DE1951599U - Gussblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen zuschlagen von stoffen zu einer schmelze. - Google Patents
Gussblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen zuschlagen von stoffen zu einer schmelze.Info
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Description
;31b«, 27/20. 1951599. Nederlandse Organisatic voor Toegepast-Natuurwetenschappelijk Onderzoek ten behoeve van
Nijverheid, Handel en Verkeer. Den η A ι τ Λ - CaaP (Nied«lande); Vertr.: Dr. phil. G. ι C
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Natuurwetenschappeli jk Onderzoek ter Niederlande 10. 9. 65. 65 ii874. (T. io: :
behoeve van Nijverheid, Handel en Verkeer, Den Haag, Niederlande
Gußblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Zuschlagen von Stoffen zu einer Schmelze
Die Neuerung betrifft einen Gußblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Zuschlagen von Stoffen zu einer
Schmelze, insbesondere von Stoffen mit einem geringeren spezifischen Gewicht und/oder einem höheren Schmelzpunkt
als das Schmelzgut.
Wenn man die Zuschlagstoffe einfach auf einen Schraelzenstrora
wirft, so wird der Nutzeffekt des Zuschlags im allgemeinen viel zu niedrig, weil leichte Stoffe wegen der Oberflächenspannung
der Schmelze schlecht in dieselbe eindringen können und großenteils als Schlacke oder mit der
Schlacke abgeführt wird.
Die Neuerung bezweckt die Herstellung eines einfachen Gußblocks, der ein einfaches Hineinwerfen von Stoffen in den
Strom ermöglicht. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch
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aiskontinuierlichen Zuschlagen von Stoffen zu einer Schmelze. 9'. 9. 66. N 19 137.
Niederlande 10. 9. 65. 6511874. (T. 10; 2.1)
gelöst, daß der Gußblock mit einer über einer koaxialen Ablaßöffnung befindlichen kegelförmigen Kammer und mit
mindestens einem Zuführungskanal für die Schmelze ver-
der
sehen ist,/nahe dem oberen Ende der kegelförmigen Kammer tangential in letztere mündet. Die Zuschlagstoffe werden direkt von oben herab in die kegelförmige Kammer geworfen und vom strudelnden Schmelzenstrom in deren Zentrum mitgeführt.
sehen ist,/nahe dem oberen Ende der kegelförmigen Kammer tangential in letztere mündet. Die Zuschlagstoffe werden direkt von oben herab in die kegelförmige Kammer geworfen und vom strudelnden Schmelzenstrom in deren Zentrum mitgeführt.
Vorzugsweise berührt eine Seitenwand des Zuführungskanals eine Beschreibende des Kegels, so daß der Schmelzenstrom
dde Kammerwand völlig stoßfrei bespülen kann. Die Neigung
des Kegels und die Höhe des Zuführungskanals über der Ablaßöffnung sind natürlich sehr wichtig, weil in der Kammer
ein vollständiger Wirbel entstehen muß. Die Ablaßöffnung ist jedoch maßgebend für die gute Wirkung des GuSblocks
und abhängig von der Menge der zugeführten Schmelze, welche im allgemeinen von der Kapazität des vor dem Gußblock
stehenden Ofens bestimmt wird.
Der Zuführungskanal sollte so groß sein, daß diese Kapazität verarbeitet werden kann und sollte mit seinem niedrigsten
Punkt in einem etwa dem 2,5-fachen des Durchmessers der Ablaßöffnung entsprechenden Abstand über dem unteren Ende
der kegelförmigen Kammer liegen, wenn ein befriedigender
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fen zu einer Schmelze. 9.9. 66. N 19 137. \
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Wirbel entstehen soll. Wenn die Ablaßöffnung sehr viel größer wäre als für die Kapazität erforderlich ist, dann würde
die Kammerwand nicht vollständig bespült und würde ein Strahl mit einem mehr oder weniger bohnenförmigen Querschnitt entstehen,
der sich in der Ablaßöffnung zu drehen anfangen und eine Öffnung freilassen würde. Das von oben her zentral in
die Kammer geschüttete Zusatzmaterial würde dann auf der Strahloberfläche verschwinden, die nicht mit der Peripherie
der Ablaßöffnung in Berührung ist, und dieses Material würde nicht vom Strahl aufgenommen sondern bleibt an der Oberfläche,
so daß der bezweckte Nutzeffekt des Zuschlags erheblich herabgesetzt würde.
Vorzugsweise beträgt der Winkel an der Spitze der kegelförmigen Kammer 30 bis 90 Grad. Wenn der Winkel an der Spitze
zu klein ist, geht die Energie der einströmenden Schmelze durch Wandreibung verloren und wird im Zentrum des Wirbels
der Druck zu niedrig, wodurch die Gase daselbst nach oben hin ausgetrieben werden und r die Zuschlagstoffe nicht
aufgenommen,· sondern auch hochgeblasen werden, so daß sie unregelmäßig im Strom verschwinden.
