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DE1863456U - Kinematographische kamera mit reflexsucher. - Google Patents

Kinematographische kamera mit reflexsucher.

Info

Publication number
DE1863456U
DE1863456U DE1961K0040025 DEK0040025U DE1863456U DE 1863456 U DE1863456 U DE 1863456U DE 1961K0040025 DE1961K0040025 DE 1961K0040025 DE K0040025 U DEK0040025 U DE K0040025U DE 1863456 U DE1863456 U DE 1863456U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera according
cinematographic camera
reflector
light
photo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961K0040025
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kodak GmbH filed Critical Kodak GmbH
Priority to DE1961K0040025 priority Critical patent/DE1863456U/de
Publication of DE1863456U publication Critical patent/DE1863456U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

I J
Kodak Aktiengesellschaft
Stuttgart-Wangen
Hedelfinger Strasse 5h, 60 und 70 3.1+» Dezember I961
Kinematographisehe Kamera mit Reflexsucher
Die Erfindung betrifft eine kinematographische Kamera mit Reflexsucher, bei der ein. Teil des durch das Aufnähmeobjektiv fallenden Lichtes zur Belichtungsregelung und/oder Messung verwendet wird.
Kinematographische Kameras dieser Art sind bekannt. TJm dem Photoelement die durch das Aufnahmeobjektiv kommenden Strahlen zuzuleiten, ist der hinter dem Strahlenteiler angeordnete Umlaufverschluss auf der Objektseite verspiegelt. Diese Verspiegelung wirft das Licht auf den im Strahlenteiler angeordneten teildurehlässigen Spiegel und wird von diesem, vorzugsweise unter Zwischenschaltung einer Linse dem Photoelement zugeleitet. -Die Verspiegelung des UmlaufVerschlusses sowie die Fertigung der gegebenenfalls notwendigen Linse verursachen Kosten, deren Vermeidung die Aufgabe der Erfindung ist.
Diese wird bei der kinematographischen Kamera, bei der ein Teil des durch das Aufnahmeobjektiv fallenden Lichtes in
— 2 —
C. — ■ · />
einen Reflexsucher mit zwei reellen Bildebenen gespiegelt wird, erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass aus dem Strahlengang zwischen den beiden Umkehrlinsen des Suchers Licht zur Beleuchtung eines Photoelementes (Photowiderstandes, Photozelle oder dergleichen) zum Zwecke einer automatischen oder halbautomatischen Belichtungsregelung gespiegelt wird. Zu diesem Zweck wird die zwischen den beiden Umkehrlinsen befindliche Öffnungsblende verwendet. Es ist bekannt, dass zwischen den beiden Linsen des Unucehrsystems, die einen gewissen Abstand voneinander haben, eine Öffnungsblende kleineren Durchmessers angebracht ist. Diese Öffnungsblende bestimmt in den meisten Fällen den Durchmesser der Austrittspupille des Suchers, insbesondere bei relativ einfach aufgebauten Anordnungen. Der Durchmesser der Austrittspupille ist demjenigen des menschlichen Auges anzupassen, ist also verhältnismässig klein. Der Durchmesser der Umkehrlinse dagegen muss aus Gründen der gleichmässlgen Ausleuchtung des Sucherbildfeldes gegenüber der Öffnungsblende wesentlich grosser sein, d.h. nur ein Teil des durch das Umkehrsystem fallenden Lichtes wird für das Sucherbild benötigt. Der andere Teil wird erfindungsgemäss zur Beleuchtung des Photo-Elementes, Photowiderstandes oder der Photozelle an der Stelle der Öffnungsblende zwischen den beiden Umkehrlinsen durch einen Reflektor ausgespiegelt. Die Intensität des durch den Reflexsucher auf das Photoelement fallenden Lichtes steuert voll- oder halbautomatisch die Blendendurchmesser des Aufnahmeobjektivs.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beschreibung
zweier Ausführungsbeispiele, ohne sieh ,jedoch darauf zu beschränken, sowie den Patentansprüchen zu entnehmen.
Die zeichnerischen Darstellungen zeigen in der
Abb. 1 einen Schnitt durch den Reflexsucher der kinematographischen Kamera nach der Erfindung,
Abb. 2 die Teilansicht einer anderen Ausführungsform des Reflexsuchers nach Abb. 1,
Abb. 3 die Anordnung der Öffnungsblende in Reflexsuchern der bisher bekannten Form.
Der Reflexsucher nach der Erfindung ist fest oder lösbar mit einem nicht dargestellten Kameragehäuse verbunden. Das Aufnahmeobjekt! ν 1 ist ein System mit kontinuierlich veränderbarer Brennweite. Vom Ausspiegelungsprisma 2 wird ein geringer Teil des durch das Objektiv 1 fallenden Lichtes in den Reflexsucher 3 gelenkt. Das Sucherobjektiv h entwirft über das Prisma 5 ein höhen- und seitenverkehrtes Bild in der ersten Bildebene 6, das durch das Umkehrsystem 7> 8 in der Bildebene 9 höhen-und seitenrichtig abgebildet wird und dort vom Okular 10, 11 und betrachtet werden kann. Die bei den bekannten Reflexsuchern zwischen den Linsen 7 und 8 angeordnete Öffnungsblende 13 (Abb. 3) ist im Ausführungsbeispiel entsprechend der Abb. 1 als schräggestellter Reflektor I1+ ausgebildet, der von einem Träger 15 gehalten wird. Die im Reflektor I1+ befindliche aus optischen Gründen relativ kleine Blendenöffnung lk a lässt nicht alles von der Umkehrlinse 7 kommende Licht passieren
und wirft das abgehaltene Licht über eine Sammellinse 16 auf einen Photowiderstand 17. Das vom Reflektor lh ausgespiegelte Licht wird von der Sammellinse l6 auf die kleinere lichtempfindliche Fläche des Photowiderstandes 17 gesammelt. Zur Abstimmung auf die jeweils benutzte Filmempfindlichkeit ist vor dem Photowiderstand eine vorzugsweise drehbar gelagerte Grauscheibe l8 angeordnet. Diese ist entsprechend der Empfindlichkeitsskala mit stufenförmig oder mit kontinuierlich verlaufender Dichte versehen. Die Drehung der Grauscheibe l8 wird von nicht dagestellten Einstellgliedern mittels der Achse 19 bewirkt.
Bei der in Abb. 2 gezeigten Ausführungsform hat der Reflektor 1^· eine sammelnde Wirkung, so dass die Linse l6 entfallen kann. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit zwischen dem Reflektor I1+ und dem Photowiderstand 17 zweckmässigerweise eine Grauscheibe, Lochblende oder dergleichen angeordnet.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat den Vorteil, dass eine Bildwinkeländerung, die durch Veränderung der Brennweite des Aufnahmeobjektivs auftritt, in den Sucher eingeht und sich damit auch auf die Beleuchtung des Photoelementes auswirkt.

