DE1935611C - Aktiver Gegentaktmodulator - Google Patents
Aktiver GegentaktmodulatorInfo
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Description
DIo Erfindung betrifft einen durch sinusförmige , Trllgorspunnungen ansteuerbaren, aktiven Gegentaktmodulator mit sprungartig umschaltenden Schaltelementen.
Der, Modulator cntliillt in an sich bekannter Weise S
zwei oder im Falle des Doppel-Gogentnktmodulators vier Schaltelemente, im allgemeinen Transistoren, die
für die den Modulator steuernde Trägerfrequenz parallel und für die umzusteuernde Signalfrequenz im
Gegentakt geschaltet sind. Gesteuert durch die TrIl- xo gerfrequenz sollen die Schaltelemente Im Falle des
Gegentaktmodulator als Ein-VAus-Schaltcr, im Falle
des Doppel-Gegentaklmodulators paarweise als Umschalter wirken. Der insbesondere mit Rücksicht auf
die Unterdrückung unerwünschter Modulationsprodukte wesentlichen Wirkung der Schaltelemente als
idealer Schalter, d. h. dem im Vergleich zur Periodendaucr der Trägerfrequenz raschen Umschalten
von einem in den anderen Schaltzustand, steht die gekrümmte Kennlinie der Transistoren wie auch der so
früher in Modulatoren verwendeten Dioden entgegen, die die Schallelemente erst nach dem Überschreiten
einer physikalisch gegebenen Schwellenspannung leitend werden laßt.
Um einen raschen Übergang vom einen in den anderen Zustand der Schaltelemente zu erreichen, wurden
lange Zeit sehr hohe, im allgemeinen sinusförmige Triigerspannungen verwendet, zu deren Erzeugung
verhältnismäßig aufwendige Verstärker mit naehgeschaltetcn Filtern notwendig sind.
Eine andere Möglichkeit zum raschen Umschalten der Schaltelemente besteht in der Verwendung von
gegenüber dem genannten Verfahren verhältnismäßig kleinen, jedoch rechteckförmigen Trägerspannungen,
zu deren Erzeugung ebenfalls ein zusätzlicher Aufwand notwendig ist. Geeignete pulsumformende
Schaltungen zum Erzeugen rechtcckförmigcr Trägerspannungen aus anders geformten Schwingungen
sind vor allem mono- oder bistabile Kippschaltungen oder die z. B. als Schmitt-Trigger bekannten Schaltungen,
die erst beim Überschreiten einer bestimmten Spannungsschwelle ein kräftiges Signal abgeben.
Es ist bereits vorgeschlagen worden (deutsche Auslegeschrift 1 591 608), die aktiven Schaltelemente
eines Gegentaktmodulator für eine als Impulsformerstufe dienende Schaltstufe mitzuverwenden.
Es bestand die Aufgabe, Schaltungsanordnungen der letztbeschriebenen Art technisch zu verbessern
und möglichst auch in wirtschaftlicherer Weise auf- so zubauen.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe verwendet Differenzverstärker zur Verstärkung und Umformung
einer der Trägerfrequenz entsprechenden Sinusschwingung in die den Modulator steuernde
Rechteckspannung und ist-dadurch gekennzeichnet, daß eines der aktiven Elemente der Differenzverstärker
zugleich eines der aktiven Schaltelemente des Gegentaktmodulator bildet, wobei die Trägerfrequenz
unmittelbar nur die zweiten der aktiven EIemente der Differenzverstärker steuert.
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dazu zeigt
F i g. 1 einen erfindungsgemäßen Gegentaktmodulator,
F i g. 2 die Anwendung der Erfindung für zwei mit derselben Frequenz gesteuerte Gegentaktmodulator«;^
Flg.3 einen erflndungsgemilßen Doppel-Gegentaktmodulator.
In Fig. 1 bilden die Transistoren TsI und Ts3
mit don Transformatoren TrX und Tr 2 die an sich
bekannte Grundschaltung eines Gegentaktmodulator, mit dem Signaleingang E und dem Ausgang A 1
für das umgesetzte Signal. Die Enden der Sekundärwicklung des Transformators TrI sind jeweils mit
der Basis eines der Transistoren Ts2 bzw. Ti3 verbunden.
Abweichend von den bekannten Schaltungen liegt nicht nur der Miitelabgriff der Primärwicklung
des Transformators Tr2, sondern auch der Mittelabgriff
der Sekundärwicklung des Transformators TrI, dieser über einen Kondensator C 2 an Masse.
