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DE1854033U - Filterkerze. - Google Patents

Filterkerze.

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Publication number
DE1854033U
DE1854033U DE1958D0015474 DED0015474U DE1854033U DE 1854033 U DE1854033 U DE 1854033U DE 1958D0015474 DE1958D0015474 DE 1958D0015474 DE D0015474 U DED0015474 U DE D0015474U DE 1854033 U DE1854033 U DE 1854033U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candle
filter
filter candle
collar
elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958D0015474
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DE1958D0015474 priority Critical patent/DE1854033U/de
Publication of DE1854033U publication Critical patent/DE1854033U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Filterkerze Die Neuerung betrifft eine Filterkerze, welche aus einem nicht elastischen Kunststoff besteht und an ihrem Einspannende mit einem Bund versehen ist.
  • Es ist bekannt, Filterkerzen durch Sintern, beispielsweise metallischer Werkstoffe wie Bronze, nichtrostendem Stahl o. dgl., herzustellen. Auch Kunststoff zu diesem Zwecke zu verwenden, ist namentlich in letzter Zeit allgemein üblich geworden. Die aus diesen Werkstoffen hergestellten Filterkerzen sind häufig an ihrem oberen Ende mit einem"Bund"versehen. Unter"Bund" wird hierbei jede beliebige Verstärkung des oberen Kerzenrandes verstanden. Hierbei ist es völlig gleichgültig, ob der Bund die Kerze tatsächlich "umbindet", oder ob er lediglich eine flanschenähnliche Ausgestaltung aufweist. Von dieser allgemein üblichen Ausdrucksweise soll daher auch im folgenden Gebrauch gemacht werden.
  • Die Verwendung derartiger Filterkerzen geschieht üblicherweise in der Art, daß mit ihrem oberen Ende eine Saugvorrichtung verbunden wird, die, wenn die Kerze in das zu filtrierende Medium
    eingetaucht wird, dieses durch die poröse Kerzenwand ansaugt.
    zu
    Die abzufrierenden Teilchen bleiben dabei an der äußeren Ober-
    fläche der Filterkerzen haften. Im Laufe eines solchen Filtervorganges überzieht sich die Kerze mehr oder weniger schnell mit einer dichten Schicht der zurückgehaltenen Teilchen. Dieser Rückstand hemmt allmählich den weiteren Filtervorgang. Es ist daher erforderlich, ihn zu entfernen.
  • Die Entfernung dieses Filterrückstandes geschieht in letzter Zeit immer häufiger durch Anwendung von Vibrationsschwingungen.
  • Hierbei wird die Filterkerze mit einer Vorrichtung fest verbunden,, die der Kerze eine axiale, möglichst longitudinale Schwingung erteilt. Beim Ein-und Ausschalten der Vibrationvorrichtung läßt es sich jedoch nicht vermeiden, daß der longitudinalen Schwingung mehr oder weniger kurzzeitig eine transversale Schwingung überlagert wird. Dieser Effekt tritt bei einer Schwingungszahl ein, die mit der Resonanzschwingung der Kerze übereinstimmt. Naturgemäß hängt also diese"kritische' Schwingungszahl von den Abmessungen der Kerze ab. Die unangenehme Folge derartiger kritischer Transversalsohwingungen ist, daß die Kerze in verhältnismäßig kurzer Zeit kurz unter der Einspannstelle bricht. Um diesem Übel zu begegnen, ist es bereits bekannt, die gesamte Filterkerze aus einem elastischen Material herzustellen. Derartige Filterkerzen haben sich jedoch nicht bewährt, da es bei ihnen nicht möglich ist, der gesamten Kerze eine gleichmäßig starke Longitudinalschwingung zu erteilen. Infolge der Elastizität der Kerze wird eine von oben aufgebrachte Schwingung sehr bald gedämpft, so daß bereits nach einer verhältnismäßig kurzen Zone, wenigstens aber von der Kerzenmitte