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DE1983139U - Krankenfahrstuhl mit abweisrolle. - Google Patents

Krankenfahrstuhl mit abweisrolle.

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Publication number
DE1983139U
DE1983139U DE1968O0009796 DEO0009796U DE1983139U DE 1983139 U DE1983139 U DE 1983139U DE 1968O0009796 DE1968O0009796 DE 1968O0009796 DE O0009796 U DEO0009796 U DE O0009796U DE 1983139 U DE1983139 U DE 1983139U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
footboards
deflector
hospital
elevator
roller wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1968O0009796
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ortopedia GmbH
Original Assignee
Ortopedia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ortopedia GmbH filed Critical Ortopedia GmbH
Priority to DE1968O0009796 priority Critical patent/DE1983139U/de
Publication of DE1983139U publication Critical patent/DE1983139U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Krankenfahrstuhl mit Abweisrolle
Die Neuerung betrifft einen Krankenfahrstuhl mit an der Vorderseite angebrachten vorstehenden Pußtritt« bretterns
Bei Krankenfahrstühlen bilden die Vorderkanten der Fuß« t^rittbretter die exponiertesten Punkte und beim Fahren oder insbesondere beim Wenden der Krankenfahrstühle kann es außerordentlich leicht vorkommen, daß die äußer« sten Kanten der Fußtrittbretter gegen Möbelstückes Tür« füllungen, Wände O0dgl,- stoßen und diese beschädigeno
Um solche Beschädigungen zu vermeiden, ist es bereits bekanntj an Krankenfahrstühlen Gummi- oder Kunststoffpuffer'anzubringen, die, an der Außenkante der Fußtritt« bretter einige Hentimeter vorstehend, diese vor einer eigentlichen Berührung mit Hindernissen schützen sollen. Für gewöhnlich werden diese Puffer in das Eohrs welches das Fußtrittbrett trägt, eingesteckt»
Diese bekannten Gummipuffer weisen verschiedenste Formen und Werkstoffe auf, trotz ihrer vielfältigen Ausgestal«
tungen wurden jedoch noch keine Ausführungsformen gefunden, die zu wirklich befriedigenden Ergebnissen ge» führt hätten,, da weiterhin Beschädigungen auftreten -bzw„-die Gummipuffer selbst einem starken Verschleiß unterliegen und bem starker Beanspruchung sogar abbrechen. Die bekannten Gummipuffer sind entweder von runder. Forms ähnlich der von Eisenbahnpuffern, oder sie werden in der Form von umlaufenden Kanten nach Art von Automobil** Stoßstangen verwendet.
An Krankenbetten und anderen beweglichen Einrichtungsge« genständen von Krankenhäusern werden zum Schutz der Betten bzw» der Wände und Türen Abweisrollen mit einem Durchmesser von ca«, 75 oder 100 mm verwendete Diese Abweis*- rollen, die an exponierten Ecken des Krankenbetts waagerecht angebracht werden} können beim Berühren von Wänden und Möbeln abrollen und weisen somit die scharfen Kanten des Betts von den zu schützenden Gegenständen ab* Der« artige Abweisrollen können aber nicht an Krankenfahr« stühlen montiert werden«, da sie im Verhältnis zu den Pahr«i stuhlen zu groß und zu schwer sind»
Aufgabe der Neuerung ist die Schaffung von Abweismitteln an Krankenfahrstuhlenj die klein, leicht und für den Gebrauch an Krankenfahrstühlen besonders geeignet sind
und dennoch die Möbel, Türen u,dgl„im Wohnraum eines Krankenfahrstuhlbenutzers sicher vor Beschädigungen durch den Krankenfahrt stuhl bzw, speziell diärch die Fußtrittbretter zu schützen vermögen*
Diese neuerungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an den Pußtrittbrettern der Krankenfahrstühle in einer praktisch waggerechten Ebene drehbare Abweisrollen, d*h»" Äbweisrollen mit lotrechter Drehachse vorgesehen sind0 Ebenso wie die bekannten Puffer können die neuerungsgemäßen Abweisrollen zweckmäßigerweise an den die Fußtrittbretter tragenden Rohren befestigt und darüberhinaus vorteilhafterweise in die diese Fußbretter tragenden Rohre eingesteckt sein, Die Achsen dieser verhältnismäßig kleinen und leichten Abweisrollen können gegenüber der Rohrachse, in welche die Abweisrolle eingesteckt wird9 versetzt seins wodurch gegenüber dem Fußtrittbrett eine seitlich versetzte Abrollfläche geschaffen wird, die deshalb von Vorteil is ti* weil die Krankenfahrstühle breiter sind als dies dem vorderen äußersten Abstand der Fußtrittbretter entspricht.
Zur Gewährleistung einer einfachen und wirtschaftlichen Herstellung können die Rollenräder aus Gummi und die
Gabeln der Äbweisrollen aus Kunststoff gefertigt und können die Abweisrollen in einer einstückigen Gabel ge«=· haltert sein, die einen verlängerten zylindrischen Teil trägt«, welcher direkt in das das Fußtrittbrett tragende Rohr eingeschoben werden kann«,
Im folgenden ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Neuerung anhand der Zeichnungen beschrieben* Es zeigen;
Fig., 1 eine perspektivische Ansicht eineä. Fußtrittbretts mit einem Teil des Krankenrollstuhls zur Verdeut« lichung der Anbringung der neue.rungsgemäßen Ab- - weisrollenj . ■" ■ - -
Fig» 2 eine Aufsicht auf eine der neuerungsgemäßen Abweisrollen und
Fig. 3 eine Seitenansicht einer der neue rungs ge mäßen ■: Äbweisrollen*
Gemäß Fig* 1, in welcher der sichtbare Teil des Krankenfahrstuhls mit 1 bezeichnet '-ist, trägt ein schräg verlaufendes Bohr 2 ein nahezu waagerechtes Rohr 3S an welchem ein Fußtrittbrett 4 befestigt ist. Am äußeren Ende des waagerechten Rohrs 3 ist eine neuartige Abweisrolle
5 in der Weise angebracht, daß ihr äußerster Seitlicher Rand über den äußersten Hand des Gestänges 2? 3 vorsteht»
Gemäß Pig» 2 besteht die neuartige Abweisrolle 5 einer einstückigen Gabel 8^ die aiyis Kunststoff und Vorzugs·= weise aus Polyamid besteht und die in einen zylindrischen Teil 9 ausläuft, der einen etwas geringeren Außendureh« messer als der Innendurchmesser des Rohres 3 besitzt
bei 12 - ■■:..■
und an seinem äußersten Ende/zur leichteren Einführung in das Bohr 3 abgephast ist* In dem zylindrischen Teil 9 ist eine Querbohrung 11 zu seiner Befestigungj beispielsweise mittels einer nicht gezeichneten Klemmschraube am Rohr 3 vorgesehen« Das gabelseitige Ende des zylindrischen Teils 9 münä.et in einer Nut 10-," die in das Material der Gabel eingeformt ist und in die das Ende des Rohrs 3 eingeschoben werden kann,, .-"'"-.
Das Rollenrad 6 der Ibweisrolle 5 besteht vorzugsweise aus Gummi mit einer Härte von-.ca." 85 bis 90 Shore und trägt eine Messinggleitlagerbuchse 139 die auf einem beidseitig vernietetenj die Gabel 8 durchsetzenden Achsniet 7 sitzto Der Durchmesser des Rollesrads beträgt vorzugsweise cas 38 mm und die Achse des Rollenrads ist gegenüber der Mittelachse des Rohrs 3 ca.. 4- mm nach außen versetzte . ."
Die GabeIwangen sind flach und lassen den äußeren Umfang des Rollenrads auf fast dem ganzen Umfang einige Millimeter hervorragen. Die Gabel selbst ist dermaßen ausgeführt, daß das Rollenrad leicht drehbar ist, und das Achsniet ist zur leichteren Drehbarkeit des Rollenrads vorzugsweise verchromt,oder chromatisiert.
Die Anbringung der neuerungsgemäßen Abweisrolle am Rohr 3 erfolgt parallel zum Fußtrittbrett und in horizontaler Lage,
Irsichtlicherweise bietet die neuartige Äbweisrolle an Krankenfahrstüftlen weitgehend die Gewähr einer Vermeidung von Beschädigungen entweder des Krankenfahrstuhls oder von Möbeln, Türfüllungen, Wänden u.dgl» in oder außerhalb der Wohnung des Benutzers * Die Verwendung der neuerungsgemäßen Äbweisrollen ist auf Krankenfahrstühle mit vorstehenden Fußtrittbrettern beschränkt, sondern diese'können vorteilhaft auch an beliebigen Krankenfahr stuhlen, fahrbaren Krankentragen uedgl. verwendet werden.

