DE1927977U - Bremsvorrichtung, insbesondere zum abbremsen von ueber eine rollenfordereinrichtung bewegten lasten. - Google Patents
Bremsvorrichtung, insbesondere zum abbremsen von ueber eine rollenfordereinrichtung bewegten lasten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G13/00—Roller-ways
- B65G13/075—Braking means
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Ra.525 fWi*-sj if gf7/sie
Patentanmeldung
der Firma
STUAS - Stanzwerk und Apparatebau Siegerland G-roos K.G.,
Dreis-Tiefenbach, Auf der Aue.
Bremsvorrichtung, insbesondere zum Abbremsen von
über eine Rollenfordereinrichtung bewegten Lasten.
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung, insbesondere ·
zum Abbremsen von über eine Rollenfördereinrichtung bewegten
Lasten, z.B. Durchlaufregale, mit einer durch Fliehgewichte
betätigten Bremse, die, über ein mechanisches Getriebe angetrieben, eine von der Drehzahl einer durch die bewegten
Lasten angetriebenen Rolle abhängige Bremswirkung erzeugt, wobei das Getriebe und die Bremse in einem Gehäuse angeordnet
sind, über dessen Umriss die Rolle in die Bewegungsbahn der Lasten vorsteht und die von der Last ausgeübte Antriebskraft
auf ein im Gehäuse gelagertes Eingangsrad des Getriebes weitergibt.
Es ist bekannt, eine flishkraftbetätigte, von der Drehzahl
in ihrer Wirkung abhängige Bremseinrichtung in den Tragrollen von Rollenfördereinrichtungen einzubauen. Derartige Rollenfördereinrichtungen
bestehen aus einer Tragkonstruktion, in der die Rollen drehbar."•gelagert sind und eine in einer Richtung
geneigte Bahn bilden. Die im Zuge dieser Bahn eingebauten Bremsrollen haben die Aufgabe, übermäßige Geschwindigkeiten
der sich über die Bahn bewegenden Lasten zu verhindern. Derartige Rollenfördereinrichtungen werden vorteilhaft dort
als Transportmittel eingebaut, wo die Transportgüter in unregelmäßigen zeitlichen Abständan anfallen und sich die Verwendung
von ständig laufenden Bändern nicht lohnt. Den bekannten Bändern gegenüber haben Rollenfördereinrichtungen den
zusätzlichen Vorteil, dass sie das Durchfahren von verhältnismäßig
engen Kurven und ungleichförmigen Gefallen zulassen.
Die bekannten, in den Tragrollen eingebauten Bremse inrichtungen
sind jedoch nachteilig, weil es nur unter verhältnismäßig großem Aufwand an Arbeitszeit möglich ist, die verschiedenen
benötigten Elemente in das Innere der Rolle einzubauen. Die Rolle selbst muss auf ihrer Außenseite mit einem
reibungserhöhenden Belag versehen sein, damit sie einerseits von der sich bewegenden Last mitgenommlfnund andererseits
die von der Rolle erzeugte Bremskraft wieder auf die Last überträgt. Da es zur Unterbringung der Bremseinrichtung im
Inneren der Rolle erforderlich ist, diese mit verhältnismäßig
großem Durchmesser und verhältnismäßig großer Breite auszuführen, ergeben sich weitere Unkosten bei der Herstellung.
Der im Inneren der Rolle verfügbare, beschränkte Raum erfordert es darüber hinaus, mehrere Zahnradstufen vorzusehen,
um die zur Betätigung der Fliehkraftbremse erforderliche Drehzahl an den Fliehgewichten zu erzeugen. Schließlich '
sind auch eventuell auftretende Schäden an der Bremseinrichtung einer geschlossenen Rolle nur unter Schwierigkeitnn
zu beheben.
