DE1973618U - Bauteilesatz. - Google Patents
Bauteilesatz.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H33/00—Other toys
- A63H33/04—Building blocks, strips, or similar building parts
- A63H33/06—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements
- A63H33/08—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements provided with complementary holes, grooves, or protuberances, e.g. dovetails
- A63H33/084—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements provided with complementary holes, grooves, or protuberances, e.g. dovetails with grooves
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- A63H33/00—Other toys
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- A63H33/044—Buildings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
RA. 193 if 54*-8.4.67
Dr. O. Loesenbeck
DipUng. Stracke
Dipl.-ing. Loesenbeck
48 Bielefeld, Herforder Sitalje 17
Dipl.-ing. Loesenbeck
48 Bielefeld, Herforder Sitalje 17
Pieletta Möbelwerk Piel & Co., 4805 Steinhagen i.W.
Bauteile zur Herstellung von Spielhäusern für Kinder
Die Neuerung betrifft Bauteile zur Herstellung von Spielhäusern für Kinder mit doppelseitigen Einkerbungen zur Ermöglichung
einer blookhausähnlichen Verbindung«
Blockhausähnliche Verbindungen von Bauteilen sind an sieh bekannt. Im allgemeinen werden dafür rohe oder grob in quadratische
Querschnitte gehauene Stämme genommen die an ihren Enden Ausnehmungen tragen, die einander gegenüberliegen, so
daß die Enden T-förmig ausgebildet sind«, Durch Ineinanderlegen und Aufeinanderlegen derartiger Stämme oder Balken ist der Aufbau
eines Blockhauses bekannt.Der Nachteil dieser Stämme oder Balken besteht aber darin, daß sie schwer und unförmig sind
und insbesondere für Kinder, selbst wenn sie in kleineren Abmessungen hergestellt wurden, unhandlich sind« Ein weiterer
ubelstand besteht darin, daß nur die Enden mit Einkerbungen versehen sind, im Mittelbereich aber nicht, so daß Zwischenwände
oder Trennwände beim Bau der Blockhäuser eingezogen werden müssen bzw. auf Jeden Fall gesonderte Befestigungen benötigen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, Bauteile zur Herstellung von Spielhäusern für Kinder zu schaffen, die einerseits
den Körpermaßen von Kindern angepasst sind und andererseits leicht zu handhaben sind.
Die Neuerung besteht darin, daß die Bauteile Brettform aufweisen, wobei die Einkerbungen an den Schmalseiten der Bretter
angeordnet sind und als Tiefe etwa ein Tiertel der Bretthöhe aufweisen. Dadurch ist es möglich, leichte und handliche Bauteile
zu schaffen, die den kindlichen Kräfteverhältnissen angepasst sind. Die Bretter werden einfach ineinander gesteckt.
Somit können Kinder sich ohne weiteres ein Spielhaus bauen, in das sie hineingehen können und sich darin bewegen können.
Ein weiterer wesentlicher Gedanke der Neuerung besteht darin, die Bauteile zur Herstellung von Spielhäusern an ihren Schmalseiten
entsprechend Fussbodenbrettern mit Mut und Federn zu versehen. Damit können die Häuser wetterbeständiger gemaeht
werden und jede Wand erhält eine hohe Stabilität. Dureh leichtes Anschlagen der Bretter ineinander werden sie gefugt und geben
miteinander eine zugfreie Wand.
Ferner besteht ein wesentlicher G-edanke der Neuerung darin, die
für die Herstellung eines Hauses verwendeten Bretter in gleichmassigem Abstand voneinander mit Einkerbungen zu versehen, wobei
die Bretterlänge diesen Abständen angepasst ist, so daß die Bretter mindestens an ihren beiden Enden in gleichem Abstand
zur Aussenkante Einkerbungen tragen, während die längeren Bretter mehr als zwei Einkerbungspaare aufweisen. Ein bestimmtes Maß
wird somit für den Abstand der Einkerbungen festgelegt. Die Mitteneinkerbungen werden benutzt, um Zwischenwände einzuziehen
und falls dies nicht gewünscht wird, um durch Knotenstücke mittig eine Versteifung zu erhalten.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Neuerung dargestellt. Es zeigen;
Figur 1 bis Figur 5 verschiedene Bauelemente unterschiedlicher
länge ,
Figur 6 eine Bauphase im Sprengbild,
Figur 7 einen aus den Bauelementen gebauten Sandkasten,
Figur 8 ein Spielhaus.
Die neuerungsgemässen Bauteile 1 weisen in ihrer Grundstruktur
zunächst Brettform auf, wobei in Achsrichtung der Faserverlauf des Holzes liegt. An den Schmalseiten, und zwar an den schmalen
Längsseiten der Bretter, sind Einkerbungen 2 angeordnet, die eine blockhausähnliche Verbindung ermöglichen. Die Tiefe der
Einkerbung entspricht etwa einem Viertel der Bretthöhe. Durch überkreuz vorgenommene Ineinanderfügung der brettartigen Bauteile
1 erfolgt eine einfache Verbindung der Teile, und zwar in Art eines Blockhauses, wobei aber die Verbindungen nicht so
plump sind.
An ihren langen Schmalseiten weisen die Bretter nach Art von Fussbodenbrettern Nut und Feder auf, und zwar auf der einen
Seite,sich vorzugsweise über die Gesamtlänge erstreckend, eine Feder 3 und auf der gegenüberliegenden Seite eine entsprechend
geformte Nut 4. Da die Einkerbungen etwa ein Viertel der Brett-
-Mr-
liölie haben, lassen sich beim Aufeinanderdrücken der Verbindungsstellen
bis auf den Grund auch jeweils Nut und leder ineinander drücken, so daß eine zugfreie, lückenlose Verbindung
der parallel zueinander liegenden Bretter möglich ist.
Die für die Herstellung eines Hauses od. dgl» verwendeten Bret
ter weisen in gleichmässigem Abstand zueinander, und zwar in einem festgelegten Abstand x,die Einkerbungen 2 auf. Somit
sind nicht nur Einkerbungen 2 an den Enden der Bretter 1 vorhanden, sondern auch auf die Länge der Bretter verteilte Einkerbungen
2!. Die Länge der Bretter ist den Abständen χ angepasst
derart, daß die Bretter mindestens an ihren beiden Enden in gleichem Abstand j zur Aussenkante 5 Einkerbungen 2 tragen,
wobei die längeren Bretter mehr als zwei Einkerbungspaare aufweisen.
Die Bretter werden nun zusammengebaut, wie es die Figur 6 veranschaulicht.
Wird keine Zwischenwand benötigt, werden sogenannte Knotenstücke 1' verwendet, die quer gesetzt werden.
Beim Zusammendrücken der Bretter auf Grund werden sie durch Nut und Feder ineinandergefügt.
In den Figuren 7 und 8 sind Beispiele gezeigt, was mit diesen
Bauteilen hergestellt werden kann. TJm die einzelnen Häuser, Möbel, Sandkästen od. dgl. zusammenzusetzen, braucht man kein
Werkzeug, keinen Nagel und keine Schraube. Fussböden, Wände, Dächer u. dgl- werden durch einfaches Ineinanderstecken fest
und sicher gehalten. Es können mit entsprechenden Ansatzklötzen versehene Abschlussbretter 6, wie in Figur 7 gezeigt, oder Dachteile
7? wie in Figur 8 gezeigt, zusätzlich Verwendung finden.
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Ferner können Fussbodenbretter 9, Fensterrahmenteile 10 und
Türen 11 mit Rahmen 12 eingesetzt werden, da sich die Salimen der
fenster und Türen ohne weiteres auf die Brettdieke einstellen lassen. Wird ein Gegenstand nicht mehr benötigt, so ist ohne
weiteres ein Auseinanderbauen der Teile möglieh und es können andere Konstruktionen erstellt werden. Die Grosse der Bretter
wird vorzugsweise derart bemessen, daß sie den normalen Körpermaßen eines Schulkindes entsprechen, wobei die Höhe der Bretter
so gewählt wird, daß bei Aufstellen eines Hauses das Kind sich
stehend in dem Haus bewegen kann. Dadurch, daß die Zusammenfügung mit den Knotenstücken erfolgt, wird auf der länge der
Bretter noch eine Stabilisierung hervorgerufen, so daß es sogar möglich ist, zweistöckige Häuser zu bauen, die absolut sicher
sind und keine Einsturzgefahr in sieh bergen.
Ein weiterer Gedanke der Feuerung besteht darin, die Bauelemente wetterfest zu machen, so daß ein derartiges Spielhaus ohne weiteres
ins Freie gesetzt werden kann. Insbesondere die Stirnflächen können, wie in Fig. 2 angedeutet, mit einer Schutzschicht
13 versehen sein, auch die Einkerbungen können eine Schutzschicht 14 aufweisen. Die brettartigen Bauteile können
gefirnist, lackiert oder auf andere Art und Weise wettergeschützt werden. Fenster und Türen sowie deren Rahmen können bunt gestrichen
sein, so daß nicht nur ein schöneres Aussehen dadurch erzielt wird, sondern gleichzeitig eine Konservierung der entsprechenden
Holzteile»
Claims (10)
1. Bauteile zur Herstellung iron Spielhäusern für Kinder mit
doppelseitigen Einkerbungen zur Ermöglichung einer blockhausähnlichen Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile
(11) Brettform aufweisen, wobei die Einkerbungen (2, 21)
an den schmalen Längsseiten der Bretter angeordnet sind und als Tiefe etwa ein Viertel der Bretthöhe aufweisen.
2» Bauteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die brettartigen Bauteile (1) an ihren schmalen Längsseiten,entsprechend
Pussbodenbrettern, Hut und Feder (3, 4) aufweisen, wobei die Nut und Feder jeweils durch die Einkerbungen (2, 2')
unterbrochen sind.
3« Bauteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung eines Hauses od. dgl. verwendeten brettartigen
Bauteile (1) in gleichmässigem Abstand (x) voneinander angeordnete
Einkerbungen (2, 2') aufweisen, wobei die Brettlänge diesen Abständen (x) angepasst ist, derart, daß die Bretter mindestens
an ihren beiden Enden im gleichen Abstand (y) zur Auss.enkante
(5) Einkerbungen (2) tragen und längere Bretter (1) mehr als zwei Einkerbungspaare aufweisen,
4-. Bauteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Brettstück mit einer Doppelnut (2), die mittig an den schmalen Längsseiten angeordnet ist, als Knotenstück verwendbar ist,
— 2 —
wobei eine Anzahl dieser Knotenstücke (11) jeweils in Höhe
der Mitteneinkerbungen (21) aufeinandergesetzt die Längsbretter
(1) umschliessen.
5· Bauteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sirnkanten (5) eine Schutzschicht (13) aus Farbe, Kunststoff,
Lack od. dgl. aufweisen.
6. Bauteile nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einkerbungen (2) als Schutzschicht einen Farbauftrag, lack od. dgl., insbesondere
an den Stirnholzflächen, aufweisen.
7. Bauteile nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Endkanten und auch die Einkerbungskanten gerundet ausgebildet sind.
8. Bauteile nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Abschlussbretter (6) mit den Einkerbungen (2) entsprechenden Klötzen auf eine Bauteilverbindung
aufsetzbar sind.
9· Bauteile nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Dachteile (7) mit entsprechend den Auskerbungen (2) angeordneten Klötzen auf eine Baukonstruktion
aufsetzbar sind.
10. Bauteile nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß CDür-und Fensterrahmen (10,
12) der Brettdicke angepasste Aufnahmenuten aufweisen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP29122U DE1973618U (de) | 1967-04-08 | 1967-04-08 | Bauteilesatz. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP29122U DE1973618U (de) | 1967-04-08 | 1967-04-08 | Bauteilesatz. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1973618U true DE1973618U (de) | 1967-11-30 |
Family
ID=33367569
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP29122U Expired DE1973618U (de) | 1967-04-08 | 1967-04-08 | Bauteilesatz. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1973618U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE1019536A3 (nl) * | 2010-10-12 | 2012-08-07 | Arelli Nv | Inrichting en werkwijze voor het bewerken van boomstammen. |
-
1967
- 1967-04-08 DE DEP29122U patent/DE1973618U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE1019536A3 (nl) * | 2010-10-12 | 2012-08-07 | Arelli Nv | Inrichting en werkwijze voor het bewerken van boomstammen. |
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