansprüchen 13 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubelemente (19, 26) der Höhenverstellvorrichtung in der Säule (6, 7) und die Antriebselemente (18b, 18c, 20; 21 e 24) der hydraulischen und/oder pneumatischen bzw. mechanischen Verstelleinrichtung in den Holmen (8, 9) für die Fahrräder (10) angeordnet sind.
    19. Bett nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (7) einen länglichen Querschnitt hat.
    20. Bett nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche.
    dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (7) eine Schraubspindel (34) für eine Hubmutter (35) enthält, an die eine Traverse (33) mit zwei Hubstangen (32) für den Rahmen (2) angeschlossen ist.
    21. Bett nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass an diQ Schraubspindel (34) ein Schneckenrad (42) angeschlossen ist, das von einer Quer- oder Längsseite des Rahmens (2) her antreibbar ist.
    L e e r s e i t e
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DE (1) DE2028194A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3611436A1 (de) * 1986-04-05 1987-10-08 Medical Res & Dev Ag Liege fuer patienten
DE202004004573U1 (de) * 2004-03-24 2005-08-11 Strautmann Hydraulik- Und Apparatebau Gmbh Bett, insbesondere Krankenhausbett oder Pflegebett

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