DE2022134C3 - - Google Patents
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- Publication number
- DE2022134C3 DE2022134C3 DE19702022134 DE2022134A DE2022134C3 DE 2022134 C3 DE2022134 C3 DE 2022134C3 DE 19702022134 DE19702022134 DE 19702022134 DE 2022134 A DE2022134 A DE 2022134A DE 2022134 C3 DE2022134 C3 DE 2022134C3
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- room
- cell
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- frame
- tilting
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G7/00—Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
- B65G7/02—Devices adapted to be interposed between loads and the ground or floor, e.g. crowbars with means for assisting conveyance of loads
- B65G7/08—Devices adapted to be interposed between loads and the ground or floor, e.g. crowbars with means for assisting conveyance of loads for tilting the loads
Landscapes
- Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kippen von stirnseitig offenen Raumzellen aus Stahlbeton
aus einer Stellung, in der die Raumzelle auf einem Rahmen mit ihren die offen,; Stirnseite umgebenden
Stirnkanten ruht, in eine Stellung, in der sie auf ihrem Boden steht. — Vorrichtungen zum Kippen
von offenen Raumzellen sind in verschiedenen Ausführungsformc.i bekannt. So kennt man eine
Vorrichtung zum Kippen von Waggons (vgl. Literaturstelle ölhydrauiik und IrieumLak. 1960, Heft 4,
S. 102), bei der ein Eisenbahiiwagg'n auf einen Träger
gefahren wird, der einen Anschlag für die Puffer des Waggons besitzt, und anschließend mittels einer
hydraulischen Hebevorrichtung mit dem einseitig angelenkten Träger so weit gekippt wird, bis über die
Stirnseite des Waggons eine Entladung möglich ist. — Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum
Kippen von Raumzellen oder Eisenbahnwaggon (vgl. deusche Patentschrift 1 277 132) sind an den Träger
Konsolen angeschlossen, mit denen die Raumzelle oder der Waggon am Träger gehalten wird, wenn
Träger und Raumzelle bzw. Waggon über Kopf gekippt werden — Schließlich kennt man auch Vorrichtungen
zum Kippen von Bunden aus Stahl (vgl. Literaturstelle Stahl und Eisen, 1940, S. 229).
Allen den bekannten Vorrichtungen ist gemeinsam, daß mit ihnen Raumzellen, Waggons od. dgl.
gekippt werden, die tine hinreichende Festigkeit besitzen, um die beim Kippen auftretenden Beanspruchungen
zu überstehen. Die bekannten Vorrichtungen lassen sich jedoch nicht verwenden zum Kippen
von stirnseitig offenen Raumzellen aus Stahlbeton, insbesondere Transformatorenhäuser und Fertiggaragen,
die entweder ohne Boden oder mit einer oder mehreren Ausnehmungen im Boden für die Räder
und Achsen eines Transportfahrzeuges gefertigt werden. Derartige Raumzellen werden in Schalungsvorrichtungen
gegossen und bei noch nicht vollständig erhärtetem Beton entschalt. Derartige Raumzellen
können zwar mit den Rahmen auf Fahrwerke gesetzt werden, um die Schalvorrichtung für die Herstellung
der nächsten Raumzelle freizumachen. Auch nach dem Aushärten der Raumzelle bereitet das Kippen
der Raumzelle beachtliche Schwierigkeiten, weil die verhältnismäßig dünne Wandstärke der Raumzelle
nur begrenzte Belastungen erlaubt.
Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde, eine stiniseitig offene Raumzelle aus ihrer aufrechten
Lage, die sie nach dem Gießen und Entschalen einnimmt, umzukippen und so weit zu verschwenken,
daß sie schließlich auf Flur steht, ohne daß die Gefahr eines Bruches der Raumzelle besteht.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß darin gesehen, daß ein beide Stellungen der Raumzelle
um eine horizontale Achse schwenkbarer Träger zur Anlage an den Boden der Raumzelle ν irgesehen
und mit Konsolen versehen ist, die unter eine Sirnkante der Raumzelle zwischen den Rahmen und
die Raumzelle eingeführt sind, und daß für den Rahmen eine synchron mit dem Träger arbeitende Hubvorrichtung
vorgesehen ist.
Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß die zu kippende
Raumzelle in allen Phasen des Kippvorganges so unterstützt ist, daß überkritische Beanspruchungen
nicht mehr auftreten können. Dazu tragen sowohl die unter die Stirnwand der Raumzelle greifenden Konsolen
als auch die synchron mit dem Träger arbeitende Hubvorrichtung bei.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zl Ahnung
ausführlicher erläutert; es zeigt
Fig. 1 die Seiter.ansicht einer Vorrichtung z,:m
Kippen von stirnseitig offenen Raumzellen aus Schibeton, teilweise geschnitten,
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in anuc-r
Projektion.
Auf einem aus zwei Schienen bestehenden Führgleis 1 laufen plattcnförmige Wagen 2. Auf der Oh-seite
dieser Wagen 2 sind Rahmen 3 abgesetzt,
eine einseitig offene, raumgroße Raumzelle μ·λ Stahlbeton tragen. Die Raumzelle wird auf den Rahmen 3 in einer Schalung gefertigt, die nicht dargestellt ist, die aber die Raumzelle in noch nicht erhärtetem Zustand verläßt. Auf dem Gleis 1 härter, die Raumzeilen aus.
eine einseitig offene, raumgroße Raumzelle μ·λ Stahlbeton tragen. Die Raumzelle wird auf den Rahmen 3 in einer Schalung gefertigt, die nicht dargestellt ist, die aber die Raumzelle in noch nicht erhärtetem Zustand verläßt. Auf dem Gleis 1 härter, die Raumzeilen aus.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen han-JeIt
es sich bei den Raumzellen um Fertiggarage.
