DE2013511A1 - Verfahren zur Herstellung von calcinierten Rhenium-Fiatinmetall-Aluminiumoxidtrager-Katalysatoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von calcinierten Rhenium-Fiatinmetall-Aluminiumoxidtrager-KatalysatorenInfo
- Publication number
- DE2013511A1 DE2013511A1 DE19702013511 DE2013511A DE2013511A1 DE 2013511 A1 DE2013511 A1 DE 2013511A1 DE 19702013511 DE19702013511 DE 19702013511 DE 2013511 A DE2013511 A DE 2013511A DE 2013511 A1 DE2013511 A1 DE 2013511A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- platinum
- slurry
- water
- rhenium
- weight
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J23/00—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
- B01J23/38—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals
- B01J23/54—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals combined with metals, oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36
- B01J23/56—Platinum group metals
- B01J23/64—Platinum group metals with arsenic, antimony, bismuth, vanadium, niobium, tantalum, polonium, chromium, molybdenum, tungsten, manganese, technetium or rhenium
- B01J23/656—Manganese, technetium or rhenium
- B01J23/6567—Rhenium
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G35/00—Reforming naphtha
- C10G35/04—Catalytic reforming
- C10G35/06—Catalytic reforming characterised by the catalyst used
- C10G35/085—Catalytic reforming characterised by the catalyst used containing platinum group metals or compounds thereof
- C10G35/09—Bimetallic catalysts in which at least one of the metals is a platinum group metal
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B43/00—Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
- F04B43/0009—Special features
- F04B43/0054—Special features particularities of the flexible members
- F04B43/0072—Special features particularities of the flexible members of tubular flexible members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B43/00—Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
- F04B43/12—Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having peristaltic action
- F04B43/1215—Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having peristaltic action having no backing plate (deforming of the tube only by rollers)
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J37/00—Processes, in general, for preparing catalysts; Processes, in general, for activation of catalysts
- B01J37/20—Sulfiding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
- Catalysts (AREA)
- Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von calcinierten Rhenium-Platinmetall-Aluminiumoxidträger-Katalysatoren
Die Erfindung betrifft die Herstellung von calcinierten
Rhenium-Platinmetallkatalysatoren auf Aluminiunioxidträgern,
die eine verbesserte Aktivität und/oder Stabilität aufweisen. Zum Beispiel bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur
Herstellung eines Katalysators aus Rhenium und Platin auf Aluminiumoxid als Träger, der infolge der Art seiner Herstellung
bei der katalytischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, wie beim Reformieren von Benzin, eine hohe Aktivität land
Stabilität aufweist, wobei die Stabilität ein Mass für die Fähigkeit des Katalysators ist, seine Aktivität, Selektivität
und Regenerierbarkeit über lange Betriebsperioden hinweg beizubehalten.
Platinmetallkatalysatoren auf Aluminiumoxidträgern haben sich
als wertvoll zum Katalysieren der verschiedensten chemischen Reaktionen erwiesen. Solche Reaktionen sind z.B. die. Umwand-
1
0 0 9 8 AO/1953
lung, wie die Reformierung, von Kohlenwasserstoffen. Um die Katalysatoren für bestimmte Arten von Reaktionen besser geeignet
zu machen, setzt man ihnen oft wirksame, häufig nur geringe, Mengen an Promotoren, Stabilisatoren, Aktivatoren usw. zu.
So ist es bekannt, solchen Katalysatoren geringe Mengen an Rhenium zuzusetzen, um ihre Aktivität für verschiedene Kohlenwasser
st off umwandlung en, wie z.B. für das Reformieren, zu erhöhen und zu stabilisieren.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Rhenium-Platinmetall-Katalysatoren auf Aluminiumoxidträgern,
die infolge der Art ihrer Herstellung eine verbesserte Aktivität und/oder Stabilität bei verschiedenen Kohlenwasserstoffumwandlungsverfahren,
besonders beim Reformieren von leichten, normalerweise flüssigen Kohlenwasserstoffen zu Motorenbenzin
von hoher Octanzahl, Benzol und anderen Aromaten, wie Toluol und Xylolen, aufweisen. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht
darin, dass man
(I) eine wässrige Aufschlämmung aus hydratisiertem Aluminiumoxid,
einer wasserlöslichen Platinmetallverbindung und einer wasserlöslichen Rheniumverbindung herstellt,
(II) die Aufschlämmung bei einer Temperatur unterhalb derjenigen trocknet, bei der wesentliche Mengen an Hydratwasser
aus dem hydratisierten Aluminiumoxid abgespalten werden,
(III) die getrocknete Aufschlämmung zu Makroteilchen verformt und
(IV) diese Teilchen calciniert.
Wesentlich bei dem oben beschriebenen Verfahren ist die Reihenfolge
der Verfahrensstufen. Dadurch, dass man die Aluminiumoxidaufschlämmung
vor dem Trocknen mit der Platinmetallverbindung und der Rheniumverbindung tränkt, erhält man einen
fertigen Trägerkatalysator, in dem das Rhenium gleiohmässiger verteilt ist und die Rheniumteliehen dichter an die Platin-
- 2 009840/1953
metallteilchen heranrücken, als es der EaIl ist, wenn man das
Rhenium dem Katalysator durch Tränken eines getrockneten oder
calcinierten, das -Platinmetall bereits enthaltenden Aluminiumoxids
einverleibt. So erhält man einen fertigen Trägerkatalysator » "bei dem.die Neigung für die synergistische Wirkung zwi~
sehen;den "beiden Metallen erhöht ist, und der infolge der Anwesenheit
von Rhenium und Platinmetall eine verbesserte Stabilität und Aktivität aufweist. Nachstehend werden die einzelnen
Verfahrensstufen beschrieben. .
