DE1993007U - Abstuetzvorrichtung fuer strekkenboegen. - Google Patents
Abstuetzvorrichtung fuer strekkenboegen.Info
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- DE1993007U DE1993007U DE1968SC045045 DESC045045U DE1993007U DE 1993007 U DE1993007 U DE 1993007U DE 1968SC045045 DE1968SC045045 DE 1968SC045045 DE SC045045 U DESC045045 U DE SC045045U DE 1993007 U DE1993007 U DE 1993007U
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Description
für Streckenbogen
Die Erfindung betrifft eine Abstützvorrichtung für Streckenbogen.,
insbesondere für den Übergang Streb-Strecke, an
dem die normalen Bogensegmente oder Stützen entfernt sind.
In Untertagebetrieben besteht der Streckenausbau vielfach
aus Ausbausegmenten, die zu einem Bogen zusammengesetzt sind und an der Streckenwandung auf starren oder nachgiebigen
Stützen ruhen. Im Bereich des Abbaustrebs i»rerden die Stützen entfernt, damit ein freier Strebdurchgang für
die bis in die Strecke hineinragenden Strebfördereinrichtungen vorhanden ist. Die Abstützung der im oberen Bereich
der Strecke verlaufenden Streckenbögen erfolgt in diesem Fall mit Hilfe von sogenannten Durchlaufträgern, die ihrerseits
durch hydraulische Stützeleiiente abgestützt sind. Diese hydraulischen Stützelemente werden an solchen Stellen
aufgesisLlt, an denen sie den Durchgang vom Streb .zur
Strecke möglichst wenig behindern»
Um die Streckenbögen auf die Durchlaufträger auflegen zu
können, ist es bekannt, am Flansch der Streckenbögen 'Vorbauhaken
zu befestigen. Diese Vorbauhaken sind mit einer Kl'ejäme ausgerüstet, die den Flansch von entgegengesetzten
Seiten umfaßt und- mitTHilfe~~von Schraubenbolzen, am Flansch
2 -
verspannt wird. Als Sicherung gegen Verschiebungen der Klemme
werden auf der Iimenseite des Flansches zwischen dem Flansch
und den eingebogenen Enden der Klemme Holzkeile eingeschlagen.
An der Übergangsstelle Streb -Strecke ruhen also alle Streekenbögen,
bei denen die normale Abstützung entfernt worden ist* auf einem gemeinsamen Dur&laufträger, der seinerseits auf hydraulischen
Stempeln, die insbesondere an den "Enden und an
solchen Stellen angeordnet sind4 an denen der Durchgang nicht
behindert wird, aufliegt. Die für einen derartigen Ausbau bis-.10
her bekanntgewordenen Vorbauhaken bzw. Abstützvorriohtungen
für den Übergang vom Streckenbogen zum Durchlaufträger sind
noch nicht zufriedenstellend. Einerseits sind sie den gerade
an der Übergangsstelle auftretenden starken Belastungen nicht
gewachsen, so daß Verschiebungen an den Streckenbögen auftrete ten und andererseits ist ihre-Handhabung noch nicht einfach
genug. -.-.-/"'
Die vorliegende Erfindung verfolgt das Ziel, eine Abstützvorrichtung für Streckenbögen derart auszubilden, daß sie in relativ kurzer Zeit am Streckenbogen verspannt und wieder abge-—
nommen werden kann und daß sie großen Belastungen gewachsen
ist, wobei mit zunehmender Belastung eine selbsttätige Erhöhung der Verspannung am Streckenbogen eintreten soll.
Ausgehend von einer Abstützvorrichtung mit zwei durch Schraubenbolzen
am Flansch eines Streckenbogens verspannbaren Seitenblechen besteht die erfindungsgemäße Ausbildung nach einem
Hauptmerkmal darin, daß zwischen den Seitenblechen eine Valze exzentrisch drehbar gelagert ist, die am Flansch des Streckenbogens
anliegt und bei einer.Längsverschiebung der Seitenbleche
am Streckenbogen eine Drehung-im Sinne einer-zunehmenden Verspannung
ausführt. Für-den Angriff am Flansch des Streckenbo^v
--3
gens sind die Seitenbleche nach einem weiteren Merkmal der V
Erfindung mit nach innen umgebogenenτ Bandstreif en ausgestattet,
mit denen sie auf entgegengesetzten Seiten hinter den !flansch des Streckenbogen fassen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind an einem Seitenblech
auf der Innenseite Mstanzrohre angeschweißt, die. in ihrer Mnge
dem Abstand der beiden Seitenbleche im Einbauzustand entsprechen und gleichzeitig zur Aufnahme der Sehraubsbolzen dienen.
