DE1926578U - Briefumschlag. - Google Patents
Briefumschlag.Info
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- DE1926578U DE1926578U DEJ14136U DEJ0014136U DE1926578U DE 1926578 U DE1926578 U DE 1926578U DE J14136 U DEJ14136 U DE J14136U DE J0014136 U DEJ0014136 U DE J0014136U DE 1926578 U DE1926578 U DE 1926578U
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M3/00—Devices for inserting documents into envelopes
- B43M3/04—Devices for inserting documents into envelopes automatic
- B43M3/045—Devices for inserting documents into envelopes automatic for envelopes with only one flap
Landscapes
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Description
Augusta*·· U-* None Kaiserpiöte Heinrichsallee 2 · Telefon 34731
ETZ
Diol-lnq . · ^- / ■ <>
51 AACHEN, den 21. August 1965'
UIP'· ΙΠ9· Augusta*·· U-* None Kaiserpiöte Heinrichsallee 2 · Telefon 34731
BRUNO SCHMETZ
Patentanwa It
Patentanwa It
Dipl.-Ing.Walter Jürgens in Richterich bei Aachen
Gebrauchsmusteranmeldung
Briefumschläge sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt und
besitzen sämtlich eine Versehlußkante, durch welche der von ihnen aufzunehmende Brief eingesteckt wird und an welcher sie verschlosser
werden. Die meisten Briefumschläge haben dabei eine sich an ihre Versehlußkante anschließende Verschlußklappe, mittel welcher sie zu
ihrem Verschluß zugeklebt werden. Um ein bequemes Einstecken und späteres Herausnehmen der Briefe aus den Briefumschlägen zu ermöglichen,
sind deren Abmessungen in aller Regel so gewählt, daß die Briefe in den Briefumschlägen ein gewisses Spiel für Längs- und
Querbewegungen aufweisen.
In neuerer Zeit werden zum Öffnen von Briefumschlägen Brieföffnungsvorrichtungen
verwendet, die alle nach dem Schneidprinzip arbeiten und einen kleinen Streifen an irgendeiner Kante der Briefumschläge
wegschneiden, um so eine Entnahmeöffnung für die Entnahme des Briefes zu schaffen. Bei der Benutzung derartiger BriefÖffnungsvorrichtungen zum Öffnen der bekannten und allgemein üblichen
Briefumschläge besteht jedoch der Nachteil, daß sowohl die Briefe als auch die Schneide der Öffnungsvorrichtungen leicht beschädigt
werden, wenn man die Briefumschläge nicht vorher auf ihre freie Kante hin untersucht oder aufstößt, um eine Schneidkante freizulegen.
Gegebenenfalls werden nämlich durch die Öffnungsvorrichtungen Teile der Briefe abgeschnitten, was Beschädigungen derselben zur
Folge hat, und, sofern die Briefe mit Heftklammern oder dergleichen versehen sind, die Schneide der Öffnungsvorrichtungen beschädigt,
wenn diese mit denselben in Eingriff gelangt. Aber selbst, wenn man die Briefumschläge vor ihrem Öffnen auf ihre freie Kante hin
untersucht oder zwecks Schaffung einer freien Schneidkante aufstößt,
treten diese Schwierigkeiten vielfach auch noch auf, da die Briefe innerhalb der Briefumschläge manehmal klemmen oder sogar
festgeklebt sind. Abgesehen davon stellen die Untersuchung der Briefumschläge sowie deren Aufstoßen Arbeltsgänge dar, welche den
Wert von BriefÖffnungsvorrichtungen herabsetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Briefumschlag zu schaffen, welcher die Nachteile der bekannten Briefumschläge nicht
aufweist und daher mittels BriefÖffnungsvorrichtungen geöffnet
werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Briefe oder die Brieföffnungsvorrichtungen beschädigt werden.
Hierzu sieht die Erfindung einen Briefumschlag vor, welcher sich in
erster Linie dadurch kennzeichnet, daß er in einigem Abstand von einer seiner Kanten an seiner Innenseite einen Begrenzungsstreifen
od. dgl. aufweist, welcher nach Einstecken eines Briefes dessen der genannten Kante zugekehrten Rand übergreift.
