DE1975190U - Vorrichtung zum befestigen von spuelbecken in einer tischplatte. - Google Patents
Vorrichtung zum befestigen von spuelbecken in einer tischplatte.Info
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- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
- E03C1/32—Holders or supports for basins
- E03C1/33—Fastening sinks or basins in an apertured support
- E03C1/335—Fastening sinks or basins in an apertured support the fastening means comprising a screw
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Description
P.A. 550 311*26.9.67
DI PL.-1 N G. H. SCHIFFER '
Patentanwalt
Karlsruhe/Baden
Karlsruhe/Baden
25. September 1967 HOWT/s
1OOO9
Torrichtung zum Befestigen von Spülbecken in einer
Tischplatte
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen
von Metallspülbecken mit und oline Abtropffläche im
Burchbrueh von Tischplatten, wobei die Spülbecken allseitig
einen auf der Tischplatte aufliegenden, im wesentlichen parallel zur Tischplattenebene verlaufenden
Abdeck-ZBefestigungsrand aufweisen.
Beim Befestigen derartiger Spülbecken ist man davon abgekommen, sie einfach auf die Tischplatte aufzuschrauben,
da die Schraubstellen nicht nur unschön aussehen und u.U. zu Verletzungen führen können, sondern
da sie auch Schmutzsammelstellen bilden und insbesondere ein lindringen von Feuchtigkeit bzw. Schmutzwasser in
.■■■■■■■ 's
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das Holz "begünstigen. Im allgemeinen werden daher die
Spülbecken auf ihrer Oberseite vollkommen glatt ausgeführt
und unter Zwischenlage von Dichtungsstreifen mit entsprechenden Befestigungsmitteln von unten her
gegen die Oberfläche der Tischplatte gezogen. Dadurch wird eine einwandfreie Abdichtung zwischen Dichtplattenoberfläehe
und Spülbecken ohne eine Verletzung der Tischplatten-Oberfläche erreicht. Allerdings ist die
Unterseite der Tischplatte im allgemeinen recht schwer zugänglich, so daß die dort vorgesehenen Befestigungsbzw. Spanneinrichtungen nur sehr umständlieh anzuziehen
sind. Außerdem erfordert diese Befestigungsart einen allseitig einwandfreien Abdeck-ZBefestigungsrand,
der gleichmäßig auf der Tischplattenoberfläche aufliegt, um das Eindringen von Schmutzwasser unter das Spülbecken
bzw. in die Stirnseite der Tischplatte zu vermeiden. Da jedoch beim Transport derartiger Spülbecken
eine Beschädigung zumindest des äußeren Randes kaum ausgeschlossen werden kann, müssen entsprechend viele
Befestigungspunkte vorgesehen werden, damit Verwerfungen dieses Abdeck-/Befestigungsrandes nicht zu einer
verminderten Abdichtung führen.
Durch die Gestaltung der Spülbecken sowie .durch die
Forderung nach einer einwandfreien glatten und ab-
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diclitenden Verbindung mit der Tischplatte sowie aus
der durch die an der Unterseite anzubringenden Befestigungsvorrichtungen
schwierigen Montage ergeben sich folgende Bedingungen an eine Befestigungsvorrichtung
für Spülbecken:
1. Das Spülbecken muß trotz evtl. an ihm angebrachter Befestigungsvorrichtungen ohne Schwierigkeiten von
oben in den JDurehbruch der Tischplatte einsetzbar sein.
2. Der Zug der Befestigungsvorrichtungen soll nicht punktförmig auf das Spülbecken einwirken, sondern
sich möglichst gleichmäßig auf den Hand des Spülbeckens verteilen.
3. Das Anziehen der Befestigungseinrichtung soll weitgehend
ohne Werkzeug, zumindest ohne Spezialwerkzeug, erfolgen.
4. Die Befestigungseinrichtung muß ohne Schwierigkeiten
auch größere unterschiede in der Plattendecke überbrücken
können.