Mir das Einstellen der Walze nach dem Anbringen der Abstützvorrichtung
an einem Streckenbogen ist nach der weiteren Er-* findung der mit der Walze drehfest verbundene iragbolzen an
einem Ende mit einem Schlüsselprofil, z.B.einem Sechskantprofil
ausgestattet. Am anderen Ende ist an dem ÜJragbolzen ein Stellungsanzeiger
befestigt, der in Verbindung mit einer Markierung an dem Seitenblech erkennen läßt, welcher Grad der Vorspannung
in bezug auf die Ausgangsstellung bzw. die maximal erreichbare Endstellung vorliegt.
Die Exzentrität der Walze kann nach der Erfindung entweder dadurch
bewirkt werden, daß die Walze auf einem fragbolzen exzentrisch drehfest gelagert ist, oder daß die Lagerung des Q}ragbolzens
für die Walze in den Seitenblechen exzentrisch ausgebildet ist. ■_■"...;
!für die Abstützung auf dem in Streckenlängerichtung verlauf enden
!Träger ist auf der Unterseite an einem Seitenbleeh ein U-förmiges
Auflagerblech angeschweißt, das sieh bis über das
andere Seitenblech erstreckt. Zur Erleichterung des Einbringens
\~ der träger i s t^felcner ^an ^ e der Ab stützvorrichtung e ine kette
befestigt,^ die wenigstens an^ einem Ende ein- und
bar ist. - " V-" .---V ^ - : ;:—;; -.■ r ■- ^ ."
Vor dem Einbringen einer Abstützvorrichtung werden, die Muttern
der Schraubenbolzen entweder ganz abgeschraubt ©der so
weit zurückgedreht, daß die umgebogenen Randstreifen über: den
Flansch des Streckenbogen geschoben werden können. Danach wer-*
den die Muttern fest angezogen;; durch die beim Inziehen der
Muttern erzeugte Kraft ergibt sich eine feste Verklammerxmg
der Abstützvorrichtung an dem Flansch des Streckenbogens. Mit
Hilfe eines entsprechenden Schlüssels wird anschließend die
Walze in ihre Ausgangsstellung; gedreht, in der sie mit geringer
Anpressung an der Außenseite des Flansches anliegt. So·*·
bald durch die einsetzende Belastung eine Verschiebung der Abstützvorrichtung eintritt, wird durch die Abrollbewegung der
Walze die Verspannung entsprechend erhöht. Hierdurch wird auf
einfache Weise eine "den jeweiligen Belastungen entsprechende
Spannkraft hervorgerufen. ■ '."■"
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend an einem
zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. . Es zeigen: ;
Pig. 1 eine Seitenansicht der Abstützvorriehtung in der Einbaustellung,
Fig. 2 eine weitere Seitenansicht der Abstützvorrichtung von
der entgegengesetzten Seite und
Fig. 3 eine Ansicht von der Strekenmitte aus in Sichtung auf
die Abstützvorrichtung.
Die beiden Seitenbleche 1, 2 der Abstützvorrichtung umfassen
mit den nach innen umgebogenen Randstreifen 3, 4- den Flansch
5 des aus einem Profileisen_,_z_._B._ I-Profil bestehenden Streckenbogens
6.;An dem Seitenblech 2 sind auf der Innenseite Distanz-
rohre 7 angeschweißtj in denen gleichzeitig die für die Verspannung
der Seitenbleche vorgesehenen Schraubenbolzen 8 gelagert sind. Auf den Enden der Schraubenbolzen sitzt jeweils
eine Mutter 9. Zur zusätzlichen Versteifung der Seitienbleehe
sind auf den Außenseiten lippen 1O4 11 angeschweißt, die sich
bis an das Ende der umgebogenen Randstreifen erstrecken.
Wie aus der Darstellung in lig. 3 hervorgeht,sind die Lagerflächen für den !ragbolzen 12 der Walze 13 durch an den-Innenseiten
der Seitenbleche angeschweißten Scheiben 14, Iß vergrößert.
Die Walze I3 ist mit einer exzentrischen Bohrung auf
dem fragbolzen 12 drehfest gelagert.
An einem Ende ist der Tragbolzen mit einem Sechskantprofil 16
versehen, während an dem anderen Ende ein Stellungsanzeiger
befestigt ist. Zwei Markierungen 18, 19 am Seitenbleeh 2 geben
die Ausgangsstellung und die maximal erreichbare Bndstellung
der Exzenterwalze I3 an.
