DE1997775U - Messwandler. - Google Patents
Messwandler.Info
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- DE1997775U DE1997775U DE19681997775 DE1997775U DE1997775U DE 1997775 U DE1997775 U DE 1997775U DE 19681997775 DE19681997775 DE 19681997775 DE 1997775 U DE1997775 U DE 1997775U DE 1997775 U DE1997775 U DE 1997775U
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Description
RA, 302 528-25.5.
ία HELMUT MISSLING * «sgiessen. 24-5.1968
Dipu-iNG. RICHARD SCHLEE
PATENTANWÄLTE -jyr/j, 9535
3QIteau S.A., Lüttich/Belgien
Hue de Serbie 91
Die Ifeiierung bezieht sich auf voll vergossene Gießhas^zmeßwandler,
d.h. Spannungs- oaer Heßwandler, und betrifft die Ausbildung und Anordnung der im Gießharz eingebetteten Sekundärklemmen. Meßwandler
der genannten Art \ierden in einer "FOrm unter Vakuum mit
Epoxydharz vergossen, wobei das Harz außer zur Isolation der Wicklungen auch zugleich das Gehäuse des Wandlers bildet.
Bei Meßwandlern ist es vor» besonderer Bedeutung, Kurzschlüsse
an den Sekun&äiklemmen der Wandler auszuschließen. Bei Spannungs-"
wandlern können solche Kurzschlüsse zur Explosion des Wandlers
und bei Stromwandlern zu fehlerhaften Anzeigen führen. Kurzschlüsse der Wandler werden oft durch falsche Erdung der
Sekundärklemmen, also in uer Segel durch Erdung beider Sekundärxlemmen
herbeigeführt* Es ist daher wichtig; öi.ese Klemmen
so auszubilden, daß eine etwaige Erdung einer Klemme nicht übersehen werden kann, d.h. die zur Erdung der Klemme dienenden
Mittel müssen ins Auge fallen. Hierfür ist von Bedeutung, daß zur Erdung der Klemme Erdungsschrauben benutzt werden, die die
Klemme durchsetzen, und weiter eine solche Ausbildung der Klemme, daß das Vorhandensein einer Erdungsschraube an einer solchen
Klemme nicht übersehen werden kann.
Neue rungsgeiaäß ist jede Sekundär klemme so ausgebildet, daß sie
eine durchgehende Bohrung zur Aufnahme einer Erdungsschraube
aufweist, und gleichzeitig oberhalb einer metallischen, geerdeten und für jede Klemme mit je einer gleichachsig zur gesasnteii
BsJa^uag der Klemme liegenden Gewindebohrung versehenen
Grundplatte so angeordnet, daß sowohl der Kopf einer eingesetzten Erdungsschraube wie auch der zur metallischen Grundplatte führende
untere Teil der Schraube sichtbar ist, Um ein Verwechseln des Kopfes der Srdungsschraube mit anderen Schrauben der Klemme
zu vermeiden, besteht weiter neuerungsgemäß die Klemme aus einem
massiven Stangenabschnitt, der außer der glatten Bohrung für die
Erdungsschraube nur noch eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer
Klemmschraube zur Befestigung <fer su den Meßinstrumenten oder
Eeiais führenden Leitungen aufweist.
G-einäß einem weiteren Tvje&ehl&g der Heuerung besteht die Klemme
aus eisern rua&en Stangaaa^scnnitt, der an seinem vorderen, die
genannten Bohrungen aufweisenden Teil abgeflacht ist. Die Verwendung
eines runden Klemaenquersehnittes für den einzubettenden
Teil hat den großen Vorteil, öaS auca die Fora nur eine runde
Öffnung für äede Klemme haoen kann« Der Durcruaesser der Klemme
kann leicht so genau hergestellt werden» daß er die runde Bohrung der F^rm dieiit schließend ausfüllt. Man vermeidet so
die Gefahr, daß das in die evakuierte iOrm eingegossene flüssige
und heiße Epoxydharz zwischen Klemme und Form nach außen treten und dort Grate "bilden kann, die dann nur durch eine
mühsame Nachbearbeitung entfernt werden können. Die Klemme
craueht beim Gie3vorgang selbst nur in axialer Richtung gehal-
ten werden. Zu diesem Zweck kann in die Gewindebohrung der Klemme eine Schraube eingedreht werden, die die Klemme an einem festen
Teil der Form festlegt und damit gleichzeitig ein Verdrehen der Klemme verhindert.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen ί
Abb. 1 eine Ansicht der im Meßwandlergehäuse
eingegossenen Sekundärklemmen sowie eines
Teiles der Gehäusewand und
Abb. 2 einen Schnitt durch die Gehäusewand nach Linie II-II der Abb. 1.
In der Zeichnung bezeichnet 1 die metallische Grundplatte des Meßwandlers. Mit 2 ist ein Teil seiner Gehäusewand bezeidmet,
in der die Sekundärklemmen 3» 4, 5 und 6 eingegossen sind. Die
Gehäusewand besteht aus einem Epoxydharz, das zugleich zur Isolation
der Wicklungen des HeSwaauIers «i«st. Bas €d=s£ss =srfelg%
unter Vakuum.
