DE1965376U - Poroese leichtbetonplatte mit sichtputzauftrag. - Google Patents
Poroese leichtbetonplatte mit sichtputzauftrag.Info
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Description
.319 732*10/6.67
HHEINISCHESIPOREX .079-16/5.
G. M. B. H. Dr.Wz/Fl.
Wülfrath/Rhld. 27.4.1967
Poröse Leiehtbetonplatte. mit Sichtputζauftrag
eine
Die vorliegende Feuerung bezieht sich auf poröse Leiehtbetonplatte
mit einem Sichtputzauftrag, insbes. auf montagefertiges
Wandplattenelement .
Gewöhnlieh werden poröse Leichtbetonplatten z.B. Wandplatten,
tragende und nichttragende Ausfachungselemente im Stahlkonstruktionsskelettbau,
Dämmplatten und dergl. erst nach der Montage mit einem Sichtputzauftrag versehen. Dazu ist ein gesonderter
Gerüstbau erforderlich. Es ist auch bereits bekannt, derartige Plattenelemente vor ihrer Montage mit einem gegen
Witterung schützenden Belag, vornehmlich auf der Basis von Kunststoffen unter Zusatz anorganischer Pigmente, zu beschichten,
wobei man häufig gekörnte Materialien zur Erzeugung eines besonderen Oberflächeneffektes mit aufbringt.
Diese bekannten Methoden gewährleisten jedoch nicht eine ungehinderte
Luftdiffusion, da die aufgebrachten Putz- und Veredelungsschichten vornehmlich gegen eindringende Feuchtigkeit
schützen sollen und verhindern daher gleichzeitig eine Dampfdiffusion
bzw. eine Abführung der Feuchtigkeit von innen her. Vor allem während der Frostperiode besteht daher eine erhöhte
Gefahr des Abfrierens oder der Hißbildung des Putζauftrages.
Die vorliegende Feuerung vermeidet diese Fachteile. Sie ermöglicht
es, daß einerseits die Wandplattenelemente nicht erst nach der Montage verputzt werden brauchen und verhindert
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-2-
andererseits ein Abfrieren der Putzschicht als Folge einer
Kondenzwasserbildung an den Haftstellen des Putzes.
Die vorliegende Heuerung betrifft eine poröse Leichtbetonplatten
mit einem Sichtputzauftrag, insbesondere montagefertiges
Wandelement und ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Kanäle bildende Einlage zwischen Wandplattenelement und Putzschicht
angeordnet ist. Diese Einlage hat vorzugsweise eine Profilierung z.B. in Wellenform, schwalbenschwanzförmig oder sickenartig.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Zwischen-^ lage, aus Platten aufzubauen, die durch parallele Einlagen
z.B-. Leisten miteinander verbunden sind. Vorzugsweise enthält
eine
die Neuerung solche Einlage , deren Profilierung gleichzeitig als Verankerung für die Putzschicht dient z.B. eine schwalbenschwanzförmige Profilierung.
die Neuerung solche Einlage , deren Profilierung gleichzeitig als Verankerung für die Putzschicht dient z.B. eine schwalbenschwanzförmige Profilierung.
Damit die ProfiIierung der Einlagen stabiler wird und um die
Einlagen während der Herstellung der Platten besser handhaben zu können, sind poröse Leichtbetonplatten besonders vorteilhaft,
wenn deren profilierte Einlagen Querverstrebungen aufweisen. Derartige Wandelemente besitzen einen besonders
festhaftenden Putzauftrag.
Die poröse Leichtbetonplatte nach der vorliegenden Neuerung
besteht im wesentlichen aus der bekannten sogenannten Porenbetonplatten,
die auf der Basis von Kalk und/oder Zement und Sand durch Zusatz eines Treibmittels und nachfolgendes hydrothermales
Härten gewonnen wird . Für ,die Putzschicht kommen alle bekannten Putz- bzw. Sichtputzarten infrage. Als Einlage
eignen sich besonders gut teerimprägnierte Pappen, aber auch solche in Verbindung mit Streckmetall und dergl. Die Befestigung
der Einlage auf dem Leichtbeton kann durch Verkleben, Nageln, Verschrauben und ähnl. erfolgen. Die Putzschicht wird
besonders bei größeren Auflagestärken zweckmäßig durch korrosionsbeständige
Armierungen verstärkt.
