DE1948105B2 - Dichtungsmasse - Google Patents
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Description
In Betonstraßen werden Längs- und Querfugen eingebaut, um die durch Temperatur- und Feuchtigkeitswechsel auftretender. Spannungen in dem Beton oder in
der Unterschicht auszugleichen. Diese Fugen werden dann mit einer geeigneten Masse abgedichtet, um das
Wasser von der Unterschicht und dem Erdboden abzuhalten und das Eindringen von Steinen und anderen
nicht zusammendrückbaren Materialien in die Fugen zu verhindern. Die bekannten Dichtungsmassen sind
entweder kaltanzuwendende Zweikomponentensysteme, heiße Schmelzen oder vorgespannte Fugenabdichtungsmassen.
Es hat sich gezeigt daß die bisher zum Autobahnbau verwendeten Dichtungsmassen im strengen
Winter oder bei starkem Regen unbefriedigend sind.
Die Verwendung von einfachem Asphalt als Dichtungsmasse löst das Problem einer guten Haftfähigkeit
an den Retonseiten der Fncren nur teilweise. Die aus der
thermoplastischen Blockcopolymeren des Types ABA aus vinylaromatischen Kohlenwasserstoffen und Dienen
sowie einem Mineralöl mit einem Aromatengehalt von mindestens 50 Gew.-% befriedigen nicht ganz, weil sie
sich unter der Einwiikung von Wasser bald von den
sen, die als heiße Schmelze in den speziell für diesen
Zweck vorgesehenen Vorrichtungen verwendet werden können, die wenig fließen, beim Abdichten von Fugen
eine richtige Penetration ergeben und eine dauerhafte Abdichtung in Betonstraßendecken unter verschiedenen
Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen bewirken.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß mit in
bestimmter Weise zusammengesetzten Dichtungsmassen, die nicht-oxidierten Asphalte, ein thermoplastisches
Blockcopolymer, ein Mineralöl mit weniger als 50 Gew.-% aromatischen Bestandteilen und ein Cumaron-Inden-Harz
und/oder ein Terpen-Phenol-Harz enthalten,
diese Aufgabe gelöst werden kann.
Cumaron-Inden-Harze können als klebrigmachende Komponente in den Klebemitteln der GB-PS 10 33 115 vorhanden sein, die allgemein zum Verkleben von Werkstoffen wie Papier, Holz, Metall, Textilien oder Kunststoffen dienen. Es war nicht vorauszusehen, daß diese Cumaron-Inden-Harze in Dichtungsmassen für Betonstraßendecken zu besonders wasserfesten Verklebungen führen wurden, da mit anderen klebrigmachenden Harzen der GB-PS 10 33 115, z.B. mit Baumharz oder dessen Derivaten ein gegenteiliger Effekt erzielt wird.
Cumaron-Inden-Harze können als klebrigmachende Komponente in den Klebemitteln der GB-PS 10 33 115 vorhanden sein, die allgemein zum Verkleben von Werkstoffen wie Papier, Holz, Metall, Textilien oder Kunststoffen dienen. Es war nicht vorauszusehen, daß diese Cumaron-Inden-Harze in Dichtungsmassen für Betonstraßendecken zu besonders wasserfesten Verklebungen führen wurden, da mit anderen klebrigmachenden Harzen der GB-PS 10 33 115, z.B. mit Baumharz oder dessen Derivaten ein gegenteiliger Effekt erzielt wird.
Bei den Untersuchungen, die der Erfindung zugrunde lagen, hat es sich nämlich gezeigt, daß die Anwesenheit
von Baumharzen oder anderen Carbonsäuren in der Dichtungsmasse zu einem schnellen Ablösen der Masse
von Beton aus Portlandzement besonders in Gegenwart von Wasser führt, was offensichtlich auf der Verseifung
der Säure mit Calciumionen aus der Betonoberfläche zurückzuführen ist Auch die Anwesenheit von oberflächenaktiven
Stoffen, wie Aminen oder Sulfonaten führt besonders in Gegenwart von Wasser, zu einem
schnellen Ablösen der Dichtungsmasse von der Betonoberfläche. Dies liegt offensichtlich an dem
Emulgierungseffekt der oberflächenaktiven Stoffe an den Zwischenschichten. So wurde gezeigt, daß die
Fugendichtungsmasse im wesentlichen von oberflächenaktiven Stoffen und verseifbaren Komponenten
frei sein sollte.
