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DE2024284A1 - Vorrichtung zum Fuhren von Pelz streifen in eine Pelznähmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Fuhren von Pelz streifen in eine Pelznähmaschine

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Publication number
DE2024284A1
DE2024284A1 DE19702024284 DE2024284A DE2024284A1 DE 2024284 A1 DE2024284 A1 DE 2024284A1 DE 19702024284 DE19702024284 DE 19702024284 DE 2024284 A DE2024284 A DE 2024284A DE 2024284 A1 DE2024284 A1 DE 2024284A1
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DE
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fur
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DE19702024284
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DE2024284C (de
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der Anmelder P ist
Original Assignee
Olday, Fred L Scranton, Pa (VStA)
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Filing date
Publication date
Application filed by Olday, Fred L Scranton, Pa (VStA) filed Critical Olday, Fred L Scranton, Pa (VStA)
Publication of DE2024284A1 publication Critical patent/DE2024284A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2024284C publication Critical patent/DE2024284C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • D05B27/18Feed cups
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/02Pneumatic or hydraulic devices
    • D05D2207/04Suction or blowing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

DR. E. WIEGAND DlPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C GERNHARDT
MDNCHEN HAMBURG TELEFON: 395314 ^OOOHAMBURGSO, '5. 5,70 TELEGRAMME: KARPATENT KÖNIGSTRASSE 28
W. 14 779/70 20/B
Pred L. Olday,
Scranton, Pennsylvania (V.St.A.)
Vorrichtung zum Führen von Pelzstreifen in eine '
Pelznähmaschine.
Die Erfindung "bezieht sich auf Verbesserungen an Pelznähmaschinen und insbesondere betrifft sie eine verbesserte Führungseinrichtung zum Richten von Pelzstreifen zu dem Vorschubmechanismus einer Pelznähmaschine, welche arbeitet, um eine Längsnaht zu bilden, die die zwei Pelzstreifen zusammenfügt.
Bei der Verarbeitung von Pelzen, wie z.B. von Nerzfeilen für Kleidungsstücke, ist es übliche Praxis, das Auslassverfahren anzuwenden, um die Form einer Haut zu modifizieren, bevor sie mit anderen Häuten zusammengenäht wird, um das end- | gültige Kleidungsstück zu bilden. Beim Auslassverfahren wird die Haut in diagonale Streifen von ungefähr 3 bis ungefähr 6mm Breite (1/8 bis 1/4 Zoll) geschnitten, und die Streifen werden, nachdem sie in der Schnittrichtung versetzt worden sind, zusammengenäht um zu erreichen, dass eine längere und schmalere Haut über die ganze Länge eines Kleidungsstückes läuft, ohne Nähte auf der Fellseite zu zeigen. i)s wird bemerkt, dass diese l'echnik, die Form der Haut zu verändern-, aueserordentlich langwierig ist und hochqualifiziertes Personal erfordert, selbst wenn z.Zt. erhältliche Präzisionsnähmaachinen verwendet werden, und zwar wegen der Toleranzen,
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die erforderlich sind9 um eine feste Mäht herzustellen, ohne eine aussergewöhnliche Menge des Pelzstreifens in der Naht selbst bzw» im Saum zu verschwenden» In der-USÄ—Patentschrift 2.588.281 ist ein Führungsmechanismus für derartige Pelznähmaschinen offenbart, vermittels welchem Tiele der vorher angetroffenen Schwierigkeiten beim Zuführen iron Pelzstreifen in eine Nähmaschine spürbar vermindert wurden» Der führungsmechanismus einer Ausführung gemäss dem vorgenannten Patent hat im wesentlichen die Form eines umgekelarten T-förmigen Führungsschuhes, der nach unten auseinanderlaufende Seiten= klingen und eine zentrale Trennklinge hat, und der funktio~ niert so, dass die Höhe s zu welcher die Randteile der Pelzstreifen über das Paar Yorschulbräder einer Horizontalnadelmaschine hervorspringen-, genau gesteuert werden kaian.» indem die Höhe des Führungsschuhs in Bezug zn den Vorsehuibrädern und der ladel variiert werden kann»
Während sich der grundsätzliche !Fiäiäspufflgsmeehaalsmus g@~ näss oben erwähntem USA-Patent als wirlrangsiroll erwiesen hatf um seinen beabsichtigten Zweck (nämlich die Yerringerung der Zeit und des erforderlichen Könnens der Bedienungsperson, um eine gleichförmige und gleichmässige Iaht zu erhalten) zu erfüllen, sind einige Schwierigkeiten dadurch aufgetreten 9 dass der Pelz gegen die zentrale Srennklinge der Führung stösst oder sich gegen sie aufbauscht oder andernfalls indem er sich bis zur Hautseite des Pelzes hindureherstreckt und dadurch die Bildung einer vollkommen alrasptaislen Want verhindert® Eine !Teillösung dieses Problems ιτίτά durch neuerdings entwickelte Nähmaschinen gesehaffens dl© einen Luftstrahl einsetzens, der vor dem Führungsschuh oder s-feoaaafwärts vom führungsschuh in Bezug zur Vorschubvorrichtung angeordnet ist j so dass der Pelz aus dem Bereich zwischen &®ik Streif ©a der zu nähenden Haut herausgelassen νίτά* In "bish®T erhält= liehen Maschinen jedoch wird der luftstrom ssnlsreelrfc auf &i© Häute gerichtet und"berücksichtigt di© .%aerli©g©ad© Pelslag® an äen zu- nähenden 9 aneinanderliegenden Haiatstreif©» nicht o
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In diesem letzteren Zusammenhang sei erwähnt, dass bei den meisten Häuten, die nach dem oben erwähnten Auslassverfahren diagonal in Streifen geschnitten werden, die Haare auf der Haut in einer Querrichtung zur Streifenlänge liegen. Als ür- " gebnis tritt es oft ein, dass die Haare auf einem der beiden zu nähenden Streifen vom Hand eines Streifens weggerichtet liegen oder sich weggerichtet erstrecken, wohingegen auf dem benachbarten, mit dem ersten Streifen zusammenzunähenden Streifen die Haare über den zu nähenden Rand hinaus liegeno Das Ergebnis dieses Zustandes ist eine ungleichmässige Verteilung der Haare auf den gegenüberliegenden Seiten einer senkrechten Mittelebene zwischen den beiden zusammenzunähenden Streifen. Diese Ungleichmässigkeit der Haare wird weder " bei den einen Luftstrom erzeugenden Einrichtungen heute er,-hältlicher Maschinen berücksichtigt noch mit dem führungsschuh derartiger Maschinen aufgenommen.