-3-
Die Leichtbetonplatten gemäß vorliegender Neuerung "begünstigen
durch die vorhandenen Kanäle eine Luftzirkulation zwischen dem porösen Grundkörper und der Putzschicht, wobei Wasserdampf abgeführt
wird. Man ordnet daher die Kanäle bildenden Einlagen so an, daß sie nach der Montage der Platten möglichst senkrecht
verlaufen, um eine Kaminwirkung zu erzeugen. Eine ausreichende Belüftung ist auch dann gewährleistet, wenn die Platten als
Dachplatten verwendet werden und die Kanäle in Richtung von der Traufe zum First verlaufen. Der Querschnitt der Kanäle und damit
die Abmessungen der Profilierung der Einlagen sollten so bemessen sein, daß die angestrebte Kaminwirkung gewährleistet
ist, wozu lichte Weiten der Kanäle von 10 χ 20 mm s±jb. als besonders
günstig erwiesen haben.
Durch die Zeichnungen Fig. 1-3 sei die vorliegende Feuerung
erläutert.
1 zeigt ein vertikales Wandelement im Querschnitt. 1 ist
die ursprüngliche poröse Leichtbetonplatte, auf welche eine Sichtputzschicht 2 aufgebracht ist. Zwischen der Sichtputzschicht
und dem porösen Leichtbaustoff befindet sich die Einlage 3 mit schwalbenschwanzförmiger Profilierung. Diese Einlage
und die Armierung 5 für die. Putzschicht ist durch Nagellung
4 mit dem Grundkörper verbunden. Die Putzsehicht 2 reicht seitlich
etwas um die poröse Leichtbetonplatte herum. Zum Ausgleich der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten sind elastische Einlagen
6 z.B. aus einem geschäumten Kunststoff vorgesehen.
2 zeigt mehrere der porösen Leichtbetonplatten mit Putzauftrag
in montierter Form in einem Längsschnitt. Man erkennt die durch Pfeile angedeutete Luftzirkulation durch die öffnungen
oder Schlitze 7 in die senkrecht verlauf endsi Kanäle 8. Dabei
sind die Eintrittskanäle 7 geneigt angedeutet, um das Eindringen von Schlagregen zu verhindern.
Fig, 3 zeigt 4 mögliche Ausführungsformen der neuerungsgemäßen
porösen Leichtbetonplatten mit verschiedenartigen Einlagen, und zwar mit einer gewellten Einlage, mit einer schwalbenschwanzartigen
Einlage, schließlich mit einer sickenartig profilierten Einlage und mit einer Einlage, die durch Stege oder Leisten zwischen
2 Platten die Kanäle bildet.
Claims (5)
1.) Poröse Leichtbetonplatte mit einem Sichtputzauftrag, insbes. montagefertiges Wandplattenelement, gekennzeichnet
durch eine zwischen Leichtbetonplatte und Putzauftrag befindliche Kanäle bildende Einlage.
2.) Poröse Leichtbetonplatte nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine profilierte Einlage.
3.) Poröse Leichtbetonplatte nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch schwalbenschwanzförmige Profilierung
der Einlage.
4.) Poröse Leichtbetonplatte nach den Ansprüchen 1 bis 3» gekennzeichnet durch pKfilstabilisierende Querverstrebungen
der Einlage.
5.) Poröse Leichtbetonplatte nach den Ansprüchen 1 bis 4-,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage aus im wesentlichen
mit Teer oder Bitumen imprägnierter Pappe besteht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1967R0035095 DE1965376U (de) | 1967-05-08 | 1967-05-08 | Poroese leichtbetonplatte mit sichtputzauftrag. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1967R0035095 DE1965376U (de) | 1967-05-08 | 1967-05-08 | Poroese leichtbetonplatte mit sichtputzauftrag. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1965376U true DE1965376U (de) | 1967-08-03 |
Family
ID=33371265
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1967R0035095 Expired DE1965376U (de) | 1967-05-08 | 1967-05-08 | Poroese leichtbetonplatte mit sichtputzauftrag. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1965376U (de) |
-
1967
- 1967-05-08 DE DE1967R0035095 patent/DE1965376U/de not_active Expired
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