DE202276C - - Google Patents
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- DE202276C DE202276C DENDAT202276D DE202276DA DE202276C DE 202276 C DE202276 C DE 202276C DE NDAT202276 D DENDAT202276 D DE NDAT202276D DE 202276D A DE202276D A DE 202276DA DE 202276 C DE202276 C DE 202276C
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- Germany
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- backrest
- chair
- folding
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C4/00—Foldable, collapsible or dismountable chairs
- A47C4/04—Folding chairs with inflexible seats
- A47C4/08—Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics
- A47C4/10—Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe
- A47C4/14—Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe with cross legs
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Chairs Characterized By Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 202276 KLASSE 34g-. GRUPPE
WÜNSCH & PRETZSCH in ZEITZ.
Gegenstand der Erfindung ist ein vollständig zusammenlegbarer Gestellbock, insbesondere
für Klappstühle mit oder ohne Lehne, der aus zwei in der Gebrauchslage durch Anschlage
begrenzten Gelenkvierecken besteht. Das Neue wird darin gesehen, daß' sich die
Glieder jedes Vierecks unmittelbar gegeneinander abstützen und die Anschläge in beiden
Vierecken durch gleichliegende, zu einem durchgehenden Stabe miteinander vereinigte Bolzen
gebildet sind. Das bockartige Gestell eignet sich gleich gut für die Herstellung von Stüh-■
len mit festem Sitz und fester Rückenlehne, als auch für Stühle, bei denen Sitz und Lehne
aus einem einzigen Gurt bestehen, oder auch, für solche, bei denen außer diesem Gurtsitz
unter ihm eine straffgespannte Sitzfläche aus Gurt vorhanden ist.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht des Gestellbockes, Fig. 2 eine Vorderansicht dieses Bockes,
Fig. 3 eine Seitenansicht des halbzusammengeklappten Bockes,
Fig. 3 eine Seitenansicht des halbzusammengeklappten Bockes,
Fig. 4 die Seitenansicht eines Stuhles mit fester Rückenlehne,
Fig λ 5 die ■ Seitenansicht eines Stuhles mit
aus einem Gurtstück bestehenden Sitz und Lehne, und
Fig. 6 die Seitenansicht eines Stuhles mit ebensolchem Gurtsitz und -lehne, aber straff
gespannter Unterstützung der Sitzfläche.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, besteht jede Seite des Bockes aus zwei gekreuzten
Stäben oder Beinen 1, 2, welche durch die Zwischenglieder 3, 4 , gelenkig miteinander verbunden
sind. Es stellt somit jede Seite ein Gelenkviereck dar. Das Zwischenglied 3 ist mit seinem oberen Ende an dem oberen Ende
des Beines 2 bei 5 angelenkt, während sein unteres Ende etwas unterhalb der Mitte bei 6
mit dem Bein 1 in Verbindung steht. Das Zwischenglied 4 ist bei 7 mit dem Bein 2 und
bei 8 mit dem Bein 1. gelenkig verbunden. Die Drehpunkte 6, 7, 8 sind so gewählt, daß
sie das Zusammenlegen des Bockes entsprechend der Fig. 3 gestatten. Das Gestell besteht
nun aus zwei solchen Systemen, die durch geeignete Streben, etwa durch die Verbindungsstangen
9, 10, 11, in feste Verbindung miteinander gebracht sind. Die Gelenkbolzen
5, 6 und 7 gehen nicht von einem Bocksystem zum andern durch. Dagegen gehen die Gelenkbolzen
8 in Gestalt eines einzigen Stabes (Fig. 2) quer durch das Gestell hindurch, der
in der Stellung gemäß Fig. 1 ein Widerlager bildet, gegen welches sich das Beinpaar 2 mit
seiner oberen Kante legt, wodurch das System am weiteren Spreizen gehindert wird. In dem
Augenblick des Anliegens ist die Wirkung die, als ob nicht eine Viereck-, sondern eine Dreieckverbindung
vorhanden wäre, indem die Entfernungen zwischen den Zapfen 5 und 8 einerseits und 6 und 8 anderseits unter der
Belastung des Stuhles nicht vergrößert werden können. Die Seite des Gestelles, an welcher
sich die Zwischenglieder 3 befinden, ist die Hinterseite, d. h. diejenige, an welcher die
Lehne des Stuhles angebracht wird.