Eine andere Schwäche in erhältlichen Führungsmechanismen für Pelznähmaschinen der in der oben erwähnten USA-Patentschrift gezeigten Art ist, dass die Führung in einer Mittellage in Bezug auf die Bsrührungssteile des Paares der Vorschubräder gehalten wird, welches die Ränder der Pelzstrei— fen der Nadel der Maschine darbietet. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass bei Pelznähmaschinen dieser Art, das eine der beiden zusammenarbeitenden Vorschubräder um seine in Bezug auf das Maschinengehäuse befestigte Achse intermittierend μ gedreht wird, während sich das andere, obwohl es durch eine -Feder gegen das befestigte fiad vorgespannt ist, frei nach aussen vom befestigten Had weg bewegen kann, um sich unterschiedlichen Dicken der Häute anzupassen. Beim Nerz z.B. liegt die Dicke des weiblichen Felles gewöhnlich um ungefähr 0,5mm (0,02 Zoll), wohingegen die Dicke des männlichen Felles bis hinauf zu 1,5mm (0,06 Zoll) betragen kann. Demgemäss wird sich die Mittelebene zwischen den Vorsehubwalzen von der befestigten Walze weg um einen Abstand nach aussen verschieben, der der halben Abweichung der Summe beider Dicken
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der zusammenzunähenden Häute entspricht. Obwohl die optimale Führung der Streifen zu den Rädern erfordert, dass der Führungsschuh direkt an der Mittelebene zwischen den Vorschubscheiben angeordnet istj, haben bisher erhältliche Maschinen, eine derartige optimale Führung nicht erreicht, weil sie die sich verändernden Dicken der zu nähenden Häute nicht berücksichtigt haben.
Gemäss der Erfindung ist eine verbesserte Vorrichtung zum Zuführen von Pelzstreifen in eine Nähmaschine geschaffen, welche sowohl die querlaufende Pelzlage nebeneinanderliegender, zusammenzunähender Fellstreifen, .als auch unterschiedliche Haut- oder Felldicken ausgleicht <> Im wesentlichen beschäftigt sich die Erfindung mit einem Führungsschuh, der dem in der USA-Patentschrift 2.588.281 beschriebenen ähnlich ist, bei dem jedoch die zentrale Trennklinge des Schuhes wenigstens um den vorderen Teil ihrer Länge verschwenkbar ist, um die Ungleichmässigkeit des Pelzes bzw. der Haare auf gegenüberliegenden Seiten einer querlaufenden Mittelebene, die zwischen den zu nähenden Streifen hindurchgeht, zu berücksichtigen. Der Schwenkvorgang der Aufteilungsklinge wird durch eine einstellbare Luftstrahldüse weiter verstärkt, die mit der Trennklinge derart zusammenwirkt, dass wenn die Klinge in einer Richtung oder in Richtung auf denjenigen Streifen geschwenkt wird, auf dem der Pelz von der Nähkante weggerichtet ist, der Luftstrom gegen den in den Zwischenraum zwischen beiden Streifen hineinragenden Pelz des anderen Streifens gerichtet wird. So werden die Nähkanten der Felle in einer höchst wirkungsvollen V/eise von Haaren freigemacht.
Führungsschuh und Luftdüse werden ausserdem vom Gehäuse der Nähmaschine getragen, um zur Mittelebene zwischen den Vorschubrädern der Nähmaschine einstellbar zu sein. Ausserdem sind Vorrichtungen vorgesehen, um diese Einstellung selbsttätig in Übereinstimmung mit der Verschiebung dee beweglichen Rades des Vorschubräderpaares zu halten, wenn unterschiedliche Felldicken zwischen diesen vorgeschoben oder hindurch-
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gefördert werden. Die senkrechte Einstellung des Führungsschuhs ist ebenfalls betrachtet worden, um die richtige Dicke der Naht gleichbleibend in einer Art und Weise sicherzustellen, die derjenigen des in der bereits erwähnten USA-Patentschrift beschriebenen Führungsmechanismus ähnlich ist. Die Hauptzwecke der Erfindung bestehen darin, eine verbesserte Führungsvorriehtung für Pelznähmaschinen; eine verbesserte Führungsvorrichtung der genannten Art, welche einstellbar ist, um die Ungleichmässigkeit der Haare zwischen einer senkrechten Mittelebene zwischen den zu nähenden Pelzstreifen auszugleichen; einen derartigen Führungsmechanis- | bus in Kombination mit einer einstellbaren Luftstrahldüse, um darüberhinaus die Ungleichmässigkeit des Pelzes zwischen den Streifen, wie bereits erwähnt, auszugleichen und einen Führungsmechanismus der genannten Art zu schaffen, der selbsttätig und genau in der Mitte zwischen den Vorschubrädern einer Pelznähmaschine gehalten wird. Andere Zwecke und Vorteile werden aus der Beschreibung einer Ausführungsform gemäss der Erfindung ersichtlich, wobei dieses Beispiel zur Illustrierung und nicht zur Eingrenzung dient·
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Pelznähmaschine, in der die Verbesserungen gemäss der Erfindung ausgeführt worden sind»
Fig. 2 zeigt einen Teil eines vergrössert dargestellten " Querschnitts, der entlang der Schnittlinie 2-2. der Fig. 1 gelegt worden ist»
Fig. 3 zeigt einen Teil einer perspektivischen Ansicht der Nähmaschine nach Fig. 1, deren Abdeckung jedoch geöffnet ist.
