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DE1965959C - Höhenverstellbare Teppichkehrmaschine. Ausscheidung aus: 1924651 - Google Patents

Höhenverstellbare Teppichkehrmaschine. Ausscheidung aus: 1924651

Info

Publication number
DE1965959C
DE1965959C DE1965959C DE 1965959 C DE1965959 C DE 1965959C DE 1965959 C DE1965959 C DE 1965959C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheels
running
height
carpet sweeper
eliminated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ei no' höhenverstellbare _ Teppichkehrmaschine mit einem auf seitlichen Lauf· xiicieru laufenden, mittels einer schwenkbaren GHfT-,. stange von Hand verfahrbaren Qohlluse, einer darin \ quer gelagerten, von den Laufrädern angetriebene S •' Walzenbürste und ausklappbaren Staubbehaltern.
Bei einer aus der USA.-Patentschrift 2 436 460 bekannten Teppichkehrmaschine dieser Au erfolgt die Höhenverstellung dadurch, daß die Laufräder auf in verschwenkbaren Tragplatten exzentrisch gelagerten Achsen angeordnet sind und die Achse der Walzenbürste zusätzlich in vertikalen Führungsschlitzen heb- und senkbar geführt ist und bei der durch Ausübung eines Anpreßdruckes auf die Griffstange bewirkten Verdrehung der Tragplatten durch besondere Federvorrichtungen relativ zu den Laufrädern zusätzlich abgesenkt wird. Diese bekannte Konstruktion erfordert jedoch eine aufwendige und komplizierte Lagerung der Laufräder und der Drehbürste sowie verschiedene Federvorrichtungen, um die Laufräder und »0 die Drehbürste in ihrer Normalstellung zu halten.
Die bekannten Teppichkehrmaschinen besitzen scheibenartige Laufräder, die zur Geräuschdämpfung aus elastischem, gummiartigem Material bestehen. Dies hat jedoch den Nachteil, daß sowohl die behan- »5 delten Teppiche, als auch die Laufräder einem starken Abriebverschleiß ausgesetzt sind und sich die Laufräder zudem leicht quer zur Bewegungsrichtung verformen. Wenn die Laufräder zur Vermeidung dieser Nachteile aus einem im wesentlichen starren Ma- 3» terial gefertigt sind, ergibt sich ein relativ harter, geräuschvoller Lauf. Aus der USA.-Patentschrift 2 878 074 sind zwar schon stoßdämpfende Laufräder • aus Kunststoff für Staubsauger bekannt, bei denen die Nabe mit dem Laufrad durch eine ringförmige gefaltete Wandung verbunden ist. Derartige Laufräder erfordern zur Erzielung einer hinreichenden stoßdämpfenden Wirkung relativ breite Ringfalten und besitzen zudem nur geringe Festigkeit gegen Querverformungen. Wegen ihrer Breite lassen sie sich nur *° schlecht in Teppichkehrmaschinengehäuse einbauen und ergeben auch noch keine einfache Höhenverstellung der Walzenbürste.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Teppichkehrmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einfachen, unaufwendigen Mitteln eine Verstellung des Abstandes des Gehäuses und der Walzenbürste von der Teppichoberfläche in direkter Abhängigkeit von dem auf die Griffstange ausgeübten Druck ermöglicht und dabei eine abriebsarme Fahrweise unter Vermeidung von Querverformungen der Laufräder ergibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die in an sich bekannter Weise aus elastischem Kunststoff bestehenden Laufräder als einstückige Speichenräder mit von der Nabe radial ausgehenden, plattenförmigen Speichen mit einer zur Verhütung von Querverformungen hinreichender Breite in Axialrichtung, jedoch hinreichend dünnem Querschnitt in der Radebene ausgebildet sind.
Mit der erfindungsgemäßen Teppichkehrmaschine wird eine besonders einfache Höhenverstellung des Gehäuses und der Walzenbürste relativ zur Teppichoberfiäche in direkter Abhängigkeit von dem auf die Griffstange ausgeübten Druck erreicht, ohne kornplizierte Lagerungen und Federvorrichtungen zu erfordern. Die gegen Querverforniungen stabile, erfin-(lungsgcmäßc Ausbildung der Laufräder ergibt gleichzeitig eine geschmeidige, schonende Fahrwelse, bei welcher die bei der Querverformung der Laufröder auftretende, radierende Abriebswirkung vermieden wird. Dabei können die Uufräder unter Aufrechterhaltung ihres geräuscharmen Laufes aus ein«m wesentlich abriebsfesteren Material gefertigt sein. Durch den auf die Griffstange ausgeübten Druck w rd eine entsprechende elastische Verformung der Speichen in radialer Richtung ermöglicht, so daß das Gehäuse und die Walzenbürste bei stärkerem Druck dichter an die Teppichoberfläche heranbewegt werden und somit die Walzenbürste tiefer zwischen die Florfäden des Teppichs eindringt.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Teppichkehrmaschine und
F i g. 2 eine Seitenansicht der Teppichkehrmaschine gemäß F i g. 1 mit teilweise weggebrochener Stoßkante.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Teppichkehrmaschine besitzt ein in der Aufsicht im wesentlichen rechteckiges Gehäuse 1 mit gewölbter Oberseite, einer in diese eingetieften, mittleren Griffstangennut 50, einer seitlich eingetieften Stellhebelnut 51 und einer auf der anderen Seite eingetieften Griffstegnut 72. Tn der Mitte der Griffstangennut 50 ist eine Griffstange 2 angelenkt, mittels welcher das Gehäuse von einem stehenden Benutzer auf einem Teppich hin- und herbewegt werden kann. Das Gehäuse 1 besteht aus leichten, dünnen Kunststoffwandungen und ist nach unten offen. In der Mitte ist eine Walzenbürste 3 in den äußeren Seitenwänden 7 des Gehäuses 1 drehbar gelagert. Das Gehäuse 1 läuft auf seitlich paarweise hintereinander angeordneten Laufrädern 4, die über ein Übertragungsrad 5 auch die Drehbürste 3 in Umdrehung versetzen, so daß diese die auf dem Boden liegenden Staub- und Schmutzteilchen aufnimmt und in die im Gehäuse angeordneten, ausklappbaren Staubbehälter 17 b schleudert. Am unteren Außenrand des Gehäuses 1 ist ein Halterungssteg 81 mit einer Stoßkante 82 aus einem stoßdämpfenden Material, beispielsweise Gummi angebracht.
Die Laufräder 4 sind einstückig aus einem abriebsfestem Elastomeren gearbeitet und besitzen eine Nabe 4b, von dieser radial auswärts verlaufende Speichen 4a und eine äußere Lauffläche. Die Speichen 4a besitzen eine plattenartige Form mit einer zur Verhütung unerwünschter Querverformungen hinreichenden Querbreite, d. h. der Breite in axialer Richtung, jedoch in der Radebene hinreichend geringer Stärke, so daß sie eine zur radialen Verformung hinreichende Flexibilität besitzen. Die Laufräder 4 können auf ihrer Lauffläche ferner fein geriffelt oder aufgerauht sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Höhenverstellbare Teppichkehrmaschine mit einem auf seitlichen Laufrädern laufenden, mittels einer schwenkbaren Griffstange von Hand verfahrbaren Gehäuse, einer darin quer gelagerten, von den Laufrädern angetriebenen Walzenbürste und ausklappbaren Staubbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise aus elastischem Kunststoff bestehenden Laufräder als einstückige Speichen-
    rHder mit von der Nabe (46) radial ausgehenden, plattenförmigen Speichen (4 β) mit zur Verhütung VAOn Querverformungen hinreichender Breite in Axialrichtung und hinreichend dUnnem Querschnitt in der Radebene ausgebildet sind, λ
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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