5. Die Überdeckung des Abdeck-v/Befestigungsrandes muß
ausreichend sein, um auch ungenau angebrachte Durchbrüche abzudecken, -und
6. lose Befestigungsteile sollten vermieden werden.
(10009) - 4 - ' ■
Eine Yorrichtung zum Befestigen von Metallspülbecken im Durchbruch von Tischplatten, wobei die Spülbecken allseitig
einen a"uf der Tischplatte aufliegenden, im wesentlichen
parallel zur Tischplattenebene verlaufenden Abdeck-/Befestigungsrand aufweisen, die diese Forderungen
erfüllt, wird nach der Neuerung so ausgeführt, daß gleichlaufend mit dem Abdeck-/Befestigungsrand mit gleichbleibendem
Abstand von seiner Außenkante an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten eine zweifach Z-förmig abgebogene
Winkelschiene befestigt ist, deren freier Schenkel parallel zum Abdeck-/Befestigungsrand verlaufend
zum Spülbecken weist, daß im senkrecht verlaufenden Steg der Winkelschiene Aussparungen und unterhalb der Aussparungen
im freien Schenkel Bohrungen angebracht sind und daß in den. Aussparungen geführte, durch Eindrehen
einer Schraube in den freien Sehenkel der Winkelsehiene zur Unterseite der Tischplatte hin verschiebbare U-förmige
Befestigungsbügel mit nach außen/oben gerichteten Halteklauen vorgesehen sind.
Eine derartige Befestigungsvorrichtung erfüllt nicht nur die oben angegebenen Forderungen, sondern sie schützt
auch zusätzlich noch denkand der Spülbecken durch die dort angebrachte Winkelsehiene, die den Rand außerordentlich
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versteift und auch gegen sonstige Beschädigungen abschirmt.
Die Winkelschiene verteilt auch den durch die
Befestigungsbügel ausgeübten Zug gleichmäßig auf den gesamten Rand der Spülbecken, so daß geringe Verwerfungen
ohne Einfluß bleiben. Da die Befestigungsbügel
über die gesamte Höhe der Aussparungen verschoben werden können, kann die Plattendieke, auf der die Spülbecken
zu befestigen sind, um diese Aussparungs-Höhe schwanken. Die Überdeckung des Abdeck-ZBefestigungsrandes kann
nahezu beliebig groß gewählt werdenj sie ist nur abhängig
von der Festigkeit des Spülbecken-Materials. Die Befestigungsbügel können mit ihrer Spannschraube bereits
an die Winkelschiene angeschraubt werden, wodurch lose, beim !Transport evtl. verloren-gehende Seile vermieden
sind. Wird einem weiteren Heuerungsmerkmal nach im Mittelteil
der Befestigungsbügel ein Langloch vorgesehen, so können die Befestigungsbügel auch in die Aussparungen
eingehängt und durch die durch das langloch geführte Schraube befestigt werden. Dadurch werden die Befestigungsbügel
nach innen gezogen, wodurch ein leichtes Einsetzen des Spülbeckens möglich ist, da keine über
den Mittelsteg der Winkelschiene überstehende Teile mehr
vorhanden sind. Das Befestigen des Spülbeckens auf der
Tischplatte geht dann so vor sich, daß nach dem Einsetzen
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des Spülbeckens in den Durchbruch der Tischplatte die Schrauben gelöst und in Gebrauchslage des Befestigungsbügels wieder in den freien Schenkel der Winkelschiene
eingesehraubt und so lange verdreht werden, bis die am Befestigungsbügel angebrachten Halteklauen in die Unterseite
der Tischplatte eingreifen. Dadurch wird das Spülbecken gegen die Oberseite der Tischplatte gepreßt.
