DE1924876A1 - Foerderanlage zur gesteuerten Bewegung eines Koerpers laengs einer Transportbahn - Google Patents
Foerderanlage zur gesteuerten Bewegung eines Koerpers laengs einer TransportbahnInfo
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Description
w 1 BERLIN 19 W/Yh-2482
^t Bolivarelle· 9 f 6.5.69
\T6kS044285
Pilkington Brothers Limited, 201-211 Martins Bank Building,
Water Street, Liverpool 2, Lancashire/England
Förderanlage zur gesteuerten Bewegung eines Körpers längs einer Transport "bahn
Die Erfindung "bezieht sich auf eine Förderanlage zur gesteuerten Bewegung eines Körpers längs einer Transportbahn,
"beispielsweise einer Glasscheibe längs eines Bettes
eines Ofens, mit mindestens einem längs einer Führung beweglichen Schlitten, der mindestens ein gegen den zu bewegenden
Körper anliegendes Antriebsglied trägt. Die Förderanlage nach der Erfindung ist besonders nützlich für die Bewegung von
Glasseheiben durch einen Ofen, obwohl die Verwendung der Erfindung
nicht auf diesen Zweck allein beschränkt ist.
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Wird ein Gegenstand durch einen Ofen "bewegt, so ist eine Steuerung der Bewegung des Gegenstandes beim
Durchlauf durch verschiedene Zonen des Ofens erwünscht. Im Rahmen einer Fliessfertigung, hei der die Gegenstände durch
die Förderanlage durch verschiedene Stufen der Herstellung gefördert werden, kann es vorteilhaft sein, die Gestalt oder
Lage des Gegenstandes zur Förderanlage zu ändern, wobei es
dann anzustreben ist, Eingriffe in die Förderanlage zu vermeiden.
Um unregelmässig geformte Gegenstände zu bewegen, ist es üblich, Antriebsglieder zu verwenden, die selbst in
Bewegungsrichtung bewegt werden,, Jedes Antriebsglied kann
beispielsweise, an einer endlosen angetriebenen Kette befestigt sein, die sich über die Länge der Förderanlage erstreckt.
Werden beispielsweise Glasscheiben durch einen Ofen gefördert, in dem die Glasscheibe auf einem Gaspolster abgestützt erhitzt
wird, um gebogen zu werden, so kann auf diese Weise eine gewisse Krümmung der Glasscheibe erzielt werden. Ist jedoch die
Krümmung, die die Glasscheibe erhalten soll, sehr gross oder sind die Querabmessungen der Glasscheibe gross, so ergibt sich
eine übermässige Tiefe der Krümmung der Glasscheibe. Hierunter wird der Abstand einer Verbindungslinie der äusseren Kanten
der gebogenen Glasscheibe von dem von dieser Linie am weitesten entfernten Punkt bestimmt. Um eine derartig grosse.Krümmung
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einer Glasscheibe zu ermöglichen ist es entweder notwendig, die Bewegungsbahn der Förderanlage in Bezug zum höchsten
; Punkt des Gaspolsters zu erniedrigen oder den höchsten Punkt
des Gaspolsters in Bezug zur Bewegungsbahn der Förderanlage zu erhöhen. Im ersteren Falle kann die Bewegunfesbahn der
Förderanlage allmählich geändert werden, wobei jedoch der hierzu erforderliche Antrieb wesentlich verwickelt wird, wenn
plötzliche Richtungsänderungen vermieden werden sollen. Im zweiten Falle, wenn der mittlere Teil des Gaspolsters angehoben
werden soll, muss die Glasscheibe längs einer Böschung des Gaspolsters ansteigen, wodurch sich ebenfalls Schwierigkelten
ergeben. In jedem Falle ist eine genaue Steuerung der
Bewegung der Glasscheibe während des Durchlaufea durch den Ofen äusserst schwer zu erreichen, so dass sich unstabile Verhältnisse
in der erhitzten Glasscheibe einstellen, die ein fehlerfreies Biegen der im plastischen Zustand befindlichen Glasscheibe
unmöglich macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
einwandfreie Steuerung der Bewegung eines Körpers während
der Bewegung längs einer Transportbahn zu erzielen. Im besonderen
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine erhitzte
Glasscheibe, die über einem gewölbten Gaspolster abgestützt erhitzt wird um gebogen zu werden, bei ihrer Bewegung
so zu steuern, dass der Biegevorgang von dem Beweguugsvorgang unbeeinflusst bleibt.