Gegenstand der Erfindung ist die in den Patentansprüchen bezeichnete Dichtungsmasse und ihre Verwendung
in Betonstraßendecken.
Die Dichtungsmasse enthält a) 20-65 Gew.-% eines nichtoxidierten Asphalts mit einer Viskosität zwischen
150 und 350 g/cm · s bei 6O0C und einer Penetration zwischen 190 und 350/0,1 mm bei 250C, b)
15-30 Gew.-% eines Blockcopolymeren der allgemeinen Formel
A-B fB-A}„
in der jedes A ein thermoplastischer Polymerblock aus einem monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoif
oder einem 1-Alken, B ein elastomerer Polymerblock aus einem konjugierten Dien oder mehr
als einem 1-Alken und η eine ganze Zahl zwischen 1 und
ü ist. oder ein hvdriertes Derivat rlipcp«; Rlorlrrnnnlvmp-
3 4
ren c) 10—40 Gew.-% eines Mineralöls mit einem Polypropylen-iÄthylen-Propylen-Copolyiner)-
50 Gew.-% bezogen auf die Tongelanalyse und einer sowie die entsprechenden hydrierten Produkte, beson-
10—30 Gew.-% eines Cumaron-Harzes, eines Terpen- 5 polymerblöcke enthalten. Das bevorzugte Blockcopoly-
unter starker Beanspruchung und nach Einlegen in sehen 10 000 und 50 000 und der Polybutadienblock ein
niedrigen Temperaturen wie bei -300C eine verbesser- 10 150 000 besitzt und die Polystyrolblöcke zwischen 20
te Haftfähigkeit an Beton aus Portlandzement aufweist und 50%, bezogen auf das Gewicht des Blockcopolyme-
re besitzen ohne vulkanisiert zu sein, bei normaler Die bevorzugten Asphalte sind nicht-oxidierte,
Temperatur elastomere Eigenschaften, die mit denen direktabdestillierte oder Propan-Asphalte mit einer
eines üblichen Vulkanisats vergleichbar sind, und is Viskosität zwischen 50 und 225 SSF bei 135°C, einem
können reversibel weichgemacht werrten. Im Falle der Ring- und Kugel-Erweichungspunkt zwischen 25 und
hydrierten Blockcupolymeren kann die Hydrierung bis 700C und einer Penetration zwischen 20 und 450/0,1 mm
zu jedem gewünschten Grad durchgeführt werden: es bei 25° C Noch geeigneter sind diejenigen Asphalte, die
ist günstig, wenn mindestens die Dienpolymerblöcke um eine Viskosität zwischen 65 und 175 SSF bei 1350C,
mindestens 50% hydriert werden. Noch günstiger ist es, 20 einen Ring- und Kugel-Erweichungspunkt zwischen 30
so lange zu hydrieren bis der ungesättigte Charakter um und 6O0C und eine Penetration zwischen 22 und
mindestens 90% vermindert ist Es hat sich jedoch 300/0,1 mm bei 25° C besitzen. Typische Asphalte, die
gezeigt, daß auch die nicht hydrierten Blockcopolyme- diese Bedingungen erfüllen, haben folgende Eigenschafren
als Bestandteile der erfindungsgemäßen Massen ten:
sehr geeignet sind. 25
sehr geeignet sind. 25
Das mittlere Molekulargewicht der thermoplastischen Blöcke A liegt zwischen 7500 und 100000, Tabelle 1
vorzugsweise zwischen 10 000 und 50 000. Die elaste-
meren Blöcke B haben ein mittleres Molekulargewicht ABC
zwischen 25 000 und 1 000 000, vorzugsweise zwischen 30
35 000 und 150000. Der Anteil der thermoplastischen .... ....... ,,,, „ ,, 1C, ,„
