DE2025138C - Fuhrungs und Ausrichtvorrichtung für ein wanderndes hydraulisches Ausbau gespann - Google Patents
Fuhrungs und Ausrichtvorrichtung für ein wanderndes hydraulisches Ausbau gespannInfo
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Description
richtetes Moment übertragen, dadurch ge- wird.
kennzeichnet, daß die Rückzylinder (18) ao Die Gelenkverbindung zwischen Gleitschiene und
bzw. deren Kolbenstangen über ein in an der Gleitschale dient nicht nur zur Aufnahme der Zug-Sohlkonstruktion
(4) der Ausbaugestelle (1, 2) kräfte, sondern auch zur Aufnahme der Druckkräfte,
angeordneten Führungsaugen (24) geführte wodurch sie hohen Beanspruchungen ausgesetzt is«
Längsführungen (23) aufweisendes, starres Zug- und damit einem hohen Verschleiß unterliegt,
element (19) mit dem Förderer (3) verbunden sind as Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein»
und daß die Ausrichtzylinder (12) an der dem Führungs- und Ausrichtvorrichtung anzugeben, du-Einfallen
abgewandten Seite des zugehörigen Ge- auch bei unebener Liegendschicht und erhöhten Be
steiles (1, 2) jeweils mit einem Teil an dem jewei- lastungen, wie sie beim Verkanten und Verfangen de
ligen, mit der zugehörigen Sohlkonstruktion (4) Ausbaugestelle an Unebenheiten der Liegendschiel·
über eine elastische Dämpfungsvorrichtung (14, 30 auftreten, ein stets störungsfreies und senkrechte
15) verbundenen Tragarm (10, 13) und mit dem Heranführen der Ausbaugespanne an den Förderei
anderen Teil an der Sohlkonslruktion (4) des zu- gestattet, ohne daß einzelne Teile einer besonder
gehörigen Ausbaugestelles (1, 2) angreifen und starken Belastung ausgesetzt sind,
etwa parallel zur Richtung der Stempellängsachse Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht
verlaufend angeordnet sind. 35 daß die Rückzylinder bzw. deren Kolbenstangen über
ein in an der Sohlkonstruktion der Ausbaugestell
angeordneten Führungsaugen geführte Längsführun
gen aufweisendes, starres Zugelement mit dem Förderer verbunden sind und daß die Ausrichtzylinder
Die Erfindung betrifft eine Führungs- und Aus- 40 an der dem Einfallen abgewandten Seite des zugehörichtvorrichlung
für ein in geringmächtigen und ge- rigen Gestelles jeweils mit einem Teil an dem jeweilineiglen
Flözen einsetzbares wanderndes hydrauli- gen, mit der zugehörigen Sohlkonstruktion über eine
sches, aus zwei parallel zueinander angeordneten und elastische Dämpfungsvorrichtung verbundenen Tragrelativ
zueinander verschiebbaren und mit dem For- arm und mit dem anderen Teil an der Sohlkonstrukderer
mittels einer Rückvorrichtung verbundenen 45 tion des zugehörigen Ausbaugestelles angreifen und
Ausbaugestellen bestehendes Ausbaugespann, wobei etwa parallel zur Richtung der Stempellängsachsen
die Führungsvorrichtung aus zwei einander umfas- verlaufend angeordnet sind.
senden und relativ zueinander bewegbaren Führungs- Durch die Führungsverbindung zwischen Ausbauelementen
besteht, die jeweils mit einem der das Ge- gestell und Förderer sowie durch die achsmiltigc
spann bildenden Gestelle über einen Tragarm ver- 50 Lage der Gelenkverbindung zwischen den beiden
bunden sind, und wobei an den Tragarmen Ausricht- Ausbaugestellen sowie dadurch, daß jedes Ausbaugezylinder
angreifen, die auf die Sohlkonstruktion der stell einen Ausrichtzylinder und elastische Dämp-Gestelle
ein im wesentlichen vom Hangenden zum fungsvorrichtungen enthält, können sich die Ausbau-Liegenden
wirkendes, einem Abkippen der Ausbau- gestelle bei ihrem Verschieben aus eigener Kraft ausgestelle
entgegengerichtetes Moment übertragen. 55 richten und passen sich besser an die Unebenheiten
Eine derartige Vorrichtung ist aus dem deutschen des Untergrundes an. Hierbei werden bei der Aus-Gebrauchsmuster
I 982 422 bekannt. Hierbei sind richtung des einen Gestells keine Zwangskräfle auf
die einander umfassenden und relativ zueinander be- das andere Gestell ausgeübt.
