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DE1886633U - Liege mit zusammenklappbarem gestell. - Google Patents

Liege mit zusammenklappbarem gestell.

Info

Publication number
DE1886633U
DE1886633U DE1963W0031295 DEW0031295U DE1886633U DE 1886633 U DE1886633 U DE 1886633U DE 1963W0031295 DE1963W0031295 DE 1963W0031295 DE W0031295 U DEW0031295 U DE W0031295U DE 1886633 U DE1886633 U DE 1886633U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
cover
lounger
attached
lounger according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963W0031295
Other languages
English (en)
Inventor
Julian Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1963W0031295 priority Critical patent/DE1886633U/de
Publication of DE1886633U publication Critical patent/DE1886633U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

RA. 645101*-9.1ttB3
PATENTANWALT R. STÖRZßACH STUTTQART 1
Fernsprecher 66295 .« Drahtanschrift: Patentanwalt Störzbadi, Stuttgart - Postfadi 49
28 434 Gi
Julian TSfEBER, 7 Stuttgart W, Zeppelinstrasse 88
Liege mit zusammenklappbarem Gestell.
Die Neuerung betrifft eine Liege mit einem aus Stahlrohr od. dgl. gefertigten, eine Bespannung als Liegefläche aufweisenden Gestell, das zum Zwecke des Transportes oder raumsparender Aufbewahrung zusammengeklappt werden kann.
Beim Benützen solcher Liegen, insbesondere auch für Liegekuren u. dgl., besteht vielfach, vor allem an kühlen Tagen oder Abenden, der Wunsch nach einer Zudecke, die gegen Auskühlung schützen soll. Decken für diesen Zweck sind zwar in grosser Tielfalt im Handel erhältlich, doch hat die Erfahrung gezeigt,
—2—
■ dass-nicht selten im Bedarfsfall gerade keine solche zur Verfügung stent, weil man einfach vergessen hatte sie mitzunehmen oder die damit verbundenen Umstände scheut u. ähnl*.
Gemäss der Heuerung wird diesem Misstand dadurch abgeholfen, dass die Liege mit einer fest oder lösbar mit ihr verbundenen Zudecke versehen ist.
Die Zudeeke bleibt an der liege auch im zusammengeklappten Zustand, so dass sie immer zur Hand ist. Bei Niohtgebrauch dient sie als Unterlage, im Gebrauch wird sie über den Liegenden von einer oder beiden Seiten her umgeschlagen. Dabei gewährt die Befestigung der Zudecke an der Liege gleichzeitig einen Schutz gegen das Herabrutschen der Decke und gegen das ungewollte Aufdecken des Liegenden.
Die neuerungsgemässe Zudecke besteht aus einer oder zwei Bahnen z» B. aus einem Leinengewebe, einer Wolloder Baumwolldeeke, oder einer mit ledern, Watte, Kapok, Kunstschaumstoff usw. gefüllten Steppdecke od. dgl. und ist an einer oder beiden Längsseiten der Liege an deren Bespannung oder an den Längsholmen befestigt.
Vorteilhaft ist die Liege im !ussbereich mit einer Art Pusssack versehen, der an der Zudecke ausgebildet oder in Form eines umselilag"baren Teiles im Bereich des unteren Querholms der Liege angeordnet ist.
Die Befestigung der Zudecke an der Liege erfolgt vär-· zugsweise nur in dem Bereich zwischen dem !ussende der Liege und etwa Hüfthöhe des Liegenden, so dass sich der Benutzer auch aufsetzen kann, ohne sich auf-» decken zu müssen.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachstehen« den Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele der Feuerung an Hand der Zeichnung. Diese zeigt in
!ig. 1 die neue Liege aufgeklappt in Seitenan«
sieht und
!ig. 2 . in der Draufsicht mit zusammengelegter
Zudecke;
!ig. 3-- ; eine Draufsicht zu !ig. 2 mit teilweise
auseinandergeschlagener Zudecke; !ig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel in
der Draufsicht*mit teilweise auseinander
geschlagener Zudeeke.
Die Liege besteht im wesentlichen aus dem zusammen-« klappbaren Gestell 1 aus Stahlrohr od. dgl., das in
-4-
_. 4 —
bekannter Weise mit einer Bespannung 2 aus Textil- oder Kunststoff 'i-nj "beliebiger Ausführung versehen ist.
Mit dieser Liege ist gemäss der Heuerung eine Zudeeke 3 verbunden, die bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 zwei getrennte Bahnen 4 und 5 umfasst, die - wie schon erwähnt «■* aus Leinen, Wollstoffen oder Kunststoff fen mit oder ohne füllung oder fütterung bestehen können.
