DE1927853U - Umtopf fuer blumentoepfe, -schalen oder -kaesten mit einer einrichtung zur automaschinen bewaesserung. - Google Patents
Umtopf fuer blumentoepfe, -schalen oder -kaesten mit einer einrichtung zur automaschinen bewaesserung.Info
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- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
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- A01G27/02—Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots having a water reservoir, the main part thereof being located wholly around or directly beside the growth substrate
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- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
>t 35 7*18; 165
ί r·:?!.-ir-o- KoIn9 den 4» September 1965
...... Viefhen " ■ A
-i , ■ j ii ι ': Anmelders Eudolf L 0 E R S -
'TeTefbn 4177 5ο" - - liordstraße Ir<
Mein Zeichens L U/l'
Uintopf für Blumentöpfe, —schalen oder
-kästen mit einer Einriehtmig aur au-
toiaatischen
Die Erfindung betrifft einen Umtopf für Blumentopfe s Blumenschalen
oder Blumenkasten mit einer Einrichtung zur automatischen Bewässerung»
Die meisten !Topfpflanzen müssen relativ häufig$ das heißt täglich,
gegossen werden,, weil sie nur eine geringe Menge Erde zur
Wasserspeicherung zur Verfügung haben und - im G-egeneatz zu den
Preilandpflanzen «· weder aus dem Hegen oder der Luftfeuchtigkeit
noch aus dem Grundwasser ihre. ,.,^serioedarf decken können» line
Wasserbevörratung vo:» foffpitanζäa derart P caß man die Sopfplanzen
in mit ¥ass4T %t,fi*L{;$%, Ö&wpie stellt s i^t nicht möglich$.
well die Bluneaerxf-^ dnMh säuern würde und dia Blumen infolgedessen
ab stürben ο B&.S ifi*4xi(<ifeie Begießen von ITopfpr^ansen ist vor
allem dann ein f.cufoX$Mi wenn der Besitzer der 1. :....;.:.iizen beispielsweise
während des Urlaubs für langer© Zeit abwesend ist« Zudem
bedeutet das täglich© Begießen einer größeren Anzahl von Topfpflansen
einen nicht imerhebliehen Arbeitsaufwand« Darüber hinaus
ist; es für den laien aber auch schwierig^ öle richtige DoBie«
rmij -:.or täglichen l'i/assergabe zu treffen« ■ licht selten findet mn
in don vor allem zur Zier gedachten !stopfen. von 2©pfpflansen
eine mehrere Zentimeter hohe Wasseransammlung^. weil, die tägliche
Wassergabe ungewollt zu groß ist·· -Derartige-^asseransamlungen in
den, Umtopfen, verursachen bald .ein..'Säuern, der Blumenerde und damit
ein Absterben der !Topfpflanzen·-■■·.,-„■■.,.Λ.λ ' ,-■„■'.'." ■·.";.,.
Man hat bereits Vorschläge gemachtj wie man 2©pfpflanzen 'während
einer längeren Abwesenheit des Besitzers mit dem nötigen Wasser versorgen kann« Einer-dieser For schlage' besteht, darinj daß· man
eine mit Wasser■gefüllte* mit. einem dünnen Hals und einer sehr
kleinen Auslaßöffnung am Ende.dieses Halses versehene Hasche mit
diesem Hals, in die Erde der iCopfpflanze,bohrt. .Dabei soll erreicht
werdenj, daß das in der Ilasehe, enthaltene Wasser durch die kleine
: Auslaßöffnung. nur langsam in die Erde der l'opf pflanze sickert, so
daß über eine längere' Zeitspanne hinweg für eine geregelte Wasser-■
gäbe gesorgt wird« Biese Vorrichtungen haben sich nicht bewährt 9
da bei ihnen entweder das Wasser- zu schnell oder gar nieht aus
I-
der flasche austritt. Ein. anderer Vorschlag geht dahin.9 die {Topfpflanzen
während der Abwesenheit in eine mit Sorf gefüllte Kiste
au setzen, wobei diesel" 2orf 9 dsr als guter Wasserspeicher bekannt
ist5 bis zur Sättigung mit Wasser getränkt wird« Dieses
Verfahren ist natürlich, nur dann anwendbar5 wenn, die■Topfpflanzen
für die Zeit einer längeren Abwesenheit unter relativ großem Aufwand (Beschaffung einer Kiste und von Tqt£) vom Ort ihrer normalen
Aufstellung weg in diese Kiste gestellt werden«
Der Erfindung liegt die Aufgabe.zugrunde, eine vergleichsweise
einfache Einrichtung zu schaffen«, mit der über längere Zeitspannen
hinweg für eine ordnungsgemäße Bewässerung von !Topfpflanzen gesorgt werden kann«, Dabei sollen die !Topfpflanzen- am Ort ihrer
Aufstellung verbleiben*. Darüber hinaus, soll die Erfindung eine.
