[go: up one dir, main page]

DE1931552C - Elektrischer Druckknopfschalter - Google Patents

Elektrischer Druckknopfschalter

Info

Publication number
DE1931552C
DE1931552C DE1931552C DE 1931552 C DE1931552 C DE 1931552C DE 1931552 C DE1931552 C DE 1931552C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
push button
contact rocker
contact
spring
rocker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jean-Pierre Nizza Nicolas (Frankreich)
Original Assignee
Adolf Feller AG, Fabrik elektrischer Apparate, Horgen, Zürich (Schweiz)

Links

Description

• · 1 2
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Druck- Hebelarm zum Schwenken der Kontaktwippe Ver-
knopfschalter' mit einer zweiarmigen Kontaktwippe, hältnismäßig kurz und dementsprechend der zur
die zwei Ruhestellungen aufweist. In bekannter Schalterbetätigung henötigte Kraftaufwand erhöht.
Weise ist zwischen dem Druckknopf und der Kon- Zweitens bekommt die mittels des Zwischengliedes
taktwippe ein bezüglich der Bewegungsachse des 5 auf die Kontaktwippe ausgeübte Kraft eine Ricb-
Druckknoofes schwenkbares Zwischenglied mit zwei tung, die fast parallel zur Bewegungsachse des
symmetrischen Schenkeln vorhanden, die wechsel- Druckknopfes ist und demzufolge nur einen kleinen
weise mit Fingern an den beiden Armen der Kon- Beitrag zum Herbeiführen der Kippbewegung der
taktwippe zusammenarbeiten, derart, daß bei jeder Kontaktwippe liefert. Daher muß bei den bekannten
Betätigung der Druckknopfes einer der Schenkel des io Schaltern der eingangs genannten Art das Einleiten
Zwischengliedes gegen einen Finger der Kontakt- der Kippbewegung der Kontaktwippe indirekt mittels
wippe stößt und hierauf eine Schwenkung der Kon- der einzigen vorhandenen Feder erfolgen, indem
taktwippe in ihre entgegengesetzte Ruhestellung er- diese durch die Druckknopfbetätigung in einen das
lolgt. Ferner weist der Schalter eine Feder auf, die Umkippen der Kontaktwippe bewirkenden Zustand
über das Zwischenglied auf den Druckknopf ein- 15 gebracht wird. Diese indirekte Kontaktwippenbetäti-
wirkt, um diesen nach jeder Betätigung in seine Aus- gung hat ein verhältnismäßig rasches Öffnen des
gangslage zurückzuführen. Schalterkontaktes zur Folge, was nach neueren Er-
Bei bekannten Druckknopfschaltern der erwähnten kenntnissen bei Wechselstrom und bei den in Haus-Art (deutsche Patentschriften 270 830 und 1 001 741) Installationen vorkommenden Schaltleistungen und ist die für die Rückführung des Druckknopfes be- ao Stromstärken ungünstigt ist.
stimmte Feder derart an der Kontaktwippe abge- Wenn nämlich der Schalter, insbesondere in stützt, daß die gleiche Feder auch zur Herbeiführung einem induktiven Stromkreis, nicht gerade im Nulleiner Kippbewegung der Kontaktwippe und zur Er- durchgang des Wechselstromes geöffnet wird, zieht zeugung des Kontaktdruckes zwischen einem Kon- sich bei schneller, weiter öffnung des Schaltertaktelement der Kontaktwippe und einem feststehen- 35 kontaktes fast ebenso wie bei Gleichstrom ein den Kontaktelement dient. Dabei ist die Anordnung Lichtbogen, der auch stehenbleiben kann, wenn die der Feder so, daß sie zugleich Druck und Biege- öffnungsweite nicht hinreichend groß ist. Wenn man feder ist, wobei für die Rückführung des Druck- den Schalter aber wenig oder langsam öffnet, so knopfes hauptsächlich die Druckspannung der Feder wirken die Kontaktelemente wie eine Löschfunken- und für das Herbeiführen der Kippbewegung der 30 strecke, namentlich wenn sie schwach konvex sind Kontaktwippe Hie Biegespannung der Feder benutzt und aus gut wärmeleitendem Metall, z. B. Silber, wird. Diese Ausbildung erscheint konstruktiv ein- bestehen, so daß beim folgenden Nulldurchgang des fach, hat aber eine Reihe von Nachteilen funktionel- Wechselstromes die Luftstrecke zwischen den Konler Art. taktelementen entionisiert und der Sti :<nfiuß unter-
So ist bei diesen bekannten Schaltern eine unab- 35 brochen wird. Versuche haben bestätigt, daß die
hängige Wahl und Einstellung der Federwirkunge.i Lebensdauer der Kontaktelemente (Anzahl Schalt-
zum Zurückführen des Druckknopfes einerseits und vorgänge) bei nicht zu schnellem öffnen des Schal-
zum Herbeiführen der Kippbewegung und des Kon- ters etwa zweimal höher ist.
