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DE1859728U - Zahnaerztlicher instrumententisch. - Google Patents

Zahnaerztlicher instrumententisch.

Info

Publication number
DE1859728U
DE1859728U DE1962K0040880 DEK0040880U DE1859728U DE 1859728 U DE1859728 U DE 1859728U DE 1962K0040880 DE1962K0040880 DE 1962K0040880 DE K0040880 U DEK0040880 U DE K0040880U DE 1859728 U DE1859728 U DE 1859728U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
instrument table
instrument
arms
table according
swivel arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962K0040880
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaltenbach and Voigt GmbH
Original Assignee
Kaltenbach and Voigt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaltenbach and Voigt GmbH filed Critical Kaltenbach and Voigt GmbH
Priority to DE1962K0040880 priority Critical patent/DE1859728U/de
Publication of DE1859728U publication Critical patent/DE1859728U/de
Priority to GB898563A priority patent/GB956235A/en
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/02Protective casings, e.g. boxes for instruments; Bags

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Zahnärztlicher Instrumententisch Die Neuerung betrifft einen in horizontaler Ebene verschwenkbaren Instrumententisch für zahnärztliche Zwecke.
  • Die bekannten Instrumententische sind meist an einem ein-oder mehrgliedrigen Schwenkarm befestigt, wobei der Instrumententisch am Ende des Schwenkarmes entweder drehbar oder starr gelagert ist. Dadurch, daß nur ein Arm zur Befestigung des Instrumententisches vorgesehen und der Instrumententisch, insbesondere wenn er als Instrumentenaufnahme ausgebildet ist, sehr schwer ist, müssen die Lagerstellen des Armes und der Arm selbst verhältnismäßig kräftig ausgebildet sein. Ist der Instrumententisch drehbar am Ende des Schwenkarmes gelagert, so ist es erforderlich, ihn nach oder bei dem Verschwenken des Schwenkarmes durch eine zusätzliche Bewegung bzw. Handhabung in die geeignete Stellung in Bezug auf den Patienten zu drehen.
  • Die Neuerung bezweckt, einen Instrumententisch zu schaffen, dessen Lagerung so ausgebildet ist, daß die Schwenkarme und deren Lagerstellen verhältnismäßig klein dimensioniert werden können, und daß darüberhinaus der Instrumententisch während des Verschwenkens und somit in jeder Schwenklage eine vorbestimmte zwangsläufige Stellung einnimmt.
  • Die Neuerung schlägt bei einem horizontal verschwenkbaren Instrumententisch vor, daß der Instrumententisch an zwei Schwenkarmen befestigt ist, die je für sich mit ihren Enden um lotrechte Achsen drehbar gelagert sind.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Neuerung kennzeichnet sich dadurch, daß die vom Instrumententisch abgewandten Enden der Schwenkarme an einem zahnärztlichen Geräteständer, Instrumentenschrank od. dgl. gelagert sind. Hierdurch entsteht in Form des über die Schwenkarme am Geräteständer, Instrumentenschrank od. dgl. gelagerten Instrumententisches eine Einheit bzw. ein Einheitsgerät.
  • Bei besonders engen Raumverhältnissen ist es zweckmäßig, wenn gemäß weiterer Neuerung die vom Instrumententisch abgewandten Enden der Schwenkarme an der Wand des Behandlungraumes gelagert sind. Gemäß dieser Ausführungsform kann der Instrumententisch leicht nachträglich in eine komplette zahnärztliche Praxis eingefügt werden, wobei ein zusätzlicher Ständer, Schrankod. dgl. nicht erforderlich ist.
  • Die Enden der Schwenkarme können zweckmäßigerweise abnehmbar gelagert sein.
  • Die Neuerung schlägt weiterhin vor, daß der Instrumententisch in an sich bekannter Weise kastenförmig ausgebildet ist. Diese Ausführungsform gestattet es, daß die Schwenkarmenden gegebenenfalls in einfacher Weise an der Seite des kastenförmigen Instrumententisches bzw. in hierfür vorgesehenen Nischen gelagert werden können.
  • Um zu ermöglichen, daß die Tischplatte sehr nahe an den Patienten herangebracht werden kann, ohne daß hierfür eine verhältnismäßig große Länge der Schwenkarme erforderlich ist, schlägt die Neuerung vor, daß die Tischplatte zweckmäßig in Richtung der Schwenkarme bzw. etwa in Richtung der Schwenkarme ausziehbar ist.
  • Eine besondere Ausführungsform der Neuerung kennzeichnet sich dadurch, daß die beiden Schwenkarme gleich lang sind.
