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DE1990531U - Kunststoff-Profilzarge - Google Patents

Kunststoff-Profilzarge

Info

Publication number
DE1990531U
DE1990531U DE1965G0032490 DEG0032490 DE1990531U DE 1990531 U DE1990531 U DE 1990531U DE 1965G0032490 DE1965G0032490 DE 1965G0032490 DE G0032490 DEG0032490 DE G0032490 DE 1990531 U DE1990531 U DE 1990531U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
frame according
door
profile frame
leg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965G0032490
Other languages
English (en)
Original Assignee
"WAHGU" Walter Guth K.G., Stahl- und Metallbau, 6700 Ludwigshafen
Filing date
Publication date
Application filed by "WAHGU" Walter Guth K.G., Stahl- und Metallbau, 6700 Ludwigshafen filed Critical "WAHGU" Walter Guth K.G., Stahl- und Metallbau, 6700 Ludwigshafen
Publication of DE1990531U publication Critical patent/DE1990531U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Patentanwälte W. u. H. Klose, 6800 Mannhelm 1, Rathenaustraße 6
Anmelderins Firma Walter Guth I.G., Ludwigshaf en/Rho , Gräfenaustr„
21
Kunststoff-Profilzarge
Bei bekannten Türzargen ist es nicht möglich, die Zarge an
der Baustelle' durch einen einfachen Handgriff der/jeweiligen Stärke des Mauerwerkes anzupassen. Eine der Aufgaben der Neuerung ist die Lösung dieser Aufgabe»
Die neuerungsgemäße Kunststoff-Profilzarge ist daher dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Grundprofil und eine Manschette aufweist, welche beide als Yifinkel ausgebildet sind, wobei der größere Schenkel des Grundprofils eine Aussparung aufweist, welche so bemessen ist, daß man den größeren Schenkel der Manschette hineinschieben kann, und wobei das GrundprOfil in seiner Aussparung und die Manschette in ihrem größeren Schenkel derart auf federnd zusammenarbeitenden Flächen sägezahnartig ausgebildet sind, daß beim Einführen des großen Schenkels der Manschette in die Aussparung des großen Schenkels des .Grundprofils sich die beiden Sägezahnreihen verhaken * Dabei liegen dann nach dem Einbau die kleinen Schenkel von G-rundprofil und Manschette an der Mauer„
Die Anpassung an die jeweilige Stärke der Mauer geschieht dadurch, daß die beiden großen Schenkel von Grundprofil und Manschette entsprechend weit ineinandergeschoben werden, bis die ..
kleinen Schenkel von Grundprofil und Manschette der Mauer anliegen. Erforderlich ist dabei-eine gewisse Elastizität zu-mindest des Materials oder der Träger der Sägezahnreihens also ZoBo ihre Ausbildung aus Kunststoff," damit sie beim Hineinschieben des großen Schenkels der Manschette in den großen Schenkel des G-rundprofils sich voneinander abheben und elastisch einrasten, ■ . ■ .
TJm das Eintreten von Schmutz längs der Berührungskante der großen Schenkel von Grundprofil und Manschette zu verhindern, trägt der große Schenkel des G-rundprofils vorteilhaft auf seiner 'sichtbar.en, dem großen Schenkel der Manschette anliegenden Kante eine Diohtungslippeo. .
Auch die kleinen Schenkel des Grundprofils sowie der Manschette tragen vorteilhaft zum Zwecke der Abdichtung gegenüber dem Verputz der Mauer an ihrer dem Verputz der Mauer anliegenden Kante eine Dichtungslippe,, . .
Zum Zwecke der Befestigung der neuerungsgemäßen Profilzarge an der Innenseite der Türöffnung weisen vorzugsweise die kleinen Schenkel des Grundprofils und der Manschette auf ihrer in der Arbeitsstellung an die Mauer anliegenden Seite unmittelbar neben der 'Verbindungsstelle zwischen dem kleinen und dem . großen''Schenkel und parallel zu diesem einen Schlitz auf, der die die Mauerstärke um wenige Millimeter überragenden Enden von auf der Innenseite der Türöffnung befestigten Blechstreifen in
seiner Arbeitsstellung aufnimmt» Diese"-.. Bleehstreifen werden" z-.-B, mittels/je zweier Schrauben auf der Innenseite der Türöffnung : befestigt, und dann werden das G-rundprofil. und die Manschette derart angelegt und ineinandergeschoben,, daß die die; Mauerstärke- überragenden Enden der Blechstreifen in die Schlitze des;Grund-; profils bzw» der Manschette eingreifen und.die Manschette in die entsprechende Aussparung des Grundprofils einrastete '■-.'.-""■