Wenn dagegen der Winkel an der Spitze zu groß ist, fängt der Wirbel zu schlürfen an und es entsteht die Gefahr, daß neben
den Zuschlagstoffen auch Gas mitgerissen wird und daß unter
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Haag (Niederlande); Vertr.: Dr. phil. G. * r io cc
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diskontinuierlichen Zuschlagen von Stof- j
fen zu einer Schmelze. 9. 9. 66. N 19 137 \
dem Behälter der Strahl von Spritzern und Tropfen unterbrochen wird, wodurch die Zuschlagstoffe zugleich aus dem
Strahl verschwinden und der Nutzeffekt gleichfalls herabge-
setzt würde. j
Der bevorzugte Spitzenwinkel beträgt ungefähr 45°. Wenn die
Wand des Zuführungskanals gemäß einer speziellen Ausführungsform
der Neuerung dieselbe Neigung besitzt wie die kegelförmige Wand und somit den Kegel berührt, erhält man
einen stoßfreien Eintritt. Aus Gründen der Symmetrie hat die andere Wand des Kanals dieselbe Neigung und ist der Winkel
an der Spitze der beiden Wände dem Spitzenwinkel der kegelförmigen Kammer ungefähr gleich.
Vorzugsweise ist der Zufü&rungskanal von oben geschlossen
und nahe der kegelförmigen Kammer mit einer Brücke versehen und weiter nach der Quelle des Schmelzenstroms zu offen.
Die Brücke kann somit als Fänger für auf dem Schmelzenstrom mitgetragene Restschlacke dienen, die nicht schon vorher
vom Schlackenabfluß beim Ofen entfernt worden sind.
Die Neuerung 1st im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel eines Gußblocks näher erörtert.
Es zeigen: !
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I Gußblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Zuschlagen von Stoffen zu einer Schmelze. 9.9. 66. N 19 137
Niederlande 10. 9. 65. 6511874. (T. 10;"
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Gußblock mit den Merkmalen der Neuerung durch die Achse der kegelförmigen
Kammer und
Fig. 2 eine Aufsicht auf den Gußblock gemäß Fig. 1.
In einem Block 1 aus Graphit oder feuerfestem Material ist eine kegelförmige Kammer 2 über einer koaxialen Ablaßöffnung
3 vorgesehen. Der Winkel an der Spitze des Kegels beträgt ungefähr ^5°. In einer Höhe von höchstens dem 2,5-fachen
Durchmesser der Ablaßöffnung 3 über den unteren Ende der
Kammer 2 schließt ein Zuführungskanal h tangential an die Kammer an. Die eine schräge Wand des Kanals berührt den
Kegel und die andere Wand ist symmetrisch, so daß die beiden Wände des Kanals k ungefähr denselben V/inkel einschließen
wie der Winkel an der Spitze des Kegels beträgt. Der Boden des Kanals ^- ist nicht scharf, sondern abgerundet
und nahe der Kammer 2 wird der Kanal an seiner Oberseite durch eine Brücke 5 abgeschlossen, die einen Teil der
Wand der Kammer 2 bildet.
Der geschlossene Kanal 4 bildet eine Fortsetzung einer an
ihrer oberen Seite offenen, sich neigenden Rinne 6, die beispielsweise an das Stichloch eines Kupolofens angeschlossen
sein kann.
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I Gußblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Zuschlagen von Stoffen zu einer Schmelze. 9. 9. 66. N 19 137
Niederlande 10. 9. 65. 65 11874. (T. 10· Z. i.
Wenn ein Schmelzenstrom aus dem Kupolofen oder aus
einer anderen Quelle die Rinne 6 bis über die Höhe der Oberseite des Kanals h füllt, werden gegebenenfalls auf dem
Strom schwimmende Schlacken abgeführt. Auf diese V/eise wird ein so gut wie möglich gereinigter Schmetenstrom in die
Kammer 2 eingelassen. Infolge des fließenden Übergangs der äußersten Wand des Kanals 4 zur Wand der Kammer 2
fließt der Strom über diese Oberfläche aus und nimmt beim Sinken durch das Abnehmen des Durchmessers anfangs an Rotationsgeschwindigkeit
zu. Hierdurch verteilt sich der Strom über den ganzen Umfang und bildet einen Wirbel, dessen
Tiefpunkt vorzugsweise nicht unter dem Ende der kegelförmigen Kammer zu liegen kommt.
Die Zuschlagstoffe werden vorzugsweise zentral in die Kammer 2 eingeschüttet, und zwar entweder kontinuierlich oder
diskontinuierlich. Wenn der vertikale Abstand zwischen dem
Zuführungskanal und dem unteren Ende der Kammer den genannten Wert um ein Mehrfaches übersteigen würde, so wäre es
sehr schwierig .einen Wirbel zu bilden. Die mitgeführten Stoffe blieben dann auf der Oberfläche liegen und würden
nicht in dem gewünschten Maß von Strom mitgenommen.
