DE1957532U - Randstreifen zur seitlichen fussbodenisolierung. - Google Patents
Randstreifen zur seitlichen fussbodenisolierung.Info
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- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F19/00—Other details of constructional parts for finishing work on buildings
- E04F19/02—Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
- E04F19/04—Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves for use between floor or ceiling and wall, e.g. skirtings
- E04F19/045—Hygienic or watertight plinths
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- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
- E04F15/02005—Construction of joints, e.g. dividing strips
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Description
RA-615 273*24.11.66
GRtJETZWEIG & HARTMANN AKTIENGESELLSCHAFT
6? Ludwigshafen/Rhein, den 14. November 1966*
ACP/Fr/Yo P II B 4/296
Randstreifen zur seitlichen Fußbodenisolierung
Gegenstand der Feuerung ist ein Randstreifen, aus Hartschaumkunststoff,
zur seitlichen Fußbodenisolierung von schwimmendem Estrich.
Derartige Randstreifen sind "bereits bekannt und weisen eine Lage Papier,
Pappe, bztr. Aluminium- oder Kunststoffolie u.dgl. auf, die mit dem
zunächst bandförmigen Schaumkunststoff durch eine feuchtigkeitsabweisende Kaschiermasse aus Asphalt, Teer, Bitumen, Paraffin o.dgl. verbunden ist.
Ferner weist der Schaumkunststoff eine ggf. bis zur Kaschierung, durchgehende
Längsrille auf, die zum einfachen Abknicken des Kantenstreifens zu einem f/inkelprofil am Montageort dient. Der beschriebene Randstreifenwinkel
kann weiterhin mit einer feuchtigkeitsundurchlässigen Folie überzogen sein.
In einer anderen Ausführung besteht der Fußbodenranastreifen aus einem
geschäumten Kunststoffband, das mit einem feuchtigkeitsundurchlässigen und knickbeständigen Bitumenkreppapier derart verbunden ist, daß das
Bitumenpapier alleine zu einem L-förmigen Winkelprofil geknickt werden
kann. Der Schaumkunststoff ist somit nur an einem Schenkel des Winkelprofils zur Schv/ingungsisolierung vorgesehen.
Die Herstellung-der beiden beschriebenen Randstreifenausführungen
ist verhältnismäßig umständlich, da jeweils mehrere Schichten zusammengefügt und nachträglich bearbeitet z.B. zu einem Winkel
geknickt werden müssen.
Neuerungsgemäß sollen diese Nachteile durch einen L-förmigen Randstreigen'aus
einem an sich bekannten extrudierten Kunststoff ggf. aus Polystyrol, dessen Oberfläche eine derbe, wenig bzw. nicht
poröse feuchtigkeitsundurchlässige Produktionshaut aufweist, beseitigt
werden. Ein solcher Randstreifen braucht nicht mehr nachträglich mit einer Feuch^igkeitsschutzschicht überzogen,, verklebt
oder sonstwie bearbeitet bzw. vor dem Yerlsgen geknickt zu werden.
In einer einfachen Ausführung weist der neue Randstreifenwinkel zwei ebene Schenkel auf, die in einem Winkel von 90 zueinander
angeordnet sind. In einer anderen Ausführung kann der Randstreifen einen ebenen Schenkel, der wandseitig anzuordnen ist und einen
Schenkel der wenigstens an einer Seite, vorzugsweise an der!Außenseite,
uneben und bodenseitig zu verigen ist, aufweisen, wodurch im eingebauten Zustand ein zusätzliches Luftpolster zu Schwingungsdämpfung
erzielt wird.
In einer bevorzugten Ausführung soll vorzugsweise wenigstens ein Schenkel, in Richtung zu seiner äußeren Längskante, konvergierend
zueinander verlaufende Seitenflächen aufweisen. Der spitζauslaufende
Randstreifenfechenkel, der bodenseitig zu verlegen ist, kann somit
wenigstens zum Teil in die Bodenisolierschicht, die z.B. aus
Fasermatten bestehen kann, bzw. unter oder über dieser eingeschoben
werden. Durch die Einführung bzw. Überlappung des Randstreifenschenkels in bzw. unter oder über der Pasermatte u.dgl., wird eine unmittelbare
Verbindung der gesamten Isolierunterlage erreicht.
Der bodenseitig angeordnete Schenkel kann ferner in Querrichtung, und
in Richtung zum zweiten Schenkel konvex gewölbt sein, so daß er bei Belastung durch den Estrich derart gestreckt wird, daß die Schenkelspitze
in bzw. unter die Pasermatte geleitet.
In einer weiteren Ausführung können die beiden äußeren Oberflächen
der beiden Schenkel mit Längsrippen und/oder Noppen u.dgl. versehen
sein, wodurch der Randstreifen, durch die kleinere Aufliegefläche,
schon bei geringerer Belastung anspricht.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen. Es zeigen:
Fig. la eine räumliche Ansicht der Randstreifen
Pig. Ib bis h einen Querschnitt (Profilansicht) durch verschiedene
Randstreifen ■
Pig. 2a bis d die entsprechend Figur 1 dargestellten Randstreifen
im eingebauten Zustand.
Der Randstreifen 1 "besteht gemäß der Neuerung aus einem extrudierten
Hartschaum-Kunststoff 1', dessen Oberfläche eine feuchtigkeitsundurchlässige.