Jede Kleiase "besteht aus eisern runden Stangeaabschnitt 7, der
in seinem vorderen ü?eil abgeflacht ist. Der runde Teil des
Stangenabschnittes trägt hinten eine Bohrung 8, in der eine zum Wandler führende Leitung 9 befestigt ist. Der abgeflachte
2eil 10 der Klemme hat einmal eine glatte Bohrung Π zur Aufnahme
einer Erdungsschraube 12, Unterhalb dieser Bohrung hat
die geerdete Metallplatte 1 eine Verstärkung 13· In dieser
-4-
Verstärkung und in der Platte 1 sitzt eine Gewindebohrung 14, die
gleichachsig mit der Bohrung 11 der Klemme ist. Die Erdungsschraube 12 stellt somit eine elektrische Verbindung der Klemme
mit der Platte 1 her. Der abgeflachte Teil 10 hat weiter eine Gewindebohrung 15 zur Aufnahme einer Klemmschraube 16. Mit 17 ist
ein iü.emmbügel bezeichnet und mit 18 zwei Längskerben im Teil 10.
Sie dienen zur Aufnahme von leitungen, die zu Meßinstrumenten oder zu Relais führen und mit Hilfe des Bügels 17 und der Klemmschraube
16 fest gegen den Klemmenteil 10 gepreßt werden können.
Wie die Abb. 1 und 2 zeigen, sind die Klemmen 10 so weit oberhalb j§ der Erdungsplatte 1 in der Wand 2 eingegossen, daß von einge-
schraubten Erdungsschrauben auch der untere zur Platte 1 führende
Teil sichtbar ist. Der die Anschlüsse am Meßwandler ausführende Monteur erhält auf diese Weise zwei Hinweise dafür, ob und welche
Klemmen des Meßwandlers geerdet sind. Einmal sieht er den Kopf der Schraube 12 und zum anderen den unter den Klemmen zur Platte
1 führenden Teil der Schraube. Zur Sicaerneit gegen fehler trägt
auch weiter dazu bei, daß die einzelnen Klemmen 3 bis 6 aus einem
massiven Teil bestehen, der ungeerdet nur die Klemmschraube 16
aufnimmt., Bei inzsaiuffiengesetsten Klesusen, bei denen die Klemmschrauben
an nachträglich angeschraubten Teilen "befestigt sind,
tragen die Klemmen mehrere Schrauben, so daß das Vorhandensein einer Erdungsschraube leicht übersehen werden kann.
Auf der grundplatte 1 ist ein Kunststoffträger 19 befestigt►'
An diesem Träger ist mit Schrauben 20 ein aus durchsichtigem
-5-
Kunststoff bestehender Deckel 21 befestigt. Dieser Deckel ist wie üblich gegen Abnehmen durch eine Plombier1 mg gesichert.
Aber er gestattet auch ohne Abnehmen eine Kontrolle darüber, welche der Klemmen durch Schrauben 12 geerdet sind*
Claims (4)
1. Voll -vergossener Gießharznießwandler mit metallischer Grundplatte
und mit im Harz eingegossenen Sekundärklemmen mit einer
durchgeilenden Bohrung sur Aufnahme einer Er dungs schraube, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sekundärklemmen (3 bis 6) im Gießharz
(2) so eingebettet sind, daß ihre zur Aufnahme einer Erdungsschraube (12) dienende Bohrung (11) gleichachsig zu einer Gewindebohrung
(14) in der metallischen Grundplatte (1) liegt, und so "weit oberhalb der metallischen Grundplatte (1) angeordnet sind,
daß der untere Teil der Erdungsschraube (12) sichtbar bleibt.
2. Meßwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemme (3 bis 6) aus einem massiven Stangenabsohnitt (7) besteht,
der außer einer Bohrung (11) für die Erdungsschraube (12) noch
eine zweite Gev?in,deböhrung (15) für eine Klemmschraube (16)
aufweist.
3. Meßwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der * im Gießharz einzubettende Teil des Stangenabschnittes (7) rund
und in dem vorderen» die Bohrungen für die Erdungs- und Klemmschraube
(12, 16) aufnehmenden Teil (10) abgeflacht ist.
4. Meßwandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der im Gießharz einzubettende Teil (7) der Klemme eine axiale Bohrung
(8) zur Aufnahme eines zum Wandler führenden Leiters (9) hat.
5* Meßwandler nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der abgeflachte Teil (10) zu beiden Seiten der Gewindebohrung (15)
für die Klemmschraube (i6) zwei Längskerben (IB) zur Aufnahme von
Anschlußleitern aufweist. Λ ^ ^
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19681997775 DE1997775U (de) | 1968-05-25 | 1968-05-25 | Messwandler. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19681997775 DE1997775U (de) | 1968-05-25 | 1968-05-25 | Messwandler. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1997775U true DE1997775U (de) | 1968-12-05 |
Family
ID=5758493
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19681997775 Expired DE1997775U (de) | 1968-05-25 | 1968-05-25 | Messwandler. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1997775U (de) |
-
1968
- 1968-05-25 DE DE19681997775 patent/DE1997775U/de not_active Expired
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