DE1960649C3 - Vorrichtung zum selbsttätigen Aufblasen von Rettungsgeraten, insbeson dere von aufblasbaren Rettungsschwimm westen - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Aufblasen von Rettungsgeraten, insbeson dere von aufblasbaren Rettungsschwimm westenInfo
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Description
Die Erfindung betriff' eine Vorrichtung zum selbsttätigen Aufblasen von Rettungsgeräten, insbe-
sondere von aufblasbaren Rettungsschwimmwesten, bei der ein an eine Batterie angeschlossener, auf
Wasser ansprechender, konduktiv arbeitender, zweipoliger, aus zwei konzentrisch angeordneten löhrenartigen
Hülsen bestehender Sensor zur Erzeugung
so eines Stromsignals dient, durch das über eine elektronische
Schaltung eine Sprengkapsel gezündet und ein Hebel durch den dabei entstehenden Druck betätigt
wird, wobei der Hebel über eine Nadel die Verschlußmembran der Druckgasflasche öffnet.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art (USA.-Patentschrift 3 077 28S) verwendete man für den auf
Wasser reagierenden Sensor zwei längliche, labyrinthartig auf einer flachen Isolierstoffscheibe mit
Abstand angeordnete Leiter, die zusammen mit
einem festen Widerstand und einer angeschlossenen Batterie, das Potential an der Steuerelektrode eines
Transistors festlegen. Wenn am Sensor kein Wasser vorhanden ist, ist sein Transistor nichtleitend; sobald
aber Wasser in den Sensor eintritt, wird das Potenitial
so geändert, daß der Transistor ein Signal erzeugt. Die Intensität dieses Signals, die mit dem
Transistorstrom ansteigt, beträgt ein Mehrfaches vom letzteren. Nach einer weiteren Verstärkung in
einem zweiten Transistor zündet das Signal eine kleine Sprengladung, die mit dem entstehenden Explosionsdruck
in konventioneller Weise eine Druckgasflasche öffnet.
Der Grund dafür, daß solche Rettungsschwimmwesten nicht auf dem Markt anzutreffen sind, liegt
offenbar darin, daß mit den bisher bekannten elektronischen Schaltungen in der Praxis keine genau
abgeglichene Wasserempfindlichkeit zu erreichen ist. Einerseits darf die Empfindlichkeit nicht zu gering
sein, damit das Aufblasen sicher erfolgt, sobald der Sensor so naß wird, daß seine zwei Pole durch von
vorn auftreffendes Wasser miteinander verbunden werden, d.h. der kritische Leitfähigkeitswert der
Steuerschaltung für die Auslösung muß sicher erreicht werden, bevor die Pole vollständig ins Wasser
eingetaucht sind, selbst wenn es sich um Binnenseewasser mit geringerer Leitfähigkeit handelt. Andererseits
darf die Wasserempfindlichkeit nicht so groß sein, daß das Risiko einer unerwünschten Auslösung
entsteht, wenn beispielsweise eine Leitfähig-
keitsvergrößerung daraus resultiert, daß die Luft in der Umgebung der Schaltungsteile mit Feuchtigkeit
gesättigt ist, insbesondere im Regen oder dichten Nebel, oder wenn klimabedingt Feuchtigkeit als
Kondensat auf die Pole fällt. Eine Aktivierung darf auch dann nicht erfolgen, wenn von außen Wassertropfen
auf den Sensor auftreffen, wie es oft auf See der Fall ist, wenn Wellen überkommen und SaIzwasserspritzcr
die Seeleute treffen, wobei wegen der
relativ hohen Leitfähigkeit von Salzwasser ein sehr umkehrbar, so daß ein ständiger Stromverbrauch
großes Risiko für den Zustandsänderung der Steuer- nuftritt. Dieser Stromverbrauch ist auch nachteilig
schaltung entsteht. für die Zündkapsel, da die Stromwärme schädigend
Die Empfindlichkeit der die Auslösung steuernden auf den Sprengstoff der Zündkapsel einwirkt, so daß
Schaltung muß daher sehr genau abgeglichen und 5 deren Wirkung vermindert sein kann. Auch die
eindeutig davon abhängig sein, ob der Sensor einer elektrische Zündkapsel an sich und ihr unvermeid-L'.enau
festgelegten Wassermenge ausgesetzt ist. Dieses licher Kontaktwiderstand gegenüber der Schaltung
Diskriminatorproblem ist, wie die vorhergehenden bergen einen gewissen Unsicherheitsfaktor im Hin-Ausfiihru-.igcn
zeigen, sehr schwer zu lösen, denn blick auf die für die Auslösung erforderliche Signalphysikalisch gesehen besteht keine scharfe Grenze :o große. Diese Signalgröße kann zwischen einem