Die in der Verfahrenestufe (I) hergestellte Aufschlämmung des
hydratisierten Aluminiumoxids enthält etwa 5 bis 16, vorzugsweise
etwa 8 bis 14 Gewichtsprozent Aluminiumoxid (berechnet
als Al2Q*). Die Herstellung der Aluminiumoxidaufschlämmung
kann nach verschiedenen bekannten Methoden erfolgen. So kann man z.B. das hydratisierte Aluminiumoxid aus einer wässrigen
Lösung eines löslichen Aluminiumsalzes, wie Aluminiumchlorid, ausfällen. Zur Ausfällung eignet sich Ammoniumhydroxid.
Zweckmässig hält man den pH-Wert bei der Ausfällung im: Bereich
von etwa 7 bis 10, um einen guten Umwandlungsgrad zu erreichen. Fremdionen, wie Halogenionen, die bei der Herstellung
der Aufschlämmung eingeführt werden, lassen sich, durch Abfiltrieren des Aluminiumöxidhydrogels aus. seiner Mutterlauge und
Auswaschen des Filterkuchens mit Wasser entfernen. Das Hydrogel kann gegebenenfalls auch, z.B. mehrere Tage, gealtert
werden, bevor es für das Verfahren gemäss der Erfindung verwendet wird. Dieses Altern hat den Zweck, die Konzentration an
Aluminiumoxidtrihydraten in dem Hydrogel zu erhöhen. Die Bildung
dieser Trihydrate kann auch durch Beimpfen der Aufschlämmung
mit Kristalliten, z.B. von Gibbsit, begünstigt werden. So
ist es z.B. oft vorteilhaft, dass ein grösserer Anteil, vorzugsweise etwa 50 bis 95 $>>
des Aluminium oxi ds in der Aufschlämmung, die sich in der ersten Verfahrensstufe bildet, in der Trihydratform
vorliegt, z.B. als Bayerit, Gibbsit und/oder Nordstrandit (der früher als Randomit bezeichnet wurde). Insbesondere
soll ein grösserer Anteil des Trihydrats aus Bayerit oder
■ 00 9 8AQ3M 9 53
BS-1042
Nordstrandit bestehen. Katalysatoren, die aus solchen Aluminiumoxidhydraten
durch Calcinieren erhalten werden, enthalten Eta-Aluminiumoxid. Der Rest des Aluminiumoxidgehalts der Aufschlämmung
besteht aus Aluminiumoxidmonohydrat (Böhmit) und/oder amorphem wasserhaltigem Aluminiumoxid.
Die Aufschlämmung des hydratisierten Aluminiumoxids enthält
ferner eine wasserlösliche Platinmetallverbindung und eine wasserlösliche Rheniumverbindung in solchen Mengen, dass der
fertige, calcinierte Katalysator etwa 0,1 bis 1 Gewichtsprozent Platinmetall und etwa 0,1 bis 2 Gewichtsprozent Rhenium,
berechnet als freie Metalle, enthält. Hierfür können alle geeigneten wasserlöslichen Platinmetallverbindungen und
Rheniumverbindungen verwendet werden. Ein besonders bevorzugtes Platinmetall ist Platin, besonders wenn der Katalysator
»um Reformieren bestimmt ist. Von den vielen wasserlöslichen Platinverbindungen, die bei dem erfindungsgemäsaen Verfahren
verwendet werden können, seien z.B. erwähnt: die Platinhalogenwasserstoffsäuren,
wie Platinchlorwasserstoffsäure und Platinbromwasserstoff säure, Ietraamminplatin(II)-hydroxid* Tetraamminplatin(IV)-hydroxid,
Tetraamminplatin(ll)-chlorid» Tetraanminplatin(ll)~bromid,
Diammindinitritoplatin(II), Hexathiocyanatoplatin(IV)-säure und AmmoniumhexathiocyanoplatinatilV)·
Geeignete wasserlösliche Rheniumverbindungen sind z.B. Perrheniumsäure und Ammoniumperrhenat. Vorzugsweise wendet man
die Rheniumverbindung im allgemeinen in solchen Mengen an, dass in dem fertigen Katalysator das Gewichtsverhältnis von
Rhenium zu Platinmetall (berechnet als freie Metalle) im Bereioh von etwa 1:5 bis 5:1 liegt.
Die Anwesenheit von Platinmetall- und Rheniumverbindungen in der Aufschlämmung lässt sich zweckmässig dadurch herbeiführen,
dass man zunächst eine wässrige Aufschlämmung des hydratisierten Aluminiumoxids herstellt und dazu die Platinmetall- und
die Rheniumverbindung, vorzugsweise in wässriger Lösung» zusetzt. Dieser Zusatz kann bei Raumtemperaturen, vorzugsweise
- 4 -009840/1953
BS-1042 Υ
unterf etwa 52° C, erfolgen^ Die zuzusetzende wässrige Lösung
der Metallverbindungen kann eine einzige Lösung sein, die alle
Rhenium- und Platinmetallverbindungen enthält, oder man kann gesonderte Lösungen der "beiden Metallverbindungen zu der Alüminiumoxidaufschlämmung
zusetzen« Im letzteren 3?alle können die Lösungen gleichzeitig oder in jeder beliebigen Reihenfolge
nacheinander zugesetzt werden.