Infolge dieser Ausbildung wird der in den Briefumschlag eingeführte
Brief innerhalb desselben in jedem Falle in ausreichendem Abstand von einer Kante desselben gehalten, um an dieser Kante mittels einer
Brieföffnungsvorrichtung einen Streifen wegschneiden zu können, ohne
daß die Gefahr besteht, daß der Brief oder die Brieföffnungsvorrichtung
beschädigt -warden. Eine Untersuchung des Briefumschlages hinsichtlich der Lage des in ihm befindlichen Briefes oder
Manipulation zur Verschiebung des Briefes in dem Briefumschlag erübrigen sich hierdurch ebenfalls.
Eine bevorzugte Ausführungsform des neuen Briefumschlages besteht darin, daß er in einigem Abstand von seiner Verschlußkante an
seiner Innenseite eine Hilfsklappe od. dgl. besitzt, welche um
eine zu der Verschlußkante parallele Kante schwenkbar ist. Wie die Erfindung weiterhin vorsieht, ist bei dieser Ausführungsform
die Hilfsklappe od. dgl. vorzugsweise an der Rückseite der Vorderwandung des Briefumschlages befestigt, und zwar, da sich im allgemeinen
die Verschlußklappe des Briefumschlages an dessen Vorderwandung anschließt.
Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß sich die Hilfsklappe
od. dgl. in aufgeklappter Stellung über die Verschlußkante hinaus
bis in den Bereich der sich an die Verschlußkante anschließenden Verschlußklappe erstreckt. Diese Ausbildung bringt den Vorteil mit
sich, daß die Hilfsklappe nach Einstecken des Briefes beim Verschließen des Briefumschlages mittels seiner Verschlußklappe mitgenommen
und daher auch mit umgeklappt wird und sich infolgedessen ein besonderes Umklappen der Hilfsklappe erübrigt.
Im Hinblick darauf, daß der neue Briefumschlag in erster Linie zum
Öffnen mittels Brieföffnungsvorriehtungen vorgesehen ist, sieht die
Erfindung weiterhin vor, daß er an der Außenseite seiner Vorderoder Rückwandung in der Nähe der Kante, in einigem Abstand von
welcher sich der Begrenzungsstreifen od. dgl. befindet, eine mechanisch oder optisch feststellbare Markierung aufweist. Dabei
kann diese Markierung von einem schwätzen oder farbigen Punkt gebildet
sein. Aufgrund dieser Markierung besitzt die Brieföffnungsvorrichtung,
wenn diese entsprechende Einrichtungen aufweist, die Möglichkeit, Briefsendungen, deren Briefumschläge nicht gemäß der
Erfindung ausgebildet sind, auszuschneiden und Briefsendungen mit Briefumschlägen gemäß der Erfindung in die zum Aufschneiden derselben
erforderliche Lage zu bringen.
Der neue Briefumschlag wird wie die bekannten Briefumschläge zweck-
mit
mäßig aus Papier/oder ohne Fütterung hergestellt. Als Material für seinen Begrenzungsstreifen bzw. seine Hilfsklappe wird ebenfalls zweckmäßig Papier verwendet, und zwar solches, welches hinsichtlich seiner Beschaffenheit und Farbe demjenigen des Briefumschlages angepaßt ist.
mäßig aus Papier/oder ohne Fütterung hergestellt. Als Material für seinen Begrenzungsstreifen bzw. seine Hilfsklappe wird ebenfalls zweckmäßig Papier verwendet, und zwar solches, welches hinsichtlich seiner Beschaffenheit und Farbe demjenigen des Briefumschlages angepaßt ist.
In der beigefügten Zeichnung sind Briefumschläge gemäß der Erfindung
beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. 1 einen offenen Briefumschlag sowie einen in diesen eingesteckten Brief in Rückansicht,
Fig. 2 den Briefumschlag und den Brief gemäß Fig. 1 im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 den Briefumschlag gemäß den Fig. 1 und 2 nach Verschluß desselben in Vorderansicht und
Fig. 4 einen unverschlossenen anderen Briefumschlag in Rückansicht.
Der Briefumschlag 10 gemäß den Fig. 1 bis 3 besitzt eine Vorderwandung
11, eine Rückwandung 12 sowie eine Verschlußklappe 13. Die Verschlußklappe 13 schließt sich dabei an die Verschlußkante 14 des
Briefumschlages 10 an, welche sich an dem oberen Längsrand seiner Vorderwandung 11 befindet.
Die Rückwandung 12 des Briefumschlages 10 weist an ihrem oberen Rand
einen Ausschnitt 15 auf. Durch diesen Ausschnitt 15 wird ein Teil der Rückseite der Vorderwandung 11 freigelegt. An dem freigelegten
Teil der Rückseite der Vorderwandung 11 ist eine Hilfsklappe 16 befestigt. Die Anordnung der Hilfsklappe 16 ist dabei derart, daß sie
mit ihrer Umschlagkante 17 parallel zu der Verschlußkante 14 verläuft
und sich in einigem Abstand von dieser befindet.
Nach Einstecken eines Briefes 18 in den Umschlag 10 wird die Hilfsklappe
16 in umgeklappte Stellung gebracht, wie dies in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. In dieser Stellung wird von ihr dann der
obere Rand des eingesteckten Briefes 18 übergriffen und dieser daher auch in Abstand von der Verschlußkante 14 gehalten.
An der Vorderseite seiner Vorderwandung 11 ist der Briefumschlag 10
gemäß den Fig. 1 bis 3 in der Nähe seiner Verschlußkante 14 mit einem verhältnismäßig großen schwarzen Punkt 19 versehen, welcher
als Markierung zur Aufnahme und Ausrichtung durch die zum Öffnen desselben verwendete Öffnungsvorrichtung dient.
Der Briefumschlag 20 gemäß Fig. 4 entspricht in prinzipieller Hinsicht
dem Briefumschlag gemäß den Fig. 1 bis 3· Er unterscheidet sich von diesem jedoch dadurch, daß sich seine Verschlußkante 21
nicht an dem oberen Längsrand seiner Vorderwandung 22, sondern an einem seitlichen Querrand derselben befindet, und daß die Rückwandung
23 desselben dementsprechend einen seitlichen Ausschnitt 24 aufweist.
Claims (6)
1. Briefumschlag, dadurch gekennzeichnet, daß er in einigem Abstand von
einer seiner Kanten {11+, 21) an seiner Innenseite einen Begrenzungsstreifen (16) od. dgl. aufweist, welcher nach Einstecken eines
Briefes (18) dessen der genannten Kante (14, 21) zugekehrten Rand übergreift.
2. Briefumschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er in
einigem Abstand von seiner Verschlußkante (14, 21) an seiner Innenseite eine Hilfsklappe (16) od. dgl. besitzt, welche um eine zu der
Verschlußkante (14, 21) parallele Kante (17) schwenkbar ist.
3. Briefumschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsklappe (16) od. dgl. an der Rückseite seiner Vorderwandung
(11, 22) befestigt ist.
4. Briefumschlag nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Hilfsklappe (16) od. dgl. in aufgeklappter Stellung über die Verschlußkante (14, 21) hinaus bis in den Bereich
der sich an die Verschlußkante (14, 21) anschließenden Verschlußklappe
(13) erstreckt.
5. Briefumschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß er an der Außenseite seiner Vorder- oder Rückwandung (11, 12, bzw. 22, 23) in der Nähe der Kante (14, 21), in einigem
Abstand von welcher sich der Begrenzungsstreifen (16) od. dgl.
befindet, eine mechanisch oder optisch feststellbare Markierung (19) aufweist.
6. Briefumschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung (19) von einem schwarzen oder farbigen Punkt gebildet
ist.
Für Dipl.-Ing. Walter Jürgens der Patentanwalt
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEJ14136U DE1926578U (de) | 1965-08-23 | 1965-08-23 | Briefumschlag. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEJ14136U DE1926578U (de) | 1965-08-23 | 1965-08-23 | Briefumschlag. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1926578U true DE1926578U (de) | 1965-11-04 |
Family
ID=33346741
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEJ14136U Expired DE1926578U (de) | 1965-08-23 | 1965-08-23 | Briefumschlag. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1926578U (de) |
-
1965
- 1965-08-23 DE DEJ14136U patent/DE1926578U/de not_active Expired
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