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ι - 4 -
Die Erfindung besteht bei einer Förderanlage der eingange erwähnten Art darin, dass Jedes Antriebsglied
mit dem Schlitten gelenkig derart verbunden ist, dass es um
j eine quer zur Bewegungsrichtung des zu bewegenden Körpers
liegende Achse schwenkbar ist, und dass eine in der Bewegungsrichtung liegende mit dem Antriebsglied zusammenarbeitende
fc : Nockenflache so ausgebildet ist, dass eine gewünschte Folge
von Schwingbewegungen des Antriebsgliedes während der Bewegung des Schlittens längs der Transportbahn gesteuert ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, dass jedes Antriebsglied einen I-förmigen Hebel . aufweist, der um eine quer zur Bewegungsrichtung des zu bewegenden Körpers liegende Achse schwenkbar mit dem Schlitten
' verbunden ist, und mit dem in Abstand von dieser Achse schwenkbar ein gegen den zu bewegenden Körper anliegendes Glied verbunden ist* Hierbei ist es zweckmässig, wenn das gegen den zu
bewegenden Körper anliegende Glied zum Hebel um eine Achse schwenkbar 1st, die im wesentlichen senkrecht zur Schwenkachse
des Hebels am Schlitten liegt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Hebel an einem Arm Nockenfolger trägt,
beispielsweise in Form von Nockenrollen, die gegen beide Seiten einer die Nockenfläche neben der Transportbahn bildenden Nockenschiene anliegen.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
vorgesehen, dass jeder Hebel einen in Richtung auf die Transportbahn
liegenden Arm hat, an dessen Ende das gegen den zu bewegenden Körper anliegende Glied um die Achse des Armes
drehbar befestigt ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass sich jeder Schlitten in Bewegungsrichtung
längs der Transportbahn erstreckt und an seinen Enden !
Führungsrollen trägt, die in Führungsschienen laufen, und dass die gelenkige Verbindung eines Antriebsgliedes mit dem zugeordneten
Schlitten in der Achse einer der Führungsrollen liegt.
i Wie bereits eingangs erwähnt, ist die Erfindung S
. vorzugsweise für die Bewegung von Glasscheiben längs eines ;
Ofenbettes bestimmt. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ; ist daher vorgesehen, dass die Transportbahn ein an sich bekanntes
Bett eines Ofens ist, das quer zur Bewegungsrichtung einer durch den Ofen zu bewegenden Glasscheibe in der Bewegungsrichtung
zunehmend stärker gekrümmt ist, und dem Bett eine Heizeinrichtung für die Glasscheibe zugeordnet ist, so dass
. diese im plastischen Zustand der Krümmungsänderung folgt, und
dass die Nockenfläche neben dem Bett so geformt ist, dass das von ihr gesteuerte Glied des Antriebsgliedes der Bewegung der
benachbarten Kante der Glasscheibe bei deren Biegen folgt.
9098477Q7Tf
Ια der Zeichnung ist ein Aasführungsbeispiel
einer Förderanlage nach der Erfindung dargestellt. In der
Zeich mag ist
einer Förderanlage nach der Erfindung dargestellt. In der
Zeich mag ist
Fig. 1 eiae perspektivische zum Teil weggebrochene Sarstellung des einen Endes einer Förderanlage nach der Erfindung und j
I Fig. 2 eine perspektivische Sarstellung eines !
Sohlittens der Förderanlage mit zugehörigen
Antriebsgliedern in grösserem Haßstabe. \
Sie in den Zeichnungen dargestellte Förderanlage ;
dient der gesteuerten Bewegung einer erhitzten Glasscheibe :
zum Zwecke des Biegens über ein Gaspolster in einem Ofen. ;
j SU Förderanlage entspricht in ihrem Grundaufbau der Förder- j
anlage gemäss der Patentanmeldung der Anmelderia
P 18 07 283.8.
Ser Ofen hat ein im wesentlichen horizontal i
liegendes langgestrecktes Bett 1, über dem Glasscheiben 2 ' durch nach oben gerichtete Strahlen von heissem Gas getragen j
werden. Jede Glasscheibe ruht also auf einem Gaspolster, so
dass eine Beschädigung der Oberflächen während des Erhitzens
und Biegens vermieden ist.
dass eine Beschädigung der Oberflächen während des Erhitzens
und Biegens vermieden ist.