Fig. 4 zeigt einen Teil eines vergrössert dargestellten Querschnittes, der entlang der Schnittlinie 4-4 der Fig. 2 gelegt worden ist.
Fig. 5 zeigt einen Teil einer zu Fig. 3 ähnlichen per spektivischen Ansicht, jedoch sind Rahmenaufsatz und -abdeckung in eine offene Stellung geschwenkt
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worden.
Fig. 6 ist eine sogenannte Explosionszeichnung, die die
Teile des verbesserten S:u3aruiigsmecliaiiismus gemäss der Erfindung zeigt.
Fig. 7 zeigt eine Teilvorderansieht des zusanaiaengebau-
ten Führungsmechanismus«
Fig. 8 zeigt in einer vergrösserten, perspektivischen
Darstellung ein Einzelteil des Eührungsmechanismus.
Fig. 9 zeigt in einer vergrössert dargestellten Teilvorderansicht den iiüurungsmechanismus gemäss der Erfindung, welcher Pelzgtreifen zu dem Vorschub== räderpaar der Pelznähmaschine richtet·
Fig. 10 zeigt einen vergrössert dargestellten Teil^uerschnitt entsprechend der Se&mittlinie 10-10 der Fig. 9.
Fig. 11 zeigt einen vergrössert dargestellten Seilquerschnitt t der der Schnittlinie 11-11 der Figo 9 entspricht»
Fig. 12 zeigt einen vergrössert dargestellten Seilquersciinittj, der der Schnittlinie 12-12 der Fig. 9 entspricht«.
üine die Verbesserungen gemäss der JSrfindiaag enthaltende Pelznähmaschine ist in Fig. 1 dargestellt« Sie hat ein allgemein durch das Besugszeichen 10 bezeichnetes Gehänge» das ein unteres Gehäuse™ oder Fundamentteil 12» ein dazwischen be·= findliches Aufsat'zteil 14 und ein 4M®©liteil 16 aufweist«. Wie allgemein in der Praxis üblich hat das untere Gehäuseteil 12 einen Vorsprung 18, der das Lager wßä. ate üadamtrie"bsteil@ eines intermittierend angetriebenen irelifear©a ¥©rschubrades trägt, das eine feste, senkrecht®;! im Vorsprang 18 eingesetzte Welle aufweist» ilin zweites feeweglielies ¥©rsshubrad 22 ist ebenfalls auf einer senkrechten Achse In eiMea Isager 24 frei drehbar gelagerte das an unteren Ende eines Araes 26 ge~ halten wird... Der Arm 26 ist als mit einem Träg©f 28 einheit«=
liehe Verlängerung gebildet wobei der Träger freitragend aus dem Vorderende einer Gleitstange 30 (Fig. 2) hervorspringt, üine federnde Einrichtung, in Fig. 2 durch eine Druckfeder 32 dargestellt, arbeitet, um die Stange"30 und demgemäss auch den Arm 26 in solch einer Richtung vorzuspannen, dass das bewegliche Vorschubrad 22 gegen das feste Zuführungsrad 20 (siehe Fig. 1) im elastischen -bereich vorgespannt wird. Eine horizontale Nadel 34 wird durch eine hin- und herbewegliche Vorrichtung getragen, welche vom Gehäusefundament 12 oberhalb der Vorschubräder 20 und 22 gehalten wird, und die mit einer Nadelführung 36 zusammenarbeitet, die oberhalb des beweglichen Vorschubrades 22 befestigt ist. Die Nadel 34 arbeitet mit einem Greifer 38 zusammen, um zwischen zwei Pelzstreifen, die durch die Räder 20 und 22 vorgeschqben werden, eine Naht, herzustellen, wenn die Maschine durch über eine Schwun^radriemenscheibe 40 übertragene Energie angetrieben wird.
Sowohl die oben beschriebenen Nähmaschinenteile als auch alle anderen Bestandteile, die unmittelbar von dem unteren Fundamentteil 12 getragen werden, sind konventionelle Teile und dem Fachmann bekannt, Weitere, derartige Nähmaschinen betreffende» Informationen können durch Nachsehen in der oben erwähnten USA-Patentschrift 2.588.281 und ausserdem durch Nachlesen in der USA-Patentschrift 2.132.379 erhalten werden. Der Punkt, an dem die strukturelle Gliederung einer Ausfüh- i rung gemäss der Erfindung von der einen konventionellen Nähmaschine abweicht, wird durch den Aufsatz 14 und der direkt von diesem getragenen Teile in den Zeichnungen am klarsten dargestellt. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass in konventionellen Pelznähmaschinen, die Abdeckung 16 ein Schmiermittel trägt, das durch zweekmässige Einrichtungen auf die beweglichen Maschinenteile verteilt wird, die in dem unteren Gehäuseteil 12 eingeschlossen sind und dass die Abdeckung vom unteren Teil des Gehäuseteiles 12 abnehmbar ist, um Inspektion und Wartung dieser Nähmaschinenteile zu erleichtern.»
