DE2018248A1 - Schädlingsbekämpfungsmittel - Google Patents
SchädlingsbekämpfungsmittelInfo
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-
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- A01N33/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic nitrogen compounds
- A01N33/16—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic nitrogen compounds containing nitrogen-to-oxygen bonds
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Description
CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
Case 6739/E '
Schädlingsbekämpfungsmittel
Die vorliegende Erfindung betrifft Schädlingsbekämpfungsmittel, welche als aktive Komponente mindestens
eine Verbindung der Formel . '
009846/1770
(D
enthalten, worin X, und Xp Brom oder Jod bedeuten und
R einen C,-C,p aliphatischen gesättigten oder ungesättigten geraden oder verzv/eigten Rest, der gegebenenfalls
durch 0 und/oder S unterbrochen sein kann, darstellt. Bevorzugt sind Verbindungen der Formeln
(II)
und
(III)
worin R, einen
Alkenyl- oder einen
-Cw Alkyl-, Cp-j
CU-C^ Alkinylrest darstellt.
Die für R, in Präge kommenden C,-C^ Alkyl-,
Cp-C^ Alkenyl- und C-C^ Alkinylreste können verzweigt
oder geradkettig durch Heteroatome wie z.B. Sauerstoff und/oder Schwefel unterbrochen, und unsubstituiert oder
substituiert sein. Als Substituenten kommen vorzusweise
0 09846/1770
-DH, -CH oder Halogen in Frage. Unter Halogen sind.
F, Cl, Br und J-Atome zu verstehen.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kommen als Alkyl-, Alkenyl- und Alkinylreste bevorzugt beispielsweise
Methyl, Aethyl, Propyl, Isopropyl, n-, i-, sek.-,
tert.- Butyl, Allyl, Methylallyl", Chlorallyl, Methylpropenyl,
Propinyl, Butenyl oder iso Butinyl in Frage.
Die Wirkstoffe der Formel (i) können in einfacher Vieise hergestellt werden, indem man einen Ester einer
starken Saure und eines Alkohols
ROH (IV)
worin R die eingangs erwähnte Bedeutung besitzt, mit
einem Phenol der Formel
1.O2
worin X,,' Xp die eingangs erwähnte Bedeutung zukommt,
bzw. einem Alkalisalz eines solchen Phenols (V) in ansich bekannter Weise umsetzt.
Als rekeektionsfähige Ester von Alkoholen der
Formel (IV) seien beispielsweise erwähnt: die Halogen-
0098A6/177 0
wasserstoffsäureester, die Ester mit organischen
Sulfonsäuren, wie die Mesylate. Tosylate usf., die
Schwefelsäureester, wie die Sulfate usf. Λ
Die Verbindungen der Formel- (i) weisen eine
breite biozide Wirkung auf und können zur Bekämpfung von sehr verschiedenartigen pflanzlichen und tierischen
Schädlingen eingesetzt werden.
Sie besitzen in sehr geringen Aufwandmengen eine gute Wirksamkeit gegen Fungi, insbesondere gegen
pflanzenpathogene Pilze wie z.B. Botrytis cinerea und
Erysiphe cichoracearum. In den dafür erforerlichen Konzentrationen sind leine Schädigungen bei Pflanzen feststellbar.
Die erfindungsgemäss zu verwendenden Verbindungen der Formel I besitzen daneben auch eine herbizide Wirkung.
Diese Wirkung lässt sich im Vorauflauf- und Nachauflaufverfahren erzielen und wird vornehmlich"in wichtigen
Grosskulturen wie Getreide, Reis, Mais, Zuckerrüben, Soja, Baumwolle, Luzerne, Kartoffeln und anderes beobachtet.
Dabei können die Aufwandmengen in weiten
009846/1770
■ — 5 —
Grenzen schwanken z.B. zv/isehen 0,1 bis 10 kg Wirkstoff
pro Hektare, vorzugsweise werden jedoch 0,5 bis
5 kg pro Hektare eingesetzt. Die Verbindungen der Formel (I) eignen sich auch zur Bekämpfung von Vertretern der Ordnung Acarina, wie z.B. pflanzenpathogene
Milben, sowie alle ihre Entwicklungsstadien, wie Eier,
Larven und Puppen. Besonders vorteilhaft ist ihre Wirkung gegen Spinnmilben wie- z.B. Tetranychus urticae und
telarius.