Das Gestell ist nun sowohl für Stühle ■ mit fester als auch mit beweglich schwingender
oder einstellbarer Rückenlehne geeignet. In der Fig. 4 ist ein Stuhl mit fester Rückenlehne
dargestellt, der auch einen festen Sitz haben kann. Der Sitz 12 ist ebenfalls bei 5
am Untergestell angelenkt, während er auf den oberen Enden der Beine 1 nur lose ruht,
daher von ihnen abgehoben und in der Pfeilrichtung hochgeklappt werden kann. Die
Lehnenholme 13 sind durch die Verlängerung der Zwischenglieder 3 gebildet, so daß sie bei
anfgeklapptem Stuhl ein,e feste unverrückbare Lage gegen den Sitz bewahren.
In der Fig. 5 ist ein Stuhl mit schwingenden Lehnenholmen und aus einem Stück Gurt
bestehendem Sitz und Lehne 22 dargestellt. Die Lehnenholme 14 sind auf den Bolzen 5
drehbar befestigt und besitzen nach unten eine Verlängerung 15, an deren Ende bei 16 eine
gezahnte Stange 17 angreift, die mit ihren Ausklinkungen 18 über einen Stift oder Ansatz
19 gehakt werden kann, so daß die Lehne entsprechend den verschiedenen Ausklinkungen
verschiedene Stellungen einzunehmen vermag.
Die in der Fig. 6 dargestellte Ausführung
zeigt dieselbe Bauart der starren Teile wie die in Fig. 5 beschriebene; nur ist zwischen
.den oberen Verbindungsstangen 20, 21 der Bockbeine ein straffer Sitz aus Gurt gespannt,
auf den sich ebenfalls von dem Querstab 20 ausgehend, der lose gespannte und zu gleicher
Zeit auch die Rückenlehne bildende Sitz 22 legt.
.35 Die gezahnte Stange 17 kann bei richtiger Abmessung gleichzeitig als Vorrichtung dienen,
um den Stuhl mittels eines Handgriffes zusammenzulegen, indem man ihn an der vorderen
Sitzquerstange 20 und dem oberen Ende der Lehne mit beiden Händen ergreift und diese Enden in der Richtung der Pfeile gegeneinander
bewegt. Bedingung dafür ist, daß die' Stellstange mit ihrer letzten Ausklinkung
über den Stift 19 gehakt ist, wie in den Fig. 5 und 6 angegeben ist. Das ganze
System legt sich dann in der Weise eng zusammen, wie dies teilweise in der Fig. 3 angedeutet
ist.
Claims (4)
1. Zusammenlegbarer Gestellbock aus zwei in der Gebrauchslage durch Anschläge
begrenzten Gelenkvierecken, insbesondere für Klappstühle, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Glieder jedes Vierecks unmittelbar gegeneinander abstützen und die
Anschläge in beiden Vierecken durch gleichliegende, zu einem durchgehenden Stabe
miteinander vereinigte Gelenkbolzeu gebildet sind.
2. Zusammenlegbarer Gestellbock nach Anspruch 1, für einen Klappstuhl mit
Lehne, dadurch gekennzeichnet, daß die Lehnenholme durch Verlängerung je eines der nicht die Gestellbeine bildenden Vierecksglieder
(3, Fig. 4), über deren oberen Drehpunkt (5) hinaus gebildet werden.
3. Zusammenlegbarer Gestellbock nach Anspruch 1, für einen Klappstuhl mit
Lehne, dadurch gekennzeichnet, daß die
■ Lehnenholme bei verstellbarer. Stuhllehne (14, Fig. 5, 6) gelenkig an dem oberen Gelenkbolzen
(5) befestigt sind und in bekannter Weise mittels einer gezahnten Stange (17), die an der verstellbaren Lehne
angreift, in verschiedenen Schräglagen festgehalten werden.
.
4. Zusammenlegbarer Gestellbock nach Anspruch 1 und 3, für einen Klappstuhl
mit Lehne, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnte Stange (17) beim Zusammenlegen
des Stuhles nicht ausgehoben zu ' werden braucht, sondern hierbei als Bewegungsmittel
für die Gelenkvierecke dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE202276C true DE202276C (de) |
Family
ID=464778
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT202276D Active DE202276C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE202276C (de) |
-
0
- DE DENDAT202276D patent/DE202276C/de active Active
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