zwischen dem Zustand, bei dem die Auslösung er- unteren Grenzwert, bei dem eine Auslösung möglich
folgen soll und anderen Feuchtigkeitszuständen arn ist, und einem oberen Grenzwert, bei dem die
Sensor, die stetig die Leitfähigkeit vergrößern. Eine Auslösung sicher erfolgt, schwanken. Die bekannten
Lösung dieses Problems ist p.her dringend erforder- Schaltungen können wegen der stetigen Verstärkerlich,
da eine irrtümliche Auflösung in gefährlichen 15 charakteristik nicht nur bei einem errechneten Ein-L'mgebungen,
in denen man eine automatische gangssignalpegel ansprechen, der einer bestimmten
Rcitungsschv, immweste fordert, wie z. B. in einem Befeuchtung der Leiter des Sensors entspricht, son-Kampfflugzeug,
eine große Gefahr in sich birgt, die dem in unkontrollierter Weise bei Eingangssignalnur
dadurch beseitigt werden kann, daß der Träger pegeln, die ganz wesentlich von dem errechneten
den aufgeblasenen Schwimmkörper durchsticht oder 20 Pegel abweichen. Wenn ui*n nun versucht, diesen
in sonstiger Weise entleert, wodurch dann aber die relativ weiten Empfindlichkeitsbereich einzuengen.
Rettungsschwimmweste unbrauchbar wird. entsteht entweder eine zu große Empfindlichkeit, so
Bei den bekannten Lebensrettungsgeräten ist also daß eine ungewollte Auslösung durch Feuchtigkeit,
das Abgleichproblem noch nicht befriedigend gelöst sprühendes Salzwasser usw. möglich wird, oder eine
worden, weil nur an die Vergrößerung der Wasser- 25 zu kleine Empfindlichkeit, so daß die Rettungsempfindlichkeit, nicht aber an das Risiko bei der schwimmweste auch dann unaktiviert bleibt, wenn
ungewollten Auslösung gedacht wurde. Bei bekann- der Träger in Süßwasser von geringer Leitfähigkeit
ten Sensoren mit zwei auf einer gemeinsamen Ober- fällt.
fläche angeordneten Leitern kann Feuchtigkeit als Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die
Kondensat oder als Tropfen an der Oberfläche des 30 Schaffung einer Vorrichtung der einleitend genann-Sensors
die zwei Leiter naß machen und die Strom- ten Art mit einem verbesserten Sensor, der das
pfade zwischen den zwei Leitern in unkontrollierter Rettungsgerät verläßlicher und in höherem Maße
Weise verändern. Wenn die Tropfen so groß sind, unabhängig von den VerwenJungsorten macht, an
daß sie abfließen, erzeugen sie und der zurückblei- denen manchmal sehr unterschiedliche und wechbende
Wasserfilm eine Benetzung, die sich besonders 35 selnde Betriebsbedingungen herrschen, und der trotz
bei labyrinthartig ausgebildeten Leitern über einen einer hohen Wasserempfindlichkeit gegen Feuchtiggroßen
Teil der Leiterlänge erstreckt, so daß dem keit sehr unempfindlich ist.
Zustand sehr nahgekommen wird, bei dem die Leiter Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einer ein-
des Steuerkreises in eine zusammenhängende Wasser- gangs beschriebei.cn Vorrichtung erfindungsgemäß
masse eingetaucht sind. 40 darin gesehen, daß die mit ihrer Innenseite als
Ein besonderer Nachteil der bekannten Anord- Sensorpol dienende Außenhülse des die Batterie
nung ist' deren Tendenz zu Kriechströmen. Wenn und die elektronische Schaltung enthaltenden Schutz-
das aufblasbare Rettungsgerät noch nicht aktiviert gehäuses ist und daß die im I.inenraum dieses, über
ist und der Sensor eine geringe Feuchtigkeit enthält, Wassereintrittsöffnungen zugängigen Teiles des
entstehen leicht Kriechströme, weil die beiden Leiter 45 Schutzgehäuses aufgehängte, den zweiten Sensorpol
in einem gemeinsarren Bett angeordnet sind, an dem bildende Innenhülse von der Außenhülse einen sol-
Feuchtigkeit und Wassertropf,;n leicht gebunden chen Abstand hat, daß die Sensorpole nicht durch
werden. Der bekannte Sensor verbraucht somit in Luftfeuchtigkeit und Wassertropfen überbrückt wer-
feuchter Umgebung Strom, der während der ganzen den können und die für die Aktivierung erforderliche
Zeit Hießt, in der die Feuchtigkeit an der Oberfläche 50 Leitfähigkeitserhöhung nur erhalten wird, wenn
vorhanden ist. Da der Träger des Rettungsgerätes sich der Innenraum in erheblichem Maße mit Was-
im allgemeinen keine Meßgeräte zur Hand hat, um ser füllt.