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Gemäss der Erfindung und wie in den Pig« 1 und 2 gezeigt, ist die Abdeckung 16 auf dem Aufsatz 14 durch Scharniere 42 verschwenkbar gelagert, die sich an der Rückseite des Gehäuses befindenf und die Abdeckung 16 wird durch eine Riegelvorrichtung 43 an der Vorderseite des Gehäuses in "geschlossener Anordnung gehalten» Der Aufsatz 14 seinerseits ist verschwenkbar am oberen Ende des unteren Gehäuseteiles 12 durch ähnliche Scharniere 46 angebracht und durch eine federnde Riegelvorrichtung 48 in geschlossener Lage gegen das Gehäuse gehalten» üs wird bemerkt, dass sowohl der Aufsatz 14 als auch die an ihm befindlichen Teile auf diese Weise als Einheit in den vorhandenen Aufbau gegenwärtig erhältlicher Pelznähmaschinen bequem eingefügt werden können, indem lediglich der Aufsatz zwischen die Abdeckung 16 und das untere Gehäuseteil 12 eingesetzt wird«
Wie in Fig„ 1, 5 und 5 der Zeichnungen zu sehen, wird ein ein Medium förderndes Rohr 50 drehbar und verschiebbar vom Aufsatz 14 durch jeweils in seiner Vorder- und seiner Rückwand gebildete La^eröffnungen getragen« Das rückwärtige ^nde des Rohres 50 ist durch einen flexiblen Schlauch 51 mit einer (nicht gezeigten) Druckluftquelle verbunden« Der von der Vorderwand des Aufsatzes hervorragende Teil des Rohres 5u ist ausgebildet, um einen seitlichen Arm 52 aufzuweisen, der den in den Zeichnungen allgemein -durch das Bezu,; szeichen 54 bezeichneten, verbesserten Pelzstreifenführurigsmechanismus gemäss der Erfindung trägt. Obwohl der i'ührungsmechanisinus 54 noch in üiinzelheiien vollständig beschrieben werden wird, genügt es, an dieser Stelle zu bemerken, dass der ■iührun.'smechanismus sowohl in uezuix auf die Voruclmbräder ,'-υ und 22 als auch au Γ die Nadel 34 im oinne einer senkrechten Erhebung bzw. einer Höhe oberhalb der .o-rbeitsebene der ','adel und seitlich in Lezug zu einer senkrechten durch die i.erVhrungsstelle der Walzen 20 und 22 hindurchgehenden Mittelebene durch .Bewegung des Rohreu 50, an welchem der J^ührungsmechani sinus durch seinen Armteil 52 gehalten wird, angeordnet
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ist. Im besonderen wird das senkrechte, relative Instellungbringen des Führungsmechanismus 54 und der Vorschubräder 20 und 22 durch Drehung des Armes 50 bewirkt, wohingegen das seitliche Instellungbringen des Führungsmechanismus 54 relativ zur Mittelebene der Berührungsstelle der Vorschubräder von Längsverschiebungsbewegungen des Eohres 50 bewirkt wird. Die Art und Weise, in der sich das Rohr 50 selbsttätig in seine Stellung bringt, um den Führungsmechanismus 54 in die richtige Lage zu bringen, wird am besten an Hand der Fig. 2 bis 5 der Zeichnung verständlich. Wie in Fig. 4 und 5 zu erkennen, ist aussen an dem Teil des Rohres 50, der sich zwi- i sehen Vorder- und Hinterwand des Aufsatzes 14 erstreckt, durch zweckmässige Vorrichtungen, wie z.B. Klemmschrauben 58 ein Kragen 56 festgeklemmt. Der Kragen ist mit einem in radialer Richtung vorstehenden Ohr 60 versehen, um einen sich seitlich erstreckenden Stift 62 zu halten, der eine Nockennaehlaufteil— lagerung 64 an seinem äusseren ünde trägt. Man kann sehen, dass der Ort, der Nachlaufteillagerung 64 sowohl die .Winkellage des Rohres 50 und demgemäss des Armes 52 als auch die axiale Lage des Rohres 50 relativ zum Aufsatz I4» in welchem es drehbar und verschiebbar angeordnet ist, hervorruft. Um das Lagernachlaufteil 64 in Stellung zu bringen, sind im Aufsatz 14 (Fig. 2) ein Paar gegabelter Mitnehmer - bzw. Nockenteile 66 und 68 einstellbar angeordnet. Das Teil 66 ist an der "
Gleitstange 30 festgeklemmt, mit der das bewegliche Vorschubrad 22 über den Arm 26 und die Trägerverlängerung 28 verbunden ist und stellt dadurch \sieher, dass die Mitnehmerscheibe 66 in direkter Weise mit den durch die Achse der Vorschubwalze 22 erfahrenen -Bewegungen bewegt wird, um sich an unterschiedliche Dicken der zwischen ihm und der festen Walze 20 hindurchgeführten Haut anzupassen. Die Nockenscheibe 68 wird zu ihrer Einstellung nach vorn oder nach hinten von einer Stellschraube 70 getragen, die einen Lagesteuerknopf 72 aufweist, der vor der Vorderwand des Aufsatzes 14 hervorsteht» Wie in Fig. 2 gezeigt, hat das Mitnehmerteil 66 eine nach*