-2
Einrichtung schaffen,, die nicht nur für längere Abwesenheiten des
Pflanzenbesitzers nützlich und brauchbar ists sondern die darüber
' hinaus dem Pflanzenbesitzer die richtige Dosierung des Wassers
für die Pflanzen auch 'während seiner Anwesenheit) eabnimmt'-rt. Die
Einrichtung gemäß der "Erfindung' soll, in der Herstellung preiswert
und in der Anwendung einfach'sein.'Sie' soll zugleich einen vorzugsweise
zierenden TMtopf für Blumentopfe 3 'Blumenschalen oder
Blumenkästen darstellen»
Zur Lösung dieser Aufgabe 'zeichnet sich die Erfindung durch einen
über dem Boden des Umtopfes liegenden, oben geschlossenen und mit
einer luftdicht verschließbaren' füllöffnung versehenen Wasservorratsbehälter
? sowie durch eine an den Wasservorratsbehälter angeschlossenes,
über der Bodenplatte des Umtopfes in dessen Inneres
mündende Austrittsöffnung aus, wobei der höchste Punkt dieser Austrittsöffnung
in Höhe des im Inneren des Umtopfes au haltenden
Wasserspiegels liegt.
Gemäß der Erfindung wird also dafür gesorgt9 daß am Boden des TJmtopfes
eine flache Wassersehicht aufrechterhalten wirds aus der
heraus die Blumenerde befeuchtet wirdy ohne daß die Blumenerde
selbst im Wasser steht und säuern kann;' dabei wird" von der bekannten
Tatsache Gebrauch gemacht ? daß die Wurzeln einer Pflanze in der
Lage sind s eine gewisse Saugwirkung auf ein für die Wurzeln erreichbares
Wasser auszuüben»
In weitex-er Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen ? daß hint ei
der AustritläSffnung eine Eammsr angeordnet ist, deren Decke über
dem höchsten Punkt der Austrittsöffnung liegt 9 in die außerdem
ein vom Boden des Wasservorratsbehäiters kommender■■ Kanal mündet
und von der ferner ein Belüftungskanal ausgeht s der über dem Wasserspiegel
im Wasservorratsbehälter endet. . ,. ■ ·
Es wird im Rahmen der folgenden Besehreibung eines Ausführungsbeispiels
noch dargetan werden» daß durch diese erfindungsgemäße Ausbildung eine vorzüglich konstante Wässerhaltung ersielt wird.
Diesem G-edanken dient auch der weitere Vorschlags daß die Austrittsöffnung
ein in waagerechter Sichtung langgestreckter Schlitz
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen daß der V/asservcrratsbehaTte^r in der doppel%-/andig ausgebildeten
Seitenwand des TJmtopfes angeordnet ist.
Weitere erfinderische Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels$ wobei auf die beiliegenden
Zeichnungeii Bezug genommen wird· Die Erfindung wird dabei in ihrer
Anwendung bei einem Umtopf für einen Blumentopf beschrieben.
