[go: up one dir, main page]

DE194792C - - Google Patents

Info

Publication number
DE194792C
DE194792C DENDAT194792D DE194792DA DE194792C DE 194792 C DE194792 C DE 194792C DE NDAT194792 D DENDAT194792 D DE NDAT194792D DE 194792D A DE194792D A DE 194792DA DE 194792 C DE194792 C DE 194792C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
trumpet
valves
arcuate
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT194792D
Other languages
English (en)
Publication of DE194792C publication Critical patent/DE194792C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/10Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKH 94792 -KLASSE 51 c. GRUPPE
Ventiltrompete. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Trompete, bei der die Ventile je eine bogenförmige und . zwei annähernd gerade verlaufende Bohrungen ■ besitzen, welche bei Verstellung des Ventils ein Setzstück einschalten, während in der Normalstellung die bogenförmige Bohrung die Blasrohrteile miteinander verbindet, so daß in jeder Stellung der Ventile der Luftstrom die gleiche Anzahl Umkehrstellen auf ίο seinem Wege in der Trompete zurücklegt.
In der Zeichnung sind verschiedene Äusführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht einer Ausführungsform der Trompete.
Fig. 3 zeigt ein verlängerbares Setzstück in Seitenansicht,
Fig. 4 eines der Kolbenventile der Trompete im Längsschnitt, und
Fig· 5 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform eines Setzstückes.
Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform der Trompete, teilweise im Schnitt, und
Fig. 7 zeigt die einzelnen Teile eines bei dieser Ausführungsform angewendeten Hahnes. Die Trompete besitzt drei in üblicher Weise ausgeführte Setzstücke 10, 11 und 12, die mit den Gehäusen 16, 15 und 17 von Kolbenventilen 19, 18 und 20 verbunden sind. Die Durchgangsöffnungen in .den Ventilkörpern sind derart angeordnet, daß in jeder Stellung der Ventile der Luftstrom die gleiche Anzahl Wendungen zurücklegen muß, wodurch die Reinheit und Klangfarbe der Töne stets unverändert bleiben soll. Das Mundstück 21 führt zu dem zylindrischen Gehäuse 16 des Ventils 19, dessen bogenförmig gestaltete Durchgangsöffnung 24 zu einem den Ventilzylinder 16 mit dem Zylinder 15 des Ventils 18 verbindenden Rohr 25 führt. Das Ventil 18 ist auch mit einer bogenförmigen Bohrung 26 versehen, an welche sich ein in den Zylinder 17 des Ventils 20 führendes Rohr 27 anschließt. Die bogenförmige Durchgangsöffnung des Ventilkörpers 20 führt in das Schallrohr 30 der Trompete.
Wenn sich alle Kolbenventile in der oberen, in Fig. ι gezeigten Stellung befinden, führt der Luftstrom drei Wendungen auf seinem Wege zwischen Mundstück und Schalltrichter aus, und diese Anzahl der Umkehrstellen bleibt auch gleich, wenn die Ventile verschoben werden.
Wenn das Setzstück 10 zur Wirkung gelangen soll, wird das \^entil 19 so weit verschoben, daß die zweite, gerade verlaufende Durchgangsöffnung 31 die Verbindung zwischen dem Mundstück und dem einen Ende des Setzstückes 10 herstellt und -die Durchgangsöffnung 32 das zweite Ende des Setzstückes mit dem Rohr 25 verbindet.
Soll das zweite Setzstück 11 eingeschaltet werden, dann wird das Ventil 18 niedergedrückt, so daß die Durchgangsöffnung 34 des Ventilkörpers die Verbindung des Rohres 25 mit. dem einen Ende des Setzstückes 11 herstellt und die Durchgangsöffnung 35 das zweite Ende des Setzstückes an das Rohr 27 anschließt.
Durch Verschieben des dritten Ventils 20 wird das Setzstück 12 eingeschaltet, da die
Durchgangsöffnungen 37 und 38 die Enden des Setzstückes mit den Rohren 27 und 30 • verbinden. Bei Verschiebung eines oder mehrerer Ventile wird also die Anzahl der Umkehrstellen des Luftstromes auf seinem Wege nicht geändert.
Jeder Ventilkörper trägt einen Ansatz 40, auf dem eine mit einem Tastknopf versehene Stange 39 befestigt ist, und steht unter Einwirkung einer Feder 41, die ihn in seiner oberen Stellung, in welcher das Setzstück ausgeschaltet ist, festhält. Die Böden 42 des zweiten und dritten Ventilzylinders 15 und 17 sind mit den Zylindern gelenkig verbunden und werden durch Federn 43 in ihrer Verschlußstellung gehalten. Nach Öffnen der Zylinderböden können die Federn und Ventilkörper aus den Zylindern herausgezogen werden. Der erste Zylinder 16 besitzt vorteilhaft einen abnehmbaren Deckel, so daß der Ventilkörper von oben her zugänglich ist.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der an dem verschiebbaren Teil des Setzstückes eine Querstange 47 befestigt ist, welche mittels einer Stange 48 mit einer zweiten, an dem festen Teil des Setzstückes angeordneten Querstange 49 verbunden ist. Die Stange 48 besitzt Schraubengewinde und greift in ein mit Muttergewinde versehenes, an der Querstange 49 drehbar befestigtes Rohr 50, durch dessen Verdrehung der Abstand der beiden Querstangen 47, 49 und damit die Länge des Setzstückes nach Belieben geändert werden kann.
Nach der Ausführungsform der Fig. 5 besitzt die an dem verschiebbaren Teil des Setzstückes befestigte Querstange 50' eine mit Muttergewinde versehene Bohrung, in welche eine Schraubenspindel 51 eingreift, die an einer an der Querstange 49 des festen Setzstückteiles drehbar befestigten Stange angeordnet ist. Durch Verdrehen dieser Stange erfolgt die Verstellung des verschiebbaren Setzstückteiles.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Konstruktion der Trompete sitzt das Mundstück verschiebbar an dem Ende des Blasrohres. Mit dem Mundstück 21 ist eine Schraubenspindel 54 gelenkig verbunden, die durch eine Mutter 55 reicht, welche in einem an dem Blasrohr sitzenden Lappen 56 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist, so daß durch Verdrehung der Mutter 55 die Verstellung der Schraubenspindel 54 mit dem Mundstück 21 in bezug auf das Blasrohrende erfolgen kann.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsform der Trompete dargestellt, bei welcher an Stelle der Kolbenventile Drehventile 71, 72 und 73 in Gehäusen 68, 69 und 70 angeordnet sind. Jedes Drehventil besitzt eine bogenförmige Bohrung · und zwei gerade oder annähernd gerade verlaufende Durchgangsöffnungen. Auch in diesem Falle wird durch Verstellung der Ventile die Zahl der Umkehrstellen des Luftstromes nicht geändert, die im vorliegenden Falle fünf beträgt.
Jeder Ventilkörper ist auf einer Vierkantwelle in dem Gehäuse gelagert, welche mittels einer Kurbel 76 und Kurbelstange 81 mit einer verschiebbaren Tasterstange 78 verbunden ist. Die Stangen 78 stehen tinter Wirkung von in Gehäusen 79 gelagerten Schraubenfedern 80, die die Stangen und somit den Ventilkörper in ihre Anfarigsstellung zurückführen. Jedes Ventilgehäuse besteht aus zwei Teilen 82, 83 (Fig. 7), die durch Verschrauben miteinander verbunden sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ventiltrompete, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ventil eine bogenförmige und zwei gerade oder annähernd gerade verlaufende Durchgangskanäle besitzt und daß die letzteren bei Verstellung des Ventils ein Setzstück einschalten, während in der Norfnalstellung die bogenförmige Bohrung des Ventils die Blasrohrteile miteinander verbindet, so daß bei jeder Stellung der Ventile der Luftstrom die gleiche AnzahlUmkehrstellen auf seinem Wege in der Trompete besitzt.
2. Trompete nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden der Ventilgehäuse als Klappdeckel ausgebildet sind, um die Ventile und die auf diese wirkenden Federn herausnehmen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT194792D Active DE194792C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE194792C true DE194792C (de)