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vorn uiid nach unten gerichtete Mitnehmerfläche 74, wohingegen das Mitnehmerteil 68 eine nach hinten und nach unten gewandte, geneigte Mitnehmer- oder Mockenflache 76 aufweist. Die'Mitnehmeroberflächen 74 und 76 sind an gegabelten, ineinandergreifenden Fingern gebildet, so dass die Teile 66 und 68 gegen seitliche Trennung in Eingriff gehalten werden können. Die Mitnehmeroberflächen 74 und 76 erstrecken sich jeweils in einem Winkel von 45° zu Senkrechten und bilden zusammen für die Nachlaufteillagerung 64 eine Mulde in Gestalt eines umgekehrten V« Die Wirkung dieser Anordnung ist, dass wenn das Teil 66 nach vorn bewegt wird, infolge einer -bewegung des Vorschubrades 22 nach aussen, um sich an eine vergrösserte Dicke des Felles, das zwischen Vorschubrad 22 und dem festen Vorschubrad 20 vorgeschoben wird, anzupassen, der Schnittpunkt zwischen den Mitnehmeroberflächen 74 des Teiles 66 und der Mitnehmeroberfläche 76 des Teiles 68 um die Hälfte des Abstandes um den das Teil 66 "bewegt wird, nach vorn geschoben wird. Folglich werden das fiolar 50 und der Führungsmechanismus 54 in ähnlicher Weise bewegt» so dass der letztere in einer Mittellage zwischen den ¥orschubwalzen 20 und 22 verbleibts vorausgesetzt, dass eine solche Mittellage zu Anfang bewirkt war« Handeinstellungen der vermittels des Ortes des Lagernachlaufteiles 64 eingestellten Lage können durch Drehung des Knopfes 72 durchgeführt werden, um die Lage des Lagerteils 68 nach vorn oder nach hinten zu verändern. Das Lagernachlaufteil 64 wird in der durch die Oberflächen 74 und 76 gebildeten Mulde durch eine (nicht gezeigte) Kurbel gehalten, die mit dem Gestänge 77 verbunden ist^ das seinerseits mit dem hinteren Ände des Rohres 50 gekuppelt ist» ßine fiückfuhrfeder 78 (Figo 5) erteilt dem Rohr 50 eine gegen die Kurbel gerichtete Verdrehungsvorspannunge Ausser&em wird ein Quecksilberschalter 79 (Fig» 1) vom ü-e stange 77 getragen, um in bekannter Art und V/eise die Luftzufuhr sum Schlauch 51 zu steuern»
üJin noch besseres Verständnis des Führungsaechanismus
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54 und seiner Arbeitsweise kann man aus der Betrachtung der Fig..6 bis 12 der Zeichnungen erhalten. Wie in den Fig. 6 bis 8 gezeigt, weist der Führungsmeehanismus 54 einen · Führungsschuh 80 mit einem länglichen Sattelblech 81 und einem Paar nach aussen auseinanderlaufenden Seitenklingen 82 auf, die sieh von den Seiten des Sattelblechs 81 her erstrekken. üine gegabelte Stützplatte 84 zwecks Anbringung an eine
go
Strebe 86 vermittels einer Sehraube/erstreckt sich nach oben gerichtet vom Sattelblech 81 weg» Die Strebe 86 ihrerseits wird am letzten ündteil des Rohrarmes 52 vermittels einer weiteren Schraube 90 einstellbar angebracht. Das Vorderende i des Schuhes 80 ist mit einem einschnitt 92 (Fig. 6) im Sattelblechteil 81 verseilen, um eine verschwenkbare Trennklinge (Figo 6 und 7) aufzunehmen, in welcher an der Basis eines aufrechtstehenden Steuerhebelteiles 98 ein entsprechender iiinschn'itt 96 eingeformt ist. .Wie am deutlichsten in Fig. 6 zu erkennen, läuft die l'rennklinge 94 nach hinten auf einen Punkt 100 an ihrem hinteren Ende sich verjüngend zu. Der bchuh 80 und die Trennklinge 94 werden vorzugsweise zusammengesetzt, indem die Klinge 94 unter dem Sattelblech 80 des Schuhs in Längsrichtung vorgeschoben wird, bis die Einschnitte 92 und 96 ineinandergreifen, um eine verschwenkbare Verbindung zwischen der Klinge 94 und dein Schuh 80 herzustellen. Um die Verbindung zu sichern, wird die hintere Spitze ICO der Klinge 94 mit dem Sattelblech 81 mittig verlötet, verscnweisst oder in anderer Weise befestigt. Ja die hintere Spitze 100, wenn überhaupt, so nur einer geringeren bewegung ausgesetzt ist, erlaubt dieses Verbiiidunj-.sverfahren. der Trennklinge 94 mit dem iiehuh öü iachwenkbewegun^eii des vorderen .indes der iilinge 94 relativ zum öcliuli 80 mit t-iner kleinen Biegung der Klinge 94 infolge der festen Verbinuun£ ihrer Spitze IGu mit dem Schuh«,
iiine Luftdüse in form einer zylindrischen Muffe 102 ist auf dem offenen -ende des icohrurmes 52 drehbar angeordnet und eine Mehrzahl geneigter, Jalousie-ähnlicher schaufeln 104
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oder andere9 das Medium richtende Einrichtungen quer zum leisten Ende bzw« sur Öffnung des Rohrarmes 52 auf 0 Eine ander Seite der Muffe 102 gebildete Öffnung 106 ist mit Einschnitten verseilen*, um mit einem am Arm 52 befindlichen Stift 108 zusammenzuarbeiten j, um die Winkeleinstellung der Düse und somit der Schaufeln am Rohrarm 52 zu erleichtern,= Bin Knopf 110 kann auf der Düse bzw ο Muffe 102 vorgesehen werden9 um eine derartige Einstellung von Hand zu erleichtern«. Is sei ausserdem bemerkt9 dass in dem mit der Öffnung versehenen Ende der Muffe 102 ein Einschnitt 112 gebildet istj um den Steuerarm oder Drehhebel 98 der 2rennklinge 94 aufzunehmen» Die zusammengesetzte Verbindung dieser beiden Teile ist am deutlichsten in Figo 7 der Zeichnungen dargestellt«.