Im allgemeinen wird man, um eine einwandfreie Abdichtung zu erzielen, zwischen Abdeok-ZBefestigungsrand und Tischplattenoberfläche eine Abdichtungsmasse oder sonstiges
Diehtmaterial einfügen. Wird die Außenkante des Abdeck-/ Befestigungsrandes nach unten aufgebogen, so schneidet
diese Kante in das Diehtmaterial ein, wodurch eine vorzügliche
Abdichtung gewährleistet wird. Ist das Abdichte material lediglich so dick wie die einschneidende Außenkante, so wird das Material zertrennt, das den Abdeck-/
Befestigungsrand überstehende Dichtungsmaterial kann also entfernt werden. Damit wird nicht nur eine einwandfreie Abdichtung, sondern auch ein gefälliges Aussehen
erzielt.
TJm ein Anpassen der Winkel schiene an den jeweiligen
Bedarfsfall zu vermeiden, werden zweckmäßigerweise die Aussparungen fortlaufend mit gleichmäßigem Abstand
in der Winkelschiene angebracht. Dadurch ist auch die
Montage des Spülbeckens bei unterschiedlichen Tischplatten sehr erleichtert.
: X
(10009) - γ -
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Neuerungsgegenstandes sohematisoli dargestellt und zwar
zeigen:
I1Ig. 1 einen Querschnitt durch Spülbeckenrand und
!Tischplatte "bei aufgelegtem Spülbecken,
Pig. 2 in gleicher Darstellungsweise das montierte Becken, Fig. 3 den Befestigungsbügel in Seitenansicht,
Fig. 4 den Befestigungsbügel in der Rückansicht und
fig. 5 einen Ausschnitt der Winkelschiene.
In den Durchbruch einer Tischplatte 1 ist ein Spülbecken
2 eingefügt. Das Spülbecken 2 weist einen Abdeck-/Befestigungsrand
3 auf, dessen Außenkante 4 nach unten abgebogen ist. Zwischen dem Abdeck-/Befestigungsrand
bzw. dessen Kante 4 und der Oberfläche der Sischplatte
1 ist ein Dichtungsstreifen 5 eingefügt. An der Unterseite des Abdeck-/Befestigungsrandes ist eine
Winkelschiene 6 befestigt. Die Winkelschiene 6 ist zweifach um jeweils 90° abgebogen, wobei die freien
Schenkel in entgegengesetzte Richtung weisen. Mit dem einen Schenkel 7 ist die Winkelschiene 6 an der Unterseite
des Abdeek-ZBefestigungsrandes 3 angeheftet; der freie Schenkel 8 ist von dem senkrechten Steg 9 nach
innen abgebogen. Über die Höhe des Steges 9 ist eine Aussparung 10 vorgesehen; unterhalb der Aussparung
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"befindet sich im freien Schenkel 8 eine Bohrung 11.
Einschraubbar in diese Bohrung 11 ist eine Blechschraube
12)die in Figur 1 durch das Langloch 13 eines Befestigungsbügels
14 hindurchgeführt ist. Der eine freie Schenkel 15 des TJ-förmigen Befestigungsbügels 14 ist
so ausgebildet, daß er in der Aussparung 10 verschiebbar
geführt ist. Dies wird durch zwei an dem
Q freien Schenkel vorgesehene Hocken 16, 17 erreicht. Im
anderen freien Schenkel 18 ist eine Bohrung 19 für die
Schraube 12 vorgesehen. Am Mittelteil 20 des U-förmigen
Befestigungsbügels 14 sind nach außen weisend zwei Halteklauen 21 angebracht.
Zum Transport des Spülbeckens 2 wird die Schraube 12
durch das Langloch 13 hindurchgeführt und in die Bohrung 11 der Winkelschiene 6 eingeschraubt. Dadurch liegt
^ der Befestigungsbügel in der in Figur 1 dargestellten
Form und behindert dadurch das Einsetzen des Spülbeckens
in den Durchbruch der Tischplatte 1 nicht. Zum Befestigen
wird die Schraube 12 aus der Bohrung 11 der Winkelschiene 6 herausgeschraubt und, wie Figur 2 zeigt, durch
die Bohrung 19 im freien Schenkel 18 des TJ-förmigen
Befestigungsbügels 14 hindurchgeführt und wiederum mit der Winkelschiene versehraubt» Durch das Einsehrauben
wird der Befestigungsbügel so lange gegen die Tischplatte
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geführt, bis die Halteklauen 21 in die Unterseite der
Tischplatte eingreifen und damit den Abdeck-/Befestigungsrand
3/4 gegen die Oberseite der Tischplatte 1 ziehen. Hierbei wird durch die abgebogene Außenkante
des Abdeck-/!efestigungsrandes 3 tie Dichtung 5 durchtrennt,
so daß der äußere Dichtungsteil entfernt werden kann. Damit sitzt das Spülbecken 2 einwandfrei aTigedichtet
sicher in dem Durchbruch der Tischplatte 1.
Selbstverständlich können statt der in der Zeichnung
dargestellten Schlitzschrauben auch Schrauben mit Kreuzschlitzkopf "Verwendung finden, wodurch die Montage,
da der Schraubenzieher nicht mehr in Achsverlängerung der Sehraube gehalten werden muß, weiterhin
vereinfacht wird.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Befestigen von Metallspülbecken
mit -und ohne Abtropffläche im Durchbruch von Tischplatten,
wobei die Spülbecken allseitig einen auf der Tischplatte aufliegenden, im wesentlichen parallel
zur Tischplattenebene verlaufenden Abdeck-/Befestigungsrand aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß gleichlaufend mit dem Abdeek-ZBefestigungsrand (3)
mit gleichbleibendem Abstand von seiner Außenkante an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten eine zweifach
Z-förmig abgebogene Winkelschiene (6) befestigt ist,
deren freier Schenkel (8) parallel zum Abdeck-/Befestigungsrand
(3) verlaufend zum Spülbecken (2) weist, daß im senkrecht verlaufenden Steg (9) der Winkelschiene (6)
Aussparungen (10) und unterhalb der Aussparungen (10) im freien Schenkel (8) Bohrungen (.11) angebracht sind
und daß in den Aussparungen (10) geführte, durch Eindrehen
einer Schraube (12) in den freien Schenkel (8) der Winkelschiene (6) zur Unterseite der Tischplatte (1)
hin verschiebbare U-förmige Befestigungsbügel (14) mit nach außen/oben gerichteten Halteklauen (21)
vorgesehen sind.
■■■- ■ . ■ - - : .■■■ Ά' /■
(10009) - 11 -
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadureh gekennzeichnet,
daß die Aussparungen- (10) fortlaufend mit gleichmäßigem Abstand in der Winkelschiene (6) angebracht sind.
3. Yorriehtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (10) über die gesamte Höhe des senkrechten Steges (9) der Winkelschiene (6)
verlaufen.
4. Yorriehtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadureh gekennzeichnet, daß das
Mittelteil (20) des Befestigungsbügel (14) mit einem iangloch (13) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der verhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Außenkante (4) des Abdeck-/Befestigungsrandes (3)
nach unten abgebogen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF32890U DE1975190U (de) | 1967-09-26 | 1967-09-26 | Vorrichtung zum befestigen von spuelbecken in einer tischplatte. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF32890U DE1975190U (de) | 1967-09-26 | 1967-09-26 | Vorrichtung zum befestigen von spuelbecken in einer tischplatte. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1975190U true DE1975190U (de) | 1967-12-14 |
Family
ID=33335498
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEF32890U Expired DE1975190U (de) | 1967-09-26 | 1967-09-26 | Vorrichtung zum befestigen von spuelbecken in einer tischplatte. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1975190U (de) |
-
1967
- 1967-09-26 DE DEF32890U patent/DE1975190U/de not_active Expired
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