Die Wirkstoffe der Formel I können für sich allein oder zusammen mit einem geeigneten Träger und/oder anderen
Zuschlagstoffen- eingesetzt werden. Geeignete Träger und
Zuschlagstoffe köiinen fest oder flüssig sein und entsprechen
den in der Formulierungstechnik üblichen Stoffen, wie z.B. natürlichen oder regenerierten mineralischen
Stoffen, Lösungs-, Verdünnungs-, Dispergier-, Emulgier-,
Netz-, Haft-, Verdickungs-, Binde- oder Düngemitteln. Ferner können noch weitere biozide Verbindungen zugesetzt
werden. Solche biozide Verbindungen können z.B., der Klasse der Harnstoffe, der gesättigten oder ungesättigten
Halogenfettsäuren, Halogenbenzonitrile, Halogenbenzoesäuren, Phenoxyalkylcarbonsäuren, Carbamate, .Triazine,
Nitroalkylphenole, org. PhosphorSäureverbindungen,
009846/1770
quaternären Ammoniumsalze, Sulfaminsäuren, Arsenate, Arsenite, Borate oder Chlorate angehören.
Solche Mittel können in Form von Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Granulaten oder Stäubemitteln
zur Anwendung gelangen. Die Anwendungsformen richten
sich nach den Verwendungszwecken und müssen eine feine Verteilbarkeit der Wirksubstanz gewährleisten.
Der Gehalt an Wirkstoff in den oben beschriebenen Mitteln liegt zwischen 0,1 bis 95&>
dabei ist zu erwähnen, dass bei der Applikation aus dem Plugzeug oder
mittels andern geeigneten Applikationsgeräten Konzentrationen bis zu 99*5$ oder sogar reiner Wirkstoff eingesetzt
werden.
Zur Herstellung von Lösungen kommen Lösungsmittel, wie insbesondere Alkohole, z.B. Aethyl- oder
Isopropylalkohol, Ketone, wie Aceton oder Cyclohexanon,
aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Kerösen, und
cyclische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol, Tetrahydronaphthalin, alkylierte Naphthaline, ferner
chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Tetrachloräthan,
Aethylenchlorid, und endlich auch mineralische und
009846/17 70
pflanzliche Gele oder Gemische der obengenannten
Stoffe in Frage, .
Bei den wässrigen Zubereitungen handelt es sich vorzugsweise um Emulsionen und Dispersionen.
Die Wirkstoffe werden als solche oder in einem der obengenannten Lösungsmittel, vorzugsweise
mittels Netz- oder Dispergiermitteln, in V/asser homogenisiert. An kationaktiven Emulgier- oder Dispergiermitteln seien als Beispiel quaternäre Ammoniumverbindungen
genannt, an anionaktiven z.B. Seifen, aliphatische
langkettige Schwefelsäuremonoester, aliphatischaromatische Sulfonsäuren, langkettige Alkoxyessigsäuren,
an nichtionogenen, Polyglykoläther von Fettalkoholen oder Aethylenoxydkondensationsprodukte mit p-tert.Alkylphenolen.
Andererseits können auch aus Wirkstoff, Emulgator oder Dispergator und eventuell Lösungsmittel bestehende
Konzentrate hergestellt werden. Solche Konzentrate
lassen sich vor der Anwendung z.B. mit Wasser verdünnen.
Stäubemittel können zunächst durch Mischen oder gemeinsames Vermählen von Wirksubstanz mit einem
festen Trägerstoff hergestellt werden. Als solche kommen
ßAD DO 98467 1770
z.B. in Frage: Talkum, Diatomeenerde, Kaolin, Bentonit,
Calciumcarbonat, Borsäure, Tricalciumphosphat, aber auch
Holzmehl, Korkmehl, Kohle und andere Materialien pflanzlicher Herkunft. Andererseits können die Substanzen auch mit
einem flüchtigen Lösungsmittel auf die Trägerstoffe aufgezogen
werden. Durch Zusatz von Netzmitteln und Schutzkolloiden können pulverförmige Präparate und Pasten in
Wasser suspendierbar und als Spritzmittel verwendbar gemacht werden. .
In vielen Fällen ist die Anwendung von Granulaten zur gleichmässigen Abgabe von Wirkstoffen über einen
längeren Zeitraum von Vorteil. Diese lassen sich durch Lösen des Wirkstoffes in einem organischen Lösungsmittel,
Absorption dieser Lösung durch granuliertes Mineral, z.B. Attapulgit oder SiO2 und Entfernen des Lösungsmittels herstellen.