Wenn man die Aufschlämmung nach der soeben beschriebenen Methode herstellt, ist die Konzentration der Platinmetall-.und
der Rheniumverbindung in der wässrigen Lösung zwar nicht besonders ausschlaggebend; die Verwendung von sehr verdünnten
Lösungen ist jedoch unwirtschaftlich, weil man dann beim m
Trocknen grosse Mengen Wasser abtreiben muss· Gewisse Rhenium- "
und Platinmetallverbindungen, die nominell wasserlöslich sind, können in reinem Wasser, d.h. in entmineralisiertem Wasser, in
mehr als äusserst geringen Konzentrationen nur schwer in Lösung zu bringen sein. Durch Einstellung des pH-Wertes des Wassers,
z.B. mit einer Base, kann unter Umständen das Ihlösunggehen
begünstigt werden. Pur diese pH-Einstellung sollen solche
Verbindungen (Säuren oder Basen) verwendet werden, die
sich in dem fertigen Trägerkatalysator nicht schädlich auswirken,
oder die später aus dem Trägerkatalysator, z.B. durch Auswaschen mit Wasser oder beim Calcinieren, entfernt werden
können. So ist z.B. von den oben genannten Platinverbindungen , Diammindinitroplatin(II), das der Formel Pt(NH*J2(NO2)2 entspricht,
nicht löslich genug in reinem Wasser, um höhere Konzentrationen als etwa 0,5 Gewichtsprozent zu erhalten. Um
konzentrierte wässrige Lösungen dieser Verbindung herzustellen, kann das Wasser, z.B. mit Ammoniumhydroxid, alkalisch gemacht
werden.
Das Trocknen der Aufschlämmung in der Stufe (II) kann auf verschiedene
Art, z.B. durch Trommeltrocknung, Entspannungstrocknung,
Sprühtrocknung, Tunneltrocknung usw., erfolgen. Wie bereits
erwähnt, muss die Trockentemperatur so niedrig gehalten
- 5 -0 0 9 8 A 0/19 5 3
werden, dass aus dem Aluminiumoxid keine wesentlichen Mengen an Hydratwasser (gebundenem Wasser) abgespalten werden. Gewöhnlich
eignen sich hierzu Temperaturen unter etwa 260° C. Das Ausmass, zu dem die Aufschlämmung getrocknet wird, richtet sich
nach der Methode, nach der in der nächsten Verfahrensstufe die
Verformung zu Makroteilchen erfolgt. Wenn die Makroteilchen
z.B. durch unmittelbares Tablettieren der beim Trocknen der Aufschlämmung erhaltenen Mischung hergestellt werden, kann man
die Trocknung so weit durchführen, wie es erforderlich ist, um Tabletten von hoher Festigkeit zu erhalten. In diesem Pail
trocknet man gewöhnlich so lange, bis man ein Gemisch erhält, in dem der Gehalt an freiem (ungebundenem) Wasser geringer als
5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gemisch, ist. Wenn die Verformung
zu Makroteilchen aber durch Strangpressen des Gemisches erfolgt, muss das Trocknen früher unterbrochen werden,
da ein strangpressbares Gemisch (ein Teig) gewöhnlich etwa bis 40 Gewichtsprozent freies Wässer enthalten muss. Vor der
Verformung zu Makroteilchen kann es vorteilhaft sein, das beim Trocknen erhaltene Gemisch zunächst zu feinen Teilchen, z.B.
auf Korngrössen unter etwa 0,55 mm, zu zerkleinern. Um die
Zerkleinerung zu erleichtern, trocknet man vorzugsweise die Aufschlämmung zunächst zu einem Gemisch mit einem Gehalt an
freiem Wasser von weniger als etwa 5 Gewichtsprozent, und wenn mehr Wasser für die Verformung zu Makroteilchen erforderlich
ist, kann man dieses nach dem Zerkleinern zusetzen.
Die Stufe (III) des Verfahrens, nämlich die Herstellung der
Makroteilchen, kann z.B. durch Tablettieren oder Strangpressen des Gemisches erfolgen. Es ist üblich, besonders beim Tablettieren,
dem Gemisch etwas Formschmiermittel zuzusetzen, das für den fertigen Katalysator unschädlich ist oder sich beim
Calcinieren entfernen lässt. Oft verwendet man z.B. organische Verbindungen, die beim Calcinieren der geformten Teilchen
in einer oxydierenden Atmosphäre dann abgebrannt werden.
- 6 -009840/ 1953
Wenn man die Makroteilchen durch Strangpressen herstellt, muss das Gemisch, so viel Wasser enthalten, dass es wie ein Teig
Verarbeitbar ist. Dies kann erreicht werden, indem man mit dem Trocknen aufhört, sobald der Gehalt des Gemisches an freiem
Wasser etwa 20 bis 40 Gewichtsprozent beträgt; es kann aber zu
bevorzugen sein, die Aufschlämmung zunächst bis zu einem so
niedrigen Wassergehalt zu trocknen, dass sich das Gemisch
leicht zerkleinern lässt, und dann nach dem Zerkleinern durch Zusatz von Wasser ein teigartiges Gemisch herzustellen und
dieses durch Strangpressen zu Makroteilchen zu verarbeiten.