den Ladezustand der Batterie zu überprüfen, kann Gemäß einem nebengeordneten Merkmal der Er-
diese Beanspruchung der Batterie, wenn sie nicht findung, das sich auch in Verbindung mit anders
häufig ausgewechselt wird, dazu führen, daß das 55 ausgebildeten Sensoren verwenden läßt, enthält die
Rettungsgerät im tatsächlichen Gefahrenfall nicht elektronische Schaltung einen mit Lawineneffekt ar-
arbeitsfähig ist. beitenden Thyristor, welcher beim Erreichen des
Die Batterieentladung und die unbefriedigende Ansprechwertes, der dem Vorhandensein von leiten·
Erfassungsmöglichkeit des tatsächlichen Zustandes dem Wasser zwischen den Sensorpolen entspricht,
basieren auch auf der gewählten Schaltung. So er- 60 ein plötzliches und steiles Aktivierungssignal erzeugt,
zeugt der Transistor beispielsweise an seinem Aus- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
gang ein im wesentlichen linear verstärktes Eingangs- aus der nachfolgenden Beschreibung eines Rettungssignal, d. h. der zur Zündkapsel fließende Strom gerätes in Form einer aufblasbaren, mit der erfinsteigt
stets in gleichem Maße an, wie die Leitfähig- dungsgemäßen Vorrichtung ausgerüsteten Schwimmkeit
des Sensorkreises bei größer werdender Feuch- 65 weste und den Zeichnungen. Es zeigt
tigkeit und benäßter Länge der zwei Sensorleiter Fig. 1 die Vorderansicht einer am Träger begrößer wird. Dieser Vorgang ist bis zum Ausgangs- festigten Rettungsschwimmweste in Bereitschaftssignalwert, bei dem die Zündkapsel gezündet wird, stellung.
tigkeit und benäßter Länge der zwei Sensorleiter Fig. 1 die Vorderansicht einer am Träger begrößer wird. Dieser Vorgang ist bis zum Ausgangs- festigten Rettungsschwimmweste in Bereitschaftssignalwert, bei dem die Zündkapsel gezündet wird, stellung.
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vorrichtung der Rettungsschwimmweste, oder einem Zeiger an der Schutzhaube 24 am un
lung für die Vorrichtung gemäß Fig. 2, Bewegung verbleibt die Scheibe22 in der neuer
in aufgeblasenem Zustand, und Rettungsschwimmwcste, die er anlegen will, zuvoi
eine hufeisenförmige Hülle 1 gelegt, deren Vorder- ist am unteren Ende an den Rahmen 11 angc
teile an der Brust mit einer Schnalle 2 und einem die schraubt und berührt das Lager der Sprengkapsel 20
den. Die Hülle ist so zusammengefaltet, daß deren der Vorrichtung, die so geschaltet sind, wie es dii
zwei Längsränder übereinander liegen und eine 15 F i g. 3 zeigt. Zur elektrischen Einrichtung gehöre·
schlitzförmige öffnung bilden, die sich über den '-'ine Batterie 26, die im oberen Teil des Gehäuses 25
gesamten Umfang der Hülle erstreckt. Die schlitz- untergebracht ist, ein auf Wasser ansprechende!
förmigc öffnung kann mit einem Verschluß 4, vor- Sensor 27 und eine elektronische Schaltung 28, dii
zugsweise mit einem Reißverschluß, verschlossen sich in der Nähe der Sprengkapsel befindet. Dk
sein, der sich ohne personelles Eingreifen öffnen ao positive Klemme ( 1 ) der Batterie ist mit der fesi
läßt. Im Inneren der Hülle 1 befindet sich der auf- anliegenden Stirnwand 28 des Gehäuses 25 vcrbun
blasbarc Auftriebskörper des Rettungsgcrätcs in zu- den, während die andere Batterieklemme ( ) iibei
sammcngcfaltetem Zustand. eine Kontaktfeder 30 mit einer Schraube 31 vcrhun-
ist. Gehalten wird die Tasche 6 mit einem Band 7, und 33 des Sensors zusammenzuhalten, die mit ihren
das an der Seite der Tasche angebracht ist, die dem iüibercn Teilen an der Innenwand des' hülscnartigen
entweder durch Ziehen an einem Handgriffe oder 30 la u fen die Isolierkörper 32, 33 konisch nach innen
selbsttätig, wenn sie naß wird, d. h. der Träger ins zusammen, um eine Einschnürung 34 zu bilden
in Fig. 2 dargestellt, bei der es sich um einen vom führt ist.
