DE1927656C3 - Freistehende System-Möbelwand - Google Patents
Freistehende System-MöbelwandInfo
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- DE1927656C3 DE1927656C3 DE1927656A DE1927656A DE1927656C3 DE 1927656 C3 DE1927656 C3 DE 1927656C3 DE 1927656 A DE1927656 A DE 1927656A DE 1927656 A DE1927656 A DE 1927656A DE 1927656 C3 DE1927656 C3 DE 1927656C3
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Description
beiwand mit einer Tragwand, welche aus durch Verbindungsprofile verbundenen Wandelementen besteht mit auskragenden Fußelementen zum Abstützen
der Tragwand und mit auskragenden Armelementen zum Tragen von Möbelelementen, die durch Kupp
lungselemente jeweils lösbar mit der Tragwand
verbunden sind.
Eine derartige Möbelwand ist beispielsweise aus der CH-PS 3 91 227 bekannt wobei bei dem dort beschriebenen Systemregal Annelemente zum Tragen von
Regalböden in eine Tragwand eingehängt sind, die durch vertikale Verbhidungsprofile und dazwischenliegende Wandelemeiile gebildet ist Auskragende Fußelemente sind in das untere Ende der Verbindungsprofile
eingehängt
Sowohl vom Hersteller und Händler als auch vom Endverbraucher müssen für das dort beschriebene
Systemregal Fußelemente und Armelemente mit voneinander abweichender Form auf Lager gehalten
werden, damit sämtliche Umbaumöglichkeiten des
-35 Systemregals offengehalten sind. Die Flexibilität eines
derartigen Systems wird dadurch in nachteiliger Weise beeinflußt Eine weitere Unzulänglichkeit des bekannten Systemregals ist in seinem wenig ansprechenden
Äußeren zu sehen, das eine Verwei; Jung in Büroräumen
-»ο 0(jer an anderen Orten ausschließt an denen auf ein
gutes Aussehen Wert gelegt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine freistehende System-Möbelwand der oben angegebenen Art so auszubilden, daß nur eine Art von
auskragenden Elementen erforderlich ist und die System-Möbelwand gleichwohl ein ansprechendes Äußeres aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, eine System-Möbelwand der in Rede
jo stehenden Art so auszubilden, daß wahlweise als
Fußelemente oder Armelemente verwendbare Stützelernente fest mit einem zugeordneten Zwischenträger
verbunden sind, der seinerseits die lösbar mit der Tragwand verbindbaren Kupplungselemente trägt. Mit
der Anordnung nach der Erfindung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß nur eine Art von universell
verwendbaren auskragenden Stützelementen verwendet, wird, die, ihrem jeweiligen Verwendungszweck
entsprechend, als Armelemente oder als Fußelemente
verwendbar sind und gegebenenfalls über unterschiedliche Zwischenträger mit der Tragwand verbunden sind.
Der erfindungsgemäß ausgebildeten System-Möbelwand liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sowohl bei den
Armelementen als auch bei den Fußelementen die
Fähigkeit zur Übertragung von Drehmomenten ganz
analog vorhanden sein muß, nur wird in dem einen Falle ein Drehmoment auf die Tragwand ausgeübt und im,
anderen Falle ein Reaktionsdrehmoment übertragen.
