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DE1901072A1 - Vorrichtung zur Erzeugung von Zuendfunken - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Zuendfunken

Info

Publication number
DE1901072A1
DE1901072A1 DE19691901072 DE1901072A DE1901072A1 DE 1901072 A1 DE1901072 A1 DE 1901072A1 DE 19691901072 DE19691901072 DE 19691901072 DE 1901072 A DE1901072 A DE 1901072A DE 1901072 A1 DE1901072 A1 DE 1901072A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
trigger
capacitor
switching element
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691901072
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Josef Asenwimmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1901072A1 publication Critical patent/DE1901072A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/35Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar semiconductor devices with more than two PN junctions, or more than three electrodes, or more than one electrode connected to the same conductivity region
    • H03K3/352Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar semiconductor devices with more than two PN junctions, or more than three electrodes, or more than one electrode connected to the same conductivity region the devices being thyristors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/004Using semiconductor elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Zündfunken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von Zündfunken mit Zufldspulen und Kondensatoren aus sinusförmigem Wechselstrom durch impulsförmige Verformung des Wechselstromes mit Halbleiterelementen. Zur Zündung leicht entflammbarer Stoffe mit Hilfe des normalen Wechselstromnetzes ist, sofern nicht der Umweg über Gleichrichtung und Unterbrecherschaltung gewahrt wurde, die Verwendung von transformatoren mit Sekundärwicklungen für Spannungen von mehr als 10 000 Volt erforderlich. Zur Erzeugung der nötigen Hochspannung mit geringer dimensionierten Transformatoren wurde vorgeschlagen, über zwei entgegengesetzt-geschaltete Dioden, von denen eine Diode erst bei Erreichen der doppelten Netzspannung öffnet, einen Kondensator in einer bekannten Spannungsverdopplungsschaltung aufzuladen. Durch das Öffnen der Diode nach Erreichen der Spannungsverdopplung am Ende jeder vollen Periode entlädt sich der Kondensator mit doppelter Netzspannung kurzzeitig. Man erreicht so pro Periode einen 7Undfunken. Der Nachteil dieser Schaltung ist darin zu sehen, dass im Primärkreis bereits doppelte Netzspannung erreicht wird und daher bereits der Primärkreis hoch isoliert sein muss. Pro Periode wird nur ein Zündfunke erreicht.
  • Die vorliegende Erfindung setzt es sich zum Ziel, eine grössere Zündfunkenfolge zu erreichen und gleichzeitig mit einer Spannunz, die der Netzspannung entspricht, auszukommen. Die Vorrichtung ist für die Zündfunkenerzeugung aus dem Wechselstromnetz mit einer s 3nzàhl von 10-100 Hz. gedacht. Das Ziel der Erfindung ist, den sinusförmigen Wechselstrom so zu verformen, dass die entstandenen Impulse einer Zündspule zugeführt werden können. Die induzierte dl Ztindspannung ist abhängg von der Punktion dt-- = dU Je kurzer die Zeit ist, in der der Strom von 0 auf einen bestimmten Wert ansteigt, desto höher ist die Zündspannung. Mit anderen Worten, es ist eine Verformung der sinusförmigen Impulse zu erreichen, derart, dass eine möglichst steile Stromanstiegsflanke bzw. Stromabfallsflanke erreicht wird. Die Erfindung erreicht dieses Ziel dadurch, dass im Primär stromkreis ein getriggertes bipolares Schaltelement (Triac) geschaltet ist, dem als Triggerspannung für beide Polrichtungen die Netzwechselspannung phasenverschoben zugeführt ist. Das Schaltelement öffnet den Stromkreis, wenn eine bestimmte Triggerspannung zugeführt wird. Diese Triggerspannung wird gleichfalls aus der Netzspannung gewonnen. Sie ist gegenüber der am Schaltelement