An dem Seitenbleeh 2 ist auf der Unterseite ein sich über die
Breite der Abstützvorrichtung erstreckendes U-förmiges Auflagerblech 20 angeschweißt. In dieses Auflagerblech wird der
für die Abstützung verwendete durchlaufende Träger, der seiner· seits von mehreren hydraulischen Stempeln getragen wird, eingelegt.
Um das Einbringen dieses Trägers zu erleichtern, ist an jeder Abstützvorrichtung eine Abfangkette 21 befestigt, die
an einem Ende mit einem Haken 22 versehen ist, der in eine Bohrung 23 äiner Lasche oder dergleichen eingehängt wird. Mit
dieser Kette wird-der Träger gehalten, bis die hydraulischen Stützelemente eingebaut sind.
I1Ur das Abnehmen der Abstützvorrichtung brauchen lediglich die
Muttern 9 der Schraubenbolzen gelockert zu werden. Infolge des schrägen Verlaufs der Innenflächen des Flansches 5 ergibt sich
hierdurch auch eine Entspannung der Exzenterwalze.
- .-. Schutzansprüche
Claims (8)
1. Abstützvorrichtung für Streckenbogen, insbesoädere für den
Übergang Streb-Strecke, an dem die normalen Bogensegmente oder
Stützen entfernt sind, bestehend aus zwei durch Schraubenbolzen
verbundene und am Flansch eines Streekenbogens verspannbaren Seitenblechen j d a d ure h g e k e η η ζ ei c h η e t..,
daß zwischen den Seitenblechen (1, 2) eine Wälze (13) exzen-trisch
drehbar gelagert ist, die am Flansch (5) des Streekenbogens (6) anliegt und bei einer längsverSchiebung der Seitenbleche
(1, 2) am Streckenbogen (6) eine Drehung im Sinne einer
zunehmenden Verspannung ausführt«
2. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbleche .Ci-y 2) mit nach innen umgebogenen
Bandstreifen (3j **■} hinter den Flansch (5) des Streekenbogens
(6) fassen. ^ ■■"."■;- - :\ : \
3· Abstützvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem Seitenblech (2) auf der Innenseite Distanzrohre (7) angeschweißt sind, die gleichzeitig
zur Aufnahme der Schraubenbolzen (8) dienen.
4. Abstützvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3} dadurch
gekennzeichnet, daß die Valze (13) auf einer Seite mit einem
Schlüsselprofil, z. B. einem Sechskantprofil (16), und auf der anderen Seite mit einem Stellungsanzeiger (17) drehfest
verbunden ist.
5· Abstützvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4-, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walze -(13) auf einem Tragbolzen (12) exzentrisch drehfest gelagert ist.
6. Abstützvorrichtung nach den Ansprüchen 1 "bis; 4-, dadurch
gekennzeichnet, daß die !Lagerung des; 2ragbolzens (12) für die
Walze (13) in. den Seitenbleehem (Ij 2) exzentrisch ausgebildet
ist.
7« AlDstützvonichtOng nach den Ansprtchen 1 "bis ©, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem Seitenblech (2) ein sieh über beide Seitenbleche erstreckendes ΈΓ-förmiges AiiflagerbleGh (20)
angeschweißt ist. · .
8. Abstützvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7j dadurch
gekennzeichnet, daß an einem Seitenblech(2) eine Abfangkette■
(21) befestigt ist, die wenigstens an einem ISnde einaushakbar
ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1968SC045045 DE1993007U (de) | 1968-06-14 | 1968-06-14 | Abstuetzvorrichtung fuer strekkenboegen. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1968SC045045 DE1993007U (de) | 1968-06-14 | 1968-06-14 | Abstuetzvorrichtung fuer strekkenboegen. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1993007U true DE1993007U (de) | 1968-09-05 |
Family
ID=33376300
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1968SC045045 Expired DE1993007U (de) | 1968-06-14 | 1968-06-14 | Abstuetzvorrichtung fuer strekkenboegen. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1993007U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2633643A1 (de) * | 1976-07-27 | 1978-02-02 | Lorenz Polygon Ausbau Gmbh | Stuetzkonsole fuer den streckenausbau im berg- und tunnelbau |
-
1968
- 1968-06-14 DE DE1968SC045045 patent/DE1993007U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2633643A1 (de) * | 1976-07-27 | 1978-02-02 | Lorenz Polygon Ausbau Gmbh | Stuetzkonsole fuer den streckenausbau im berg- und tunnelbau |
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