Dabei kann man bei der erfindungsgemäß ausgebildeten
System-Möbelwand die universellen Stützelemente für ihre beiden Funktionen in der Weise verwenden, daß
man sie einfach um ihre Längsachse dreht und damit ein Fußelement in ein Armelement umwandelt und
umgekehrt. Auf diese Waise wird nicht nur die gewünschte vereinfachte Lagerhaltung erzielt, sondern
man hat zugleich auch Fußalemente und Armelemente gleicher Form zur Verfugung, was sich in vorteilhafter
Weise auf den ästhetischen Gesamteindruck der System-Möbelwand auswirkt, die somit wie aus einem
GuB gefertigt wirkt
In weiterer Ausbildung der Möbelwand gemäß der Erfindung weist der Zwischenträger ein durch eine in
einer seiner Wände vorgesehene Ausnehmung betätigbares Kupplungselement auf.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Kupplungselement
eine Schraube ist, deren Kopf radiale Bohrungen aufweist, in die ein Werkzeug zum Drehen der Schraube
durch die Ausnehmung des Zwischenträgers einsetzbar ist
Zweckmäßigerweise ist der Zwischenträger der erfindungsgemäß ausgebildeten Möbelwand als L-förmiges
Teil ausgebildet, welches das aus Profilblechen gebildetes Stützelement abschließt
Bei einer anderen Ausführungsform der Möbelwand gemäß der Erfindung sind die Kupplungselemente
Einhängeabschnitte, die auf den Zwischenträgern angeordnet und in Schlitze der Verbindungsprofile
einhängbar sind. μ
Besonders vorteilhaft ist es, wenn bei dieser Ausführungsform der Möbelwand der Zwischenträger
und die ihn fest mit dem Stützelement verbindenden Befestigungselemente in dem durch Blechprofil gebildeten
Stützelement derart aufgenommen sind, daß nur die Einhängeabschnitte überstehen und das Stützelement
in eingehängtem Zustand bündig an der Tragwand anliegt
In weiterer Ausbildung der Möbelwand gemäß der Erfindung, .veisen die auskragenden Armelemente der
Stützelemente jeweils eine nach oben hin offene, seitlich durch Seitenplatten und an ihren Enden durch
Halterungsvorrichtungen begrenzte Aussparung zum Eingreifen von Beschlägen einer Schreibplatte auf.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn diese Halterungsvorrichtungen durch an den Endev; der Armelemente
angeordnete Querversteifungen gebildet sind, wobei die an den der Tragwand benachbarten Enden der
Armelemente angeordneten Querversteifungen jeweils von einem Hakenteil an Beschlag der Schreibplatte
untergreifbar ausgebildet sind.
In weiterer Ausbildung der Möbelwand gemäß der Erfindung sind die Stützelemente aus miteinander
verschweißten Blechteilen gebildet, nämlich zwei Seitenplatten mit einer ersten Kante und einer
senkrecht zu dieser verlaufenden zweiten Kante sowie einer die Enden dieser Kanten verbindenden geschwungenen
Kante, einem Befestigungsteil für den Zwischenträger, das parallel zur zweiten Kante zwischen den
Seitenplatten zurückversetzt angeordnet ist, zwei die
Enden <Jer ersten Kanten der Seitenplatten verbindenden Querversteifungen, die mit Aufnahmen für Befestigungsmittel
versehen sind und gegebenenfalls weiteren, im Inneren des Stützelementes angeordneten Versteifungen·
Zweckmäßigerweise ist die erfindungsgemäß ausgebildete Möbelwand mi. einem auf die geschwungenen
Kanten der Seitenteile aufgeschobenen flexiblen Profil versehen.
Die Möbelwand gemäß der Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der Möbelwand;
F i g. 2 eine Draufsicht teilweise im Schnitt längs der Linie H-II der F ig. 1;
Fig.3 eine perspektivische auseinandergezogene Ansicht zur Erläuterung der Montage von Stützelement
und Zwischenträger;
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der F i g. 1;
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der F i g. 4; F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI der F i g. 3;
Fig.7 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer
zweiten Ausführungsform der Möbeiwand;
Fig.8 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung zur Erläuterung der Anordnung der in
F i g. 7 dargestellten Konstruktion;
F i g. S eine Seitenansicht, tei!we!$e im Schnitt einer
abgeänderten Ausführungsform der zweiten Ausführungsform nach F i g. 7; und in
F i g. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X der F i g. 9.
In den F i g. 1 bis 6 ist ein Paar von Wandplatten 10a und 10Z>
mit Kanten 11a und 11 b dargestellt, jede Kante
11a und lift weist einen Profilstab 12a bzw. 126 auf, der
mit üblichen Einrichtungen, beispielsweise Schrauben od. dgl., befestigt ist Jeder Profilstab 12a, 12Z>
ist mit einem Steg 13 und hochstehenden Flanschen 14 zur Ausbildung des Profils über die gesamte Vertikalerstreckung
jeder Wandplattenkante versehen.