Der Transistor Ts 2 bildet zusammen mit dem zusatzlichen Transistor Ti 1 und dem beiden Transistoren
gemeinsamen Emittervorwiderstand R I einen ersten und der Transistor Ts3 zusammen mit dem
zusätzlichen Transistor Ts4 und dem beiden Transistoren gemeinsamen Emittervorwiderstand R 2 einen
zweiten Differenzverstärker. Die Basen der die Transistoren Ts2 bzw. Ts3 zu Differenzverstärkern ergänzenden
Transistoren Ts 1 und Ts4 liegen parallel und über einen Kondensator C1 am Trägereingang T.
Die Basen aller Transistoren haben die gleiche Vorspannung, die im gezeigten Beispiel über einen gemeinsamen,
aus den Widerständen R S und R 6 bestehenden Basisspannungsteiler gewonnen wird. Die
zwischen dem Abgriff des Basisspannungsteilers R S, R 6 einerseits und den Basen der Transistoren Ts 2
und Ts3 bzw. den Basen der Transistoren TsI und Ts4 liegenden Widerstände Λ3 und A4 dienen der
Entkopplung der Basen der Transistoren Ti2 und
Ti 3 des eigentlichen Modulators gegenüber den Basen der Transistoren Tv 1 und Ts4. Die Basisvorspannung
der vier Transistoren ist so gewählt, daß ohne zugeführte Trägerfrequenz die Transistoren
einen einheitlichen mittleren Strom ziehen. Die über den Trägereingang T zugeführte Träger-Wechselspannung
erhöht bzw. erniedrigt die Basisspannung der Transistoren TvI und Ts4 gleichphasig und erhöht
bzw. erniedrigt damit die Leitfähigkeit dieser Transistoren. Infolge der bekannten Eigenschaften
der Differenzverstärker genügt eine sehr kleine Erhöhung der Leitfähigkeit des angesteuerten Transistors
eines Differenzverstärkers, daß dieser den gesamten, über den gemeinsamen Emittervorwiderstand
fließenden Strom übernimmt, weil dabei die Emitterspannung des zweiten Transistors so weit absinkt,
daß dieser sperrt. Umgekehrt übernimmt bei einer sehr kleinen Erniedrigung der Leitfähigkeit des angesteuerten
Transistors der zweite Transistor den gesamten Strom über den Emittervorwiderstand, so
daß der angesteuerte Transistor vollständig sperrt. Es genügt daher.eine kleine Träger-Wechselspannung,
um die Transistoren Ti2 und Ts3 des eigentlichen
Modulators bei raschem Übergang vom einen in den anderen Zustand entweder voll durchzusteuern
oder vollständig zu sperren, wobei die ergänzenden Transistoren Ti 1 und Ti 4 jeweils den anderen
Zustand einnehmen.
Als Vorteil der in F i g. 1 wiedergegebenen Schaltung ergibt sich auf der Eingangsseite eine gegenüber
bekannten Schaltungen wesentlich bessere Dämpfung der Trägerfrequenz.
Eine Weiterentwicklung der Anordnung nach F i g. 1 ist in F i g. 2 dargestellt. Dabei bilden die die
aktiven Schaltelemente 7'i2 und Ts3 eines ersten
Gegentaktmodulator zu DiiTerenzverstUrkern ergUnzenden
aktiven Elemente TiI und Ts4 die aktiven
Schaltelemente eines zweiten mit derselben Frequenz gesteuerten Gegentaktmodulator zur Umsetzung
«ines zweiten Signals. Der erste Gegentaktmodulator a besteht aus den Transistoren TsZ und Ts3 und den
Transformatoren Tr 1 und TrZ mit dem Eingang £1 und dem Ausgang A 1, der zweite Gegentaktmodulator
aus dui Transistoren TsI und Ts4 und den
Transformatoren 7>3 und TrA mit dem Eingang £2 und dem Ausgang A 2. Jeweils ein Transistor eines
der Gcgentaktmodulatoren bildet mit einem Transistor des zweiten Gegentaktmodulator einen Differenzverstärker
mit einem für beide Transistoren gemeinsamen Emittervorwiderstand Λ1 bzw. R 2. Nur
einer der zwei Gegentaktmodulator, im gezeigten Beispiel der zweite, wird durch die Trägerfrequenz
unmittelbar gesteuert. Zu jedem Zeitpunkt sind nur die Transistoren eines der zwei Gegentaktmodulatoren
leitend, die Transistoren des anderen Gegentakt- ao modulators gesperrt. Vergleichbare Teile sind in den
F i g. 1 und 2 gleich bezeichnet.
Der Vorteil der Anwendung nach Fig. 2 ergibt
sich durch die Einsparung, insbesondere von aktiven Bauelementen zum Erzeugen der rechteckförmigen as
Steuersignale.
Rechteckförmige Signale zum Steuern weiterer Gegentaktmodulator mit derselben Frequenz können
an einem gemeinsamen Kollektorvorwiderstand Rl der die Transistoren Ts2 bzw. Ts3 des Gegentaktmodulators
nach F i g. 1 zu DifTerenzverstärkern ergänzenden Transistoren TsI und Ts 4 am Ausgang
abgenommen werden.
Dieses Verfahren ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Anzahl der mit derselben Frequenz
zu steuernden Modulatoren ungerade ist.
Die Anwendung der Erfindung auf einen an sich bekannten Doppel-Gegentaktmodulator zeigt die
F i g. 3. Der Doppel-Gegentaktmodulator besteht aus den Transistoren Ts 2 und Ts 3 in den Längszweigen,
den Transistoren TsI und Ts 4 in den Diagonalzweigen,
dem Transformator Tr 1 mit zwei Sekundärschaltungen und dem Transformator Tr 2. Jeweils ein
Transistor Ts 2, Ts 3 der Längszweige bildet mit einem Transistor der Diagonalzweige TsI, Ts4 in
Verbindung mit einem gemeinsamen Emittervorwiderstand RX bzw. R2 einen Differenzverstärker.
Nur entweder die Transistoren Ts 2, Ts3 in den Längszweigen oder, wie im gezeigten Beispiel, die
Transistoren TsI, Ts4 in den Diagonalzweigen werden
von der Trägerfrequenz über ihre Basen un-' mittelbar gesteuert. Die gegenphasige Steuerung der
Transistoren der anderen Zweige erfolgt über die miteinander verbundenen und über einen gemeinsamen
Vorwiderstand gekoppelten Emitter je eines der Transistoren eines Längs- und eines Diagonalzweiges.
Vergleichbare Teile sind in Fig. 3 ebenso bezeichnet wie in den F i g. 1 und 2.
Neben dem Vorteil der Einsparung von Bauelementen für einen getrennten Former für die BiI-dung einer rechteckförmigen Trägerfrequenz hat die
Schaltung des Doppel-Gegentaktmodulator» den weiteren, erheblichen Vorteil, daß dafür nicht wit, bei
Üblichen Doppcl-Gogentuktmodulutoron ein weiterer
Transformator für die Trägerfrequenz zur gogenphttsigen Steuerung der aktiven Schaltelemente in
den LUngs- bzw. Diagonalzweigen erforderlich ist.
Claims (5)
1. Aktiver Gegentaktmodulator mit sprungartig umschaltenden Schaltelementen, bei dem
die die Schaltelemente steuernden Spannungen durch zwei mit einer Sinusspannung angesteuerte
Differenzverstärker gewonnen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß eines der aktiven
Elemente der Differenzverstärker (Tv 2, Ts3; zugleich
eines der aktiven Schaltelemente des Gegentaktmodulator bildet, wobei die Trägerfrequenz
unmittelbar nur die zweiten der aktiven Elemente (TsI, 7s4) der Differenzverstärker
steuert (Fig. 1).
2. Aktiver Gegentaktmodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten
der aktiven Elemente der Differenzverstärker (TsI, T.v4) zugleich die aktiven Schaltelemente
eines zweiten, mit derselben Frequenz gesteuerten Gegentaktmodulator bilden (Fig. 2).
3. Aktiver Gegentaktmodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die /weiten
der aktiven Elemente (TvI, Tv4) der Differenzverstärker
als aktive Schaltelemente in den Diagonalzweigen des Gegentaktmodulator liegen und mit diesem einen Doppel-Gegentaktmodulator
bilden (F i g. 3).
4. Aktiver Gegentaktmodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten
der aktiven Elemente (TsI, Ts4) der Differenzverstärker
an einem gemeinsamen Kollektorvorwiderstand (Λ7) eine verstärkte, rechteckförmige
Trägerspannung zur Steuerung weiterer Gegentaktmodulatorcn liefern (Fig. 1).
5. Aktiver Gegentaktmodulator nach den Ansprüchen 1,2,3 und 4 mit Transistoren als aktive
Elemente, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren eine solche Basisvorspannung erhalten,
daß sie ohne steuernde Frequenz einheitlich einen mittleren Kollektor-Emitter-Strom ziehen,
daß jeweils nur einer der zwei Transistoren jedes der zwei Differenzverstärker durch die steuernde
Frequenz über seine Basis angesteuert und die gegenphasige Steuerung des zweiten Transistors
desselben DifTerenzverstärkers durch die miteinander verbundenen und über einen gemeinsamen
Vorwiderstand gekoppelten Emitter der Transistoren desselben DifTerenzverstärkers bei konstant
gehaltener Basisspannung des zweiten Transistors erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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