Produktionshaut I11 aufweist, die gegen mechanische Einflüsse
wesentlich widerstandsfähiger als der von ihr umschlossene und aus
dem gleichen Material bestehende Schaumkunststoff 1· ist. Der extrudierte
Randstreifen braucht somit mit keiner weiteren impermeablen Schicht versehen oder sonstwie nachbearbeitet zu werden. Der an sich
im wesentlichen L-förmig gestaltete Randstreifen 1, kann, wie aus Figur la bis h ersichtlich, verschiedene Ausführungen aufweisen, die
sich unter bestimmten Gesichtspunkten ergeben haben. So kann z.B. mit einem Randstreifen nach Figur Ib, b1 oder blf eine einfache
Überlappung des bodenseitig anzuordnenden Randstreifenschenkels la und der Dämmschicht 2 entsprechend Figur 2b erfolgen. Die Dämmschicht
2, die ggf. eine Fasermatte sein kann, braucht bei Verwendung derartiger Randstreifen an der Randzone nicht verjüngt zu werden, so
daß hierdurch keine zusätzliche Verlegungsarbeit entsteht. Über der
Dämmschicht 2 kann sodann in an sich bekannter Weise eine Feuchtigkeits-Isolierschicht
5> z.B. aus bitumiertem Papier und auf dieser der
Estrichbelag 4 vorgesehen werden.
In einer anderen Ausführung soll wenigstens der bodenseitig anzuordnende
Schenkel la des Randstreifens 1 in Richtung zu dem Schenkel Ib konvex entsprechend Figur Ic gewölbt sein. In Figur 2c ist ein solcher
Randstreifen im montierten Zustand dargestellt. Zur Anpassung der
Schenkeldicke an die Hohe der Dämmschicht 2 kann eine Ausgleichsleiste
wie in Figur 2c dargestellt, vorgesehen werden, sofern die Dämmschicht
nicht entsprechend Figur 2b den Schenkel 1a überlappt. In Abwandlung des
in Figur 1c dargestellten !Randstreifens kann der Schenkel 1a eine Dicke D
aufweisen, die der Höhe H der Fasermatte 2 o.dgl. entspricht.
Die Handleisten können ferner auf der Innenseite des wandseitig anzuordnenden
Schenkels 1b1 einen oder mehreren in verschiedenen Höhen angeordneten
Schlitze 1b1 aufweisen, in die das Bitumenpapier 3 zur besseren Abdichtung eingeschoben werden kann. TJm die Montage einfach
zu gestalten, kann die eigentliche Feuchtigkeits-'Isolierschicht 3
im Abstand zum oder bündig am Schenkel 1b enden. Durch einen weiteren Streifen 3'» der in den Schlitz 1b1 des Schenkels 1b einzuschieben ist,
kann ein ggf. vorhandener Spalt bis zur Isolierschicht 3 überbrückt
werden. TJm eine sichere Abdichtung zu gewährleisten, soll der Streifen3'
und die Isolierschicht 3 überlappt sein. Eine durchfeuchtung der Dämmschicht
2 kann somit bei Aufgabe des Estrich-Beläge, sicher verhindert werden. Eine durchfeuchtete Dämmschicht 2 würde nach erfolgter Trocknung
verhärten und eine Schall- und Wärmebrücke bilden.
Claims (5)
1) Randstreifen aus Hartschaum-Kunststoff, zur seitlichen Fußbodenisolierung
von schwimmendem Estrich, dadurch gekennzeichnet, daß er L - bzw. T-förmigen Querschnitt aufweist und aus einem an sich bekannten
extrudierten Kunststoff (1')> ggf· aus Polystyrol, dessen Oberfläche
eine derb.e, wenig bzw. nicht poröse, feuchtigkeitsundurchlässige Produktionshaut
(1M) aufweist, besteht.
2) Randstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Schenkel (1b)eben, der andere (la) wenigstens an einer Seite vorzugsweise
an der Außenseite uneben ist«
3) Randstreifen nach Anspruch 1, ggf. 2, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Schenkel (la) zu seiner äußeren Längskante (la11) konvergierend zueinander verlaufende Seitenflächen 1a1 aufweist.
4) Randstreifen nach Anspruch 2 ggf. 3, dadurch g e k e η η zeichnet^
daß der Schenkel (1a) in Querrichtung und in Richtung zum zweiten Schenkel
(1b) konvex gewölbt ist.
5) Randstreifen wenigstens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden äußeren Oberflächen, der beiden Schenkel (la, 1b) mit Längsrippenrippen und/oder Noppen (Fig. Ie) versehen sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEG35905U DE1957532U (de) | 1966-11-24 | 1966-11-24 | Randstreifen zur seitlichen fussbodenisolierung. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEG35905U DE1957532U (de) | 1966-11-24 | 1966-11-24 | Randstreifen zur seitlichen fussbodenisolierung. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1957532U true DE1957532U (de) | 1967-03-23 |
Family
ID=33338454
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG35905U Expired DE1957532U (de) | 1966-11-24 | 1966-11-24 | Randstreifen zur seitlichen fussbodenisolierung. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1957532U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2008146028A2 (en) * | 2007-05-31 | 2008-12-04 | The Court Of Napier University | Acoustic isolator for building connections |
-
1966
- 1966-11-24 DE DEG35905U patent/DE1957532U/de not_active Expired
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2008146028A2 (en) * | 2007-05-31 | 2008-12-04 | The Court Of Napier University | Acoustic isolator for building connections |
WO2008146028A3 (en) * | 2007-05-31 | 2009-01-22 | Univ Napier | Acoustic isolator for building connections |
GB2462037A (en) * | 2007-05-31 | 2010-01-27 | Univ Napier | Acoustic isolator for building connections |
GB2462037B (en) * | 2007-05-31 | 2012-08-15 | Court Of Edinburgh Napier University | Acoustic isolator for building construction |
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