liegenden Spannung phasenverschoben, damit das öffnen des Schaltelements zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu dem bereits eine hohe Spannung anliegt. Zu diesem Zeitpunkt wird dann erreicht, dass durch die anliegende Spannung verursacht ein hoher Stromstoss von 0 steil ansteigend plötzlich fliesst. Während der nächsten, entgegengesetzt gerichteten Periode öffnet das Schaltelement durch die Phasenverschiebung gleichfalls verzögert den Stromfluss in der entgegengesetzten Richtung. Man bekommt so pro Periode mindestens zwei Zündfunken. Der steile Stromanstieg durch das plötzliche Einschalten zu einem Zeitpunkt, wo bereits eine hohe Spannung am Schaltelement (Triac) liegt, sorgt für die nötige Zündspannung in der Zündspule.
  • Es wird weiter vorgeschlagen, dass parallel zum getriggerten bipolaren Schaltelement ein Widerstand und ein Kondensator in Serie geschaltet sind und die Triggerspannung zwischen dem Widerstand und dem Kondensator abgenommen ist. Durch diese Schaltung bekommt man die gewünscht Phasenverschiebung. Insbesondere wird dazu vorgeschlagen, dass der Widerstand regelbar ist. Durch geeignete Wahl des Kondensators und des regelbaren Widerstands kann man die Phasenverschiebung so regeln, dass der beste Zündeffekt erreicht wird.
  • Es wird weiter vorgeschlagen, dass die Triggerspannung über eine bipolare Triggerdiode dem Triggereingang des bipolaren Schaltelementes zugeführt ist. Die bipolare Triggerdiode hat die Eigenschaft, dass sie erst bei Erreichen einer bestimmten Spannung in jeweils einer Richtung leitend wird. Erst nach Aufbau einer entsprechenden Vorspannung am Kondensator über den Widerstand R bei jeder Halbwelle öffnet die Triggerdiode und leitet die Spannung weiter an den Triggereingang des bipolaren Schaltelementes und öffnet dieses. Da das Schaltelement auch Schaltleistung verbraucht entlädt sich der Kondensator.- Wenn die Kondensatorspannung zu stark fällt, schliesst die Triggerdiode, wodurch die Triggerspannun, vom Triggereingang des Schaltelementes genommen wird und der Triac schliesst. Während der gleichen Halbperiode kann sich der Kondensator nochmals aufladen bis wieder die Zündspannung der Triggerdiode erreicht ist. Dann öffnet der Triac wieder.
  • Durch diese Massnahme kann man erreichen, dass während einer einzigen Halbwelle eine Reihe von Zündvorgängen und Stromimpulsen im Primärkreis ausgelöst werden. Während der nachfolgenden entgegengesetzten Halbwelle wiederholt sich das selbe. Man bekommt somit eine ausserordentlich dichte Zündfolge. Damit wird eine sichere Zündung der leicht entflammbaren gasförmigen Stoffe erreicht.
  • Die Erfindung ist an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert ohne sich darauf zu beschränken.
  • Die Fig. 1,2 u. 3 zeigen Schaltungen verschiedener Varianten von Vorrichtungen zur Erzeugung von Zündfunken.
  • Gemäss der Schaltung in Fig. 1 wird über den Schalter 1 dem Primärkreis 2 eines Trenntrafos Spannung über die Netzklemme 13 zugeführt. Der Transformator dient der galvanischen Trennung der Funkenstrecke vom Versorgungsnetz.
  • In Serie mit der Primärwicklung des Trenntrafos ist ein getriggertes bipolares Schaltelement (Triac) angeordnet.
  • Ein Phasenglied, bestehend aus dem Widerstand 5, der regelbar ist und dem Kondensator 6 ist parallel zum Triac 3 geschaltet. Zwischen dem Widerstand 5 und dem Kondensator 6 wird die phasenverschobene Spannung über eine Triggerdiode 7 dem Triggereingang des Triac 3 zugeführt. Vom Triac 3 fliesst der Strom zum Netz. Der Triac 3 öffnet nur dann, wenn eine entsprechende Spannung am Triggereingang 4 anliegt. Diese Spannung wird phasenverschoben zur Netzspannung durch das Phasenglied 5,6 geliefert.
