DE1940719A1 - Lichtempfindliche Halogensilber-Emulsion fuer Farbenphotographie - Google Patents
Lichtempfindliche Halogensilber-Emulsion fuer FarbenphotographieInfo
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Description
46 765
Anmelder: Konishiroku Photo Industry Co., Ltd,
Lichtempfindliche Halogensilber-Emulsion für Parbenphotographie
Die Erfindung bezieht sich auf eine lichtempfindliche Emulsion
für Parbenphotographie, und zwar eine lichtempfindliche
Halogensilber-Emulsion für Parbenphotographie, die eine neue Verbindung als geschützten Kuppler enthält.
Es sind für diese Zwecke zahlreiche Verbindungen als geschützte
Kuppler vorgeschlagen worden. Die bekannten Verbindungen
weisen jedoch gewöhnlich bestimmte Nachteile auf. Insbesondere ist wenig bekannt hinsichtlich einer geschützten
Kupplungsverbindung, die mit einem vertretbar geringen Aufwand in ausreichend hoher Reinheit hergestellt werden könnte.
Bekannt ist beispielsweise eine Kupplungsverbindung der Formel "
—NHCOCH - 0
0A
0A
die in der amerikanischen Patentschrift 2 801 171 beschrieben
ist. Wenngleich diese Verbindung eine vorteilhaft gute Löslichkeit in hochsiedenden Lösungsmitteln aufweist, muß
man bei ihrer Herstellung ein sehr teures Ausgangsmaterial
einsetzen, und außerdem ist die Verbindung nur schwierig zu reinigen.
009809/1529
Eine weitere Kupplungsverbindung der Formel OH
ist aus der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2835/1964 bekannt. Auch diese wei-fcst eine gute Löslichkeit
in hochsiedenden Lösungsmitteln auf. Jedoch läßt sie sich nur sehr aufwendig .herstellen, weil ihr oleophiler
Anteil ausgehend von teurem Ausgangsmaterial über mehrere Verfahrensstufen hergestellt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine !Lichtempfindliche
Emulsion für Parbenphotographie zu schaffen, die die zuvor beschriebenen Nachteile nicht aufweist und die eine
Kupplungsverbindung enthält, die, verglichen mit bekannten üblichen Kupplungsverbindungen, verbesserte photographische
Eigenschaften hat und die sich in hoher Reinheit mittels wenig aufwendiger Verfahren zu geringen Kosten herstellen
läßt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine lichtempfindliche Halogensilber-Emulsion für Parbenphotographie der eingangs
beschriebenen Art, die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß darin als geschützter Kuppler eine Verbindung
der allgemeinen Formel
B - (X)n . - NHCO - (CH),, - COOR0
v q-1 t η 2
Rl
enthalten ist, in welcher
B einen kupplungsfähigen Rest darstellt,
B einen kupplungsfähigen Rest darstellt,
nR, für η Wasserstoffatome oder höchstens einen an dem endständigen C-Atom der Alkylen-Kette ansitzenden aliphatischen
C1 bis Ch-Kohlenwasserstoff-Rest und (n-1) Wasserstoffatome
steht,
einen aliphatischen C„ bis C^-Kohlenwasserstoff-Rest
bedeutet,
009009/152$
X eine zur Herstellung der Bindung zwischen dem kupplungsfähigen
Rest und einer Acylaminogruppe befähigte Gruppe ist,
η für 2 oder 5 und
$ für 1 oder 2 stehen. .
Die erfindungsgemäöe lichtempfindliche Halogensilber-Emulsion
für Farbenphotographie hat den Vorteil, daß sie, nachdem
sie als Schicht aufgetragen worden ist, einen stabilen Film bildet, der frei bleibt tion Kristallisation des darin
enthaltenen Kupplers. Die in der erfindungsgemäßeh Emulsion
vorhandenen Kupplungsverbindungen weisen die folgenden Vorteile auf:
1. Man kann sie in einfacher und wirtschaftlicher Weise,'
ausgehend von auf dem Markt leicht erhältlichen langkettigen
Alkoholen herstellen,
2. sie weisen gute Löslichkeiten in Dibutylphthalat, Trikresylphosphat
oder dergleichen hochsiedenden Lösungsmitteln auf, so daß eine hochkonzentrierte, stabile
Kuppler-Dispersion erhältlich ist und die Möglichkeit
besteht, die für die Kupplungsverbindung erforderliehen
Mengen an Lösungsmittel zu reduzieren, und
3. infolge ihres niedrigen Schmelzpunktes zeigen sie kei-
* ne Neigung, aus der Emulsion oder einem Überzug, in denen
sie vorhanden sind, aüszukristallisieren.
Diese Kupplungsverbindungen sind besonders brauchbar als geschützte Kuppler bei der Farbenphotographie, und sie
lassen sich in folgender Weise synthetisieren.
Es werden ein langkettiger Alkohol und ein Anhydrid einer
zweibasischen Carbonsäure (z.B. Bernsteinsäureanhydrid
oder QIutarsäureanhydrid) miteinander zur Reaktion gebracht,
so daß ein Monoalkylester einer zweibasischen Carbonsäure
gebildet wird, und dieser wird dann mit Thionylchlorid umgesetzt. Das so erhaltene Säureehlorid wird mit einer eine
009809/152 5
Aminogruppe aufweisenden Kupplungs-Verbindung kondensiert,
und dabei erhält man die gewünschte Kupplungs-Verbindung. Das zuvor beschriebene Verfahren kann durch die folgenden
chemischen Formeln veranschaulicht werden.