Die beiden Bahnen 4,5; der Zudeeke sind mit der einen Kante je an einer Seite der Liege, im Bereiche der Längsholme 8 derselben, an der Bespannung befestigt· BLe beiden Bahnen verlaufen nicht über die ganze Länge der Liege, sondern lassen den Teil der Liege, wo der Kopf des Benutzers zu liegen kommt, frei.
Die Befestigung kann durch Annähen, mittels Knöpfe und Knopflöcher, Druckknopfe, Reissversehluss oder ähnl. erfolgen.
Im Gebrauch werden die beiden Bahnen 4,5 von beiden Seiten her über den Liegenden und übereinandergesehlagen. In dieser Lage werden sie duriSh geeignete Haltemittel 6 gehalten* In lig. 3 sind als solche Haltemittel sogenannte Klettenverschlüsse vorgesehen, deren
■-5-
mit samtartigen Borsten versehene Oberflächen sich "beim Zusammendrücken ineinander nach Art von Kletten verhaken· !Natürlich könnten für diesen Zweck auch Kiemenstücke mit Schnalle, Knöpfe mit Sehlaufen oder
Eeissverschlüsse
Knopflöchern, Haken77"ü. dgl. verwendet werden. Gegebenenfalls werden die Haltemittel 6 so angeordnet, dass eine "'Einstellung in der Weite der Zudecke möglich ist.
Wie in Mg. 3 gezeigt ist, kann die eine oder "beide Bahnen 4,5 an ihrem Aussende in Form eines Fussaekes 7 ausgebildet sein, in den die Füsse bei geschlossener Zudecke 3 hineingesteckt werden können. Dieser ]?usssack wird zweckmässig durch Umsehlagen und beidseitiges Annähen eines über das Aussende der Bahnen überstehenden Teiles derselben erzeugt.
Statt dieses !ussackes könnte auch ein getrennter, dritter Bahnteil am unteren Querholm 9 der Liege bezw. an der Bespannung im Bereich dieses Holmes 9 angebracht sein, der nur so lang bemessen ist, dass er vor oder nach dem Übereinanderschlagen der Zudeckenbahnen 4,5 über die Msse nach oben geklappt und an den Zudeckenbahnen dureh ähnliche Haltemittel wie 6 gehalten werden kann.
-6*
In fig. 4 ist eine Ausführung gezeigt, bei.der die Zudecke 3 aus einer einzigen Bahn 10 besteht, die so breit ist, dass ihre Längs-Randteile 10,11 an beiden Seiten über die Liege hinausragen und so wie die Einzelbahnen in fig. 3 übereinandergeschlagen werden können. Die Zudecke 3 kann in diesem fall an einer oder beiden Seiten der Liege, im Bereich der Längsholme 8, mit den gleichen Mitteln wie die Bahnen 4,5 in fig. 3 befestigt werden. Statt dessen könnten aber auch z. B. an der Zudecke angenähte oder durch Schlaufen derselben hindurchgezogene Riemen mit Sehnalle od. dgl. (nicht gezeigt) um die Längsholme 8 nach unten unter die Liege 1,2 geschlungen und dort miteinander verbunden werden.
Die übereinander zu schlagenden Randteile 10,11 sind wiederum mit geeigneten Yerbindungsmitteln 6 versehen. Ausserdem können diese Randteile oder einer von ihnen mit einem (nicht gezeichneten) fusssack versehen sein. In der fig. 4 ist der fussack 12 an dem auf der Liege befestigten Mittelteil der Zudecke 3 ausgebildet, indem ein über die Zudecke nach unten, herausragender Verlängerungsteil oder ein getrenntes Stück des Zudeckenwerkstoffes oder eines anderen Werkstoffes auf den Mittelteil zur Bildung einer Klappe oder Tasche übergesehlagen und gegebenenfalls an den Längsseiten
— 7 ■"·
angenäht oder sonstwie befestigt ist.
Bei der Ausbildung der Liege nach 3?ig. 4 erfolgt die Befestigung der Zudecke vorteilhaft - wie schon eingangs angedeutet - nicht über ihre ganze Länge, also praktisch bis zum Hals des darauf Liegenden, sondern nur vom Aussende bis etwa Hüfthöhe, so dass sieh der Benutzer jederzeit aufsetzen kann.
Diese Art der Befestigung kann natürlich auch bei Ver>wendung einzelner getrennter Zudeckenbahnen, wie in Mg. 3» angewendet werden.
Selbstverständlich können die gezeichneten und vorstehend erläuterten JLusführungsbeispiele in den Einzelheiten weitgehend sinngemass abgewandelt werden, ohne aus dem Rahmen der Neuerung zu fallen. So kann beispielsweise auch nur eine einzige Zudeckenbahn mit einer Längs-* kante an der einen Seite der Liege - Holm oder Bespannung - befestigt und im Gebrauch über den Liegenden gedeckt werden, wobei die lose Längskante der Zudecke in dieser Lage lösbar an der anderen Seite der Liege be- . festigt oder bei entsprechender Breitenbemessung der Zudecke einfach unter den Körper des Liegenden' umge sohl a·* gen werden kann.
Bei einteiliger Zudecke nach Fig. 4 ist auch ein %ierriemen mit einem daran anschliessbaren, unter der Liege in der Mitte zum Aussende laufenden Längsriemen als Be« festigung denkbar.