Die Prüfilzarge ist -vorzugsweise an den. Stellen größerer Belas stung mit dem Mauerwerk verbunden., d0 h„ also, die Halteblechstreifen liegen bevorzugte.rweise. an den Stellen der Tür- und der Türsehloßbefestigung sowie an denEckverbindungenö
Um einer!Formveränderung des elastischen Hohlprofils. beugen 5 verbindet vorzugsweise eine durchgehende Schraube den großen Schenkel des Grundprofils und gegebenenfalls auch der Manschette mit den jeweiligen Halteblechstreifen»
Dort j wo die Tür oder das Türschloß an der Erofilzarge befestigt wird, sowie an den Eckenve-rbindungen. weisen die Profile zweckmäßig eine die hohen Kräfte aufnehmende Ηο1ζ_, Kunst stoff- oder Metallfüllung auf, ...... . ■
In den Zeichnungen sind vorteilhafte Ausführungsbeisp.iele der. vorliegenden !Teuerung schematisOh dargestellt. Es zeigen s
Fig. 1 im Schnitt eine fertigmontierte Profilzarge mit Tür "befestigung, . ■ . ..-..__.
Fig. 2 eine etwas andere Ausführungsform einer-fertigmontierten Profilzarge mit Tür "befestigung, ebenfalls im Schnitt, - .
Fig. 3 die zur Fig. 2 gehörende Türschloßbefestigung,
Fig« 4 den Gegenstand der Fig» 1 mit einer etwas anderen ..
Ausführung der Dichtungsschnur und . -
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der Anordnung der Halteblechstreifen in der Türöffnung»
Gemäß Fig« 1 ist an der Mauer 1 mittels zweier Dübel 2 und ein Halteblechstreifen 4 befestigt» Auf seine die Mauerstärke überragenden Enden ist ein Grundprofil 5 und eine Manschette 6 geschoben. Die kleinen Schenkel 8 und 10 von Grundprofil 5 und Manschette 6 liegen der Außenwand der Mauer 1 an und tragen Dichtlippen 9 und 11, die dem Verputz oder der Tapete der Mauer 1 anliegen oder in den "Verputz eingreifen. Der große Schenkel der Manschette 6 liegt in einer Aussparung 14 des großen Schenkels 16 des Grundprofils 5. Zwei Sägezahnreihen 18 und 20 des großen Schenkels 12 der Manschette 6'bzw..' der Aussparung 14 des großen. Schenkels 16 des Grundprofils 5 greifen ineinander» Ein großer Dübel 22 verbindet das Grundprofil 5 und den Halteblechstreifen mit der Mauer 1. . .
Eine Holzfüllung 24 ist dort vorgesehen, wo die Türbefestigung 25 angebracht wird. Eine Aussparung im großen Schenkel des Grundprofils nimmt dort eine elastische Schnur 26 auf, wo die Tür 23 an das Grundprofil anschlägt. Der große Schenkel 16 des Grundprofils 5 trägt auf seiner sichtbaren«, dem großen Schenkel 12 der Manschette 6 anliegenden Kante eine Dichtungslippe 19«
Die in den I'ig» 2 und 3 dargestellte Profilzarge unterscheidet sich von der der Fig«, 1 im wesentlichen nur dadurch, daß eine Schraube 30 "bzw. 31 $ welche bis in die Mauer 1 hineinragt, nicht nur durch das Grundprofil und den Halteblechstreifen verläuft, sondern auch den großen Schenkel der Manschette durchsetzt» Die Bohrung für diese Schrauben 30 und 31, ebenso wie die für die
225 braucht erst auf der Baustelle angebracht werden» In 3 ist die Anbringung eines Schloßkastens -28 anstelle einer Türbefestigung dargestellt. Man erkennt,das Stulpblech 29 und Schließblech 32.
Der Gegenstand der I1Xg0 4 unterscheidet sich von dem der Mg» 1 nur dadurch j daß eine anders geartete Aussparung für eine anders geartete Schnur 27 vorgesehen ist, welche die Dichtung gegenüber der Tür bewirkt» Die Schnur ist in diesem Falle als Hohlprofil ausgebildet,
Pig. 5 zeigt die Anordnung der Halteblechstreifen auf der Türinnenseite. Die Halteblechstreifen 40 und 44 befinden sich da, wo die Tür befestigt wird, und der Halteblechstreifen 43 dort, wo das Türschloß angebracht wird. Die Halteblechstreifen 42, 41 und 45 befinden sich an entsprechenden Stellen, so daß man sich nachträglich entscheiden kann, ob die Tür rechts oder links an-
zuschlagen ist« Auf der Oberseite der Tür.sind im vorliegenden-Ausführungsbeispiel zwei Hai te "blechstreifen 46 und 4-7 angebracht, um ein Hohlprofil als Sturzverkleidung zu tragen.