In der kegelförmigen Kammer 2 entsteht also wohl ein Wirbel^
Ein Kegel mit einem zu kleinen Spitzenwinkel wird wie ein
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ganisatie voor Toegepast-Natuurweten- j
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aiskontinuierlichen Zuschlagen von Stof- '■
fen zu einer Schmelze. 9.9. 66. N 19 137. j
Zyklon wirken, und alle leichten Teile und Gase in das Zentrum führen. Hierdurch gelangen die leichten Zuschlagstoffe
nicht in den Strom, sondern schwimmen hoch und gehen nur unregelmäßig mit hinunter. Wenn dagegen der Winkel
an der Spitze zu groß ist, besteht die Gefahr des Schlürfens, so daß mit dem Zusatzmaterial auch Gas mitgesaugt
wird, das in dem hervorkommenden Strahl von der Oberflächenspannung des flüssigen Metalls weggedrückt wird, wobei aber
in den Spritzern und Tropfen auch ein Teil des Zuschlagstoffs verloren geht.
Es gibt also ein gewisses Gleichgewicht, wobei die leichten Zuschlagstoffe wohl mitgenommen werden, aber nicht die
noch leichteren Gase bzw. Luft. Es besteht dann keine Gefahr, daß beim Unterbrechen des Zusetzens ein unruhig hervorsprudelnder
Strahl entstehen und Gas mitgerissen würde. Dadurch ist es möglich, sowohl kontinuierlich wie auch diskontinuierlich
Stoffe zuzusetzen, die mit Sicherheit mit dem höchstmöglichen Nutzeffekt in die Schmelze hineingelangen.
Ersichtlicherweise kann der einfache Zuführungskanal in eine
Anzahl tangentiale Kanäle aufgeteilt werden, so daß die Schmelze aus verschiedenen Quellen zugeführt werden kann.
Weiterhin ist die Brücke 5 nicht unbedingt notwendig.
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31b», 27/20. 1951599. Nederlandse Organisatie voor Toegcpast-Natuurwetenschappelijlc Onderzoek ten behoeve van
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J Gußblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Zuschlagen von Stoffen zu einer Schmelze. 9. 9. 66. N 19 137
Niederlande 10. 9. 65. 65 11874. (T 10·
Bei einer Kapazität von ungefähr 7 Tonnen Gußeisen pro Stunde ist eine Ablaßöffnung 3 von ungefähr 20 mm Durchmesser
erwünscht, wobei ein Zuführungskanal 4 von dreieckigem
Durchschnitt mit einer Höhe von ungefähr 25 mm und einer oberen Breite von ungefähr 22 mm in eine kegelförmige Kammer
mit einem Spitzenwinkel von ungefähr 45° in einer Höhe von
50 mm über dem unteren Ende der Kammer ausmündet. In dieser Kammer können Entschwefelungs- und Aufkohlungsmittel und
auch Stoffe zum Einimpfen, Modifizieren oder Legieren der Schmelze zugesetzt werden. Unter Umständen ist es selbst
möglich, eine Anzahl dieser Gußblöcke kaskadenweise hintereinander zu schalten, wenn nur zwischen den Blöcken eine
richtige Aufenthaltzeit realisiert werden kann.
Bei anderen Schmelzen als Gußeisen und bei anderen Zuschlagmaterialien
soll der Winkel an der Spitze der Kammer den Eigenschaften der Schmelze angepaßt werden, wahrend die Lage
des Zuführungskanals über dem unteren Ende in Abhängigkeit des spezifischen Gewichts der zu verarbeitenden Schmelze
nur einer geringen Änderung bedarf. Die Kammerwand braucht nicht rein kegelförmig zu verlaufen, sondern kann auch die
Form eines Teiles eines Rotationshyperboloids sein, vorausgesetzt, daß darin der erforderliche Wirbel entsteht.
-9-
Claims (1)
1. Gußblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Zuschlagen von Stoffen zu einer Schmelze, gekennzeichnet
durch eine kegelförmige Kammer über einer koaxialen Ablaßöffnung und mindestens einen Zuführungskanal
für die Schmelze, der nahe dem oberen Ende der kegelförmigen Kammer tangential in letztere mündet.
2. Gußblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Seitenwand des Zuführungskanals eine beschreibende Linie der kegelförmigen Kammer berührt.
3. Gußblock nach Anspruch 1 oder 2;. dadurch gekennzeichnet,
daß sich der niedrigste Punkt des Zuführungskanalc in einem etwa dem 2,5-fachen des Durchmessers der Ablaßöffnung
entsprechenden Abstand über dem unteren Ende der kegelförmigen Kammer befindet.
Jj-.' Gußblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel an der Spitze der Kammer 30° bis 90° und vorzugsweise 45° beträgt.
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Haag (Niederlande); Vertr.: Dr. phil. G. a c i«j cc
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W.-D. Henkel, München, Pat.-Anwälte.
I Gußblock zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Zuschlagen von Stof- ;
fen zu einer Schmelze. 9.9.66. N 19137. I
Niederlande 10. 9. 65. 6511874. (T. 10;
Zl)
5. Gußblock nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Zuführungskanals
von oben geschlossen und nahe der kegelförmigen Kammer mit einer Brücke versehen ist, die einen Teil der Kammerwand
bildet und an der anderen Seite einen Fänger für auf dem Schmelzenstrom mitschwimmende Schlacke
bildet.
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