blöcke A Styrol, aber kernsubstituierte Styrole, wie Penetration bei 25°C, 430 23 254
«-Methyl-styrol können ebenso gut verwendet werden. 0,1 mm
Molekül, von denen Isopren und Butadien besonders 40
bevorzugt werden. Die 1-Alkene, die zur Herstellung
sowohl der thermoplastischen Blöcke A als auch der
bevorzugt werden. Die 1-Alkene, die zur Herstellung
sowohl der thermoplastischen Blöcke A als auch der
elastomeren Blöcke B geeignet sind, umfassen 1-Alkene Die für die Dichtungsmasse verwendeten Mineralöle
mit 2-12 Kohlenstoffatomen pro Molekül, wie Äthylen, sollen nach der Tongelanalyse nicht mehr als 50
A | 53,5 | B | 65,5 | C | 94,2 | D | |
Viskosität bei 99 C, SSU | -37 | -18 | -15 | 247 | |||
Stockpunkt C | -12 | ||||||
Molekularanalyse, Ton-Gel Gew.-% | 15,1 | 46,4 | 41,9 | ||||
Aromatische Kohlenwasserstoffe | 84,6 | 49,5 | 52,6 | 33,3 | |||
Gesättigte Kohlenwasserstoffe | 52,0 |
und das der Masse weder unionische noch kationische Die besonders geeigneten Terpen-Phenol-Harze
oberflächenaktive Eigenschaften verleihen darf. Die besitzen normalerweise einen Ring- und Kugel-Envei
chungspunkt zwischen 30 und 700C1 eine Säurezahl und
keinen Methylolgehalt und ein spezifisches Gewicht von 1,0—1,1 vorzugsweise zwischen 1,0-1 und 1,05. Das
bevorzugte Terpen-Phenoi-Harz besitzt einen Erweichungspunkt nach der Ring- und Kugelmethode
zwischen 35 und 400C. Terpen im Sinne der
Beschreibung sind Terpene im engeren S:nne des Wortes und solche nichtionischen sauerstofffreien odet
sauerstoffhaltig«! gesättigten oder ungesättigten Verbindungen,
die direkt von diesen Terpen abgeleitet sind.
Beispiele für Terpene sind Unionen, Pinen, Camphen
und die entsprechenden gesättigten Verbindungen wie Menthan, sowie Sesquiterpene und Di- oder Polyterpene.
Sie können vor allem aus natürlichen Quellen wie Perpentinöl oder Koniferenölen und anderen bekannten
Quellen für Terpene erhalten werden und werden zunächst in zunächst in Halogenverbindungen umgewandelt,
die unter Freisetzung von Halogenwasserstoff als Nebenprodukt leicht mit Phenolen kondensieren.
Die Kondensationsbedingungen zur Bildung von phenolischen Terpenharzen sind nicht Teil der Erfindung: das
Anfangskondensationsprodukt kann durch weiteres Erhitzen weiter verharzt werden. Hierbei entsteht ein
Produkt mit einem erhöhten Molekulargewicht und einem Erweichungspunkt je nach Wunsch. Die verwendeten
Phenole können Phenol selbst oder aromatische Verbindungen mit ein oder mehreren phenolischen
Hydroxyl-Gruppen sein. Die aromatischen Kerne sind zu mehr oder weniger hochmolekularen Komplexen
verbunden, die normalerweise ausschließlich aas Kohlenstoff und Wasserstoffatomen bestehen, und die zur
Gruppe der acyclischen Aliphaten oder, in der Mehrzahl der Fälle, zur Gruppe der Allyl-cyclen gehören. Die
Kondensation kann, wenn gewünscht, auf dem Wege einer Friedel-Crafts-Kondensation durchgeführt werden.