Family

ID=457900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT194792D Active DE194792C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE194792C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1750046A1 (de) Einstellbares Schaltventil
DE194792C (de)
DE2756118C2 (de) Thermostatisch gesteuertes Ventil
DE2120840A1 (de) Blasinstrument, insbesondere Baß-Posaune
DE10235895B4 (de) Schön- und Widerdruckmaschine
DE2456878C3 (de) Doppeltwirkender druckmittelbetätigter Stellzylinder mit einer längs- und drehbeweglichen Kolbenstange
DE2336211C3 (de) Einfach wirkender pneumatischer Arbeitszylinder
AT33737B (de) Trompete.
DE4318837C2 (de) Vorrichtung zum Auslösen und Unterbrechen des Wasserlaufs aus einer Wasseraustrittsöffnung
DE279042C (de)
DE273804C (de)
DE2004703C3 (de) Mehrfach-Grenzschalter
DE1272667B (de) Stellventil
DE2552946C3 (de) Mehrwege-Ventil mit Folgesteuerung durch ein Schrittschaltwerk
DE323134C (de) Verstellbarer Schraubenschluessel
DE188322C (de)
DE141456C (de)
DE274113C (de)
DE160505C (de)
DE1901883C (de) Ventil mit Betätigung durch einen Elek tromagneten
DE3921214C2 (de)
DE278553C (de)
DE504575C (de) Einstellbarer Injektor oder Ejektor
DE409391C (de) Sirene mit zwei gegeneinander verstellbaren und mit Schlitzen versehenen Koerpern
DE919750C (de) Mechanik der H-Cis-Triller-Verbindung, insbesondere bei Klarinetten