Sie Glasscheiben 2 werden im wesentlichen in'
horizontaler Lage durch aufeinanderfolgende Zonen des Ofens
gefördert, wobei sie in einer Erhitzungszone auf eine Tempera-
horizontaler Lage durch aufeinanderfolgende Zonen des Ofens
gefördert, wobei sie in einer Erhitzungszone auf eine Tempera-
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tür gebracht werden, bei der sie genügend weich zum Biegen sind,
Fach dem Biegen In einer Endstufe der Erhitzungszone werden
die Glasscheiben 2 schnell in eine Abktthl- oder Abschreckzone bewegtt in der sie durch schnelles Abkühlen gehärtet werden.
Die Glasscheiben können auch in eine Q-ltthssone weiterbewegt
werden·
Sie Bewegung der Glasscheiben 2 durch die aufeinanderfolgenden Zonen des Ofens wird durch eine Förderanlage
bewerkstelligt. Biese hat eine parallel zum Bett 1 verlaufende Führung 3 für mehrere Schlitten 4» die in horizontaler Richtung (Pfeil A, Pig. l) parallel zum Bett bewegt werden. Jeder
BU fördernden Glasscheibe ist ein Schlitten 4 zugeordnet*
Längs der Führung 3 sind mit gleichem Abstand voneinander mehrere Antriebsräder 5 vorgesehen, die um fest
zueinander parallele und horizontale Achsen drehbar sind, die senkrecht zur Bewegungsrichtung A der Schlitten 4 liegen.
SÄatliehe Antriebsräder 5 liegen in einer gemeinsamen senkrechten Ebene.
Die Antriebsräder 5 haben am Umfang Zähne, die nacheinander mit den Schlitten 4 in Eingriff kommen, so dass
die Schlitten 4 glelchmässig längs der Führung 3 fortbewegt werden. Der Abstand zwischen benachbarten Antriebsrädern 5
1st geringer als die Länge jedes Schlittens 4» wodurch der
gleichmtssige Antrieb der Schlitten 4 gewährleistet ist.
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Jedes Antriebsrad 5 let über einen freilauf 5A
mit einer Antriebswelle 6 rerhunden, die nach aasten äareh
entsprechende Löcher In der nicht dargestellten Stitenwaat
des Ofens treten. Die Antriebswellen 6 werden durch iugeordnete Kettenräder 7 angetrieben, die aueserhalb des Ofens angi»
ordnet sind uni über die eine gemeinsame in gestrichelt«ft
S/ Linien in Pig. 1 dargestellte Kette/angetrieben werden· Is
ist natürlich auch abglich, jeder Antriebswelle 6 eiaen
eigenen Antriebsmotor zuzuordnen.
Jeder Sehlitten 4 besteht ans eine« nach eaten
offenen -lUbprofilitüok, dessen oben liegendem Steg ein
Et t tenet lick 10 littgeordnet ist, dessen Kettenbolzen heri^eatal
and quer stir Bewegungsrichtung A liegen. Die 3Cetteneta«k»
bilden an den Sehlitten 4 Zahnstangen, die sich In
tang erstrecken und alt den Zähnen der Antriebsräder
samaenarbeiten* τοη denen in 71g« 1 nur eine* Äargefftfllt 1st»
Bei angetriebenen Antriebsrädern 5 führen die Schlitten. 4
somit eine lineare Bewegung aus.
Sie Führung 3 besteht im Ausführungebeiepiel
aus Ewei Paaren horizontaler Tührangsschiensn 11,12 «ad 13*14
(Pig. 2), swlschen denen Pührungssohlitze 15 bsw. 16 gebildet
sind, die in Richtung des Pfeiles A beiderseits der Sehlitten 4 rerlaufen. Jeder Schlitten 4 bat zwei Paare τοη nit ?lan«cheu
rersehenen Führungsrollen 17,18 bzw. 20,21, die je an einem
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Ende der Schlitten vorgesehen sind. Die Führungerollen 17,18 und 20,21 sind um eine horizontale Achse, die senkrecht zur
Bewegungsrichtung A der Sehlitten 4 liegt, drehbar and laufen
In den zugeordneten Schlitzen 15 bzw. 16.
Jedes Paar von Führungarollen 17,18 und 20,21
sitzen auf einem Zapfen,der in den Flanschen des Schlittens 4
gelagert ist. An den dem Ofen zugewandten Enden dieser Zapfen sind Antriebselemente 25 angelenkt, um die Bewegung der
Schlitten 4 auf die Glasscheiben 2 zu übertragen·
Jedes Antriebsglied 25 (Fig. 2) flat einen
I-förmigen Hebel 26» an dem ein Glied 27 angelenkt ist, das die Vorwärtsbewegung der zugeordneten Glasscheibe 2 bewirkt.