Sie können auch so hergestellt werden, dass die Wirkstoffe der Formel I mit polymerisierbaren Verbindungen
vermischt werden, worauf eine Polymerisation durchgeführt wird, von der die Aktivsubstanzen unberührt bleiben, und
wobei noch während der Polymerisation die Granulierung vorgenommen
wird.
0 0 9 8 Λ 6 / 1 7 7 0
Dureh.Umsetzen von 1 Mol 4-Nitro-3»5-dibromphenol-K-salz
mit 1 Mol Dimethylsulfat in Dioxan wurde die Verbindung der Formel
(Wirkstoff Nr. 1)
erhalten
Smp. 119-12O0C.
Auf analoge Weise wurden die folgenden Wirkstoffe hergestellt
2 i; 1O;
3 0
4 0
0098Λ6/ 1770
Smp.0C
132 -
114 -
56 - 57
- ίο -
Br
O2N -<
\ />-0-CH2--CH=CH2 60 - 62
Br
0CH2-CH=CH-Cl 78 - 80
Br
Br Cl
O2F -^ ^0CH2-C=CH2 77-79
Br
Beisp.iel2
Stäubemittel
Gleiche Teile eines erfindungsgemässen Wirkstoffes
und gefällte Kieselsäure werden fein vermählen. Durch
Vermischen mdt Kaolin oder Talkum können daraus Stäubemittel
mit bevorzugt 1-6% Wirkstoffgehalt hergestellt werden.
Spritzpulver
Zur Herstellung eines.Spritzpulvers werden beispielsweise
die folgenden.Komponenten gemischt und fein
vermählen: ■ ...
0 9 8 4 6/1770
- ii -
50 Teile Wirkstoff gemäss vorliegender Erfindung
20 Teile hoch adsorptive Kieselsäure 25 Teile Bolus alba (Kaolin)
1,5 Teile l-benzyl-^-stearyl-benzimidazol-o^1-
disulfonsaures Natrium.
3,5 Teile Reaktionsprodukt aus p-tert. Octyl-
3,5 Teile Reaktionsprodukt aus p-tert. Octyl-
phenol und Aethylenoxyd. Emulsionskonzentrat
Gut lösliche Wirkstoffe können auch als Emulsionskonzentrat nach folgender Vorschrift formuliert werden:
20 Teile Wirkstoff
70 Teile Xylol
10 Teile einer Mischung aus einem Reaktionsprodukt
eines Alkylphenols mit Aethylenoxyd und Calcium-dodecylben2olsulfonat
werden gemischt. Beim Verdünnen mit Wasser
auf die gewünschte Konzentration entsteht eine spritzfähige Emulsion.
Granulate / ":
7,5 g eines der Wirkstoffe der Formel I werden in 100 ml Aceton gelöst und die so erhaltende aceton!
sehe Lösung auf 92 g granuliertes Attapulgit gegeben*
Das Ganze wird gut vermischt und das Lösungsmittel im Rotationsverdarapfter abgezogen. Man erhält
ein Granulat mit 7,5# Wirkstoffgehalt.
009846/1770
- 12 ■ -Beispiel
3
a) Wirkung gegen Botrytis cinerea. ^
Frisch geschnittene Rebenblätter der Sorte Riesling χ SyIvaner werden mit einer verdünnten Emulsion,
enthaltend 0,1 % des Wirkstoffes Nr. 1, besprüht. Nach Trocknen des Spritzbelages werden die Blätter mit einer
wässrigen Konidiensuspension von Bo try ti s cinerea Pers.,
infiziert und in einer Feuchtschale inkubiert. Nach 4 Tagen zeigten die mit dem Versuchspräparat behandelten
Blätter einen Pilzbefall von 0 ■%, während die unbehandelten
Kontrollen zu 100 % befallen waren«
Dasselbe Resultat wird erhalten, wenn die Blätter das Versuchspräparat systemisch aufnehmen, das heisst,
wenn sie mit ihrer Oberseite auf eine wässrige Spritzbrühe
gleicher"Konzentration gelegt und anschliessend
auf ihrer Unterseite infiziert werden.
b) Wirkung gegen Eryslphe clchoracearum (Gurken*
mehltau).