Der Einschnitt 112 liegt in einer diametralen Ebene senkrecht zu den Flügeln 104 oder parallel zur Richtungj in welcher die Luft durch die Flügel 104 abgelenkt wird und auf derjenigen Seite der Muffe 102 zu der die Luft durch die Flügel 104 gerichtet wird ο Infolge dieser Anordnung wird der aufrechtstehende Steuerarm 98 auf der Trennklinge 94 mit dem Einschnitt dahingebracht9 die Klinge 94 in entgegengesetzter Richtung zu der der durch die Flügel gerichteten Luft zu verschwenken, wenn die Düse 102 gedreht wirdp um die Richtung des Luftstromes, so wie er von den Flügeln 104 gerichtet wird„ zu ändernο Die Bedeutung dieser Wechselbeziehung zwischen der Klinge 94 und der Düse 102 wird durch Bezug auf die i'ig. 10 bis 12 der Zeichnungen ersichtlich«, Der Querschnitt durch ein Paar von Pelzstreifen A und B in Figo 10 ist in einer Ebene durchgeführt worden^ die unmittelbar stromaufwärts von der Düse 102 angeordnet ist9 wie es die Fig. 9 zeigt. Ji e beiden Streifen A und B weisen jeweils eine .Hautseite S und eine Pelzseite F auf.. Die Hautseiten sind symmetrisch zu einer Mittelebene Y-Y angeordnet, die mittig zwischen den Vorschubrädern 20 und 22 liegt. Infolge der natürlichen Lage oder des Strichs des Pelzes F der be»
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treffenden Häute erstreckt■sich der Pelz des Streifens A . über den Rand der Haut hinaus und in die Mittelebene Y-Y hinein, während der Pelz auf dem Pell B sich in der anderen Richtung oder von der Mittelebene Y-Y forterstreckto Da die Pelzseiten der beiden Streifen A und B durch die Tor™ schubräder- 20 und 22 im eigentlichen Nahvorgang gegeneinander gebracht werden, sei bemerkt, dass der Pelz des Streifens A dazu neigt, sich hinter das Pell B zu schieben und der Entwicklung einer kräftigen Naht Probleme entgegen zu stellen«, G-emäss der Erfindung jedoch wird dieses Problem z.T durch die ausrichtbare Luftdüse 102 und z.T. durch die Schwenkbewegung der Trennklinge 94 bewältigt. Insbesondere wird, wie la Pig· 11 dargestellt, beim Hindurchführen unter der Luftdüse 102, die so eingestellt ist, um Luft in stärkeren· Masse gegen den Pels des .Streifens A als auf den Streifen B au richten} der Pelz auf dem Streifen A, der dazu neigt äurok die Iaht hindurch nach oben herauszuragen, wie gezeigt nach, .unten geblasen» Weil an der Hähkante des Streifens A eine Anhäufung too. Pelz entatehtj wird der zugehörige Schwe.nkyorga.ng d©r ÄuftejL-= lungsklittge 94, wie in Pig.- 12 gezeigte diese ^sJismiii&g aus*= ' ■ gleichen und die Führung der Streifen am den l.Q^s&mibvaazsR 20 und. 22 der Mähmaschine erleichtern« Mim werüsn die aaein·= anderliegenden Kanten oder Nähkanten der Streifen A land B Ia ■genau übereinanderliegender, gleichweit .erstreckender Besiehung den Ziiführungarädern 20 und 22 dargeboten, wotei fixe Höhe der 'felle oberhalb der. Nadel 34 durch, die untere -Obei^Lcläeh© clss Sattelbleches 81 in 'der ■ in der' üSL-^tea^seiii/iit 2ο5880281 beschriebenen Art gesteuert \vircl·. " ' '■ ■ ' -
■ Um die Maschine fce triefe ^L er el«" su ^"' c ■ ac > _ > r ,^ Bedienende zuerst die Lage ϋζυ Ils r 1? <iw£ "° ^* "■> "ϊ^lr »t'a Streifen A -und B -und. stellt aic 'Ί IQZ <■ ' c~cir la S-tif-fe 103 des Arsiss 52 in rao^ti^«' UiLc · _ ~>l ' "^-i o ICo der Düse 102 einrastetβ L c „ ^ t_ . *' e Z.Z C „ Ssiohnungen dargsstellten' Be~rp» «· "^k ζ (~ <~
§ teilt werden» class ihre Yii _, 1 2 « ^i ο ~f
Mitte!ebene Y-Y geneigt sind unds so dass die Klinge 94 unterhalb des Sattelblechs 81 im bchuh 80 nach reehts geneigt istc wie es jeweils in den Fig« 11 und 12 gezeigt ist« Sails andererseits keine feststellbare Ungleieimässigkeit der. Kaars an den Kanten der zu nähenden Streifen beobachtet wer= den k&iui 5 würde die Düse und demgemäss die Klinge in eine neutrale Stellung oder in eine Stellung eingestellt Werdens in welcher die Flügel mit der Hlttelsufuhrungselseme Y-Y in einer Linie ausgerichtet sinds sodass die Kliage 94 genau eine senkrechte Lage eingenommen hat ο But sprechend bürden fixe Düse und die Klinge in die entgegengesetzte Sichtung ein= ^sgtellt, falls die Ungleichmässigkeit des Flors anaf den Sfeaifss entgegengesetzt zu der in den ^Xg0 10 Ms 12 clarge=·
Weges, der liiickf uhr feder 78 (Figo 5) wird öi© Mrala £rms!5 52 auf die in der ü'igo 9 der Zeichn-önges strich= -''.- gCKsielaaets Lage angehoben seino Um den MäJsnrorgang ein· L, ten ο uisd di@ (nicht gezeigt®) Kurbel p mit fies1 das Ge=
:i,,:c 77 Verbundes. ists heruntergedrüekt ΰ vjoamsoh "bewirkt -".. iass luft fcffoE das Äohr 50 und durch" die Base 102 ::"'_■ *':~::::-. '~^.L: «äaes das 'Rolls 50 gedreht wird9 socLass sich " \---ii Mi^oli unten be-Hegt ia die durch ausgesogen© Linien ?\;Vo 5 cl©i? Zeichnungen dargestellte Lageo Dieise Arfeeits=· θ cist ^raes 52 und demgeaäsa des führung sue cfeaaismus 54 cl iiii.'üh Eingriff der nachlauf te illagerung 64 alt dem Stift Qi-i3©-iea.t0 öer alt dem Rohr 50 (Figo 2 und Figo 4) . :'.-·:\- iiäfi sich in die Muldes die di® Form eiass rajig