wegbaren Führungselemente als Gleitschiene und Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausfüh-
dicse umgreifende Gleitschalc ausgebildet. Die Gleit- 60 mngsbeispiel unter Hinweis auf die Zeichnung näher
schiene ist auf einem Abstandshalter angeordnet und erläutert. Es zeigt
starr mit dem Ausbaugestell verbunden. Die um die Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein wanderndes
Gleitschiene drehbare Gleitschale wird von einer An- Ausbaugespann und den mit ihm verbundenen För-
drückvorrichtung beaufschlagt und gegen die Gleit- derer,
schiene gedrückt. Diese Andrückvorrichtung ist der- 65 Fig. 2 eine Draufsicht auf gekoppelte Ausbaugearlig
nachgiebig ausgeführt, daß bei Überschreiten stelle bei abgenommenen Kappen, eines vorbestimmten Höchstdruckes, wie er insbeson- F i g. 3 zwei gekoppelte Ausbaugestelle vom Fördere
beim Verkanten oder Verfangen des Ausbauge- dermittel her gesehen,
Fig.4 einen Schnitt nach Linie .·: V-IV' der
Fig. 2.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besitzt das
wandernde Ausbaugespann zwei Ausbaugestelle 1 und 2, die auf der Versatzseite nebeneinander quer
zum am Abbausloß befindlichen Fördermittel, in diesem Falle einem Förderer 3 angeordnet sind. Jedes
der Gestelle 1 und 2 besteht aus einer auf der Flözsohle
aufliegenden Sohlkonstruktion 4 und darauf angeordneten hydraulischen Teleskopstempeln S,
welche eine Kappe 6 tragen, die das Flözdach stützt und dessen Einbruch verhindert. Unter dem Schutz
der Kappe 6 werden die Abbauarbeiten durchgeführt.
Die Ausbaugestelle 1 und 2 sind, um ihre Standfesiigkeit
zu erhöhen, paarweise miteinander durch zwei ineinandergeschobene und relativ zueinander
bewegbare Führungselemente 7 und 8 gekoppelt, die parallel zur Längsachse 0-0 der Gestelle 1 und 2
angeordnet sirtd. ao
Das Führungselement 7 (F i g. 4) besieht aus einem aufgeschnittenen Rohr und ist mit einem Tragarm 9
des Gestells 2 verbunden, während das als Rundstab ausgebildete Führungselement 8, welches in das rohrförmige
Führungselement 7 eingeschoben ist, mit einem Tragarm 10 des Gestells 1 verbunden ist. Die
Tragarme 9 und 10 sind um parallel zur Längsachse der Sohlkonstruktion 4 angeordnete Achsen 11
schwenkbar an der entsprechenden Sohlkonstruktion des Gestells 1 bzw. 2 befestigt. Diese Anordnung ermöglicht
es, daß sich die Gestelle 1 und 2 ungeachtet der Unebenheiten der Flözsohle oder von Aufschüttungen
unter den Gestellen selbständig einstellen können.
Um ein seitliches Umkippen der Gestelle 1 und 2 in Richtung des Flözabfalls zu vermeiden, sind Ausrichtzylinder
12 vorgesehen, welche die Sohlkonstruktionen 4 der Gestelle 1 und 2 beim Vorrücken
an die Flözsohle pressen.
Der Ausrichtzylinder 12 des Gestells 1 ist auf dem Tragarm 10 und der Ausrichlzylinder 12 des Gestells
2 auf einem Zusatzlragarm 13, der auf der Achsell befestigt ist, aufgesetzt. Aus Fig. 2 und 4
ist ersichtlich, daß die die Ausrichtzylinder 12 tragenden Tragarme 10 und 13 über der Sohlkonstruktion 4
der Gestelle in Flözansteigerichtung angeordnet sind.
Die Schwenkkraft der Tragarme 9, 10 und 13 wird
durch die elastischen Dämpfungsvornchtuugen 14
und 15 aufgenommen, die in Form von Z%v>schenlagen
aus elastischem Werkstoff gebildet sind. Die Zwschenlagen
sind beim Gestell 1 zwischen den Stirnflachen der Tragarme 9 und 13 angeordnet, welche
durch eine Schraube 16 miteinander verounden sind und beim Gestell 2 an der Stirnfläche 1^5 Tragarms
10 durch eine Schraube 17 befestigt.