Die Verbindungskonstruktion für die Wandplatten weist ein Paar oberer Keilblöcke 30 und unterer
Keilblöcke 32 auf, die an den Seiten jeder Wandplatte 10a bzw. lOZ» innerhalb der Profilstäbe I2a, \2b
angeordnet sind. Die oberen Keilblöcke 30 besitzen nach oben geneigte Keilfächen, während die unteren
Keilblöcke 32 mit nach unten geneigten Keilflächen versehen sind. Die Wandplatten sind miteinander über
ei'ie Verbindungsanordnung verriegelt, die aus dem
unteren Keilziehblock 36 und einem oberen Keilziehblock 34 besteht die mittels einer Zustange oder einer
Zugschiene 37 gegeneinander gezogen werden. Der untere Keilziehblock 36 besitzt nach oben gericirtete, im
allgemeinen V-förmige Keilflächen, welche die unteren Keilflächen der unteren Keilblöcke 32 aufnehmen. Der
obere Keilziehblock 34 besitzt nach unten gerichtete, im allgemeinen V-förmige Keilflächen, welche die oberen
Keilflächen der oberen Keilblöcke 30 aufnehmen. Die Zugstange 37, die ale unteren und oberen Keilziehblökke
36 und 34 verbindet weist ein Gewindeende auf, so daß die Keilziehblöcke aufeinander zu oder voneinander
weg bewegt werden können, um den Zusammenbau bzw. die Zerlegung benachbarter Wandplatten zu
ermöglichen.
Zwischen den Keilblöcken 30 und 32 ist eine allgemein mit 20 bezeichnete Aufhängeeinrichtung
vorgesehen, die innerhalb der Profilstäbe 12a, 120 auf
jeder Kante der Wandplatten oder anderen einen Teil der Möbelwand bildenden Bauteilen angeordnet ist. Die
Aufhängecinrichtung 20 kann an der V-'andplatte mit üblichen Mitteln, beispielsweise Schrauben, befestigt
werden. Die Aufhängeeinrichtung weist eine vordere schräge Fläche 21 und eine rückwärtige schräge Fläche
22 auf. Die Flächen beginnen in Längsrichtung in der Nähe der inneren Basis der Flansche 14 und laufen von
der Plattenkante aufeinander zu, wie es am deutlichsten
in Fig.? erkennbar ist. Die Aufhängeeinrichtung 2·;
wird vervollständigt durch zwei vordere Verbindungselemente 24, zwei sich nach hinten erstreckende
Verbindungselemente 25 sowie einen Verbindungssteg 29.
Jede der vorderen schrägen Flächen 1\ und der rückwärtigen schrägen Fläche 22 enthält eine Vielzahl
von Schlitzen 26 zur Aufnahme von Klammern 28. Die Klammern 28 sind in die Schlitze 26 einsetzbar,
nachdem die Anordnung zusammengebaut v/orden ist.
Die Klammern 28 tragen hängende Waniltcilc. beispielsweise Kästen, Schreibplatte od. dgl. Wenn die
Wandplatten eine verhältnismäßig gerade Wand oder einen verlängertet Wandteil bilden, ist es wünschenswert,
das durch die überhängenden Wandteile auf die Möbelwandkonstruktion ausgeübte Moment auszugleichen.
Bei einer Ausführungsform wird die auf die Möbclwand ausgeübte Kraft durch allgemein mit 40
bezeichnete Siüizeiemenie ausgeglichen. Ein derartiges
Stützelement 40 wird starr an einem nach oben vorstehenden Teil 42 an der Verbindungskonstruktion
angebracht und liegt auf dem Boden mit nach außen vorstehenden Seitenplatten 44 auf.