Der längere Arm 26a es I-förmigen Hebels 26 ist an seinem freien Ende mit dem Zapfen der Führungsrolle 21 bzw. 18
schwenkbar gelagert. An dem anderen, kürzeren Arm 26b sind Nockenrollen 28 und 30 angeordnet, deren Achsen*» horizontal
liegen und Abstand von der Schwingachse des Hebels 26 am Schlitten 4 haben. Die Nockenrollen 28 und 30 liegen gegen
die obere bzw. untere Kante einer Nockenschiene 31 an, die
starr neben dem Bett 1 des Ofens befestigt ist und deren Form
genau dem Verlauf der benachbarten Kante des Bettes 1 des Ofens entspricht. Auf diese Weise wird die Winkelstellung des
Hebels 26 und damit die des von ihm getragenen Gliedes 27
so bewegt, dass sie den Änderungen, denen die Glasscheibe 2 bei ihrer Fortbewegung unterliegt, eng folgt, wodurch die
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- ίο -
fortschreitend gebogene Glasscheibe einen gleichmäsaigen
Antrieb längs des Gaspolsterβ erhält.
Jedes Glied 27 ist mit dem zugeordneten Hebel 26
über ein Gelenk 32 verbunden, das sich parallel zum längeren
Arm 26a des Hebels 26 erstreckt. Jedes Glied 27 besteht aus einem zylindrischen Arm 33» der sich in Richtung auf das Bett 1
des Ofens erstreckt und eine Pinderplatte 34 am freien Ende
trägt. Die Pingerplatte 34 ist um die Achse des Armes 33 drehbar und liegt unmittelbar gegen den benachbarten Band der
zugeordneten Glasscheibe 2 an, die in Pig. 2 in gestriohelten Linien gezeichnet ist.
Jede Glasscheibe 2 tritt in den Ofen zunächst in
ebener Porm ein und wird von dem Gaspplster abgestützt. Ihr·
Portbewegung erfolgt durch ein oder mehrere Antriebsglieder 25.
Während der Portbewegung durch den Ofen wird die Glasscheibe 2
auf ihre Verformungstemperatur erhitzt und biegt sich allmählich entsprechend der sich ändernden Porm des Bettes 1 des
Ofens. Praktisch bleibt der mittlere Teil des Bettes 1 in der
gleichen horizontalen Ebene, während die.beiden seitlichen
Ränder allmählich nach unten gezogen sind. Die äusseren Ränder
der erweichten Glasscheibe folgen dieser veränderlichen Krümmung des Bettes. Sem Verlauf der äusseren Kanten des
Bettes 1 fügt die Porm der Hockenschiene 31, wodurch die
Antriebsglieder 25 entsprechend der Formänderung der Glasscheibe 2 ihre lage zum Sohlitten 4 ändern, dagegen die Lage zu
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«er benachbarten Kante der CHaiioheibt helbehfLLten. Se ergibt
sieh B(HiIt kein« plutillohe inderung der Lag« zwischen dem
25 BAd der öl»eichtib· Z9 so daii die Biegen der
durch den für die Bewegung erforderlichen Antrieb Hiebt feetort wird.
Sie !örder*ttl»ee kanu ear Bewefing groüer GH··-
■ikeib«!! rervendet werien» #ie "ftiepitlewtia· als Eraftfahrieag-Vll|iOi|«tBiebeibeB oder Heoketheibea benntit «erden sollen.
I* dielen 3TaIIe let ei itreokalaeig, gwei gttreant· Vurderanlagen
aa Jeder Seite de· Of·*· Torieiehen und attf die ülaüobeibe'
▼eft jeder Seite Atttrieii«li*dir 25 einwirken in lauen· Ua die
btidea Sfttie you Antrieb»flii^*ira 25 aöigerichtet η halten,
■üsee» lie Sehlitten 4 aef beiden Seitea des Bett·· 1 iynohreniiiert mngitriebeii «erden· Die« ist dnroh eiae gerneioiaat
Antriebikette 8 für die Antriebarader 5 der Sehlitten erreichbar
An deoi Siiden dar führangibahn 3 laafen die
Schlitten 4 «wieohen iw*i Eettearädera 36 and 37 t wobei die
Führungsrolle 17»18 mad 20,21 iwieohen aBigerlohtet« Zähne
der Kettetiäder eingreifen· Hierdurch werden die Schlitten 4
BtOiBfrei su der rücklaufe&loB^TÜhrnngsbahn 38 (Fig· I) gefördert, üb durch eine ähnliche Slnriohtung auf der aadermSeite
in die Anfangilage Eurüoksilcehren· Sie äBiiesen Pühraageschieaeu 11 und 13 gehen in bogenfurMlge Schienen 40 und 41
über, die neben dem Band der Kettenräder 36 und 157 verlaufen
und damit die Tührungarollen 17,18 und 20,21 in Singriff Bit
den Eettenrädera halten· .