ab, die Schwingung völlig gelöscht ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß diesem Übelstand auf einfache Art dadurch abgeholfen werden kann, daß der Bund nicht wie üblich porös, sondern dicht gesintert wird. Die hierdurch bewirkte Verstärkung reicht in den meisten Fällen bereits aus, um das Zerbrechen der Kerze beim Auftreten der kritischen Schwingungen zu verhindern. Hierbei ist es naturgemäß gleichgültig, ob das Einspannende der Filterkerze mit einem flanschenähnlichen Bund versehen ist9 wie dies in den meisten Fällen üblich ist, oder ob das Einspannende lediglich verdichtet ist, ohne eine Vergrößerung des Durchmessers bezw. der Vandstärke aufzuweisen.
  • Gemäß der Neuerung wird vorgeschlagen, die Filterkerze, wie bisher üblich, aus einem nicht-elastischen Kunststoff zu erzeugen, jedoch für das Einspannende bezw. den Bund einen andersgearteten, elastischen Kunststoff zu verwenden. Durch diese Maßnahme wird die erwünschte Festigkeit den kritischen Schwingungen gegenüber noch wesentlich erhöht. Dies umsomehr, je mehr dafür Sorge getragen wird, daß der Übergang zwischen der elastischen und der nichtelastischen Zone fließend ist. Bei der praktischen Herstellung derartiger, mit einem elastischen, verdichteten Bund versehenen Kerzen hat sich gezeigt, daß es häufig Schwierigkeiten bereitet, den Übergang zwischen den beiden verschieden gearteten Kunststoffen fehlerfrei zu erzeugen. Es wird aus diesem Grunde vorgeschlagen, für die gesamte Kerze zwar den chemisch gleichen Kunststoff zu verwenden, jedoch derjenigen Pulvermenge, die zur Herstellung des elastischen, verdichteten Bundes dient, einen Weichmacher zuzusetzen. Durch diese Eaßnahme ist es möglich, die Verbindung einwandfrei auszuführen.
  • Welcher Kunststoff für die Herstellung der Kerze verwendet wird, richtet sich naturgemäß nach dem späteren Verwendungszweck. In Frage kommen u. a. die Kunststoffe Polyvinylchlorid, Polystyrol u. dgl. : ; als Weichmacher für den Bund ist gegebenenfalls Orthokresyl-Phosphat zu verwenden.
  • In den Abb. 1-5 ist die neue Filterkerze mit den bisher üblichen Ausführungsformen derartiger Kerzen verglichen. Die Abbildungen zeigen schematische Längsschnitte durch die Filterkerzen.
  • Abb. 1 zeigt eine bisher übliche Filterkerze ohne Bund.
  • Abb. 2 zeigt eine bisher übliche Filterkerze mit Bund.
  • Abb. 3 und 4 zeigen die entsprechenden Filterkerzen mit verdichteten Bund.
  • Abb. 5 veranschaulicht den fließenden Übergang zwischen der verdichteten und der unverdichteten Zone einer neuen Filterkerze.
  • Es ist natürlich auch möglich, die Neuerung auf andere Filterkörper zu übertragen. In jedem Fall wird ein Filter erhalten, welches nicht nur an der Einspannstelle druckfest ist, sondern ? auch an dieser Stelle und in den benachbarten Zonen eine erhöhte Festigkeit in Bezug auf Schwingungsbeanspruchung aufweist.

Claims (2)

  1. Schutzansprüche 1. Porös gesinterte ? aus nicht elastischem Kunststoff bestehende Filterkerze mit Bund, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund dicht gesintert ist.
  2. 2. Filterkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund elastisch ist.
DE1958D0015474 1958-01-10 1958-01-10 Filterkerze. Expired DE1854033U (de)

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DE1958D0015474 DE1854033U (de) 1958-01-10 1958-01-10 Filterkerze.

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Publications (1)

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DE1854033U true DE1854033U (de) 1962-06-28

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