Claims (12)

  1. Schutzanspräche;
    1· liege mit zusammenklappbarem, eine Bespannung beliebiger Art als Liegefläehe aufweisenden Gestell z. B. aus Stahlrohren od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Liege (1,2) mit einer fest oder lösbar mit ihr verbundenen Zudecke (3) versehen ist.
  2. 2. liege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zudecke (3) aus einer Bahn besteht, die mit ihrer einen Längskante an der Liege im Bereich der Seitenholme (8) der einen Seite befestigt ist und gegebenenfalls an ihrer anderen, losen Längskante Mittel zur lösbaren Verbindung mit entsprechenden Mitteln an der anderen Seite der Liege aufweist.
  3. 3. Liege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zudecke (3) aus zwei getrennten Bahnen (4,5) besteht, die mit ihrer einen Längskante je an einer Seite der Liege, an den Längsholmen (8) dieser Seite oder an der Bespannung (2) in diesem Bereich befestigt und mit ihren losen Längskanten übereinanderschlagbar sind.
  4. 4. Liege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Zudecke (3) aus einer Bahn "besteht, die so bemessen ist, dass sie am beiden Seiten über die Liege hin— ausreichende Randteile (10,11) aufweist, die übereinander zu schlagen sind,
  5. 5. Liege nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil der Zudecke (3) an einer oder beiden Seiten der liege, etwa im Bereich der Längsholme (8) befestigt ist.
  6. 6. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 59 dadurch gekennzeichnet, dass die Zudecke (3) durch eine Mäht, Knöpfe und Knopflöcher, Druckknöpfe, Rexssversehlüsse od. dgl. an der Bespannung (2) der Liege (1,2) befestigt ist.
  7. 7. Liege nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil der Zudecke (3) durch Biemen mit Schnalle oder riemenartige Teile, die an der Zudecke angenäht, durch Schlaufen hindurchgezogen oder ähnl» befestigt sind und nach unten um die Liege herumgeschlungen werden, mit der Liege verbunden ist.
  8. 8. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Zudecke (3)
    -10-
    an der Liege auf den Bereich vom Müssende der Liege bis etwa Hüfthöhe des darauf Liegenden beschränkt ist,
  9. 9. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge-* kennzeiohnet, dass an den über den Liegenden zu schlagenden Teilen der Zudecke (3) oder an einem dieser Teile ein Fussaok (7) ausgebildet ist,
  10. 10· Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines Fussaekes ein mit der Zudecke zusammenhängender oder von ihr getrennter Bahnteil (12) im Bereich des unteren Querholmes (9) der Liege nach oben umschlagbar angeordnet oder umgesehlagen und in dieser Lage befestigt ist.
  11. 1t. Liege nach einem der Ansprüche 3»4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die übereinander zu schlagenden Teile (4,5,10,11 oder 12) der Zudecke O) mit Haltemitteln (6) zur lösbaren Verbindung in der übereinandergeschlagenen Lage versehen sind.
  12. 12. Liege nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Haltemittel: (6) Klettenverschlüsse an sieh bekannter Art vorgesehen sind.
    -=o00o=-
DE1963W0031295 1963-10-09 1963-10-09 Liege mit zusammenklappbarem gestell. Expired DE1886633U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963W0031295 DE1886633U (de) 1963-10-09 1963-10-09 Liege mit zusammenklappbarem gestell.

Applications Claiming Priority (1)

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DE1963W0031295 DE1886633U (de) 1963-10-09 1963-10-09 Liege mit zusammenklappbarem gestell.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1886633U true DE1886633U (de) 1964-01-30

Family

ID=33184667

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963W0031295 Expired DE1886633U (de) 1963-10-09 1963-10-09 Liege mit zusammenklappbarem gestell.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1886633U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20308942U1 (de) 2003-06-07 2003-10-23 Schmalenberger GmbH & Co, 72072 Tübingen Liege für Unterwassermassage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20308942U1 (de) 2003-06-07 2003-10-23 Schmalenberger GmbH & Co, 72072 Tübingen Liege für Unterwassermassage

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