Die Cumaron-Inden-Harze werden im allgemeinen aus Koksofendestillaten, die die reaktionsfähigen,
aromatischen Kohlenwasserstoffe Cumaron und Inden enthalten, hergestellt Diese werden entweder katalytisch
oder thermisch unter kontrollierten Bedingungen polymerisiert, wobei Harze von einem bestimmten
mittleren Molekulargewicht, in Abhängigkeit von dem erforderlichen Schmelzpunkt, entstehen. Die Harze
enthalten im wesentlichen keine Ester und sind nicht verseifbar. Sie werden von mäßig konzentrierten
Säuren und Alkalien oder Salzen nicht angegriffen. Sie enthalten relativ wenig ungesättigte Bindungen; die
Jodzahl beträgt 45 bis 100. Sie sind ziemlich gut in allen aromatischen Kohlenwasserstoffen und in den meisten
Mineralöl-Verdünnungsmitteln löslich. Ihre Schmelzpunkte liegen günstigerweise zwischen 45 und 130° C.
Die erfindungsgemäßen Dichtungsmassen altern auch unter realistischen Bedingungen, wie sie bei einer
Verwendung im Freien auftreten.
Das bei den Versuchstemperaturen von -29° C entstandene Eis bildet so feste Verbindungen, sowohl
mit der Dichtungsmasse als auch mit den Betonoberflächen, daß ein Test bei diesen Temperaturen als nicht
geeignet angesehen wurde. Realistischere Ergebnisse wurden mit Versuchen bei auf 23° C standardisierter
Umgebungstemperatur erhalten. Unter diesen Testbedingungen wurden Prüfkörper aus jeweils zwei·
Betonklötzen aus Portlandzement hergestellt, die mit 5x5χ 13cm heißvergossener Masse verbunden wurden.
Nach dem Abkühlen auf 23° C wurden diese Prüfblöcke einer Zugbeanspruchung ausgesetzt, und mit
steter Geschwindigkeit so auseinar.dergezcger., daß die
verbindende Dichtungsmasse nach 3000 Sekunden um 50% gestreckt war. Um quantitative Zugbeanspruchungs-
und Zugrelaxationsd?ten für die Dichtungsmassen zu erhalten, wurden eine Tinius-Olsen-Testmaschine
bei 23°C und 50% relativer Feuchte verwendet Nachdem eine Ausdehnung um 50% oder ein
Blockabstand von 13 cm erreicht worden war, wurde die Bewegung der Testmaschine gestoppt und die
Abnahme der Zugspannung mit der Zeit sowie
ίο gegebenenfalls Ablösen notiert Diese Versuche wurden
sowohl mit den ursprünglich trocknen Prüfkörpern und was wichtiger ist, mit Prüfkörpern durchgeführt, die vor
dem Versuch 4 Tage in Wasser eingetaucht worden waren. Es hat sich gezeigt daß die Dichtungsmasse nach
is der Erfindung unter diesen Bedingungen eine ungewöhnlich
gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Zugverminderung zeigten und sich wenn überhaupt nur sehr
wenig ablösten.
Beispiel
Es wurden folgende Dichtungsmassen hergestellt:
Es wurden folgende Dichtungsmassen hergestellt:
Dichtungsmassen A und B
Gew.-%
Öl 15
Cumaron-Inden-Harz (A) oder
Cumaron-Inden-Harz (A) oder
Asphalt 45
Das verwendete Blockcopolymer hatte die Blockstruktur Polystyrol-Polybutadien-Polystyrol mit Blockmolekulargewichten
14 000-64 000-14 000. Das öl besaß
eine Viskosität von 247 SSU bei 90° C und enthielt 333% aromatische Kohlenwasserstoffe und 52%
gesättigte Kohlenwasserstoffe, wie die Ton-Gelanalyse ergab. Das Cumaron-Inden-Harz für die Masse A besaß
einen Ring- und Kugel-Erweichungspunkt von 50-660C Der Asphalt hatte eine Viskosität von
238 g/cm · s bei 600C, eine Penetration von 280/0,1 mm
bei 25° C (100 g, 5 s) und enthielt 11 Gew.-% Asphaltene.