Die Grosse der Katalysatorteilchen kann davon abhängen, in
welcher Umgebung der Katalysator verwendet werden soll, z.B. -M
als Euheschüttung oder als bewegtes Katalysatorbett usw. Wenn.
der Katalysator, wie es erfindungsgemäss bevorzugt wird, z.B.
in Euheschüttung zum Reformieren verwendet werden soll,.. kann
das Gemisch zu Teilchen Verarbeitet werden, deren kleinste
Abmessung mindestens etwa 0,25 mm und deren grösste Abmessung
etwa 12,5 bis 25 mm oder^aehr betragt. Teilchen mit einem
Durchmesser von etwa 0»7| bis 6» 35 mm, vorzugsweise Von etwa
0,75 bis 3»β mm, werden oft bevorzugt» besonders für Refor- miervefcfahreii,
bei denen der Katalysator in Ruhesohüttung vorliegt·
.
Das Calcinieren der Makroteilchen gemass Stufe (IV) erfolgt
bei Temperaturen, bei denen das Hydratwasser aus den Makro- ^
teilchen abgespalten wird« Hierfür eignen sich im allgemeinen
Temperaturen von etwa 3Ϊ5 bis 650° G, vorzugsweise von etwa
455 bis 540° C· Man kann das Calcinieren zwar in einer inerten
Atmosphäre, wie Stickstoff, durchführen, vorzugsweise verwendet
man jedoch eine oxydierende oder reduzierende Atmosphäre. Daher kann man mit Vorteil säuerstoffhaltige Gase, wie
trockene Luft, oder wasserstoffhaltige Gase verwenden. Inerte. Verdünnungsgase, wie Stickstoff, können dem Sauerstoff oder
Wasserstoff zugesetzt werden. Gewöhnlich ist es vorteilhaft, das Calcinieren in einer Atmosphäre strömender Gase durchzu-
- QÖ9840/1953
8 9Π1 351 1
BS-1042 ZUIJOI I
führen. Das Calcinieren kann bei Atmosphärendruck, Überdruck oder Unterdruck durchgeführt werden.
Wenn die Makroteilchen nennenswerte Mengen, z.B. etwa 5 Gewichtsprozent
oder mehr, an ungebundenem Wasser enthalten, wie es nach dem Strangpressen der Fall ist, können sie entweder
in einem gesonderten Arbeitsvorgang oder in der ersten Stufe des Calcinierens zunächst bei Temperaturen unterhalb der
kritischen Temperatur des Wassers, die etwa 374 C beträgt, getrocknet werden. Höhere Temperaturen können zur Bildung von
Sprüngen una Rissen in den Teilchen führen. Vor dem Erhitzen
auf etwa 370° C, vorzugsweise vor dem Erhitzen über etwa W 260° C, soll daher der Gehalt an ungebundenem Wasser auf mindestens
unter 5 Gewichtsprozent der Gesamtmasse herabgesetzt werden.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird die in der ersten Verfahrensstufe hergestellte wässrige Aufschlämmung von
hydratisiertem Aluminiumoxid, Platinmetallverbindung und
Hheniumverbindung vor dem Trocknen in eier Verfahrensstufe (II)
sulfidiert. In diesem Falle verwendet man als Platinmetallver-......
bindung in der Verfahrensstufe {I) eine Verbindung, in der das Platinmetall in sulfidierbarer Form vorliegt, wie z.B. Platinohlorwasserstoffsäure.
Zürn Sulfidieren kann.nan jedes wasserlösliche,
ionogene Sulfidierungsmittel verwenden, das das Pia·
tinmetall In das Sulfid umwandelt. Alkali- und Erdalkalisulfide
werden vorzugsweise nicht verwendet, da sie den fertigen Katalysator vergiften können. Vorzugsweise eulfidiert man mit
Schwefelwasserstoff oder Ammoniumsulfid.
Vorzugsweise wendet man das Sulfidierungsmittel in solchen
Mengen an, dass praktisch alles Platinmetall als Platinmetallsulfid ausfällt. Vorzugsweise wird das Sulfidierungsmittel in
einem solchen Überschuss über die stöchiometrisohe Menge zur Anwendung gebracht, dass man eine rasche Ausfällung erzielt
und auf diese Weise eine Micellenbildung des Platinmetalleul-
- 8 009840/1953
BS-KH2 -: >
2Ό13 511
fids nach. Möglichkeit vermeidet. Ein zu grosser Überschuss
soll aber wiederum vorzugsweise vermieden werden, weil er zur Bildung von unerwünschtem Aluminiumoxysulfat in dem Katalysator
führen kann. (Die Anwesenheit von Aluminiumoxysulfat im Katalysator ist oft abträglich, besonders bei Reformie- ·
rungskatalysatoren.)