Im Gewächshaus wurden Zucehettipflanzen ,
(Cücurbita Pepo L«) angezogen und einmal prophylaktisch
Ö0 98467 177
mit einer verdünnten Emulsion, enthaltend steigende Mengen der zu prüfenden Wirkstoffe, besprüht. Zwei Tage danach
wurden die so behandelten Pflanzen mit Sporen von Erysiphe cichoracearum DC. infiziert und nach 12-14
Tage auf Pilzbefall bonitiert. Als Kontrolle dienten unbehandelte Pflanzen, die nach Ablauf cer Inkubationszeit einen Befall von 100$ aufwiesen. '
Die Auswertung führ.te zu folgenden Mindest-Hemmkonzentrationen:
Verb.Nr. 2 Konz. 100 ppm
Verb.Nr. 3 Konz. 100 ppm
B e i s ρ ie I 4
Akar
i
zide
Wirkung
Phasepj-us vulgaris (Buschbohnen) wurden 12 Stunden
vor dem Test auf akarizide Wirkung mit einem infestierten
Blattstüek aus einer Massenzucht von Tetranychus urticae resp. telarius belegt. Die übergelaufenen beweglichen
Stadien wurden aus einem Chromatographiezerstäuber mit
00 9 8A6 /1770
den emulgierten Testpräparaten bestäubt, so.dass kein
Ablaufen der Spritzbrühe eintrat. Nach zwei und sieben Tagen wurden Larven, Adulte und Eier unter dem Binokular
auf lebende und tote Individuen ausgewertet und das Ergebnis in Prozenten ausgedrückt, während der
"Haltezeit" standen die behandelten Pflanzen in Gewächshauskabinen bei 25 C. Die Wirkung auf Eier ist bei
dieser Versuchsanordnung nach 2 Tagen noch nicht feststellbar, weil die durchschnittliche Schlüpfzeit zu
diesem Zeitpunkt noch nicht genau bekannt ist.
In der folgenden Tabelle sind die Abtotungsprozente der normalsensiblen Art. Tetränychus urticae
Koch und die Abtotungsprozente der phosphorsäureestertoleranten Art Tetränychus telarius L. angegeben.
009846/1770
Verbindung Nr. 2
a) Wirkung gegen Tetr. urticae
a) Wirkung gegen Tetr. urticae
Abtötung
nach | 2 Tagen | nach | 7, Tagen | Adulte | |
Konz | .[ppm] Larven | Adulte | Eier | Larven | 100 |
800 | 80 | 80 | 80 | 100 | 100 |
iiOO | 80 | 80 | 80 | 100 | 80 |
200 | 60 | 60 | 60 | 80 | 80 |
100 | 0 | 0 | 0 | 80 | |
b) Wirkung gegen Tetr. telarius
Abtötung
nach | 2 Tagen | nach | 7 Tagen | Adulte | |
Konz. | [ppm] Larven | Adulte | Eier | Larven | 100 |
800 | 100 | 80 | 80 | - | 80 |
400 | 80 | 80 . | 80 | - | 80 |
200 | 80 | 60 | 60 | - | 0 |
100 | 0 | 0 | 0 | - | |
00 984 6/ 177
Verbindung Nr. 6
a) Wirkung gegen Tetr, urticae
Abtötung
Konz. | nach 2 Tagen [ppm] Larven Adulte |
80 | nach Eier |
7 Tagen Larven |
Adulte |
800 | 80 | 80 | 80 | 100 | 100 |
400 | 80 | 60 | 80 | 100 | 100 |
200 | 60 | 0 | 60 | 80 | 80 |
100 | 0 | 0 | 80 | 80 |
b) Wirkung gegen Tetr.telarius
Abtötung
Konz. | nach [ppm] Larven |
2 Tagen Adulte |
nach Eier |
7 Tagen Larven |
Adulte |
8oo | 100 | 80 | 80 | 100 | 100 |
400 | 80 | 80 | '80 | 80 | 80 |
200 | 60 | 60 | 60 | 80 | 60 |
100 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
00 9 846/1770
Claims (10)
1. Schädlingsbekäpfungsmittel, welche als aktive
Komponente eine Verbindung der Formel
R0-<w>-
enthalten, worin X-, und Xp Brom oder Jod bedeuten und
R einen C,-C..- aliphatischen gesättigten oder ungesättigten geraden oder verzweigten Rest, der gegebenenfalls durch 0 und/oder S unterbrochen sein kann, darstellt.