  • Die Spannung gelangt über die Triggerdiode 7 nur dann an den Triggereingang 4 des Triacs,,wenn sie einen gewissen Wert, der zum Ansprechen der Triggerdiode notwendig ist erreichc .-ia-w.-~~t der Wert erreicht, so öffnet der Triac und zwar zu einem zeitpunkt, zu dem bereits die Netzspannung wesentlich angestiegen ist. Dadurch wird ein steiler hoher Stromstoss erreicht. Da der Triggereingang selbst Strom verbraucht. wird der Kondensator 6 entladen, die Spannung am Kondensator bricht zusammen, die Triggerdiode 7 schliesst. Am Triggereingang 4 des Triacs 3 ist keine Spannung, der Triac schliesst. Die Spannung am Kondensator 6 baut sich während der gleichen Periode wieder auf. Die Triggerdiode wird nach Erreichen einer bestimmten Spannung wieder durchlässig und die Triggerspannung gelangt neuerlich zum Triac 3.Dieser öffnet wieder. Dadurch kommt es zu einigen Zundvorgängen während einer Wechselstnomhalbwelle. Während der zweiten Wechselstromhaibwelle wiederholt sich der gleiche Vorgang in umgekehrter Richtung. Es entsteht eine starke impulsförmige Verformung des Sinusstromes. Die so gewonnenen Impulse werden der Sekundärwicklung 8:des Transformators induziert. Wenn mehrere Zündstrecken erforderlich sind, können auch der Z.ündspulenanzahl entsprechend mehrere Transformatoren primär parallel geschaltet werden. Der Kondensator 9 begünstigt die Ladungsumschichtung. Die Anschlussleitung an der Primärseite der Zündspule kann beliebig lang gewählt werden. Von der Primärseite 10 der Zündspule wird die Spannung in bekannter Weise in der Sekundärwicklung 11 hochtransformiert und der ZEndstrecke 12 zugeführt.
  • Abbildung 2 zeigt die gleiche Anordnung für eine Zündkerze, jedoch unter Verzicht auf den Trenntrafo. Die Fig. 3 zeigt die selbe Anordnung für eine Zündstrecke im Sekundärkreis des Trenntrafos. Hier ist der Kondensator 14, der eine Grössenordnung von etwa 50 Nanofarad hat, nicht notwendig.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Erzeugung von Zündfunken mit Zündspule und Kondensator aus sinusförmigem Wechselstrom durch impulsförmige Verformung des Wechselstromes mit Halbleiterelementen, dadurch gekennzeichnet, dass im Primärstromkreis ein getriggertes bipolares Schaltelement (Triac) (3) geschaltet ist, dem als Triggerspannung für beide Polrichtungen die Netzwechselspannung phasenverschoben zugeführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum bipolaren Schaltelement (3) ein Widerstand (5) und ein Kondensator (6) in Serie geschaltet sind und die Triggerspannung zwischen dem Widerstand (5) und dem Kondensator (6) abgenommen ist.
3. Vorrichtung nach A rlach 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand (5) regelbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch geennzeichnet, dass die Triggerspannung über eine bipolare Triggerdiode (7) dem Triggereingang (4) des bipolaren Schaltelementes (3) zugeführt ist.
L e e r s e i t e
DE19691901072 1968-01-18 1969-01-10 Vorrichtung zur Erzeugung von Zuendfunken Pending DE1901072A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT51668A AT281262B (de) 1968-01-18 1968-01-18 Vorrichtung zur Erzeugung von Zündfunken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1901072A1 true DE1901072A1 (de) 1969-09-04

Family

ID=3492666

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691901072 Pending DE1901072A1 (de) 1968-01-18 1969-01-10 Vorrichtung zur Erzeugung von Zuendfunken

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT281262B (de)
DE (1) DE1901072A1 (de)
YU (1) YU31290B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2558657A1 (fr) * 1984-01-19 1985-07-26 Magyar Szenhidrogenipari Montage utilise pour la production continue d'une suite d'etincelles d'allumage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2558657A1 (fr) * 1984-01-19 1985-07-26 Magyar Szenhidrogenipari Montage utilise pour la production continue d'une suite d'etincelles d'allumage

Also Published As

Publication number Publication date
AT281262B (de) 1970-05-11
YU31290B (en) 1973-02-28

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