Las Sulfidieren kann bei Baumtemperatur erfolgen und wird
vorzugsweise unter etwa 52° C durchgeführt· Der pH-Wert der
Aufschlämmung wird beim Sulfidieren vorzugsweise auf mindestens 3 gehalten, damit das Aluminiumoxid nicht in Lösung
geht. Insbesondere arbeitet man bei pH-Werten von 4 oder _
mehr, z.B. von etwa 5 bis 8. Die Steuerung des pH-Wertes ™
lasst sich z.B. durch Zusatz einer Stickstoffbase, wie Ammoniumhydroxid,
zu der Aufschlämmung bewerkstelligen. Zu grosse
Mengen an Base dürfen aber nicht zugesetzt werden, weil sich sonst das Aluminat der Base bildet. Daher wird der pH-Wert
beim Sulfidieren vorzugsweise unter etwa 14 oder sogar
unter etwa 12 gehalten. Um einen zu hohen pH-Wert herabzusetzen, kann man zu der Aufschlämmung eine Säure zusetzen, durch
die keine schädlichen Anionen eingeführt werden, wie z.B. Salpetersäure oder Salzsäure.
Das als Träger für die erfindungsgemäss hergestellten Kataly-r
satoren dienende Aluminiumoxid kann in Mengen bis zu etwa 65 μ
oder sogar 85 $> oft bis zu etwa 50 fo (bezogen auf das Gewicht
des Gesamtkatalysators), saure Trägerstoffe enthalten. Im allgemeinen
handelt es sich hierbei um gemischte Oxide, die aus Metallen mit unterschiedlichen Koordinationszahlen hergestellt
werden. Beispiele hierfür sind amorphe synthetische Kieselsäure-Tonerdegele und kristalline Aluminosilicate, welche
letzteren ein Molverhältnis von Siliciumdioxid zu Aluminiumoxid von mindestens etwa 2,0 oder 2,5 aufweisen und gleichmassige
Poren mit Grossen von etwa 6 bis 15 Ä haben. Von den
kristallinen Aluminosilicaten werden diejenigen besonders bevorzugt,
die durch Kationenaustausch mit Ammoniumionen, Was-
- 9 -0098AO/ 1953
BS-1042
serstoffionen und/oder seltenen Erdmetallionen hergestellt worden sind.
Ob es zweckmässig ist, dem Träger saure Bestandteile zuzusetzen, richtet sich nach dem beabsichtigten Verwendungszweck
für den Katalysator. Ebenso richtet sich nach dem beabsichtigten Verwendungszweck des Katalysators auch die Menge der
zugesetzten Stoffe und der Grad ihrer arteigenen Acidität. Wenn der Katalysator z.B. in dem letzten Reaktor einer Benzinreformieranlage
verwendet werden soll, ist es zweckmässig, dem Aluminiumoxidträger saure Bestandteile zuzusetzen. Der
D + L- (Destillat +Verlust-) Aktivitätswert des Zusatzes ist
w ungefähr proportional seiner arteigenen Acidität, und diese
Eigenschaft des Zusatzes wird oft als bestimmende Grosse bei
der Auswahl eines bestimmten Zusatzes für einen bestimmten Katalysator verwendet. Wenn man z.B. einen Reformierkatalysator
für den letzten Reaktor einer Reformieranlage herstellen
will, bevorzugt man im allgemeinen einen Katalysatorzusatz mit einer D + L-Aktivität unter etwa 90 oder sogar unter etwa
80 in Mengen von nicht mehr als etwa 35 Gewichtsprozent des Gesamtkatalysators. Auch hier hängt die jeweilige Menge aber
wiederum von der arteigenen Acidität des Zusatzes ab. Wenn ein saures Trägermaterial verwendet wird, kann man es dem Trägerkatalysator
nach bekannten Methoden zusetzen. Vorzugsweise
fe wird es der Aufschlämmung des hydratisierten Aluminiumoxids
zugesetzt oder in dieser Aufschlämmung erzeugt.
Ein anderer Ausgangsstoff für einen sauren Promotor, der den erfindungsgemäss hergestellten Trägerkatalysatoren einverleibt
werden kann, sind Halogenionen, wie Fluor- oder Chlorionen. Diese werden vorzugsweise nach dem Calcinieren
(Stufe IV) nach bekannten Verfahren zugesetzt. Der oalcinierte Trägerkatalysator kann z.B. mit einem Gemisch aus verdünntem
gasförmigem Chlorwasserstoff und einem Inertgas, wie Stickstoff, behandelt werden. Ebenso kann der Katalysator mit
einer wässrigen Lösung, z.B. von Salzsäure oder Ammonium-
- 10 0 0 9 8 Λ 0 / 1953
Chlorid, ^behanidjelt und. dann nochmals calciniert werden. Chlorionen
werden als Halogenionen im allgemeinen bevorzugt.
Die erfindungsgemäss hergestellten Katalysatoren weisen eine
verhe.sserte.rAktivität und Stabilität, "besonders beim Reformieren
von Benzin, auf. Sie können unter den üblichen Reformierbedingungen eingesetzt werden. Die zu reformierenden Kohr*
lenwasserstoffe werden durch die Reaktionsζone, in der sich
der Katalysator befindet, bei höheren Temperaturen im Bereich
von 6twa 370 bis 650° C, vorzugsweise von etwa 400 bis 540° 0, unter einem Gesamtdruck von etwa 3,5 bis 70 atü, vorzugsweise
von etwa 7 bis 24,6 atü, und bei einem Wasserstoffpartialdruck,
entsprechend etwa 3 bis 20 Mol Wasserstoff 3e Mol Kohlenwassers toff be Schickung, geleitet* Der Katalysator wird
zweckmässig in Pillen- oder Tablettenform verwendet, die in der Reaktionszone in Ruheschüttung untergebracht werden. Das
Ausgangsgut wird in einem herkömmlichen Raffinerieerhitzer auf die Arbeitstemperatur vorerhitzt und im Gemisch mit vorerhitztem
Wasserstoff durch die Reaktionszone geleitet. Da Reformierungsreaktionen endotherm verlaufen, ist es-gewöhnlich
vorteilhaft, den Reaktionsraum in mehrere Stufen zu teilen» zwischen denen das Gut wiedererhitzt wird. Der Reaktorablauf
gelangt in eine Flüssigkeits-Gasscheideanlage, aus der permanente Gase mit einem Wasserstoffgehalt von gewöhnlich mehr
als etwa 70 i» abgezogen und im Kreislauf geführt werden· Die
flüssigen Produkte werden in üblicher Weise zwecks Gewinnung von stabilisiertem Benzinreformat oder von bestimmten aromatischen
Kohlenwasserstoffen fraktioniert. Die günstigsten Verfahrensbedingungen richten sich nach der Art der Beschickung,
besonders ihrem Naphthengehalt und Siedebereich. Ferner müssen
die Verfahrensbedingungen der Art der gewünschten Produkte
und der Selektivität des jeweiligen Katalysators angepasst werden. . -
- 11 00984 0/1953
BS-1042
Beispiel 1
Reines Aluminium wird in reiner Salzsäure gelöst und die so
erhaltene Aluminiumchloridlösung mit entmineralisiertem Wasser
auf eine Konzentration, entsprechend 65 g AIpO, je Liter,
verdünnt. Ferner stellt man eine wässrige Ammoniumhydroxidlösung
mit einer Konzentration von 65 g HH* ;je Liter her. Die
Aluminiumchlorid- und die Ammoniumhydroxidlösung werden dann
"bei 38° C in gleichen Raumteilen miteinander vermischt, wobei
der pH-Wert des Gemisches auf etwa 8 gehalten wird. Das hierbei ausfallende hydratisierte Aluminiumoxid wird von der Mutterlauge
in einem rotierenden Vakuumfilter abfiltriert und φ auf dem Filter mit entmineralisiertem Wasser gewaschen. Der
gewaschene Filterkuchen wird in entmineralisiertem Wasser aufgeschlämmt, die Aufschlämmung auf einen pH-Wert von 9 eingestellt,
wieder filtriert und der Filterkuchen wieder gewaschen. Dieses Aufschlämmen, Einstellen des pH-Wertes, Filtrieren
und Waschen wird viermal unter Verwendung eines ro-•
tierenden Vakuumfilters und noch zweimal unter Verwendung einer Filterpresse wiederholt» Der Filterkuchen von dem letzten
Waschvorgang hat einen typischen Chlorgehalt von etwa p|01 Gewichtsprozent. Nach mehrtägiger Alterung hat der Filterkuchen
die typische Zusammensetzung (auf der Basis getrockneten Hydrats) von etwa 18 Gewichtsprozent Gibbsit, 38 Gewiehtsprozent
Bayerit, 29 Gewichtsprozent Randomit, 13 Gewichtsprozent
Böhmit und 2 Gewichtsprozent amorphem wasserhaltigem Aluminiumoxid. Ein !Peil des gealterten Gemisches von
hydratisieren Aluminiumoxiden wird zu entmineralisiertem Wasser zugesetzt, so dass man 10 kg einer Aufschlämmung erhält,
die 10 Gewichtsprozent Aluminiumoxid (berechnet als Al2O3) enthält.
Diese Aufschlämmung wird mit 250 ml einer wässrigen Lösung
von Platinchlorwasserstoffsäure und Perrheniumeäure versetzt,
deren Platingehalt 6 g metallischem Platin und deren Rhenium·* gehalt 6 g metallischem Rhenium entspricht. Dit Aufschlämmung
wird gerührt, bis sie homogen ist.
- 12 9840/1953 oR1G,nal inspected
Bs-1042 W. 201351T
Die Aufschlämmung wird 24 Stunden bei IIQ*3 G ge trocknet, erkalten
gelassen und zu Teilchen vermählen, die durch ein Sieb
mit 0*55 mm Maschenweite hindurphgehen.
Das gewonnene Pulver wird unter Zusatz -ypn entmineralisiertem
Wasser zu einer teigartigen Masse verarbeitet, die dann zu zylindrischen Pillen von etwa 1,6 mm Durchmesser und 3,2 mm
Länge stranggepresst wird.
Die Pillen werden '24 Stunden bei 11Q0 G getrpcknei; und dann
3 Stunden bei 482° G in strömender· trpQkener Luft ealeiniert.
So erhält man den fertigen Katalysator, ;
Ein anderer Katalysator wird gemäss Beispiel 1, jedQch mit Ammoniumperrhenat
anstelle der Perrheniumsäure, hergestellt, wobei
man nach dem Zusatz der lösung von Platinchlorwasserstpffsäure und Ammoniumperrhenat und vor dem Trocknen die Aufschlämmung
mit Schwefelwasserstoff sulfidiert. Zu diesem Zweck wird der Aufschlämmung eine halbgesättigte wässrige Schwefelwasser
st off lösung in solchen Mengen zugesetzt, dass 4 Mol
Schwefelwasserstoff auf 1 Mol Platinchlorwasserstoffsäure kommen.
Der pH-Wert der Aufschlämmung wird sofort mit Ammoniumhydroxid auf 7,0 eingestellt und die sulfidierte Aufschlämmung
dann getrocknet, gemahlen, stranggepresst und calciniert, wie es in Beispiel 1 beschrieben ist.
Die Katalysatoren gemäss Beispiel 1 und 2 werden einzeln in
Laboratoriumsversuchen zum Reformieren von Benzin verwendet. Als Ausgangsgut dient ein entschwefeltes, direktdestilliertes
•Midkontinent-Benzin mit einem Siedebereich von 93 bis 204° 0.
Die Versuche werden bei 496° G, einer stündlichen Durchsatzgeschwindigkeit
auf Gewichtsbasis von 3, einem Druck von 14 atü und einem Molverhältnis von Kreislaufgas zu, Benzinbeschikkung
von etwa 10:1 durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass
beide Katalysatoren eine hohe Stabilität und leistung aufweisen· - - 13 -
00 9 840/19 53
Claims (1)
- Engelhard Minerals & Chemicals 20, März 1970 Corporation BS-1042Patentansprüche1. Verfahren zur Herstellung von calcinierten Rhenium-Platinmetall-Aluminiumoxidträger-Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass man(I) eine wässrige Aufschlämmung von hydratisiertem Aluminiumoxid, einer wasserlöslichen Platinmatallverbindung und einer wasserlöslichen Rheniumverbindung herstellt, die etwa 5 bis 16 Gewichtsprozent Aluminiumoxid ("berechnet als AIpO^) und solche Mengen der Platinmetall- und der Rheniumverbindung enthält, dass der calcinierte Katalysator einen Platinmetallgehalt von etwa 0,1 bi3 1 Gewichtsprozent und einen Rheniumgehalt von etwa 0,1 bis 2 Gewichtsprozent (berechnet als freie Metalle) aufweist,(II) die Aufschlämmung bei Temperaturen trocknet, boi denen sich noch keine- wesentlichen Mengen Hydratwasser aus dem hydratisierten Aluminiumoxid abspalten,(III) die getrocknete Aufschlämmung zu Makroteilchen verformt und(IV) die Teilchen bei Temperaturen von etwa 315 bis 650° C calciniert.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Aufschlämmung naoh der Verfahrensstufe (I) und vor der009840/1953Verfahrensstufe (II) mit einem wasserlöslichen, ionogenen SuIfidieruhgsraittel'bei einem pH-Wert von mindestens 3,in hinreichendem Ausmasse sulfidiert, so dass praktisch alles Platinmetall in der Aufschlämmung in Platinmetallsulfid übergeht.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Sulfidierung mit Schwefelwasserstoff hei pH-Werten Von etwa 5 "bis 8 durchfahrt, -4-* Verfahren nach Anspruch 1 bis 3f dadurch gekennzeichnet, dass man als Platinmetall Platin verwendet. . .5, Verfahren nach Anspruch .1 bis 3* dadurch gekennsseichnetV dass man die Trocknung (Stufe ti) bei Temperaturen bis etwa 260° C durchführt. ■'Bi,- Verfahren nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,dass »an in der Stufe (I) als Rheniumverbindung Per-. rheniumsäure oder Ammoniumperrhenat verwendet»7· Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet',·" dass man als Platinmetallverbindung in der Stufe (I) PIatiiiöhlorwasserstoffsäure verwendet.8· Verfahren nach Anspruch 1'bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass man in der Stufe ζ XXX) Teilchen mit einer kleinsten Abmessung von mindestens etwa 0,75 mn und einer grösaten Abmessung bis etwa 25 mm herstellt. Γ -9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man(Ϊ) eine wässrige Aufschlämmung von hydratisiertem Aluminiumoxid, Platinchlorwasserstoffsäure und Ammoniumperrhenat herstellt, die etwa θ bis 14 Gewichtsprozent Aluminiumoxid (berechnet ale Al2O,) und solche Konzentrationen an Platinchlorwasserstoffsäure und Ammoniumperrhenat enthält, dass der calcinierte Katalysator einen Platingehalt von etwa 0»1 "bis 1 ©e-00 98 40/19 53ORIOlNALtNSPECTEDwichtsprozent und einen Rheniumgehalt von etwa 0,1 bis 2 Gewichtsprozent (berechnet als freie Metalle) aufweist,(II) den Gehalt an ungebundenem Wasser zwecks Herstellung einer pulverisierbaren Mischung durch Trocknen der Aufschlämmung bei Temperaturen bis etwa 260° C herabsetzt,(III) das Gemisch zu Makroteilchen verarbeitet, indem man es mit Wasser zu einem strangpressbaren Teig anmacht und den Teig zu Teilchen mit einer kleinsten Abmessung von mindestens etwa 0,75 mm und einer grössten Abmessung bis etwa 12,5 mm strangpresst, und(IV) die Strangpresslinge calciniert, indem man sie zunächst zur Herabsetzung ihres Gehaltes an ungebundenem Wasser auf weniger als etwa 5 $ (bezogen auf das Gesamtgewicht) auf eine Temperatur bis etwa 260° 0 erhitzt und die getrockneten Strangpresslinge sodann an trockener Luft auf Temperaturen von etwa 455 bis 540° G erhitzt.10# Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man die Aufschlämmung nach der Verfahrensstufe. (I) und vor der Verfahrensstufe (II) mit Schwefelwasserstoff bei pH-Werten von etwa 5 bis 8 hinreichend sulfidiert, damit praktisch alles Platin in der Aufschlämmung in Platinsulfid übergeführt wird.- 16 00 98AO / 1 953
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP4655068 | 1968-07-05 | ||
CA46413 | 1969-03-21 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2013511A1 true DE2013511A1 (de) | 1970-10-01 |
Family
ID=25666030
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19702013511 Pending DE2013511A1 (de) | 1968-07-05 | 1970-03-20 | Verfahren zur Herstellung von calcinierten Rhenium-Fiatinmetall-Aluminiumoxidtrager-Katalysatoren |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2013511A1 (de) |
FR (1) | FR2012331A1 (de) |
GB (2) | GB1269705A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2259518A1 (de) * | 1971-12-17 | 1973-06-28 | Standard Oil Co | Reforming-verfahren mit katalysatoren, die durch gallium und rhenium aktiviert sind |
Families Citing this family (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2349047A2 (fr) * | 1976-04-22 | 1977-11-18 | Malbec Edouard | Pompe peristaltique et tube pour celle-ci |
FR2499636B1 (fr) * | 1981-02-09 | 1985-10-11 | Gillard Patrick | Distributeur doseur multiple |
JP2529873B2 (ja) * | 1987-12-01 | 1996-09-04 | 篤信 坂本 | 高速チュ―ブポンプ |
DE60325850D1 (de) * | 2002-06-13 | 2009-03-05 | Graco Minnesota Inc | Struktursprühvorrichtung mit verstellbarem durchfluss und schlauchpumpe |
CN101864991A (zh) * | 2010-06-10 | 2010-10-20 | 姚镇 | 星旋式流体马达或发动机和压缩机及泵 |
CN106704157A (zh) * | 2017-01-17 | 2017-05-24 | 无锡市天利流体科技有限公司 | 紧凑型金属蠕动泵 |
-
1969
- 1969-06-13 FR FR6919819A patent/FR2012331A1/fr active Pending
- 1969-06-23 GB GB3161669A patent/GB1269705A/en not_active Expired
-
1970
- 1970-03-20 GB GB1370770A patent/GB1269765A/en not_active Expired
- 1970-03-20 DE DE19702013511 patent/DE2013511A1/de active Pending
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2259518A1 (de) * | 1971-12-17 | 1973-06-28 | Standard Oil Co | Reforming-verfahren mit katalysatoren, die durch gallium und rhenium aktiviert sind |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2012331A1 (de) | 1970-03-20 |
GB1269765A (en) | 1972-04-06 |
DE1932847A1 (de) | 1971-02-11 |
GB1269705A (en) | 1972-04-06 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2125625C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Tonerde | |
DE1232685B (de) | Katalysatoren zum Spalten von Kohlenwasserstoffen | |
DE2756559A1 (de) | Verfahren zur erzeugung von wasserstoff | |
DE2622765A1 (de) | Neue katalysatorzusammensetzung | |
DE69826031T2 (de) | Verfahren zur herstellung von vinylacetat unter verwendung eines katalysators enthaltend palladium, gold und andere drittmetalle | |
DE2900854A1 (de) | Verfahren zur herstellung von metallfluoriden und metalloxyfluoriden mit grosser wirksamer oberflaeche | |
DE2159400A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Kataly satoren und/oder Akzeptoren auf der Basis von aluminiumoxidhaltigen Tragern | |
DE2456995A1 (de) | Katalysatormischung | |
DE1941948C3 (de) | Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von Wasserstoff bei erhöhten Temperaturen und Drücken | |
DE2013511A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von calcinierten Rhenium-Fiatinmetall-Aluminiumoxidtrager-Katalysatoren | |
DE2635538A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines katalysators und dessen verwendung | |
DE2759367A1 (de) | Verfahren zur reformierung oder herstellung von aromatischen kohlenwasserstoffen | |
DE2633747A1 (de) | Isomerisationskatalysator und verfahren zu dessen herstellung | |
DE2229848C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Reformierungskatalysators und seiner Verwendung zur Reformierung von Kohlenwasserstoffen | |
DE2506204A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines iridium-aluminiumoxid-traegerkatalysators | |
DE2362955A1 (de) | Verbessertes verfahren zur herstellung von kohlenwasserstoff-umwandlungskatalysatoren und deren verwendung | |
DE2106612C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von calcinierten Rhenium-Platinmetall-Aluminiumoxidträgerkatalysatoren | |
DE2534905A1 (de) | Iridium enthaltende katalysatorzusammensetzung | |
DE2342933C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Zeolith-Katalysators und Verwendung des mittels dieses Verfahrens hergestellten Katalysators zur katalytischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffen | |
DE2442543A1 (de) | Verfahren zum katalytischen mehrstufenreformieren unter einsatz von platin-rhenium- und platin-iridium-katalysatoren | |
DE2013467A1 (de) | Calcinierter Rhenium-Platinmetall-Aluminiumoxidträger-Reformierkatalysator | |
DE2113423A1 (de) | Verfahren zum Aktivieren von frischen Traegerkatalysatoren | |
DE1767848B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Edelmetall-Tonerdekatalysators und dessen Verwendung | |
DE1042801B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Katalysatortraegers mit hohem Gehalt an ªÃ-Tonerde | |
DE3003744A1 (de) | Verfahren zur herstellung von benzol aus anthrazen |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OHJ | Non-payment of the annual fee |