t und di© gebildet ist durek äi@ gsneigten
74 und TSs-die. sieh jeweils sm£ den ~jziü. 68 befiaäeno Wenn ¥erschieden© !©IMleken auf= iClui/eh Glas Bewegung des Yorschubra-ii3~ 22 in Bezug
iohse dss ^orschutradss 20 bewirkt iv ,"dl- uird das ioil 6ö (satsprsehend bewegt ο Wegen ü®t ilcjOj aszrö'berfläeb.oa 74 und 7β i® Winkel ims 45"; ß gefeiläete 0?t ies? Mulde und deageaäag fierjenigo
des Lagernaehlaufteiles 64 um den halben Abstand, um den das Had 22 verschoben wird, be?/egt werden, um die Torschubmitte des iiihrungsschuhs 80 und der Klinge 94 auf der Mittel-. ebene zwischen den Vorschubrädern 20 und 22 beizubehalten. Mit solchen seitlichen Verschiebungen geht eine geringe, senkrechte Backstellung des Führungsschuhes 80 einher. Weil sich die Ausladung des Schuhs jedoch tangential der übene der Hadel 34 nähert, kann eine solche senkrechte Rückstellung vernachlässigt werden. Wenn andererseits das Had eine Strecke durchläuft, die diejenige überschreitet, die mit einzelnen Häuten der zu nähenden Pelzstreifen vorher festgelegt war, kann eine angemessene Einstellung durch Rückstellen des Mitnehmerteiles 68 durch Drehung des Knopfes 72 von Hand vorgenommen werden«
Dementsprechend, wird bemerkt, dass durch die Erfindung ein stark verbesserter Führungsmechanismus für Pelznähma~ schinen geschaffen worden ist und durch den die oben erwähnten 'Einwendungen gegen Führungsmechanismen herkömmlicher Art vollständig beseitigt worden sind.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    fly Vorrichtung zum führen von Pelzstreifen in eine Pelznähmaschine, gekennzeichnet durch einen Führungsschuh
    (80) mit einem länglichen Sattelblechteil (81) und einem Paar auswärts auseinanderlaufender Seitenklingen (82), die sich von dem Sattelblechteil her erstrecken und durch eine Trennklinge (94)» die mittig entlang des Sattelblechteil
    (81) angeordnet ist, sich zwischen den Seitenklingen in allgemein paralleler Beziehung su diesen erstreckt und wenigstens über den vorderen Teil ihrer Länge an ihrer Verbindungsstelle mit dem Sattelblechteil (81) in Richtung auf die eine oder die andere der Seitenklingen (82) schwenkbar ist.
    2o Vorrichtung nach Anspruch !/dadurch gekennzeichnet, dass die Trennklinge (94) an ihrem vorderen Ende mit dem vorderen Teil des Führungsschuhs (80) schwenkbar verbunden und an ihrem hinteren rückwärtigen Ende an dem Führungsschuh, (80) befestigt isto
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Trennklinge (94) zu einer Stelle an ihrem hinteren Ende verjüngte
    4. Vorrichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, dass die Trennklinge (94) und das Sattelblechteil (81) mit miteinander in Eingriff tretenden Einschnitten (92, 96) versehen sind, um die Trennklinge (94) zum Schuh (80) verschwenkbar zu halten.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Einstellen und Sichern der Trennklinge (94) in der Schwenkstellung in Bezug zum Schuh (80)»
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Austrittsvorrichtung für einen Luftstrom vor dem Führungsschuh (80) angeordnet ist, welcher zwischen die geführten Pelzstreifen geführt wird, um die Ränder
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    der Häute der durch den Führungsschuh (80) hindurchgeführten und miteinander durch Nähen zu verbindenden Pelze von Haaren frei zu machen.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsvorrichtung für den luftstrom einstellbar ist, um den Strom zur einen oder zur anderen Seite .einer zwischen den Streifen liegenden Mittelebene zu richten.
    8, Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine zwischen der Austrittsvorrichtung für den Luftstrom und der !rennklinge (94) zwischenverbindende Einrichtung, so dass die Trennklinge (94) auf die eine Seite der Mittelebene geschwenkt wird, die. zu der Seite der Mittelebene ent- λ gegengesetzt ist, auf die der Luftstrom gerichtet ist.
    9« Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsvorrichtung für den Luftstrom eine Düse (102) in Form einer drehbar einstellbaren, zylindrischen Muffe, die eine Austrittsöffnung bildet und wenigstens eine geeignete Schaufel (104) quer zu dieser öffnung aufweist , um die Luft in die Richtung der Flügelneigung zu richten.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, dass die Trennklinge (80) einen in der Nähe ihres Vorderteils aufrechtstehenden Steuerarm (98) und eine Vorrichtung zum Verbinden des Steuerarms mit der Muffe (102) aufweist, um die Trennklinge (80) in eine zur Richtung des durch die Düse Λ ausgerichteten Luftstroms entgegengesetzten Richtung zu verschwenken.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Verbinden der Muffe und des Steuerarmes einen im Öffnungsende der Muffe (102) gebildeten Einschnitt (112) aufweist, der das obere Ende des Steuerarmes
    (98) aufnimmt, und der in einer zur Schaufel (104) senkrechten, diametralen Ebene angeordnet ist und von der Schaufel in der Richtung, in der die Luft durch die Schaufel geleitet wird, vernetzt ist.