taktdruckes der Kontaktwippe andererseits nicht Bei der indirekten Kontaktwippenbetätigung mitmöglich. Wenn die einzige Feder stark genug ist, um 40 tels der Feder erreicht die Kontaktwippe jeweils am einen ausreichenden Kontaktdruck zu erzeugen, dann Ende ihres Kippvorganges eine verhältnismäßig hohe ergibt sich zwangläufig eine verhältnismäßig hohe Geschwindigkeit, was beim Schließen des Schalter-Rückführkraft für den Druckknopf, wodurch die kontaktes zu unerwünschten Prellungen der Kon-Schalterbetätigung erschwert wird. Außerdem wird taktelemente und zu einer erhöhten Geräuschbildung während der Betätigung des Druckknopfes die einzige 45 führt. Beim Schließen des Stromkreises zu kapaziti-Feder nicht nur stärker zusammengedrückt, sondern ven Verbrauchern, beispielsweise von Leuchtstoffzugleich stärker gebogen, was eine unerwünschte Er- röhren mit Blindstromkompensation durch Kondenhöhung der Federwirkung auf die Kontaktwippe im satoren, kann bekanntlich ein Zusammenschweißen Sinne eines Festhaltens dei Kontaktwippe in ihrer der Kontaktelemente eintreten. Falls dies geschieht bisherigen Ruhestellung gerade in dem Augenblick 50 läßt sich nachher der Schalterkontakt nicht mehl zur Folge hat, in dem die Kontaktwippe gegen ihre öffnen, wenn die Kontaktwippe nur indirekt mittel· andere Ruhestellung bewegt werden soll. der Feder betätigbar ist.
Des weiteren ist bei diesen bekannten Schaltern Es sind zwar elektrische Schalter bekannt, di<
das Zwischenglied zwischen dem Druckknopf und den einen oder andern der oben geschilderten Nach
der Kontaktwippe jeweils durch die Feder in einer 55 teile nicht aufweisen, doch handelt es sich nicht un
gegenüber der Bewegungsachse des Druckknopfes Druckknopfschalter der eingangs erwähnten Art. Si
geschwenkten Lage gehalten, wenn sich der Druck- weicht ein bekannter Druckknopfschalter (französi
knopf in seiner zurückgeführten Ausgangsstellung sehe Patentschrift 1 212 396), der für die Rückfiih
befindet, wobei die Schwenklage des Zwischen- rung des Druckknopfes und zur Erzeugung der Kipp
gliedes jene ist, die es beim vorangehenden Schwen- 60 bewegung und des Kontaktdruckes einer Kontaki
ken der Kontaktwippe eingenommen hat. Dies hat wippe ebenfalls nur eine einzige Feder aufweis
zur Folge, daß die zum Zusammenarbeiten mit dem von der eingangs genannten Schalterart insofern al
Zwischenglied bestimmten Partien der Finger der als sein Zwischenglied zwischen dem Druckknoj
Kontaktwippe verhältnismäßig nahe bei der Bewe- und einer Kontaktwippe nicht zwei symmetrisch ai
gungsachse des Druckknopfes angeordnet sein müssen, 65 geordnete Schenkel hat, sondern als Zunge ausgebt
damit «!.·. beim nächsten Betätigen des Druckknopfes det ist, die an der Kontaktwippe das eine Mal linl
vom Zwischenglied erfaßt werden können. Dadurch und das andere Mal rechts ihrer Schwenkachse ai
nnutehpn 7wei Nachteile. Erstens wird der wirksame greift, wobei Anschläge zur Schwenkbegrenzung d
3 4
Zunge vorhanden sind. Mittels der Zunge ist zwar feder von der Rückführfeder unabhängig ist, braucht
eine direkte Betätigung der Kontaktwippe beim man bei der Bemessung der Kippfeder lediglich auf
Drücken des Druckknopfes möglich, doch bleiben die Erfordernisse der Kontaktwippe, insbesondere
die Nachteile einer einzigen Feder bestehen. Außer- auf den gewünschten Kontaktdruck, Rücksicht zu
dem macht sich der weitere Nachteil eines verhält- 5 nehmen. So läßt sich ein ausreichend hoher Kon-
nismüßig starken Anschlaggeräusches der Zunge im- taktdruck einstellen, ohne dadurch die Betätigung
mittelbar nach jeder Schalterbetätigung bemerkbar. des Schalters nennenswert zu erschweren.