Es ist jedoch selbstverständlich^ daS die Erfindung in sinngemäßer
Abwandlung auch bei Blumenschalen 9 Blumenkästen und anderen
Blumenbehältnissen anwendbar ist»
1 zeigt eins' teilweise aufgeschnittene Ansicht eines für
einen Blumentopf bestimmten "Umtopfe s gemäß der Erfindung.
Pig» 2 zeigt einen Schnitt nach der· linie II -'II in Pig«. 1·
In Pig» 1 ist der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellende
tfmtopf mit 4 bezeichnet« Äußerlich gesehen unterscheidet
sich dieser Umtopf 4 niciit von den herköjmmlielien* insbesondere .·:
zur Zierde dienenden Umtopfen. Im dargestellten Ausführungsbei- .
spiel weist dieser Umtopf auf seiner Außenseite eine s entere eilte
Riffelung und einen Zierring 16 auf .·■ Gemäß der .Erfindung ist ■ die
Seitenwand des Umtopfes 4 doppelwandig ausgebildet» Sie äußere
Seitenwand'8 ist mit der Bodenplatte 6 des Umtopfes dient verbundens
wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel die äußere Seitenwand
8 geringfügig über die Bodenplatte 6 hinausragt, so daß der Umtopf 4 ait dem unteren Sand der äußeren Seitenwand 8 auf
seiner Unterlage aufsteht.
Parallel sur äußeren Seitenwand 8 ist eine innere Seitenwand 10
angeordnet» Die äußere Seitenwand 8 und die innere Seitenwand 10 sind am oder nahe dem oberen Hand des Umtopfe© 4 durch einen waagerechten
j ringförmigen Deekel 3.2 miteinander verbunden. Zwischen
der äußeren Seitenwand 8 und der inneren Seitenwand 10 entsteht so
ein ringförmiger Wasservorratsbehälter 22 9 der durch den Deckel
12 an seinem oberen Ende luftdicht verschlossen ist.
Im Deckel 12 ist eine Mllöffmmg vorgesehen^ die mittels eines
Stopfens 14 verschlossen werden Kann» Der Stopfen 14 kann ein Gummi- oder Korkstopfen sein oder es kann in der Öffnung des Deckels
das
12 ein Gewinde vorgesehen sein9 in/der ein Außengewinde aufweisende
Stopfen 14 eingeschraubt wird, Jm letzteren Fall ordnet man
zweckmäßig eine Dichtung swisehen dem Stopfen 14 und dem Deckel an* · .
Bei der einfachsten Ausführungsform der Erfindung endet der Wasservorratsbehälter
22 am unteren Ende über der Bodenplatte β des
umtopfes 4« In der inneren Seitenwand XQ sind unmittelbar Woer der
Bodenplatte 6 des Umtopfes 4 öffnungen 26 vorgesehen«
Bei dieser einfachsten Ausführungsform der Erfindung bildet sich über
der Bodenplatte β des Umtopfes 4 eine Wasserschicht c» deren
Wasserspiegel in Höhe der Oberkante 28 der Wasserauslaßöffnung 26 liegte Solange nämlich der Wasserspiegel unterhalb der Oberkante
28 der Öffnung 26 liegt9 kann Luft durch die öffnung 26 in den
Wasservorratsbehälter 22 eintreten und folglich das Wasser- aus dem
Wasservorratsbehälter 22 in den Umtopf 4 gelangen* Sobald aber der Wasserspiegel im üatopf A die Höhe der Oberkante 28 der Öffnung 26
erreicht hatj gelangt keine Luft mehr in den Wasservorratsbehälter
22 und folglich kann das in diesem enthaltene Wasser nicht weiter durch die Öffnung 26 austreten· Es wird also am Boden des Umtopfes
4 ein Wasserspiegel aufrechterhalten^ der genau in Höhe der Oberkante
28 der Öffnung 26 liegt.