Zweck der Erfindung ist es, eine Bremsvorrichtung der eingangs
genannten Art in der Weise zu verbessern, dass ihre Herstellung mit wesentlich geringeren Kosten belastet ist,
ohne dass hierdurch die vielseitige Verwendbarkeit leidet. Ein nicht zum Stand der Technik gehörender Vorschlag sieht
vor, die Bremseinrichtung in einem Getriebekasten unterzubringen, über dessen Umriss eine von der bewegten Last angetriebene
Rolle vorsteht. Da einerseits die abzubremsenden Lasten unebene Unterflächen aufweisen können und andererseits
beim Auffahren einer Last mit großer.Geschwindigkeit sich erhebliche Stöße ergeben, die sich nachteilig auf die Getriebezahnräder
auswirken, muss zweckmäßig dafür gesorgt sein,
dass die Vorrichtung eine gewisse Nachgiebigkeit aufweist,
die es ihr gestattet, auch dann in Berührung mit der Unterseite der Last zu "bleiben, wenn diese hier uneben ist,oder
die es ermöglicht, "bei einem harten·, durch die auflaufende Last verursachten Stoß auszuweichen. Es ist möglich, das
gesamte, die von der Last angetriebene Rolle, das Getriebe und die Bremse' ' .-■■■■-■-; aufnehmende Gehäuse nachgiebig im
Zuge der Sollenbahn zu lagern. Dies erfordert jedoch entsprechende
Einrichtungen, die. es normalerweise unmöglich machen, eine Bremsvorrichtung an jeder beliebigen Stelle
der Rollenbahn einzubauen.
Zur Vermeidung der Nachteile der bekannten Vorrichtungen
und im Unterschied zu den nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorrichtungen sieht die Erfindung vor, dass die
Rolle ungelagert im Getriebegehäuse zwischen ein seitliches Auswandern verhindernden Begrenzungen liegt und auf einem
um eine gehäusefeste Achse drehbaren Rad und einem federndnachgiebigen Widerlager abgestützt ist. Auf diese Weise
wird die gewünschte Nachgiebigkeit der Rolle in das die Vorrichtung aufnehmende Gehäuse selbst verlegt, wobei die
ungelagerte Rolle bei Verschleiß oder Beschädigung auf einfachste Weise ausgewechselt werden kann.
Es hat sich gezeigt, dass sich eine sichere Abstützung für die Rolle ergibt, wenn im Bereich unterhalb einer durch die
Achse der Rolle gehenden waagerechten Ebene das Rad und das Widerlager angeordnet sind.
die seitliche Abstützung bzw. Führung der Rolle können zwei in einem Abstand nebeneinander angeordnete, parallele
Wände des Gehäuses sorgen, zwischen denen die Rolle unter Belassung von seitlichem Spiel liegt.
Sine "besonders einfache Ausbildung der erfindungsgemäßen
.Vorrichtung ergibt sich dann, wenn die Rolle zwischen einer Außenwand und einer Trennwand im Gehäuse angeordnet ist, auf
deren anderen Seite sich das Getriebe und die Bremse befinden. Das Getriebe ist hierbei vorteilhaft mindestens an seiner
Oberseite abgedeckt, vorzugsweise jedoch allseitig gekapselt. Auf diese Weise werden jegliche Verschmutzungen vom .Getriebe
ferngehalten.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen,
dass das die Rolle federnd-nachgiebig abstützende Widerlager aus mindestens einem Schwenkarm und einer daran gelagerten
Rolle besteht. Der Schwenkarm kann hierbei im unteren Bereich des Gehäuses auf der der ankommenden Last zugewandten Seite
und das gehäusefest gelagerte Rad auf der der Last abgekehrten Seite der Rolle angeordnet sein. Bei dieser Anordnung ergibt
sich der Vorteil, dass die Rolle von der sich über sie hinwegbewegenden Last gegen das gehäusefest gelagerte Rad gedrückt
wird, das somit als Eingangsrad des Getriebes dienen kann. Gleichzeitig wird die Verbindung zum Getriebe und zur nachgeordneten
Bremse unterbrochen, wenn die Rolle entgegengesetzt
zu der normalen Laufrichtung der Last gedreht wird. Diese mit einem Freilauf vergleichbare Wirkung beruht darauf, dass
sich die Rolle bei zur Bewegungsrichtung der Lasten entgegengesetzter Drehung von dem gehäusefest gelagerten Rad abzugeben
sucht und sich im wesentlichen auf das federnd-nachgiebige Widerlager abstützt.
Wenn, wie dies die Erfindung weiterhin vorschlägt, die Rolle einen etwa der Gehäusehöhe entsprechenden Durchmesser hat,
dreht sie sich beim Vorbeigang einer Last mit verhältnismäßig großer Umfangsgeschwindigkeit. Wird diese Umfangsgeschwindig-keit
von einem im Umfang kleinen Rad übernommen und auf ein verhältnismäßig großes Getrieberad weitergegeben, dessen
Unterbringung im Gehäuse keine Schwierigkeiten bereitet,
i:
ι' ,
weil die Rolle selbst im Durchmesser verhältnismäßig groß
ausgebildet ist, so ist es möglich, mit nur zwei Zahnrädern die für eine zuverlässige Wirkungsweise der Bremse erforderliche
Übersetzung der Drehbewegung der Rolle zu erzielen. Durch die erzielbare, außerordentlich geringe Anzahl von
Zahnrädern verbilligt sich die Vorrichtung zusätzlich in der Herstellung und enthält entsprechend weniger bewegte,
Verschleiß unterliegende Bauteile.
Die Kraftübertragung zwischen der Rolle und dem Getriebe kann auf die verschiedenste Weise erfolgen, vorausgesetzt,
dass die leichte Auswechselbarkeit der Rolle· und ihre nachgiebig-federnde Beweglichkeit erhalten bleibt. Da sich die
Rolle bei ihren Bewegungen relativ zum Gehäuse um die Achse des gehäusefest gelagerten Rades dreht und somit zu diesem
stets im gleichen Abstand bleibt, ist es ohne weiteres möglich, im Bedarfsfall einen endlosen Riemen oder eine
Kette zur Kraftübertragung zwischen der Rolle und dem Getriebeeingangsrad zu verwenden. Es ist auch möglich,
die Rolle, die üblicherweise ohnehin als Ring ausgebildet ist, an ihrem Innenumfang abzustützen, wobei dann die eine
Abstützung wiederum aus einem gehäusefest gelagerten drehbaren Re-ib- oder Zahnrad und die andere aus einem entspre- ■
chenden Rad besteht, das am Ende eines nachgiebig-federnd gelagerten Schwenkarms befestigt ist.
Die in der .Yorrichtung verwendete". Bremse - kann ebenfalls
von jeder geeigneten Bauart- sein. Vorteilhaft ist es hierbei, die Bremse als insgesamt auswechselbare Baugruppe auszubilden,
die beispielsweise seitlich aus dem sie aufnehmenden Teil des Getriebegehäuses herausgezogen werden kann. Die
Bremse selbst kann mit Fliehgewichten ausgestattet sein, die schwenkbar an einem Querjoch einer Antriebswelle angelenkte
Hebel sind und deren längere Arme mit Gewichten belastet sind, während die kürzeren Arme bei· Auslenkung der
Pliehgewichte an einer ring- oder zylinderförmigen Bremsfläche
zur Anlage kommen. Die Pliehgewielite können auch
zwei halbkreisförmige Segmente sein, die in einem zylindrischen Gehäuse liegen und von der Antriebswelle mit Hilfe
eines mit dieser rotierenden Mitnehmers in Drehungen versetzt werden. Als Fliehgewichte können auch mondsichelförmige
Segmente verwendet werden, die an den beiden Enden eines mit einer Antriebswelle verbundenen Querjochs angelenkt sind
und sich bei Erreichen einer entsprechenden Drehzahl gegen eine am Umfang angeordnete Bremsfläche legen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von Abbildungen näher erläutert.
Es zeigt:
Pig. 1 eine teilgeschnit.tene Seitenansicht der
erfindungsgemäßen Vorrichtung in Ruhestellung,
Pig. 2 eine der Pig. I entsprechende Darstellung der Vorrichtung beim Yorbeigang einer Last,
Pig. 3 einen Schnitt durch Pig. 2 auf der Linie III - III und
Pig. 4 einen Schnitt durch Pig. 2 auf der Linie IV - IV.
Abbildung 1 zeigt die Bremsvorrichtung in in einem Rollenförderer eingebauter Lage. Die Vorrichtung besteht aus einem
Gehäuse 1, das zwischen zwei Rollen der Pördereinrichtung,
die in Einzelheiten nicht gezeigt ist, angeordnet ist. Bei 3 ist eine Last angedeutet, die sich in Keilrichtung, dem Gefälle
der Rollenbahn folgend, der Bremsvorrichtung nähert.
In dem Gehäuse 1 der Bremsvorrichtung, deren Vorderwand mit
"bezeichnet ist, ist eine im Durchmesser verhältnismäßig große, ringförmige Holle 5 vorgesehen, die an ihrer Außenfläche mit
einem reibungserhöhenden, elastischen Belag, z. B. mit einer Gummischicht, versehen ist. Die Rolle 5, die nicht auf einer
Welle "befestigt ist, ist im Bereich ihres untenliegenden Umfangsteils
auf der in Bewegungsrichtung der Last 3 vornliegenden Seite auf einem im Gehäuse 1 ortsfest gelagerten, drehbaren
Rad 6 abgestützt. Um etwa 60° hierzu versetzt ist im
unteren Teil des Gehäuses auf der der ankommenden Last zugewandten Seite ein Schwenkarm 8 im Gelenk 81 beweglich gelagert,
der an seinem freien Ende eine drehbare Rolle 7 trägt, die an der Rolle 5 anliegt. Der Arm 8 steht unter 'dem Einfluß
einer Feder 9, die ihn in Richtung des Uhrzeigers zu drehen sucht. Die Schwenkbarkeit des Armes 8 ist in. beiden Richtungen
durch (nicht gezeigte) Anschläge begrenzt, so daß der Arm nicht in eine Stellung gelangen kann, in der die Rolle 5
zwischen den Abstützungen 6 und 7 nach unten hindurchfällt.
Wenn die Last 3 über die Rolle 5 läuft, die mit ihrem obenliegenden
Teil in Ruhestellung über die Oberseiten der benachbarten Rollen 2 vorsteht, wird die Rolle 5 unter Schwenkung
des Armes 8 gegen den Uhrzeigersinn nach unten gedrückt, ohne daß sie hierbei außer Berührung mit dem gehäusefest gelagerten
Rad 6 gelangt. Die Drehbewegung, die durch die Last 3 auf die Rolle 5 übertragen wird, wirkt sich daher auf das
Rad 6 aus, wobei die von der Last 3 hervorgerufene Kraft die Rolle 5 fest gegen das Rad 6 drückt. Sobald die Last die Rolle
5 passiert hat, geht diese wieder in ihre Ausgangsstellung gemäß Abb. 1 zurück.
Das Gehäuse 1 besteht, wie Abb. 3 zeigt, aus drei im Abstand
parallel nebeneinander angeordneten Blatten 4, H und 15, die mit Hilfe von Schrauben 18'aneinander befestigt sind.