  • Zweckmäßigerweise sind dabei die beiden Schwenkarme parallel zueinander angeordnet. Durch diese Ausführungsform wird erreicht, daß der Instrumententisch während des Verschwenkens und damit in jeder Schwenklage parallel zu sich selbst bleibt.
  • Eine andere Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß die beiden Schwenkarme verschieden lang sind. Diese Ausführungsform bietet die Möglichkeit, den Tisch horizontal zwangsläufig in vorbestimmte Winkellagen zu drehen, wobei gegenüber den bekannten Lagerungen, bei denen der Instrumententisch starr am Ende des Schwenkarmes befestigt ist, beim Gegenstand der Neuerung für die Benutzung des Zahnarztes geeignetere Winkellagen entstehen.
  • Die beiden Ausführungsformen, d. h. mit gleichlangen und parallelen Schwenkarmen einerseits und mit verschieden langen Schwenkarmen andererseits können verbessert werden, wenn gemäß weiterer Neuerung die Lagerstellen der Schwenkarme in verschiedener Höhenlage und die Schwenkarme derart angeordnet sind, daß sich letztere in der Seitenansicht nicht kreuzen. Hierdurch entsteht der Vorteil, daß der Instrumententisch sogar so weit geschwenkt und bei verschieden. langen Schwenkarmen gedreht werden kann, daß die Schwenkarme-von oben gesehen-sich kreuzen können. Hierdurch entsteht ein großer Schwenkbereich. Außerdem wird das Kragmoment des Instrumententisches geringer, so daß der Querschnitt der Schwenkarme geringer bemessen werden kann.
  • Die gegebenenfalls zum Instrumententisch führenden Versorgungsleitungen für elektrischen Strom, Wasser, Druckluft usw. können entweder als hängende Leitungen frei vom Geräteständer, Instrumentenschrank od. dgl. bzw. von der Wand zum Instrumententisch geführt sein, oder sie können in an sich bekannter Weise in den hohl ausgebildeten Schwenkarmen verlegt sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Neuerung beispielsweise dargestellt.
  • Es zeigen : Fig. 1 einen Instrumententisch mit zwei gleichlangen und parallel zueinander angeordneten Schwenkarmen in Ansicht von oben, Fig. 2 die Ausführungsform nach Fig. 1, wobei der Instrumententisch in eine andere Lage geschwenkt ist, Fig. 3 die Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2, wobei der Instrumententisch in eine Endlage geschwenkt ist, Fig. 4 die Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 in Ansich von der Seite, Fig. 5 eine gegenüber Fig. 4 abgeänderte Ausführungsform, Fig. 6 einen Instrumententisch mit zwei verschieden langen Schwenkarmen in Ansicht von oben und Fig. 7 die Ausführungsform nach Fig. 5, wobei der Instrumententisch in eine andere Lage geschwenkt ist.
  • Der Instrumententisch 1 ist an zwei Schwenkarmen 2,3 befestigt, wobei die Schwenkarme je für sich mit ihren Enden um lotrechte Achsen 4 drehbar gelagert sind. Die vom Instrumententisch abgewandten Enden 7 der Schwenkarme 2,3 sind an einem zahnärztlichen Instrumentenschrank 5 gelagert, und zwar, wie insbesondere die Fig. 4 zeigt, in in der Vorderwand des Instrumentenschrankes 5 vorgesehenen Nischen 6. Die Enden 7 können aber auch zweckmäßig ebenfalls in Nischen unmittelbar an bzw. in der Wand 8 gelagert sein.
  • Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, ist der Instrumententisch 1 kastenförmig ausgebildet. Die mit dem Instrumententisch 1 in verbundenen Enden 9 der Schwenkarme 2,3 sind ebenfalls/in der Seitenwandung des kastenförmigen Instrumententisches 1 vorgesehenen Nischen 10 gelagert.
  • Die Tischplatte 11 des Instrumententisches 1 ist zweck mäßig ausziehbar ausgebildet. Die ausgezogene Stellung ist in den Fig. 1, 4 und 5 und 6 mit gestrichelten Linien dargestellt. Wie aus den genannten Figuren hervorgeht, kann hierdurch die Tischplatte 11 bei in Arbeitsstellung geschwenkter Lage des Instrumententisches 1 besonders nahe an den auf dem Behandlungsstuhl 12 sitzenden Patienten gebracht werden.
  • Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 4 sind die Schwenkarme 2,3 gleichlang und parallel zueinander angeordnet.
  • Hierdurch bleibt der Instrumententisch 1-wie aus einem Vergleich der Fig. 1 bis 3 hervorgeht-während des Verschwenkens bzw. in jeder Schwenklage parallel zu sich selbst. In der Schwenklage nach Fig. 1 befindet sich der Instrumententisch 1, wie erwähnt, in Arbeitsstellung. Die in der Seitenwandung des kastenförmigen Instrumententisches 1 ausziehbar bzw. herausnehmbar gehaltenen Instrumente 13 können leicht durch den Zahnarzt aus ihren Halterungen 15 entnommen und zum Mund des auf dem Behandlungsstuhl 12 befindlichen Patienten gebracht werden.
  • Die Stellung des Instrumententisches 1 gemäß Fig. 2 ermöglicht eine indirekte Behandlung des auf dem Stuhl 12 befindlichen Patienten, d. h. eine Behandlung von hinten. Außerdem ist für den Patienten das Besteigen und Verlassen des Behandlungsstuhles 12 ermöglicht. Die Endlage des Instrumententisches 1 gemäß Fig. 3 ermöglicht ein völlig unbehindertes Besteigen und Verlassen des Behandlungsstuhles 12 von beiden Seiten aus bzw. nach beiden Seiten. Außerdem kann der Zahnarzt ungehindert sich zwischen Behandlungsstuhl 12 und Instrumententisch 1 hindurchbewegen.
  • Zweckmäßig ist entsprechend den Fig. 4 und 5 der kastenförmige Instrumententisch 1 auf der zum Behandlungsstuhl 12 gewandten Seite eingekröpft ausgebildet, wie bei 14 angedeutet ist, wodurch eine Behinderung des Patienten durch den kastenförmigen Instrumententisch 1 vermieden ist.
  • Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 6 und 7 sind die Schwenkarme 2,3 verschieden lang ausgebildet. Hierdurch wird der Instrumententisch 1, wie aus einem Vergleich der Fig. 6 und 7 hervorgeht, beim Verschwenken horizontal zwangsläufig in vorbestimmte Winkellagen gedreht. Um zu erreichen, daß der Instrumententisch 1 gegenüber Fig. 6 und 7 noch weiter gedreht und damit weiter nach links bzw. rechts geschwenkt werden kann, so daß sich die Schwenkarme 2,3-von oben gesehen-kreuzen, sind die Lagerstellen 7 und 9 der Schwenkarme 2, 3, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5 in verschiedener Höhenlage vorgesehen. Dabei sind die Schwenkarme derart angeordnet, daß sie sich in der Seitenansicht, wiederum ähnlich der Fig. 5, nicht kreuzen.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche 1. In horizontaler Ebene verschwenkbarer Instrumententisch für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Instrumententisch (1) an zwei Schwenkarmen (2,3) befestigt ist, die je für sich mit ihren Enden (7,9) um lotrechte Achsen (4) drehbar gelagert sind.
    1, dadurch net, daß die vom Instrumenten (agwanden"Eden (7) der Schwenkarme (2, la&SSahnärztlichen Geräteständer, Lcna ohrsinlr (5) e d. dgl. go 1 S gXd. 5-lüstrumontcntioohnachAnspruch1,-DartnT'r.ingßennzeich- -Enden (7) net, daß die vom Instrumente wandten ~ ~ç=aatass ,-7 d-az--J3
    gelagert sind.
    14. Instrumententisch nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise kastenförmig ausgebildet ist.
    35. Instrumententisch nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (11) ausziehbar ist.
    6. Instrumententisch nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwenkarme (2,3) gleich lang sind. J V. Instrumententisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich- net, daß die beiden Schwenkarme (2,3) parallel zueinander ange- ordnet sind.
    S s. Instrumententisch nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwenkarme (2,3) verschieden lang sind.
    @9. Instrumententisch nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen (7,9) der Schwenkarme (2,3) in verschiedener Höhenlage und die Schwenkarme (2,3) derart angeordnet sind, daß sich letztere in der Seitenansicht nicht kreuzen.
DE1962K0040880 1962-03-22 1962-03-22 Zahnaerztlicher instrumententisch. Expired DE1859728U (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962K0040880 DE1859728U (de) 1962-03-22 1962-03-22 Zahnaerztlicher instrumententisch.
GB898563A GB956235A (en) 1962-03-22 1963-03-06 Improvements in or relating to dental instrument tables

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962K0040880 DE1859728U (de) 1962-03-22 1962-03-22 Zahnaerztlicher instrumententisch.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1859728U true DE1859728U (de) 1962-10-11

Family

ID=33037021

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962K0040880 Expired DE1859728U (de) 1962-03-22 1962-03-22 Zahnaerztlicher instrumententisch.

Country Status (2)

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DE (1) DE1859728U (de)
GB (1) GB956235A (de)

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Publication number Publication date
GB956235A (en) 1964-04-22

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