ebene der Fig. 1 handelt. 35 des hülsenartigen Metallgehäuscs25 befindet situ
unter der Druckgasflasche über eine Leitung 14 des an einer oder mehreren Tragstützen 36, so daß dir
bindet. Ein Kolben 15 mit einer Nadel ist in einer der Innenhülsc 35, aus dem Isolierkörper 33 hcrat'x
verschiebbar, der im Rahmen 11 bei 17 schwenkbar außen abgebogen und an der Innenseite der Innen
gelagert ist. 45 hülse 35 befestigt. Mindestens eine dieser Stützen b,
Das andere Ende des zweiarmig ausgebildeten steht aus Metall und ist mit der Innenwand di ·
Hebels 16 kann durch einen Kolben 18 nach unten Innenhülse 35 verschweißt, um einen guten elektn
bewegt werden, welcher abgedichtet in einer Boh- sehen Kontakt 38 mit der Elektronikschaltung /11
rung 19 des Rahmens Il gelagert ist. Das obere ermöglichen, indem die Innenwand der "nncnhüK·
Ende der Bohrung 19 ist als Lager fiie eine Spreng- 50 35 über einen Widerstand 39 mit der negativen
kapsel 20 ausgebildet, die mittels elektrischen Klemme der Batterie 26 verbunden wird
Stromes zur Zündung gebracht werden kann. Durch Gemäß einem wesentlichen Merkmal werden die
den Explosionsdruck wird der Kolben 18 nach unten Sensorpole im Zwischenraum 37 durch zwei in kon
bewegt und damit der Hebel 16 verschwenkt, was zu stantem Abstand angeordnete Polflächen gebildet,
einer Aufwäftsbewegung des mit der Nadel ver- 55 Diese Polflächen sind einerseits die Wand des die
sehenen Kolbens 15 führt, die die Verschlußmem- Außenhülse darstellenden Gehäuses 25 und andererbran der Druckgasflasche 12 öffnet. Die gleiche seits die Innenwand der Innenhülse35. Der Raum 37
Bewegung des Hebels 16 kann auch mit dem Hand- enthält normalerweise Luft, muß aber mit einer ergriff 8 erreicht werden, der mit dem Kolben 18 über heblichen Wassermenge aufgefüllt werden, um ein
ein Zugseil verbunden ist. Um die Verschiebung der 60 Ansprechen der Vorrichtung hervorzurufen Bei der
vorgenannten Bauteile anzuzeigen, befindet sich auf dargestellten Ausführungsform liegt zwischen den
einem Lagerbolzen 21 eine drehbare Scheibe 22, von Polflächen der zylindrischen Hülsen 25 35 eine hohlder zwei aufeinanderfolgende Sektoren mit unter- zylindrische Kammer. Vorzugsweise sind die PoI-schiedltchen Farben, z. B, grün und rot, versehen flächen mit Silber plattiert, obwohl auch andere
sind. Durch die Einwirkung einer Feder, die solange 65 nichtkot radierende Metalle verwendet werden könblockiert ist, wie die Bauteile die Stellung der Fig. 2 nen. Die Polflächen haben einen solchen Abstand
einnehmen, aber freigegeben wird, wenn sich der voneinander, daß ein Wassertropfen an der "inen
Kotben 15 nach oben bewegt, verdrehen sich die Oberfläche keinen Kontakt zerr anderen Oberfläche
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<o
hervorrufen kann. Als Mindestabstand zwischen den Oberflächen werden 5 mm angesehen.
Das durch den Stoff der Tasche 6 eindringende Wasser kann weiter in den Raum 37 eindringen, da
in dem die Außenhülsc bildenden Schutzgehäuse 25 S Wiisscreintrittsöffnungen 40, über den Umfang verteilt
vorgesehen sind, die sich vorzugsweise oben und unten im Raum 37 befinden, so daß der mittlere
Wandteil des Gehäuses 25 geschützt bleibt. Die Anordnung der öffnungen 40 oberhalb und unterhalb
des Mittelteiles des Isolators in der Nähe der Konusflächen der Isolatortcile 32 und 33, führt zu
einer Belüftung des Sensorhohlraumes, so daß dieser wcilinöglichst frei von Feuchtigkeit gehalten wird.