Zwischen den Platten 4 und 14, deren Querabstand etwas größer als die Breite der Rolle 5 ist, ist diese letztere gegen
seitliche Auslenkungen gesichert. Das Rad β, welches bei Drehung
der Rolle 5 beim Vorbeigang einer Last mitgenommen wird, ist an seiner Oberfläche aufgerauht. Das Rad β ist fest auf einer
Welle 10 angeordnet, die in den zwischen den Gehäuseplatten 14 und 15 befindlichen Raum hinein verlängert und in den Gehäusewänden
entsprechend gelagert ist. Drehfest mit der Welle 10 ist in der zwischen den Platten 14 und 15 gebildeten Kammer
ein großes Zahnrad 11 befestigt, das mit einem entsprechend gezahnten Rad 12 ständig in Eingriff steht.. Auf der gleichen
Welle wie das RQd 12 sitzt die eigentliche Bremse, die in
einem zylindrischen Mantel 13 untergebracht, in der Zeichnung
jedoch nicht in Einzelheiten dargestellt ist.
W.e sich insbesondere aus Abb. 4 ergibt, besteht das Getriebe,
das die'Drehbewegung der Rolle 5 für die Bremsvorrichtung 13
ins Große übersetzt, lediglich aus zwei Zahnrädern 11 und,12. Dies ist deshalb möglich, weil die Rolle 5 im Durchmesser
verhältnismäßig groß ausgebildet ist und das Gehäuse 1 die Möglichkeit zur Unterbringung eines ebenfalls verhältnismäßig
großen Zahnrades 11 bietet. Das Getriebe liegt gemäß Abb. 3
in einem durch die Wandungen 14» 15, 16 und 17 allseitig gekapselten
Gehäuseteil und kann daher nicht verschmutzen.
Wie sich insbesondere den Abb. 1 und 2 entnehmen läßt, kann die Rolle 5 auf einfachste Weise im Bedarfsfall dadurch ausgewechselt
werden, daß sie nach oben aus dem Raum zwischen den Gehäuseplatteh 4 und 14 herausgenommen wird. Es ist hierzu
nicht erforderlich, irgendwelche Befestigungen zu lösen.
Die Erfindung kann in der verschiedensten Weise im Rahmen des zu Grunde liegenden Erfindungsgedankens abgewandelt werden.
Hier ist es beispielsweise möglich, an Stelle eines Schwenkarmes 8 zwei scherenartig angeordnete Arme vorzusehen, die um
die gleiche Achse 9' schwenkbar sind und von denen einer in
Normalstellung etwa die lage des Arms 8 in ATdTd. 2 und von
denen der andere in Normalstellung eine steilere Stellung als der Arm 8 in I1Ig. 1 einnimmt. Zwischen den scherenartig
angeordneten Armen ist eine Feder angeordnet, die die Arme zusammenzuziehen sucht. Durch entsprechende Anschläge sind
die Arme daran gehindert, sich über eine bestimmte Winkelstellung zueinander zu nähern. Wenn die Holle 5 beim Vorbeigang
einer Last in das Gehäuse hinein gedruckt wird, spreizen sich [äasttjdie scherenartig angeordneten Arme gegen die Kraft
der sie verbindenden Jeder, wobei die Rolle 5 nach dem Passieren
der Last wieder in die höhere Ausgangsstellung z.urückgehoben wird.
Es ist auch möglich, die Zahnräder 11 und 12 nach Abb. 4 dicht
an der mittleren Trennwand H des Gehäuses anzuordnen und die Bremse 13 an der außenliegenden Wand 15 zu befestigen. Auf
diese Weise kann der Austausch der Bremse, falls dies nach einer gewissen Betriebsdauer erforderlich werden sollte, erleichtert
werden. Die Befestigung der Bremse kann hierbei so ausgebildet sein, daß sie nach Lösen eines besondern Deckels
an der Wand 15 nach außer herausgezogen werden kann, ohne die die Gehäuseteile zusammenhaltenden Schrauben 18 zu, lösen.
Da die Rolle 5 'stets den gleichen Abstand zum Rad β beibehält,
ist es auch möglich, beide genannten Teile-.·durch einen über die Rolle 5 und das Rad 6 geführten Riemen bzw. eine Kette miteinander
zu verbinden. Falls eine Kette zur Kraftübertragung von der Rolle 5 auf das Rad 6 verwendet wird, kann diese in
einer mittleren Vertiefung, an deren Grund in die Kette greifende Zähne vorgesehen sind, über die Rolle 5 und das Rad 6
laufen, wobei beiderseits der Vertiefung, zumindest auf der Rolle 5, ringförmige reibungserhöhende Beläge vorgesehen sind.
Claims (12)
1. Bremsvorrichtung, insbesondere zum Abbremsen von über
■ eine Rollenfördereinrichtung bewegten Lasten, z. B.
Durchlaufregale, mit einer durch Fliehgewichte betätigten
Bremse, die, über ein mechanisches Getriebe angetrieben, eine von der Drehzahl einer durch die bewegten Lasten
angetriebenen Rolle abhängige Bremswirkung erzeugt, wobei ■ das Getriebe und die Bremse in.einem Gehäuse angeordnet
sind, über dessen Umriß die Rolle in die Bewegungsbahn der Last vorsteht und die von der Last ausgeübte Antriebskraft
auf ein im Gehäuse gelagertes Eingangsrad des Getriebes weitergibt, dadurch gekennzeichnet
, daß die Rolle (5) ungelagert im Getriebegehäuse (1) zw^ischen ein seitliches Auswandern
verhindernden Begrenzungen (4, 14) liegt und auf einem um eine gehäusefeste Achse drehbaren Rad (6) und einem
federnd-nachgiebigen Widerlager (7) abgestützt ist.
2. Torrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet
, daß das Rad (6) das Widerlager (7) im Bereich unterhalb einer durch die Achse der Rolle (5)
gehenden waagerechten Ebenen angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Rolle (5) zwischen
zwei in einem Abstand nebeneinander angeordneten, parallelen Wänden (4, 14) des Gehäuses (1) unter Belassung von seitlichem
Spiel liegt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3» da.durch
gekennzeichnet , daß die Rolle (5) zwischen
-11- 1Il
einer Außenwand (4) und einer Trennwand (14) angeordnet ist,
auf deren anderen Seite sich das Getriebe (11, 12) und die
Bremse (13) befinden.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch geken.η zeichnet , daß das Getriebe (11, 12)
mindestens an seiner Oberseite (17) abgedeckt, vorzugsweise allseitig gekapselt ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet , daß das die Rolle (5) federnd-nachgiebig abstützende Widerlager aus mindestens
einem Schwenkarm (8) und einer daran gelagerten Rolle (7) besteht.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dad 'u roh
gekennzeichnet , daß der Schwenkarm (8) im unteren Bereich des Gehäuses (1) auf der der ankommenden
Last (3) zugewandten Seite und das gehäusefest gelagerte Rad (6) auf der der Last (3) abgewandten Seite der Rolle (5)
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprächen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet , daß das die Rolle (5) abstützende
gehäusefest gelagerte Rad (6) das Eingangsrad des Getriebes (11, 12) ist.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (5) und das
Rad (6) auf ihren Laufflächen reibungserhöhende Beläge tragen.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet , daß ein endloser Riemen über die Rolle (5) und das gehäusefest gelagerte Rad (6) geführt
ist.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 "bis 9, dadurch
gekennzeichnet , daß eine.endlose Kette über die Rolle und das gehäusefest gelagerte Rad geführt ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet , daß die Rolle (5) einen etwa der Gehäusehöhe entsprechenden Durchmesser hat.
65 203 d
37/20/23
37/20/23
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST19157U DE1927977U (de) | 1965-09-15 | 1965-09-15 | Bremsvorrichtung, insbesondere zum abbremsen von ueber eine rollenfordereinrichtung bewegten lasten. |
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Family Applications (1)
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DEST19157U Expired DE1927977U (de) | 1965-09-15 | 1965-09-15 | Bremsvorrichtung, insbesondere zum abbremsen von ueber eine rollenfordereinrichtung bewegten lasten. |
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DE (1) | DE1927977U (de) |
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1965
- 1965-09-15 DE DEST19157U patent/DE1927977U/de not_active Expired
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