Das Stützelement 40 weist einen Zwischenträger 46 auf, der L-förmige Gestalt besitzt. Der Zwischenträger
46 ist an dem Stützelement 40 mit einer Vielzahl von selbstschneidenden Schrauben (Befestigungselement
48) befestigt, welche ein U-förmiges Befestigungsteil 49 erfassen, sowie mit Hilfe einer Schraube 50, die an einer
plattenförmigen Querversteifung 52 am unteren Schenkelteil befestigt ist. Der schienenförmige Zwischenträger
46 weist eine Ausnehmung 54 auf, in die der Kopf der Schraube 56 paßt. Die Schraube 56 wird
eingeschraubt und erfaßt mit ihrem Gewinde eine Gewindebohrung 58 im unteren Keilziehblock 36. Der
Kopf der Schraube 56 ist mit einer Vielzahl von in radialem Abstand angeordneten Bohrungen 60 versehen,
mit denen die Schraube 50 gedreht werden kann, sobald der Zwischenträger 46 am Stützelement 40
montiert ist. Auf diese Weise ist die Befestigungsvorrichtung für das Stützelement an der Verbindungskon-Stützelemente
zum Linsatz kommen können. Wenn die an der Wand angebrachten Bauelemente an der Wand
befestigt sind, so kann man die zur Abstützung und
Stabilisierung dienenden Stiitzelemente leicht installie
In der Nähe des äußeren Endes der Seitenplatten 44 des Stützelementes 40 ist ein Fuß 62 vorgesehen, der in
eine plattenförmige Querversteifung 63 einschraubbar ist und der Abstützung des Stützelementes 40 dient. Mit
den anderen Füßen 64, die an den Wandplatten befestigt sind, entsteht eine starre, dreieckige Fußkonstruktion.
Wie man am deutlichsten in Fig.4 erkennen kann, ist der Fuß 62 relativ zu den Seitenplatten 44 einstellbar, so
daß die Auflagekraft des Stützelementes 40 auf die Wand einstellbar ist.
Die zur Stabilisierung dienenden Stützelemente können für den Ausgleich des Momentes an c...· Wand
Verwendung finden, das durch hängende Wandteile der oben genannten Art erzeugt wird. Da jedoch die
Verbindungen starr sind, ist es nicht erforderlich, das zur Stabilisierung dienende Stützelement unmittelbar unter
den hängenden Wandteilen anzuordnen. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß das Stützelement längs der
Wand im Abstand von den angehängten Bauelementen angeordnet werden kann, wenn sich dies als praktischer
erweisen sollte.
Die Konstruktion des Stützelementes erlaubt ein rasches Hinzufügen der Abstützung, sobald die freistehenden
Wände aufgerichtet sind, oder aus anderen Zweckmäßigkeitsgründen. Mit anderen Worten bedeutet
dies, daß die Wände auch in einem Reum ohne die 'j ren.
Auch wenn die Ausführungsform im Zusammenhang mit einer speziellen Raumausgestaltung beschrieber
worden ist, so kann das oben erläuterte Prinzip selbstverständlich auch auf andere freistehende System-
to Möbelwände zur Anwendung gelangen, die einer senkrechten Schlitz und eitlen Bcfcstigungsblock irr
FnQe der Wände innerhalb \js Schlitzes aufweisen.
Im allgemeinen besteht die Anordnung der Stützele
mentc 40 aus einem Paar von parallelen Seitenplatter
!ι 44 mit einem Paar von aufeinander abgestimmten
senkrecht zueinander verlautenden ersten und zweiter Kanten 53 und 55. Bei beiden Seitenplatten 44 sind die
beiden Kanten 53 und 55 parallel zueinander ausgerich ici. L'irn aüiciitäuuci" äugciürniViicn, .•»ci'iKi'cCiii iücinaiV
der verlaufenden Kanten 53 und 5^ gegenüberliegenc weist jede Seitenplatte 44 einen eingebogenen Flanscr
mit geschwungener Kante 57 auf, so daß zwischen der Seitenplatten 44 ein enges Profil entsteht. Die
Seitenplatten 44 werden starr miteinander über innen
Befesligungseinrichtiingen befestigt, die aus einer ir
Längsrichtung verlaufenden, U-förmigen Versteifung 4i
bestellen (vgl. F i g. 4 und 5), die an die Seitenplatten M
über h;,vhstehende Seitenflansche punktgeschweißt ist
Die l)-förmige Versteifung 45 weist einen Abstand vor
jo der Kante 43 auf, so daß die Kante offen bleibt. Läng·
der zweiten Kante 55 sind die Seitenplatten 44 bei 4j nach innen eingebogen, so daß ein enges Profil entsteht
Ein zweites U-förmiges Befestigungsteil 49 ist zwischen
die beiden Seitenplatten 44 in der Nähe der Flansch« bildenden Kanten 43 eingesetzt und an jeder Seite mil
den parallel angeordneten Seitenplatten 44 vorzugsweise durch Punktschweißungen verbunden.
