DE2020838C3 - Drucktastenschaltersperre mit Verdrängungskörpern - Google Patents
Drucktastenschaltersperre mit VerdrängungskörpernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Drucktastenschaltersperre mit Verdrängungskörpern, die bei Eindrücken einer
Taste seitlich verschoben werden und dadurch das Eindrücken wenigstens einer weiteren Taste verhindern, wobei die Verdrängungskörper Nocken- oder
Auflauffläohen für die jeweiligen Tasten aufweisen.
Aus mechanischen gekoppelten Bausteinen bestehende elektrische Drucktastenschalter, sogenannte Gruppenschalter,
sind bekannt und werden auf vielen Anwendungsgebieten eingesetzt Beispielsweise werden
sie häufig für automatische Stationswähler-Mechanismen für Rundfunk- und Fernsehgeräte, für Nachrichtensystem, automatische münzbetätigte Geräte, Haushaltsgeräte und verschiedene Arten von Versuchs- bzw.
Prüfvorrichtungen angewandt Schalter dieser Art besitzen zahlreiche mögliche Anwendungsgebiete, so
daß die Hersteller der Schalter ständig bestrebt sind, konstruktive Merkmale zu entwickeln, welche dem
Schalter die Fähigkeit der Durchführung spezieller Schaltfunktionen verleihen.
Bekannte Schalter dieser Art weisen entweder eine Kopplungseinrichtung auf, welche in der Weise
funktioniert, daß beim Drücken einer Taste eine vorher
gedruckte Taste eines der mechanisch miteinander gekoppelten Bausteine freigegeben wird, so daß letztere
in ihre ursprüngliche, unbetätigte Stellung zurückkehren kann, oder einen Gleichtaktmechanismus, der so
aufgebaut ist, daß eine Taste sowohl zur Betätigung als auch zum Auslösen gedrückt wird. Außerdem gibt es
Tastenschalter, die nur so lange geschlossen sind, wie ein Betätigungsmechanismus manuell gedrückt wird. Ein
mit Drucktastenschalter zusammenhängendes Problem besteht darin, daß grundsätzlich zwei oder mehr Tasten
gleichzeitig gedrückt werden können, so daß mehrere Schaltfunktionen gleichzeitig durchgeführt werden.
Obwohl dies mitunter zulässig ist, kann diese gleichzeitige Mehrfachbetätigung jedoch in vielen Fällen zu
fehlerhafter Arbeitsweise der geschalteten Vorrichtung führen. Dieses Problem tritt insbesondere bei kleineren
Schaltern auf, bei denen eine unvorsichtige Bedienungsperson bei geringfügig verrutschtem Finger einander
benachbarte Tasten gleichzeitig betätigen kann. Ein Beispiel für diese Schwierigkeit jst in der US-PS
32 59 699 beschrieben.
Aus der DE-PS 7 12 173 ist eine Tastensperre für druckknopfgesteuerte Rundfunkgeräte bekannt, bei
welcher unterhalb der Tasten Sperrorgane bzw. Verdrängungskörper vorgesehen sind, die in einer zur
Betätigungsrichtung der Tasten senkrechten Richtung zwischen zwei Anschlägen derart entgegen einem sie in
die Ruhelage zurückführenden Druck verschiebbar angeordnet sind, daß zwei benachbarte Sperrorgane
beim Niederdrücken einer Taste auseinandergeschoben werden und hierdurch den ganzen verfügbaren Raum
blockieren. Die Verdrängungskörper können hierbei aus Kugeln oder aus trapezförmigen Teilen bestehen,
die also bei Eindrücken einer Taste ein weiteres Eindrücken von anderen Tasten verhindern, da der
entsprechende Sperrkörper sich vor den Tastenstößel legt.
Bei dieser bekannten Konstruktion sind jedoch für die Rückstellung der Sperrkörper spezielle Federn erforderlich und darüber hinaus ist diese bekannte Anordnung nicht sehr flexibel.
Aus der DE-PS 9 52 534 ist ebenfalls eine Drucktastenschaltersperre mit Verdrängungskörpern bekannt,
um ein gleichzeitiges Betätigen einer größeren als der gewünschten Anzahl von Betätigungselementen zu
<>j verhindern.
Die Verdrängungskörper bestehen bei dieser bekannten Schaltersperre entweder aus nebeneinander angeordneten Kugeln oder nebeneinander angeordneten
Scheiben, wobei der Raum und die Scheiben oder Kugeln so knapp bemessen sind, daß sie den Raum bis
auf eine der zulässigen Anzahl von Tastenfortsätzen entsprechende Breite ausfüllen. Bei dieser bekannten
Anordnung ist zwar eine Rückstellfeder nicht erforderlich, jedoch sind dort im Vergleich zum Durchmesser
des Tastenschaftes relativ große Kugeln bzw. Scheiben vorzusehen und die bekannte Anordnung läßt sich auch
nicht für unterschiedliche Tastendrückkombinationen einsetzen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Drucktastenschaltersperre der eingangs
definierten Art derart zu verbessern, daß die Drucktastenschaltersperre zum einen in gedrängter Bauweise
herstellbar ist und zum anderen eine größere Flexibilität möglich macht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß seitlich am Tastenschaft im Bereich zwischen den
axialen Schaftenden Nockenflächen ausgebildet sind, daß die Verdrängungskörper einander zugeordnete
seitliche Ausnehmungen aufweisen, welche den Tastenschaft rn gedrücktem Zustand aufnehmet, wobei
wenigstens ein Abschnitt der Ausnehmungen als Nocken- oder Auflauffläche dient, die mit den am
Tastenschaft ausgebildeten Nockenflächen zusammen arbeiten.
Durch diese besondere Ausbildung der Verdrängungskörper sowie die Ausbildung der an den
Tastenschäften eingearbeiteten Nockenflächen ergibt sich die Möglichkeit, die Drucktasten sehr dicht
nebeneinander anzuordnen, jedoch auch eine sehr große Flexibilität der Anordnung, da lediglich durch
Veränderung des Verlaufs der Nockenflächen bzw. Austausch der Taste oder des Tastenschaftes unterschiedliche
Tastendrückkombinationen realisiert werden können, daß also beispielsweise die Drucktasten nur
in einer bestimmten Reihenfolge gedrückt werden können oder erst nach vollständigem Eindrücken einer
Drucktaste, irgendeine weitere Drucktaste eingedrückt werden kan*\ Eine weitere derartige Kombinationsmöglichkeit besteht darin, daß beispielsweise alle rechts
von einer gedrückten Drucklaste befindlichen Drucktasten gespent werden, während die links von der
gedrückten Drucktaste gelegenen Drucktasten in beliebiger Reihenfolge gedrückt werden können.
Besondere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 9.
Durch die Erfindung wird gegenüber den bekannten Konstruktionen der besondere Vorteil erreicht, daß
lediglich durch Auswechseln der Tasten oder einige der Tasten sich andere Tastendrückkombinationen realisieren
lassen, so daß also die Verdrängungskörper selbst nicht verändert oder ausgetauscht werden müssen, bzw.
die Drucktastenschaltersperre eine vergleichsweise sehr große Flexibilität und Anpassung an verschiedene
Anforderungen ermöglicht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnungen
näher erläutert Es zeigt
Pig. 1 eine auseinandergezogene, perspektivische Darstellung eines aus mechanisch gekoppelten Bausteinen
aufgebauten Drucktastenschalters mit den Merkmalen der Erfindung,
F i g. 2 eine teilweise weggebrochene Aufsicht auf den Schalter gemäß Fig. 1, in welcher die mittlere
Drucktaste gedrückt ist,
Fig.3 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene
Detailansicht eines Verdrängungskörpers,
Fig,4 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene
schematische Darstellung der Anordnung von Drucktasten und Verdrängungskörpern des Schalters gemäß
F i g. 1, wenn keiner der Drucktasten gedruckt ist,
F i g. 5 eine F i g. 4 ähnelnde schematische Darstellung der Anordnung von Drucktasten und Verdrängungskörpern
des Schalters gemäß F i g. 1 bei gedrückter mittlerer Drucktaste,
Fig.6 eine teilweise weggebrochene Aufsicht auf
einen Abschnitt eines Schalters gemäß einer abgewandelten Ausführungsform, bei welcher die Verdrängungskörper
im Vorderteil des Schalters angeordnet sind,
F i g. 7 eine Detail-Aufsicht auf einen Abschnitt einer Drucktaste entsprechend einer abgewandelten Ausführungsform
und
F i g. 8 eine Einzelheiten zeigende Aufsicht auf einen Abschnitt einer Drucktaste zur Darstellung einer weiter
abgewandelten Ausführungsform.