Claims (10)

Schutzansprücfae
1. Kunststoff-Profilzarge j dadurch gekennzeichnet, daß sie ein G-rundprofil (5) und eine Manschette (6.) aufweist, welche "beide als Winkel ausgebildet sind, wobei der größere Schenkel (16) des G-rundprofils (5) eine Aussparung (14) aufweist,, welche so bemessen ist, daß man den größeren Schenkel (12) der Manschette (6) hineinschieben kann und wobei das G-rundprofil (5) in seiner Aussparung (H) und die Manschette (6) an. ihrem größeren Schenkel (12) derart auf federnd zusammenarbeitenden Flächen sägezahnarti'g (18, 20) ausgebildet sind, daß beim Einführen des großen Schenkels (12) der Manschette (6) in die Aussparung (H) des großen Schenkels (16) des G-rundprofils (5) sich die beiden Sägezahnreihen (18 und 20) verhaken*.
2* Profilzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß der große Schenkel (16) des Srundprofils (5) auf seiner sichtbaren , dem großen Schenkel (12) der Manschette (6) anliegenden Kante eine Dichtungslippe (19) aufweist.
.3. Profilzarge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinen Schenkel (8, 10) des G-rundprofils (5) sowie der Manschette (6)"an ihrer dem Verputz der Mauer (1) anliegenden Kante eine Dichtungslippe (9? 11) tragen»
4« Profilzarge nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinen Schenkel (8, 10) des G-rundprofils (5) und der Manschette (6) auf ihrer in der Arbeitsstellung an
die Mauer (1) anliegenden Seite, unmittelbar neben der Verbindungsstelle zwischen dem kleinen und dem großen Schenkel und parallel zu diesem einen Schlitz aufweisen,.. der die die Mauerstärke um wenige Millimeter überragenden Enden von auf der Innen- " seite der Türöffnung befestigten Blechstreifen (4? 40 - 47) in seiner Arbeitsstellung aufnimmt«
5» Profilzarge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an den Stellen der Tür- und der Türschloßbefestigung ge ein Halteblechstreifen (45 40 - 47) angebracht ist.
6. Profilzarge nach Anspruch 4? dadurch gekennzeichnet,
daß eine durchgehende Schraube (30, 31) die großen Schenkel _ (16«, 12) von Q-rundprofil (5) und Manschette (6) und die jeweiligen Halteblechstreifen (4) miteinander verbindet. . "-.
7. Profilzarge nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (5? 6) dort Holzverstärkungen. (24) aufweisen? wo die Tür- oder Türschloßbefestigung und/oder Bckwerbindungen angebracht sind»
80 Profilzarge nach Anspruch Voder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (5, 6) dort Kunststoff-Verstärkungen aufweisen, wo die Tür- oder Türschloßbefestigung und/oder Eckverbindungen angebracht sind»
. . "9. Profilzarge nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet ., daß die Profile (5-, 6) dort Metallverstärkungen aufweisen, wo die Tür- oder Türschloßbefestigung und/oder Eckverbindungen angebracht sind.
10. Profilzarge nach Anspruch 1 oder folgendens dadurch gekennzeichnet;, daß die Stärke der langen Schenkel 25 "bis 50 mm und vorzugsweise 28 mm "beträgt.
DE1965G0032490 1965-06-18 Kunststoff-Profilzarge Expired DE1990531U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1990531U true DE1990531U (de) 1968-08-01

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4321466A1 (de) * 1993-06-28 1995-01-05 Ahlmann Aco Severin Zarge für ein Fenster

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4321466A1 (de) * 1993-06-28 1995-01-05 Ahlmann Aco Severin Zarge für ein Fenster

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