DE1868516U - Vorrichtung fuer rindvieh, um das aussaugen des euters anderer tiere zu verhindern. - Google Patents
Vorrichtung fuer rindvieh, um das aussaugen des euters anderer tiere zu verhindern.Info
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Description
Vorrichtung für Rindvieh, um das Aussaugen des Euters anderer Tiere zu verhindern
Manche Rinder, insbesondere junge Rinder, neigen dazu, auf der Weide die Euter von Milchkühen auszusaugen.
Um dieser schlechten Angewohnheit abzuhelfen, sind bereits Vorrichtungen geschaffen worden, die aus einem quer über die
Oberlippe bzw. über den vorderen Kopfteil des saugsüchtigen Tieres verlegten ±sügel, Halfterleder oder dergl. mit nach
aussen ragenden Zacken bestehen.
aussen ragenden Zacken bestehen.
Sobald ein Rind, das eine solche Vorrichtung trägt, sich
dem Euter einer Kuh nähert, so stossen die Zacken gegen
dem Euter einer Kuh nähert, so stossen die Zacken gegen
das Euter und verursachen gewisse Schmerzen. Da aber das
herankommende Rind selbst nicht die Zacken spürt, treibt sie die andere Kuh weg und jagt diese, rieben diesem unerwünschten
Jagen besteht die Gefahr von mehr oder weniger schmerzhaften und schädlichen luterverletzungen.
Solche Euterverletzungen können langwierige Euterentzündun»·
gen zur Folge haben, die unter Umständen dazu zwingen, eine wertvolle Kuh zu schlachten.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, über das Nasenbein
der zu entwöhnenden Kuh einen weit nach vorne ragenden Bügel zu legen, welcher das Rind beim Aufnehmen von lütter auf
der Weide nicht stören soll, aber es daran hindern soll, an da s Euter einer anderen Kuh heranzugehen. Mit dieser Vorrichtung
wurden zwar keine Euterverletzungen verursacht, aber es traten andere Mangel auf.
Da der Bügel glatt ist, legt er sich ohne Schmerzen zu verursachen,
gegen das Euter der Kuh an und sobald sich der .Bügel etwas verschoben hat, kann das herankommende Rind Milch
absaugen. Es ist nicht möglich, den Bügel hinreichend tief anzubringen, weil er sonst beim Grasen hindern wurden.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, einen Bügel am Halfter anzubringen, der bei seiner Verschiebung elektrische Kontakte
in Verbindung miteinander bringt, sodass die an das
Euter herankommende Kuh einen elektrischen Schlag erhält. Derartige 'Vorrichtungen erwiesen sich aber als sehr umständlich
und störanfällig, besonders hinsichtlich der Anbringung der erforderlichen Stromquelle. Ausserdem besteht
die Gefahr, eines elektrischen Schlages., für das Rind sobald dieses au wasser, - Tränkebecken oder nasses Gras - herangeht.
Das Ziel der Neuerung ist darauf gerichtet, eine zuverlässige
Vorrichtung zu schaffen, welche ihre Wirkung auf das die vorrichtung tragende Rind ausübt, die beschriebenen
Nachteils vermeidet und ohne grossen Kostenaufwand herstellbar ist.
Gemäss der feuerung sind an dem Bügel oder auf dem Lederwulst
eines Halfters unter Federwirkung vorgedruckte, Zakken
bzw. Stacheln mit einwärts gerichteten Spitzen derart angebracht, dass sie bei von vorne ausgeübten Druck in die
Haut des die Vorrichtung tragenden Rindes einstechen. Sobald dieses Eind sich dem Euter einer anderen Kuh nähert,
drückt das .Euter die Stacheln in die JNasengegend des herankommenden Rindes.
Is hat sich gezeigt, dass Rinder, denen die Vorrichtungen
gemäss der Neuerung angelegt waren, bald alle Versuche aus dem Jiuter anderer Kühe zu saugen,unterliessen.
Grosse Vorteile der Vorrichtung nach, der Neuerung liegen
darin, dass keine Euterverletzungen auftreten können, und dass das saugsüchtige Bind keine anderen Kühe jagt, weil
es selbst bei seinen Saugversuchen den Schmerz empfindet, und daher nach kurzer Zeit alle Saugversuche aufgibt, also
entwöhnt ist.
Zur veranschaulichung des Gegenstandes nach der Neuerung bringt die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel.
Jig. 1 zeigt den Kopf eines Rindes mit der Vorrichtung
nach der feuerung
Fig. 2 zeigt den Querschnitt durch die Vorrichtung*
Fig. 2 zeigt den Querschnitt durch die Vorrichtung*
Die als Ausführungsbeispiel· dargestellte Figur nach der Heuerung besteht aus einem Lederbügel 1, an welchem Stacheln
2 angelenkt sind, die durch Federn 3 bis zur Anlage gegen einen Anschlag 4 zurückgedrückt werden. Nähert
sich das Rind, das diese Vorrichtung trägt, dem Euter einer Kuh, so werden die gegen vom Euter zurückgeschobenen Stacheln
2 unter Überwindung des Druckes 3 der Federn in die
gerstrichelt eingezeichnete Lage 5 gedrückt und stossen
schmerzhaft gegen die Nase des Rindes.
Die Stacheln 2 können einzeln an dem Bügel 1 - der statt aus Leder auch aus Metall sein kann - angebracht werden. Sie können
aber auch gruppenweise oder insgesamt miteinander ver-
bunden werden, so dass wesentlich weniger federn als Stacheln
vorgesehen werden müssen. Ferner können Führungen angebracht werden, um ein seitliches Ausweichen der Stacheln
zu verhindern. Es können auch zusätzlich Verstellschrauben vorgesehen werden, um die Grundstellung der
Stacheln und ggf. auch die Rückbewegung der jeweiligen Grosse des Rindes anzupassen. Der Anschlag 4 wird zweckmässig
von einem Metallstreifen gebildet, der der Oberkante
des Lederwulstes oder Eisenbügels entlang verläuft.
Claims (2)
1. Vorrichtung für Rindvieh, um das Aussaugen des Euters anderer Tiere zu verhindern, mit einem über die
Oberlippe bzw. über den vorderen Kopfteil des Rindes greifenden Bügel bzw. Halfterbügel, der mittels Riemen
oder dergl. an dem Kopf des Rindes befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bügel unter
Federwirkung vorgedrückte Zacken bzw. Stacheln(2)
derart angebracht sind, dass ihre einwärtsgerichteten
Spitzen bei von vorne auf die Zacken bzw. Stacheln ausgeübtem Druck in die Haut des die Vorrichtung tragenden
Rindes einstechen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zacken bzw. Stacheln (2) einzeln an den Bügeln (1) angelenkt sind und derart von ge einer Feder (
abgestützt sind, dass sie sich gegen eine an den .bügel (d) angeschlossene Leiste (4) anlegen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH43444U DE1868516U (de) | 1962-12-12 | 1962-12-12 | Vorrichtung fuer rindvieh, um das aussaugen des euters anderer tiere zu verhindern. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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DE1868516U true DE1868516U (de) | 1963-03-07 |
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DEH43444U Expired DE1868516U (de) | 1962-12-12 | 1962-12-12 | Vorrichtung fuer rindvieh, um das aussaugen des euters anderer tiere zu verhindern. |
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DE (1) | DE1868516U (de) |
-
1962
- 1962-12-12 DE DEH43444U patent/DE1868516U/de not_active Expired
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