Der in F i g. 1 dargestellte, aus mechanisch gekoppelten
Bausteinen bestehende Drucktastsnschalter gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform weist mehrere Schalter-Bausteine 10, die mit Abstand voneinander an
Montage-Halterungen 12 und 14 angebracht sind, eine Arretierschiene 16, eine Vorbelastungs-Feder i8 für die
Arretierschiene sowie mehrere Verdrängungskörper 20 auf, von denen nur einer dargestellt ist. Jeder
Schalter-Baustein 10, von denen nur einer in Einzelheiten veranschaulicht ist, weist einen aus Isoliermaterial
bestehenden, mehrere feststehende Kontakte 24 tragenden feststehenden Block 22, einen nachgiebige Kontakte
28 (F i g. 6) tragenden Tastenschaft 26, der innerhalb des Blocks 22 verschiebbar geführt ist, und einen an der
Rückseite des Tastenschaftes 26 angeordneten Nockenabschnitt 30 auf. Nach dem Zusammensetzen der
vorgenannten Elemente werden an jeder Taste 26 eine Rückstellfeder 32, die durch eine Halteklammer 34 in
ihrer Lage gehalten wird, sowie ein Knopf 36 angebracht. Der Grundaufbau der Montage-Halterung
12 und der Arretierschiene 16 sowie ihre Wechselbeziehung und ihre Zusammenbauart mit den Schalter-Bausteinen
10 sind herkömmlich und beispielsweise in der genannten US-PS 32 59 699 beschrieben. Ebenso sind
der Grundaufbau des Blocks 22, der feststehenden Kontakte 24 und der nachgiebigen Koniakte 28 sowie
die Wechselbeziehung zwischen diesen Teilen und ihre Arbeitsweise herkömmlicher Natur und beispielsweise
in der US-PS 32 59 728 beschrieben. Zur Verkürzung der Beschreibung und Vervollständigung der Offenbarung
wird hiermit bezüglich der Konstruktion, des Zusammenbaus und der Arbeitsweise des Schalters auf
die genannten Patentschriften verwiesen.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Schalter ist der Tasterischaft 26 mit verriegelnden Ausschnitten 38
versehen, die mit der durch die Feder 18 vcrbelasteien Arretierschiene 16 zusammenwirken und auf die in der
US-PS 32 59 699 beschriebene Weise eine Kopplung der Schieber gewährleisten.
Die erfindungsgemäße Sperreinrichtung z. B. zur Verhinderung einer gleichzeitigen Betätigung von zwei
Schaltern 10 wird durch den Nockenabschnitt 30, die Verdrängungskörper 20 und die Halterungen 14
(Fig. 1) gebildet, die an den herkömmlichen, vorstehend
umrissenen Schalteraufbau anpaßbar sind.
Der Nockenabschuiu 30 kann ein einstückiger Teil
des Tastenschaftes 26 sein oder gemäß den F i g. 1 und 2 aus einem getrennten Teil bestehen, der auf herkömmliche
Weise, beispielsweise mit Preßsitz, Klebmittelver-
bindung ο. dgl., als Fortsatz an dem Schaft 26 befestigt
sein kann. Der Nockenabschnitt 30 weist einen erhabenen Oberteil 40 und einen Unterteil 42 auf, von
denen der Oberteil 40 so konstruiert ist, daß er seitliche Flächen 44 und 46, die im wesentlichen parallel zur
Ebene der Axialbewegung des Tastenschaftes 26 bei der Betätigung liegen, sowie seitliche Flächen 48 aufweist,
die unter einem spitzen Winkel zur Längsachse des Tastenschaftes liegen. Gemäß den F i g. 1 und 2 besitzt
der erhabene Oberteil 40 des Nockenabschnittes im wesentlichen Y-förmige Kontur.