Die Ausbaugestell 1 und 2 und der sich am Abbaustoß
befindliche Förderer 3 werden unmittelbar nach dem Vorrücken des Abbaustoßes durch Ruckzylinder
18 (Fig. 2 und 4) vorgeschoben, deren eines Ende an der Sohlkonstruktion 4 der Gestelle 1 und 2
und deren anderes Ende an dem in Form eines steifen Trägers ausgebildeten Zugelement 19 angelenkt ist.
Dieses Zugelement 19 verbindet die gekoppelten Ausbaugestell 1 und 2 über Federn 20, 21 und ein,
Schraube 22 mit dem Fördermittel 3. Das Zugelement 19 kann auch auf andere Weise, z. B. mit Hilfe
eines geeigneten Gelenks mit dem Förderer 3 verbunden werden.
Das Zugelement 19 besitzt Längsführungen 23. welche durch Führungsaugen 24 von Hebeln 25 und
26 umfaßt werden. Die Hebel 25 und 26 sind an der Vorderseite der Sohlkonstruktion 4 der Gestelle I
und 2 befestigt.
Während des Vorrückens des Abbaustoßes werden zunächst mit Hilfe der Rückzylinder 18 abwechselnd
die Ausbaugestelle 1 und 2 verschoben, wobei zuerst ein Gestell, in diesem Falle das Gestell 1, entlastet
und an das Fördermittel 3 herangezogen wird, während das Gestell 2 verspannt bleibt. Dann wird das
verschobene Gestell 1 verspannt, das Gestell 2 entlastet und an den Förderer 3 herangezogen. Dieser
Vorgang wiederholt sich in derselben Reihenfolge bei allen Ausbaugestell. Dann wird mit Hilfe der
Rückzylinder 18 der Förderer 3 in Richtung des Abbaustoßes verschoben. Hierbei sind die Gestelle 1
und 2 verspannt.
Zum Einhalten der Richtung beim Verschieben sind die Führungen 7, 8 und 23 vorgesehen. Während
des Entlastens und Verschiebens der Gespanne werden sie durch Ausrichtzylinder 12 an die Flözsohle
gepreßt, wodurch eine größere Standfestigkeit der Gestelle erzielt und auch ein Herabrutschen des Förderers
3 verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- ι 2D , , , spannes an Unebenheiten der Sohlschicht vorkommt,Patentanspruch: ^ dej. Ro]ben dö Zylinders der Andruckvorrich-Führungs- und Ausrichtvorrichtung für ein in tung einschiebt. Hierdurch können die oftenen Gleitgeringmächtigen und geneigten Flözen einsetzba- schalen aus der Wirkverbindung mit der Gleitschiene res wanderndes hydraulisches, aus zwei parallel 5 gelangen, wodurch das Ausbaugestell abrutschen zueinander angeordneten und relativ zueinander kann. 1st aber der vorbestiromte Höchstdruck zu verschiebbaren und mit dem Förderer mittels hoch eingestellt, besteht praktisch eine starre Verbineiner Rückvorrichtung verbundenen Ausbauge- dung, so daß Verformungen auftreten können, dte die stellen bestehendes Ausbaugespann, wobei die Führungsvorrichtung in ihrer Wirkung beeinträchti-Führungsvorrichlung aus zwei einander umfas- io gen.senden und relativ zueinander bewegbaren Füh- Durch diese starre Verbindung drückt die Kraftrungselementen besieht, die jeweils mit einem der zum Ausrichten das eine Gespann nach unten, dasdas Gespann bildenden Gestelle über einen Trag- andere aber nach oben, d. h., die Kraft zum Ausrich-arm verbunden sind und wobei an den Tragarmen ten wird nur als Kippmoment übertragen, wodurchAusrichtzylinder angreifen, die auf die Sohl- 15 insbesondere bei etwas nachgiebigem Liegend- undkonstruktion der «Gestelle ein im wesentlichen oder Hangendschichtmaterial ein Verkanten der Gevom Hangenden zum Liegenden wirkendes, spanne auftritt, wodurch das Nachziehen der einzeleinem Abkippen der Ausbaugestelle entgegenge- nen Gestelle erschwert, wenn nicht gar verhinden
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