DE1920441U - Tragrost fuer die schnellbefestigung von schaltgeraeten. - Google Patents
Tragrost fuer die schnellbefestigung von schaltgeraeten.Info
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- DE1920441U DE1920441U DE1965B0061938 DEB0061938U DE1920441U DE 1920441 U DE1920441 U DE 1920441U DE 1965B0061938 DE1965B0061938 DE 1965B0061938 DE B0061938 U DEB0061938 U DE B0061938U DE 1920441 U DE1920441 U DE 1920441U
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- H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
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Description
IA. 280-2 95·-U. 65- £/
BBC
BEOWI,BOVERI & CIE Mannheim, den 3o.April 1965
Aktiengesellschaft Pat. O.t/Gr
Mannheim
Mp.-Kr. 565/65
"Tragrost für die Schnellbefestigung von Schaltgeräten"
Um bei der Befestigung von Schaltgeräten möglichst freizügig
vorgehen zu können, werden bei den bekannten Schalt- und Steuereinrichtungen Tragbleche verwendet, die mit Zwischenräumen
übereinander angeordnet, eine Art Tragrost ergeben."5 Für die Befestigung der Geräte auf diesen Tragblechen, müssen
die Befestigungslöcher angerissen und gebohrt sowie die Gewinde geschnitten werden. Weiterhin ist es bekannt, Tr^>leche
zu verwenden', in denen die Gewindelöcher nach einem bestimmten System in großer Zahl vorhanden sind und die Befestigungsmöglichkeiten
in den meisten Fällen ausreichen. Ton den vielen Gewindelöchern wird nur ein relativ kleiner Teil benutzt, so
daß die Verwendung der Lochbleche an dieser Stelle zu aufwendig
ist. In beiden Fällen ist es unwirtschaftlich und umständlich, die Tragbleche mit Gewindelöchern herzustellen.
Ferner sind Tragbleche bzw. Tragroste mit waagerechten und senkrechten oder auch geneigten Schlitzen bekannt. Die Befestigung
der Schaltgeräte findet durch Schrauben und Muttern statt. Zumeist werden hier sogenannte Hakenschrauben verwendet,
die am Anfang oder Ende des Schlitzes eingehängt und . I passer^ für die Befestigung des Gerätes verschoben werden.
Bekannt sind auch Tragroste aus lochblechen. Bei diesen Tragrosten
werden die Schaltgeräte mittels Schrauben und Muttern durch die gestanzten Löcher hindurch befestigt. Aber auch Tragroste
mit quadratischen Rastern sind schon bekannt geworden, bei denen für jede Befestigung zwei formgleiche Druckplatten,
die hintere und die vordere Platte mit Durchgangsloch versehen,
Verwendung finden, und deren Länge größer und deren Breite kleiner als die Diagonale eines Hasters ist. Nach
dem Einfädeln werden die Druckplatten in den Tragrost mittels Stehbolzen festgeklemmt und stehen nunmehr für die Gerätebefestigung
zur Verfügung. Sowohl das Verfahren mit Lochblechen als Tragrost als auch dasjenige mit der Rasterbefestigung,
ist zeitraubend und damit teuer. Vor allem ist es jedoch nicht freizügig genug.
Die Neuerung betrifft einen Tragrost für die Schnellbefestigung
von Schaltgeräten, insbesondere zum Einbau in Schaltschränke bzw. Schaltgerüste, mit waagerechten und senkrechten,
oder gegen die Kanten geneigten Schlitzen, deren Teilung den Befestigungsmaßen der marktgängigen Schaltgeräte entspricht,
bei dem die vorhin geschilderten Nachteile vermieden sind und die in vorteilhafter Weise eine wirtschaftliche Fertigung gestattet.
Sie besteht neuerungsgemäß darin, daß die Schlitze Klemm-Gleit-Muttern aufweisen. Diese Klemm-Gleit-Muttern werden
ohne Zuhilfenahme von Werkzeug in die Schlitze eingedrückt und rasten dort federnd ein. Sie sind in den Schlitzen leicht
verschiebbar. Die Schlitze brauchen nicht unbedingt zu fluchten, sondern können beliebig in einer Ebene liegend, mit beliebiger
Krümmung, beispielsweise kreis- oder spiralförmig geformt sein.
Die eigentliche Mutter wird in das Klemmgleitstück eingedrückt und dort durch Sicken und zahnartige Fahnen lose gehaltert.
Die lose Halterung erlaubt zusammen mit der Anfasung der Mutter auch dann noch ein leichtes Anschrauben des Schaltgerätes,
wenn die Befestigungsschrauben nicht exakt fluchten. Durch federnde Stützkrallen, die aus dem Kl.emm-Gleitstück seitlich
herausgedrückt sind und nach außen stehen, ist die Lage der
Geräte nach dem Festschrauben unverrückbar fixiert.
Durch die Anwendung der Klemm-Gleit-Muttern brauchen für die
Befestigung der Schaltgeräte keinerlei Befestigungslöcher ge-
.. ■ ■ ■ - 3 - .-■: ■■ .-
bohrt oder Gewinde geschnitten zu werden» sondern die Tragroste
stehen nach, dem Bindrücken der entsprechenden Klemm-Gleit-Muttern
zum Aufbau der Schaltgeräte zur Verfügung und
die Klemm-Gleit-Muttern Wxinea wiederum so verschoben werden,
daß jede Art von Schaltgeräten passend angeschraubt werden können.