Gemäß den F i g. 3,4 und 5 weist jeder Verdrängungskörper
20 zwei Ausschnitte 50, die im wesentlichen dem Querschnitt des Unterteiles 42 des Nockenabschnittes
30 angepaßt sind, sowie zwei dazu versetzte, im wesentlichen dem Querschnitt des Oberteils 40 des
Nockenabschnittes 30 angepasste Ausschnitte 52 auf. In den F i g. 4 und 5 sind zur Vereinfachung der
Darstellung mehreren Verdrängungskörpern gemeinsame Einzelheiten jeweils nur für den Fall einer
Schalterposition mit Bezugszeichen versehen. Die Verdrängungskörper 20 werden an der Rückseite der
Schalterbausteine 10 durch die Halterung 14, die genauso ausgebildet und an den Bausteinen 10 montiert
ist wie die Halterung 16, verschieblich in ihrer Lage gehalten.
Gemäß F i g. 4 sind die Verdrängungskörper 20b, 20c
zwischen den Nockenabschnitten 30a, 30i> und 30c angeordnet und so bemessen, daß sie zwischen sich
jeweils einen kleinen Zwischenraum 54 festlegen, wenn kein Tastschaft 26 gedrückt worden ist. Der Zwischenraum
54 ist so bemessen, daß sich die Verdrängungskörper 20 beim Drücken eines Tastenschaftes 26 so weit
seitlich zu verschieben vermögen, daß der Nockenabschnitt der gedrückten Taste die öffnung zwischen
einander benachbarten Verdrängungskörpern 20 zu durchsetzen vermag. Wenn der Tastenschaft 26
gedrückt und der Nockenabschnitt 30 durch die öffnung zwischen benachbarten Verdrängungskörpern vorgeschoben
wird, wirken die senkrecht eingezeichneten Kanten 56 der Verdräneuneskörner 20 als Kurvenfühler.
die in Gleitberührung mit den seitlichen Flächen 48 des Oberteiles 40 des Nockenabschnittes 30 stehen.
Infolge der auseinanderlaufenden Konfiguration der Flächen 48 schieben sich die beiden Verdrängungskörper
20 beim Drücken der Taste immer weiter auseinander, bis die lotrecht eingezeichneten Kanten 56
mit den seitlichen Flächen 46 des Oberteils 40 in Berührung gelangen. Wenn die Taste vollständig
eingedrückt ist, -nehen die oberen und unteren Außenkanten 58 und 60 der Verdrängungskörper 20 mit
Ausnahme derjenigen, welche der gedrückten Taste zugeordnet sind, in Berührung miteinander, während die
eine senkrecht eingezeichnete Kante 56 jedes Verdrängungskörpers 20 mit der seitlichen Fläche 44 des
Nockenabschnittes 30 in Berührung steht (F i g. 5).
Der Zwischenraum 54 zwischen den Verdrängungskörpern 20 und die Kontur des Oberteils 40 des
Nockenabschnittes 30 sind so gewählt, daß sich die Verdrängungskörper 20 beim gleichzeitigen Drücken
der Tasten derart seitlich verschieben, daß die eine senkrecht eingezeichnete Kante 56 des betreffenden
Verdrängungskörpers 20 die seitliche Fläche 48 berührt, bevor einer der Tastenschäfte 26 vollständig in die
Betätigungsstellung gedrückt werden kann. Wenn die in F i g. 4 mit A und B bezeichneten Tastenschäfte
gleichzeü'g gedruckt werden, kann keine von ihnen
vollständig eingedrückt werden, da der Abstand
zwischen den senkrecht eingezeichneten Kanten 56 und 566 kleiner ist als der Abstand zwischen den seitlichen
Flächen 46a und 46f>. Wenn die mit A und C
bezeichneten Tastenschäfte gleichzeitig gedrückt werden, verschiebt sich der Verdrängungskörper 206
geringfügig nach rechts, während die seitliche Fläche 48a in Berührung mit der senkrecht eingezeichneten
Kante 56a gleitet, und verschiebt sich der Verdrängungskörper 20c etwas nach links, während die seitliche
Fläche 48c/ auf der senkrecht eingezeichneten Kante 56c/ abläuft, bis der Zwischenraum 54 zwischen den
Verdrängungskörpern 206 und 20c geschlossen ist und die beiden Verdrängungskörper miteinander in Berührung
kommen. Wenn dieser Zustand eingetreten ist, können die beiden Tasten nicht weiter eingedrückt
werden.
Obgleich die Sperr-Wirkung der Verdrängungskörper 2ö vorstehend für einen dreistöckigen Schalter
beschrieben ist, kann die gleiche Anordnung ersichtlicherweise ohne weiieses für Schalter mit jeder
beliebigen Anzahl von Kontaktpaketen angewandt werden. Ebenso kann die Sperre genau wie die
vorstehend erläuterte mechanische Kopplung an Gleichtakt- und Tastschalter angepaßt werden.