Claims (1)

  1. S chutzansprüche
    ICrankenf ahrs tuhl mit an der Vorderseite angebrachte^ vorstehenden Fußtrittbretternj dadurch gekennzeichnet, daß an den Fußtrittbrettern (4) Abweisrollen (5) mit lotrechter Drehachse vorgesehen sind«,
    2» Krankenfahrstuhl nach Anspruch I5, dadurch gekennzeich« netj daß die Abweisrollen (5) an den die Fußtritt« bretter (^) tragenden Rohren (3) befestigt sind.,
    3» Krankenfa.hrstuhl nach Anspruch 2S dadurch gekennzeichnet, daß die Abweisrollen (5) in clie <3-ie Pußtrittbretter tragenden Rohre (3) eingesteckt sind«,
    0 Krankenfahrstuhl nach einem der vorangehenden Ansprüche j dadurch gekennzeichnet daß die Abweisrollen
    (5) aus einem Rollenrad (6) und einer einstückigen Gabel (8) bestehen»
    5* Krankenfahrstuhl nach einem der vorangehenden Ansprüche,' dadurch gekennze i ohne t s daß die Ach se de s Rollenrads
    (6) gegenüber der Achse des Rohrs (3) zum Fahrstuhl« äußeren hin versetzt-ist, .
    6e Krankenfahrstuhl nach einem der vorangehenden Ansprüches dadurch gekennzeichnet, daß das Rollenrad (6) aus Gummi und die Gabel (8) aus Kunststoff besteht»
DE1968O0009796 1968-01-17 1968-01-17 Krankenfahrstuhl mit abweisrolle. Expired DE1983139U (de)

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DE1968O0009796 DE1983139U (de) 1968-01-17 1968-01-17 Krankenfahrstuhl mit abweisrolle.

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DE1968O0009796 DE1983139U (de) 1968-01-17 1968-01-17 Krankenfahrstuhl mit abweisrolle.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1983139U true DE1983139U (de) 1968-04-11

Family

ID=33365315

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1968O0009796 Expired DE1983139U (de) 1968-01-17 1968-01-17 Krankenfahrstuhl mit abweisrolle.

Country Status (1)

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DE (1) DE1983139U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3638091A1 (de) * 1986-11-07 1988-05-19 Benno Danecker Rollstuhl

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3638091A1 (de) * 1986-11-07 1988-05-19 Benno Danecker Rollstuhl

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