In den Pig. 1 bis 3 der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Neuerung dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Tragrost 1 mit waagerechten
Befestigungsschlitzen 2 und senkrechten Befestigungsschlitzen 3. In den waagerechten Schlitzen 2 und in den senkrechten
Schlitzen 3 sind Kleaim-Gleit-Müttern 4 leicht hin- und her-
bzw. herauf- und herunter-schiebbar eingedrückt. Diese aus Federstahl hergestellten Klemm-Gleit-Muttern 4 bestehen aus
einem als Massenartikel fabrizierten Klemm-Gleitstück 5 und
einer normalen Mutter 6. An den in die Seltenwände hineinge-
. preßten Sicken 7 vorbei werden die Muttern 6 gedrückt und
durch die Sicken 7 am Herausfallen gehindert. Sie liegen in Längsrichtung, gehalten durch zahnartige Fahnen 8, lose und
unverlierbar in einem als kleine Blechwanne geformten Mitte.lstück.
Die Mutter 6 ist bewußt mit etwas Spiel gelagert und ist am Schraubeneintritt etwas angefast, damit das Fluchten
der Befestigungsschrauben leichter yonstatten gehen kann.
In das Klemm-Gleitstück 5 sind aus den Seiten Stützkrallen
herausgedrückt und seitlich federnd herausgebogen. Beim Ein-
! drücken der Klemm-Gleit-Muttern 4 in die Schlitze 2,3 pressen sich die Stützkrallen 9 so weit zusammen, daß das Klemm-Gleitstück
5 hinter den stehengebliebenen Stegen Io einschnappen kann. Beide Führungslappen 11 fixieren die Lage der Muttern
quer zu den Befestigungsschlitzen 2,3, diese sind aber längs dieser Schlitze ohne weiteres verschiebbar.
Fig. 3 zeigt ein mit Geräten 12 bestücktes Teilstück eines
Tragrostes. Nach dem Anziehen der Befestigungsschrauben 13
halten die Stützkrallen 9, die sich unterhalb der Stege Io
, anpressen, die angeschraubten Geräte 12 unverrückbar fest.
Es ist offensichtlich, daß diese Befestigungsart sehr freizügig ist. Die Schlitzabstände sind so gewählt, daß die
marktgängigen Schaltgeräte befestigt werden können. Ohne jedes Werkzeug ist es möglich, die Klemm-Gleit-Muttern an
den entsprechenden Stellen von der Vorderseite aus von Hand einzudrücken. Nachträgliches Einbauen oder Ausbauen von
Schaltgeräten macht keinerlei Schwierigkeiten. Größere Geräte können auch zwei oder mehrere, nebeneinander oder übereinander
liegende Tragroste bedecken. Es besteht ferner die Möglichkeit, Leitungen,leitungsführungen oder Abdeckungen zu
befestigen. Weiterhin können die Klemm-Gleit-Muttern zum Aufreihen gleichartiger Geräte unter Verwendung von z.B. C-förmigen
Tragschienen verwendet werden. Für leichte Schaltgeräte kann der TragrosfVaus einem geeigneten Kunststoff gespritzt
oder gepreßt werden.
Claims (8)
- Mp.-Hr. 565/65. ■ - 5 Schutzansprüche1, Tragrost für die Schnellbefestigung von Schaltgeräten, insbesondere zum Einbau in Sehaltschranken bzw. Schaltgerüste, mit waagerechten und senkrechten oder gegen die Kanten geneigten Schlitzen, deren Teilung den Befestigungsmaßen der marktgängigen Schaltgeräte entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schlitzen (2,3) verschiebbare Klemm-Gleit-Muttern (4) für die Gerätebefestigung angeordnet sind.
- 2. Tragrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm-Gleit-Muttern (4) durch Druck in die Schlitze (2,5) federnd einrasten.
- 5· Tragrost nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm-Gleit-Muttern (4) in den Schlitzen (2,5) leicht verschiebbar sind.
- 4. Tragrost nach Anspruch l?und 2, dadurch gekennzeichnet, daß . federnde Stützkrallen (9) am Klemm-Gleitstüok (5) die Lage der Geräte (12) nach dem Festschrauben unverrückbar fixieren.
- 5. Tragrost nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttern (6) für die Befestigung der Geräte (12) unverlierbar im Klemmgleitstück (5) durch Sicken (7) und zahnartige Fahnen (8) lose gehaltert sind.
- 6. Tragrost nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde der Muttern (6) angefast ist.
- 7. Tragrost nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2,3) auf dem Tragrost (l) mit beliebiger Krümmung angeordnet sind.
- 8. Tragrost nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrost (1) aus einem geeigneten Kunststoff gespritzt oder gepreßt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1965B0061938 DE1920441U (de) | 1965-05-07 | 1965-05-07 | Tragrost fuer die schnellbefestigung von schaltgeraeten. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1965B0061938 DE1920441U (de) | 1965-05-07 | 1965-05-07 | Tragrost fuer die schnellbefestigung von schaltgeraeten. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1920441U true DE1920441U (de) | 1965-07-29 |
Family
ID=33321698
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1965B0061938 Expired DE1920441U (de) | 1965-05-07 | 1965-05-07 | Tragrost fuer die schnellbefestigung von schaltgeraeten. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1920441U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2739123A1 (de) * | 1977-08-31 | 1979-03-15 | Hess Joachim | Vorrichtung zur halterung von mess-, schalt-, uebertragungs- und sonstigen artaehnlichen geraeten |
-
1965
- 1965-05-07 DE DE1965B0061938 patent/DE1920441U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2739123A1 (de) * | 1977-08-31 | 1979-03-15 | Hess Joachim | Vorrichtung zur halterung von mess-, schalt-, uebertragungs- und sonstigen artaehnlichen geraeten |
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