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ORIGINAL IHSPECTED
192487*
A* ltd flohitntn 40,41 elttt SttttMohltit* 42 «U
45 für ilt in·. 55 Λ tr Antritfctflitltr 15 Torfttthta, oa
ftittt vlhrta4 itr tfotrltttiiBf 4tr Sohllttta 4 TOR dtr obtrt»
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Claims (1)
- Patentansprüche :( IJ !Förderanlage zur gesteuerten Bewegung einesKörpers längs einer Transportbahn, beispielsweise einer Glas-I
i scheibe längs eines Bettes eines Ofens, mit mindestens einem• längs einer Führung beweglichen Schlitten, der mindestens ein gegen den zu bewegenden Körper anliegendes Antriebsglied trägt, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Antriebsglied (25) '; mit dem Schlitten (4) gelenkig derart verbunden ist, dass esum eine quer zur Bewegungsrichtung (A) des zu bewegenden ; Körpers (2) liegende Achse schwenkbar ist, und dass eine in ' der Bewegungsrichtung liegende mit dem Antriebsglied zusammen- ·■ arbeitende Hockenfläche (31) so ausgebildet ist, dass eine ge-■ wünschte Folge von Schwingbewegungen des Antriebsgliedes während der Bewegung des Schlittens längs der Transportbahn (1) gesteuert ist.■ 2. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch ge-; kennzeichnet, dass jedes Antriebsglied (25) einen L-förmigen' Hebel (26) aufweist, der um eine quer zur Bewegungsrichtung I (A) des zu bewegenden Körpers (2) liegende Achse (18;21)! schwenkbar mit dem Schlitten (4) verbunden ist, und mit dem in j Abstand von dieser Achse schwenkbar ein gegen den zu bewegenden '. Körper anliegendes Glied (27) verbunden ist.909 8 4770 7ΤΪ3. Förderanlage nach Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, dass das gegen den zu bewegenden Körper (2) anliegende Glied (27) zum Hebel (26) um eine Achse (32) schwenkbar ißt, die im wesentlichen senkrecht zur Schwenkachse des Hebels am Schlitten (4) liegt.4. Firderanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (26) an einem Arm (26b) Nockenfolger trägt, beispielsweise in Porm von Noekenrollen (28*30), die gegen beide Seiten einer die Nockenfläche neben der Transportbahn (1) bildenden Nockenschiene (31) anliegen.5. förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Hebel (26) einen in Richtung auf die Transportbahn (1) liegenden Arm (33) hat, an dessen Ende das gegen den zu bewegenden Körper (2) anliegende Glied (27) um die Achse des Armes drehbar befestigt ist.6. Förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich jeder Schlitten (4) in Bewegungsrichtung (A) längs der Transportbahn (1) erstreckt und an seinen Enden Pührungsrollen (18,21) trägt, die in Führungsschienen (13,14) laufen, und dass die gelenkige Verbindung eines Antriebsgliedes (25) mit dem zugeordneten Schlitten in der Achse einer der Pührungsrollen (18,21) liegt.- 15 INSPECTED. ;,-X5 - ■■-■'■ :.;■7. f·Γ#·τ«α1««· Mob «imta ttr Torhere#h«ttdta «»tiltoh e«k«ftU«lofa*«t( ««·· dl· traM^ortb*ha •U ik *1·% U)DUMfU UU «Im·· Of«u latt «μ t«tr ear lt««C«»e*rl«lit««c (A) «Utr tirch ·« Of«ft «» WH·«·«! 1* Uv BM«fi»fferLUtaaf *iMkM«i «ttrk«r litt *M ··· Ittt ·1α· IttitiÄTloitiu itr «tt •I1i»LW ■■!••^••t Ut, M ««·■ il··· la flMtUok» £aitaai··■ »*ttti folgt, jttt; tfti dl> looktn-MW« «te B|tt (I) «o itforat Ut1 ia·· tat(IT) «tt JLitrleWflltAtt (25) dtr IMt* itr tUeMlitlto (t) IMl itrta^|^i|i|JORIGINAL INSPECTED
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