Man erkennt aus fige I9 daß dieser Wasserspiegel tiefer liegt 9 als
die Unterkante der im Blumentopf 32 enthaltenen Blumenerde« Die
Blumenerde steht also nicht dauernd in Wasser und kann daher nicht
säuern« Andererseits kann durch das herkömmliche Iioeh 38 im Boden
des Blumentopfes 32 das Wasser in die Blumenerde aufsteigen.? Es
ist bekannt? daß die bei 36 sehematisch dargestellten Wurzeln der
Planze 34 in der Lage sind8 das erforderliche Wasser anzusaugen.
Infolge der Oberflächenspannung des Wasserspiegels9 der sich bei
dieser einfachsten Ausführungsform der Erfindung am Boden des Umtopfes
4 bildets tritt die Luft durch die öffnung 26 erst dann in
den Wasservorratsbehälter 22 ein* wenn der Wasserspiegel eine nennenswerte
Absenkung erfahren hat· Auf diese Weise ergibt sich eine nicht unerhebliche Schwankung der Höhenlage des Wasserspiegels im
Umtopf 4* " . ·. .
-;■■■"'■ : . - 6 -
Um diese Schwankung des Wasserspiegels aus zuschalten;.» wird daher
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zwischen der äußeren Seitenwand
8 und der inneren Seitenwand 10 des Umtopfes ein ringförmiger Boden 18 angeordnet9 der über der Oberkante 28 der Wasserauslaßöffnung
26 liegt· Dieser Boden· 18 bildet dann den unteren Abschluß des WasservorratsbeüLters 22. Auf dies© Weise entsteht
zwischen dem Boden 18 des Wasservorratsbehälters 22 und der Boden—
■ - ■ *
platte 6 des Umtopfes 4 ein Ringraum 24·
In dem Boden 18 sind vorzugsweise mehrere Bohrungen oder löcher 20
vorgesehen^ durch die hindurch das Wasser aus dem Wasservorratsbe—
halter 22 in den Ringraum 24 eintreten, kann»
Perner wird ein Belüftungskanal 30 vorgesehen^ der vom Kingraum 24
bis kurz unter den Deckel 12 des Wasservorratsbehälters 22 führt.
Dieser Belüftungskanal 30 ist vorzugsweise- in Form eines dünnen.
Röhrchens 30 ausgebildet«
Bei dieser weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird erreicht, daß
das Wasser aus dem Wasservorratsbehälter 22 durch die Bohrungen 20 kontinuierlich nachfließt und über der Wassersäule im Wasservorratsbehälter 22 kein Unterdruck entsteht 9 der diesen Haehfluß beeinträchtigen könnte.' . ^
In der Ringkammer 24 bildet sich ein Wasserspiegel« Es muß verhindert
werden9 daß Wasser in den Belüftungskanal 30 gelangt und diesen
blockiert. Man muß also dafür sorgen9 daß der Eingang des Belüftungskanals
30 in genügendem Abstand über dem Wasserspiegel· in der Ringkammer 24 liegts so daß die Saugkraft im Belüftungskanal
3O9 die durch den im Wasservorratsbehälter 22 entstehenden .Unter-
druck entstehen kann, nicht in der Lage ist, das V/asser aus dem
Ringraum 24 in den Belüftungskanal 30 zu saugen. Man muß hierbei
"berücksichtigen t daß der Wasserspiegel im Ringraum 24 infolge dieser
Saugkraft9 infolge der Oberflächenspannung oder auch infolge
einer schrägen Aufstellung des Topfes verschieden liegen kann« In Pig. 1 "betrachtet, muß also der Abstand zwischen der Oberkante 28
der Wasserauslaßöffnung 26 und der Unterseite des Bodens 18 genügend
groß sein. ·
In der Regel genügt die Anordnung eines Belüftungskanals 30 zur Belüftung des oberhalb des Wasserspiegels im. Wasservorratsbehälter
22 liegenden Luftraumes* Um für den Pail einer schrägen Aufstellung
des Sopfes 4 sicherzustellenβ''daß jedenfalls die untere Einlaßöffnung
eines Belüftungskanals 30 über dem Wasserspiegel im ^
Ringraum 24 liegt 9 ordnet man vorzugsweise drei oder vier Belüftungskanäle
30 auf dem (Eopfumfang verteilt an.· "
Es sei hier noch erwähnt 9 daß die Höhenlage des Wasserspiegels im
Umtopf 4 nicht unbedingt unter dem Boden des Blumentopfes 32 liegen
muß. Pur Sumpf- oder Wasserpflanzen kann eine höhere Lage dieses
Wasserspiegels und für 2rockenpflanzen, wie Kakteen9 eine tiefere
Lage des Wasserspiegels erwünscht sein. Die Höhenlage dieses Wasserspiegels bestimmt sich aus der' Lage der Oberkante 28 der Was
serdurchtrittsöffnung 26.