Die öffnungen müssen so groß sein, daß Wassertropfen, die in den Sensor eingedrungen sind oder
sich darin durch Kondensation gebildet haben, durch sie abtropfen können. Je nach der Trageweise werden
die Regentropfen an den oberen oder den unteren öffnungen 40 austreten können. Um den ao
Hohlraum trocken zu halten und die bestmögliche Isolation der Anschlußklemmen des Sensors zu erhalten,
bis Wasser den Raum 37 auffüllt, sollten die Isolatortcile 32.33 und auch die Tragstützen 36
wasserabstoßend sein, so daß Wassertropfen und »5 Feuchtigkeit nicht an den Oberflächen hängenbleiben.
Aus diesem Grunde kann es zweckmäßig sein, die Tragstützen 36 mit einem Isolierstoff, beispielsweicc
einem geeigneten Kunststoff zu überziehen.
Die elektronische Schaltung 28 befindet sich in 3c
c:ncr nach unten offenen Ausnehmung des unteren
Isolatorteils 33, die unten mit einem Deckel 41 verschlossen ist, welcher ein hohles mittleres Kontaktclcmcnt
enthält. Durch dieses hohle Kontaktelement raut ein Kontaktstift des Zündkreises der Sprengkapsel
20. wenn das Schutzgehäuse 25 mit Batterie 26 und Hlcktronikschaltung 28 am Rahmen 11 angeschraubt
werden. Vor dem Aufsetzen des Deckels 41 sollte der zu verschließende Hohlraum in bekannter
Weise mit einem schmelzbaren thermoplastischen Harz ausgefüllt werden, um die einzuschließenden
Anschlüsse gut gegen Feuchtigkeit und Stoß zu schützen.
Das aktive Bauelement der elektronischen Schaltung 28 ist ein Thyristor 42. der mit den zuvor erwähnten
elektrischen Bauteilen so geschaltet ist, wie es die Fig. 3 zeigt. Die äußere Steuerelektrode43 des
Thyristors 42 ist mit der Innenwand der zylindrischen Innenhülse 35 verbunden und normalerweise
von der zylindrischen Außenhülse 25 getrennt, auf Grund der normalerweise sehr geringen oder völlig
fehlenden Leitfähigkeit des Sensors 27. Auf Grund der anliegenden Batteriespannung, die in der Praxis
beispielsweise 5,5 bis 7.5 V betragen kann, ist der
Isolierwiderstand zwischen den die Sensorpole bildcnden
zylindrischen Wandteilen 25 und 35 als unendlich groß anzusehen. Hieraus folgt, daß der
Thyristor normalerweise vollständig blockiert ist. Somit ist die Sprengkapsel 20, die in dem Abzweig
44 liegt, normalerweise ebenfalls abgetrennt, so daß kein Strom aris der Batterie entnommen wird. Sobald
die Leitfähigkeit der Steuerschaltung von Null abweicht, d. h. wenn sich das Potential an der
Elektrode 43 in positiver Richtung verschiebt, fließt ein schwacher Strom /B zum Thyristor 42. Das erwähnte
Potential und der erwähnte Strom hängen bei der dargestellten Ausführungsform jeweils von
der Leitfähigkeit des Sensors 27 und dem festen Widerstand 39 ab. Je höher die Leitfähigkeit des
Sensors wird, desto größer wird auch der Strom /„. Der Thyristor ist so ausgelegt, daß er bei einer
bestimmten Größe von 1« auslöst. Unter dem Einfluß der Steuerelektrode 43 ergibt sich auch eine leitende
Verbindung zwischen den beiden anderen Elektroden des Thyristors, so daß auch ein Stromfluß Ia in
der Zweigleitung 44 einsetzt. Durch Verwendung geeigneter Bauelemente kann der Ansprechwert, der
durch den Thyristor selbst festgelegt ist, so klein gemacht werden, daß er nur einer unbedeutenden
Stromentnahme aus der Batterie 26 entspricht. Mit der vorerwähnten Batteriespannung und Widerstandswerten
von 1 Kiloohm bzw. 4 Kiloohm des Widerstandes 39 und des Sensors 27 fließt durch
diese Widerstände ein Strom von 1 mA, und es ergibt sich eine Auslösung bei einem Strom/* von
0,25 mA. Durch diese Bemessung bleibt die Stromversorgung des Rettungsgerätes für eine erhebliche
Zeit sichergestellt, selbst wenn die Leitfähigkeit im Steuerkreis sich in der Nähe des kritischen Wertes
befindet, d. h. wenn im Sensor eine gewisse Feuchtigkeit vorhanden ist.