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    12. Pelznähmas ca ine j, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (10), durch eine ¥om Gehäuse getragenes, hin= und herbewegliche Nadel (34)» ein erstes und ein zweites Vorpchubradj, (20,. 22), die zur-Iadel (34) benachbart sind und zum Vorschub der aufeinandergelegten Sander von Pel^streifen zur Nadel (34) dienen9 wobei das ©rste Bad (20)" auf einer in Bezug zum Gehäuse (10) festen Achse drehbar gelagert ist und das zweite Ead (22) an dea Gehäuse (10) durch ©ine Vor·» richtung gehalten ist, die ein f©rsohi@bung@teil (30) aufweist $ welches sich quer zur festen Achse d@s ersten Rades erstreckt, und der Umfang ä©@ sueiten Vors©hubrad©s (22) zum ersten Vorschubrad (20) hin nand von diesen weg beweg= bar ist, um sich an unterschiedliche Hautdicken ä©r swisch©n den Hadern (20, 22) hindurchgeführten Pels© anzup&amsnj, durch eine Führungsvorrichtung (54) ^um Hindur©Möhren der PeIg= streifen zwischen den Vorschubrädera (20p 22) rad durch ein© Vorrichtung zum bewegbaren Halten der lührimgsvorrichtung (54) in Richtung der Verschiebungen des zweiten Vorschubrades (22) jedoch jeweils nur um den halben Versehl@bungsw@g- de® aweiten Vorschubrades (22), wodurch die führungsvorrichtung (54) ia einer Mittelstellung zwischen den beiden Vorschubrädern (20® 22) gehalten wird=
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12p dadurch gekennzeichnet$ dass die letztgenannte Vorrichtung aufweist8 ein zweites Verschiebungsteil (50), das vom Gehäuse (10) für axialf Bewegungen parallel zum ersten Verschiebungsteil gehalten ist» ein bewegliches Steuer- oder Mitnehmerteil (66), das mit dem ersten Verschiebungsteil verbunden ist, ein einstellbar befestigtes Steuer- oder Mitnehmerteil (68), das vom Gehäuse gehalten wird, wobei diese Mitnehmerteile (66, 68) eine Mulde bilden, die mit dem beweglichen Mitnehmerteil (30) um ein© Hälfte der Strecke des Mitnehmerteils (30) bewegbar ist, und sich am zweiten Verschiebungsteil (50) ©ine laehlaufeinrioh» tung (60, 62, 64) befindet, die in der Mulde rttht und mit dieser bewegt wird.
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    14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13» dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde aus zwei entgegengesetzt geneigten Mitnehmeroberflächen (74, 76) an den Mitnehmerteilen (66, 68) gebildet wird, wobei die Mitnehmeroberflächenλ(74, 76) * mit dem Verschiebungsteil jeweils einen Winkel von 45° bilden.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14» dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verschiebungsteil in Bezug zum Gehäuse (10) ausserdem drehbar ist und das Nachlaufteil (64) auf einem Stift (62) angeordnet ist, der in Querrichtung zum zweiten Verschiebungsteil freitragend gehalten ist.
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15» dadurch gekennzeichnet, dass die die Mulde bestimmenden Mitnehmerteile (66, 68) wenigstens über einen Teil gegabelt sind und die gabelförmigen !Teile der Verschiebungsteile ineinander eingreifen, um die Trennung der Teile zu verhindern.
    17 β Vorrichtung nach einem der. Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das einstellbar feste Mitnehmerteil (68) von einer Vorschubspindel (70) gehalten wird, die im Gehäuse (10) gelagert ist.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17» dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) ein unteres Fundamentteil (12), ein Zwischenaufsatzteil (14) und die Führungsvorrichtung (54) aufweist, und die Führungsvorrichtung (54) vom Aufsatzteil (14) gehalten wird.
    19· Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsatzteil (14) verschwenkbar auf dem Fundamentteil (12) angeordnet ist, und dass die Abdeckung (16) verschwenkbar auf dem Aufsatzteil (14) angeordnet ist.
    20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19» dadurch gekennzeichnet» dass das zweite Verschiebungsteil (50 ein Bohr ist» dessen eines Ende (52) sich vom Gehäuse weg erstreckt, und die Führungsvorrichtung (54) und die Düseneinrichtung auf dem Rohrende getragen sind, um einen Luftstrom, der durch das Rohr (50) hindurchgeführt wird, zu den PeIzetreifen zu richten, die von der Führungsvorrichtung (54)
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    geführt werden.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das vorstehende Rohrende (52) als seitliche® Armteil 'des Rohrteiles (50) ausgebildet ist» welches verschiebbar vom Gehäuse (10) gehalten wird* und das Rohr (50) drehbar einstellbar ist, um die Führungsvorrichtung (54) in
    einer in der Mitte zwischen den und parallel zu den Achsen der Vorschubräder (20, 22) liegenden Ebene in Stellung zu
    bringen.
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DE19702024284 1969-08-22 1970-05-19 Vorrichtung zum Fuhren von Pelzstreifen in einer Pelznahma schine Expired DE2024284C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US85241369A 1969-08-22 1969-08-22
US85241369 1969-08-22

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2024284A1 true DE2024284A1 (de) 1971-03-11
DE2024284C DE2024284C (de) 1973-06-07

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JPS5014181B1 (de) 1975-05-26
US3572268A (en) 1971-03-23
FR2052366A5 (de) 1971-04-09
GB1281678A (en) 1972-07-12

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