Es wurde gefunden9 daß es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
vorteilhaft ist, wenn man die Wasseraustrittsöffnung 26 als in waagerechter Richtung verlaufenden Schiita ausbildet. Dadurch
wird eine unerwünschte Sperrung des Luftzutritts in die Ringkam-
«Ti mer 24 infolge der Oberflächenspannung des' Wassers vermieden.
Selbstverständlich ordnet man zweckmäßig nicht nur eine als langgestreckter
Schlitz ausgebildete Öffnung 26 an. Aus Pig. 2 ist zu
erkennen 9 daß gemäß einer "bevorzugten Ausführungsforni der Erfindung
auf dem ganzen Umfang der inneren Seitenwand 10 Schlitze 26 vorgesehen sind. Auch wird man zweckmäßig mehrere Löcher oder Bohrungen
20 im Boden 18 vorsehen. " ·
Zur ITberwachung des Wasservorrates im Wasservorratsbehälter 22
kann man einen Wasserstandsanzeiger 40. vorgsehen9 wenn die-äußere
Seitenwand 8 des Ümtopfes 4 aus undurchsichtigem Werkstoff be~ steht. Dieser Wasserstandsanzeiger 40 "besteht aus einem senkrecht
angeordneten schmalen Streifen aus durchsichtigem Werkstoff.
Die dargestellte Ausführungsform der Erfindung dient selbstverständlich
nur zur Erläuterung des der-. Erfindung zugrundeliegenden
Gedankens und grenzt diesen keineswegs ab. Es sind zahlreiche Varianten
möglichs die im Eahmen der Erfindung liegen. So ist es
selbstverständlich nicht ,erfordernch,s daß der Wasservorratsbehälter 22 in der Seitenwand des Ümtopfes 4 ausgebildet ist. Man könnte
stattdessen auch einen anderen, gegebenenfalls sogar getrennt vom Umtopf 4 ausgebildeten Wasservorratsbehälter vorsehen·
Wichtig ist nur, daß die Wasseraustrittsöffmmg 26 unmittelbar
über der Bodenplatte des.Umtopfes 4 liegt und daß deren Oberkante
28 in Höhe des gewünschten Wasserspiegels im Umtopf 4 liegt.
Statt der Eingkammer 24 könnte man auch eine Kammer vorsehen, die
nur auf einem kleinen Seil des Seitenwand des Ümtopfes 4 ausge-
bildet ist. ..-.-.. - ' ' * Wi
Es wäre sogar möglich, den Wasservorratstoehälter 22 9 die Aus tritt söffnung
26 und gegelienenfalls die Kasamer 2.4. als gesonderte Baueinheit auszubilden, die am Boden eines herkömmlichen, Umtopfe-sordnet
wird. .·■·..