Die besten Ergebnisse wurden mit Masse A erhalten, wenn man zunächst die Betonflächen mit einer
verdünnten Eisenchloridlösung behandelt und die behandelten Oberflächen vor dem Ausgießen mit der
heißen Dichtungsmasse trocknete.
Mit Terpen-Phenol-Harz wurde die Masse B hergestellt Bei dieser brauchten die Betonflächen nicht
mit einem Eisensalz vorbehandelt zu werden.
Die Prüfkörper bestanden aus zwei Betonblöcken, die mit 5 χ 5 χ 13 cm Dichtungsmasse A bzw. B verbunden
waren. Sie wurden 4 Tage in Wasser eingetaucht und dann dem Zugrelaxationstest unterworfen, nachdem die
Zugbeanspruchung bis zu einer Dehnung der verbindenden Dichtungsmasse um 50% erhöht worden war. Die
Dichtungsmassen waren selbst nach dem Eintauchen in Wasser mit Bezug auf eir.e lange Zugrelaxationszeit
sehr effektiv. Vergleichstests zeigten daß beide Massen,
langen Zeitspanne aufrecht erhielten, verglichen mit
einer Dichtungsmasse die entweder kein Harz oder ein von Baumharz abgeleitetes Harz enthielt
chen in Wasser geprüft so ergab sich nur ein geringer
Unterschied zwischen ihnen. Darüber hinaus waren sie, wenn die Versuchstemperatur auf -30° C herabgesetzt
urds
scH
Claims (4)
1. P"*^*linEqna "^ ac f Baas
a) eines nicht-oxkfierten Asphalts mit einer Viskosität
zwischen 150 und 350 (g/cm - s) bei 600C und einer Penetration zwischen 190 und
350/0,1 mm bei 25° C,
b) eines Blockpolymeren der allgemeinen Formel
A-B-(-B-A)11,
in der A einen thermoplastischen Polymerblock mit einem mittleren Molekulargewicht zwischen
7500 und 100 000 aus einem monovinylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoff
oder einen 1-Alken und B einen elastomeren Polymerblock mit einem mittleren Molekulargewicht
zwischen 25000 und 1000000 aus
einem konjugierten Dien oder mehr als einem 1-Alken bezeichnet und 0 eine ganze Zahl
zwischen 1 und 5 ist, oder eines hydrierten Derivats davon und
c) eines Mineralöls mit einer Viskosität zwischen 40 und 300 SSU bei M0C
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 20 bis Gew.-% der Komponente a), 15 bis 30 Gew.-%
der Komponente b), 10 bis 40 Gew.-% der Komponente c), die weniger als 50 Gew.-%
aromatische Bestandteile, bestimmt durch Tongelanalyse, aufweist und
d) 10 bis 30Gew.-% eines Cumaron-Inden-Harzes,
eines Terpen-Phenol-Harzes oder eines Gemisches dieser Harze besteht
2. Dichtungsmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mineralöl 15 bis 33 Gew.-%
aromatischer Bestandteile enthält und eine Viskosität zwischen 50 und 275 SSU bei 99" C aufweist
3. Dichtungsmasse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Harzkomponente
d) ein Terpen-Phenol-Harz ohne Säurezahl und Methylolgehalt, mit einem Ring- und Kugel-Erweichungspunkt
zwischen 30 und 700C und einem spezifischen Gewicht im Bereich von 1,0 bis 1,1 ist
4. Verwendung der Massen nach einem der Ansprüche 1 bis 3 zum Abdichten der Fugen von
Betonstraßendecken.
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