Eine dritte U-förmige Versteifung 41 ist winklig bezüglich der beiden ersten und zweiten Kanten 53 unc
55 angesetzt und kann an jeder Seitenplatte 44 über di« Seitertflansche der U-förmigen Versteifung 41 mti
Versteifungen haltern die Seitenplatten 44 innerlich starr zueinander und verstärken das Stützelement 40 ir
den Bereichen höchster Beanspruchung. Ein Paar vor Platten über der Kante 53 ist mit Gewindelöchern zui
Aufnahme von in sie eingreifenden Bauelementer versehen.
Wie aus den F i g. 7 und 8 erkennbar, kann da«
so Stützelement 40 zur Abstützung einer Schreibplatte 7( Verwendung finden. Das zweite U-förmige befesti
gungsteil 49 ist mit Hilfe einer Vielzahl von Schrauber (Befestigungselement 48) an einem Zwischenträger 41
befestigt Das Stützelement 40 wird von nach unter verlaufenden Haken oder Einhängeabschnitten (Kupp
lungselement 84) des Zwischenträgers 80 getragen wobei die Einhängeabschnitte 84 in Schlitze 26 in dem
senkrechten Tragelement eingreifen. Ein Paar vor Konsolen, jeweils an einem senkrechten Tragelemenl
befestigt, findet zur Abstützung der Schreibplatte 7i
Verwendung. Der Einfachheit halber ist nur eir derartiges Stützelement und nur eine derartige Konsole
dargestellt
Das senkrechte Tragelement kann ein Teil eines wieder versetzbaren Möbel-Wandsystems sein, wie es
im Zusammenhang mit der Ausfühningsform nacr F i g. 1 bis 6 erläutert worden ist, oder es kann bei einet
permanent eingebauten Wand Verwendung finden, die
durch .'in senkrechtes Profil abgestützt ist. Auch isl eine
Verwendung bei einem freistehenden, senkrechten
Profilstab möglich. Wenn die senkrechten Trageleniente
im der Wand befestigt sind, kann man Schrauben zur Befestigung der Tragelemente an der Wand verwenden.
Für freistehende Einheiten und für versetzbare Wandsys1;
ne kann man Stützclemcntc gemäß der ersten Aus?ührungsform verwenden, um die senkrechten
Tragelemente zu stabilisieren.
Somit kann durch einfaches Auswechseln der ι ο Befestigungselemente (Zwischenträger 80 oder Zwi
sehenträger 46) und der mit dem Träger in Eingriff kommenden Bauteile (Schrauben 48 oder 50 und Fuß 62)
der .Stützelemente zur Stabilisierung freistehender,
senkrechter Tragelementc oder zur Abstützung von an ir)
der Wand aufgehängten Einheiten, beispielsweise Schreibplatten. Verwendung finden.
In den P i g. 9 und 10 ist eine Ausfiihrungsform
dargestellt, die zur Befestigung von an der Wand anzuhängenden Baueinheiten, beispielsweise Schreibplatten,
an dem Stützelement dient. Ein Keil (Beschlag 88) ist mit einem Hakenteil 90 versehen und an der
Bodenfläche der Schreibplatte 70 befestigt. Der Keil 88 sitzt innerhalb der offenen Kante des Stützelementes,
der durch die Kanten 53 und die U-förmigen " Versteifung 45 gebildet ist. Das Hakenteil 90 sitzt unter
der Querversteifung 52, und das andere Ende des Keiles 88 befindet sich in der Nähe der plattenförmigen
Quervcrsteifung 63. Man kann denselben Zwischenträger 80 verwenden, um das Stützelement und die
Schreibplatte an dem vertikalen Tragelement /ti befestigen. Die Schreibplatte wird leicht an dem
Stützelement angesetzt, indem man das Hakenteil 90 unter die Querversteifung 52 schiebt, während gleichzeitig
das andere Ende der Platte hochgehalten wird. Der rückwärtige Teil des Keiles 88 kann dann in die offene
Kante des Stützelementes hinter der Querversteifung 63 fallen.
Nach der Befestigung der Zwischenträger ,im
Stützelement kann man eine Abdeckleiste in Form eines flexiblen Profils 86 (vgl. F i g. 5 und 6) in den Schlitz in
der AuBenoberfläche des .Stützelementes einsetzen, der
durch die nach innen gebogenen Flansche der beiden parallelen Seitenplatten gebildet ist. Die Abdeckleiste
86 kann aus Gummi oder Kunststoff bestehen und so geformt sein, daß sie eng und sicher in dem Schlitz sitzt.