Claims (1)
1. TJmtopf für Blumentöpfe,, -schalen öder -kästen mit einer
Einrichtung zur automatischen Bewässerung 9 gekennzeichnet durch
einen über der Bodenplatte (6) des TJmtopf es. (4) liegenden often
geschlossenen und' mit einer luftdicht .verschließbaren Füllöffnung
(14) versehenen Wasservorratsbehälter (22) und durch eine an den Wasservorratsbehälter (22) angeschlossene über der Bodenplatte
(6) des Umtopfes (4) in dessen Inneres mündende Austrittsöffnung (26)9 wobei der höchste Punkt (28) dieser Austrittsöffnung
in Höhe des im Inneren des umtopfes (4) zu haltenden Wasserspiegels
liegt·
2. Umtopf nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß hin
ter der Austrittsöffnung (26) eine Kammer (24) angeordnet ists
deren Decke (18) über dem höchsten Punkt (28) der Austrittsöff nung (26) liegt, in die ein vom Boden (.18) des Wasservorratsbe
hälters (22) kommendes Kanal (20) mündet und von der ein Belüf tungskanal (30) ausgeht? der über dem Wasserspiegel im Wasservorratsbehälter
(22) endet»
.3. B Umtopf nach Anspruch 1 oder 25 dadurch gekennzeichnet
daß die Austrittsöffnung ein in waagerechter Sichtung langgestreckter
Schlitz (26) ist.
■■■-■■. - 10 -
4. Umtopf nach den Ansprüchen Ij 2 oder 3? dadurch gekenn-
z ei ahnet, daß der Wasservorratsbehälter. (22) in der doppelwandig
ausgebildeten Seitenwand .(S, 10) des Umtopfes (4) angeordnet ist.
5. Umtopf nach Anspruch 2 und 4« dadurch gekennzeichnet,, daß
der Boden (18) des zwischen, den Seitenwänden'. (8? 10) ausgebildeten
Wasservorrasbehälters (22) höher angeordnet ist als die QToer-
. kante (28) der Auslaßöffnung (26)j so daß zwischen'diesem Boden
(18) und der Bodenplatte'· (6.); des" Umtopf es."- (4) eine ■'Ringkammer (24)
. entsteht, daß der Boden'.(18) des Wasservorratsbehälters (22) mindestens
eine den WasservorratsbehaTter. 'mit der Eingkammer (24)
verbindende Bohrung (20).'·.aufweist s und daß die Belüftungsleitung
(50) mindestens ein von der Ringkanmier (24) ausgehendes, und kurz
unter dem Deckel (12) des Wasservorrätsbehälters (22) offen endendes
Söhrchen ist. : ' ■ ' ■ '"■'- '' . .·
6. ' Umtopf nach den Ansprüchen 3j 4 "und 5 s dadurch gekennzeichnet,
daß die Austrittsöffnung (26) aus in der inneren Seitenwand (10) des.Umtopfes (4) unmittelbar über der Bodenplatte (6) auf
dem ganzen. Topfumfang angeordneten Schlitzen besteht*
7· umtopf nach den Ansprüchen 4 und 5$ dadurch gekennzeichnet9
daß die füllöffnung des Wasservorratsbehälters (22) eine mit
einem Stopfen (14) verschließbare Öffnung im Deckel (12) des Wasservorratsbehälters
(22) ist. ■
8» Umtopf nach den Ansprüchen 4 bis 7S dadurch gekennzeichnet9
daß in der aus undurchsichtigem Werkstoff bestehenden äußeren Seitenwand (8) des Umtopfes (4) ein· senkrechter Streifen (40) aus
durchsichtigem Werkstoff als Wasserstandsanzeiger.angeordnet ist.'
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL40425U DE1927853U (de) | 1965-09-14 | 1965-09-14 | Umtopf fuer blumentoepfe, -schalen oder -kaesten mit einer einrichtung zur automaschinen bewaesserung. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEL40425U DE1927853U (de) | 1965-09-14 | 1965-09-14 | Umtopf fuer blumentoepfe, -schalen oder -kaesten mit einer einrichtung zur automaschinen bewaesserung. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1927853U true DE1927853U (de) | 1965-11-25 |
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ID=33355413
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEL40425U Expired DE1927853U (de) | 1965-09-14 | 1965-09-14 | Umtopf fuer blumentoepfe, -schalen oder -kaesten mit einer einrichtung zur automaschinen bewaesserung. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1927853U (de) |
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1965
- 1965-09-14 DE DEL40425U patent/DE1927853U/de not_active Expired
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