Es ist auch bekannt, einer Kontaktwippe eines Weil umgekehrt die Rückführfeder von den Schalters eine eigene Kippfeder zuzuordnen, die nicht Schwenkbewegungen der Kontaktwippe völlig unbeiioch eine andere Funktion hat als die Kontaktwippe io einflußt bleibt, stellt sie jedesmal beim Zurückführen aus ihrer labilen Totpunktiage in die eine bzw. die des Druckknopfes in seine Ausgangslage das Zwiandere Ruhelage zu schwenken und den nötigen schenglied in eine zur Bewegungsachse des Druck-Kontaktdruck zu erzeugen (deutsche Auslegeschrift knopfes symmetrische Ruhelage zurück. Beim neuer-] 180 S17). Auch ist es bekannt, bei einem Druck- liehen Betätigen des Schalters muP- daher das Zwiknopfschalter zwei getrennte Federn für die Rück- 15 schenglied nicht erst aus einer seitwärts geschwenkführung des Druckknopfes und für die Erzeugung ten Stellung in die symmetrische Lage und dann der Kippbewegung und des Kontak»druckes einer weiter auf die entgegengesetzte Se''.; geschwenkt zu Kontaktwippe vorzusehen (französische Patentschrift werden, wie das bei bekannten Scna'tern der ein-574 357), doch handelt es sich dabei um einen Schal- gangs genannten Art der Fall ist, woraus sich der ter, der kein bezüglich der Bewegungsachse des ao Vorteil eines kürzeren Bewegungsweges des Druck-Druckknopfes schwenkbares Zwischenglied, sondern knopfes für die Schalterbetätigung ergibt. Ferner an dessen Stelle einen um die Bewegungsachse des bringt c.-.e symmetrische Ruhelage des Zwischen-Druckknopfes drehbaren Mitnehmerbolzen aufweist, gliedes den Vorteil, daß seine bei der folgenden der außer mit Fingern der Kontaktwippe auch mit Schalterbetätigung mit einem Finger der Kontaktfeststehenden schrägen Gleitflächen eines stationären as wippe zusammenarbeitende Partie bereits von An-"i ι iies zusammenarbeiten muß. Dieser Schalter be- fang an einen größeren Abstand von der Bewenötigt zu seiner Betätigung einen verhältnismäßig gur.gs?chse des Druckknopfes hat, was erlaubt, die großen Bewegungsweg des Druckknopfes und wegen Finger an der Kontaktwippe in einem größeren Abder Reibung des Mitnehmerbolzens an den fest- stand voneinander anzuordnen als im Falle eines stehenden Gleitflächen auch verhältnismäßig viel 30 nach der Schalterbetätigung jeweils geschwenkt blei-Kraftaufwand. benden Zwischengliedes. Der erwähnte größere AbAufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen stand der Finger voneinander führt seinerseits dazu, Druckknopfschalter der eingangs erwähnten Art so daß jeweils beim Betätigen des Druckknopfes die zu verbessern, daß er die oben geschilderten Nach- mittels des Zwischengliedes auf den Finger ausgeteile nicht aufweist, insbesondere daß seine Betäti- 35 übte Kraft stärker exzentrisch in bezug auf die gung merklich weniger Kraftaufwand verlangt und Bewegungsachse des Druckknopfes ist und daher in weicher erfolgt als bei den bisherigen Ausführungen, größerer Annäherung etwa tangential zu einem und daß die Kontaktwippe in direkter Abhängigkeit Kreisbogen um die Schwenkachse der Kontaktwippe von der Bewegung des Druckknopfes in ihre Tot- gerichtet ist. Beides trägt dazu bei, die zum Schwenpunktlage schwenkbar ist, aus welcher sie dann 40 ken der Kontaktwippe in ihre labile Totpunktlage selbsttätig in ihre entgegengesetzte Ruhelage kippt. erforderliche Kraft auf den Druckknopf zu reduzic-Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Druckknopf- ren, was zusätzlich die Betätigung des Schalters crschalter der eingangs genannten Art erfindungsgemäß leichtert.
im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß außer Schließlich ist noch speziell hervorzuheben, daß der Feder für die Rückführung des Druckknopfes 45 wegen des Vorhandenseins von zwei voneinander eine davon unabhängige zweite Feder für die Erzie- unabhängigen Federn für die Rückführung des lung einer ivippbewegung der Kontaktwippe und Druckknopfes in seine Ausgangslage bzw. für 'lic eines ausreichenden Kontaktdruckes vorhanden ist, Erzielung einer Kippbewegung und eines ausreichendaß die dem Druckknopf und dem Zwischenglied den Kontaktdruckes der Kontaktwippe notwendigerzugeordnete Rückführfeder schwächer und weicher 50 weise die Kontaktwippe jeweils in direkter formausgebildet ist als die der Kontaktwippe zugeordnete schlüssiger Abhängigkeit von der Bewegung de« Kippfeder und daß die Rückführfeder bei zurück- Druckknopfes mittels des Zwischengliedes aus dei geführtem Druckknopf das Zwischenglied in einer bisherigen Ruhestellung in die labile Totpunktlagt bezüglich der Bewegungsachse des Druckknopfes und ein wenig darüber hinaus bewegt werden muß symmetrischen Ruhelage hält. 55 bis die Kontaktwippe unter dem Einfluß der Kipp· Diese Ausbildung des erfindungsgemäßen Druck- feder selbsttätig in die entgegengesetzte Ruhestellunj knopfschalters bringt namentlich die folgenden Vor- zu kippen vermag. Dadurch ist es möglich, die Kon teile: taktwippe nötigenfalls durch ein stärkeres Drücket Weil die Rückführfeder lediglich zum Zurückfüh- auf den Druckknopf auch dann betätigen zu kön ren des vorher gedrückten Druckknopfes und des 60 ncn, wenn die Kontaktel.emente durch Funkeiibil Zwischengliedes in ihre \usrangsstellung dient und dung zusammengeschweißt worden sein sollten. E nicht auch noch der Kontaktwippe zugeordnet ist, ist also gewährleistet, daß ein über den beschriebe kann die Rückführfeder ungewöhnlich schwach und nen Schalter führendet Stromkreis unter allen Um weich ausgebildet werden. Dies ermöglicht eine ütänden wieder durch Betätigen des Schalters unter außerordentlich leichtgängige Betätigung des Druck- 65 brochen werden kann, was bei den bekannten Aus knopfes und eine Geräuschverminderung beim Zu- führungen, bei denen die Kontaktwippenbctätigun rückschnellenlassen des zuvor gedrückten Druck- ausschließlich über eine Feder geschieht, nicht de knopfes. Da die der Kontaktwippe zugeordnete Kipp- Fall ist.
5 6
ν.'-;·; '--; dem erfinGur.z^emalk- Druckknopf- Mündung a.r;al frei gleiten kann. Zur Fuhrung der ;;-.;·.:: die K-.-rr.akt-*ippenbetaiiEuns au« ihrer 'je- Seitenparjen 3a des Druckknopfes 3 entlang der «e —ζ- Ruhe-'.t'.lune bis ein »enis über ;hre iabue Innen°anke la der Erhebungen 2 weist jede Seiten-Tc-t-jnk'.liae hinau.s'direkt von der B-eweeung de-s pane 3a r*t\ Vorspränge 3 6 auf. zwischen welche D~:-:'-\'-.~h'. ibhänet. erfolgt ;n der Rezef da« 5 die betreffende säulenartige Erhebung 2 eingreift OGr.in de; Schaltsrkontaktes langsamer als im Falle 'Fig. 1 und 2).
einer durch Federw-irkun« von Anfang an hervor- Die aus einem einigen Metallstück bestehende
gerufenen Kjppb-ewegunz der Kontaktwippe, weshalb Kontaktwippe weist zwei plattenförmige Arme B beim Offnen des Schalte~rkontaktes. wenn d.«<:r sich und B' auf. die durch zwei seitliche Stege 7 miteinin einer, Wechselstromkreis befindet, praktisch nie t·» ander in Verbindung stehen, zwischen denen sich ein en Lichtbogen entsteht sondern höchstens ein die Öffnung 6 enthaltender Fortsatz 6a des Sockels 1 kleiner unschädlicher Funke, der beim folgenden befindet. *ie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen. Die Nuüdurchsan; de-s Wechselstrom« selbsttätig ee- Stege 7 sind je an ihrem unteren Rand mit einem v-s-cr.! -*ird Daher ist die Lebensdauer ckr ~KÖn- Vorsprung 8 (F: g. 4 und 5) versehen, der eine V-för- :ak:::;mer.ta de-s erSndurssäeniäÄen Schalters merk- 15 irrige Kerbe aufweist, in welche eine Lagerschneide .:-. erhont Die zwanziäuhge direkte Betätigung der O-O eines am Sockel 1 befestigten Messers 9 aus K n-ak:*;rp<e ;.- Abhängigkeit von der Bewegung Metall eingreift. Die Vorsprunge 8 werden unter des Druckknopfe-s bis In" die Totpunktlage der dem Einfluß einer aus Blattfedermaterial etwa halb-Kon.ak:A.p-e bnngt zusätzlich noch den weiteren kreisförmig gebogenen Kippfeder 10 an die Schneide Vorteil, daß die Geschwindigkeit der Kontaktwippe v> des Messen 9 gedrückt. Das eine Ende der Kipp-•e-*e·.;« am Ende ihrer Kippbewegung geringer ist feder 10 ist an einem festen Stützpunkt 11 des Sokai« im Falle der Kontaktwippenbetätigung mittels k.els 5 abgestützt, wogegen das andere Ende der eine: Feder vor, Anfsne an, wodurch Preilungen der Kippfe^er 10 in eine Kerbe 12 am einen Ende jedes Koniak-eiemente vermieden werden und die Ge- Steges 7 eingreift Die Schneide O-O des Messen 9 rauschentwicklunz herabgesetzt wird. Der Schalter- 15 bildet die Schwenkachse der Kontaktwippe, deren kor:takt *ird dabei trotzdem schnell genug geschlo?- Bewegungen folglich praktisch keiner Reibung unter- «•en. um eine schädliche Funken- oder ^ar Licht- worfen sind. Die Kraftrichtung der Kippfedur 10 ist bo-ienbildang zu verhüten. i™ wesentlichen rechtwinklig zur Bewegungsachse
We-.tere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung des Druckknopf« 3 gerichtet, wobei die gegenseitige ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung 30 Anordnung der Schwenkachse O-O und der beiden e-ne-s Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung. Abstützstellen 11 und 12 der Feder 10 derart ge-F: 2. 1 zeizt rein beispielsweise eine Ausführung^- wählt ist daß die Kontaktwippe unter dem Einnuß form eines Schalters im Schnitt längs der Bewegungs- der Krppfeder 10 nach der einen oder anderen Seite achse des Druckknopfes: " gekippt und in der einen oder andern wn zwei
F i 2. 2 stellt eine Draufsicht aut den Schalter bei 35 Ruhestellungen gehalten wird. Die durvh die Kippabgenommenem Druckknopf und Beiäiigungsmecha- feder 10 hervorgerufene Pressung zwischen der nismus dar: Schneide O-O und dem Grund der V-ftfrmi;sp:n Ker-
F i z. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie HI-III ben der Vorsprünge 8 gewährleistet einen guten elekin ¥ i'z. 2: irischen Kontakt zwischen diesen beiden Feilen.
Fig. -i und 5 sind schematisierte Darstellungen 40 Die eine Anschlußklemme 13 ^Fig. 21 ist mit dem von Einzelheiten der Fig. 3 bei verschiedenen Stel- Messer 9 durch einen im Sockel I eingelassenen l.eiiunser; der beweglichen Teile, zwecks Veranschau- ter 14 verbunden, der vorzugsweise rusamnwn mit üchuna der Wirkungsweise des Schalters. dem Messer 9 aus einem Stück besteht utui durch
Der aus Isoliermaterial geformte Sockel 1 (F i g. 1 Ausstanzen und Formbiegen des Metalls erhaben bis 3) des Schalters weist zwei säulenartige Erbebün- 45 wurde. Dadurch ist eine elektrische Verbuk." jn.i rwi- -r- 2 —it rechteckiaer Qoerschnittsforra auf. die sehen der Klemme 13 und einem Kontaktstück 15 :err Druckkn:r:3 als seitliche. Führungen dienen. verwirklicht, das \cn dem einen Arn\ R ,·;: K^i--Die Erhebungen 2 sind hch! auszebilde:. um den Zu- tair^ippi getragen ist und rwischen :wii ;c>:s:.:hc"-rir.z lu durchgehenden OtTnunsen 4 zu ermöglichen. den Kcniakis'ücken 16 und 16 bc^icl-.;h ·.>; d:e zu: Aufnahme von Schrauben für d:e B-efe-stirung 3·: Der Schaf: 5 des Druckkr-optes 3 ^u:vrui:\"i: e-.r ze; 5:hil:e— an einer Unterlage, z. B. Gebäudewand. z"*is-chen dem Druckknopf und de: ko:u.(\:«:\.'r·; -•i-ge-sehe- sind. D-er ebenfalls aus Isohermatenai angeordneter Zwischenglied IT mit r\\v\ s\iv.:v.itr: ii::rm:e Druckkncwf 3 ~e:«t an seiner Rückseite sehen Schenkeln. Der Schiits: des 7\\·^ν·:·.ί··.·^;·.^νίί; einen mirug ar.gecrdneteti Scha;: 5 au:, dessen End- 17 -eis: eine ira Querschnitt V-iömu^e Nu: IS i.uf ~ΐΓ-:.ζ5ΰ ;ema£· Eis. 5 kocfartii »erbr-eitärt und ;5 in die z**ei an der Inniaseite des Ptvu-.KW\:o\.'fr> 1 durch einen aoialen Schlitz in zwei Hälften geteilt beidsei^s des Schaftes 5 ausj^bildite 1 d^isv-ru-ei is:. c:e elastiich £e£eneir.ander gedreckt -erden c-en X-X eingreifen. Das Zwischen-ilievl IT Kiiv.\ >o k?nren. Der Scckefl^veüt für die 2=nu-ale Führung mit esmäi den Pfeilen; in Fi^. 3 ui b*£;ri\rxr, des Druckknopf=* 3 eine Öffnuns 6 mi: einer oben Ausmaß nach der einen und anderen S^-ιίί äe '.eich: '-erenrten Mündung auf. durch «eiche die So Schaftes 5 schwenken. Eine den Schaut 5 u-ive?bi'.Kk krrfaruge Endpartie 5a des Schaftes S des Druck- als Schraubendrackfeder ausgebildete Ruck tu ha-Ji kr:r:;s 3 nur unter Überwindung eines rnechani- 20 ist mit ihrem einen Ende am Fov.sau tOu de «eher. "-Vidersundes eingeführt ocfsr herausgezogen Sockels 1 abgestützt und druckt mit ihivm siuic-ie werden kann, wobei die beiden Hälften der End- Ende gegen die Innenfläche des Scheitel« de.« Zw rar-:-; 5 gegeneinander/gedrückt werden. Wenn die 5j schengüedes 17, urn den Druckknopf w' >ewv>!s ; Erdrar-ce 5 a durch die verengte Mündung eingesetzt seine Ausganslage σorückzuiühren und gteKlueiti ■~--z=-7 ist. IaSt sie sich in der öffnung 6 frei ν er- das Zwischenglied 17 in eine zum Schaft 5 s>mm< der SchaftS in der verensten irische Stellung zurückzuschwenken, wenn der Drucl
knopf 3. nach seiner Betätigung losgelassen wird. Die Rückführfeder 20 ist beträchtlich weicher und schwächer ausgebildet als die Kippfeder 10 der Kontaktwippe. Jie zwei einander gegenüberliegenden Schenkel des Zwischenstückes 17 weisen je eine Schulter 21 bzw. 21' auf, die dazu bestimmt ist, mit der Kontakt-Wippe zusammenzuwirken. Letztere weist an jedem lirer beiden Arme je zwei Finger 22 bzw. 22' auf, die von den seitlichen Stegen 7 gegen das Zwischen-
tlied 17 vorspringen. Das freie Ende A bzw. A' der inger 22 bzw. 22' (P i g. 4) ist zum Zusammenarbeiten mit den Schultern 21 bzw. 21' und mit seitlichen ttirnflächen 25 bzw. 25' des Zwischengliedes 17 be-•timmt. Der Abstand der Schultern 21 und 21' vontinander ist kleiner als der Abstand der mit diesen Schultern zusammenarbeitenden Enden A und A' der finger 22 und 22'. Ferner sind die miteinander zusammenarbeitenden Schultern 21,21' und Enden A1A' derart ausgebildet und angeordnet, daß beim Betätigen des Druckknopfes 3 die mittels des Zwischen- ao gliedes 17 auf die Kontaktwippe ausgeübte Kraft Wenigstens annähernd tangential zu einem Kreisbogen um die Schwenkachse O-O der Kontaktwippe gerichtet ist, wie die nachstehende Erläuterung der • iebrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen
!Schalters zeigt.
Wenn sich die Kontaktwippe beispielsweise in der
einen Ruhestellung gemäß F i g. 4 befindet und man
~ "' · * :« =-*iaW Richtung gemäß dem
einen Ruhestellung geumu i- iB.-, „
den Druckknopf 3 in axialer Richtung gemäß dem Pfeil F betätigt, gleitet zunächst das Ende A' der Finger 22' der Kontaktwippe an den Stirnflächen 15' des Zwischengliedes 17 entlang, wonach das Ende A' mit der Schulter 21' in Berührung tritt. Die von den Fingern 22' auf das Zwischenglied 17 ausgeübte Reaktionskraft, die exzentrisch zur Schwenkachse X-X ist, bewirkt eine Schwenkung des Zwischengliedes in F i g. 4 und 5 nach rechts, wodurch gleichzeitig die Finger 22' mittels der Stirnflächen 25' ebenfalls nach rechts gedruckt werden und die Kontaktwippe im Drehsinn des Uhrzeigers geschwenkt wird. Das Zwischenglied 17 übt somit auf das Ende A' der Finger 22' eine Kraft aus, die eine beträchtliche Komponente quer zur Ebene durch die beiden Schwenkachsen X-X und O-O aufweist. Durch eine geeignete Wahl der Ausbildung der verschiedenen Bauteile ist erreicht, daß die erwähnte Kraftkompo-Aente wenigstens annähernd tangential zu einem Kreis um die Schwenkachse O-O und durch das Ende Λ' jedes Fingers 22' gerichtet ist und somit vollumfänglich zum Schwenken der Kontaktwippe um ihre Schwenkachse O-O ausgenutzt wird. Sobald auf die beschriebene Weise die Kontaktwippe so weit geschwenkt worden ist, daß die Abstützstelle 12 der Kippfeder 10 die kürzeste Verbindung zwischen der Schwenkachse O-O und der festen Abstützstelle 11 überschritten hat, kippt die Kontaktwippe unter dem Einfluß der Kippfeder 10 selbsttätig in die andere Ruhestellung, wie sie in F i g. 5 veranschaulicht ist. Wenn man nachher den Druckknopf 3 losläßt, bringt die Rückführfeder 20 den Druckknopf 3 und das Zwischenstück 17 in die Ausgangsstellungen zurück, wonach der Schalter für eine neuerliche Betätigung bereit ist, bei welcher das Zwischenstück 17 mit seiner gegenüberliegenden Schulter 21 und den Stirnflächen 25 auf die Enden A der Finger 22 einwirkt, um die Kontaktwippe auf gleiche Weise wie beschrieben, aber in entgegengesetztem Sinn, zu schwenken. Damit die Wirkungsweise in beiden Schwenkrichtungen der Kontaktwippe die gleiche wird, ist das Messer 9 auf dem Sockel 1 derart angeordnet, daß seine Schneide O-O die Bew^gungsachse des Druckknopfes 3 schneidet.
Der beschriebene Schalter ist außerordentlich leichtgängig betätigbar und verursacht sowohl bei der Schalterbetätigung als auch beim Zurückschnellenlassen des zuvor gedrückten Druckknopfes nur verhältnismäßig geringe Geräusche. Trotzdem ist der von der Kippfeder 10 erzeugte Kontaktdruck der Kontaktwippe ausreichend hoch.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Druckknopfschalter mit einer zweiarmigen Kontaktwippe, die zwei Ruhestellungen aufweist, mit einem zwischen dem Druckknopf und der Kontaktwippe angeordneten, bezüglich der Bewegungsachse des Druckknopfes schwenkbaren Zwischenglied mit zwei symmetrischen Schenkeln, die wechselweise mit Fingern an den beiden Armen der Kontaktwippe zusammenarbeiten, derart, daß bei jeder Betätigung des Druckknopfes einer der Schenkel des Zwischengliedes gegen einen Finger der Kontaktwippe stößt und hierauf eine Schwenkung der Kontaktwippe in ihre entgegengesetzte Ruhestellung erfolgt, und mit einer Feder, die über das Zwischenglied auf den Druckknopf einwirkt, um diesen nach jeder Betätigung in seine Ausgangslage zurückzuführen, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Feder (20) für die Rückführung des Druckknopfes (3) eine davon unabhängige zweite Feder (10) für die Erzielung einer Kippbewegung der Kontaktwippe und eines ausreichenden Kontaktdruckes vorhanden ist, daß die dem Druckknopf (3) und dem Zwischenglied (17) zugeordnete Rückführfeder (20) schwächer und weicher ausgebildet ist als die der Kontaktwippe zugeordnete Kippfeder (10) und daß die Rückführfeder (20) bei zurückgeführtem Druckknopf (3) das Zwischenglied (17) in einer'bezüglich der Bewegungsachse des Druckknopfes symmetrischen Ruhelage hält.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der mit den Fingern (22, 220 der Kontaktwippe zusammenarbeitenden Partien (21, 2Y) des Zwischengliedes (IT voneinander in an sich bekannter Weise kleinei ist als der Abstand der mit dem Zwischengliec (17) zusammenarbeitenden Partien (A, A') dei Finger (22, 22') voneinander und daß die mit einander zusammenarbeitenden Partien (21 und /. bzw. 21' und A') des Zwischengliedes (17) un< der Finger (22, 22*) eine solche Ausbildung um Anordnung haben, daß beim Betätigen de Druckknopfes (3) die mittels des Zwischengliede (17) auf die Kontaktwippe ausgeübte Kraft wenig stens annähernd tangential zu einem Kreisboge um die Schwenkachse (O) der Kontaktwippe ge richtet ist.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurc gekennzeichnet, daß die mit den Fingern (22,22 der Kontaktwippe zusammenarbeitenden Partie (21, 210 des Zwischengliedes (17) Schultern sini die über schräge Stirnflächen (25, 25') vorstehei längs denea die Finger (22,22') jeweils zu Begin der Betätigung des Druckknopfes (3) zu ck Schultern (21, 21^ gleitend geführt sind.
Hierzu i Blatt Zeichnungen
209 ol 1 /21

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0295437B1 (de) Drucktasteneinrichtung
DE1440869B2 (de) Druckknopfschalter
DE3119482A1 (de) &#34;stromkreisunterbrecher&#34;
DE3642677C2 (de) Elektrischer Schalter
EP1394832A2 (de) Elektromechanischer Fernschalter
DE2028499B2 (de) Elektrische Schaltvorrichtung
EP0515943B1 (de) Druckschalter
DE1176230B (de) Kippschalter mit einem eingebauten Stoessel-schalter
DE3713775C2 (de) Tastenschalter
EP0301413B1 (de) Elektrischer Schalter, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE1931552C (de) Elektrischer Druckknopfschalter
DE2942720C2 (de) Drucktaste mit Schnappwirkung
DE4319615C2 (de) Elektrischer Schalter zum Schalten eines Elektromotors, insbesondere in einer elektrischen Zahnbürste
EP2228811A2 (de) Schaltereinsatz eines elektrischen Installationsgerätes
DE2948432C2 (de) Drucktastenschalter mit Schnappwirkung
DE1931552A1 (de) Elektrischer Schalter mit einem unter dem Einfluss einer Rueckfuehrfeder stehenden Druckknopf zur Schalterbetaetigung
DE3111407C2 (de)
DE2947014C2 (de) Stufenschalter
EP1473753A1 (de) elektromagnetisches Schaltgerät
DE3930548A1 (de) Schalter mit selbsterzeugter lichtbogenbeblasung
DE2630777C2 (de) Niederspannungsschalter
DE112014001154T5 (de) Bedienschalter mit Einzelbetätiger
EP0146528B1 (de) Schaltmechanik für Leitungsschutzschalter
DE2024892C3 (de) Elektrischer Schalter
EP0000501A1 (de) Druckgasschalter