Während die zweite Ausführungsform im Zusammenhang mit einem Stützelement mit einer in Längsrichtung
verlaufenden offenen Kante beschrieben worden ist, ist es selbstverständlich möglich, die offene Kante im
Mittelteil teilweise zu verschließen, um auf diese Weise zu zwei offenen Schlitzen zu kommen, nämlich einen für
das Hakenteil 90 und einen für einen rückwärtigen Anschlag, beispielsweise das äußere Teil des Keiles 88.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Freistehende System-Möbelwand mit einer Tragwand, welche aus durch Verbindungsprofile
verbundenen Wandelementen besteht, mit auskragenden Fußelementen zum Abstützen der Tragwand
und mit auskragenden Annelementen zum Tragen von Möbelelementen, die durch Kupplungselemente
jeweils lösbar mit der Tragwand verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise
ais Fußelemente oder Armelemente verwendbare Stützelemente (40; 40) fest mit einem zugeordneten
Zwischenträger (46; 80) verbunden sind, der seinerseits die lösbar mit der Tragwand verbindbaren Kupplungseiemente (56; S4) trägt
2. Möbelwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger (46) ein durch eine
in einer seiner Wände vorgesehene Ausnehmung (54) betätigbares Kupplungselement (56) aufweist
3. Möbelwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (SS) eine
Schraube ist, deren Kopf radiale Bohrungen (60) aufweist, in die ein Werkzeug zum Drehen der
Schraube durch die Ausnehmung (54) des Zwischenträgers (46) einsetzbar ist
4. Möbelwand nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger (46) als
L-förmiges Teil ausgebildet ist das das aus Profilblechen gebildete Stützelement (40) abschließt
5. Möbelwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dz !* die Kupplungselemente (84) Einhängeabschnitte sind, die auf den Zwischenträgern (80)
angeordnet und in Schlitze der Verbindungsprofile einhängbar sind.
6. Möbelwand nach Ansprucn 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger (80) und die ihn
fest mit dem Stützelement (40) verbindenden Befestigungselemente (48) in dem durch Blechprofile
gebildeten Stützelement (40) derart aufgenommen sind, daß nur die Einhängeabschnitte überstehen und
das Stützelement in eingehängtem Zustand bündig an der Tragwand anliegt.
7. Möbelwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auskragenden
Armelemente der Stützelemente (40) jeweils eine nach oben hin offene, seitlich durch Seitenplatten
(44) und an ihren Enden durch Halterungsvorrichtungen begrenzte Aussparung zum Eingreifen von
Beschlagen (88) einer Schreibplatte (70) aufweisen.
8. Möbelwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsvorrichtungen durch an
den Enden der Armelemente angeordnete Querversteifungen (52,63) gebildet sind, wobei die an den der
Tragwand benachbarten Ende der Armelemente angeordneten Querversteifungen (52) jeweils von
einem Hakenteil (90) am Beschlag (88) der Schreibplatte (70) untergreifbar ausgebildet sind.
9. Möbelwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (40)
aus folgenden verschweißten Blechteilen gebildet sind: Zwei Seitenplatten (44) mit einer ersten Kante
(53) und einer senkrecht zu dieser verlaufenden zweiten Kante (55) sowie einer die Enden dieser
Kanten verbindenden geschwungenen Kante (57), einem Befestigungsteil (49) für den Zwischenträger
(46; 80), das parallel zur zweiten Kante (55) zwischen den Seitenplatten (44) zurückversetzt angeordnet ist,
zwei die Enden der ersten Kanten (53) der
Seitenplatten (44) verbindende Querversteifungen (52, 63), die mit Aufnahmen für Befestigungsmittel
versehen sind und gegebenenfalls weitere, im Inneren des Stützelements angeordnete Versteifungen (41,45).
10. Möbelwand nach Anspruch 9, gekennzeichnet
durch ein auf die geschwungenen Kanten (57) der Seitenplatten (44) aufgeschobenes flexibles Profil
(86).
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Legal Events
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |