-
Signalleuchte
Das Gebrauchsmuster betrifft eine Signalleuchte mit einer, in die Schalttafel von
vorn einsetzbaren Hülse, in welche die Lampe fest eingebaut ist. Derartige Signalleuchten
werden bekanntlich überall dort benützt, wo der Betriebszustand einer technischen
Einrichtung zu Kontroll-oder Steuerzwecken sichtbar gemacht werden soll. Zur raschen
und sicheren Deutung des Signals werden die Blenden der Signalleuchten in verschiedenen
Farben verwendet, was jedoch nur dann sinnvoll ist, wenn der Beobachter die Bedeutung
der jeweiligen Farbe sofort erkennt, oder wenn jede Leuchte zusätzlich mit einem
entsprechenden Hinweis versehen ist.
-
Aus diesen Gründen werden in der Praxis vielfach von rückwärts beleuchtbare
Symbole verwendet, welche als gesonderte Teile zur Verfügung stehen und nach Bedarf
z. B. auf ein beleuchtbares Feld der Schalttafel aufgesetzt werden können. Es ist
auch bekannt, Symbole bzw. Hinweiszeichen aus durchscheinendem Material so auszubilden,
daß sie mit einer in eine Hülse eingebauten Lichtquelle auswechselbar in Verbindung
gebracht werden können und das Ganze z. B. ih. einer Haltebohrung der Schalttafel
befestigt bzw. angeschlossen werden kann.
-
Bei den genannten Ausführungen bestehen also Symbole und Leuchteinrichtung
aus getrennten Teilen, was besonders bei größeren Abmessungen fertigungsmäßig bestimmte
Vorteile bringt, jedoch in anderen Beziehungen, z. B. bezüglich der Handhabung und
Lagerhaltung mit Nachteilen verbunden ist. Dazu kommt noch, daß in vielen Fällen,
z. B. bei Leuchtschaltbildern, eine grössere Anzahl von Signalleuchten auf kleinem
Raum untergebracht werden muß und daß gerade hier die Anwendung von Leuchtsymbolen
besonders vorteilhaft ist, so daß der Beseitigung der genannten Nachteile in diesem
Anwendungsfall eine zusätzliche praktische Bedeutung zukommt.
-
Auf Grund dieser Überlegungen wird daher beim vorliegenden-Gebrauchsmuster
vorgeschlagen, Signalleuchten mit einer in die Schalttafel von vorne einsetzbaren
Hülse, in welche die Lampe fest eingebaut ist, so auszubilden, daß die mit der Hülse
einstückige Blende die Form eines Schaltsymbols bzw.
-
Hinweiszeichens, z. B. eines Pfeiles, Plus-oder Minuszeichens, eines
elektrischen Symbols, von Buchstaben, Ziffern usw. besitzt, bzw. mit diesen Symbolen
versehen ist. Dabei ist nach dem Gebrauchsmuster das Symbol zur Erzielung guter
Erkennbarkeit und eines besseren Leuchteffekts plastisch ausgebildet, so daß es
sich von der Schalttafelebene abhebt, wobei sein Rand zu dieser Ebene abgeschrägt
ist.
-
Außerdem ist nach dem Gebrauchsmuster das Symbol bzw. Hinweiszeichen
so ausgebildet, daß die Höhe des Symbols über der Schalttafelebene etwa von seinem
Flächenschwerpunkt aus nach einzelnen oder allen Richtungen stetig abnimmt.
-
Zur Erleichterung des Einsetzens bzw. Auswechselns der Signalleuchte
ist nach dem Gebrauchsmuster die Hülse unmittelbar hinter der Blende mit federnden,
nach außen nockenartig gewölbten Zungen versehen.
-
Das Gebrauchsmuster zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß die Hülse
der Signalleuchte mit dem Symbol einstückig ausgeführt ist, wodurch sich auch Symbolleuchten
mit sehr kleinen Abmessungen billig herstellen lassen, die sich für die auswechselbare
Bestückung von Schalttafel, insbesondere von Leuchtschaltbildern, besonders gut
eignen.
-
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gebrauchsmusters dargestellt.
-
Es zeigt : Fig. 1 eine Signalleuchte im Aufriss, Fig. 2 den Grundriss
zu Fig. 1, Fig. 3 eine andere Ausführungsform im Aufriss, Fig. 4 den Grundriss zu
Fig. 3.
-
In sämtlichen Figuren ist die aus Kunststoff bestehende Hälse mit
1, die mit der Hülse einstückige Blende mit 2, die Schalttafel mit 3 und der elektrische
Anschlußteil mit 4 bezeichnet. Die Hülse 1 ist von vorne in die Schalttafel 3 einsteckbar
und wird dort durch nockenartige, nach außen gewölbte, federnde Zungen 5 kraftschlüssig
gehalten. Die Blende 2 ist bei dem Beispiel nach Fig. 1 und 2 als Pfeil ausgebildet,
welcher sich im eingebauten Zustand plastisch von der Schalttafel abhebt, wobei
dessen Rand schräg zu dieser Ebene verläuft. Ferner nimmt die Höhe des Symbols in
Richtung zum Rand stetig ab, so daß die Leuchtkraft der in der Hülse befindlichen
Lampe auch noch am Rand des Symbols wirksam ist.
-
Das Beispiel nach Fig. 3 und 4 zeigt einen Blendenkopf 2 mit kreisförmigem
Grundriss, welcher als Träger eines elektrischen Symbols ausgebildet ist. Auch hier
ist der Blendenkopf an seinem äußeren Rand etwas abgeschrägt und seine Höhe nimmt
von der Mitte aus gegen den Rand stetig ab.
-
Wie sich aus den gezeigten Beispielen ergibt, hängt es von der Struktur
des jeweiligen Symbols ab, ob die Blende die Umrissform des Symbols bekommt, oder
ob die Blende, wie in Fig. 3 und, 4 gezeigt, als Träger des Symbols verwendet wird.
In letzterom-falle wird die Blende kreisförmig, rechteckig oder in einer
für. die Herstellung geeignete Umrissform ausgeführt werden. |
t |
Für die Darstellung der besprochenen Ausführungsbeispiele |
sind der Deutlichkeit halber verhältnismäßig große Abmessungen |
gewählt worden. In der Praxis werden jedoch wesentlich kleinere Ausführungen bevorzugt,
da erst bei diesen-wie schon erwähnt-die eigentlichen Vorteile der Neuerung zur
Geltung kommen.