F i g. 6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei welcher die Verdrängungskörper 20 an der Vorderseite
der Scha.-.er-Bausteine 10 montiert sind. Bei dieser
Ausführungsform bildet der auf gleiche Weise wie in Fig. 1 bis 5 dargestellt konturierte Nockenabschnitt 30
einen einstückigen Teil des Tastenschaftes 26. Die in dem Tastenschaft 26 ausgebildeten Verriegelungs-Ausschnitte
38 für den Kopplungsmechanismus gemäß F i g. I befinden sich an der vom Nockenabschnitt 30
abgewandten Fläche des Tastenschaftes 26. Die auf gleiche Weise wie in F i g. 1 bis 5 dargestellt bemessenen
und zwischen den Nockenabschnitten 30 angeordneten Verdrängungskörper 20 werden durch die Halterung 12
verschieblich zwischen der Arretierschiene 16 und den Schalter-Bausteinen 10 in ihrer Lage gehalten. Bei
Anwendung der Erfindung auf Gleichtakt- oder Tastschalter wird die Arretierschiene 16 nicht benötiet.
Bei einem Gleichtaktschalter ist, die üblicherweise bei einem solchen Schalter vorgesehene Nockenflächenanordnung
vorzugsweise an der dem Nockenabschnitt 30 gegenüberliegenden Fläche des Tastenschaftes 26
angeordnet. Diese abgewandelte Ausführungsform benötigt keine hintere Halterung 14 und eignet sich
speziell für Anwendungsfälle, in denen die Verwendung von Schalter-Bausteinen 10 unterschiedlicher Länge
gewünscht wird.
Bei Anwendung der beiden Ausführungsformen der Erfindung gemäß den F i g. 1 bis 6 auf einen Gleichtaktschalter
muß eine gedrückte Taste freigegeben werden, bevor eine andere gedrückt werden kann. In einigen
Fällen kann es wünschenswert sein, mehr als einen Schalter-Baustein gleichzeitig betätigen zu können.
Fig.7 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei welcher die Kontur des Nockenabschnittes 30 gemäß
F i g. 6 so abgewandelt ist, daß jede beliebige Anzahl von Tasten 26 nacheinander eingedrückt werden kann,
ohne daß eine vorher gedrückte Taste gelöst zu werden braucht
Bei dieser Ausführungsform entspricht die Schalterkonstruktion einschließlich der Verdrängungskörper
der Konstruktion gemäß F i g. 6, nur mit dem Unterschied, daß der in diesem Fall mit 62 bezeichnete
Kurvenabschnitt im wesentlichen »karoförmig« bzw. quadratisch ausgebildet ist Beim anfänglichen Drücken
des Tastenschaftes 26 verschieben sich zwei Flächen 64 des Nockenabschnittes 62 in Anlage an den Verdrängungskörpern
20 und verhindern hierbei das gleichzeitige Eindrücken von zwei Tasten auf vorher beschriebene
Weise. Wenn eine einzige Taste in die Betätigungsstellung gedrückt wird, ermöglicht die konvergierende
Kotiiiguration der beiden anderen Flächen 66 des
Nockenabschnittes 62 eine Rückkehr der Verdrängungskörper 20 in eine Neutral- bzw. Ausgangsstellung,
in welcher eine Taste bzw. Tastenschalt 26 gedrückt werden kann, ohne daß die zuvor gedrückte Taste
ausgelöst bzw. zurückgestellt zu werden brauchte.
In gewissen Fällen kann es wünschenswert sein, daß die einzelnen Schalter-Bausteine 10 nacheinander in
bestimmter Reihenfolge betätigt und unwirksam gemacht werden können. F i g. 8 zeigt eine auf Gleichtaktschalter
anwendbare abgewandelte Ausführungsform, bei weicher die Kontur des Nioekenabsciimiies JO
gemäß F i g. 6 so abgewandelt ist, daß die Tastenschäfte 26 nur in einer bestimmten Reihenfolge gedrückt und
gelöst werden können. Bei dieser Ausführungsform entspricht die Schalter-Konstruktion, einschließlich der
Konfiguration der Verdrängungskörper, der Konstruktion gemäß Fig. 1 bis 6, nur mit dem Unterschied, daß
der in diesem Fall mit 70 bezeichnete Nockenabschnitt mit asymmetrisch versetzten Nockenflächen konturiert
ist.