Ein besonders wichtiges Merkmal der Elektronikschaltung liegt in dem Lawineneffekt, der sich bei
der Auslösung des Thyristors ergibt. Diesen Lawineneffekt erläutert die Fig. 4, die das Auslöscsignal
/„. d h dtn Stromfluß in der Leitung 44, als Funktion der Leitfähigkeit G des Sensorkreises
w.int. Das Diagramm zeigt in einer ausgezogenen
Linie den Thynstufsiiuin. Es ist erkennbar, daß ein
sehr scharf ausgeprägter Auslösepunkt vorhanden ist. an dem der Strom /a nur 'htm oder weniger des
Höchstwertes beträgt, den das Signal in der betrachteten
Schaltung erreichen kann. Hinter dem Auslösepunkt verläuft die Stromkurve /„ steil nach oben,
d. h. die Signalgröße wächst momentan im Auslösepunkt, d.h. bei dem Auslöse-Leitfähigkeitswert Ci...
auf den Maximalwert an. Der Leitfähigkeitswert C. ist vorhanden, wenn die Sensorkammer 37 mit Wasser
angefüllt ist.
Es ist auch zu beachten, daß der Vorgang nicht
umkehrbar ist, d. h., daß nach dem Erreichen des Auslösepunktes das Signal /„ vollständig unabhängig
von G wird. Dieses Signal endet nicht eher als bis die Speisung aus der Batterie unterbrochen wird. In
dem Diagramm der Fig. 4 sind zwei Signalpegcl/,
und I1 angegeben. Bei dem geringeren Signalpegel
kann die Zündung der Sprengkapsel 20 eintreten. Dieser Grenzwert wird vom Hersteller vorgegeben.
Der andere Signalpegel I2 kennzeichnet de« Signalpegel,
den man fordern kann, um alle oder mindestens die meisten der Sprengkapseln eines Satzes zu
zünden. Diese Streuung zwischen /, und Is ist beachtlich,
und es ist aus der Fig.4 erkennbar, daß
/, nur halb so groß wie /» sein kann.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise soll angenommen werden, daß das Rettungsgerät, gemäß Fig. 1,
unaufgeblasen ist und daß der Sensor 27 der Aufblasvorrichtung zunächst trocken ist, da zwischen
seinen Polen nur isolierende Luft ist Da die Steuerschaltung
auf diese Weise unterbrochen ist, kann man den Thyristor 42 als geschlossenes Ventil ansehen,
welches einen Sifomfluß im Zündkreis der
Sprengkapsel 20 verhindert. In dem /a-G-Diagramm ist dieser Schaltzustand als Nullpunkt des Diagrammcs
wiederzufinden.
Es wird jetzt angenommen, daß in den Sensor
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Feuchtigkeit eindringt und daß sich zwischen den stetig ansteigend, wie es F i g. 4 in gestrichelten Lizylindrischen
Wänden 25, 35 im Raum 37 eine sich nien zeigt, wäre die Zündung in Abhängigkeit von
vergrößernde Wasserkonzentration befindet. Zu Be- der Leitfähigkeit nicht so sicher,
ginn liegt diese Wasserkonzentration in gasförmigem Wenn die Sprengkapsel 20 detoniert, ergibt sich ein
Zustand und später in Form von ständig größer 5 Gasdruck über dem Kolben 18 (F i g. 2), so daß der
werdenden, nicht zusammenhängenden Tropfen vor. Kolben 18 sich nach unten bewegt. Zur gleichen
Zu diesem Zeitpunkt ändert sich der elektrische Zeit drückt der Hebel 16 den Kolben 15 nach oben
Zustand der Schaltung noch nicht. Selbst wenn an gegen die Verschlußmembrane, die normalerweise
den Isolatorkörpern 32 und 33 kleine Kriechströme die Druckgasflasche 12 verschließt. Sobald die
einsetzen, bleiben noch der Leitfähigkeitswert G und u<
Membran durchstochen ist, gelangt das Druckgas damit der Strom In auf einem sicheren geringen Wert aus der Druckgasflasche in den aufblasbaren Aufbezogen
auf die Werte, bei dem das elektronische triebskörper 47 der Rettungsschwimmweste. Damit
Ventil schaltet. Die Tatsache, daß die Auslösung der aufblasbare Auftriebskörper 47 beim Aufblasen,
noch nicht bei solchen Feuchtigkeitszuständen auf- gemäß F i g. 5, ohne manuelles Eingreifen aus der
tritt, hängt auch von der Ausbildung des Sensors 15 Hülle 1 heraustreten kann, sollte die letztere so
ab, welcher verhindert, daß zwischen den Sensor- ausgebildet sein, daß sie sich automatisch beim
wänden Tropfen hängenbleiben und daß im unteren Aufblasen öffnet. Um eine solche Auslösung zu er-Teil
der Sensorkammer 37 eine Feuchtigkeits- möglichen, kann der Verschluß, wie Fig. 5 zeigt,