R1 - CH - CO v
I \ p
^5 ° " 00σ - (σΗ^η - C00H
^5 ° " 00σ - (σΗ^η - C00H
CH2-CO
SOCIo. H0W - (X) , - B
- 000 - (CH)n - COCl —-2 :—ä=±
R2 -r.'00C - (CH)n - COHN - (X)4-1 - B
In den vorstehenden Formeln haben R,, Rp, B, X, η und q die zuvor angegebene Beduetung, und ρ steht für 1 oder ,2.
In der allgemeinen Formel; durch die erfindungsgemäßen
Kupplungsverbindungen wiedergegeben werden, bedeutet der kupplungsfähige Rest (B) eine Gruppe einer phenolisches
Hydroxyd tragenden Verbindung (wie beispielsweise Phenol, Naphthol und dergleichen) oder deren Derivat oder eine
aktives Methylen tragende Verbindung ( wie beispielsweise Pyrazolon, Indazolon, Acylacetanilid, und dergleichen)
oder deren Derivate. Weiterhin kann die Gruppe X für
OXl,9 80 9/ T S 2
irgendeine beliebige Gruppe stehen, die die Fähigkeit hat,
den kupplurigsfähigen Rest mit einer Acylaminogruppe zu verknüpfen, und solche Gruppen sind beispielsweise eine Iminogruppe
oder ein Rest eines eine Iminogruppe tragenden Alkylen-
oder Arylen-Derivats, -
Typische Beispiele für für die erfindungsgemäße Emulsion brauchbare Kupplungsverbindungen sind nachstehend aufgeführt,
ohne daß damit eine Begrenzung zum Ausdruck gebracht werden soll.
Cl (2)
(3) i V-NHCO- CH - CO
OCH3 ·01
(4) ' ( \— ,NHCO - CH - CO
OCOCH3
ölMöt/ifii
(5)
- 6-
CH2 - C
ο = σ
\„/
CH.
(6)
O=C
- σ - Mco
Cl
(7)
CH0-C- MCO
I 2 Il c sr
(8)
cn
CH.
CHp-C- M
0 = C N
οι
Cl IJHCOCH2CH2COOc12H25
(9)
CH9 - C - NHCO I ά 1
O=C N
Cl
NHCOCH-Ch2COOC CH,
O=C
-- C - NHCO
Il
Cl
NHCOCH2Ch-COOC1
- CH,
(10)
CHp - O - NHCQ-£ \— NHCOCHCH0COOc0H, rj
I
O = C
Ii N O4H9
COOC2H5
CH0-C-
*2 Ιο = C N
-^"V-NHCOCH2CHCOOc8H17
4H9
COOC2H5
0 098 09/Ί
- 8 (11) . CH2-CJ - NHCO —\_J
0 =
σ ν
(12) CH3O
N=N-CH - C-NH
I II O=C N
Cl
Cl
H3CO"£"*>- N=N-CH - C - NH
I Π
.:': O=C N
Cl
OH
CH,
JkJ
Cl
009609/1^3
OH
COHHCH2CH2MCo (CH2) 2-
CONHOiLCH,
.-TVi
, -IECOOH2Oh2OOOO13H35
OH
COIIHCH2Ch2NHCO (CH2) ^-COOCH5CH-C4H9
C2H5
Typische Synthesemethoden für diese Kupplungsverbindungen werden nachstehend besehrieben.
105 g Bernsteinsäureanhydrid wurden auf einem Ölbad erhitzt,
zu der resultierenden Schmelze werden I87 g n-Dodecylalkohol
hinzugegeben, und das Gemisch wurde 3 Stunden lang bei
22ö-125°C gerührt. Nach dem Abkühlen wurde die festgewordene
Masse aus Hexan umkristallisiert. Man erhält bei 44,5 bis 45*5°C schmelzenden Bernsteinsäuremono-n-dodecylester.
l45 g dieses Esters wurden mit l40 g Thionylchlorid vermischt,
und man ließ das Gemisch über Nacht stehen. Das Thionylchlorid wurde durch Destillation unter vermindertem
Druck entfernt. Die verbleibende Masse, Bernsteinsäuremono-
-n-dodecylesterchlorid, wurde anschließend 4er Acylation
unterworfen.
00980971523
28,0 g ct-(3-Aminobenzoyl)-2-methoxyacetanilid und 40,0 g
des wie zuvor beschrieben gewonnenen Chlorids wurden zu
dem Gemisch aus 500 ml Eisessig und 9*0 g wasserfreiem
Natriumacetat hinzugegeben. Das Gemisch wurde 2 Stunden lang auf einem Wasserbad erhitzt und dann in Wasser eingegossen. Die sich bildende Ausfällung wurde ".abfiltriert,
mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Das Rohprodukt wurde aus einem Lösungsmittelgemisch aus Benzol und Hexan
umkristallisiert, und dabei wurde die vorstehend unter (I)
P wiedergegebene Kupplungsverbindung als weißes Pulver, das bei 103 - 104°C schmolz, gewonnen. Die Ausbeute betrug
4 0,0 g (74$ der Theorie). Die Elementar analyse zeigte folgendes
Ergebnis:
Berechnet! 5,07 %
Gefunden: 4,78 %
In der gleichen Weise wie zuvor beschrieben können die zuvor unter (2), (3) und (4) angegebenen Kupplungsverbindungen
erhalten werden.
Analyse auf Stickstoff
Kupplungs- Schmelzpunkt
verbindung (
Ql
...'-. berechnet gefunden
Nr. (2) 92-93 5,22 5,32 '
Nr. (3) öl 4,77 5,25
Nr. (4) 61-62 4,59 4,:8ö
39,8 g l-(2,4,6-Trichlorphenyl)-3-(3-aminobenzamido)-5-pyrazolon
wurde in dem Gemisch aus. 200 ml Acetonitril und 4o ml Pyridin suspendiert, und zu der Suspension wurden
42,0 g Bernsteinsäuremono-n-dodecylesterchlorid hinzugefügt, und danach wurde eine Stunde lang gekocht. Anschliessend
wurde diese Suspension zu Wasser hinzugegeben, und
009809/1529
- 11 - : ■:.
das sich abscheidende öl wurde mit Äthylacetat extrahiert.
Der Extrakt wurde mit Wasser gewaschen» getrocknet und dann das Lösungsmittelabgezogen. Das verbleibende öl wurde in
Methylalkohol gelöst, und die.resultierende Lösung wurde
durch Ionenaustauscher-Säulen geschickt, die einzeln mit
•AmberllteCG 120 und Amberlite CO 400 der Firma Röhrt ft
Haas Co., U.S.A., gefüllt waren. Aus der behandelten Lösung wurde das Lösungsmittel abdestilliert, und die verbleibende Masse wurde aus einem Mischlösungsmittel aus
Benzol und Hexan umkristallisiert. Es wurde ein fahlgelbes,
bei 77-78°C schmelzendes Pulver erhalten. Dieses war die zuvor unter (6) aufgeführte Kupplungsverbindung.
Die Ausbeute betrug 39 g (595ί der Theorie).
Das zuvor beschriebene Verfahren wurde in im wesentlichen
gleicher Art wiederholt, und dabei wurden die zuvor unter
(5) bis (11) und (15) bis (l6) angegebenen Kupplungsverbindungen erhalten.
Analyse auf Stickstoff
Kupplungs | (5) | Schmelzpunkt | berechnet | gefunden |
verbindung: | ' (6) | (0C) | 8,30 | 8,15 |
Nr. | (7) | 51^52 . | 8,17 | |
Nr. | (8) | 77-78 | 8,96 | 8,70 |
Nr. | (9) | 85-87 | 8,33 | 8,20 |
Nr. | (XO) | 132-133 | 9,16 | 8,92 |
Nr. | (11) | 65-68 | 8,83 | 9,09 |
Nr. | (15) | 182-183 | 7,88 | 7,86 |
Nr. | (16) | 156-157 | 3,37 | 3,3* .---"■ |
Nr. | 61-64 | 4,27 | 4,29 | |
Nr. | 152-155 | |||
00 9 809/152
: ■ ' '■ - - '■■■ - 12 - ; :
22,9 g 2-Amino-4,6-dichlor-5-methylphenol-Hydrochlorid
wurden mit 550 ml Aceton und 25,0 g Diäthylanilin gemischt. Das resultierende Gemisch wurde zu 40,0 g Bernsteinsäuremono-n-dodecylesterchlorid
hinzugegeben, und dann wurde eine Stunde lang gerührt und anschließend eine Stunde lang
gekocht. Das Reaktionsgemisch wurde filtriert und das FiI-trat
wurde konzentriert. Dann wurde das verbleibende Ol zu einem Gemisch aus konz. HCl und Wasser hinzugegeben.
I Die verfestigte ölige Masse wurde abfiltriert, mit Wasser
gewaschen, getrocknet und dann aus Acetonitril umkristallisiert, wobei 30,0 g (Ausbeute 65#) eines weißen, bei 72 740C
schmelzenden Pulvers erhalten wurden. Das Produkt war die unter (l4) aufgeführte Kupplungsverbindung. Die Analyse
auf Stickstoff ergab folgende Wertei
Berechnet: 3,04 $
.Gefunden:* 3,19 %
Es wurden 3,6 g p-Anisidln, 40,0 ml Wasser, 10,0 ml kon-"
zentrierte Chlorwasserstoffsäure und 2,4 g Natriumnitrit
" miteinander zur Reaktion gebracht, und dann wurden 80 ml
Äthylalkohol hinzugegeben.
Die so gewonnene diazotierte Lösung wurde bei 5 - 10°C'
zu einer Lösung aus 12,8 g der Kupplungsverbindung (8) in 128 ml Pyridin zugegeben. Das resultierende Gemisch
wurde 3 Stunden lang gerührt und dann mit 300 ml Wasser verdünnt, dazu wurden 128 ml konzentrierte Chlorwasserst
off säure zugegeben und die sich abscheidende Ausfällung
wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen, getrocknet und anschließend aus Ligroin umkristallisiert. Dabei wurden
009809/1S^ 9
11,6 g (Ausbeute 85%) eines orangefarbenen, bei 106-1O7°G
schmelzenden Pulvers gewonnen. Dieses Produkt war die zuvor unter (13) aufgeführte Kupplungsverbindung.
Es wurde die zuvor beschriebene Verfahrensweise in der gleichen Art wiederholt, jedoch wurde anstelle der Kupplungsverbindung
(8) l-(2,4,6-Trichlorphenyl)-j5~Z~4- (ß-do- "
decyloxyearbonyläthylcärbamyl)-anilino_7-5-Pyrazolon verwendet,
und es wurde die unter (12) aufgeführte Kupplungsverbindung gewonnen.
Weiterhin wurde bei Wiederholung der zuvor beschriebenen Verfahrensweise in der gleichen Art jedoch unter Verwendung
von diazotierten! O-Aminoacetophenon und der Kupplungsverbindung
(15) anstelle von diazotierten! p-Anisidin und der Kupplungsverbindung (8) die unter (17) aufgeführte
Kupplungsverbindung gewonnen.
Die Schmelzpunkte und die bei der Analyse auf Stickstoff ermittelten
Werte dieser Kupplungsverbindungen sind nachstehend veranschaulicht.
Analyse auf Stickstoff ■■<*).'
Kupplungs- Schmelzpunkt
verbindung ( C) berechnet gefunden
Nr. (13) 106-107 10,42 10,26
Nr. (12) 85-87 10,88 10,70
Nr. (17) 126-127 9,68 9,41
Für die Zubereitung einer lichtempfindlichen Emulsion für Parbenpho'tographie gemäß der Erfindung' kann eine beliebige
der wie zuvor beschrieben hergestellten Kupplungsverbindungen
in einem hochsiedenden Lösungsmittel (Siedepunkt 1750C oder höher), wie beispielsweise Trikresylphosphat,
Dibutylphthalat oder dergleichen, oder in einem niedrigsiedenden Lösungsmittel, wie beispielsweise Butylacetat,
Bütylpropionat oder dergleichen* oder in einem Gemisch
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- l4 -
dieser beiden Arten gelöst werden. Die so zubereitete Lösung kann mit einer wässrigen gelatinösen Lösung, die ein
oberflächenaktives Mittel enthält, gemischt werden.
Anschließend wird die so gewonnene Kuppler-Dispersion mittels
eines hochtourigen Rotationsmischers oder einer Kolloidmühle emulgiert und dann direkt einer lichtempfindlichen
Halogensüber-Emulsion beigegeben* die auf eine geeignete
Trägerunterlage (beigielsweise Filmfolie, Barytpapier, oder ψ dergleichen) als Schicht aufgetragen und anschließend getrocknet
wird, um die Hauptmenge an niedrigsiedendem Lösungsmittel zu entfernen. Alternativ läßt man die emulgierte Kuppler-Dispersion
fest werden und extrudiert zu nudeiförmigen Stückchen, die anschließend einer Wasserwäsche oder einer ähnlichen
Verfahrensmaßnahme unterzogen werden, um das niedrigsiedende
Lösungsmittel zu entfernen. Danach wird das Produkt einer lichtempfindlichen Halogensilber-Emulsion zugegeben,
und diese wiederum wird als Schicht auf eine Trägerunterlage
aufgetragen und getrocknet, worauf ein lichtempfindliches Halogensilber-Photomaterial erhalten wird. Es versteht sich,
daß die wie zuvor beschriebeiie Art des Einbringens der Kupp-.
lungsverbindung in eine lichtempfindliche photographische
"■ Emulsion lediglich als Beispiel dient und den Schutzumfang,,.
der Erfindung in keiner Weise begrenzt.
Die bevorzugte Menge, in der die Kupplungsverbindung im
Verhältnis zu der photographischen Emulsion eingesetzt wird, beträgt gewöhnlich 10-100 g je Mol an Halogensilber.
Dies ist jedoch nicht erfindungswesentlich; je nach Ver-
; Wendungszweck des fertigen Produktes kann die Menge variieren. Die lichtempfindliche Halogensilber-Emulsion kann
irgendein beliebiges Silbersalz, beispielsweise Silberchlorid, Silberjodid oder Silberchlorjodid enthalten.
Außerdem kann die Emulsion irgendein Sensibilisierungsmittel,
beispielsweise Schwefel-Sensibilisator, Polyalkylenoxyd-Sensibilisierungsmittel,
Sensibilisierungsmittel auf Basis
009809/1529 .
von Edelmetall oder dergleichen enthalten. Es können auch
andere photographische Zusätze in der photographischen Emulsion
vorhanden sein, wie beispielsweise Mittel zur Verhinderung eines Grauschleiers, Stabilisierungsmittel, FleclBenverhinderungsmittel,
Mittel gegen Überbelichtung, Mittel zur Förderung der Schichtbildung und dergleichen. Bekannte optische Sensibilisatoren, wie beispielsweise Cyanln-Parbstoffe,
Merocyanin-FarbstOffe und dergleichen können ebenfalls enthalten sein.
Ein lichtempfindliches Halogensilber-Material für die
Farbenphotographie, das unter Verwendung der zuvor beschriebenen
lichtempfindlichen Halogensilber-Emulsion für die Farbenphotographie gewonnen worden ist, kann der Einwirkung von aktiriischer Strahlung (α-Strahlen, ß-Strahlen,
Röntgenstrahlen, sichtbarem Licht, Infrarot-Strahlen und
dergleichen) ausgesetzt und dann mit einem flüssigen Entwickler behandelt werden, der eine Verbindung vom p-Phenylendiamin-Typ
enthält. Das resultierende entwickelte Bild wird gebleicht und fixiert, und dabei wird ein hoch transparentes Farbstoffbild mit guten Spektral-Absorptions-Sigenschaften
gewonnen.
Typische Verbindungen vom p-Phenylendiarain-Typ, die der
flüssige Entwickler als in der Hauptsache wirksames Ingrediens
enthält, sind die Sulfate, Sulfite und Hydrochloride
von N, N-Diäthyl-p-phenylendiamin, N-Äthyl-N-ß-methansulfonamidoäthyl-3-methyl-4-aminoanllin,
N-Äthyl-N-hydroxyäthyl- -p-phenylendiarain, N-Äthyl-N-hydroxyäthyl-2-methyl-p-phenylendiamin,
NiN-Diäthyl-a-methyl-p-phenylendiamin, und dergleichen.
Nachstehend sind in Tabelle I die Schmelzpunkte der in den
erfindungsgemäßen Emulsionen vorhandenen Kupplungsverbindungen
vergleichen mit denjenigen bekannter Kupplungsverbindungen, die ähnliche Struktur haben.
00 9 809/1 52 9
CTI CO
Kupplungsverbindung Kuppler (I)
Tabelle I
Struktur
C12H25C00CH2CH2C0NH
Kuppler gemSS der amerikanischen Patente chrift 2,8t5*P57
Kuppler (6)
OCH2CONH
CH0-C- HHCO
C2 !I
O=C N
Cl
OCBL v-5
oc:
COCH^COHH
OCH2
103 -, 104
126 - 127
77 - 78
940719
. . OOι.
t CM
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09809/152
Die vorstehenden Daten lassen deutlich erkennen, daß die
in den erfindungsgemäoeri Emulsionen enthaltenen Kuppler
beachtenswert niedrigere Schmelzpunkte aufweisen als die Üblicherwelse benutzten, bekannten Kuppler.
Weiterhin sind in Tabelle ZI einige Testergebnisse veranschaulicht,
die die hohe- Löslichkeit der in den erfindungsgemäßen
Emulsionen vorhandenen Kuppler demonstrieren. Der IiÖsiichfceitsgrad ist angegeben als die Menge
* art ^ibutylpHthalat (ml), die erforderlich ist, um I4O g
des betreffenden Kupplers bei 60°C zu lösen.
98 09/152
' Tabelle II
Kupplungsverbindung
Struktur Menge an
Dibutylphtnalat (ml)
Dibutylphtnalat (ml)
Kuppler (1)
COCH2CONH
5.0
Kuppler gemäß tCcH-v
der amerikanischen Patentschrift
OCH2CONH
GOCH2CONH
7.5
Kuppler (6) CH2^c-HHCO
I H
O = C N
Cl
Cl
Cl 1.5
CV
O-
Il
O
>Γ"
S I. MS
IsI
M1U (D
00980971529
Die vorstehenden Daten lassen deutlich erkennen, daß die
in den erfindungsgeraäßen Emulsionen vorhandenen Kuppler
hinsichtlich der Löslichkeit in hochsiedenden Lösungsmitteln den üblichen und bekannten Kupplungsverbindungen
überlegen sind, und dies bestätigt, daß die erfindungsgemäß
eingesetzten Kuppler als geschützte Kuppler für die
Farbenphotographie besonders brauchbar sind. .
Man kann sich infolgedessen erklären, daß eine lichtempfindliche
Halogensilber-Emulsion für die Farbenphotographie gemäß der Erfindung, die einen Kuppler der oben angegebenen
allgemeinen Formel enthält, keiner Kristallisation des Kupplers unterliegt, und dies führt zu dem Ergebnis, daß
eine solche Emulsion hervorragende Farbstoffbilder mit
guten SpektralwAbsorptions-ligenschaften und guter Transparenz
gibt, was dadurch bedingt ist, daß regellose Spektral- Absorption nicht existiert.
In den nachfolgenden Beispielen, die jedoch nicht als Begrenzung
des Schutzumfangs der Erfindung zu verstehen sind,
wird die Erfindung noch näher erläutert.
20 g der zuvor unter (1) aufgeführten Kupplungsverbindung
wurden bei 6O0C in dem Gemisch aus 20 ml Dibutylphthalat
und 60 ml Butylacetat gelöst. Die resultierende klare Lösung wurde mit 10 ml einer wässrigen Lösung aus 1O# Alkenol
B (Alkylnaphthalinsulfonat, hergestellt und in den Handel
gebracht von der Firma Du Pont, U.S.A.) und 200 ml einer wässrigen Lösung mit 5 % Gelatine vermischt. Das Gemisch
wurde mittels einer Kolloidmühle behandelt.
■■..'■■ - 22 - .;■:■.
Die so gewonnene Kuppler-Dispersion wurde zu 1 kg einer
hochleistungsfähigen Gelatirio-Jodbromidsilber-Emulslon gegeben, die ihrerseits auf eine Folienunterlage aufgestrichen
und getrocknet wurde. Es wurde ein lichtempfindlicher photographischer Film mit einer stabilen lichtempfindlichen
Schicht erhalten.
Dieser photographische Film wurde in üblicher Weise belichtet
unddann 10 Minuten "lang bei 200C mit einem flüssigen
Entwickler folgender Zusammensetzung behandelt: ^,N-Diäthyl-p-phenylendiamin-Hydrochlorid 2,5 g
Wasserfreies Natriumsulfit 2,0 g
Natriumcarbonat-Monohydrat 82,0 g
Kaliumbromid ♦ 2,0 g
Wasser, zum Auffüllen bis auf 1000 ml .
Der behandelte Film wurde dann mit einer Unterbrecherund einer Fixierlösung behandelt, 10-15 Minuten lang mit
Wasser gewaschen und dann 5 Minuten lang mit einer Bleichlösung der folgenden Zusammensetzung behandelt:
Kaliumferricyanid 100 g
Kaliumbromid 50 g
Wasser, zum Auffüllen bis auf 1000 ml .
Der Film wurde 5 Minuten lang mit Wasser gewaschen und dann 5 Minuten lang mit einer Fixierlösung aus 250 g
Natriumthiosulfat in 1000 ml Wasser behandelt. Anschließend
wurde 20-25 Minuten lang mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Es wurde ein glänzendes,
gelbes Farbstoffbild mit Absorptionsmaximum bei 440 mλχ
erhalten.
Es wurde in der gleichen Weise wie zuvor beschrieben gearbeitet,
jedoch wurden anstelle der Kupplungsverbindung (1) der Kuppler (6) bzw. der Kuppler (15) verwendet. Klare
Magenta- oder Cyän-Farbstoffbilder mit einem Absorptionsmaximum bei 540 m/U bzw. 670 mλχ konnten dabei erhalten
werden. 0 09809/15 29
10 g des zuvor unter (2) aufgeführten Kupplers wurden bei
500C in 10 ml Trikresylphosphat und 30 ml Bütylacetat gelöst.
Die resultierende klare Lösung wurde mit 5 nil einer
wässrigen Lösung von 10$ Alkenol B und 800 ml einer
wässrigen Lösung mit 5 % Gelatine vermischt. Das resultierende
Gemisch wurde in einer Kolloidmühle behandelt.
Die so erhaltene Kuppler-Dispersion wurde zu 500 g einer
lichtempfindlichen OeIatino-Jodbromidsilber-Emulsion zugegeben» mit der ein Filmsubstrat beschichtet wurde. Anschließend
wurde getrocknet.
Der so gewonnene photographische» lichtempfindlicheHalogens!
lber-FiIm wurde belichtet und dann bei 200C 10 Minuten
lang mit einem flüssigen Entwickler folgender Zusammensetzung behandelt:
Methol 3,0g
Wasserfreies Natriumsulfit 60,0 g Hydrochinon 6,0 g
'""'trasserfr^Iea'!Natriumcarbonat 50,0 g
Kaliumbromid 1,0 g
Wasser, zum Auffüllen bis auf 1000 ml .
Nach Unterbrechen, Filmhärten und Wasserwäsche in üblicher
Welse wurde der Film ein zweites Mal belichtet und
dann bei 200C 10 Minuten lang mit einem flüssigen Entwickler
folgender Zusammensetzung behandeltt
Ν,Ν-Diäthyl-p-phenylendiamin-
Hydrochlorid 5»Qj&
Wasserfreies Natriumsulfit J1Og
Natriumcarbonat (Monohydrat) 82,0g Kaliumbromid 1,0 g
Wasser, zum Auffüllen bis auf 1000 ml*
0098.09/1 52
Der Film würde anschließend mit Unterbrecherlösung und
Fixierlösung behandelt, mit Wasser gewaschen und in der
üblichen Weise gebleicht und dann unter fließendem Wasser 20 Minuten lang gewässert und getrocknet. Es wurde
ein gelbes positives Farbbild gewonnen, das gute Transparenz
hatte und ein Absorptionsmaximum bei 445 πΐ/U aufwies.
In praktisch der gleichen Verfahrensweise wie zuvor beschrieben,
jedoch unter Verwendung der unter (8) bzw. (l6) zuvor angegebenen Kupplungsνerbindungen anstelle des Kupplers
(2), konnten klare Magenta- oder Cyan-Farbbilder mit einem Absorptionsmaximum bei 535 m/U bzw. 680 m yu
erhalten werden.
10 g der zuvor unter (14) angegebenen Kupplungsverbindung wurden bei 500C in 20 ml Dibutylphthalat gelöst. Die resultierende
klare Lösung wurde mit 5 ml einer wässrigen !Obigen Alkanol B-Lösung und 200 ml einer wässrigen 5#igen
Gelatine-Lösung vermischt. Das resultierende Gemisch wurde mehrmals durch eine Kolloidmühle geschickt.
Die so gewonnene Kuppler-Dispersion wurde zu 500 g einer
lichtempfindlichen Gelatlno-Chlorbromidsilber-Emulsion
gegeben, und diese wurde als Beschichtung auf ein Baryta-Papier aufgebracht und getrocknet.
gegeben, und diese wurde als Beschichtung auf ein Baryta-Papier aufgebracht und getrocknet.
Der in dieser Weise hergestellte photographische, lichtempfindliche
Halogensilber-Film wurde nach Belichten bei 2O0C 10 Minuten lang in einem Entwicklerbad folgender Zusammensetzung
behandelt:
009809/i 52 9
- ■ -.25 -■■.-' -...-.■■
N-Äthyl-N-hydroxyäthyl-p-phenylendiamin-Hydrochlorid
2,5 g
Wasserfreies Natriumsulfit 2,0 g
Hydroxylamin-Hydrochlorid 1,6 g
Natriumcarbonat (Monohydrat) 82,0 g
Kaliumbromid 2,0g
Wasser* zum Auffüllen bis auf 1000 ml .
Der Film wurde dann in einem Unterbrecherbad, bestehend
aus 10 ml Eisessig, 3,0 g Natriumhydroxyd und 1000 ml Wasser, getaucht und sofort danach in einem ein FiImhärturtgsmittel
enthaltenden Fixierbad Λ Minuten lang getaucht. Nach 10 Minuten langem Waschen in Wasser
wurde der Film bei 20 C 8 Minuten lang in einem Bleichbad folgender Zusammensetzung behandelt:
Äthylendiamintetraessigsäure-
Dlnatriumsalz kOg
Ferrichlorid JO g
Natriumcarbonat (Mortohydrat) 20 g
Kaliumbromid " . ' 30g
Natriumthiosulfat 200 g
Wasser, zum Auffüllen bis auf 1000 ml .
Nachdem 20 Minuten lang mit Wasser gewaschen worden war,
wurde der Film 2 Minuten lang in einem Stabilisierungs^
bad getaucht und dann getrocknet. Es wurde ein Cyan-Farbstoffbild
mit guter Lichtfestigleeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit
gewonnen, das ein Absorptionsmaximum bei 680 nyu hatte. .
2,0 g der zuvor unter (13) angegebenen Kupplungsverbindung wurden bei 600C iri 2 ml Dibutylphthalat und 6 ml
Butylacetat gelöst. Die resultierende klare Lösung wurde
00 98097 152
mit 1 ml einer wässrigen 1 Obigen Alkanol B - Lösung und
20 ml einer wässrigen 5#igen Gelatine-Lösung vermischt.
Die so gewonnene Kuppler-Dispersion wurde zu 100 g einer
hochleistungsfähigen photographischen lichtempfindlichen Gelatino-Jodbromidsilber-Emulsion hinzugegeben, die ihrerseits als Beschichtung auf eine Filmunterlage aufgebracht
und getrocknet wurde.
Nachdem in üblicher Weise belichtet worden war, wurde
der photographische lichtempfindliche Film mit einem
Farb-Entwiekler, wie in Beispiel 1 angegeben, behandelt.
Es wurde ein gelbes positives Farbbild mit einem Absorptionsmaximum bei 440 m/u und ein Magenta-FarbbiId mit einem
Absorptionsmaximum bei 54Ό m/U erhalten.
In praktisch der gleichen Verfahrensweise wie zuvor beschrieben
wurde unter Verwendung der unter (17) vorstehend aufgezeigten Kupplungsverbindung anstelle des Kupplers
(13) gearbeitet, und dabei wurden rote positive Farbbilder mit einem Absorptionsmaximum bei 520 m Ai und Cyan-Farbstoffbilder
mit einem Absorptionsmaximum bei 670 m Ai
gewonnen.
5,0 g der zuvor unter (15) angegebenen Kupplungsverbindung warden bei 600C in 5,0 ml Dibutylphthalat und 15 ml
Butylacetat gelöst. Die resultierende klare Lösung wurde mit 2,5 nil einer wässrigen lOjfigen Alkanol B-Lösung und
50 ml einer wässrigen 5$igen Gelatine-Lösung vermischt.
Das Gemisch wurde mittels einer Kolloidmühle behandelt.
Die so gewonnene Kuppler-Dispersion wurde zu 500 g einer
photographischen lichtempfindlichen Chlorsilber-Emulsion,
00980 9/1529
die im Wellenbereich von Rotlicht sensibilisiert war, zugegeben.
Mit dieser Emulsion wurde eine Filmunterlage beschichtet, und dann wurde getrocknet.
Getrennt wurden 5.0 g der unter (1) angegebenen Kupplunge- '
verbindung gelöst und mit einer Gelatinelösung in der gleichen Weise wie. vorstehend beschrieben unter Bildung einer
Dispersion vermischt. Die Dispersion wurde zu 500 g einer
Silberbromid-Emulsion gegeben, die dann auf die vorerwähnte Beschichtung auf den Filmträger aufgetragen wurde, um einen
lichtempfindlichen farbfotografischen .Film herzustellen.
Der so hergestellte lichtempfindliche fotografische film
wurde mit Röntgenstrahlen in der üblichen Weise belichtet,
und dann, wurde bei 2O0G 10Minuten lang mit einem Entwickler,
..""".■ .. - . --■■■'""". · ι
wie er in Beispiel 1 verwendet wurde,, behandelt. Nach Unterbrechen,
Filmhärten und Waschen mit Wasser in üblicher Weise ' wurde der behandelte Film ein zweites Mal mit gelbem Licht
(Belichtungszeit 30 Sekunden, wobei ein Agfa-Reprocolor-Separation-Filter
verwendet wurde) belichtet und anschließend bei 20 0O 10 Minuten lan^ mit dem gleichen Entwickler wie oben
angegeben behandelt. Unterbrechen, Fixieren, Bleichen, Waschen mit Wasser und Trocknen wurden wie üblich durchgeführt.
Es wurde ein klares gelbes Farbstoffbild auf blauem Hinter-
grund erhalten.
5,0 g; "der'unter (d)■■angegebenen Kupplungsverbindung wurden
bei 60 0C in-der' Mischung aus 5,0 ml Dibutylphthalat und
15 ml Bütylaoetaf gelöst. Die resultierende klare Lösung
wuafrde mit 2,5 ml einer wäßrigen iOxigen Alkenol B-Iösung ./
und 50 ml einer wäßrigen 5#igen Gelatine-Ijösung yermischt^
Das resultierende Gemisch wurde in einer Kolloidmühle behandelt.
' - .
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194071S
- 28 - ■ · · γ-
Die bo erhaltene Kuppler«4)iepersion wurde zu 500 g einer
hooh leistungsfähigen fotografischen lichtempfindlichen Jodbromidsilber-Emulsion gegeben» und mit dieser wurde eine
JFilmunt erläge beschichtet, und anschließend wurde getrocknet,
wobei ein fotografischer, lichtempfindlicher Halogensilber-Film erhalten wurde. · .
Gesondert wurde auf einem Öellulosetriacetat-Iilm eine Gelatine-Schicht mit einer Stärke von etwa 5/u im Trookenzustand aufgebracht. Auf diese Schicht wurde eine mit Tritium
gekennzeichnete Thymidin-üösung in einer Menge von 10/u.c.
(Mikro-Zählung) je Quadratesntimeter aufgetüpfelt. Danach
wurde das !Tüpfeln untei Verwendung einer doppelten Verdünnung dieser Lösung wiederholt* Bei Wiederholung dieser Methode ließ sich eine 8tandard-Tritium-8tralilunge<iuelle mit -Bereichen abgestufter Radioaktivität in geometrischer Progression in jeweils gleichem Verhältnis Von 2 herstellen«
Die Gelatine-Schicht dieser Strahlungsquelle wurde in Kontakt gebracht mit der licnieinplSidliohen Schicht dee llohteapfindlichen fotografiechen Filiii, und das resultierende
zusammengesetzte Gebilde liels ojui 15 Stunden laaj.4n einek
e die £··*
wurde '; ,
dunklen Raum stehen, latineichioht entfernt,
entsprechend dir in Beie thode behandelt, Bs
rftdioaktiTen Quelle d i w
aktiren Bubstanr aneeift
ier Zeitspanne fotografische
eschriebenen
in der Stelle» neeohicht
der
009809/1529
Claims (1)
- Gi Lichtempfindliche Halogensilber-Emulsion für Farben photographie, dadurch gekennzeichnet, daß darin als geschützter Kuppler eine Verbindung der allgemeinen FormelB - (X)(J.!^ NHCO - (CH)n- COOR2enthalten ist, in welcher .· " ■ ■B einen kupplungsfähigen Rest darstellt,nRj für η VTasserstoffätome oder höchstens einen an demendständigen C^Atom der Alkylen-Kette ansitzendenaliphatischen C^ bis C^-Kohlenwasserstoff-Rest und(n-1) Wasserstoffatome steht,
Rg einen aliphatischen Cy bis C^g-Kphlenwasserstoff-Restbedeutet,
-X eine zur Herstellung der Bindung zwischen dem kupp-* lungsfähigen Rest und einer Acylaminogruppe befähigteGruppe ist,
η für 2 oder ^ und
q für 1 oder 2 stehen.2. Lichtempfindliche Hälogensilber-Emulsion für Farbenphotographie gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß darin als geschützter Kuppler eine Verbindung der Strukturformel - "■- "NHCOGH2COICOCH2Ch2COOC12H25 vorhanden ist.3, Bänülsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß darin als geschützter Kuppler eine Verbindung der Strukturformel;'W:mm ji--?cpcÖ 0 aß 0 9 / 1 52 9 ;' ■: :CHn -C- HHGO—ν'O = C N N.. i ^ ClΪ Tenthalten ist.4. Emulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß darin als geschlitzter Kuppler eine Verbindung der FormelCH2-C- = \ J NHCOCH0CH^cCOG10enthalten ist.5. Emulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß darin als geschützter Kuppler eine Verbindung der FormelΟΉ,Ο-iV N=Ii-CH - C - NH-/>-l!iJOC'L· CH.COCJ, IIO=C NCl 1 .ClCl ,enthalten ist.009809/15296. Bnulsion nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß darin als geschützter Kuppler eine Verbindung der Formelvorhanden ist* a7, EwuIsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« dafi darin als geschützter Kuppler eine Verbindung der FormelJj-OOOOH2CH-C4H9C2H5enthalten ist.8. Qeule ion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafi darin als geschützter Kuppler eine Verbindung der FormelCONHCHjCHgtlHCO (CH2 )COOH,. ?; enthalten ist.009009/152?
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