2. Mittel gemäss Patentanspruch 1, welche noch einen geeigneten Träger und/oder andere Zuschlagstoffe
enthalten.
3· Mittel gemäss Patentanspruch 1, welche als aktive
Komponente eine Verbindung der Formel ■
00 9 8 46/1770
enthalten, worin R, einen C-.-C. Alkyl-, c 2"cl. Alkenyl-
oder einen Cp-C^ Alkinylrest darstellt.
4. Mittel gemäss Patentanspruch 1, welche als
aktive Komponente eine Verbindung der Formel
enthalten, worin R, einen C1-C2, Alkyl-, Cp-C1, Alkenyl-
oder einen Cp-C^ Alkinylrest darstellt.
5· Mittel gemäss Patentanspruch 3* welche als aktive Komponente die Verbindung der Formel
Br
_ ΛΠΤΤ
enthalten.
6. Mittel gemäss Patentanspruch 3* welche als
aktive Komponente die Verbindung der Formel
CH2-CH=CH-Cl enthalten.
7. Mittel gemäss Patentanspruch 4, welche als
aktive Komponente die Verbindung der Formel
0 0 9846/1770'
enthalten.
8. Mittel gemäss Patentanspruch 4, welche als aktive Komponente die Verbindung der Formel
enthalten.
9. Verwendung von Verbindungen der Formel
2 \—X 2
worin X. und Xp Brom oder Jod bedeuten und R einen
C1-C12 aliphatischen gesättigten oder ungesättigten
geraden oder verzweigten Rest, der gegebenenfalls durch 0 und/oder S unterbrochen sein kann, darstellt,
zur Bekämpfung von pflanzlichen und tierischen Schädlingen*
09 846/1770
10. V-rTVftrndurifi --anriss Patentanspruch 9 als Fungizid.
1.1. Verwendung geiruiss Patentanspruch 10 zur Bekämpfung
vor. Eotrytis einerea.
1:-... Vc-rv.'endun'j j--£-rr,är-G Patentanspruch 9 als Herbizid
·.::.■ J Akarir.id.
098A6/1770 6ADORlGfNAL
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH635869A CH511558A (de) | 1969-04-25 | 1969-04-25 | Schädlingsbekämpfungsmittel |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2018248A1 true DE2018248A1 (de) | 1970-11-12 |
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ID=4308324
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19702018248 Pending DE2018248A1 (de) | 1969-04-25 | 1970-04-16 | Schädlingsbekämpfungsmittel |
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CH (1) | CH511558A (de) |
DE (1) | DE2018248A1 (de) |
FR (1) | FR2040215B1 (de) |
GB (1) | GB1306381A (de) |
IL (1) | IL34331A0 (de) |
ZA (1) | ZA702545B (de) |
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US5030761A (en) * | 1981-03-30 | 1991-07-09 | Sumitomo Chemical Company, Limited | Alkoxy-nitrobenzene and alkoxy-aminobenzene compounds useful in the production of tetrahydrophtalimides |
US5030760A (en) * | 1981-09-01 | 1991-07-09 | Sumitomo Chemical Company, Ltd. | Tetrahydrophthalimides, and their production and use |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
NL122872C (de) * | 1960-01-19 | |||
FR1503900A (fr) * | 1966-10-18 | 1967-12-01 | Electro Chimie Soc D | Nouveaux halogénures allyliques et procédé de préparation |
-
1969
- 1969-04-25 CH CH635869A patent/CH511558A/de not_active IP Right Cessation
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1970
- 1970-04-16 ZA ZA702545A patent/ZA702545B/xx unknown
- 1970-04-16 IL IL34331A patent/IL34331A0/xx unknown
- 1970-04-16 DE DE19702018248 patent/DE2018248A1/de active Pending
- 1970-04-21 BG BG014531A patent/BG17270A3/xx unknown
- 1970-04-22 FR FR7014692A patent/FR2040215B1/fr not_active Expired
- 1970-04-24 GB GB1982970A patent/GB1306381A/en not_active Expired
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IL34331A0 (en) | 1970-06-17 |
GB1306381A (de) | 1973-02-07 |
CH511558A (de) | 1971-08-31 |
ZA702545B (en) | 1971-01-27 |
BG17270A3 (bg) | 1973-07-25 |
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