Wenn zwei Tastenschäfte 26 gleichzeitig gedrückt werden, verschieben sich die zugeordneten Verdrängungskörper
20 längs der Nockenflächen 72 und 74 des Nockenabschnittes 70. Wie aus der Kurvenkontur ohne
weiteres ersichtlich ist, verkleinert sich der Abstand zwischen den Tastenschäften beim Drücken derselben,
so daß ein Verdrängungskörper 20 schließlich zwischen einander benachbarten Tasten verklemmt wird und ein
weiteres Eindrücken der Tasten verhindert. Außerdem ist es im Hinblick auf die spezielle Kurvenkontur gemäß
Fig.8 ersichtlich, daß die gemäß Fig.2 am weitesten
rechts befindliche Taste zuerst gedruckt werden ι nuß, da
sonst ein Verklemmen durch einen Verdrängungskörper 20 eintritt. Die eine Fläche 76 des Nockenabschnittes
70 ist derart versetzt angeordnet, daß sich der Verdrängungskörper 20 bei voll eingedrückter rechter
Taste beim Eindrücken der nächsten, benachbarten Taste so weil seitlich nach rechts verschieben kann, dall
der Nockenabschnitt dieses nächsten Tastenschaftes ohne Verklemmen hindurchzutreten vermag. Aus
diesem Grund müssen die Tasten der Reihe nach nacheinander von rechts nach links gedrückt werden.
Andererseits müssen die Tasten in umgekehrter Reihenfolge gelöst werden. Die Betätigungs-Reihenfolge
kann von links nach rechts geändert werden, indem einfach die dargestellte Nockenfläche spiegelbildlich
umgedreht wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Drucktastenschaltersperre mit Verdrängungskörpern, die bei Eindrücken einer Taste seitlich
verschoben werden und dadurch das Eindrücken wenigstens einer weiteren Taste verhindern, wobei
die Verdrängungskörper Nocken- oder Auflaufflächen für die jeweiligen Tasten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich am
Tastenschaft (26; 62; 70) im Bereich zwischen den axialen Schaftenden Nockenflächen (44, 48, 46; 64,
66; 72, 74, 76) ausgebildet sind, daß die Verdrängungskörper einander zugeordnete seitliche Ausnehmungen (50) aufweisen, weiche den Tastenschaft
(26; 62; 70) in gedrücktem Zustand aufnehmen, wobei wenigstens ein Abschnitt (56) der Ausnehmungen (50) als Nocken- oder Auflauffläche dient,
die mit den am Tastenschaft ausgebildeten Nockenflächen zusammen arbeiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängungskörper aus rechtekkigen Plättchen (20) bestehen, die an zwei sich
gegenüberliegenden Rändern in einer Führungsschiene (14) geführt sind
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenflächen am jeweiligen
Tastenschaft aus wenigstens ewiem axial verlaufenden Flächenabschnitt (44,46) und wenigstens einem
schräg zur Längsachse des Tastenschaftes verlaufendem Flächenabschnitt (48) bestehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daü die Nockenflächenabschnitte (64, 66)
am Tastenschaft mit Ufiterschi-tllichem Winkel zur
Längsachse des Tasiensohaftes verlaufen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenflächenabschnitte (64, 66)
eine rechteckförmige Verdrängungsnocke definieren.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Nockenflächenabschnitte (72, 74, 76) an einem Tastenschaft (70)
parallel zueinander verlaufen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängernocke am Tastenschaft
(70) derart ausgebildet ist bzw. schräg verläuft, daß bei Niederdrücken der Taste nur die Verdrängungskörper (20) auf einer Seite des Tastenschaftes
verdrängt werden.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Betätigungsrichtung
der Taste die Verdrängernocke am Tastenschaft (62) zunächst einen ichmalen Abschnitt, dann einen
breiteren Abschnitt und dann wieder einen schmalen Abschnitt aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängernocken bzw. Nockenabschnitte am Tastenschaft reliefartig ausgebildet sind und daß der
Tastenschaft einen im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt aufweist.
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Date | Code | Title | Description |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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8328 | Change in the person/name/address of the agent |
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