Die Fertiggarage besitzt ein Dach 4. eine Rückwand 5, Seitenwände sowie einen Boden 6. de; mil
einer Ansnehmung7 versehen ist. Die Ausnehmung 7 ist für die Räder und Achsen eines Transportbhrzeupes
gedacht, das die Garage nach Art eines Wagenkastens transportieren kann.
Jede Fertiggarage ruht mit ihren die öffnung, die snäter das Geragentor aufnimmt, umgebenden Seitenkanten
8 auf dem Rahmen 3 auf. Die dem Geragenboden 6 entsprechende Seitenkante befindet sieh
im geringen Abstand vom Rahmen 3, weil hier spater das Tor befestigt wird.
Eine noch nicht vollständig ausgehärtete Fertiggarage ist in Fig. 1 bei 10 dargestellt, eine andere Fertiggarage
11 ist ausgehärtet und soll auf ihren Boden 6 gestellt werden. Dazu dient die nachfolgend
beschriebene Vorrichtung.
In einer Grube 9 unter dem Gleis 1 befindet sich ein Schwenklager 12 mit horizontaler Schwenkachse
13 für einen Träger 14.
Der Träger 14 besitzt zwei Stiele 15 bzw. 16 sowie eine obere Traverse 17 und eine untere Traverse
18, an die die Kolbenstange 19 eines hydraulischen Schubkolbengetriebes 20 angelenkt ist. Der Zylinder
des Schubkolbengetriebes 20 ist in der Grube 9 bei 21 festgelegt. Das Schubkolbengetriebe 20 kann auf
•diese Weise den Träger 14 in seine aufrechte, in
Fig. l in ausgezogenen Linien wiedergegebene Stellung
verschwenken, in der er dem Boden 6 der Fertiggarage 11 anliegt. Das gleiche Schubkolbengetriebe
2Ü kann aber auch den Träger 14 in eine • zweite Stellung verschwenken, in der die Ferliggarage
11 auf ihrem Boden 6 steht, was in gestrichelten Linien wiedergegeben ist.
In geeigneter Höhe oberhalb des Niveaus des Gleises 1 sind an den Stielen 15 und 16 des Trägers 14
Konsolen 24 befestigt, die in der aufrechten Stellung der Fertiggarage 11 zwischen den Rahmen 3 und die
die Öffnung umgebenden Seitenkanten 8 der Fertigsorechende
Seitenkante fassen,
im übrigen befindet sich in einer Grube 30 unier
der FeiSage H und neben dem Trager 14 eme
smm
unI heben dadurch beim Schwenken des SS 14 um die Achse 13 den Rahmen 3 bis über
den Totpunkt der Schwenkbewegung hinweg.an.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Kippen von siirnseitig offenen Raumzellen aus Stahlbeton aus einer Stellung, in der die Raumzelle auf einem Rahmen mit ihren die offene Stirnseite umgebenden Stirnkanten ruht, in eine Stellung, in der sie auf ihrem Boden steht, dadurch gekennzeichnet, daß ein in beide Stellungen der Raumzelle (11) m um eine horizontale Achse (13) schwenkbarer Träger (14) zur Anlage an den Boden (6) der Raumzelle vorgesehen und mit Konsolen (24) versehen ist, die unter eine Stirnkante der Raumzelle zwischen den Rahmen (3) und die Raumzelle eingeführt sind, und daß für den Rahmen eine synchron mit dem Träger arbeitende Hubvorrichtung (31) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702022134 DE2022134B2 (de) | 1970-05-06 | 1970-05-06 | Vorrichtung zum kippen von stirnseitig offenen raumzellen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702022134 DE2022134B2 (de) | 1970-05-06 | 1970-05-06 | Vorrichtung zum kippen von stirnseitig offenen raumzellen |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2022134A1 DE2022134A1 (de) | 1971-11-18 |
DE2022134B2 DE2022134B2 (de) | 1973-08-30 |
DE2022134C3 true DE2022134C3 (de) | 1974-05-02 |
Family
ID=5770379
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19702022134 Granted DE2022134B2 (de) | 1970-05-06 | 1970-05-06 | Vorrichtung zum kippen von stirnseitig offenen raumzellen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2022134B2 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE29804812U1 (de) | 1998-03-17 | 1998-06-10 | Liebherr-Hausgeräte GmbH, 88416 Ochsenhausen | Montagetisch |
Families Citing this family (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5540534A (en) * | 1994-02-04 | 1996-07-30 | Logemann Brothers Company | Bale transfer system and method of transfer |
DE19827456C2 (de) * | 1998-06-19 | 2000-05-18 | Siemens Ag | Einrichtung zum Umladen von flachen Sendungen |
-
1970
- 1970-05-06 DE DE19702022134 patent/DE2022134B2/de active Granted
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE29804812U1 (de) | 1998-03-17 | 1998-06-10 | Liebherr-Hausgeräte GmbH, 88416 Ochsenhausen | Montagetisch |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2022134B2 (de) | 1973-08-30 |
DE2022134A1 (de) | 1971-11-18 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |