DE1936035C - Auslaufventil für Aerosolbehälter - Google Patents
Auslaufventil für AerosolbehälterInfo
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Description
eine gewölbte Spitze 12 und ein Auslaßventil 14 aufweist,
das zentral in der Spitze mit einem herunterdrückbaren Ventilverschlußstück 15 angebracht ist,
Die Erfindung bezieht sich auf Auslaufventile für 50 das daraus hervorsteht. Ein herkömmlicher Kopf
Aerosolbehälter. kann an dem oberen Ende angebracht sein, um,
Es sind bereits Auslaufventile für Aerosolbehälter wenn es gewünscht wird, die Abgabe zu richten und
bekannt, deren rotationssymmetrisches Gehäuse mit ihren Ausgang zu steuern. Dies ist aber kein Teil der
dem Deckel des Behälters fest und dicht verbunden Erfindung und ist daher nicht gezeigt worden. Wie
ist, an seinem in den Behälter ragenden Ende ein in 55 am besten aus F i g. 2 hervorgeht, ist der Ventilkörseine
Eintrittsöffnung mündendes Steigrohr trägt und per 16 mit einer nach abwärts geneigten Schulter 17
in dessen Innenraum ein in Schließrichtung federbe- versehen, sowie mit einem oberen Rand 19, gegen
lastetes, zylindrisches Ventilverschlußstück vorgese- welchen eine Dichtung 20 lagert, die eine zentrale
hen ist, welches mit seinem rohrförmigen Ende in der öffnung aufweist, durch welche das Stück 15 hin-Mittelbohrung
einer Dichtungsscheibe dicht gleitbar 60 durchgeht. Die ganze Verbindung ist mittels eines
ist, wobei in diesem Ende eine in Achsrichtung ver- dünnen Metallgliedes 21 abgestützt, welches gegen
laufende, die Austrittsöffnung bildende Sackbohrung die Schulter 17 und rund über die Dichtung 20 ge-
und eine in die Sackbohrung mündende, die Rohr- kröpft ist.
wand durchdringende Radialbohrung angeordnet Der Körper 16 ist im allgemeinen topfförmig und
sind. 65 hai einen herunterhängenden zylindrischen Teil 22
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein an seinem unteren mittleren Bereich, in welchem ein
Auslaufventil für Aerosolbehälter zur Abgabe von Steigrohr 24 durch Preßsitz befestigt ist, das sich
Flüssigkeiten mittels Treibgas zu schaffen, bei dem nach unten zu dem Boden der Büchse oder Dose er-
streckt. Eine öffnung 25 ist an der Seite des Korpers
16 gebildet, obwohl erkennbar ist, daß mehrere solcher
Öffnungen benutzt werden können.
Hin topfförmiges Gehäuse 30 ist in dem Körper 16 angeordnet und ist mit einer nach unten herunterhängenden
zentralen zylindrischen Bohrung 31, einer äußeren nach unten gekehrten Schulter 32 und einem
Paar im Abstand angeordneten auswärts verlaufenden Führungsringen 34 mit vertikalen Nuten 35
darin für den Durchgang des Strömungsmitlels verse- ίο
hen. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, lagern die durch die
Nuten 35 gebildeten Leisten gegen die Innenwand des Körpers 26, um das Gehäuse 30 für die vertikale
Bewegung darin zu führen.
Gerade unter dem oberen Rand des Gehäuses 30 ist eine ringförmige Nut 37 gebildet, in welche ein
Flansch 39 gekröpft ist, der an einer Metallscheibe 40 gebildet ist, die horizontal qu^r über einer Dichtung
angeordnet ist, die dadurch gegen den oberen Rand des Gehäuses 30 gepreßt wird. Die Scheibe 40
und die Dichtung 41 haben z- nrale Öffnungen,
durch welche sich das Stück 15 erstreckt, wobei die Dichtung einen Verschluß an dem Gehäuserand und
an dem Stück 15 bildet.
Die Scheibe 40 ist relativ dick und ist mit einer Mehrzahl von radialen Nuten 42 versehen, die in ihre
Spitzenoberfläche geschnitten sind und an den Seiten
derselben für einen später zu beschreibenden Zweck nach unten verlaufen.
Das Verschlußstück 15 ist mit einer zentralen, vertikalen Austrittsüffnung 44 und mit einem vergrößerten
Boden versehen, wclchei eine nach aufwärts gekehrte Schulter 45 hat, die normalerweise die Unterseite
der Dichtung 41 angreift, wie es in F i g. 2 und 5 gezeigt ist. Eine oder mehrere öffnungen 46
sind in dem Verschlußstück 15 an einer Stelle gebildet, um die Bohrung 44 mit den Nuten 42 in Verbindung
zu setzen, wenn das Verschlußstück sich in seiner normalen Stellung (F i g. 2 und 5) befindet, obwohl
nur eine solche Öffnung gezeigt ist.
Verschlußstück 15 wird in seiner normalen Stellung gehalten, d.h. mit der Schulter 45 gegen die
Dichtung 41, und zwar durch eine Feder 47, die sich zwischen dem Boden des Verschlußstückes und dem
Boden des Gehäuses 30 abstützt, sowie eine zweite Feder 49, welche zwischen dem Boden des Körpers
16 und dem Poden einer Dichtung 50 lagert, wobei normalerweise die Dichtung 50 gegen die Schulter 32
u.-.d in Dichtungsbeziehung zu der öffnung oder den öffnungen 25 gehalten ist, wie es der Fall sein mag,
und so das Gehäuse 30 gegen seine obere Eewcgungsgrenze drängt. Das Gehäuse 30 könnte natürlich
mit einem größeren Durchmesser an seiner Basis gebildet und mit einem O-Ring an Stelle der Dichtung
50 versehen sein, um die Öffnung 25 abzuschließen. Die Feder 47 ist vorzugsweise stärker,
d. h. von größerer Federkraft als die Feder 49.
Aus Fig.4 ist ersichtlich, daß, um die Entladung
der Zusammensetzung aus der Dose zu bewirken, das Verschlußstück heruntergedr ckt wird, bis die Öffnungen
46 unter der Dichun 41 eingestellt sind, an welchem Punkt die Strömn smittelfKeßverbindung
zwischen dem Steigrohr 24 hergestellt ist, durch welches das Produkt durch das Treibmittel in de;
Büchse oder Dose, den Körper 16 unter der Dichtung 50 den zylindrischen Durchgangsweg 31 an dem
Boden des Gehäuses 30 nach aufwärts durch di's Innere
des Gehäuses rund um den Boden des Verschlußstückes 15 durch die Öffnungen 46 nach aufwärts
durch die vertikale Bohrung 44 und an die Atmosphäre getrieben wird. Da jedoch die Feder 47
stärker als die Feder 49 ist. und da die Feder 47 sich an ihrem unteren Ende auf das Gehäuse 30 abstützt,
isi ersichtlich, daß, bevor das Ventilverschlußstück
15 relativ zu dem Gehäuse 30 und der Dichtung 41 herabsteigt, die Feder 49 sirh zusammenlegt, so daß
das Gehäuse, das Verschlußsiück und die Dichtung 30 sich zusammen nach abwärts bewegen, wobei u;<
letztere die öffnung 25 ul'deckt und dem Treibmittel
von der Spitze der Dose gt ,tattet. in den Raum oder
die Kammer zwischen dem Körper 16 und dem Ge hause 30 einzutreten Das weitere Herunterdrücken
des Verschlußstückes 15 legt die Feder 47 zusammen, wobei den Öffnungen 46 in dem Verschluß
stück gestattei wird, sich unter die Dichtung 41 zur
Abgabestellung zu bewegen, wobei die Dichtung 41 die öffnungen 46 \on der Verbindung mit dem
Treibmittel in der Kammer zwischen dem Gehäuse und dem Körper abschließt und das Treibmitte! dort
einfängi.
Bei Beseitigung der Kraft, die das Verschlußstück 15 herunterdrückt, wirken die Federn 47 und 49, um
die Teile in die Normalsteilung zurückzuführen. So bewegen sich die Öffnungen 46 in dem Versehlubstück
15 nach aufwärts, durch die Dichtung 41, welche wirkt, um diese Öffnungen von dem Inneren
des Gehäuses 30 abzuschließen und die Abgabe der Produktzusammensetzung zu beenden. Inzwischen ist
die Dichtung 50 durch die Feder 49 nach aufwärts bewegt, um die Öffnungen 25 abzuschließen, wobei
so die Strömungsmittelfließverbindung zwischen dem oberen Bereich der Dose oder Büchse und der Kammer
zwischen dem Gehäuse und dem Körper unterbrochen ist, und wenn die Öffnungen 46 in dem Verschlußstück
15 die Normalstellung in Verbindung mit den Nuten 42 in der Scheibe 40 erreichen, expandiert
das komprimierte Treibmittel in der Kammer zwischen dem Gehäuse und dem Körper durch
diese Nuten und öffnungen und die Bohrungen nach aufwärts an die Atmosphäre, wobei die letzteren
und irgendein Kopf, der benutzt werden kann, von einer rückständigen V:rdickung oder einem
Nachtropfen sauber gemacht werden, was sonst dort verbleiben würde.
Es Ist klar, daß durch die richtige Bemessung der Teile die Menge an Treibmittel, die gebraucht wird,
um die Entladungsbohrung zu säubern, sorgfältig gesteuert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- eine Verdickung der Flüssigkeit im Ruhezustand desPatentansprüche: Ventils und damit eine Verstopfung von Kanälen sowie ein Nachtropfen der Austrittsöffnung vermieden I. Auslaufventil für Aerosolbehälter, dessen ist.rotationssymmetrisches Gehäuse mit drrr Deckel 5 Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe des Behälters fest und dicht verbunden ist. an wird dadurch gelöst, daß ein eingangs erwähntes seinem in den Behälter ragenden linde ein in seine Auslaufventil dadurch gekennzeichnet ist, daß im In-Eintrittsöifnung mündendes Steigrohr trägt und in neren des Ventilgehäuses ein weiteres, das Ventilverdessen Innenraiim ein in Sehließrichtung feder- schlußstück unter Bildung beidseit'iKer Hohlräume belasteten, zylindrisches Vemilverschlußstück vor- io umgebendes, gegen den Widerstand einer sich gegen gesehen ist, welches mit seinem rohrförmigen die Innenseite der das Steigrohr tragenden Stirnwand Ende in der Mittelbohrung einer Dichtungsscheibe des Außengehäuses abstützende Feder m Ventilachsdicht gleilbar ist, wobei in diesem Ende eine in richtung Iängsve-schiebüches. topfförmiges Gehäuse Achsrichtung verlaufende, die Austritisöffnuiif. angeordnet ist, das an seiner dem Steigrohr zugebildende Sackbohrung und eine in die Sackboh- 15 wandten Seite eine seinen Innenraum mit demjenigen rung mündende, die Rohrwand durchdringende des Außengehäuses verbindende Bohrung und eine Radialbohrung angeordnet sind, dadurch" gc- an der Innenwand des Außengehäuses dicht gekennzeichnet, daß im Inneren dts Ventil- tende Platte trägt, die den Hohlraum zwischen den gehäus (16) ein weiteres, da> Ventilverschluß- beiden Gehäusen in eine mit der Eintrittsöffnung stuck (15) unter Bildung bjidseitiger Hohlräume 20 verbundene und in eine mit der Austritlsöffnung verumgehendes, gegen den Widerstand einer si<h bindbare Kammer trennt, daß die das rohrförmige gegen die Innenseite der das Steigrohr (24) tra- Ende des Ventilverschlußstückes umgebende Dichgenden Stirnwand des Auliengehäuses abstützende tungsscheibe fest und dicht mit der der Austrittsöff-Feder in Ventilachsrichtung iängsverschiebliches, nung zugi . undtcn Stirnseite des Innengehäuses vcrtoptförmiger. Gehäuse (30) angeordnet ist, das an 25 bundcn ist. daß sich die Schließfeder des Ventilverseiner dem Steigrohr zugewandten Seite eine Schlußstückes gegen den Boden des Innengehäuses seinen Innenraum mit demjenigen des Außenge- abstützt und daß im Außengehäuse eine dessen Seihäuses verbindende Bohrung (31) und eine an der tenuand durchdringende, von der Platte gesteuerte Innenwand des Außengehäuses dicht gleitende Bohrung vorgesehen ist.Platte (5l>) trag!, die den Hohlraum zwischen den 30 Die Federkraft der ersten Feder kann größer sein beiden Gehäusen in ein. mit der Eintrittsöffnung als die der zweiten Feder.verbundene und in emc mit der Austrittsöffnung Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist(44) verbindbare Kamme, trennt, d3ß die dab in den Zeichnungen gezeigt, in welchen sind
rohrförmige Ende des Ventilverschlußstückes um- Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Behäl-gebende Dichtungsscheibe (41) fest und dicht mit 35 ters und eines Auslaßventils nach der Erfindung,
der der Austrittsöftnung zugewandten Stirnseite Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1,des Innengehäuses (30) verbunden ist, daß sich Fig. 3 eine Querschnitt ansicht nach Linie 3-3 indie Schließfeder (47) des Ventilverschlußstückes F i g. 2,(15) gegen den Boden des Innengehäuses (30) ab- Fig.4 ein Vertikalschmlt durch das Auslaßventil,stützt und daß im Außengehäuse eine dessrn Sei- 40 der dasselbe in seiner Abgabestellung zeigt, und
tenwand durchdringende, von der Platte (50) ge- Fig. 5 eine Fig.4 ähnliche Ansicht, die dasselbe,steuerte Bohrung (25) vorgesehen ist. aber in der normalen Stellung nach Abgabe zeigt, - 2. Auslaufventil nach Anspruch 1, dadurch ge- und wobei ein Ausspulen stattfindet,
kennzeichnet, daß die Federkraft der ersten Feder In den Zeichnungen und insbesondere in den(47) größer ist als die der zweiten Feder (49). 45 Fig. 1 und 2 ist eine Druckpackung 10 gezeigt, dieeine herkömmliche Aerosolbüchse 11 enthält, welche
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US74524668A | 1968-07-16 | 1968-07-16 | |
US74524668 | 1968-07-16 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1936035A1 DE1936035A1 (de) | 1970-01-22 |
DE1936035B2 DE1936035B2 (de) | 1973-02-15 |
DE1936035C true DE1936035C (de) | 1973-09-06 |
Family
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