Claims (8)

1. Kinematographische Kamera, bei der ein Teil des durch das Aufnahmeobjekt!ν fallenden Lichtes in einen Reflexsucher mit zwei reellen Bildebenen gespiegelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Strahlengang zwischen den beiden Umkehrlinsen des Suchers Licht zur Beleuchtung eines Photoelementes (Photowiderstandes, Photozelle oder dergleichen) zum Zwecke einer automatischen oder halbautomatischen Belichtungsregelung gespiegelt wird.
2. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aup^piegelungsreflektor die zwischen den beiden Umkehrlinsen befindliche Öffnungsblende umschliesst.
3· Kinematographische Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ausgespiegelte Licht durch eine Sammellinse auf das Photoelement geworfen wird.
k. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausspiegelungsreflektor sammelnd ausgebildet ist.
5. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1 bis h, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen lichtsammelndem Reflektor bzw. Sammellinse und Photoelement eine diffuse Fläche geschaltet ist.
6. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1 bis 5? dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Sammellinse bzw. dem sammelndem Reflektor bzw. der diffusen Fläche und dem Photoelement ein Graukeil kontinuierlich oder stufenförmig verlaufender Dichte geschaltet ist, der mit der Filmempfindlichkeits-Anzeige gekuppelt vird.
7. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausspiegelungsreflektor mit seinem Träger ein Teil bildet und aus Kunststoff bestehen kann.
8. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, dass die Sammellinse aus Kunststoff besteht.
DE1961K0040025 1961-12-15 1961-12-15 Kinematographische kamera mit reflexsucher. Expired DE1863456U (de)

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