ansammlung in größerem Maße erfolgt. Das Wasser mit Wandelelementen 48 versehen sein, die dom
kann ständig frei über die Öffnungen 40 abfließen. 40 inneren Überdruck in der Rettungsschwimmweste
Erst wenn eine größere Wassermenge in den beim Aufblasen ausgesetzt sind und den Druck in
Sensor eingetreten ist, so daß sich der Raum 37 an- Querkräfte umwandeln, die mindestens an einem
füllt und durch eine zusammenhängende Flüssigkeits- Punkt des Verschlusses angreifen, an dem dieser
menge zwischen einer kleinen Oberfläche der inneren schwächer ausgebildet ist. Auf diese Weise läßt sich
Zylinderwand 35 zur Innenseite der äußeren Zylin- as der Verschluß von innen öffnen,
demand 25 eine elektrisch leitende Verbindung ent- Der oben beschriebene dreidimensionale Sensor
steht, wird die Leitfähigkeit G so groß, daß die erfaßt die in den Sensor eintretende Wassermenge,
elektronische Ventilschaltung ihren Zustand ändern Das Wasser zwischen den Polen des Sensors ist
kann. Da die erfindungsgemäße Vorrichtung bei physikalisch einer Anzahl von parallel zwischen
Rettungsgeräten in den verschiedensten Umgebun- 30 den Sensorpolen liegenden Widerständen gleichwergen
verwendet werden soll, in denen sich Feuchtig- tig. von denen jeder einzelne eine bestimmte Strnmkeit
und Wetter ändern, wie es insbesondere auf menge zwischen den sich gegenüberliegenden Ober-See
der Fall ist, und da die erwähnten sich ändern- flächenelementen leitet. Je mehr Wasser zwischen den
der Umgebungsbedingungen die Ansprechempfind- Sensorpolen vorhanden ist und je größer die belichkeit
des Rettungsgerätes beeinträchtigen, wurde 35 netzten Polflächen sind, desto größer ist die Anzahl
dem Auslösewert Gi, eine besondere Aufmerksam- solcher Widerstände, die sich unter dem Wasserkeit
geschenkt Der Wert G1, ist so gewählt, daß er spiegel befinden und desto größer wird auch die
auch dann noch nicht erreicht wird, wenn die erste hieraus resultierende Leitfähigkeit. Weil dieser Sensor
leitende Verbindung zwischen den Sensorpolen her- in Abhängigkeit vom Volumen des eintretenden
gestellt wird. Der Wert G1, wird erst dann erreicht, 40 Wassers arbeitet, vergrößert er erheblich die Sicherwenn
das Wasser in den Sensor ein höheres Niveau heit des Rettungsgerätes im Vergleich mit einem
erreicht und ein größerer Teil der sich gegenüber- Sensor mit zwei länglichen, auf einer gemeinsamen
liegenden Sensorpolflächen mit Wasser überbrückt Basis angeordneten Leitern, deren benetzte Länge
werden. Auf diese Weise entsteht eine größere die entscheidende Größe für den Zeitpunkt der Akti-Sicherheit
gegen eine unerwünschte Auslösung, selbst 45 vierung ist. Bei entsprechendem Abstand der Pole
wenn beispielsweise Salzwasser mit einer Vergleichs- wird erheblich mehr Wasser für das Auslösen des
weise hohen Leitfähigkeit Tropfen für Tropfen dreidimensionalen Sensors benötigt. Dieses Merkmal
durch die perforierten Wände der Bauteile 6 und 25 ist besonders wichtig, damit das Rettungsgerät in
eindringt oder wenn ein Sensor, der zuvor auf See feuchter Umgebung unbeeinträchtigt bleibt,
verwendet wurde und an seinen Isolatorteilen Salz- 5° Die abgewandelte Ausführungsform des Sensors
-Lagerungen enthält, anschließend bei stürmischem 27 gemäß Fig. 6 unterscheidet sich von der zuvor
Regen, mit Regenwasser besprüht wird, weil sich beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß die
auch im letztgenannten Falle eine erhebliche Ver- äußere Porffäche50 des Sensors mit Rc ' en von
größerung der Leitfähigkeit ergeben kann. Anderer- gaupenartigen, durch Prägen oder Pressen des Wandseits
ist die Schaltang so zu dimensionieren, daß der 55 materials entstandene Ausbauchungen 51 und 52 ver-Auslösewert
G11. nut großer Sicherheit erreicht wird, sehen ist. Die nach unten gerichteten Ausbauchungswenn eine solche Wassermenge in den Sensor ge- öffnungen 53 verhindern, daß von oben kommendes
langt, daß die gesamten zylindrischen Sensorober- Wasser in die Kammer 37 des Sensors eintreten
flächen naß werden, wie es der Fall ist, wenn der kann, ermöglicht aber einen Wassereintritt, wenn
Träger des Rettangsgerätes ins Wasser fällt. Beach- 60 der Sensor eingetaucht wird. Im Hinblick auf den
ten muß man vor allem den Minimal-Leitfähigkeits- Wasserabfluß aus dem Sensor sollten die öffnungen
wert, der for den Rettungsausfall in Süßwasser 53 der unteren gaupenartigen Ausbauchungen 52
vorhanden sein muß. etwas größer sein als die der oberen 51. Wenn
Wenn die Leitfähigkeit den Auslösewert erreicht, man den Sensor in dieser Weise ausbildet, ergibt
durchläuft das Signal/a augenblicklich den An- 65 sich der gleiche Schutz gegen die Umgebungsbedin-
sprechbereich /, bis It der Sprengkapsel 20, so daß gungen, wie bei der Verwendung der zuvor beschrie-
die Zündung erfolgt Wäre dagegen die Kennlinie benen Stofftasche 6.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Aufblasen von Rettungsgeräten, insbesondere von aufblasbaren
Rettungsschwimmwesten, bei der ein an eine Batterie angeschlossener, auf Wasser ansprechender,
konduktiv arbeitender, zweipoliger, aus zwei konzentrisch angeordneten röhrena.ligen
Hülsen bestehender Sensor zur Erzeugung eines Stromsignals dient, durch das über eine elektronische
Schaltung eine Sprengkapsel gezündet und ein Hebel durch den dabei entstehenden Druck
betätigt wird, wobei der Hebel über eine Nadel die Verschlußmembran der Druckgasflasche
öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß
die mit ihrer Innenseite als Sensorpol dienende Außenhülse Teil des die Batterie (26) und die
elektronische Schaltung (28) enthaltenden Schutzgehäuses (25, S^ ist und daß die im Innenraum
(37) dieses, über Wassereintrittsöffnungen (40, 53) zugängigen Teiles des Schutzgehäuses (25,
50) aufgehängte, den zweiten Sensorpol bildende Innenhülse (35) von der Außenhülse einen solchen
Abstand hat, daß die Sensorpole nicht durch Luftfeuchtigkeit und Wassertropfen überbrückt
werJen können und die für die Aktivievierung erforderliche Leitfähigkeitserhöhung nur
erhalten wird, wenn sich der Innenraum (37) in erheblichem Maße mit Wasser füllt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das hülsf"artige Schutzgehäuse (25, 50) einen Isolator (32, 33) umschließt,
welcher in der Mitte de- Innenraumes (37) eine von der rohrförmigen Innenhülse (35)
frei und koaxial zur Isolatorachse umgebene Einschnürung (34) hat, und daß die Innenhülse
(35) an ihrer Innenseite punktweise mittels Tragstüt/en (36) am Isolator (32, 33) aufgehängt ist
und dort den elektrischen Anschluß aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie (26) und die elektronische
Schaltung (28) beidseitig des durch den Isolator(32,33) wasserdicht abgetrennten Sensorteiles
im Schutzgehäuse (25, 50) angeordnet und durch eine Axialbohrung des Isolators (32,33)
miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator (32, 33)
aus wasserabstoßendem Material besteht und seine beidseitig der Einschnürung (34) liegenden
Endteile geneigte wasserablenkende Oberflächen aufweisen, weiche den mit Wasser zu füllenden
Innenraum (37) axial begrenzen, und daß die Wassereintrittsöffnungen (40, 53) des Schutzgehäuses
(25,50·) in der Nähe dieser geneigten Oberflächen des Isolators (32, 33) angeordnet
sind.
5. Vorrichtung zum selbsttätigen Aufblasen von Rettungsgeräten, insbesondere von aufblasbaren
Rettungsschwimmwesten, bei der ein an eine Batterie angeschlossener, auf Wasser ansprechender,
konduktiv arbeitender, zweipoliger Sensor zur Erzeugung eines Stromsignals dient,
durch das über eine elektronische Schaltung eine Sprengkapsel gezündet und ein Hebel durch
den dabei entstehenden Druck betätigt wird, wobei der Hebel über eine Nadel die Verschlußmembran
der Druckgasflasche öffnet, insbesondere nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daü die elektronische Schaltung (28) einen mit Lawineneffekt arbeitenden Thyristor (42) enthält
welcher beim Erreichen des Ansprechwertes, der dem Vorhandensein von leitendem Wasser zwischen den Sensorpolen (25, 35) entspricht,
ein plötzliches und steiles Aktivierungssignal
erzeugt.
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